Colin Grzanna 13

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Inhaltsangabe zu „13“ von Colin Grzanna

Deutschland und sein Gesundheitssystem sind krank. Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Stress, Sucht, Depression und Rückenschmerzen bedrohen die Gesundheit einer ganzen Nation. Doch in jeder Krise liegen auch Chancen, denn jedes Problem hat eine Lösung. Und wir Menschen sind Meister darin, diese zu finden. Fast alles im Leben ist eine Frage der Perspektive. So auch die Zahl 13. Ist sie für manche eine Pechzahl, so ist sie in anderen Kulturen eine Glückszahl. Mich veränderten die letzten 13 Jahre in meinem Beruf grundlegend. Ich bin Arzt, aber in erster Linie Mensch, und das ist meine Geschichte. Dieses Buch ist ein Plädoyer für mehr Gesundheit und Achtsamkeit. Ein Appell an uns Menschen, sich wieder gegenseitig mehr wahrzunehmen und zu kümmern.

spannende Lektüre mit AHA-Effekt

— Anneja
Anneja

Ein ungeschönter Blick auf unser Gesundheitssystem!

— Zwillingsmama2015
Zwillingsmama2015

Der Autor spricht Wahrheiten über unser Gesundheitssystem aus. Und zeigt Wege aus dem Dilemma, die jeder Einzelne gehen kann.

— JoJansen
JoJansen

Interessante Einblicke in ein sterbendes Gesundheitssystem.

— Schoensittich
Schoensittich

Einblicke in das Leben eines Arztes und Darstellung unsere derzeitigen Probleme

— X-tine
X-tine

Ein ungeschönter, schockierender Blick hinter die Kulissen des Gesundheitssytems

— romi89
romi89

Ein sehr interessantes und nachdenkliches Buch über unser Gesundheitssystem

— Vampir989
Vampir989

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  • Buchverlosung zu "Mein Leben mit dem Tod" von Tom Werde

    Mein Leben mit dem Tod
    TomWerde

    TomWerde

    Als aufgeregt enthusiastischer Ersttäter lade ich Euch ein, Euch auf „Mein Leben mit dem Tod“ einzulassen und verlose an dieser Stelle 10 signierte Exemplare meines Erstlingswerks. Ich freue mich anschließend auf eine gemeinsame, möglichst intensive und offene Leserunde.In zahlreichen Gesprächen mit Freunden, Bekannten und Verwandten musste ich immer wieder feststellen, dass sich meine Art, über „Tod und Sterben“ zu sprechen, ganz offenbar erheblich von der gesellschaftlich verbreiteten Herangehensweise unterscheidet. Ich stieß oft auf Erstaunen, teils gar Unverständnis, wie ich so nüchtern mit diesem Thema umgehen könne.Es drängte sich also die Frage auf, ob ich wirklich so „anders“ bin und – wenn dies der Fall wäre – ob ich immer schon so war oder was mich dazu hat werden lassen. Die Suche nach der Antwort führte mich zu immer mehr prägenden Erlebnissen – beruflich wie auch privat –von denen mir rückblickend klar wurde, dass mich eigentlich jede dieser „Begegnungen“ mit dem Tod in einer anderen emotionalen Situation zurückgelassen und damit mich selbst und meine Einstellung zum Leben und zum Sterben jedes Mal verändert hat.Im zeitlichen Zusammentreffen mit einem Jahr, das mich durch eine Aneinanderreihung emotionaler Grenzbelastungen wiederkehrend gefordert hat (s. Kapitel VII. „Das Jahr der Kinder“), hat mich letztlich die Lektüre der eher erlebnisorientierten Bücher von Falk Stirkat („Ich kam, sah und intubierte“) und Jörg Nießen („Schauen Sie sich mal diese Sauerei an“ & „Die Sauerei geht weiter“) motiviert, diese Erlebnisse zu Papier zu bringen.„Mein Leben mit dem Tod“ zeichnet quasi autobiographisch meinen Weg nach, lässt Euch meine Einsätze und Lebenssituationen miterleben und gewährt dabei Einblick in das Gefühlserleben dahinter. Meine Frage zur Verlosung: Wieviel Respekt muss man vor dem Thema haben? Darf man über den Tod sarkastisch schmunzeln oder gar lachen?Wer mitmachen möchte, postet bitte einfach seine Antwort bis zum 28.05.2017 hier, die Gewinner werden ausgelost und anschließend bekannt gegeben und benachrichtigt.Ich versuche, den Versand unverzüglich zu gewährleisten, so dass wir vielleicht schon zum 01.06. die Leserunde beginnen können – das folgende Pfingstwochenende bietet sich ja geradezu an.Ich freue mich auf Euch, viel Glück und viele Grüße, Tom.

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  • Deutschland und seine Gesundheit

    13
    Anneja

    Anneja

    06. February 2017 um 13:33

    Das was man hier zu lesen bekommt ist eigentlich das Tagebuch eines Arztes, nicht irgendein Arzt, denn es handelt sich hierbei um einen Chirurgen. So hoch dieser Beruf in unserem Sozialwesen auch eingestuft ist, um so erschreckender ist wie diese Ärzte Menschen behandeln müssen. Im Sekundentakt heißt es zu entscheiden ob der Tod oder das Leben bei dem Patienten an nächster Stelle rückt. So fand ich es sehr mutig das der Autor sich als Arzt eingestand, das es so nicht weiter gehen kann.  Das Buch selbst möchte kein Ratgeber sein und uns sagen was wir zu tun und zu lassen haben, möchte aber zeigen was im Bereich Gesundheit in Deutschland falsch läuft.  Die Frage die ich mir zuerst stellte war: Was verlange ich von einem Arzt? Eigentlich mehr als derjenige mir geben kann, das wurde mir schnell klar. Wir verlangen Mitgefühl, eine gute medizinische Behandlung und natürlich eine gute Pflege. Dies wollen aber auch die anderen Patienten und schon haben wir ein Dilemma. Denn die Zeit dafür ist einfach nicht gegeben.  Viele Themen ließen mich aufhorchen und hinterließen ein schlechtes Gewissen. Themen wie Ernährung, in denen es darum geht was wir wann, wo und wie essen oder die Reparatur von Verschleißteilen an Wirbelsäule oder Knien. Hatten wir es am Ende also früher doch besser? Die harte Arbeit stählte unsere Körper und an Depressionen oder andere psychische Erkrankungen war nicht zu denken. Werden wir also von unserem guten Leben krank?  Was mir sehr gefiel war die direkte und ehrliche Art. Nix wird herunter gespielt oder verniedlicht. Auch lies sich alles sehr gut lesen, es haperte ab und an mit den Abkürzungen, aber dies war zu verschmerzen. Auch die kleineren Informationen sind sehr gut verpackt, so das der AHA-Effekt nicht lange ausblieb. Gleich zu Anfang fiel mir etwas auf, dort wird beschrieben wie Herr Grzanna uns Menschen sieht und ich musste feststellen das ich ganz anders denke. Denn ich sehe den Menschen als verletzliches Wesen, das ganz und garnicht an der Spitze der Nahrungskette ist. Wir wissen trotz jahrelanger Forschung immer noch nicht warum wir diese und jene Krankheiten bekommen oder wie unser Gehirn wirklich funktioniert. Herr Grzanna als Arzt sieht uns jedoch so, das wir mit 46 Chromosomen zu einem Wesen geworden sind das atmet,schwitzt und friert, sehen, hören und fühlen kann. Zudem können wir laufen, sind atmungsaktiv und dabei wasserdicht. (13 - Seite 35-36)  Wenn man eine informative, ehrliche und interessante Lektüre über unser Wesen lesen möchte, der ist mit diesem Buch bestens ausgestattet. Der Autor gibt nicht nur Fachwissen preis sondern zeigt selbst das er als Arzt auch mal einen seiner Kollegen benötigt. 

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  • Ein Blick hinter die Kulissen

    13
    Arwen10

    Arwen10

    30. December 2016 um 11:57

    Sieht man sich das Cover an, kann man auf den ersten Blick nicht erahnen, was hinter diesem Buch steckt. Der Autor, ein Chirurg, der mittlerweile einige Jahre im Gesundheitssystem gearbeitet hat, zeigt uns in diesem Buch ein Blick hinter die Kulissen. Er geht der Frage nach, woran es liegt, dass die Gesellschaft immer kränker wird. Er beleuchtet auch ein wenig das Gesundheitssystem, in dem es immer mehr um Geld und Erfolg geht und der kranke Mensch langsam aber sicher nur noch ein möglicher Profit ist. Die Zeit am kranken Menschen wird immer weniger. Dafür nimmt die Bürokratie zu. Ärzte, die ihren Beruf noch als Berufung sehen, resignieren zusehends und sehen sich unüberwindbaren Schwierigkeiten gegenüber. Das hat auch Folgen für den Arzt selbst, der im schlimmsten Fall seinen Beruf aufgibt. Was kann man tun ? Hier versucht der Autor auch Möglichkeiten zu finden und stellt 13 Thesen auf. Auf diese bezieht sich der Titel des Buches.Mir hat das Buch im Großen und Ganzen sehr gut gefallen. Der Autor hat sich viele Gedanken zum Thema gemacht und dabei noch viele Randthemen erwähnt. Nicht ganz seiner Meinung bin ich in Bezug auf Gott und die Schöpfung. Da sehe ich einiges anders. Ich finde dieses Buch auch sehr mutig. Zum einen, da der Autor sich nicht scheut, viel von sich preis zu geben, aber auch in Bezug auf seinen Beruf, der hier ein wenig vom Geheimnisvollen der "Götter in Weiß" wie es oft so heißt, verliert.Insgesammt ein Buch, dass dazu aufruft, sich Gedanken zu machen und gegebenenfalls , etwas zu verändern. Ein Anliegen des Autors ist es, dass sich mehr Menschen wieder auf Werte besinnen und sich mehr um einander kümmern. Diesem kann man nur zustimmen. Ein interessantes Buch, dem ich noch viele Leser wünsche.

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  • Leserunde zu "13" von Colin Grzanna

    13
    ColinGrzanna

    ColinGrzanna

    Sehr geehrte Damen und Herren, Seit fast 10 Jahren arbeite ich nun als Arzt im Krankenhaus und die Veränderungen in unserem Gesundheitssystem haben bei mir viele Fragen aufgeworfen. Warum kümmern wir uns eigentlich erst um unsere Gesundheit, wenn wir krank sind? Warum fühlen wir erst dann mit, wenn es uns selber, einem nahen Angehörigen oder auch Freund plötzlich im Rahmen einer Krankheit schlecht geht? Warum fehlt es in sozialen Angelegenheiten eigentlich immer am nötigen Geld? Und was können wir als Individuen und auch als Gesellschaft gegen all diese Dinge tun? Ich musste mir diese Fragen auch auf Grund eigener sowohl körperlicher als auch seelischer Krankheit stellen. Ich erkannte, wie viel "Arbeit" gesund sein doch heißt und wie viel Last "krank sein" bedeutet. Trotz der fast 330 Milliarden Euro, die wir für unser „Gesundheits“-System ausgeben, scheinen wir es nicht mehr zu schaffen, die Menschen wirklich zu gesunden. Wir müssen den Patienten heutzutage notwendigerweise als Kunden betrachten, weil jede Fallzahl auch mein Gehalt garantiert. Dabei bleibt aber auch die notwendige Zeit am Patienten auf der Strecke. Zeit, die wir für Aufklärung, Halt, Zuwendung und notwendige Empathie nicht mehr haben. Aus all diesen Fragen entstand ein Buch. Das Buch trägt den Titel "13“ und handelt von meinen persönlichen Veränderung in dem System. Es zeigt das drohende Scheitern einer unserer wichtigsten sozialen Grundabsicherungen. Ich beschreibe darin aber auch meine Begeisterung für das Leben, für unsere Umwelt und unseren eigenen Körper, der so voller kleiner faszinierender Bausteine funktioniert. Die Perfektion in der Imperfektion. Durch die Niederschrift fand ich auch Lösungen, die jeder einzelne von uns umsetzen kann. Durch Achtsamkeit, ein erneuertes SelbstBEWUSSTSEIN und -VERTRAUEN schaffen wir Kapizitäten, um auch anderen Menschen eine Stütze zu sein. Etwas, dass ich in unserer schnellen und auf eigenen Vorteil ausgelegten Gesellschaft mit all ihren Ängsten, Sorgen und Nöten, aktuell leider zunehmend vermisse. Vielleicht konnte ich ja Interesse bei Ihnen wecken können, das Buch durchzulesen. Es ist mir nämlich eine Herzensangelegenheit, dieses Thema mehr Menschen nahezubringen. Es geht um viel zu viel. Ich möchte die Menschen erreichen, sie berühren und dafür sensibilisieren und begeistern, Ihr leben verantwortungsbewußt und aufmerksam in die eigenen Hände zu nehmen und sich mehr um Ihr Umfeld zu kümmern. Wir haben in Deutschland trotz aller Probleme, die uns in der heutigen Gesellschaft konfrontieren, noch die Möglichkeit, eine homogene, gesunde und funktionierende Gesellschaft des Hinsehens, Teilens und der Fürsorge zu schaffen.

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    • 128
  • Krankes Gesundheitssystem - Heilung möglich?

    13
    JoJansen

    JoJansen

    25. November 2016 um 09:44

    Colin Grzanna ist Arzt und schreibt aus seiner Sicht über unser Gesundheitssystem. Dass hier seit Jahren etwas falsch läuft, haben wir selbst schon geahnt - der Autor bestätigt es. Krankenhäuser müssen mit immer weniger Personal kostengünstig arbeiten. Da gibt es Operationen die "lohnen" und andere, die in ambulante Zentren ausgelagert werden. Die Rettungsstellen der Krankenhäuser sind überlaufen, weil niedergelassene Fachärzte erst Termine in Wochen oder Monaten anbieten. Ärzte und Pflegemitarbeiter sind permanent überlastet und arbeiten doch am Menschen, wo Fehler tödlich sein können. Dazu kommen Patienten, die alle Verantwortung für ihre Gesundheit abgeben, die Ärzte und Medikamente werden's schon richten. Gefallen hat mir die sehr persönliche Sicht- und Erzählweise des Autors. Wir erleben mit, wie er als Medizinstudent und junger Arzt nach und nach Illusionen verliert und trotzdem sein Bestes geben will. Wie er dabei selbst krank wird und einen Ausweg sucht. Seine an Begeisterung grenzende Überzeugung, dass jeder Einzelne etwas tun kann, damit unsere Gesellschaft und speziell unser Gesundheitssystem besser funktionieren, wirken ansteckend. Dieses visionäre, Wege aufzeigende Denken gefällt mir. Colin Grzanna malt das Bild einer Gesellschaft, in der wir alle gesünder und zufriedener leben könnten. Dieses Bild wäre Utopie, gäbe er nicht auch gleich die Lösung mit auf den Weg: Verantwortung übernehmen, für uns selbst, für unsere Mitmenschen. Wir müssen einfach nur genauer hinschauen, nicht aufs Smartphone, sondern auf unseren Körper und die Signale, die er uns gibt. An vielen Stellen fühlte ich mich ertappt. Wir empfinden heute Dinge und Verhaltensweisen als normal, die vor Jahren als unhöflich galten und Verständnislosigkeit hervorgerufen hätten, wie beispielsweise in Gegenwart Anderer am Smartphone zu spielen oder zu schreiben, in öffentlichen Räumen oder Verkehrsmittel laut zu telefonieren, bei Facebook, Instagram & Co. den "Likes" hinterherzujagen und damit unser Selbstwertgefühl zu steigern, u.ä. Der Autor will mit seinem Buch sehr viel: - Die wunden Punkte unseres Gesundheitssystems aufzeigen, - Die Vorgänge in unserem Körper verständlich machen, - Unser Selbst-Bewusstsein aktivieren, - Wege zeigen, wie jeder Einzelne gesünder leben kann, - Zu mehr Achtsamkeit gegenüber unseren Mitmenschen aufrufen. Vom Inhalt und von der Aussage her finde ich das Werk genial! Man spürt immer wieder, wie sehr dem Autor das Thema am Herzen liegt und wie er hofft, Andere dazu zu bewegen, den ersten Schritt in ein gesünderes Leben zu gehen. Und den zweiten, und den dritten ... An manchen Stellen geht es sehr ins Detail, was die körperlichen Zusammenhänge angeht. Spannend, aber manchem Leser vielleicht zu lang. Viele Aussagen werden mehrfach wiederholt, es wirkt fast wie gepredigt. Wenn das Buch möglichst viele Menschen erreichen und zum Umdenken bewegen soll, täten ihm drei Dinge gut: 1. Kürzen 2. Ein Lektorat 3. Ein anderes Cover Ich mag wie ein Erbsenzähler daherkommen, aber es gibt jede Menge Stellen, die unprofessionell wirken: "Sie" als Anrede wird nun mal großgeschrieben, Kommafehler, Schusterjungen und Hurenkinder - sehr unschön z.B. bei den Tabellen auf S. 271 bis 273, wo Tabellenkopf und Inhalt nicht auf derselben Seite stehen - u.ä. Das Cover spiegelt zwar zusammengefasst den Inhalt des Buches wieder. Aber das ist nicht die Aufgabe eines Covers. Es soll Neugierde wecken und potentielle Leser ansprechen. Der Titel erklärt sich erst auf der letzten Seite. Ich hätte hinter dem Cover einen Jugendroman, eventuell sogar ein Comic oder Manga vermutet. Was nützt ein geniales Buch, wenn das Cover die Zielgruppe nicht anspricht? Nur für diese drei Kritikpunkte, nicht für den Inhalt, ziehe ich einen Stern ab. Für mich persönlich war das Buch teilweise wie ein Tritt in den Hintern. Ich versuche seit Jahren, gesünder zu leben, aber immer wieder inkonsequent, vor allem, was die Ernährung und die virtuelle Welt angeht. Fazit: 4**** und unbedingte Leseempfehlung für jeden, der gesund alt werden und zufrieden leben möchte.

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  • Ein sterbendes Gesundheitssystem

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    Schoensittich

    Schoensittich

    24. November 2016 um 22:26

    Das Buch „13“ des Autors Colin Grzanna erschien im August 2016 über den Verlag Books on Demand. Es handelt sich um ein Taschenbuch mit 344 Seiten. Inhalt: Deutschland und sein Gesundheitssystem sind krank. Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Stress, Sucht, Depression und Rückenschmerzen bedrohen die Gesundheit einer ganzen Nation. Doch in jeder Krise liegen auch Chancen, denn jedes Problem hat eine Lösung. Und wir Menschen sind Meister darin, diese zu finden. Fast alles im Leben ist eine Frage der Perspektive. So auch die Zahl 13. Ist sie für manche eine Pechzahl, so ist sie in anderen Kulturen eine Glückszahl. Mich veränderten die letzten 13 Jahre in meinem Beruf grundlegend. Ich bin Arzt, aber in erster Linie Mensch, und das ist meine Geschichte. Dieses Buch ist ein Plädoyer für mehr Gesundheit und Achtsamkeit. Ein Appell an uns Menschen, sich wieder gegenseitig mehr wahrzunehmen und zu kümmern. Cover und Gestaltung: Auf dem Cover ist ein Arzt zu sehen, der einen OP-Anzug trägt und in der linken Hand eine Äskulapstab hält. Die Schlange hat sich von dem Stab gelöst und kriecht am Arm des Arztes hoch. Dieser steht in einem Berg von Akten, welcher ihm bis zum Knie geht. In der rechten Hand hält der Arzt eine Waffe, mit der er sich sprichwörtlich, „die Kugel gibt“. Das Cover symbolisiert auf eine interessante Art und Weise, dass das Gesundheitssystem in Deutschland unwirtschaftlich ist und Patienten und Ärzte bzw. Pflegepersonal stark belastet. Das Cover zeigt in der oberen Ecke und auch auf dem Buchrücken nur den Titel des Buches. Ein Verweis auf den Autor findet sich lediglich auf dem Backcover des Buches. Stil und Handlung: Der Autor behandelt in dem Buch quasi autobiografisch sein Leben als Arzt. Er beginnt mit dem Studium und beschreibt sodann die folgenden 13 Jahre in denen er als Arzt arbeitet. Der Stil des Autors ist sehr flüssig und gut zu lesen. Allerdings kann es auch durchaus sein, dass der Stoff für Laien, die nicht im Gesundheitswesen arbeiten mitunter etwas trocken wirken kann. Das liegt u.a. auch an den zahlreichen medizinischen Fachbegriffen. Hier hätte ich eine Begriffserklärung am Ende des Buches sehr passend gefunden. In den 20 Kapiteln befasst sich der Autor u.a. mit den sogenannten „Volkskrankheiten“ und versucht auch zu ergründen, wie diese Krankheiten überhaupt zu Volkskrankheiten werden konnten. Auch befasst er sich mit den Krankenkassen und deren Abrechnungssystem. Der Autor skizziert hierbei ein ziemlich marodes Gesundheitssystem, dass an allen Ecken krankt. Er beschreibt aber auch, dass ein Umdenken in der Bevölkerung geschieht und gibt Tipps für einen gesünderen Lebenswandel. Fazit: Das Buch regt um Nachdenken über die persönliche Lebensweise an.     

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  • Schafft neue Perspektiven!

    13
    Nadl17835

    Nadl17835

    21. November 2016 um 23:42

    Der Autor dieses Buches, der gleichzeitig Arzt ist, eröffnet dem Leser Einblicke in seine Sichtweise bezogen auf das Gesundheitssystem in Deutschland und berichtet von seinen Erfahrungen. Neben der Kritik, die er äußert, bietet er auch Lösungsvorschläge und Verbesserungsmöglichkeiten an. Vor allem jedoch spricht er lebensnahe Themen an, wie gesunde Ernährung, Bewegung etc. die schon aus diversen Medien bekannt sind und nachhaltig die Gesundheit fördern und erhalten sollen. Die Verantwortung jedes Einzelnen liegt in seiner eigenen Hand und jeder kann etwas für seine Gesundheit tun.  Das Buch entwickelte sich von einer Art Tagebuch zu einer ausgereiften Diskussionsbasis mit großem Erkenntnisgewinn. Die Schönheit und Besonderheit aller Dinge und der Wert dieser, werden von dem Autor thematisiert und einem vor Augen geführt. Die Faszination, aber ebenso die Verzweiflung, die in seinen Worten mitschwingen, greifen geradezu auf den Leser über und verstärken so die Wirkung erheblich. Dieses Buch zeigt die individuelle Einsicht und Erkenntnis auf unsere Umwelt und auf die Abläufe, speziell auf das Gesundheitssystem, die vermutlich in naher Zukunft bei gleichbleibendem Zustand, zum Scheitern verurteilt sind.  Es ist sehr interessant zu lesen und konnte seine Wirkung gut entfalten.

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  • Das Cover sagt alles: Wir machen uns selbst kaputt

    13
    X-tine

    X-tine

    21. November 2016 um 08:02

    Inhalt:Der Arzt Colin Grzanna beschreibt seine Ausbildung, seine Probleme und vor allem stellt er fest:Deutschland und sein Gesundheitssystem sind krank. Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Stress, Sucht, Depression und Rückenschmerzen bedrohen die Gesundheit einer ganzen Nation. Doch in jeder Krise liegen auch Chancen, denn jedes Problem hat eine Lösung. Und wir Menschen sind Meister darin, diese zu finden. Fast alles im Leben ist eine Frage der Perspektive. Fazit:Ich war beeindruckt von der ersten bis zur letzten Seite. Im Verwandten-/Freund- und Bekanntenkreise habe ich viele Krankenschwestern. Daher waren mir viele Schilderungen zum Leben im Krankenhaus bewusst. Interessant es aus Sicht eines Arztes zu lesen. Ich war einfach beeindruckt. Leider im traurigen Sinn. Was ist aus unserer Gesellschaft geworden. Die Beschreibungen zu unserer Situation haben mich nicht nur einmal zum Nachdenken gebracht. Es ist traurig, wohin wir uns entwickeln. Seine Vision am Ende des Buches finde ich "schön", gerne würde ich daran glauben, dass wir alles wenden können, wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt, aber gegen die Medien etc. anzukämpfen ... ich weiß nicht ob das gelingen wird. Lest dieses Buch!!! Es zeigt uns, unsere Probleme!!!!Er schreibt so ehrlich!! Es ist so authentisch! Deutschland macht sich selbst kaputt!

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  • Authentisch, aktuell - lesenwert

    13
    Spleno

    Spleno

    15. November 2016 um 16:39

    Das Buch "13" steht für ein sehr offenes und außergewöhnlich ehrliches Buch - der Autor gibt einen großen Einblick in sein Leben, seinen Arbeitsalltag als Mediziner in der heutigen schnelllebigen Zeit. Der Autor hat es geschafft mich sprichwörtlich vom Hocker zu hauen. Faszinierent fand ich das der Autor kein Blatt vor dem Mund gehabt hatte und nichts verschönt wurde. Er beschreibt Mißstände, Unmut und regt zum eigenen Nachdenken an - mit sich und meiner Umwelt. Der Schreibstil ist sehr gut lesbar, informativ und mitten im Geschehen. Das Buch ist gut strukturiert. Authentisch, mittem im Zeitgeschehen, ehrlich und knallhart. Ich persönlich finde das es diese Art von Bücher viel mehr geben müsste, wachrütteln - umdenken. Hut ab vor diesem Buch. Ich hoffe es wird sehr viele Leser erreichen, nicht nur Personen die im medizinischen Bereich arbeiten. Rundherum hat mich der Autor mit diesem Buch überzeugt!

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  • Colin Grzanna´s Werk "13" ist definitiv ein besonders Buch!

    13
    romi89

    romi89

    13. November 2016 um 14:01

    Colin Grzanna´s Werk "13" ist definitiv ein besonders Buch!Schon das Cover macht darauf aufmerksam...Es lebt von der Authentizität und Offenheit des Autors, der seine persönliche Geschichte, seinen Alltag als Mediziner und sein Wissen über das Gesundheitssystem darstellt. Es wirkt beim Lesen als säße man mit Herrn Grzanna gemütlich auf der Couch und unterhielte sich mit ihm. Der Schreibstil und die Ausdrucksweise sind so sympathisch und gut nachvollziehbar!Ich war fasziniert von dem Weitblick und der ehrlichen Sicht auf die Dinge, die das Werk durchziehen.Man staunt über viele Fakten, sei es bzgl. der Schilderung eines "ganz normalen" Arbeitstages in der Unfallchirurgie oder der eigentlichen Hintergründe zum Abrechnungssystem D.R.G.Mein Leben hat das Buch nachhaltig beeinflusst! Der Büchermarkt bräuchte mehr solcher ehrlichen und bedeutungsschweren Bücher!

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  • Ein sehr interessantes und nachdenkliches Buch über unser Gesundheitssystem

    13
    Vampir989

    Vampir989

    01. November 2016 um 11:05

    Der autor spricht in diesem Buch ein sehr wichtiges und interssantes Thema unserer heutigen Zeit an.Es geht um unser Gesundheitssystem.Er spricht wichtige Themen wie Depressionen,Stress,Sucht,Ernährung,Patienten,Ärzte und Umwelt an.Dabei baut er seine persönlichen eigenen Erfahrungen auf geschickte Art und Weise mit ein.Durch viee eigenen Recherchen gibt es uns viele wichtige Informationen über das heutige Gesundheitssystem und spricht dabei viele Probleme und missstände an.Schonungslos und mutig teilt er uns dazu seine Meinung mit ,zwingt sie uns aber nicht auf,sondern regt uns zum Nachdenken an.Wer dieses Buch liest ,fängt an über sich und seinen Lebensstil und seine Gesundheit nachzudenken.Der Autor wollte das mit diesem Buch erreichen und das ist ihm sehr gut gelungen.Der Schrebstil ist nicht ganz einfach,aber man gewöhnt sich sehr schnell daran und dann kommt man mit dem Lesen gut voran.Das Cover finde ich auch gut ausgewählt und passend zum Thema.Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es sehr empfehlen.

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