Colin T. Blackstone "Fi": Roman: Eine Geschichte aus dem Nahen Osten der Jahrtausendwende

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Inhaltsangabe zu „"Fi": Roman: Eine Geschichte aus dem Nahen Osten der Jahrtausendwende“ von Colin T. Blackstone

Der Brief Richard Gordons, der seine Tochter Fiona zum Weihnachtsfest 1999 erreicht, ist voller Hoffnung und Zuversicht für das neue Jahrtausend. Kurz darauf verschwindet er spurlos. Überstürzt reist die junge Lehrerin nach Jerusalem, um Licht in den mysteriösen Vorfall zu bringen. Alle, die ihr dabei begegnen, sind ihr so fremd und unheimlich, wie die Vorgänge in Israel und Palästina. Bis auf Brian, der sie beschützt und der nicht der Einzige ist, der sie vor „Hawkeye“ warnt. Einem Journalisten, der immer mehr zu wissen scheint, als er zugibt. Entsetzt muss Fiona feststellen, dass ihr geliebter Vater mehr als nur ein Geheimnis hatte. Und dass sie ihr Herz an einen gefährlichen Mann verschenkte. Verbissen sucht sie weiter nach der Wahrheit. Eine Wahrheit von der niemand will, dass sie ans Licht kommt. Wird es ihr gelingen, das Verbrechen aufzuklären, bevor sie selbst zum Opfer wird? Vor dem Hintergrund wahrer Begebenheiten erzählt Colin T. Blackstone eine packende Liebesgeschichte, bei der auch die Spannung nicht zu kurz kommt. Ein Buch im Stil eines historischen Romans, das bis zur letzten Seite fesselt.

Ein unvergessliches, wertvolles Buch. Und die schönste Liebesgeschichte seit Langem

— Hamburgerin
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    "Fi": Roman: Eine Geschichte aus dem Nahen Osten der Jahrtausendwende

    Hamburgerin

    24. February 2017 um 08:44

    Die Geschichte aus dem Nahen Osten der Jahrtausendwende um die junge Lehrerin Fiona, genannt "Fi", hat mich komplett begeistert.  Dabei war ich zuerst skeptisch, weil ich zwar das Cover interessant fand, den Titel aber eher nichtssagend. Tatsächlich ist der Roman genau das: Eine Geschichte aus dem Nahen Osten der Jahrtausendwende, die am Weihnachtsabend 1999 beginnt. Durch einen Telefonanruf erfährt Fiona vom Verschwinden ihres Vaters, der für eine Hilfsorganisation in Palästina tätig ist. Überstürzt, ohne Plan, reist sie dorthin und glaubt, etwas ausrichten zu können. Der Leser reist mit Fiona ins Unbekannte und wird mit allen Sinnen in die spannende Geschichte hinein gesogen. Schlüssig, flüssig, aufregend und mit sehr geschickt aufgebauten Charakteren geht's ab ins Krisengebiet. Blackstone gelingt es ohne viel "Laberei" ein lebhaftes Bild dieser Region zu zeichnen, bis man glaubt, frisches Brot und Mandelöl zu riechen. Oder den Schwefelgeruch von Schusswaffen und Raketen. Das Buch spart nicht mit Schilderungen der vielen erschreckenden Vorgänge, die den Nahen Osten in den Schlagzeilen halten. So rankt sich Fionas Geschichte um historische Fakten und wahre Begebenheiten herum. Bemerkenswert: Jedes Kapitel beginnt mit einem Datum in allen drei Zeitrechnungen - der jüdischen, der christlichen und der muslimischen. Wie zuträglich dies der doch recht komplexen Geschichte ist, merkt man erst während des Lesens oder wenn man sich die Mühe macht, bestimmte Ereignisse nachlesen zu wollen. Die habe ich mir gemacht, weil es mich total gepackt hat und ziehe mein Damenhütchen vor der präzisen Recherche.  Weiterhin bemerkenswert: Es gibt keine Wertung, welche Fraktion dort "im Recht" sein soll, dafür eine ganze Menge Denkanstöße, die ganz locker mit dem Lesefluss daher kommen, aber dann nachhaltig beschäftigen. Trotz aller Nähe zur Realität kommt die Romantik nicht zu kurz. "Fi" ist eine absolut liebenswerte Figur, die das Glück hat gleich zwei tollen Männern zu begegnen. Mit den Verstrickungen um das Verbrechen an ihrem Vater, dazu noch in einem Krisengebiet wird daraus jedoch kein Himmel voller Geigen sondern eher ein Haufen Stolpersteine auf dem Boden einer krassen Realität. Ich weiß nicht, ob der Autor das beabsichtigte, aber für mich Fionas Schicksal eine der schönsten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe.  Der Knaller war dann das filmreife Finale mit einer für mich völlig überraschenden Auflösung. Die ganze Geschichte, die 1999 beginnt und knapp vier Jahre später endet hat mir gezeigt, wie prägend unsere jüngere Geschichte ist. Alles in Allem eine rundum gelungene Story. Ich hoffe auf eine Fortsetzung.

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