Colin Meloy , Carson Ellis Wildwood

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Inhaltsangabe zu „Wildwood“ von Colin Meloy

Der Jugendbuchbestseller aus den USA – wundervoll erzählt und atemberaubend schön bebildert

Das Leben der zwölfjährigen Prue verläuft völlig normal. Zumindest bis ihr geliebter kleiner Bruder Mac eines Tages von einer Schar Krähen in die Lüfte gehoben und in die Undurchdringliche Wildnis verschleppt wird, ein großes und dicht bewachsenes Waldgebiet am Rande von Portland. Um ihren Bruder zu retten, überschreitet Prue die Grenzen des Waldes und entdeckt eine unglaubliche Welt …
Colin Meloy ist mit seinem Debütroman ein zauberhaftes Leseerlebnis für Jung und Alt gelungen.

Noch nie hat jemand die Undurchdringliche Wildnis betreten – oder kam je zurück, um davon zu berichten. Doch als Prue mit ansehen muss, wie ihr kleiner Bruder von einem Schwarm Krähen dorthin entführt wird, steht für sie fest: Sie muss Mac in die Undurchdringliche Wildnis folgen, wenn sie ihn finden und wieder zurückbringen will. Gemeinsam mit ihrem Freund Curtis begibt sie sich auf eine gefährliche Suche – und entdeckt, dass der scheinbar unbewohnbare Wald von magischen Wesen bevölkert wird. Sie begegnen sprechenden Tieren, einem Adlergeneral, den Banditen des Waldes und einer bösen Hexe und werden dabei in gefährliche Kämpfe verwickelt. Was als Rettungsaktion begann, wird für Prue und Curtis zum größten Abenteuer ihres Lebens …

Schöner Stil, aber für meinen Geschmack wird viel zu leichtsinnig mit dem Thema Töten umgegangen. In einem Kinderbuch ziemlich krass

— EsmeWetterwachs

Ein phantastisches Buch für jedes Alter. Es hat mich verzaubert und ich freue mich auf die weiteren Teile

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  • ein guter Auftakt der Fantasyreihe

    Wildwood

    Manja82

    03. March 2015 um 11:51

    Kurzbeschreibung Das Leben der zwölfjährigen Prue verläuft völlig normal. Zumindest bis ihr geliebter kleiner Bruder Mac eines Tages von einer Schar Krähen in die Lüfte gehoben und in die Undurchdringliche Wildnis verschleppt wird, ein großes und dicht bewachsenes Waldgebiet am Rande von Portland. Um ihren Bruder zu retten, überschreitet Prue die Grenzen des Waldes und entdeckt eine unglaubliche Welt … Colin Meloy ist mit seinem Debütroman ein zauberhaftes Leseerlebnis für Jung und Alt gelungen. Noch nie hat jemand die Undurchdringliche Wildnis betreten – oder kam je zurück, um davon zu berichten. Doch als Prue mit ansehen muss, wie ihr kleiner Bruder von einem Schwarm Krähen dorthin entführt wird, steht für sie fest: Sie muss Mac in die Undurchdringliche Wildnis folgen, wenn sie ihn finden und wieder zurückbringen will. Gemeinsam mit ihrem Freund Curtis begibt sie sich auf eine gefährliche Suche – und entdeckt, dass der scheinbar unbewohnbare Wald von magischen Wesen bevölkert wird. Sie begegnen sprechenden Tieren, einem Adlergeneral, den Banditen des Waldes und einer bösen Hexe und werden dabei in gefährliche Kämpfe verwickelt. Was als Rettungsaktion begann, wird für Prue und Curtis zum größten Abenteuer ihres Lebens … (Quelle: Heyne Verlag) Meine Meinung Ein Schwarm Krähen entführt den kleinen Bruder der 12-jährigen Prue. Sie ist entsetzt, vor allem auch als sie sieht wie die Krähen mit Mac in die „Undurchdringliche Wildnis“ verschwinden. Diese befindet sich rund um Portland und ist eine Zone, wo niemand reingeht. Doch Prue zögert nicht lange, sie will Mac retten. Also macht sie sich auf, gefolgt von Curtis ihrem Schulkameraden. Dieser erweist sich bereits bald als treuer Begleiter. Eine aufregende abenteuerliche Suche beginnt … Der Fantasyroman „Wildwood“ stammt von Autor Colin Meloy. Es ist der Auftaktband einer Reihe rund um die „Undurchdringliche Wildnis“ Wildwood. Prue ist 12 Jahre alt und eigentlich, so scheint es zumindest, ein ganz normales Mädchen. Doch das täuscht, sie entpuppt sich als mutiges Mädchen, das seine Ängste hinten an stellt. Sie hat nur ein Ziel sie will Mac um jeden Preis retten. Dafür muss sie aber durch den finsteren Wald. Dort begegnet sie allerlei Wesen und auch Personen, unter anderem Curtis, ihrem Schulkameraden, der ihr hilfreich zur Seite steht. Curtis kennt Prue und ist ihr gefolgt. Zu Beginn ist er eher zurückhaltend, fast schon schüchtern. Im Verlauf der Handlung aber wird er mutiger und tapferer und hilft Prue wo er nur kann. Die Nebenfiguren im Buch, wie allerlei fantastische Wesen und andere Personen, sind ebenso sehr gut dargestellt. Man kann sie sich vorstellen und sie ergänzen die Handlung sehr gut. Der Schreibstil des Autors ist leicht, gut zu lesen und verständlich. Er beschreibt die Welt sehr detailliert, sie wächst regelrecht vor dem Auge des Lesers, erwacht zu Leben. Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perspektiven von Prue und Curtis. So bekommt man als Leser einen wirklich guten Überblick über das Gesamtgeschehen und ist immerzu da wo etwas passiert. Die Handlung ist fantastisch, mystisch und abtneuerlich. Es geht spannend zu, man fiebert mit den Protagonisten mit. Es kommt keine Langeweile auf, auch wenn mal nicht so viel passiert, man wird unterhalten und es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken. Allerdings das Böse im Buch ist nicht wirklich sehr böse. Es ist leider sehr schnell zu durchschauen was die Absichten hier sind, was sie bezwecken. Unterstützt wird das Geschriebene durch wirklich tolle zahlreiche Zeichnungen von Carson Ellis. Das Ende ist sehr gut gestaltet. Mir persönlich hat es gut gefallen. Es macht neugierig auf den zweiten Band „Wildwood. Das Geheimnis unter dem Wald“. Fazit Zusammenfassend gesagt ist „Wildwood“ von Colin Meloy ein wirklich guter Auftakt der Fantasyreihe. Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein leicht lesbarer recht detaillierter Stil und eine fantastisch mystische Handlung, in der es immer wieder was Neues zu entdecken gibt haben mich hier sehr gut unterhalten können. Durchaus lesenswert!

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  • Wunderschön und einfach magisch

    Wildwood

    lord-byron

    Mein Vater war ein Galgenvogel musste mich durchs Leben mogeln, Als Welpe schon war ich der Beste, also Ohren auf, meine Brüder und Schwestern. Hey, ho, fang des Ratz, knüpf ihn auf, dann holt ihn die Katz! Zieh ihm das fell ab, wenn er frech ist, häng's dir um den Hals oder stopf's in 'ne Blechkist. Drüben bei den Brombeerbüschen, sah ich mein Mädel mit 'nem andern schnüffeln.Hab sie mir beim Ohr gepackt,jetzt liegt sie drunt' im Brunnenschacht. Hey, ho, fang den Ratz, knüpf ihn auf, dann holt ihn die Katz! (Seite 229 Lied der Kojoten) Prue liebt ihren kleinen Bruder Mac und es macht ihr auch überhaupt nichts aus, sich um ihn zu kümmern. Doch als sie wieder einmal mit ihm auf dem Spielplatz ist, passiert etwas schreckliches: Ein Schwarm Krähen packt sich Mac und fliegt mit ihm in die undurchdringliche Wildnis, die noch kein Mensch betreten hat, oder zumindest kam noch nie jemand zurück. Für Prue ist ganz klar, dass sie ihren Bruder retten muss und sie macht sich auf den Weg zum Wald. Unterwegs trifft sie auf ihren nervigen Klassenkameraden Curtis, der sie unbedingt begleiten will. Und die Beiden erleben das unglaublichste, spannendste und tollste Abenteuer, das man sich nur vorstellen kann, denn in diesem Wald ist nichts wie gewohnt. Oh wow! Ich bin immer noch hin und weg und komplett in dieser Geschichte gefangen. Was für ein tolles Jugendbuch, das wirklich keine Wünsche offen lässt. Zuerst möchte ich noch die wunderschönen Bilder von Carson Ellis erwähnen, die es in diesem Buch reichlich gibt. Das ist auch mit ein Grund, sich unbedingt das Print und nicht das eBook zu kaufen. Ich habe das Buch immer wieder durchgeblättert und mir die tollen Bilder und Illustrationen angesehen. Die Geschichte steht den Bildern in nichts nach. Sie ist absolut phantastisch, spannend, interessant, gut ausgearbeitet und spricht Jung und Alt an. Prue ist ein liebes Mädchen, das alle Gefahren ignoriert und ihre eigenen Ängste zur Seite stellt, um ihren geliebten Bruder zu retten. Der etwas nervige Curtis wird ihr im Laufe der Geschichte zum guten Freund und ist nicht mehr wegzudenken. Sehr spannend fand ich auch die Entwicklung der beiden Kinder, die an ihren Erfahrungen wuchsen, aber sich immer treu blieben. Die Beiden treffen auf ihrer Reise durch den verwunschenen Wald auf jede Menge seltsamer Gestalten. Nicht nur, dass die Tiere alle sprechen können, es gibt auch Schakale in Uniform, eine Räuberbande, die unter ihrer rauen Schale einen sehr weichen Kern hat. Sie treffen auf einen Adlergeneral, eine böse Hexe, eine ziemlich clevere Ratte und noch vielen mehr. Es hat großen Spaß gemacht, diese unterschiedlichen Charaktere kennenzulernen, denn der Autor hat sehr viel Liebe in diese verschiedenen Wesen gesteckt und auch den unwichtigsten Charakter noch liebevoll ausgearbeitet. Das macht die Geschichte aber keineswegs langweilig, sondern versprüht einen ganz besonderen Zauber. Auch die Handlung wurde sehr gut ausgearbeitet und man merkt wirklich, wie viel Liebe und auch Begeisterung der Autor in dieses Buch gesteckt hat. Der Schreibstil ist sehr bildhaft, einfach, schließlich ist das Buch ab 10 Jahre, und flüssig zu lesen. In meinem Kopf, lief von der ersten Seite an ein Film und ich bin wirklich traurig, das Buch beendet zu haben. Ich fühle mich gerade, als hätte ich gute Freunde verloren. Zum Glück gibt es aber weitere Bände um Wildwood, so dass ich meine Freunde bald wieder treffen kann. Ich vergebe für diese phantastische Geschichte 5 von 5 Punkten, den Favoritenstatus und eine Leseempfehlung für alle, die Lust haben, mal wieder ins Reich der Phantasie zu reisen. "Wildwood" ist so viel mehr als nur ein Jugendbuch und wirklich für jedes Alter geeignet. Reihenfolge: 1. Wildwood 2. Wildwood - Das Geheimnis unter dem Wald 3. Wildwood - Der verzauberte Prinz © Beate Senft

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    • 4

    Floh

    20. January 2015 um 11:03
    parden schreibt Klingt sehr verführerisch... ;)

    Finde ich auch! Die Rezi ist wirklich toll gelungen.

  • Rezension zu "Wildwood" von Colin Meloy

    Wildwood

    Legibilis

    10. January 2014 um 22:26

    Zuerst kann es Prue gar nicht glauben, als ein riesiger Schwarm Krähen ihren kleinen einjährigen Bruder Mac in die Höhe heben. Wie in einem Märchen kommt es der Zwölfjährigen vor. Doch als die Krähen mit ihrem Bruder in Richtung Wald davonfliegen, weiß Prue, dass es kein Märchen ist, dass sie etwas tun muss, möchte sie ihren Bruder zurückbekommen. So macht sie sich zusammen mit ihrem Schulkameraden Curtis auf in den Wald, die undurchdringliche Wildnis, wie er von den Bewohnern der Stadt genannt wird. Und befindet sich urplötzlich ein einer Welt, in der Tiere sprechen können, eine schöne Königin über Koyoten herrscht und Bauern, Vögel und die Banditen des Waldes zu ihren Verbündeten werden. Denn um den kleinen Mac zu retten, müssen Prue und Curtis in eine große Schlacht ziehen – auch um das märchenhafte Reich in dem Wald zu bewahren. „Wildwood“ – ein modernes Märchen? Eindeutig ja. Denn die Geschichte von Prue und Curtis ist so märchenhaft und bezaubernd und erinnert stellenweise nicht nur an die bekannten Hausmärchen der Gebrüder Grimm, sondern auch an die Kunstmärchen von beispielsweise E. T. A. Hoffmann und Wilhelm Hauff. Aber auch an Alice im Wunderland und den Zauberer von Oz, in denen ein kleines Mädchen sich in eine fremde Welt stürzt, fühlt der Leser sich erinnert. Doch Colin Meloys „Wildwood“ ist kein, wie man jetzt schnell denken könnte, Abklatsch bekannter Geschichten, es ist etwas Neues, etwas das so ganz anders als die üblichen Fantasy-Romane ist – eben märchenhaft. Es spielt mit der kindlichen Fantasie, bleibt dabei aber realistisch und ist keineswegs beschönigend, wie beispielweise während der großen Schlacht.

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  • Wildwood / Colin Meloy

    Wildwood

    Nasuada

    30. September 2013 um 16:31

    Handlung: Die 12-jährige Prue McKeel lebt mit ihren Eltern und ihrem 1 Jahr alten Bruder Mac in dem beschaulichen Ort St John’s in Portland. Doch als sie eines Tages mit Mac einen Ausflug auf den Spielplatz unternimmt, muss sie auf einmal hilflos mit ansehen, wie ihr Bruder von einem Schwarm Krähen in die Luft gehoben und davon getragen wird. Auf ihrem Fahrrad verfolgt Prue die Krähen bis an die Grenzen des großen und dunklen Waldes, der jenseits des Flusses beginnt. ” Die undurchdringliche Wildnis” wird dieser seltsame Ort genannt, vor dem jedes Kind im Dorf schon seit klein auf gewarnt wird. Denn wer in dem wirren Dickicht aus Bäumen und Sträuchern verschwindet, so sagt man, kehrt nie mehr nachhause zurück. Prue macht sich trotz allem auf die Suche nach ihrem geliebten Bruder, denn es muss ihr einfach gelingen, den kleinen Mac zu ihren Eltern zurück zu bringen. Eigene Meinung: “Wildwood” ist im Hardcover erschienen und hebt sich durch sein Format von knapp 19 zu 15 cm stark von anderen gebundenen Ausgaben ab, da es sich einer quadratischen Form annähert. Auf dem Cover ist der Krähenschwarm zu sehen, der den kleinen Mac bereits im ersten Kapitel entführen wird. Die äußerliche Gestaltung des Jugendbuchs wird jedoch im Innenteil noch übertroffen – es besticht durch Karten, liebevoll gezeichnete Kapitelanfänge und weitere zahlreiche Illustrationen. Besonders ins Auge fallen dabei die 6 farbigen, ganzseitigen Bildtafeln, die wichtige Szenen aus dem Roman wiedergeben. Man merkt es den Zeichnungen an, dass Carson Ellis hier mit viel Liebe zum Detail und zur Welt von “Wildwood” ans Werk gegangen ist. Das Buch ist ein wahrer Augenschmaus! Die Protagonistin Prue ist ein aufgewecktes Mädchen, das ihrem eigenen Kopf hat. Schon mit 12 ist sie überzeugte Vegetarierin und zeichnet für ihr Leben gerne Vögel. Ihren liebsten Band über heimische Vogelarten hat sie schon seit Wochen in der Bibliothek überzogen, doch Prue kann sich einfach nicht von den wunderschönen Zeichnungen trennen. Ihren kleinen Bruder Mac liebt sie sehr und die beiden ziehen oft den ganzen Tag zusammen durch das Dorf; Prue auf ihrem Fahrrad, ihr kleiner Bruder im knallroten Anhänger. Als Mac dann eines Tages von einem Krähenschwarm entführt wird, beschließt Prue sofort, ihren kleinen Bruder zu retten. Begleitet wird sie dabei von Curtis, einem Klassenkameraden, der gerne vor sich hinträumt und eine Schwäche für Superhelden hat. Beide Charaktere schließt man als Leser sofort ins Herz, sie sind authentisch und aufrichtig. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, zumeist begleitet der personale Erzähler entweder Prue oder Curtis, manchmal werden aber auch kursive Passagen aus Sicht der Gouverneurswitwe Alexandra geschildert, die in “Wildwood” quasi das Böse verkörpert. Überhaupt hat die Welt, die im undurchdringlichen Dickicht parallel zur unsrigen existiert, eine Menge an Überraschungen zu bieten. Es ist eine magische Welt, in der technischer Fortschritt nur langsam Einzug hält. Ein Welt, in der Tiere und Menschen zusammen leben, allerdings nicht immer friedlich. So durchstreift die Kojotenarmee der Gouverneurswitwe die Wälder, um nach und nach die Herrschaft über Wildwood zu erlangen. Eine Räuberbande, regiert vom Räuberkönig Brendan überfällt regelmäßig die Bauern und Händler und in einem Abschnitt des Walds lebt das Vogelvolk unter der Herrschaft des großen Uhu Rex. Und noch während Prue und Curtis den kleinen Mac zurückbringen können, finden sie sich mitten in einem Krieg zwischen den unterschiedlichen Fraktionen in der “undurchdringlichen Wildnis” wieder. Es ist jetzt an ihnen, sich für eine Seite zu entscheiden und an der Seite ihrer neu gewonnenen Freunde zu kämpfen. Die zauberhafte Welt von “Wildwood” zieht den Leser sofort in seinen Bann und die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin. Die Sprache ist einem Jugendbuch angepasst, dabei aber auch wundervoll bildhaft und klar. Im Verlauf der Handlung gibt es noch die ein oder andere Überraschung, zum Beispiel was Prues Familie und ihre Herkunft betrifft; zu viel will ich hier aber nicht verraten. Das Ende des Romans ist – obwohl es sich hier um Band 1 einer Reihe handelt – in sich abgeschlossen und das gefällt mir sehr gut. Dennoch macht auch gerade der Schluss enorme Lust darauf, noch mehr von den Bewohnern des Walds und vor allem von Prue und Curtis zu lesen. Fazit: ein zauberhaftes Jugendbuch, das sich mit seinen liebevollen Illustrationen von anderen Vertretern des Genres abhebt

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  • Rezension zu "Wildwood" von Colin Meloy

    Wildwood

    GeschichtenAgentin

    19. February 2013 um 19:48

    Die 12-jährige Prue ist eine vorbildliche große Schwester, die gerne auf ihren Baby-Bruder Mac aufpasst. Mit den Krähen konnte nun wirklich niemand rechnen! Der Krähenschwarm krallt sich Mac und entführt ihn in den wilden Wald. So beginnt “Wildwood”, geschrieben von Colin Meloy und stimmungsvoll illustriert von Carson Ellis. Prue tut, was getan werden muss: sie nimmt die Verfolgung auf. Per Fahrrad durch das Industriegebiet, über die Brücke, hinein in den Wald. Dort war sie noch nie. Ihre Eltern hatten sie eindrücklich gewarnt: Du darfst niemals den Wald betreten! Alle Stadtbewohner verhalten sich so, als gäbe es den Wald gar nicht. Zuerst erscheint alles ganz harmlos. Aber wie das so ist, wenn man tiefer in den Wald eindringt … dann knackst hier etwas, dort huscht etwas weg, ein Schatten und ein seltsames Geräusch … auf einmal wirkt alles bedrohlich. Spätestens als Prue auf die sprechenden Kojoten in Uniform trifft, weiß sie, das es gute Gründe gibt, den Wald nicht zu betreten! Colin Meloy baut die Geschichte sehr geschickt auf. Es gibt putzige Tiere und idyllische Waldlichtungen und es gibt wilde Räuber und böse Königinnen. Fast alles ist nicht so, wie es auf den ersten Blick erscheint und im Schlaf kann sich schon mal eine Efeuranke um den Fuß wickeln und nicht mehr loslassen wollen. Eine Ratte, die nur auf ihren eigenen Vorteil aus ist, kann einen zuverlässigen Verbündeten abgeben. Der wilde Wald hat seinen eigenen Regeln und er ist vor allen Dingen eines: wild. “Wildwood” passt prima zu Büchern wie Warrior Cats, Seekers, Legende der Wächter, Schatten-Saga - ich nenne das jetzt mal “grüne Fantasy”. Abenteuer mit Fantasy-Elementen und viel Bezug zur Natur. Was mir besonders gefiel: Das “Wildwood”-Abenteuer ist in sich abgeschlossen und es gibt trotzdem eine Fortsetzung!

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  • Rezension zu "Wildwood" von Colin Meloy

    Wildwood

    Lydia255

    25. December 2012 um 18:30

    Schon allein das Cover eröffnet dem Betrachter eine ungewöhnliche Fantasiewelt. Der Himmel ist tiefrot, oben verdunkelt sich die Farbe und schwarze Krähen fliegen dort umher. Unten sieht man die Peripherie von Wildwald, genauer gesagt, das Vogel-Fürstentum, wo die Vögel sich niedergelassen haben. Auf hohen Baumspitzen haben sie sich richtige Vogelhäuser gebaut und leben dort wie wir Menschen auch, aber der Feind, der Krähenschwarm, ist immer präsent, auch wenn man ihn schnell mal aus den Augen verliert. Ich finde das Cover sehr schön und Carson Ellis, die Ehefrau vom Autor dieses Buches, hat alle Bilder in diesem Buch gemalt und so passt auch das Cover wunderbar zum Charakter der Geschichte. "Wildwood" ist ein wirklich toller Buchtitel und ich freue mich, dass der Verlag den englischen Titel übernommen hat, da sich "Wildwald" einfach nicht so schön anhören würde. Prue McKeel lebt mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder Mac in Portland (Amerika), eine Stadt, die so einige, große Geheimnisse birgt. Prue fragte ihren Dad - damals war sie noch ein kleines Mädchen - warum es mitten in Portland den riesigen Wald gibt. Ihr Vater antwortete ihr, dass er die Undurchdringliche Wildnis sei und kein Mensch ihn abholzen oder auslöschen konnte und darum wurde er so belassen. Ihr Vater verlangte ihr ein festes Versprechen ab, sich niemals und unter keinen Umständen dorthin zu begeben, da es dort sehr gefährlich ist. Seitdem hat Prue ihn nie wieder mehr über die Undurchdringliche Wildnis ausgefragt. Eines Tages geschieht jedoch das unfassbare Unglück. Prue hat eine große Verantwortung über ihren Bruder bekommen und soll einen ganzen Tag lang, allein auf ihn aufpassen. Prue liebt ihren kleinen Mac und nimmt diese Aufgabe natürlich ernst. Gerade als sie ihn für ein paar Sekunden auf dem Spielplatz aus den Augen verliert, passiert es: am Himmel erscheint binnen Sekunden ein großer Krähenschwarm, den niemand anders zu sehen scheint, packt Mac und trägt ihren Bruder fort - direkt in Richtung Undurchdringliche Wildnis! Prue ist noch ganz im Schock, sie kann nichts dagegen tun, doch sie weiß, dass ihre Eltern nichts davon erfahren dürfen und sie Mac unbedingt retten muss! Prue ist ein kluges Mädchen, sie verheimlicht ihren Eltern irgendwie, dass sie ihren Bruder verloren hat und am nächsten Morgen macht sie sich mit ihrem roten Fahrrad, dem Anhänger mit Sachen für Mac und Studentenfutter als Proviant auf den Weg in die Wildnis. Curtis ist ein neugieriger, Superhelden-zeichnender und nerviger, aber netter Nachbar von Prue und kaum hat sie sich versehen, begleitet er sie auch schon auf ihrer Reise ins Unbekannte. Die beiden entdecken wohl das größte Geheimnis, das Portland zu bieten hat: im Wildwald leben Tausende von sprechenden Tieren und auch viele Menschen! Und sie leben in Angst vor der "Außenwelt"! Die beiden Hauptcharaktere sind ebenfalls sehr interessant. Prue war mir von Anfang an sehr sympathisch und auch Curtis' Charakter habe ich im Laufe der Geschichte sehr gemocht. Beide durchlaufen eine besondere Entwicklung und werden durch dieses besondere Abenteuer voller Gefahren auch erwachsen. Curtis springt über seinen Schatten und trifft mutige Entscheidungen, während Prue trotz Hindernissen und Fallen, nie ihr Ziel vor Augen verliert. Obwohl die beiden die Protagonisten darstellen, stellt der Autor klar, dass ein Kind nicht alles ausführen kann, zu was ein richtiger Held fähig sein muss und lässt an diesen Stellen die Erwachsenen die "Dinge" regeln. Dennoch stellt er Prue und Curtis nie als unfähige Kinder hin, es ist immer deutlich erkennbar, dass Prue und Curtis intelligent und mutig sind, schließlich versuchen sie einfach alles, um Prues Bruder zu retten. Das hat mir sehr gefallen und ich rechne dies dem Autor hoch an. Als ich dieses Buch angefangen habe, hatte ich schon so ein Gefühl, dass dies eine ganz besondere Geschichte wird. Ich hatte keine Erwartungen und habe ahnungslos angefangen zu lesen - und konnte nicht mehr aufhören. Die knapp 600 Seiten wurden in Rekordzeit gelesen und ich war ganz schön überrascht, wie "schnell" alles schon wieder vorbei war. Colin Meloy hat einen fabelhaften und sehr schönen Schreibstil und durch diese tolle Kombination mit den Illustrationen, wurde es wiederum zu einem außergewöhnlichen Leseerlebnis! Die Geschichte wird aus Prues Sicht in Sie-/Er-Form und in Vergangenheit erzählt, später als Prue und Curtis getrennt werden, auch aus Curtis' Sicht. Insgesamt gibt es 30 S/W-Abbildungen und 6 Farb-Abbildungen und durch das breite Format des Buches, kommen sie sehr gut zur Geltung. Als Leser taucht man dadurch noch ein Stück mehr in die Geschichte hinein. Die Bilder gibt es natürlich nicht auf jeder Seite, sie tauchen in vernünftigen Abständen hier und dort auf. Ich würde wirklich liebend gerne zukünftig mehr solche Bücher lesen. Bestimmt hat fast jeder schon mal als Kind eine Fabelgeschichte vorgelesen bekommen und ich selbst war schon immer von dieser Geschichtsform fasziniert. In "Wildwood" spielen zwar die sprechenden und Menschen-imitierenden Tiere, wie unter anderem Kojoten, Adler, Füchse, Bären u.m., keine Hauptrolle, kennzeichnen aber dennoch den besonderen Charakter dieser Story. Des Weiteren ist mir aufgefallen, dass nur Vögel überdimensional dargestellt werden. Warum das so ist, wurde nicht ganz klar. Alles in allem bin ich durch und durch begeistert. Keine Szene, keine Handlung kommt zu kurz und die Bilder sind einfach ein Traum. Ob jung oder alt, ich wäre überrascht, wenn irgendjemand nicht von dieser Abenteuergeschichte entzückt wäre. Colin Meloy gibt der Geschichte gekonnt einen unverwechselbaren Erzählcharakter, der nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene begeistern wird. Prue und Curtis werden erwachsen und müssen sich gegen viele Hindernisse und Gefahren behaupten und es macht einfach Spaß, sie dabei zu begleiten. Am Ende läuft alles auf einen finalen, großen Kampf hinaus, der die stetig steigende Spannung mit einem Schlag explodieren lässt und der letztendlich zeigt, ob Prue ihren kleinen Bruder retten kann. Die Geschichte ist damit in sich abgeschlossen, aber eine Fortsetzung ist trotzdem schon erschienen und ich freue mich auf die deutsche Übersetzung von Band 2!

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  • Rezension zu "Wildwood" von Colin Meloy

    Wildwood

    Laren

    13. November 2012 um 13:30

    Nachdem ich nach 120 Seiten immernoch nicht angetan war, habe ich das Buch abgebrochen. Ich habe es leider nicht geschaftt, in die Geschichte zu schlüpfen. Prue war für mich sehr farblos und für eine 12Jährige doch sehr furchtlos. Die Idee des Buches ansich ist nicht schlecht, trotzdem hat mich das Buch leider nicht gepackt, deswegen nur ein Stern.

  • Rezension zu "Wildwood" von Colin Meloy

    Wildwood

    bücherelfe

    09. September 2012 um 15:45

    Schon äusserlich fällt „Wildwood“ aus dem üblichen (Bücher)rahmen. Mit einem Format von 15 x 19.5 cm entspricht es nicht gerade den gewohnten Massen für ein gebundenes Buch. Das farbenfrohe Cover, der Klappentext und auch der Trailer lassen auf ein märchenhaftes Abenteuer hoffen. Nicht in ihrem schlimmsten Alptraum hätte sich die zwölfjährige Prue das ausmalen können. Ein Schwarm Krähen schnappt sich ihren einjährigen Bruder und fliegt mit ihm davon. Das alleine wäre ja schon eine Katastrophe. Aber mit anzusehen, wie die Krähen mit dem kleinen Mac in die „Undurchdringliche Wildnis“ verschwinden, ist mehr als beängstigend. Die „Undurchdringlche Wildnis“ ist für die Menschen rund um Portland eine absolute No-Go-Aerea. Prue weiss nicht, was sie dort erwartet; sie weiss nur eins: Sie muss Mac zurückholen. Curtis, ihr Mitschüler, folgt ihr unbemerkt und erweist sich als wahrer Segen bei der Rettungsaktion. Ein märchenhaftes Abenteuer beginnt und mit ihm der Kampf zwischen Gut und Böse. "Das ist unglaublich", murmelte Prue endlich. Inzwischen hatte sie sich von dem Schock etwas erholt, den Wald zum Leben erwachen zu sehen. "Ich kann gar nicht fassen, dass es all das hier die ganze Zeit gab und ich nichts davon wusste." Prue und Curtis gehen schon bald getrennte Wege und der Autor erzählt abwechselnd von ihm und von ihr. Sprechende Tiere verschiedenster Gattung, eine Räuberbande, eine Vogelarmee und vieles mehr kreuzen mal in guter, mal in schlechter Absicht, die Wege der beiden Kinder. Aber Prue lässt sich von ihrem Ziel, Mac nachhause zu bringen, nicht abbringen. „Wildwood“ ist ein spannendes Kinder- und Jugendbuch, das auch Erwachsene begeistern kann. Mich jedenfalls hat es rasch in den Bann gezogen und mich so manches Mal an "Alice im Wunderland" erinnert. Die paar Längen in der Geschichte - fünfhundert Seiten hätten es auch getan - sind verzeihlich. Die wunderschönen Illustrationen tun ihres dazu. Allerdings gehe ich wegen der stellenweise heftigen Kampfszenen nicht einig mit dem Verlag, der das Buch schon für Zehnjährige empfiehlt. Fazit: Märchenhaftes All-Age-Abenteuer. Die Website von Colin Meloy und Carson Ellis lässt auf eine Fortsetzung hoffen.

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  • Rezension zu "Wildwood" von Colin Meloy

    Wildwood

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. September 2012 um 22:42

    Inhalt: Noch nie hat jemand die Undurchdringliche Wildnis betreten – oder kam je zurück, um davon zu berichten. Doch als Prue mit ansehen muss, wie ihr kleiner Bruder von einem Schwarm Krähen dorthin entführt wird, steht für sie fest: Sie muss Mac in die Undurchdringliche Wildnis folgen, wenn sie ihn finden und wieder zurückbringen will. Gemeinsam mit ihrem Freund Curtis begibt sie sich auf eine gefährliche Suche – und entdeckt, dass der scheinbar unbewohnbare Wald von magischen Wesen bevölkert wird. Sie begegnen sprechenden Tieren, einem Adlergeneral, den Banditen des Waldes und einer bösen Hexe und werden dabei in gefährliche Kämpfe verwickelt. Was als Rettungsaktion begann, wird für Prue und Curtis zum größten Abenteuer ihres Lebens … Meine Meinung: Dieses Buch hab ich beim Stöbern im Buchladen entdeckt und musste es dann unbedingt haben. Der Klappentext versprach mir eine Mischung aus Märchen und Abenteuer-, Fantasyroman. Und genau das habe ich bekommen. Nur noch besser als gedacht! Die Idee des Buches hat mich schonmal "vom Hocker gerissen". Es gibt wohl in jedem Land auf dieser Welt eine größere Fläche Land die von allem unberührt bleibt. Dort wird nichts gebaut, niemand weiß so genau, was da eigentlich ist. Einfach weil es so groß ist. Zugegeben, so was wird immer seltener, aber ähnlich wie das Meer, das dem Menschen wohl auch in Zukunft noch zu großen Teilen unbekannt bleiben wird, existiert es. Der Autor und Musiker Colin Meloy erklärt sich dies mit der Existenz der so genannten "Undurchdringlichen Wildnis" kurz "UD". Dort lebt eine Gesellschaft, wie ich mir unsere Welt am liebsten vorstelle. Tiere und Menschen leben (friedlich) in Städten und Dörfern zusammen. Und die Tiere können sprechen. Das klingt auf den ersten Blick zwar wie ein Hirngespenst und kann etwas unrealistisch daherkommen, aber ich fand die Idee einfach bezaubernd. Dass das ganze noch als Jugend- bzw. Kinderroman verfasst wurde, rundet die Sache nur umso mehr ab, da ältere Menschen sich lieber einreden würden, dass sie verrückt sind (bei einer solchen Entdeckung), als zuzugeben, dass es real ist. Die Charaktere waren für mich überraschend sympathisch. Normalerweise bin ich schnell genervt von Kindern und so Sachen, aber Prue und Curtis machen es dem Leser leicht, sie für sich zu gewinnen, da sie auch schnell dazu lernen. Auch sind Kinder für ein solches Buch sehr passend, da sie sich noch nicht so leicht beeinflussen lassen. Prue war mir jedoch etwas sympathischer als Curtis, da Curtis anfangs noch so diesen "ich will der Held sein"-Stil hat. Vor ein paar Jahren hätte mir das wohl noch besser gefallen. Auch der Plot hat mir super gefallen. Die Geschichte ist super spannend und hält allerhand Abenteuer bereit. Der Leser findet sich während der Lektüre in der gesamten Undurchdringlichen Wildnis wieder, also überall findet ein Teil der Handlung statt, ob bei den Räubern, den Kojoten, den Vögeln, in der Stadt oder auf dem Land - die Vielfalt ist unglaublich! Teilweise enthält die Handlung Ansätze von Märchen oder Klassikern wie Narnia, wen das nicht stört dem wird dieses Buch nur gefallen. Genau wie mir. Noch kurz zur Aufmachung des Buches: im Buch sind viele Zeichnungen von Carson Ellis enthalten, die Teile der Handlung oder Landschaft zeigen. Ich fand es super mal ein Buch zu lesen wo es so etwas gibt und keineswegs empfand ich es als störend! Die Zeichnungen sind einfach gehalten, jedoch sympathisch und man bekommt einen guten Eindruck, wie man sich alles vorstellen kann. Das Buch hat kein offenes Ende, fast alle Probleme werden geklärt, aber trotzdem dürfen wir uns auf eine Fortsetzung freuen, die im September schon auf englisch erscheint. Ich kann sie kaum erwarten. FAZIT: Ein zauberhaftes Fantasybuch!

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  • Rezension zu "Wildwood" von Colin Meloy

    Wildwood

    KerstinWe

    09. August 2012 um 23:36

    Kurzbeschreibung Das Leben der zwölfjährigen Prue verläuft völlig normal. Zumindest bis ihr geliebter kleiner Bruder Mac eines Tages von einer Schar Krähen in die Lüfte gehoben und in die Undurchdringliche Wildnis verschleppt wird, ein großes und dicht bewachsenes Waldgebiet am Rande von Portland. Um ihren Bruder zu retten, überschreitet Prue die Grenzen des Waldes und entdeckt eine unglaubliche Welt … Noch nie hat jemand die Undurchdringliche Wildnis betreten – oder kam je zurück, um davon zu berichten. Doch als Prue mit ansehen muss, wie ihr kleiner Bruder von einem Schwarm Krähen dorthin entführt wird, steht für sie fest: Sie muss Mac in die Undurchdringliche Wildnis folgen, wenn sie ihn finden und wieder zurückbringen will. Gemeinsam mit ihrem Freund Curtis begibt sie sich auf eine gefährliche Suche – und entdeckt, dass der scheinbar unbewohnbare Wald von magischen Wesen bevölkert wird. Sie begegnen sprechenden Tieren, einem Adlergeneral, den Banditen des Waldes und einer bösen Hexe und werden dabei in gefährliche Kämpfe verwickelt. Was als Rettungsaktion begann, wird für Prue und Curtis zum größten Abenteuer ihres Lebens … Quelle: Heyne Verlag ************************ Wildwood ist ein sehr fantasievolles Buch. Die “Undurchdringliche Wildnis” ist ein Ort, an dem Tiere aber auch Menschen leben. Die Tiere können sprechen und haben feste – teilweise sehr bürokratische Gesellschaftsordnungen, sie tragen Kleidung und führen sogar einen Krieg untereinander. An manchen Stellen ist die Handlung wirklich ziemlich gewalttätig. Und mitten in diesen Krieg geraten Prue und Curtis. Ehrlicherweise muß ich zugeben, dass es mir am Anfang etwas schwer gefallen ist, in die Geschichte “hineinzukommen”. Das hat sich dann allerdings schnell geändert und desto mehr ich gelesen habe, desto mehr hat mich das Buch begeistert. Was mir allerdings nicht so ganz gut gefallen hat: Curtis war meiner Meinung nach seltsam bereitwillig, an einem Krieg teilzunehmen, bei dem Tiere und Menschen getötet werden. Die genaue Schilderung der Tiere fand ich faszinierend. Sehr gut hat mir z.B. die kleine Ratte Septimus gefallen. Ein pfiffiges Kerlchen :) Auch die Umgebung ist im Buch wunderbar geschildert worden. Ich kommte mir den Wald und seine Bewohner richtig gut vorstellen. Der ganze Roman ist sehr flüssig geschrieben. Langeweile kommt nicht auf :) Meiner Meinung nach ist das Buch ein sehr schönes, spannendes Jugendbuch – aber es wird sicher auch vielen erwachsenen Lesern gut gefallen. Das Buch ist mit sehr schönen Zeichnungen illustriert worden, die von Illustratorin Carson Ellis erstellt worden sind – Collin Meloys Ehefrau.

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  • Rezension zu "Wildwood" von Colin Meloy

    Wildwood

    Fantasie_und_Träumerei

    29. May 2012 um 17:27

    KLAPPENTEXT: Bisher war das Leben der zwölfjährigen Prue völlig normal. Sie ging zur Schule, passte auf ihren kleinen Bruder Mac auf und zeichnete alles, was sie sah. Doch dann entführte eines Tages ein Schwarm Krähen ihren kleinen Bruder und bringt ihn in die „Undurchdringliche Wildnis“ – ein großes und dicht bewachsenes Waldgebiet am Rande von Portland. Noch nie hat jemand den Wald betreten oder kam je zurück, um davon zu berichten. Für Prue steht fest: Sie muss Mac in die Undurchdringliche Wildnis folgen, wenn sie ihn zurückbringen will. Gemeinsam mit ihrem Freund Curtis begibt sie sich auf eine gefährliche Suche – und entdeckt, dass der scheinbar unbewohnte Wald von magischen Wesen bevölkert wird. Sie begegnen sprechenden Tieren, einem Adlergeneral, den Banditen des Waldes und einer bösen Hexe. Dabei werden sie in gefährliche Kämpfe verwickelt, und was als Rettungsaktion begann, wird für Prue und Curtis zum größten Abenteuer ihres Lebens ... AUTOR & ILLUSTRATORIN: Colin Meloy wurde 1974 in Montana geboren. Er studierte Kreatives Schreiben in Montana und Oregon, bis er schließlich die Band „The Decemberists“ gründete, mit der erzahlreiche internationale Erfolge feierte. „Wildwood“ ist sein erstes Jugendbuch und die Erfüllung eines lang gehegten Traums, über die märchenhafte Wildnis rund um seine Waldheimat Portland zu erzählen. Er ist verheiratet mit der Illustratorin Carson Ellis. Gemeinsam haben sie die Welt von Wildwood erschaffen. EIGENE MEINUNG: Da ich großer Fan von Märchen, Fabeln und Sagen bin, hat „Wildwood“ genau meinen Geschmack getroffen. Bösartige Hexen, Mystiker und ein Hase mit einem Siebhelm auf dem Kopf und einer Mistgabel bewaffnet, machen dieses Buch zu einem fantasievollen Roman für Leser jeder Altersklasse. Prue ist außer sich, als ihr kleiner Bruder Mac von einem Schwarm Krähen entführt wird. Mutig will sie den Gefahren trotzen, denen Mac nun ausgesetzt wird und macht sich auf den Weg in den wilden Wald. Unterwegs begegnet sie ihrem Schulkameraden Curtis, der sich nicht lumpen lässt und Prue seine Hilfe anbietet. Gemeinsam ziehen sie los und machen als bald Bekanntschaft mit der Gouverneurswitwe und deren Kojotenarmee. Dabei unterschätzen sie deren Gerissenheit und werden getrennt. Jeder auf sich allein gestellt, aber immer fest entschlossen den kleinen Mac heil wieder nach Hause zu bringen, stellen sie sich allen Gefahren. Egal ob dies wild gewordene Vögel, eine träger Prinzregent oder eine Räuberbande ist. Schon bald merken sie, dass der Schein manchmal trügt und dass böse nicht gleich böse ist und der Ein oder Andere im Kampf für Gerechtigkeit auch mal die Seite wechseln kann. „Wildwood“ ist eine wundervolle Abenteuer Geschichte, die mit dem Flair alter Fabeln und Märchen zu bestechen weiß. Autor Colin Meloy hat all seine Fantasie spielen lassen und eine wunderbare Welt erschaffen, die bunt und düster zu gleich ist, die eigentlich die reale Welt und deren Streitigkeiten spiegelt und die mit ausgefeilten Figuren begeistert. Seine Charaktere hat er mit sehr viel Liebe zum Detail kreiert, so dass es immer wieder Neues zu entdecken gibt. Die Tiere sind, wie in Fabeln, mit menschlichen Charakterzügen, wie Neugier, Weisheit oder aber auch Einfältigkeit, ausgestattet, behalten aber dennoch die Sympathie, die man sprechenden Tieren entgegen bringt. Ein klein wenig erinnert mich „Wildwood“ an „Die Chroniken“ von Narnia“, was dem Buch aber keinerlei Minuspunkte einbringt, denn es gibt immer noch ausreichend Punkte in denen sich die Geschichten unterscheiden. Der Positivste davon ist die Situationskomik, mit der Colin Meloy seinen Roman ausgestattet hat. „ `Ähem´, murmelte er. `Du willst bestimmt noch deine Waffe holen, oder? Offizieller Gendarmerieeinsatz, richtig?´ Der Fuchs sah den Hasen durchdringend an, offensichtlich verärgert über die Vermessenheit seines Untergebenen, drehte sich dann aber um und ging ins Haus. Kurz darauf kehrte er mit einer Gartenschere zurück, die er sich in den Gürtel seiner Hose gesteckt hatte. `Also gut´, sagte der Fuchs. `Gehen wir.´ (S. 408) Gespickt ist das Buch mit Zeichnungen der Illustratorin Carson Ellis. Und dies ist für mich nun das einzig Negative am Buch. An sich mag ich Zeichnungen in Büchern, wenn sie nicht die Fantasie der Leser einschränken. Dies war hier leider der Fall. Die Illustrationen erinnern sehr stark an alte osteuropäische Märchen / Sagen / Fabeln (ich hatte die ganze Zeit „Peter und der Wolf“ im Kopf) und ließen sich für mich nicht mit der Geschichte verbinden, die scheinbar in der heutigen Zeit oder zumindest annähernd heute spielt (es ist die Rede von Fernsehern). Immer, wenn ich mir gerade aufgrund der Handlung ein Bild im Kopf zurecht gezaubert hatte, kam eine Zeichnung und hat mir dies wieder zerstört. Eine Tatsache, die mein Lesevergnügen leider gemindert hat. Ansonsten hat mir das Buch jeden Menge Freude gemacht und ich habe die fast 600 Seiten dank der schönen und flüssigen Schreibe des Autors innerhalb von zwei Tagen durch gelesen. FAZIT: „Wildwood“ ist ein wundervoller, sehr fantasievoller Abenteuerroman, der mit Märchencharakter, tollen Figuren, Spannung und Humor zu begeistern weiß. Freundschaft, Verantwortung und Mut sind wichtige Elemente in einem Roman, der Leser jeden Alters begeistern kann.

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  • Rezension zu "Wildwood" von Colin Meloy

    Wildwood

    fantastic-book-blog

    27. April 2012 um 13:42

    Gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder Mac, führt die 12-jährige Prue ein ganz normales Leben. Portland ist ein schönes Städtchen, mit netten Nachbarn und einer ruhigen Umgebung. Nur vor dem Randgebiet, einem undurchdringlichen Wald, haben ihre Eltern sie strikt gewarnt. Sie sollte sich davon fernhalten. Warum? Darüber hat sie sich nie große Gedanken gemacht. Nichts ahnend, beschließt Prue an einem sonnigen Tag mit Mac zu einem Spielplatz zu fahren und das herrliche Wetter zu genießen. Doch plötzlich verdunkelt sich der Himmel. Eine riesiger Schwarm Krähen kreist unheilvoll über dem Spielplatz und scheint es auf etwas abgesehen zu haben...Doch was wollen diese furchteinflößenden Vögel? Mac! Wie eine schwarze Wolke, stoßen die Vögel herab und entführen ihren kleinen Bruder in die Lüfte. Was hat das alles nur zu bedeuten? Völlig überrumpelt, nimmt sie der Verfolgung auf und muss mit Schrecken feststellen, dass die Krähen direkt auf den verbotenen Wald zufliegen...Doch Hilfe naht. Curtis, der Einzelgänger aus ihrer Klasse, ist ihr heimlich gefolgt und will Prue nun helfen. Ihr bleibt keine andere Wahl. Sie muss ihren Bruder retten. Und so brechen die beiden auf in die undurchdringliche Wildnis... Wildwood von Colin Meloy bekommt von mir 4 von 5 möglichen Ahornblättern. Wer die Grenzen der Fantasie so mühelos überwindet wie Colin Meloy, der schafft es auch problemlos seine Leser mitzureißen. Sie mitzunehmen, auf eine Reise in eine wundervolle, magische Welt. Wildwood bietet genau das. Viele werden denken, dass es sich hierbei um ein Kinder- bzw. Teeniebuch handelt. Stimmt. Aber eben nicht nur. Der Autor schafft es durch seinen herrlich leichten Schreibstil zu überzeugen. Er schreibt zwar jugendlich, jedoch nicht zu kindlich. So kann ich ruhigen Gewissens sagen, dass Wildwood auch für die etwas älteren Fans von fantasievollen Geschichten ein Lesegenuss sein wird. Mr. Meloy trifft genau den Zahn der Zeit und schafft es so ein breitgefächertes Leser-Puplikum zu erreichen. Die Beschreibungen der magischen Welt und der wunderbaren Geschöpfe sind sehr liebevoll und detailliert. Es sei an dieser Stelle einfach mal gesagt: Es hat wirklich Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen! Wildwood besitzt seinen ganz eigenen Charme, der mich immer wieder zum Schmunzeln brachte. Die Geschichte ist spannend gestaltet. Langeweile oder überflüssige Kapitel gab es nicht. Auch wenn nicht auf jeder Seite die pure Action herrschte, fühlte ich mich durchgehend sehr gut unterhalten. Ständig wird dem Leser etwas neues geboten. Was mir besonders gut gefallen hat war, dass aus 2 Perspektiven erzählt wird, so hat man einen optimalen Überblick über die Geschehnisse bekommen. Meloys Idee "der undurchdringlichen Wildnis" , fand ich sehr gelungen und fantastisch umgesetzt. Vorallem die sprechenden Waldbewohner haben es mir angetan. Ich möchte nicht zu viel verraten, weil vor allem das Entdecken der verschiedenen Geschöpfe wirklich spannend war. Ein zusätzliches Plus gab es für die wirklich schönen Illustrationen, die immer wieder im Buch auftauchen. Sie geben dem Buch eine besondere Note und ich konnte noch tiefer in der Geschichte versinken-Toll! Prue, die Hauptprotagonistin ist ein typisches 12-jähriges Mädchen-dachte ich zunächst. Falsch gedacht! Schnell wird klar, dass Prue und ihr Bruder keine gewöhnlichen Kinder sind. Sie ist nicht auf den Kopf gefallen und weiß sich stets zu helfen. An einigen Stellen merkt man ihr das junge Alter aber deutlich an. Ich fand sie absolut goldig. Curtis, der comic-liebhabende Einzelgänger, ist zu Beginn der Geschichte noch eher zurückhaltend. Im Laufe der Handlung, mausert er sich zu einem tapferen, mutigen, jungen Mann, der einige wichtige Entscheidungen treffen muss. Die Nebenprotagonisten, ob Tier oder Mensch, ergänzen das ganze Geflecht aus magie und fantasie hervorragend. Das Böse in diesem Buch, fand ich allerdings etwas enttäuschend. Ich hatte ziemlich schnell das Gefühl die Beweggründe und Intrigen zu durchschauen-Schade! Nichts desto Trotz ist Wildwood absolut empfehlenswert- für junge und ältere Leser. Wer also Lust hat, auf verschlungenen Pfaden...zwischen turmhohen Kiefern... fern abseits aller Realität zu wandern, der macht mit Wildwood alles richtig. Fazit:Wenn alles selbstverständlich ist,erklärbar und voraussagbar, dann steige in das Schiff deiner Fantasie und träume fernen Horizonten entgegen

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  • Rezension zu "Wildwood" von Colin Meloy

    Wildwood

    Marie1990

    13. April 2012 um 10:02

    Das Leben der zwölfjährigen Prue verläuft völlig normal. Zumindest bis ihr geliebter kleiner Bruder Mac eines Tages von einer Schar Krähen in die Lüfte gehoben und in die Undurchdringliche Wildnis verschleppt wird, ein großes und dicht bewachsenes Waldgebiet am Rande von Portland. Um ihren Bruder zu retten, überschreitet Prue die Grenzen des Waldes und entdeckt eine unglaubliche Welt … Noch nie hat jemand die Undurchdringliche Wildnis betreten – oder kam je zurück, um davon zu berichten. Doch als Prue mit ansehen muss, wie ihr kleiner Bruder von einem Schwarm Krähen dorthin entführt wird, steht für sie fest: Sie muss Mac in die Undurchdringliche Wildnis folgen, wenn sie ihn finden und wieder zurückbringen will. Gemeinsam mit ihrem Freund Curtis begibt sie sich auf eine gefährliche Suche – und entdeckt, dass der scheinbar unbewohnbare Wald von magischen Wesen bevölkert wird. Sie begegnen sprechenden Tieren, einem Adlergeneral, den Banditen des Waldes und einer bösen Hexe und werden dabei in gefährliche Kämpfe verwickelt. Was als Rettungsaktion begann, wird für Prue und Curtis zum größten Abenteuer ihres Lebens … "Wildwood" bietet sowohl Jung als auch Alt ein phantastisches und spannendes Lesevergnügen. Mit viel Liebe zum Detail und einer wundervollen Erzählkunst schafft es Colin Meloy eine Welt zu erschaffen in die der Leser gerne eintaucht. Großartige Erzählkunst geht hier mit einer wundervollen Geschichte Hand in Hand und bietet dem Leser eine neue Form des Märchens in dem man alles findet, was das Herz begehrt. Man trifft in "Wildwood" auf sprechende Tiere, eine Kojotenarmee und etliche weiter skurrile, aber auch phantastische Gegebenheiten und ist ab der ersten Seite der Sogwirkung dieses Buches erlegen. Durch eine konstant hohe Spannungskurve und eine nie langweilig werdende Handlung ist dieses Kleinod nur schwer aus der Hand zu legen. Vorallem das Ende hat es in sich, denn es mangelt an nichts und bietet ein spannendes Finale. "Wildwood" ist außerdem wunderschön bebildert und unterstützt somit die atmosphärische Geschichte in ihrer Tiefenwirkung. Fantasie in ihrerer reinsten und schönsten Form! Ich freue mich schon sehr auf weitere Bücher über diese wundervolle Welt, in der man so einiges über das Leben lernt. Die Charaktere sind sehr facettenreich und detailverliebt gestaltet worden; auch sie zeugen von der großartigen Erzählkunst des Autors und seiner Fantasie. Man erlebt gerne mit ihnen Abenteuer und ist am Ende ein wenig traurig, sie verlassen zu müssen. Prue und Curtis wurden ihrem Alter entsprechend authentisch skizziert. Sie entwickeln nach und nach eine gewisse Reife, die mit ihren Erlebnissen einhergeht, dennoch bleiben sie stets Kinder, die das Abenteuer ihres Lebens durchmachen. Sprachlich wunderschön erzählt, ist es zusätzlich noch flüssig und fesselnd zu lesen. Man ist gefangen in dieser Welt, die so anders ist als unsere, aber dennoch viele Gemeinsamkeiten aufweist. Das Cover kann durch seine Schlichtheit sehr überzeugen. Es springt direkt ins Auge, ohne dabei aufdringlich zu werden; ist aber dennoch ein echtes Schmuckstück.

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  • Rezension zu "Wildwood" von Colin Meloy

    Wildwood

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    Inhalt: Fassungslos muss Prue mit ansehen, wie ihr kleiner Bruder Mac, von einem Schwarm Krähen entführt wird und ihn schnurstracks in die undurchdringliche Wildnis bringen, einen von Menschen gemiedenen Wald. Prue fasst sich ein Herz und beschließt ihren Bruder zu retten. Unerwartet wird sie von einem Mitschüler begleitet.Curtis. Zusammen brechen sie in auf, in ein Abenteurer, das bald ihre ganze Vorstellungskraft zu überschreiten scheint. Wo um alles in der Welt sind sie hier nur hineingeraten? Sprechende Tiere, teilen sich den Wald mit Menschen und leben verborgen in der Wildnis. Doch Gefahr droht, durch eine verbitterte Frau, die es auf Prue's kleinen Bruder abgesehen hat. Schaffen es die Beiden, sich den Machenschafften der Hexe entgegenzusetzen? Eigene Meinung: Wildwood gehört für mich auf jeden Fall, zu meinen Lesehighlights des Jahres. Die Geschichte hat mich umgehauen und sofort in ihren Bann gezogen. Colin Meloy hat es mit seinem wunderbaren Schreib -und Erzählstil geschafft, mich in die Welt von Wildwood zu ziehen und ich bin ihm so dankbar, das ich das großartige Abenteuer von Pue und Curtis miterleben durfte. Die Geschichte hält sich nicht lange mit einer Vorgeschichte auf und startet recht zügig und schon bald finden sich die beiden Hauptprotagonisten in der undurchdringlichen Wildnis wieder. Und die Welt, die dem Leser ab hier gezeigt wird, ist einfach nur toll. Sehr schön beschreibt Herr Meloy das Umfeld und die Kreaturen, die Prue und Curtis hier begegnen. Wilde Kojoten in Uniformen, Vögel, Füchse und Hasen die sprechen können, um nur einige zu nennen. Es war einfach schön, die Vielfalt der "neuen Welt" zu entdecken. Prue und Curtis. Wunderbar. Die beiden sind einfach wunderbar. Colin Meloy hat hier wirklich zwei tolle Charaktere geschaffen, die mit viel Witz und Charme trumpfen können. Prue ist für ihre zwölf Jahre schon sehr entschlossen und mutig und sie zögert keine Sekunde, ihren Bruder zu retten. Sie erscheint sehr klug und einnehmend und man mag sie von der ersten Seite an. Curtis ist eine Sache für sich. Er wirkt am Anfang sehr unsicher und verängstigt und man merkt gleich, wer von beiden die Hosen an hat. Aber Curtis hat eine Sache an sich, die ihn so unendlich sympathisch macht und das ist seine unfreiwillige Komik. Selten war mir ein Charakter so liebenswert wie er. An vielen Stellen musste ich echt laut auflachen, weil er einfach nur unfreiwillig lustig ist. Im Verlauf der Geschichte wächst er über sich hinaus und wandelt sich von einem ängstlichen Zwölfjährigen, zu einem mutigen Jungen, der alles dafür gibt, Mac zu retten und Prue zu unterstützen. Die Geschichte beginnt damit, das Prue und Curtis im Wald direkt von einer Meute Kojoten getrennt wird. Prue kann entkommen, aber Curtis wir von ihnen mit genommen. Somit erfahren wir den Verlauf der Buches, jeweils aus der Sicht von Curtis und Prue. Beide müssen auf ihren Etappen unterschiedliche Abenteuer bewerkstelligen und es wird eigentlich nie langweilig beim lesen. Denn der Charme dieses Buches liegt auf den Schultern, der beiden Hauptfiguren, die ihre Aufgabe mit Bravour und Glanz meistern, einfach unterhaltend zu sein. Auch die Nebenfiguren bestechen durch ihren Charme und zeigen uns mehr von der Welt, des "wilden Waldes". Alexandra,einst eine Gouverneursfrau, wurde nach dem Tod ihres Mannes, ihres Amtes enthoben und in einen finsteren Teil des Waldes, zum sterben verbannt. Doch sie hat andere Pläne und macht sich die Kojoten untertan. Mit ihrer neuen Armee und einen fiesen Plan, will sie die Macht über den ganzen Wald an sich bringen und braucht dazu das Blut eines Menschenkindes. Mac. Die Gouverneurswitwe, wird in diesem Buch super dargestellt. Richtig böse und hinterhältig betritt sie die Bildfläche und weiß durch ihren Charme, sogar beim Leser, die Meinung über sie zu revidieren und man ist oft dann doch dazu verleitet, auf ihrer Seite zu stehen, so gut, kann sie einen um den Finger wickeln. Doch im Verlauf erfährt man was sie vor hat und ab da, legt sich dann die Sympathie. Die Geschichte besticht durch ihre Schauplätze und die tolle Erzählkunst. An Spannung wird auch nicht gespart und vor allem zum Ende hin, zeigt sich hier das Hoch. Der Endkampf ist super umgesetzt und hier fehlt es an nichts. Seite um Seite fiebert man dem Ende entgegen und ist dann doch traurig, dass es vorbei ist. Nicht weil das Ende blöd ist, ganz im Gegenteil. Hier wird man richtig gefesselt und man kann sich nicht mehr losreißen. Man ist traurig, weil die Geschichte vorbei ist. Fazit: 5/5 möglichen Punkten. Eine Geschichte, die fantasievoll, skurril, charmant, spannend, komplex, lustig und einfach toll ist. Nicht nur für Junge Leser!

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    • 3

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    25. March 2012 um 13:30
  • Rezension zu "Wildwood" von Colin Meloy

    Wildwood

    Alexandra_vom_Buecherkaffee

    18. March 2012 um 18:52

    Hast du Mut? Dann begleite Prue und Curtis in der undurchdringliche Wildnis ... ! Inhalt: Prue, zwölf Jahre alt, kann es einfach nicht fassen! Kann das gerade tatsächlich passieren??? Sie sollte doch nur auf ihren kleinen Bruder Mac aufpassen und plötzlich muss sie hilflos mit zusehen, wie eben dieser von einem riesigen Schwarm Krähen gepackt und entführt wird. Sie verfolgt den Schwarm am Himmel mit ihren Blicken, solange sie kann und stellt mit Schrecken fest, dass die Vögel mit Mac ausgerechnet in die an die Stadt St. Johns grenzende "undurchdringliche Wildnis" verschwinden. Ein riesiger Wald, der von allen gemieden wird, eben weil dieser undurchdringlich ist ... und auch sehr gefährlich, wie ihr Vater ihr eindringlich erklärte. Niemand betritt diesen Wald. Als Prue sich vom ersten Schrecken erholt hat, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung: Sie wird ihren Bruder retten, sie wird in diesen Wald gehen! Frühmorgens packt sie leise ihren Rucksack, schnappt sich ihr rotes Fahrrad und radelt los. Kurz vor dem Wald bemerkt sie jedoch einen Verfolger. Es ist Curtis, ihr Klassenkamerad., der sich nicht abwimmeln lassen möchte. Als Prue ihn in ihre wagemutigen Pläne einweiht, entschließt er, dass sie nun "Partner " seien und er sie begleiten wird. Gemeinsam betreten sie den riesigen Wald und stolpern geradezu in das größte und vor allem gefährlichste Abenteuer ihres Lebens. Sie entdecken, dass diese angeblich undurchdringliche und unbewohnte Wildnis von magischen Wesen bevölkert wird. Und ehe sie sich versehen, stecken sie mitten in einem großen Konflikt der Waldbewohner und werden in gefährliche Kämpfe verwickelt. Die groß Suche nach Mac beginnt.... Handlung & Charaktere: Colin Meloy und Carson Ellis haben mit diesem Buch eine wirklich wundervoll erzählte und bebilderte Fantasy-Geschichte für Jugendliche als auch für Erwachsene erschaffen. In den USA schon ein Jugendbuchbestseller, erstürmt dieses Buch ganz sicher auch hierzulande die Leserherzen - und dass zu Recht. Liebevoll bis ins Detail beschreiben wird Wildwood, die undurchdringliche Wildnis, dass der Leser fast das Gefühl bekommt, mitten in diesem wundersamen Wald zu stehen. Ein Wald, der an jeder Ecke neue Überraschungen für den Leser bereithält, die die Phantasie weiter ankurbeln. Die eindrucksvollen und wunderbar mit der Geschichte harmonisierenden Illustrationen verstärken dieses Gefühl um so mehr. Dieser ausschmückend-erzählerische Schreibstil lädt den Leser ein, tief in die Geschichte zu versinken. Die Beschreibung der magischen Wesen ist sehr detailgetreu und liebevoll. Ob eine wilde Kojoten-Armee in Uniform, einen Uhu-Prinzen, einen Adlergeneral oder eine machtstrebende Gouverneurswitwe, man lernt wahrlich faszinierende Geschöpfe kennen. Ich möchte allerdings nicht mehr zu diesen Wesen schreiben, da gerade das Kennenlernen der unterschiedlichsten Waldbewohner während des Lesens große Spaß macht und begeistert. Jede weitere Beschreibung würde diesen Spaß verderben. Prue und Curtis sind zwei überaus tapfere, aber auch ihrem Alter entsprechend noch relativ naive Teenager, die auf diesem Abenteuer sozusagen ins kalte Wasser des Lebens geworfen wurden. Sie müssen von Hier auf Jetzt lernen, selbst Entscheidungen zu treffen und auch für diese Gerade zu stehen. Sie lernen in dieser Zeit viel über Macht, Krieg und Taktik, aber auch über Freundschaft und Zusammengehörigkeit. Sie lernen, Verantwortung zu übernehmen auf ihrem Weg des Erwachsenwerdens. Als Prue und Curtis sich im Wald aus den Augen verlieren, verläuft auch die Geschichte in zwei Handlungsträngen weiter, die aber wunderbar miteinander harmonisieren. Abwechselnd erfahren wir die Erlebnisse und Abenteuer der beiden Protagonisten, die sie zuletzt wieder auf einen gemeinsamen Weg führt, der in einem großen, alles entscheidenden Finale endet. Cover & Ausstattung: Das Buch erscheint in einen eher ungewöhnlichen Format 15x19,5 cm. Alleine dieses Format macht das Buch schon sehr auffällig. Die Covergestaltung ist sehr stimmig und ansprechend und und passt hervorragend zu den Illustrationen, die man im Inneren des Buches vorfindet. Mir persönlich gefällt das amerikanische Cover allerdings noch etwas besser. Im Verlauf der Geschichte findet der Leser auch einige Landkarten vor, so dass man einen sehr schönen Eindruck über die verschiedenen Regionen in Wildwood bekommt, wie zum Beispiel den Südwald, Wildwald und den Nordwald. Fazit: Ein atemberaubender Jugend-Fantasyroman mit wunderschönen Illustrationen, der die Fantasie des Lesers unglaublich beflügelt! Ich war sehr begeistert und werde es auf jeden Fall weiter empfehlen. Eltern sollten jedoch im Auge behalten, das doch einige recht ausführlich beschriebene kriegerische Szenen vorkommen und daher die Altersangabe beachten. Meiner Meinung nach solle das Buch nicht unter 12 Jahren gelesen werden. Von mir gibt es ein klares "Daumen hoch" für wahrlich abenteuerreiche und fesselnde Lesestunden in Wildwald! B_Jones buecherkaffee.blogspot.com

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