Colin Thubron

 4.2 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Ein Berg in Tibet (DuMont Reiseabenteuer), In Siberia und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Colin Thubron

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Ein Berg in Tibet (DuMont Reiseabenteuer)

Ein Berg in Tibet (DuMont Reiseabenteuer)

 (3)
Erschienen am 03.08.2017
In Siberia

In Siberia

 (2)
Erschienen am 02.10.2008
Shadow of the Silk Road

Shadow of the Silk Road

 (2)
Erschienen am 01.07.2008
A Cruel Madness

A Cruel Madness

 (1)
Erschienen am 27.06.1985
Unter Russen

Unter Russen

 (1)
Erschienen am 01.12.1989

Neue Rezensionen zu Colin Thubron

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Rezension zu "Ein Berg in Tibet (DuMont Reiseabenteuer)" von Colin Thubron

Ein tiefgründiges Buch von großer Erzählkraft
WinfriedStanzickvor 10 Monaten



Colin Thubron ist ein preisgekrönter britischer Reiseschriftsteller. Seine literarischen Reisereportagen machten ihn schon früh über die Landesgrenzen auch international bekannt. Zuerst erschien das vorliegende Buch im Jahr 2011 und wird nun 2017 in einer zweiten überarbeiteten deutschen Auflage veröffentlicht. 1939 geboren, war Thurbon schon damals ein alter, weiser und welterfahrener Mann, welterfahren.

Nachdem seine Mutter gestorben ist, macht er sich auf den Weg nach Tibet. Es wird eine mühe volle Fußreise von Nepal über die tibetischen Pässe zu den magischen Seen unter dem heiligen Kailash, dem heiligsten Berg der Tibeter, der bis heute unbestiegen ist. Dort mischt er sich unter die Pilger und nimmt an der rituellen Umrundung des Berges teil. Er spricht mit den Bergführern, mit Bewohnern abgelegener Dörfer, mit Mönchen in verfallenden Klöstern und bringt uns so die Seele der Tibeter näher. Die Umrundung der Seen lässt ihn sein eigenes Leben neu betrachten.

Ein tiefgründiges Buch von großer Erzählkraft.

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DocAndrews avatar

Rezension zu "Ein Berg in Tibet (DuMont Reiseabenteuer)" von Colin Thubron

mitreißende, einfühlsame Reiseliteratur vom Feinsten
DocAndrewvor einem Jahr

Ich will gar nicht so viel auf den Inhalt des Buches eingehen. Dies haben die anderen Rezensenten schon zu genüge getan. Vielmehr geht es um die Art und Weise, wie Colin Thubron es schafft den Leser mitzunehmen. Mich hat das Buch von Anfang an in seinen Bann gezogen und mich bis zur letzten Seite nicht losgelassen. Raus aus dem Alltag und rein in ein Land, von dem ich nicht viel weiß. Einiges hat mich entsetzt, aber vieles auch berührt. Thubron reist durch eine Landschaft die ich nicht kenne. Durch seine Erzählweise schafft er es aber, das man sich hineinversetzt fühlt. Als ob man mit ihm auf dem Weg ist und bei den stattfindenden Gesprächen beiwohnt. Hut ab, vor so viel Einfühlungsvermögen und Ausdrucksweise!

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ichundelaines avatar

Rezension zu "In Siberia" von Colin Thubron

Durch das wilde Land
ichundelainevor einem Jahr

Man sollte viel mehr reisen! Leider fehlt einem meist die Zeit und/oder das Geld und/oder die richtigen Mitreisenden, deshalb bin ich ein sehr großer Freund der Reiseliteratur. Sie erlaubt es dem Leser, durch die abenteuerlichsten Gegenden dieser Erde zu reisen, ohne einen Fuß in den Schnee oder Sand setzen zu müssen. 

Mit Colin Thubron bin ich also kürzlich mit Bahn, Schiff und Bus von Yekaterinenburg bis Vladiwostok ein Mal quer durch Sibirien gereist und es war wahrlich ein düsteres Abenteuer. Nichts desto trotz wollte ich nach der Lektüre SOFORT meine Tickets für die Transsibirische Eisenbahn kaufen.

Sibirien erstreckt sich über ein Areal von 13,1 Quadratkilometern und ist sogar größer als China, doch leben dort nicht annähernd so viele Menschen und die klimatischen Bedingungen sind in Teilen sehr sehr harsch. So rau wie die Natur dort, so sind auch die Menschen, die irgendwie immer gelitten haben. Sie es unter den Zaren, dem kommunistischen Regime oder unter der Vernachlässigung der jetzigen Regierung. Thubron bereist halb-verwaiste Akademikerstädte, wo nur noch einige Tapfere aushalten und mit primitivsten Mitteln nach magnetischer Strahlung forschen, er besucht ein Dorf, wo wirklich JEDER Alkoholiker ist und ist immer wieder Gast bei warmherzigen, interessanten Menschen.

Er zeigt in seinem Buch die Zerissenheit Sibiriens, die irgendwo auch für ganz Russland steht - der Spagat zwischen Moderne und Tradition, die während des Kommunismus unterdrückt wurde. Gleichzeitig beschreibt er düstere Landschaften so eindringlich, dass ich beim Lesen leicht fröstelte.

Dieses Buch hat alles, was man sich von einem Reisebericht wünscht und noch einiges mehr. Minuspunkte würde ich lediglich aufgrund der theologischen Ausschweifungen geben, allerdings fallen diese nicht allzu stark ins Gewicht. 

Klare Leseempfehlung für Daheimbleiber und Seiten-Reiser!

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