Colin Cotterill Mit Axt, Charme und Melone

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Inhaltsangabe zu „Mit Axt, Charme und Melone“ von Colin Cotterill

Der dritte Fall für die thailändische Kriminalreporterin Jimm Juree und ihre liebenswert-schräge SippeSeit Jimm Juree mit ihrer schrägen Sippe in das Küstendorf Maprao im Süden Thailands übergesiedelt ist, vermisst sie die Lichter der Stadt. Am meisten aber vermisst sie ihre Karriere als Reporterin. Schweren Herzens muss sie nun mit Aufträgen für das kleine Lokalblatt vorliebnehmen. Ihr aktueller Job: den Engländer Conrad Coralbank interviewen, seines Zeichens Autor erfolgreicher Kriminalromane. Kurz darauf verschwinden plötzlich mehrere Frauen, unter ihnen auch Coralbanks Gattin. Und plötzlich hat Jimm es nicht nur mit Vermisstenfällen und einem potenziellen Serienkiller zu tun, sondern auch mit einem kapitalen Sturm, der direkt auf Maprao zusteuert ... (Laufzeit ca. 7 h 37)

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  • Zähe Handlung mit unsympathischen Figuren

    Mit Axt, Charme und Melone
    Aglaya

    Aglaya

    Im Süden Thailands ist eine Ärztin verschwunden, gleichzeitig hat man auch schon lange nichts mehr von der Ehefrau dort wohnhaften englischen Schriftstellers Conrad Coralbank gehört. Die Journalistin Jimm Juree sucht nach der Ärztin, während sie sich dem Schriftsteller annähert… Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Jimm erzählt, die mir einfach nicht sympathisch werden wollte. Eingebildet und gleichzeitig naiv wandelt sie durch die Welt, von der sie annimmt, dass sie nur auf sie, Jimm, gewartet hat. Sie hält sich für besser als andere und zeigt dies auch in unverhohlenem Rassismus und Gewalt gegen Tiere. Die anderen Figuren bedienen ein Thailand-Klischee nach dem anderen, der Ladyboy darf natürlich nicht fehlen, der schwule Polizist, der europäische Einwanderer, der sich eine viel jüngere Einheimische sucht, das schlechte Englisch der Thais etc. Ich war noch nie in Thailand, und die Klischees werden sicher ihren wahren Ursprung haben, aber so übertrieben wie hier dargestellt kann es ja wohl auch nicht sein. Die Handlung selbst zieht sich ins Unendliche. Während der Leser (oder in meinem Fall der Hörer) schon längst begriffen hat worum es geht, stolpert Jimm immer noch blind durch die Gegend und erzählt aus ihrem Alltag. Das Ganze geschieht mehr slapstickartig humorvoll als spannend. Wie man wohl recht deutlich merkt, konnte mich „Mit Axt, Charme und Melone“ überhaupt nicht überzeugen. Da mir vor allem der Erzählstil und die Figuren missfallen haben, werde ich mich von den weiteren Bänden der Reihe in Zukunft fernhalten, auch wenn ich zwischendurch durchaus etwas schmunzeln musste. Die Lesung von Vera Telz hat mir an sich gut gefallen, die Sprecherin brachte den Charakter von Jimm für mich passend und glaubhaft rüber. Mein Fazit Unsympathische, klischeehafte Figuren und ellenlange, zähe Handlung. Nichts für mich.

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  • Schnacken nicht Hacken

    Mit Axt, Charme und Melone
    walli007

    walli007

    09. June 2016 um 20:53

    Das ist echt der coolste Spruch des Buches und etwas, was man aus vollem Herzen und mit Überzeugung unterschreiben kann. Besonders wenn man an die Beschreibung eines zerstückelten Körpers denkt, mit der der Prolog erfreut. Jimm Juree wohnt mit ihrer Familie seit Neuestem in einem kleinen Ort im Süden Thailand. Dort betreiben sie ein kleines Hotel, das von Touristen geflissentlich übersehen wird. Eigentlich Journalistin übernimmt Jimm jede Arbeit, die sich anbietet. Da ist zum Beispiel ein Interview mit einem bekannten englischen Kriminalschriftsteller und natürlich alles, was im Hotel so anfällt. Die Klärung, wohin die Ärztin des lokalen Krankenhauses verschwunden ist, bereitet da schon ein angenehmes Freizeitvergnügen, denn Jimms Spürnase wird gern angeregt. Colin Cotterill erfreut seine Leser schon seit einigen Jahren mit seinen intelligenten Laos-Krimis um den Pathologen Dr. Siri. Gut vorstellbar, dass er ähnlich wie sein mögliches Alter Ego im Buch, einfach mal etwas anderes schreiben wollte. Als Asienliebhaber hat es ihn dabei von Laos nach Thailand verschlagen und mit Jimm Juree ist ihm eine amüsante witzig überdrehte Protagonistin gelungen, der es an Selbstbewusstsein nicht mangelt. In den manchmal aberwitzigen Situationen, in die sie immer wieder gerät, fällt ihr immer wieder ein Spruch ein, der ihr Gegenüber trefflich staunen lässt. Nicht auf den Mund gefallen redet sie sich selbst aus den unangenehmsten und gefährlichsten Situationen heraus. Mit Witz und Neugier tänzelt sie durch das Leben und löst die Rätsel, sie so auf ihrem Weg liegen. In diesem ausgesprochen gelungenen Hörbuch des dritten Bandes der Reihe bringt die Vorleserin Vera Teltz die Stimmung, die dieser Roman ausstrahlt, hervorragend an den Hörer. Man glaubt, sie sieht, denkt und fühlt die Figuren und lässt den Hörer genau daran teilhaben. Ohne ein Buch der Reihe gelesen zu haben, könnte man auf die Idee kommen, dass hier ein gutes Buch durch eine wunderbare Lesung noch ein wenig besser wird. 4,5 Sterne

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