Colin Harrison

 3.8 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor von Im Schlund des Drachen, Der Anwalt und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Colin Harrison

Erfolgreicher und von der Kritik hochgelobter Autor: Der amerikanische Schriftsteller und Verlagslektor wurde 1960 in New York geboren und besuchte das Haverford College und die University of Iowa. Nach seinem Studium hat er als Redakteur bei Harper’s Magazine gearbeitet und ist aktuell als Lektor bei Simon & Schuster tätig. Harrison ist mit der bekannten Autorin Kathryn Harrison verheiratet. Zu seinen bekanntesten Werken zählen "Die Zügellosen" "Im Netz der Gewalt", "Manhattan, nachts" und "Im Schlund der Drachen". Colin Harrison lebt mit seiner Frau und den drei Kinden in Brooklyn, New York.

Neue Bücher

Die Zügellosen
Neu erschienen am 03.09.2018 als Taschenbuch bei Droemer Taschenbuch.

Alle Bücher von Colin Harrison

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Colin HarrisonIm Schlund des Drachen
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Im Schlund des Drachen
Im Schlund des Drachen
 (9)
Erschienen am 28.10.2009
Colin HarrisonDer Anwalt
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Der Anwalt
Der Anwalt
 (4)
Erschienen am 26.09.2006
Colin HarrisonHavana Room
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Havana Room
Havana Room
 (2)
Erschienen am 01.02.2005
Colin HarrisonVögel
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Vögel
Vögel
 (1)
Erschienen am 22.09.2005
Colin HarrisonDer Moloch
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Der Moloch
Der Moloch
 (1)
Erschienen am 01.06.2011
Colin HarrisonToter Mond
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Toter Mond
Toter Mond
 (0)
Erschienen am 14.02.2015
Colin HarrisonJungvögel, Eier und Nester der Vögel Europas, Nordafrikas und des Mittleren Ostens
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Jungvögel, Eier und Nester der Vögel Europas, Nordafrikas und des Mittleren Ostens
Colin HarrisonDie Zügellosen
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Die Zügellosen
Die Zügellosen
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Erschienen am 03.09.2018

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Neue Rezensionen zu Colin Harrison

Neu
PMelittaMs avatar

Rezension zu "Im Schlund des Drachen" von Colin Harrison

Wirtschaftsthriller, komplex und spannend
PMelittaMvor 4 Jahren

Zwei junge Mexikanerinnen werden in ihrem Auto auf besonders gräßliche Weise getötet. Jin Li, die die Reinigungsfirma leitet, bei der die beiden beschäftigt waren, hätte eigentlich auch im Auto sein sollen und taucht nun unter. Ihr Bruder, für dessen Firma sie und ihre Firma eminent wichtig sind, reist daraufhin aus Shanghai an und zwingt Ray Grant, Jin Lis Exfreund, sich auf die Suche nach ihr zu begeben.

Ich muss gestehen, dass ich am Anfang Schwierigkeiten hatte, mich mit dem Roman anzufreunden, doch dann packte mich gerade die Erzählweise Colin Harrisons, die mich vorher gestört hatte und der Roman wurde zu einem Pageturner, den ich nur noch ungern aus der Hand gelegt habe.

Der Autor erzählt aus einer ganzen Reihe Perspektiven, gerade am Anfang fällt es schwer, jede Person in die Geschichte einzuordnen. Zudem erscheint sein Erzählstil zunächst sehr ausschweifend und auch da wird erst nach und nach klar, dass vieles für das Geschehen wichtig ist. Es geht um Industriespionage, um Aktienspekulationen, um Geld und Macht – und mittendrin Ray, der all dies eben nicht verkörpert. Die Geschichte ist komplex – und richtig gut erzählt.

Auch die Charakterzeichnungen gefallen mir sehr, man lernt die Charaktere, aus deren Perspektive erzählt wird, tiefgehend kennen, erfährt viel über ihre Hintergründe, vor allem Ray wird einem sehr nahe gebracht und, so viel darf ich verraten, seine Geschichte ist sehr interessant. Gerade Jin Li ist es allerdings, die man am wenigsten gut kennen lernt, das hätte ich mir ein bisschen mehr gewünscht.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen, wer Wirtschaftsthriller mag und sich von zum Teil deftigen Szenen nicht abschrecken lässt, der sollte hier zugreifen.



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Bastelfees avatar

Rezension zu "Im Schlund des Drachen" von Colin Harrison

Rezension zu "Im Schlund des Drachen" von Colin Harrison
Bastelfeevor 7 Jahren

Nach den ersten Kapiteln wird es langweiliger und uninteressanter. An Manchen stellen ist die Ausdrucksweise etwas unpassend. Dieses Buch war nicht so mein Fall.

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Kaisus avatar

Rezension zu "Im Schlund des Drachen" von Colin Harrison

Rezension zu "Im Schlund des Drachen" von Colin Harrison
Kaisuvor 8 Jahren

Amerika und China. Zwei Welten prallen hier aufeinander.
Der drittgrößte Staat der Erde, hoch modern, die scheinbar unantastbare Supermacht Amerika – gegen die Volksrepublik China, das bevölkerungsreichste Land der Welt, in dem Unterdrückung und Zensur an der Tagesordnung stehen.
Aber was hat dies mit dem Thriller von COLIN HARRISON zu tun?
Hier treffen Menschen aus beiden Ländern aufeinander.
Allerdings nicht nur auf freundschaftlicher Basis, sondern eher im Zusammenhang mit Millionenraub, Korruption und Spionage.
*
Die Chinesin Jin Li betreibt eine Reinigungsfirma in Mitten von New York. Zu ihren Auftraggebern gehören unter anderem große Pharma- und Finanzunternehmen.
Doch anstatt alles an Papiermüll zu entsorgen, ist es ihre Aufgabe wichtige Dokumente herauszufiltern, die ihrem Bruder Chen in China zukommen lässt, damit er gezielt Aktien manipulieren kann.
Irgendjemand scheint den beiden jedoch bei ihrer Industriespionage auf die Schliche gekommen zu sein.
An einem Tag nach Feierabend wird ein tödlicher Anschlag auf zwei ihrer Mitarbeiterinnen der Firma verübt. Jin Li entkommt diesem nur knapp.
Schnell merkt man das es die Falschen erwischt hat und so beginnt für Jin eine langes Versteckspiel um Leben und Tod.
*
Die Geschichte teilt sich in mehrere Handlungsstränge auf, die alle in irgendeiner Form miteinander verbunden sind.
Da wäre Jin Li, die junge Chinesin, die in Amerika lebt und sehr gut Englisch spricht. Sie leitet das Unternehmen CorpServe in New York. In der Vergangenheit hatte sie eine Beziehung mit dem Amerikaner Ray, den sie sehr oft in ihren Erinnerungen erwähnt. Aktuell befindet sie sich auf der Flucht vor ihren Mördern.
Da wären wir auch direkt bei dem zweiten Hauptcharakter des Buches: Ray.
Ray kümmert sich liebevoll um seinen im sterben liegenden Vater und hat gleichzeitig Probleme damit das Trauma von seinem Feuerwehreinsatz am 11.September zu bewältigen.
Von dem Bruder Jin Lin´s wird er „gezwungen“ nach ihr zu suchen, da keiner ihren Aufenthaltsort kennt. Somit fängt auch Ray an über die alte Beziehung der beiden nachzudenken. Macht sich allerdings auf eigene Faust auf die Suche seiner Freundin, ohne Chen davon zu berichten.
Charakter Nummer drei ist der New Yorker Geschäftsmann William Martz.
Er leitet das Pharmaunternehmen „Good Pharma“, welches durch Manipulation seiner Aktie einen Millionenverlust einstecken musste.
Somit macht er sich auf der Verursacher und kommt ihnen schnell auf die Schliche. Doch wie er mit diesem Wissen umgehen soll bzw. es nutzen soll überlegt er sich ganz genau.
Letzter im Bunde ist Victor Rigetti.
Bei ihm wird der Leser lange im Unwissen gelassen, was für eine Rolle er genau in der Handlung spielt. Auf jeden Fall ist er für den tödlichen Anschlag auf die zwei Frauen der Firma CorpServe verantwortlich, dementsprechend wird er seine Gründe haben, sich von den illegalen Geschäften angesprochen zu fühlen.
*
COLIN HARRISON lässt noch weitere Personen Wort ergreifen, die aber an dieser Stelle nicht nennenswert sind. Trotz dieser Vielzahl an Gedanken, behält man den Überblick beim Lesen, da immer kurz erklärt wird wie wer mit jemanden in Verbindung steht.
Ein großer Kritikpunkt ist jedoch die Art des Autors ohne Punkt und Komma zu schreiben. Sprich Seitenlang hat man teilweise keinen einzigen Absatz, obwohl man welche hätte setzen können. Dadurch verliert man schnell die Konzentration, es wird anstrengend zu lesen und wirkt unübersichtlich.
Gegen Ende seines Thrillers bessert sich dies ein wenig, da er nicht mehr alles aneinander klatscht.
Trotz alledem geht so die Lust am schmökern und gleichzeitig die Spannung verloren.
*
HARRISON hat einen direkten Schreibstil, der harte Wörter und Ausdrücke nicht scheut.
An manchen Stellen war es etwas unpassend eingesetzt. Störte aber sonst nicht weiter.
Die Idee einen derartigen Spionagefall in ein Buch zu fassen ist super. Hätte er vielleicht weniger Charaktere hineingebracht, hätte man diese einzeln näher beleuchten können und nicht nur ihre Vergangenheit kurz anreißen müssen. Denn gemischt mit der Gegenwart und Zukunft verwirrt das Leser. Es macht den Eindruck als habe der Autor versucht viele Ideen in ein Buch zu quetschen um möglichst viel Tiefe zu erreichen.
Daran ist er gescheitert.
*
Alles in allem kann man das Buch lesen, wenn man nichts gegen die genannten Kritikpunkte einzuwenden hat. Allen anderen kann man nur raten es nicht zu lesen, denn nach den ersten zwei Kapiteln verlässt das Werk schnell den gut leserlichen ersten Eindruck.
*

6 von 10 Punkten

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