Colin Shindler

 3.8 Sterne bei 11 Bewertungen

Alle Bücher von Colin Shindler

National Service

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Erschienen am 01.10.2012
A History of Modern Israel

A History of Modern Israel

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Erschienen am 31.03.2008
Israel and the European Left

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Erschienen am 22.12.2011

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Rezension zu "Am Ende der Nacht leuchten die Sterne" von Colin Shindler

Rezension zu "Am Ende der Nacht leuchten die Sterne" von Colin Shindler
sddsinavor 7 Jahren

Dieses Buch habe ich vor Ewigkeiten geschenkt bekommen und es irgendwie nie gelesen. Es wird wohl daran gelegen haben, dass es sich hier eigentlich nicht um mein typisches Genre handelt und ich mich deshalb immer darum gedrückt habe.
Nach dem lesen muss ich nun sagen: zurecht! Das Buch war für mich insgesamt ziemlich enttäuschend und ich hätte sicher nichts verpasst, wenn ich die Geschichte nicht gelesen hätte.

Zum Inhalt: Julia und Mike wollen gemeinsam mit ihren Kindern einen wunderschönen Urlaub in Italien erleben. Doch als ím Urlaub eine schreckliche Tragödie passiert, wird das Leben der beiden stark belastet. Julia entfernt sich von der Familie und trifft ihre erste große Liebe wieder. Plötzlich muss sie sich entscheiden: Welches Leben ist für sie das richtige und in welchem wird sie die Möglichkeit auf neues Glück bekommen?

Soweit so gut. Ich denke, der Klappentext hat ebenfalls dazu beigetragen, dass ich lange um dieses Buch einen großen Bogen gemacht habe. Denn irgendwie kann man aus diesem kurzen Text fast alles von der Geschichte bereits erahnen und spätestens nachdem man die ersten 50 Seiten gelesen hat, kann man den ganzen Verlauf und auch Julias Entscheidung am Ende ziemlich genau vorhersagen. Natürlich gibt es noch einige wenige interessante Ereignisse im Buch, die sie dann letztlich bei der Entscheidung unterstützen werden, aber die haben jetzt wirklich nicht so einen großen Teil ausgemacht, dass man das Buch irgendwie als spannend bezeichnen könnte.

Schlimm fand ich, wie mit der "Tragödie" umgegangen wird. Obwohl es einige andere Rezensenten ja bereits verraten haben und es hier auch bei Amazon in der Beschreibung steht (aber nicht auf dem Buchrücken!), werde ich davon mal Abstand nehmen. Ich denke, das gehört immerhin noch zu den einigermaßen spannenden Elementen im Buch und sollte eigentlich von jedem Leser selbst herausgefunden werden. Nur so viel: Die Reaktionen darauf sind unglaublich blass. Zwar gibt es einige Gefühlsbeschreibungen von Jamie (dem Sohn von Julia und Mike) aber es geht nie wirklich in die Tiefe. Normalerweise, muss ich bei solchen Stellen in Büchern minutenlang weinen, weil sie einen als Leser so mitnehmen. Hier war das nie der Fall: Man liest es und fühlt sich kein Stück berührt von der Tragödie oder den Gefühlen der Familie (die einfach nicht ausreichend beschrieben werden). Das hat mich besonders enttäuscht, denn damit hat das Buch für mich in diesem Genre einfach versagt.

Ich denke, die Grundidee ist vielleicht nicht schlecht und der Autor hat sich auch ganz gute Dinge einfallen lassen um die Geschichte voranzubringen. Aber Charaktere und Schreibweise waren nicht gut genug um mich wirklich zu berühren. Wenn ich einen Roman lese, der in Richtung Liebesdrama gehen soll, dann muss ich davon berührt sein. Und sicher nicht immer wieder genervt mit den Augen rollen, wenn Julia einfach nicht versteht, wann sie ihr wahres Glück gefunden hat..

Für mich also insgesamt nicht wirklich empfehlenswert. Da kann man dann doch lieber Jodi Picoult oder Nicholas Sparks lesen, denn die verstehen es zu berühren und schreiben bessere dramatische Liebesgeschichten. Also lieber das Geld hierfür sparen.

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Rezension zu "Am Ende der Nacht leuchten die Sterne" von Colin Shindler

Rezension zu "Am Ende der Nacht leuchten die Sterne" von Colin Shindler
WildRosevor 7 Jahren

Ziemlich langweiliger und langatmiger Roman: Relativ am Anfang des Buches verunglückt die jugendliche Tochter eines verheirateten englischen Ehepaars, woraus man eigentlich einen tollen Roman machen könnte. Was hier jedoch nicht gelungen ist. Hölzerne Dialoge, unnötige Details und nicht besonders sympathische Personen verderben einem die Freude am Lesen. Außerdem geht es dann ja fast nur noch um die Affäre der Frau - Julia - mit ihrer ersten großen Liebe. Hätte man auch verkürzen können. Wäre wahrscheinlich ein guter Hollywood-Film, aber als Roman fand ich das Buch dann wirklich nicht gut gelungen.

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