Colin Cotterill Killed at the Whim of a Hat

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Inhaltsangabe zu „Killed at the Whim of a Hat“ von Colin Cotterill

When crime reporter Jimm Juree is forced to quit the city for a fishing village on the Gulf of Siam, she expects much in her life to change. Quiet will replace quick, and, surely, crime will give way to calm. There goes the career, then. Not a chance. No sooner has she settled than a surprise discovery springs from a local well. Two skeletons: both wearing the signs of thirty years of decay, with one also wearing a hat. And, if this wasn't uncommon enough, a monk is soon killed in a neighbouring town. Who are the skeletons? Who murdered the monk? Is there a connection? Step forward Jimm Juree... (Quelle:'E-Buch Text/03.03.2011')

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    • 1702
  • Jimm Juree mischt Südthailand auf

    Killed at the Whim of a Hat
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. May 2014 um 03:31

    Jimm Juree arbeitet als ambitionierte Polizeireporterin und hofft beruflich auf höhere Weihen. Just, als sich die Karrierechancen zu verbessern scheinen, verkauft ihre Mutter Mair die Immobilie, um sich im Süden des Landes mit der Familie um ein kleines Hotel zu kümmern. Jimm ist am Ende: Der Job platzt, das Resort entpuppt sich als ärmlich und von Stürmen gefährdet und im Süden ist einfach nichts los. Einige Monate lang darbt Jimm betrübt vom langweiligen Landleben vor sich hin, bis plötzlich zwei Leichen auftauchen. Beim Buddeln taucht bei Old Mel ein alter VW-Bus auf, in dem zwei Skelette sitzen. Jimm bandelt sofort wieder mit den Zeitungen an, verkauft ihre Story und macht sich an die Recherchen. Durch Zufall erfährt Jimm kurze Zeit später von einem Mord in einem Tempel, über den Nachrichtensperre verhängt wurde. Plötzlich wird das Leben in Pak Nam spannend! Bei der Polizei lernt Jimm die typischen Vertreter kennen, vor denen ihr Vater einst Reißaus genommen hat: Teils unfähige, teils bequeme Polizisten. Bis auf einen. Seargant Phoom ist gewitzt, denkt logisch und konsequent. Die thailändische Polizei hat allerdings ein Problem damit, dass Phoom offen zu seiner Homosexualität steht und so verstauben seine beruflichen Fähigkeiten auf irgendeiner bedeutungslosen Station. Jimm findet in ihm den perfekten Gegenüber, um den Fall voran zu treiben. Auch ihr Vater, der wegen seiner hartnäckigen Ehrlichkeit "nur" als Verkehrspolizist gearbeitet hat und den Jimm deshalb während ihrer ganzen bisherigen Karriere nie auf dem Radar hatte, entpuppt sich als scharfsinniger Mitdenker. Jimm Juree ist eine spitzzüngige Frau. Sie kommentiert alles mit einem losen Mundwerk und wie schon bei den Büchern der Dr. Siri-Serie macht dieser Stil einen großen Teil der Faszination aus. Ein bisschen Herabschau spielt bei Jimm allerdings mit, denn mit dem ländlichen Leben verbindet sie vorrangig stupide Eintönigkeit und den Verzicht auf viele Annehmlichkeiten, die in der Stadt verfügbar waren. Gegen Ende des Buches allerdings geht ihr auf, dass sie in Pak Nam viel Gutes nicht hat sehen wollen. Weder sind Männer so unattraktiv, wie sie immer dachte, noch sind alle Landeier blöd, noch muss das kleine Hotel der Familie gästefrei verlottern. Colin Cotterill mischt in seiner neuen Serie viele Elemente, die er bei Dr. Siri schon benutzt hat: Frechen Humor, ungewöhnliche Figuren und starke Charaktere als Leitfiguren. Jimm Juree wird damit wieder eine gekonnte Komposition, in der die herzliche Familie Juree zum Fixpunkt wird. Auch hier sind manche Fälle skurril, aber keinesfalls völlig unmöglich, und keiner gleicht dem anderen. Langeweile kommt bei Cotterill nie auf und das behaupte ich mittlerweile ununterbrochen seit sieben Büchern.

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  • Rezension zu "Killed at the Whim of a Hat" von Colin Cotterill

    Killed at the Whim of a Hat
    tedesca

    tedesca

    30. November 2011 um 12:48

    Colin Cotterill kennen einige von uns bereits als Autor der Dr.-Siri-Reihe, die ja zu meinen Favoriten zählt. Mit Jimm Juree hat der Autor eine neue Figur geschaffen, die in jeder Hinsicht konträr ist zu dem alten Pathologen im Laos der 70er-Jahre. Jimm ist einiges über 30, Single und lebt mit ihrer ausgesprochen schrägen Familie im Süden Thailands, wo sie mehr schlecht als recht ein Ferienresort betreibt. Eigentlich ist sie Journalistin, aber in einer Gegend, in der nicht viel mehr passiert, alsdass ab und zu jemand von einer Kokosnuss erschlagen wird, gibt es für sie nicht viel zu tun. Bis sich plötzlich die Ereignisse überschlagen und Jimm mitten in gleich 2 Ermittlungen steckt, in denen sie eine zentrale Rolle als Unterstützung für die örtliche Polizei übernimmt. Mit Jimm und ihren Freunden hat Cotterill eine illustre Gruppe von Charakteren geschaffen, die uns sicher noch öfter begegnen wird. In ihrem Großvater Jah finden wir auch ein leises Anklingen des berühmten Dr.-Siri-Humors, und das Schmunzeln kommt auch in diesem durchaus spannenden Buch nicht zu kurz. Wobei die größten Lacher sicher George W. Bush kassiert, dessen Bonmots jedes Kapitel übertiteln. Aus einem solchen ergibt sich auch der seltsame Titel des Buches. Alles in allem eine Empfehlung für Krimileser, die es gern auch witzig mögen und die Wert auf fein gezeichnete Figuren legen, die sich in einer nicht alltäglichen Umgebung bewegen und fernab vom üblichen Prozedere der Ermittlung agieren.

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  • Rezension zu "Killed at the Whim of a Hat" von Colin Cotterill

    Killed at the Whim of a Hat
    Fletcher

    Fletcher

    20. May 2011 um 15:23

    Mit "Killed at the whim of a hat" startet Colin Cotterill seine neue Krimireihe und zeigt, daß die hervorragenden Dr. Siri Romane keine Eintagsfliege sind. . Diesemal nimmt uns Cotterill mit auf eine Reise in das heutige Thailand, übrigens die langjährige Wahlheimat des Autors,, in der wir Jimm Juree, eine 34jährige Reporterin begleiten, die mit ihrer Mutter, ihrem Großvater und ihrem "kleinen" 2 Jahre jüngeren Bruder aus einer Stadt im Norden Thailands in den provinziellen Süden zieht um ein Hotel zu betreiben. . Das dies Jimm nicht in den Kram passt, wo sie doch kurz davor ist Leiterin der Verbrechensseite ihrer Zeitung zu werden, steht außer Frage, doch Verpflichtungen sind Verpflichtungen, insbesondere was die Familie betrifft. Einzig ihre große Schwester bleibt in der Stadt. In der Provinz angekommen schwelgen die Geschwister die ersten Monate in ihrem eigenen Mitleid, bis ein paar Leichen in einem vergrabenen Auto gefunden werden und Jimm anfängt zu ermitteln... . Wie nicht anders von Cotterill gewohnt, hat er nicht nur eine sympathische, menschliche Hauptprotagonistin geschaffen, sondern auch einen schillernden, schrägen, liebenswerten Nebencast der einem in den ersten Seiten des kennenlernens ans Herz wächst und mit dem man auf die Auflösung der Fälle mitfiebert. Anders als in der Dr. Siri Reihe haben Geister und die spirituelle Welt keinen Einfluss auf die Ermittlungen, dafür fließt wieder viel Lokalcolorit und eine Liebe für das Land ein, wie sie nur wenige trotz der gezeigten negativen Seiten (Polizeikorruption, Kriminalität) vermitteln können. . Sehr spannend geht es nicht zu, auch wenn man mit den Figuren miträtselt, wer der Mörder ist. Darum ging es in Cotterills Büchern aber noch nie: die Charaktere, die Beziehungen und das Land haben schon immer den grüßeren Reiz, gar eine Faszination, beim Leser ausgelöst. . Als kleines Schmankerl sind am Beginn jedes Kapitels Zitate von George W. Bush - eine seiner Reden ist übrigens die Quelle des Buchtitels - bei denen man entweder schmunzeln muss, oder wie ich ein Stoßgebet von sich gibt, daß dieser Tölpel in 8 Jahren Amtszeit keinen Nuklearkrieg begonnen hat. . Doch auch ohne diese humoristische Einlage schafft es Colin Cotterill eine bunte, lebensbejahende, liebenswürdig-schräge Welt zu erschaffen, von der man nur hoffen kann, mehr lesen zu können - ein gelungener Start und der Beweis, daß es Cotterill auch neben Dr. Siri gibt.

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