Colin Taylor Möwenschiss und Ankerdiebe

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Inhaltsangabe zu „Möwenschiss und Ankerdiebe“ von Colin Taylor

Etwa fünfzig Kilometer vom südwestlichsten Zipfel von Cornwall entfernt liegen die Scilly-Inseln. Wunderschöne Gärten, Sonnenuntergänge unter Palmen, ein weiter Blick aufs Meer: Die Inselgruppe mitten im Atlantik ist ein wahres Idyll. Und Sergeant Colin Taylor der Mann, der entschlossen einschreitet, wenn die Luft brennt – egal, ob ein Streit zwischen angeheiterten Küchenchefs oder erhitzten Pub-Besuchern entflammt oder jemand einen wuchtigen Anker wegzuschleppen versucht. Auch bei den durchschnittlich drei gestohlenen Fahrrädern im Jahr bleibt der lustige Polizist entspannt, denn: „Wirklich weit kommt man mit dem Diebesgut ja sowieso nicht.“ Mit hinreißendem britischem Witz und Charme schreibt der Scilly Sergeant über seine Abenteuer als Insel-Bobby.

Ein kurzweiliges Lesevergnügen mit britischem Humor. Ein oftmals skurriles, Buch über die "Kriminalität" auf den Scilly-Inseln

— Kinderbuchkiste

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  • Humorvolle Geschichten eines Inselpolizisten

    Möwenschiss und Ankerdiebe

    Krimine

    22. July 2017 um 01:08

    Sergeant Colin Taylor versieht seinen Dienst auf einer entlegenen Inselgruppe im Atlantik, auf der es neben weißen Stränden und türkisblauem Wasser auch jede Menge Palmen und exotische Pflanzen gibt. Ein wahres Paradies, das von den Engländern liebevoll die Sonneninseln genannt wird und das vor der Küste Cornwalls liegt. Doch wer nun glaubt, auf den Scilly-Inseln ist die Zeit stehen geblieben, der irrt. Zwar geht es hier beschaulicher, als auf dem Festland zu. Doch viele Touristen sorgen dafür, dass trotz einer überschaubaren Anzahl an Bewohnern, ausreichend Leben herrscht. Deshalb haben die zuständigen Polizisten doch hin und wieder Einiges zu tun, um in der Idylle für Ordnung zu sorgen. Denn schon eine Kneipenschlägerei stellt eine große Herausforderung dar, da die Insel-Bobbys vom Festland abgeschnitten sind und nicht auf Hilfe hoffen können. Tag und Nacht auf sich allein gestellt, müssen sie ihre Probleme selber lösen und sei es mit einer ordentlichen Ladung Pfefferspray.Ein humorvoller Schreibstil, amüsante Szenen und hinreißende Landschaftsbeschreibungen vereinen sich zu einem kurzweiligen Leseerlebnis, das einen guten Einblick in das Leben auf den Inseln vermittelt und in die umfangreiche Tätigkeit der örtlichen Polizei. Vor allem des britischen Sergeanten Colin Taylor, der seine berufliche Karriere als Naturschutzbiologe mit vogelkundlichen Projekten begann, um später mit 28 Jahren in den Polizeidienst zu wechseln, wo er zunächst als Streifenpolizist in Exeter tätig war. Auf eigenen Wunsch zu den Scilly-Inseln versetzt, beschäftigt er sich nun mit kleinen Gaunereien, wie Ladendiebstählen und verschwundenen Fahrrädern, mit täglichen Problemen, die die Inselbewohner plagen, mit einer auch in der Idylle herrschenden Bürokratie und damit, an der Landebrücke präsent zu sein. Denn bereits ihrer Ankunft sollen die Touristen merken, dass hier Zucht und Ordnung herrscht. Ein abwechslungsreicher Job, den der begeisterte Insel-Bobby mit viel Charme und Humor versieht und deren Höhepunkte er mit einem Augenzwinkern beschreibt. Zwar sind seine Ausführungen mit wenig Spannung besetzt, dafür aber vermitteln sie eine unnachahmliche Atmosphäre, die es nur mitten im Atlantik gibt, und sorgen dafür, dass der Leser am liebsten sofort dorthin reisen will.Fazit:„Möwenschiss und Ankerdiebe“ ist das amüsante und kurzweilige Debüt eines Inselpolizisten, der bereits vor dem Erscheinen seines Buches über ganz besondere Einsätze in einem abgelegenen Urlaubsparadies berichtet hat und damit auf Facebook eine große Fangemeinde für sich gewinnen konnte. Gepaart mit schrägem Humor und einer großen Liebe zu Land und Leute vermitteln die abwechslungsreichen Episoden und geschichtlichen Details viel Wissenswertes über eine Inselgruppe, die etwas ganz Besonderes ist.

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  • ein kurzweiliges Lesevergnügen gepaart mit britischem Humor und einigen "Verbrechen"

    Möwenschiss und Ankerdiebe

    Kinderbuchkiste

    16. July 2017 um 16:00

    Britischer Witz und Charme gepaart mit Insel-KriminalitätSie kennen die Scilly-Inseln nicht?Spätestens nach der Lektüre dieses Buches, ist man versucht die Tasche zu packen und sich selbst vor Ort von den seltsam anmutenden Bewohnern der Inselgruppe ein Bild zu machen. Britischer Humor ist nicht jedermanns Geschmack, nicht jeder versteht ihn "dabei ist er so simpel zu durchschauen wie Zeitungspapier", sagte mir einmal ein kluger Mann von dort.Richtige Kriminalität mit Mördern, Schwerverbrechern und Agenten wird man hier nicht finden, es sind die kleinen Dinge, des täglichen Lebens, die zuweilen für Streit und Unruhe und dann und wann für Kriminalität im Kleinen sorgen. Ein betrunkener, wütender Gast im Pub, der eine Schlägerei anzettelt oder auch mal ein geklautes Fahrrad oder eine vermeidliche Drogen-Büste, die sich als großer Käse entpuppt.Es scheint, so heißt es, dass das Verbrechen die Scilly Inseln vergessen hat..Bleibt also für einen Polizisten genügend dem Leben zu frönen, Menschen zu beobachten.Menschen zu beobachten scheint Colin Taylors Hobby zu sein, sieht man einmal von der Familie ab. Eindrucksvoll, witzig, humoristisch mit dem Hang zu übertreiben beschreibt er das Leben als Bobby und das Leben seiner Mitmenschen. Ein Leben geprägt von der Inselwelt, Insulaner sind schon ein besonders Völkchen. Er schreibt ein "Großstadtgehirn erst einmal das Navigieren neu lernen" muss um sich zu orientieren, denn auf der Insel bestimmen andere Parameter das Leben als in einer Großstadt, als auf dem Festland.Die Insel wird alljährlich in der Sommersaison von Urlaubern heim gesucht, die dann und wann auch die Bobbys mehr beschäftigen. Ansonsten ist es ein ehr beschauliches, aber nie langweiliges Leben auf den Scilly -Islands.Da erzählt Collin Taylor von einer Regatta im Hafen, für die das Polizeiteam eigens ein Floß aus Zinnbadewannen und Surfbrett zusammengeschustert hatte und die Feuerwehr mit einem Gefährt aufwartet, dass einen riesigen Wasserstrahl mittels Pumpenantrieb dazu nutze die Konkurrenten außer Gefecht zu setzten.Von Fastfood Geschäften, die eigentlich keine sind, von beruflichen "Einsätzen" bei denen er , mit stiller insgeheimer, fast kindlicher Freude, die Touristen mehr oder weniger mit seiner Anwesenheit verunsichert und ängstigt. Von Stippvisiten auf die kleinen Inseln die zu Scilly Inselgruppe gehören, bei denen oft unvorhergesehene Ereignisse skurriler Art den Alltag beleben.Sollte es doch mal einen Einbruch oder Überfall geben würde ein Dieb nicht weit kommen, wird doch das Leben auf der Insel von den Gezeiten und dem Meer abgegrenzt und bestimmt.Sollte es dennoch einmal zu einer brenzlich Situation kommen bei der Verstärkung angefordert werden muss heißt es Ruhe bewahren, denn so ohne weiteres, mal eben so, mal eben schnell erreicht man die Inselgruppe nicht.Allein die Verständigung mit dem Festland ist schon schwierig, da wird man sich vorstellen können wie lange es dauert wirklich Unterstützung von dort zu erhalten.Immer wieder lässt Collin Taylor uns auch an dem Leben und der Geschichte dieser Inselgruppe uns seiner Bewohner teilhaben. Erzählt von früheren Zeiten, von Veränderungen und Stillstand.Zuweilen glaubt man er denkt sich das alles nur aus um uns zu amüsieren doch weit gefehlt, es sind reale Dinge des Lebens von denen er berichte. Skeptikern empfehle ich sich die zahlreichen Fotos, im Buch genauer zu studieren. Hier lässt sich der für den ein oder anderen gewöhnungsbedürftige Humor, den der Autor selbst lebt deutlich erkennen.Bilder von Entführten Goldfischen, schrägen Vögeln im Hawai -Rock oder mit Weihnachtsmann.Aber auch schöne Bilder, die die Landschaft näher bringen sind zu finden. Bilder, die einen faszinieren wie das gesamte Buch, das einem ein  kurzweiliges Lesevergnügen bietet und viel von Land und Leuten vermittelt.Collin Taylor lebt mittlerweile nicht mehr auf den Scilly- Inseln aber ich bin mir sicher ihn wird diese Inselgruppe nicht mehr los lassen.Zu seinen Inselzeiten wurde dieser besonders Bobby weltweit bekannt, da er über die Facebookseite der Polizei immer wieder von den Begebenheiten dort berichtete. Mit über 60.000 Fans war dies der Beginn zu etwas Außergewöhnlichem, das nun zu diesem wunderbaren Buch führte.Ob Collin Taylor wieder zurück gehen wird?*

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