Colin Cotterill Totentanz für Dr. Siri

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Inhaltsangabe zu „Totentanz für Dr. Siri“ von Colin Cotterill

Der Fund einer Mumie sorgt für Unruhe in der laotischen Provinz Dr. Siri, der dickköpfige, brillante und einzige Leichenbeschauer von ganz Laos, muss in die Provinz. Dort sorgt ein bizarrer Fund für Unruhe in Houaphan, einer abgelegenen Bergregion: Nach einem Erdrutsch ragt ein mumifizierter Arm aus einem frisch verlegten Betonpfad. Siri soll herausfinden, was es mit der Sache auf sich hat. Allerdings ist es nicht dieser rätselhafte Mordfall, der ihn vor Ort um den Schlaf bringt. Es ist die Discomusik, die jede Nacht an sein Ohr dringt. Woher kommt sie? Und warum scheint sie außer ihm niemand zu hören?

Ein früherer Band, der noch fehlte, aber vieles ergänzt! Ein typischer Siri!

— Bücherwurm

Der Geschichte konnte ich irgendwie nicht ganz so gut folgen, wie sonst. Aber die Auflösung war sehr gelungen.

— -Leselust-

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    Totentanz für Dr. Siri

    oszillieren

    23. June 2014 um 19:31

    Ein gutes Buch mit witzigen, schrägen, exzentrischen Charakteren. Dies ist mein erster Roman der Reihe und ich habe mich schon nach ein paar Seiten in Dr. Siri und Schwester Dtui verliebt. Es ist so erfrischend, mal einen Krimi zu lesen, der nicht in der westlichen Welt spielt: Kein tougher, ständig Kaffee trinkender Cop, keine eiskalte Karriere-Staatsanwältin, sondern ein verschrobener, politisch desillusionierter, wortwörtlich Gespenster sehender laotischer Leichenbeschauer nebst cleverer, überqualifizierter, unkonventionell hübschen Krankenschwester.  Diesmal haben die beiden einen äußerst absurden Fall zu lösen: Eine mit Zement übergossene und mumifzierte Leiche wird gefunden, die seltsame Merkmale aufweist: aus dem Brustkorb ragt ein abgebrochener Fingernagel, die rechte Faust umklammert einen Schlüssel und als ob mit Beton übergossen zu werden nicht tödlich genug wäre, befindet sich noch ein Einschussloch in seiner Brust. So unmöglich es auch zunächst zu sein scheint, mithilfe eines kubanischen Arztes, eines liebestollen Militärbürokraten und--last but not least--Dr. Siris Kontakten zur Geisterwelt kann auch dieser Fall letztendlich aufgeklärt werden. Auch eine tolle Geschenkidee für Krimifans, die meinen, wirklich alles schon zu kennen. :)  

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  • Rezension zu "Totentanz für Dr. Siri" von Colin Cotterill

    Totentanz für Dr. Siri

    Natasha

    23. November 2010 um 16:31

    Was mit dem ersten Band als (fast) normale Krimireihe begann, hat damit nicht mehr so viel zu tun, wie ich es mir wünschen würde. Neben einer reichlich verworrenen Handlung bleiben viele Geistererscheinungen und ein – allerdings in Hochform befindlicher - Dr. Siri übrig, das reicht insgesamt leider nicht für mehr als eine Durchschnittswertung von mir.

  • Rezension zu "Totentanz für Dr. Siri" von Colin Cotterill

    Totentanz für Dr. Siri

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. November 2010 um 11:44

    Der Einsatzort von Dr. Siri ist für die meisten anderen Hausgäste wenig anziehend: Das Gästehaus Nummer Eins beherbergt üblicherweise kurzzeitig Menschen, die vom kommunistischen Regime in Umerziehungslager gebracht werden. Dementsprechend "gastfreundlich" geht man mit Dr. Siri und seiner Assistentin Dtui um, als diese dort wegen eines Toten übernachten, der ganz in der Nähe gefunden wurde. Da hilft es wenig, dass er auf seinen offiziellen Auftrag von der Staatssicherheit hinweist - es gibt unverrückbare Essenszeiten, zu denen das Essen in der Regel kalt auf den Tisch kommt und mangelhafte Manieren. Ganz in der Nähe ist die neue Präsidentenvilla, auf deren Anweg eine im Beton versenkte Leiche gefunden wurde. Siri muss sich sputen, denn schon in einer Woche kommt der Präsident nebst einiger Würdenträger höchstpersönlich und bis dahin muss alles wieder picobello sein. Währenddessen hat Siris Assistent Geung ganz unerwartete Probleme. Er wird von Soldaten mitgenommen und auf einem Laster aus der Stadt gebracht. Geung hat ein Down-Syndrom und wird von seinen Kidnappern daher nicht für voll genommen. Doch er ist Siris Assistent und nimmt dessen Anweisung, auf das Leichenschauhaus Acht zu geben, äußerst ernst. Bei der erstbesten Gelegenheit macht er sich aus dem Staub und versucht, nach Vientiane zurück zu kommen. Das ist allerdings eine enorm weite Strecke, die einige Hindernisse bereit hält. Dr. Siri obduziert die Leiche mit den recht simplen Mitteln, die ihm vor Ort zur Verfügung stehen, doch wer die Leiche ist, bleibt zunächst unklar. Findig errät er jedoch, wo er suchen muss: In Laos arbeiten immer wieder Kubaner für einige Zeit, um dem kommunistischen Bruderstaat zu helfen. Offensichtlich gehörte das Opfer zu einem Team kubanischer Mitarbeiter, die im Hospital in der Nähe Dienst hatten. Doch eigentlich sollte der Kubaner schon Wochen zuvor nach Kuba zurück geflogen sein. Dr. Siri und Dtui geben sich viel Mühe, um das Geheimnis des Kubaners zu lüften und es kommt ihnen zugute, dass Siri vor einigen Jahren selbst einmal in dieser Karstgegend gearbeitet hat. Im dritten Fall um Dr. Siri mischen sich wieder forensische Methoden und detektiver Spürsinn mit Eingebungen, die Siri als Medium eines alten Hmong-Schamanen empfängt. Während mich mystische Elemente bei Romanen üblicherweise nerven, stört es mich bei Dr. Siri gar nicht so sehr. Ein Grund dürfte auf alle Fälle sein, dass der Autor die übersinnlichen Phänomene nie als Erklärungskrücke benutzt; auf mich wirkt es, als erzähle Cotterill einen von Ahnenkult und Aberglaube geprägten Alltag. Dtui wird zum Beispiel aufgefordert, beim Gespräch mit einer jungen Dorfbewohnerin ihre weiße Schwesterntracht auszuziehen, damit sie nicht für einen Geist gehalten wird. Kurz und gut, Siri ist derzeit die einzige literarische Figur, die sich bei mir irgendwelche Erscheinungen erlauben darf. Für die Lacher im Buch sorgt Genosse Lit, der die Aufklärung des Falles überwachen soll und bei der Gelegenheit in Dtui die perfekte Ehefrau gefunden zu haben glaubt. Dtui bekommt einen Antrag, bestens eingeübt und ohne Versprecher. Irritierend findet sie allerdings, dass Genosse Lit bereits beim Bezirksamt seinen künftigen Eheschluss mit ihr bestätigen und genehmigen ließ. Was wohl Siri dazu sagt? Dr. Siri renkt am Ende nicht nur den Fall zurecht; Richter Haeng, der für eine ausländische Delegation im Justizministerium eine solide Täuschung über all die tollen Errungenschaften auf die Beine stellt, muss sich erneut eine Lektion vom aufsässigen Siri erteilen lassen.

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  • Rezension zu "Totentanz für Dr. Siri" von Colin Cotterill

    Totentanz für Dr. Siri

    BertieWooster

    26. May 2010 um 21:37

    In ihrem neuesten Abenteuer müssen der einzige Pathologe von Laos Dr. Siri und seine Assistentin Dtuti die Hauptstadt Vientiane verlassen, um in der Provinz eine mumifizierte Leiche, die unter einem Betonweg aufgetaucht ist, zu untersuchen. Bei der Untersuchung bleibt es jedoch nicht, da es sich herausstellt, dass ein grausamer Mord begangen wurde. Dem karrierebewussten örtlichen Sicherheitschef, der wenig Ahnung von Kriminalistik hat, ist es recht, dass Dr. Siri die Ermittlungen übernimmt. Denn in Kürze soll im ehemaligen Hauptquartier der Rebellen und jetzigen kommunistischen Regierung ein Fest anlässlich der Unterzeichnung eines Vertrags mit Vietnam gefeiert werden. Auch in diesem Band begegnet Dr. Siri wieder seinen Geistern. Dieses mal kommt hinzu, dass er sich nicht nur mit örtlichen Geistern von Verstorbenen befassen muss, sondern auch mit Geisterbeschwörern aus weiter Ferne, denn wie in anderen kommunistischen Bruderländern, engagierte sich Kuba auch in Laos mit einer „Friedensmission“. Und diese Kubaner bringen eben ihre eigenen Geister mit. Auch wenn die Geister Dr. Siri helfen, muss er doch seinen wachen Verstand benutzen, um die Hinweise der Geister zu deuten bzw. die tatsächlichen Fakten zu sortieren und richtig einzuschätzen. Das ganze führt zu einer überraschenden Aufklärung des gesamten Falls. Während dessen muss der andere Assistent Geung ein ganz anderes Abenteuer bestehen. Denn er ist dem eitlen Richter Haeng wegen seiner Behinderung ein Dorn im Auge. Als Dr. Siri, sein Beschützer weg ist, lässt dieser Bösewicht den armen Geung einfach in ein Arbeitlager entführen. Er kann jedoch fliehen und da er Dr. Siri versprochen hat, auf das Leichenschauhaus aufzupassen, macht er sich auf den langen Marsch nach Hause. Auf diesem Weg muss er einige Abenteuer bestehen, von Räubern, bis zum Kampf mit wilden Tieren und Mücken. Dass er am Down-Syndrom leidet ist dabei jedoch kein Hindernis, sondern eher von Vorteil. Denn wo ein Wille ist, ist auch ein weg. Im neuesten Roman um Dr. Siri und seinen Gehilfen, erschien mir zumindest zu Beginn der laotische Weg zum Kommunismus nicht mehr so heiter geschildert, wie in den ersten beiden Büchern. So erfährt man, dass es auch in Laos Umerziehungslager gab, von den Splitterbomben der Amerikanern und von minenverseuchten Feldern. Aber Colin Coterill gelingt doch wieder mit seiner fast schon liebevollen Beschreibung des Landes und seiner Einwohner, die es durch ihre Mentalität schaffen, diese ganzen Fährnisse zu überstehen.

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  • Rezension zu "Totentanz für Dr. Siri" von Colin Cotterill

    Totentanz für Dr. Siri

    Fletcher

    07. May 2010 um 20:41

    Bei "Totentanz für Dr. Siri" handelt es sich um Band 3 der Reihe und anders als in den vorangegangenen Büchern drehen sich die Ermittlungen hauptsächlich um einen Fall: . Eine Mumie wird nach einem Steinschlag unter der betonierten Einfahrt des ehemaligen Präsidentenunterschlupfes gefunden, und das nur eine Woche bevor eine große Feier im Ort stattfinden soll. Besonders grausig wird der Fund dadurch, daß der Tote anscheinend lebendig einbetoniert wurde. . Siri wird zum Fundort der Leiche kommandiert und beschließt kurzerhand Dtui mitzunehmen. Während sich Dtui und Siri mit der kommunistischen Bürokratie rumschlagen, Siri nachts von der fürchterlichen Discomusik wachgehalten wird und Dtui im nahe gelegenen Krankenhaus aushilft, wird der Fall immer mysteriöser, denn für den Toten kommt eigentlich nur einer in Frage: ein ehemaliger kubanischer Pfleger, der nach Kuba zurück geschickt wurde, nachdem er und sein bester Freund des Vodoo bezichtigt worden sind. . Das verschwinden eines kleinen Mädchens wird eher nebensächlich behandelt und spielt nur eine untergeordnete Rolle. . Die zweite große Nebenhandlung ist diesesmal kein Fall, sondern dreht sich ausnahmslos um Herrn Geung. Richter Haeng nutzt Siri und Dtuis Abwesenheit und lässt Geung in ein weit abgelegenes Arbeitslager fahren um den "Zurückgebliebenen" endlich los zu sein. Er hat jedoch seine Rechnung ohne Geung gemacht, der sein Versprechen auf die Gerichtsmedizin aufzupassen auf keinen Fall brechen will und kurzerhand den Soldaten entkommt und sich zu Fuß auf den Rückweg macht: 250 Meilen durch den Dschungel. . Ein rundum gelungenes Buch, in dem Cotterill es verstanden hat die richtige Mischung aus kriminalistischer Ermittlung und der Geisterwelt zu finden. Der einzige Nachteil: Das Buch ist zu kurz und die Wartezeit bis zum nächsten Band (Mitte 2011) zu lang.

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