Colin Dexter

 3.6 Sterne bei 67 Bewertungen
Autor von Der letzte Bus nach Woodstock, Die Leiche am Fluß und weiteren Büchern.

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Der letzte Bus nach Woodstock

Der letzte Bus nach Woodstock

 (5)
Erschienen am 05.11.2018
Zuletzt gesehen in Kidlington

Zuletzt gesehen in Kidlington

 (4)
Erschienen am 16.07.2018
Phantasie und Wirklichkeit : Stories.

Phantasie und Wirklichkeit : Stories.

 (3)
Erschienen am 01.01.1996
Hüte dich vor Maskeraden

Hüte dich vor Maskeraden

 (4)
Erschienen am 01.04.2002
Die Töchter von Kain

Die Töchter von Kain

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Erscheint am 18.01.2021
Der Weg durch Wytham Woods

Der Weg durch Wytham Woods

 (0)
Erscheint am 13.07.2020

Neue Rezensionen zu Colin Dexter

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Rezension zu "Eine Messe für all die Toten: Kriminalroman. Ein Fall für Inspector Morse 4" von Colin Dexter

Eine Messe für all die Toten
Anna_Resslervor einem Monat

Das Cover wäre mir jetzt nicht wirklich aufgefallen. Es sah schon ein bisschen nach Krimi aus, aber nicht so, dass es ins Auge sticht. 
Eigentlicher Grund diesen Krimi zu lesen war für mich die Fernsehserie um den jungen Inspector Morse. Ich wollte das "Original" kennenlernen. Doch außer ein paar bekannten Namen und Angewohnheiten von Morse ist es nicht vergleichbar.
Der Schreibstil war ein bisschen anspruchsvoller - im positiven Sinn - und zum Mitdenken. 
Kurz zum Inhalt: Morse ist eigentlich im Urlaub als er von den Mord an dem Kirchenvorsteher und dem anschließenden Selbstmord des Pfarrers in St. Frideswide's hört. Sein Interesse ist geweckt und er beginnt zu ermitteln.
Nach einigen interessanten Theorien und Ermittlungsmethoden kam bis zum Schluss ein ganz schönes Knäuel an Verdächtigen und Motiven zusammen.
Bei der Auflösung musste ich mich schon ganz schön konzentrieren um nicht den Faden zu verlieren.
Als Krimi fand ich das ganze eher unspektakulär, aber es war auch einmal etwas anderes.

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Rezension zu "Die schweigende Welt des Nicholas Quinn" von Colin Dexter

Augen auf, wenn nicht alle Sinne gehorchen!
aus-erlesenvor 2 Monaten

Spätherbst in Oxford, für Nicholas Quinn ist es der Sommer. Denn der fast taube Dozent für Englisch ist das neue Mitglied des Verbands der Auslandsprüfungen der Oxford-Universität. Die Entscheidung, ob er oder ein weiterer Kandidat geeigneter wären, fiel der Kommission nicht leicht. Sechs von elf Stimmen konnte Quinn auf sich vereinen. Nun hat ihn der Alltag eingefangen. Tagungen, Sitzungen, Gespräche mit potentiellen Geldgebern – Oxford ist mehr als nur eine Schul- und Universitätsstadt, auch hier regiert der schnöde Mammon. Die Schwerhörigkeit stört auch kaum noch jemanden. Außer beim telefonieren, da ist Quinn echt anstrengend. Amüsiert sieht man hingegen darüber hinweg, wenn er statt Königin Elisabeth Königin Lisas Bett versteht – ein Gag, der wohl im Deutschen als auch im Englischen funktioniert.
Doch nach schon wenigen Wochen wird Nicholas Quinns Stelle im Verband wieder frei. An einem Dienstagmorgen findet man ihn regungslos in seiner Wohnung. Tot. Vergiftet. Alle sind ratlos. Ja, es gab ein paar Unstimmigkeiten wegen seiner Berufung. Erst durch das Engagement von Mr. Roope, der zufällig am gleichen College wie Quinn studierte, etwa im gleichen Alter ist, wurde Quinn die Stelle zugesprochen. 
Inspector Morse muss bei seinen Ermittlungen nicht bei null anfangen, sondern bei Minus irgendwas. Der Verband wird straff von Dr. Bartlett geführt. Wer kurz verschwindet muss zumindest eine kurze Nachricht hinterlassen wo er ist und wann er wieder zurück zu sein beliebt. 
Solange die Obduktion kein klares Ergebnis liefern kann, versucht Morse den Tatzeitpunkt selbst zu ermitteln. Und das ist gar nicht so einfach! War Quinns am Freitag oder am Samstag noch einkaufen? War er im Kino? Wenn ja, allein oder in Gesellschaft? Hat er überhaupt noch Angehörige? Im Dunkeln tappen ist gegen diese Ermittlung ein echtes Sonnenbad!
Doch die Beteiligten geben Morse immer wieder kleine Hinweise, die er aber erst in der Masse der zusammengetragenen Erkenntnisse deutliche sehen kann. Sergeant Lewis fühlt sich hingegen wieder wie auf der Schulbank. Morse gibt ihm eine Denkaufgabe nach der anderen. 
Colin Dexter holt im dritten Roman der Oxford-Reihe mit Inspector Morse zum ganz großen Schlag aus. Der oder die Täter sind intelligente Täter. Nichts geschieht impulsiv. Jeder Schritt ist durchdacht. Jedes Alibi morse-abweisend. Doch nicht zu hundert Prozent. Morse selbst ist nicht auf den Kopf gefallen. Er durchschaut nach anfänglichen Schwierigkeiten die Denkweise der Täter. Quinns Behinderung ist der Schlüssel zu einem Rätsel, das Morse lange in Schach hält, ihn aber umso vernehmlicher triumphieren lässt.

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Rezension zu "Der letzte Bus nach Woodstock" von Colin Dexter

Perfides Versteckspiel mit tödlichem Ausgang
aus-erlesenvor 2 Monaten

Woodstock – das ist Love, Peace and Harmony. Aber nur, wenn man an das Jahr 1967 und das immer noch präsente Musikfestival denkt. Inspector Morse hat mit derlei Spektakel nichts am Hut. Er genießt die Architektur des Städtchens Woodstock, das in seinem Revier in Oxford, England liegt. Ein wahrhaft idyllischer Platz. Blöd nur, wenn ausgerechnet hier eine Leiche gefunden wird. Dann kann herum noch so schön sein – die Idylle ist ein für allemal getrübt. 
Der Black Prince Pub ist einer von vielen Pubs in Woodstock. Früher sollen sich hier mal die Royals vergnügt haben. Legende oder Wahrheit? Dem Pub hat es nicht geschadet. Was allerdings schaden könnte, dass zwischen den geparkten Autos der geschändete leblose Körper von Sylvia Kaye liegt. Ein junges Ding, das sich von ihrer Freundin verführen ließ nicht länger auf den Bus nach Woodstock zu warten, sondern per Anhalter zu fahren. Nur wenige Minuten Geduld hätten ausgereicht, und beide könnten noch gemeinsam …
Inspector Morse verwundert die Tatsache, dass sich niemand auf die Aufrufe meldet. Eine ältere Dame erzählte ihm, dass zwei junge Damen an der Haltestelle auf den Bus warteten. Eine war Sylvia – das steht fest. Aber was ist mit dem zweiten Mädchen, der zweiten jungen Dame? Warum meldet die sich nicht? Kennt sie den Fahrer, der mit ziemlicher Sicherheit der Vergewaltiger und Mörder von Sylvia Kaye ist? Jennifer Coleby – so viel Morse schon rausbekommen – ist ein aufmüpfiges bis gerissenes junges Ding. Sie würde ohne mit der Wimper zu zucken ihre Falschaussage unterschreiben. Denn sie war es, die Sylvia an der Haltestelle zurückließ, bevor die sich dann doch überzeugen ließ mit ihr und dem Fremden davon zu düsen.
Bernard Crowther, Englisch-Lehrer am College, ist ein gern gesehener Gast im Black Prince. Gebildet, ein guter Zuhörer und gern gewillt eine Runde zu schmeißen. Doch daheim ist er ein Scheusal. Die beiden Kinder und seien Frau sind im herzlich egal. Und das lässt er immer häufiger auch durchblicken. Als Verdächtiger taugt er in Morse’s Augen nur bedingt. Aber er taugt. 
Inspector Morse hat genügend Theorien, um alle Fälle bis zu seiner Pensionierung lösen zu können. Doch wie er schon selbst ausgerechnet hat, kann es nur einen Täter geben. Und der steht ihm näher als der denkt…
Inspector Morse und sein Sergeant Lewis sind einsam an der Spitze der modernen englischen Kriminalliteratur. Einsam sind aber trotzdem nicht, denn sie haben ja jede Menge Verdächtige um sich, mit denen sie sich unterhalten können, Rätsel lösen, Falle stellen können. Als Leser darf man dem teils schaurigen Schauspiel aus der ersten Reihe zuschauen.

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