Golkonda: Dents erster Fall

von Colin T. Blackstone 
4,7 Sterne bei6 Bewertungen
Golkonda: Dents erster Fall
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Seehase1977s avatar

Spannende Verfolgungsjagd und Suche nach einem geheimnisvollen Diamanten. Bis auf einige langatmige Passagen absolut lesenswert!

Bellis-Perenniss avatar

Auf der Jagd nach einem glitzernden Erbe - ein ungleiches Brüderpaar und eine Juristin

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Inhaltsangabe zu "Golkonda: Dents erster Fall"

Einführungspreis 0,99 € statt 4,99€ - nur für kurze Zeit Alexander Riese, genannt „Dent“, hat seinen Vater nie kennen gelernt. Deshalb hält sich seine Trauer in Grenzen, als er von dessen Ermordung erfährt. Peter Nielsen wurde von einem Pfeil durchbohrt, mitten auf dem Hamburger Jungfernstieg. Der spektakuläre, rosafarbene Diamant, der zu seinem Erbe gehört, interessiert ihn jedoch weit weniger, als die Nachricht, dass er einen Bruder haben soll. Ein gewisser Donovan Riley, der blöderweise unauffindbar ist. Die wenigen Fakten, die bekannt werden, mahnen zur Vorsicht. Trotzdem macht Dent sich auf die Suche, zusammen mit der Erbenermittlerin Sophie Kröger. Unangenehm erschwert wird das Vorhaben durch den unheimlichen Schützen, der den frisch gebackenen Erben ebenso aus dem Weg schaffen will, wie zuvor seinen Vater. Für Dent stellen sich die blanken Fragen: Was tat sein Vater in Indien? Musste er wegen des Diamanten sterben? Wer ist der Schütze? Ist es sein Bruder, der ihn töten will? Plötzlich besteht sein Leben aus einer rasanten Verfolgungsjagd und einem Rätsel namens „Golkonda“, das er lösen muss, wenn er überleben will.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783954170500
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:432 Seiten
Verlag:Digital Coffee
Erscheinungsdatum:11.12.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Buchfeelings avatar
    Buchfeelingvor einem Jahr
    rasante Diamantenjagd mit einem überraschenden Ende

    Ein geheimnisvolles Erbe setzt eine Lawine an Ereignissen in Gang, die sich keiner der Protagonisten je hätte träumen lassen…

    Alles beginnt mit dem Kontaktversuch von Peter zu seinen beiden erwachsenen Söhnen. Doch bevor er mit einem der Söhne reden kann, wird er ermordet. Da sich Peter aber die letzten 30 Jahre nicht oft bei seinen unehelichen Söhnen gemeldet hat, hält sich deren Trauer in Grenzen. Noch dazu als sie voneinander erfahren. Denn beide wußten nicht, dass sie noch einen Bruder haben.

    Als Peters Nachlass ermittelt werden soll erhält die junge Erbenermittlerin Sophie die Chance, den Fall allein zu betreuen. Doch schon bald erlebt sie ein Abenteuer, dass sie an ihre Grenzen und weit darüber hinaus führt. Denn Peters Sohn Dent will unbedingt seinen Bruder Donovan finden und reist daher nach Indien… mit Sophie an seiner Seite. Nun beginnt ein spektakuläre Jagd durch Indien, bei der die Männer vor einem Mörder fliehen müssen, mit indischen Hygieneverhältnissen zu kämpfen haben und einem Geheimnis auf die Spur kommen, das ihren Vater und sein gesamtes Leben in ein neues Licht rückt.

    Das Ende ist überraschend anders und zeitgemäß modern. Die Wendungen sind spannend und die Protagonisten sehr autentisch und vielschichtig.

    Dent, der zurückhaltende Nerd, der erst alles analysiert bevor er was tut, Donovan, der Draufgänger, der erst handelt und dann überlegt und Sophie, die Ängstliche, die tausend Phobien hat und oft an ihre Grenzen kommt.

    Ich habe die Geschichte sehr genossen und mit den Protagonisten gelitten, bin atemlos mit ihnen geflohen und war am Ende genau wie sie sprachlos ob der Auflösung des Falles.

    Sehr kurzweilige, spannende und abwechslungsreiche Story. Klare Leseempfehlung!

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    Seehase1977s avatar
    Seehase1977vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannende Verfolgungsjagd und Suche nach einem geheimnisvollen Diamanten. Bis auf einige langatmige Passagen absolut lesenswert!
    Spannende Suche nach einem seltenen rosa Diamanten

    Alexander Riese, von allen nur „Dent“ genannt ist ein Computer-Nerd und verlässt nur selten seine vier Wände. Als er vom Tod seines Vaters erfährt, berührt ihn diese Nachricht so gut wie nicht. Er hat seinen Vater, Peter Nielsen, nie kennengelernt. Die Tatsache, wie er gestorben ist, beunruhigt Dent schon eher, denn Nielsen starb mitten auf dem Hamburger Jungfernstieg, von einem Pfeil durchbohrt.

    Von der Erbermittlerin Sophie Kröger erfährt Dent, dass ein spektakulärer und äußerst seltener Diamant zu seinem Erbe gehört und er einen Halbbruder namens Donovan Riley hat, der aber unauffindbar zu sein scheint.

    Dann steht Dent plötzlich selbst im Visier des unbekannten Pfeil-Schützen. Ist der Diamant der Grund dafür und musste auch sein Vater wegen des wertvollen Steines sterben? Oder steckt sein Bruder, Donovan Riley dahinter, der das Erbe für sich alleine will? Und was hat es mit Golkonda auf sich, ein Begriff, der im Zusammenhang mit dem Diamanten immer wieder auftaucht. Rätsel, die Dent lösen muss, wenn er überleben will…

    Meine Meinung:

    „Golkonda“ ist ein Kriminalroman von Colin T. Blackstone, ein mir bis dato völlig unbekannter Autor. Das Buch war also in erster Linie ein „Überraschungsei“ für mich, ich hatte keine Vorstellungen was mich erwartet, bis auf die wenigen Informationen im Klappentext. Colin T. Blackstone hat mich jedoch mit einer Geschichte a la Indiana Jones zum Staunen gebracht.

    Als Leser ist man gleich mittendrin in der Geschichte, die sich nach und nach zu einer spannenden Verfolgungsjagd entwickelt. Die Frage nach dem unheimlichen Pfeil-Schützen, den der Autor auch in einzelnen Kapiteln zu Wort kommen lässt und das Geheimnis um den rosa Diamanten ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch. Blackstone vereint gekonnt die Spannung eines Kriminalromans mit geschichtlichem Hintergrundwissen.

    Die Spuren des Diamanten führen nach Indien. Colin T. Blackstone beschreibt bildhaft, farbenfroh und mit schöner Sprache das Leben und die Kultur dieses Landes. Zusammen mit den Protagonisten kämpft man sich durch die bunten Menschenmassen auf den Straßen und riecht den Gestank von unzähligem Müll, der vom Ganges heraufweht und die Straßen und Gassen säumt.
    Blackstone thematisiert nicht nur die alte verfallene Stadt Golkonda, westlich von Hyderabad und Zielscheibe zahlreicher mächtiger Herrscher, sondern auch die tragischen Schicksale der Menschen, von denen viele auch heute noch im eigentlich nicht mehr existierenden Kastensystem leben.

    Die Protagonisten habe ich ganz unterschiedlich wahrgenommen. Drei junge Menschen aus unterschiedlichen Schichten der Gesellschaft. Die junge Erbermittlerin Sophie, vordergründig hochnäsig, übervorsichtig und gut behütet. Dent, der Computer-Nerd, der seine Wohnung kaum verlässt und nur von Kaffee und Zigaretten zu leben scheint und Donovan Riley, Dents Bruder, ein verwegener Typ, Kleinkrimineller und Schmuggler. Die Jagd nach dem Diamanten und die permanente Angst durch einen Pfeil zu sterben, macht die drei zu einem ungewöhnlichen Team. Die Interaktionen der Protagonisten beschreibt Colin T. Blackstone teilweise sehr humorvoll, wirkten auf mich jedoch teilweise sehr hölzern und gestellt.
    Stellenweise verliert sich der Autor in Wiederholungen und ausschweifenden Beschreibungen, die leider das Interesse und die Spannung etwas einbremsen.

    Das Cover wirkt meiner Meinung nach leider viel zu unscheinbar für diesen unterhaltsamen Kriminalroman.

    Mein Fazit:

    „Golkonda“ von Colin T. Blackstone hat mich wirklich positiv überrascht. Ein spannender und abwechslungsreicher Kriminalroman mit viel geschichtlichem Hintergrund. Farbenfroh und unterhaltsam erzählt. Leider gab es einige langatmige Passagen, die den Spannungsbogen unterbrochen haben. Nichts desto trotz kann ich das Buch wirklich empfehlen und bin schon ganz gespannt auf Dents zweiten Fall. 

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Auf der Jagd nach einem glitzernden Erbe - ein ungleiches Brüderpaar und eine Juristin
    Auf der Jagd nach dem rosa Diamanten ...

    Alexander Dent, ein Nerd erster Klasse wohnhaft in Hamburg, erfährt zwei interessante Neuigkeiten: Erstens, dass sein Vater ermordet wurde und zweitens, dass er einen Halbbruder hat.
    Besagter Halbbruder, Donovan „Don“ Riley, Ex-Söldner, Schmuggler, Taschendieb und Womanizer ist gerade auf der Flucht vor einem reichen indischen Vater, mit dessen behüteter Tochter er ein Verhältnis hatte.

    Gerade in Hamburg angekommen wird auf Don ein Attentat mit Pfeil und Bogen verübt. Anders als sein Vater überlebt Don die Attacke. Die Hamburger Polizei weiß nicht, was von der ganzen Sache zu halten ist, zumal Alex und Don in den Mord am Vater verstrickt sein könnten. Motiv: ein rosafarbener Diamant im Treppenschliff im Wert von 13,5 Millionen Euro, der sich leider als Fälschung herausstellt.

    Alex und Don beschließen, die mysteriösen Vorgänge aufzudecken, zumal der echte Diamant plötzlich den Hals von Dons indischer Ex-Freundin ziert. Nicht ganz freiwillig mit von der Partie, ist die junge, etwas ängstliche Erbenermittlerin Sophie.

    Wird es dem Trio gelingen, den Diamanten wieder zu bekommen und den Tod von Vater der Brüder auf zu klären?

    Meine Meinung:

    Es handelt sich hier um eine verzwickte nicht unpolitische Handlung, die spannend und farbenfroh erzählt wird. Ein fesselndes Abenteuer im opulenten Varanasi. Ich konnte den Gestank des Ganges und die lärmenden Menschen in Indien in meinem Kopf sehen. Geschickt sind auch geschichtliche und (gesellschafts)politische Details eingeflochten.

    Als Edelsteinliebhaberin hat mich das Cover mit dem pink farbigen Diamanten, der im für Diamanten eher unüblichen Treppenschliff geschliffen wurde, fasziniert. Der Treppenschliff ist eigentlich für Smaragde erfunden worden, weil die Kristallstruktur der Beryllgruppe für diesen Schliff bestens geeignet ist. Daher auch „Smaragdschliff“.

    Ein bisschen erinnert der Krimi an „Jäger des verlorenen Schatzes“, was aber seiner Spannung keinen Abbruch tut.

    Der vorliegende Krimi ist mein erster von Colin T. Blackstone. Freue mich auf einen weiteren Fall für Alexander Dent.

    Fazit:

    Wer gerne „Action“ und fremde Länder hat, ist hier bestens versorgt. Mir hat der Krimi sehr gut gefallen, daher erhält er 5 Sterne. Das einzige Manko: leider nur bei A erhältlich.

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    Wedmas avatar
    Wedmavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Tolle Geschichte, toll erzählt! Kopfkino pur! Buch an, die Welt draußen aus.
    Ein gekonnt geschriebener, spannender Krimi mit tollen Schauplätzen und überzeugenden Figuren.

    Golkonda hat auf mich insg. einen sehr guten Eindruck gemacht. Der Abenteuerroman erinnerte mich an Indiana Jones und seine Suche nach verborgenen Schätzen vergangener Kulturen, gekonnt und packend erzählt. Der Autor, definitiv kein Neuling auf dem Gebiet, schaffte es immer wieder, mich in den Bann seiner Geschichte zu ziehen: Kopfkino an, die Welt da draußen aus.

    Man wird gleich in die Geschichte hineingezogen, ist mitten im Geschehen und immer live dabei. Und es macht viel Spaß sowohl die Abenteuer und Verfolgungsjagden mitzuerleben, als auch einige spannende Dinge über Alltag im heutigen Indien und die Kultur des Landes zu erfahren, z.B. dass das Leben immer noch stark vom alten, offiziell nicht existierenden, aber in der Realität gelebten Kastensystem geprägt wird.

    Insb. im letzten Drittel geht es en Detail um eine alte, verfallene Stadt Golkonda, um 345 n. Z. errichtet und später Gegenstand der Eroberungen machtsüchtiger Herrscher. Die Nachteile für die einfachen Menschen und die Kulturgüter der im 1948 erfolgten Umstellung auf Demokratie werden plastisch vor Augen der Leser geführt. „Seit Golkonda dem indischen Volk gehörte, war die staatliche Kulturbehörde zuständig und ließ immer mehr vom Glanz der Vergangenheit verblassen.“ Die tragischen Schicksale der Menschen aus der Kriegerkaste kommen deutlich zur Sprache und reißen mit. Diese Infos sind nicht nur gut für die Füllung der Wissenslücken, es sorgt auch dafür, dass sich kaum etwas in dieser Geschichte auf dem schwarz-weiß-Niveau bewegt. Wenn man die Vorgeschichte des Schützen erfährt, fällt einem nicht schwer, in ihm ein Opfer der Verkettung der unglücklichen Umstände zu seinen, jener Kombination aus den grausamen politischen Entscheidungen der demokratischen Regierung und des alten Kastensystems in seinem Land, die viele Seinesgleichen an Rand der Verzweiflung trieben. Gut möglich, dass dieser Teil der Geschichte nicht zur politisch korrekten offiziellen Version passt, die Umstände scheinen mir jedoch adäquat, passend zu den Realien in Indien, gut beobachtet und prima erzählt.

    Die Hauptfiguren überzeugen auf ganzer Linie: jung, eigenartig, kein! 08/15 Format. Jede von ihnen kommt aus einem andern gesellschaftlichen Milieu und hat eigene spannende Vorgeschichte. Dent ist ein Computernerd, wohnt mitten in St. Pauli in Hamburg in Wohnung seiner Mutter, Wäscherin, und ernährt sich von Zigaretten, Kaffee und gelegentlichen Pizzalieferungen. Sein Bruder Don ist ein Halbenglander, hat etliche Jahre in Indien verbracht, ist ein Profi-Dieb, ehem. Söldner, Indienkenner und nun auch auf der Suche nach seinem Erbe, einem ungewöhnlichem rosa Diamanten aus den sagenumwobenen Mienen der alten Stadt. Sophie ist eine junge Anwältin, die nach dem Studium in der Kanzlei ihres Onkels als Erbschaftverwalterin anfangen darf. Golkonda ist ihr erster Fall. Dieses Trio begleitet einen durch die Geschichte und es ist mitunter schwer zu sagen, wer da der „Hauptermittler“ ist. Alle drei tragen nach Kräften ihren Part zur Ermittlung der Erbschaft bei. Auch die Nebenfiguren und ihre Lebensgeschichten sind spannend und es wert, sie kennenzulernen. U.a. gibt es ein Pladoyer über die alleinerziehenden Mütter, die sich für ihre Kinder aufgeopfert haben. Auch Frauenrolle in Indien ist einem der Nebenstränge gut präsent, eine anti-Kriegs-Note schwingt da deutlich mit uvm.

    Die Handlung ist logisch aufgebaut und erweist durchwegs eine gute Spannung. Konflikte auf Schritt und Tritt lassen einen immer weiterblättern. Die wichtigen Ereignisse sind prima in Szene gesetzt. So weiß man gleich am Anfang, worum es hier geht, was auf dem Spiel steht, wer den Geheimnissen nachjagen wird und warum. Die Figuren haben keine andere Wahl, als loszugehen und die Sache zu klären, denn es geht ums Leben und Tod. Die Jagd nach dem Diamanten führt bald nach Varanasi, Indien. Dort taucht man in eine andere Welt ein, lernt Figuren kennen, die einen verblüffen, empören, überraschen und immer gut unterhalten.

    Die Schauplätze sind vielfältig und atmosphärisch beschrieben: Diwali-Fest in Varanasi, ein Begräbnis auf dem düsteren Friedhof in Soho, London, Feierlichkeiten auf St. Pauli, Hamburg in der Silversternacht, die sagenumwobene Stadt Golkonda näher Hyderabad uvm.

    Die Art der Stoffdarbietung hat mir nicht nur gut gefallen, sie hat vielerorts auch Spaß gemacht. Es gab allerdings auch manche Stoffwiederholungen und Zusammenfassungen, die ich da am liebsten nicht angetroffen hätte. Mag sein, dass sie nicht ausschließlich auf Ansinnen des Autors dort platziert wurden. Bloß aufmerksame Leser können sich dafür kaum begeistern.

    Eine humorig-ironische Note, die oft in den Dialogen auftaucht, rundet das Lesevergnügen ab.

    Fazit: Ein gekonnt geschriebener, spannender Krimi, der nicht nur Spaß macht, sondern auch zum Nachdenken anregt und viele interessante Momente zur Kultur und Geschichte Indiens unterhaltsam zu vermitteln weiß. Es ist die Art von Krimi, die durchaus massentauglich ist. Diese Abenteuer kann ich mir gut auch als Film vorstellen. Bleibt zu hoffen, dass man bald mit weiteren Abenteuern vom ungleichen Trio beglückt wird.

    Leider war mir die Zeichensetzung zu oft zu abenteuerlich: mal ein Komma zu viel, mal zu wenig, mal Punkt, Komma und „Gänsefüßchen“ alle auf einen Schlag da. Dazu die alte Rechtschreibung, die mich oft genug aus zusammenzucken ließ.

    Inhaltlich und erzähltechnisch ist der Roman aber eine beachtliche Leistung. 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung für Krimi-Fans und Liebhaber der Abenteuerromane.

    E-book, Seitenzahl der Printausgabe: 432.

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    L
    LauraHHvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Superspannend!
    Stern am Krimihimmel

    Zum Inhalt: (Den gibt der Klappentext recht gut wieder)

    Alexander Riese, genannt „Dent“, hat seinen Vater nie kennen gelernt. Deshalb hält sich seine Trauer in Grenzen, als er von dessen Ermordung erfährt. Peter Nielsen wurde von einem Pfeil durchbohrt, mitten auf dem Hamburger Jungfernstieg.

    Der spektakuläre, rosafarbene Diamant, der zu seinem Erbe gehört, interessiert ihn jedoch weit weniger, als die Nachricht, dass er einen Bruder haben soll. Ein gewisser Donovan Riley, der blöderweise unauffindbar ist. Die wenigen Fakten, die bekannt werden, mahnen zur Vorsicht. Trotzdem macht Dent sich auf die Suche, zusammen mit der Erbenermittlerin Sophie Kröger.

    Unangenehm erschwert wird das Vorhaben durch den unheimlichen Schützen, der den frisch gebackenen Erben ebenso aus dem Weg schaffen will, wie zuvor seinen Vater. Für Dent stellen sich die blanken Fragen: Was tat sein Vater in Indien? Musste er wegen des Diamanten sterben? Wer ist der Schütze? Ist es sein Bruder, der ihn töten will?

    Plötzlich besteht sein Leben aus einer rasanten Verfolgungsjagd und einem Rätsel namens „Golkonda“, das er lösen muss, wenn er überleben will.

    Zur Umsetzung:

    Das Buch lässt sich flüssig lesen, ist in einer schönen Sprache geschrieben. Der "BilderimKopfKnopf" ging sofort an, ohne zu viel Geschwafel und ohne die Absicht, mit gewollt ungewöhnlichen Stilelementen Aufmerksamkeit zu erregen. Das gefiel mir sehr.

    Dafür sind "Dent" und seine Mitstreiter ungewöhnliche Ermittler, sympathisch anders und trotzdem lebensecht. Auch der Plot ist kein Standard, die Schauplätze schon gar nicht. (Indien, u.a.) Aber es gelang, mich erfolgreich an die verschiedensten Orte zu versetzen, mit allen Sinnen. Der flüssige Erzählstil kommt so leicht daher, dabei wird viel Wissen vermittelt, ohne dass ich mich je unangenehm belehrt fühlte.

    Die Geschichte ging super voran, langweilte nie, gab reichlich Rätsel auf, hielt und steigerte die Spannung konsequent und - was ich besonders gut fand: blieb absolut logisch und nachvollziehbar.

    Mein Fazit:

    "Dent" hat mich prima unterhalten, nein, er ist mir sogar ans Herz gewachsen. Alles in diesem Buch war für meinen Geschmack perfekt dosiert. Wie es scheint, wird es mehrere Fälle geben. Darauf freue ich mich und hoffe, es dauert nicht zu lange.

     

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    H
    Hamburgerinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ungewöhnlicher Pageturner!
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