Das Buch der Vampire - Bleicher Morgen

von Colleen Gleason 
3,8 Sterne bei184 Bewertungen
Das Buch der Vampire - Bleicher Morgen
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (123):
dreamdreamer1s avatar

Toll, dass eine Frau in der Zeit so eine Rolle hat und trotz der damaligen Geschlechterrollen so stark sein darf und muss.

Kritisch (29):
MrsFoxxs avatar

Leider ein absoluter Flop für mich.

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Inhaltsangabe zu "Das Buch der Vampire - Bleicher Morgen"

Ihr erster Vampir!! Heute ist ein ganz besonderer Tag für Lady Victoria Gardella Grantworth. Schließlich betritt sie nicht nur das Parkett der Londoner Gesellschaft, sondern rammt auch ihrem ersten Vampir einen Pflock ins schwarze Herz! Doch lässt sich Victorias Dasein als Vampirjägerin mit all ihren gesellschaftlichen Verpflichtungen vereinbaren – und mit ihrer Liebe zu Philip, dem jungen Marquis?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442372706
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:412 Seiten
Verlag:Blanvalet Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:11.05.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    Jisbons avatar
    Jisbonvor 6 Monaten
    Alles in allem ein guter Reihenauftakt

    "Bleicher Morgen" ist der erste Band einer Reihe um Victoria Gardella Grantworth, die nicht nur neu in die Gesellschaft eingeführt wird, sondern auch erfährt, dass es Teil ihres Familienerbes ist, Vampire zu jagen und zu vernichten. Diese beiden Aspekte scheinen klar im Zwiespalt miteinander zu stehen und mir hat gut gefallen, wie die Autorin diesen Konflikt dargestellt hat. Victoria will sowohl ihr Schicksal erfüllen als auch ein Leben mit dem Mann, in den sie sich verliebt hat, führen, doch das ist alles andere als leicht und es war offensichtlich, wie zerrissen und unsicher sie dabei war. Sie hat mir definitiv leid getan, aber es war bewundernswert, wie sehr sie versucht hat, allem gerecht zu werden. Dabei muss sie einige sehr schwere, unbequeme und schmerzhafte Entscheidungen treffen und ich bin gespannt, welche Konsequenzen diese für den zweiten Band haben werden.

    Die Liebesgeschichte an sich hat mir gut gefallen. Sie ist irgendwie süß geschrieben und die Romanze war überzeugend, ohne zu viel Raum einzunehmen oder dabei den Handlungsstrang um die Vampirjagd in den Hintergrund zu drängen. Die Kämpfe und Auseinandersetzungen, in die Victoria gerät, waren gut geschrieben und teils ziemlich spannend; gut fand ich, dass sie einige Schwierigkeiten hatte und nicht alles perfekt konnte, allerdings muss ich sagen, dass sie sich zu oft überschätzt hat und noch naiv war. Dies kann jedoch durch ihre Unschuld und das junge Alter erklärt werden, also ist es nur ein kleiner Kritikpunkt, vor allem, da sie sich im Laufe der Handlung weiter entwickelt. Sehr gestört hat mich dagegen, dass es mehr als einen Mann gab, der großes Interesse an ihr hatte; es war für die Geschichte nicht nötig und hat sogar dazu geführt, dass gewisse Ereignisse mich nicht richtig berühren konnten.

    Alles in allem fand ich das Buch interessant und fesselnd, aber stellenweise war es doch sehr vorhersehbar und ich wusste schon früh, worauf die Geschichte hinauslaufen würde. Das war ein bisschen schade. Andere Wendungen konnten mich dagegen überraschen und die Ereignisse am Ende des Buches machen auf jeden Fall neugierig auf die Fortsetzung, die ich zum Glück schon im Regal stehen habe.
    3,5/5 Sternen

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    MrsFoxxs avatar
    MrsFoxxvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Leider ein absoluter Flop für mich.
    Das Buch der Vampire 01 - Bleicher Morgen

    Heute ist ein ganz besonderer Tag für Lady Victoria Gardella Grantworth. Schließlich betritt sie nicht nur das Parkett der Londoner Gesellschaft, sondern rammt auch ihrem ersten Vampir einen Pflock ins schwarze Herz! Doch lässt sich Victorias Dasein als Vampirjägerin mit all ihren gesellschaftlichen Verpflichtungen vereinbaren – und mit ihrer Liebe zu Philip, dem jungen Marquis?

    Eigentlich liest sich der Klappentext recht spannend. Eigentlich. Denn weder erfährt man viel über das Titelgebende Buch der Vampire, noch kommen mir annähernd genug davon in dem Buch vor, um eine Vampirjägerin ausreichend zu beschäftigen. Hauptprotagonistin Victoria ist mir zudem von Anfang bis Ende zu naiv, selbstüberschätzend und unsympathisch. Sie stolpert von einem „Abenteuer“ ins nächste, um mit viel Glück und Hilfe von anderen ihre Haut zu retten. Und nebenbei wickelt sie mit ihrem ganz und gar für diese Zeit untypischen Verhalten den begehrtesten Junggesellen weit und breit um den Finger.
    Leider konnte mich der Schreibstil der Autorin ebenso wenig fesseln wie ihre Protagonistin, und so zog sich das Buch für mich gewaltig. Die weiteren Bücher dieser Reihe werde ich sicher nicht zur Hand nehmen.

    Fazit: Anstrengend und langatmig – leider ein Fehlgriff. Venatorin Victoria erhält von mir leider keine Leseempfehlung.

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    AnnaKatharinaKathis avatar
    AnnaKatharinaKathivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Unglaublich spannende Geschichte mit einer starken Heldin! Unbedingt lesen!
    Das erste Buch der Vampire

    Die Reihe um die junge Vampirjägerin Victoria Grantworth hat mich wirklich von der ersten Seite an gefesselt.
    Mir gefiel die Mischung sehr gut aus der pikfeinen Londoner Gesellschaft im 18. Jahrhundert und der heimlichen Vampirjagd in zwielichtigen Gassen in heruntergekommenen Vierteln der Stadt.
    Unsere Protagonistin Victoria ist ein sehr starker Charakter, die nicht nur an rauschenden Festen und potentiellen Heiratskandidaten interessiert ist, wie der Rest der gleichaltrigen Frauen.
    Ohne zu zögern nimmt sie ihr Schicksal als Jägerin an, wie es in ihrer Familie üblich ist und gelang auf diesem Weg an einige Freiheiten, die sich andere Damen zu dieser Zeit nur erträumen könnten. Trotzdem bleibt sie immer ganz die gut erzogene Lady, die allerdings niemanden an ihrer Seite braucht, um sich zu verteidigen.
    Dennoch lässt der junge Marquis von Rockley ihr Herz höher schlagen und entgegen aller Warnungen, dass es ihr nur schwer möglich sein wird, eine Ehe neben der heimlichen Jagd zu führen, verliebt sie sich in ihn. Dass dies allerdings auch eine Reihe von Schwierigkeiten bringt, muss Victoria viel zu früh auf die harte Tour lernen.

    Ich habe das Buch wirklich sehr gerne gelesen, denn die ganze Stimmung ist eine sehr dicht und atmosphärisch und die Mischung aus Prinzessinentraum und eiskalter Killerin ist für mich perfekt getroffen.
    Ich mochte nicht nur Victoria als Protagonistin, sondern fand auch die Nebencharaktere durchaus interessant, auch wenn ich mir nicht sicher bin, wem von ihnen man trauen kann und wem nicht. Aber genau das macht ja den Reiz aus und ich bin schon sehr gespannt zu erfahren, wie es weitergeht.

    Ich gebe dem ersten Teil dieser Reihe vier von fünf Sternen, da ich wirklich Spaß hatte, es zu lesen und meine Erwartungen bei weitem übertroffen wurden.
    Die nächsten Bände werden nicht lange warten müssen, bis sie gelesen werden!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Suchtgefahr
    Klasse Buch mit grosser Suchtgefahr

    Die Büchetserie macht süchtig, kann davon nicht genug bekommen lese es immer wieder.


    Kann nicht genug bekommen davon es ist so toll so lesen wenn man es mag die story natürlich.

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    pia_16s avatar
    pia_16vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Alte Geschichte
    sehr interessant

    Das ganze Buch spielt im Mittelalter was alles sehr spannend macht. auch hat es mich neugierig gemacht wie es damals war und wie man gedacht hat was in diesem Buch sehr gut geschrieben wurde und ich habe mich auch sehr gut in das Buch hineinversetzten können. es war nicht schwer das alles zu verstehen auch wenn ich einiges zwei mal lesen musste weil ich es nicht verstanden habe. Trotzdem habe ich es sehr genossen das Buch zu lesen und auch die Figuren waren sehr interessant und manchmal war es so als würde man sie kennen und sich denken, genau das habe ich erwartet. es hat mir sehr sehr gut gefallen auch wenn es an einigen stellen etwas schwieriger war, so würde ich es trotzdem weiterempfehlen.

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    dorothea84s avatar
    dorothea84vor 4 Jahren
    Fesselnd

    Ihr erster Vampir!!

    Heute ist ein ganz besonderer Tag für Lady Victoria Gardella Grantworth. Schließlich betritt sie nicht nur das Parkett der Londoner Gesellschaft, sondern rammt auch ihrem ersten Vampir einen Pflock ins schwarze Herz! Doch lässt sich Victorias Dasein als Vampirjägerin mit all ihren gesellschaftlichen Verpflichtungen vereinbaren – und mit ihrer Liebe zu Philip, dem jungen Marquis?

    Als sie ihren ersten Ball besucht, töten Victoria ihren ersten Vampir. Auch trifft sie dort ihre erste große Liebe. Ab jetzt muss sie ihre Jagd nach Vampiren und ihre Gesellschaftlichen Verpflichtungen unter einem Hut bringen. Das wiederum ist nicht gerade immer leicht vor allem wenn Philip immer in ihrer Seite ist. Dieses Buch ist in der wie Buffy bloß zur Zeit der Bälle und der Debütantinnen. Was das alles noch viel interessanter macht. Denn zur der Zeit sollte eine Frau nur einen guten Fang beim Ehemann machen. Es ist interessant geschrieben und lässt einem jedes Gefühl spüren. Von der ersten bis zur letzten Seite fesselt es dich.

     

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    Blackfairy71s avatar
    Blackfairy71vor 4 Jahren
    Endlich mal wieder böse Vampire

    Colleen Gleason entführt den Leser in ihrer Reihe "Das Buch der Vampire" in das 19. Jahrhundert. Die junge Victoria steht kurz vor ihrem Debütantinnenball und ihrer Einführung in die Londoner Gesellschaft. Da erfährt sie von ihrer Großtante Eustacia, was ihre seltsamen Träume in der letzten Zeit zu bedeuten haben. Sie ist ein Venator, ein Vampirjäger. Dies ist ein Familienerbe und sie hat diese Gabe seit ihrer Geburt durch ihre Mutter bekommen. Diese hat allerdings die Verantwortung abgelehnt und erinnert sich an nichts mehr. Einzig Victorias Großtante und der Venator Maximilian Pesaro kennen das Geheimnis und können ihr bei der Jagd behilflich sein.  
    Max allerdings macht ziemlich deutlich, was er von Victorias Berufung hält. Eine junge Frau der gehobenen Gesellschaft, die von einem Ball zum anderen fährt, auf der Jagd nach einem potentiellen Ehemann, die teure Kleider und aufwendige Frisuren trägt? Das kann ja was geben. 
    Allerdings ist Victoria so ganz anders als die Mädchen in ihrem Alter, sie interessiert sich für mehr als nur hübsche Kleider und reiche Männer. Und wenn sie als Venator nachts durch die Straßen Londons streift, dann fühlt sie sich frei. Sie darf Hosen tragen, sagen, was sie denkt und Vampire zum Teufel jagen. 
    Ihre Mutter möchte dagegen nur eins für ihre Tochter: einen passenden Ehemann. Und Philip, der Marquis von Rockley, scheint genau die richtige Partie zu sein. Und tatsächlich verlieben sich die beiden.
    Doch kann sie ihrer Aufgabe, die Welt vor Vampiren und besonders vor der jahrhunderte alten Lilith zu beschützen, nachkommen und gleichzeitig ein normales Leben an der Seite von Philip führen? Wie soll sie ihm erklären, dass sie immer wieder verschwinden muss? Und ist es nicht ziemlich egoistisch, ihn einer Gefahr auszusetzen, von der er nicht einmal etwas ahnt?
    Aber dieses Dilemma interessiert die Vampirkönigin Lilith, Tochter von Judas Ischariot,  herzlich wenig, denn sie ist hinter einem mächtigen Buch her. Victoria und Max müssen sie aufhalten, denn mit den Zaubersprüchen des Buches könnte Lilith die Welt in die ewige Verdammnis stürzen...

    Ich muss sagen, ich bin ja schon lange um den ersten Band der Reihe herum geschlichen, denn bei neueren Vampirromanen bin ich immer skeptisch, ob es nicht doch eher Teenie-Schmonzetten sind wie "Twilight". 
    "Bleicher Morgen" ist ein historischer Vampirroman, was auf den ersten Blick vielleicht nicht gleich ersichtlich ist. Die Geschichte hat mir gut gefallen, der Schreibstil ist flüssig und es wird nicht langweilig. Es gibt Kampfszenen, ein bisschen Romantik (die auch für den Verlauf der Handlung wichtig ist), Humor und was mir am besten gefallen hat: Die Vampire sind böse. Und man kann sie auf altmodische Art bekämpfen, mit Pflöcken, Weihwasser, Knoblauch und Silber. Und auch die Sonne mögen sie nicht.

    Victoria war mir gleich sympathisch, denn sie ist eine junge Frau, die weiß was sie will und sie gibt nicht auf. Sie steht zu ihrer Verantwortung und ihrem Erbe, auch wenn sie dadurch am Ende einen großen Verlust ertragen muss.
    Auch Max mochte ich trotz oder vielleicht gerade wegen seiner kaltschnäuzigen Art. Er ist kein geborener Venator, sondern hat sich dem Kampf gegen die Vampire verschrieben. 
    Gefallen hat mir auch Victorias Zofe Verbena, für die es anscheinend selbstverständlich ist, dass es Vampire gibt und dass ihre Herrin diese jagt. Immer wieder denkt sie sich neue Tricks bei der Kleidung sowie neue Frisuren aus, damit Victoria ihre Pflöcke auch auf den Bällen tragen kann. 

    Alles in allem habe ich mich gut unterhalten gefühlt und bin froh, dass ich das Buch doch noch gelesen habe. Aber ich denke, dass noch etwas Luft nach oben und das Ganze noch steigerungsfähig ist. Teil 2 und 3 sind auch schon bestellt.
    Beim Lesen habe ich übrigens ab und zu gedacht: So wäre wohl Anita Blake gewesen, wenn sie im 19. Jahrhundert in London gelebt hätte. *g*

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    LeJardinDuLivres avatar
    LeJardinDuLivrevor 5 Jahren
    Back To The Roots - Bälle, Pflöcke und scharfe Beißerchen

    Und schon wieder ein Vampirroman! Das Genre scheint unerschöpflich zu sein.
    Aber eins möchte ich zu Anfang gleich festhalten:
    - In diesem Buch glitzern die Vampire nicht!
    - Sie ernähren sich auch nicht von Tierblut
    - Sie verbrennen in der Sonne!
    - Sie verpuffen zu Staub, wenn die gepfählt oder enthauptet werden und
    - Sie sind böse! Ausnahmslos und unwiderruflich böse!

    Das gefiehl mir sehr, denn es war eine neue (oder eher alte) Sichtweise. Mal ehrlich, wird es nicht langsam langweilig von den ewig guten und schönen Vampiren zu lesen?
    "Back To The Roots!" (engl. Zurück zu den Wurzen/zum Ursprung!), dachte sich wohl Colleen Gleason und schuf nun eine Welt mit Lords, Ladys, Marquis, Gentleman und Kurzifixen.

    Die Sprache ist anfänglich ein bisschen gewöhnungsbedürftig, da sie sehr hochgestochen wirkt. Aber genau das verleiht der Geschichte den richtigen Flair und die passende Athmosphäre.
    In die Charaktere findet man sich schnell hinein. Sei es nun die tüchtige Zofe, die teetrinkende und tratschende Mutter samt Freundinnen, der dunkle und stets mießgelaunte Vampirjäger Max, der elegante, charmante und stets umworbende Marquis von Rockley oder der undurchsichtige, aber verführerische Sebastian Vioget.

    Es dauert ein bisschen bis die Geschichte in Fahrt kommt, denn Lillith die böse Vampirkönigin ist vorsichtig und tritt erst am Ende in Erscheinung. Viel macht das aber nicht aus, denn so bleibt genug Zeit alle Charaktere kennenzulernen, ein Paar junge Ladys vor aufdringlichen Gentleman zu beschützen und seine eigene Bestimmung zu akzeptieren.

    Mit Victoria hat die Geschichte einen starken Hauptcharakter, auch wenn sie in diesem ersten Teil noch mit ihrem zweischneidigen Lebensstil hadert. Immer stellt sich die Frage: Wie viel von ihrem normalen Leben muss sie aufgeben, um ihr Schicksal als Vampirjägerin annehmen zu können?
    Muss sie sich gar zwischen ihrer großen Liebe und ihrer Bestimmung, ihrem Familienerbe entscheiden?

    Eins kann ich euch verraten, das Leben ist nicht immer schwarz-weiß, manchmal trifft man die falschen, manchmal die richtigen Entscheidungen. Wichtig ist, wie man damit umgeht. Und Victoria hat in Lillith zumindest eine Erzfeinding gefunden.
    Der Kampf zwischen Gut und Böse, Licht und Dunkel, Venatoren (Vampirjäger) gegen Vampire wird noch einige Zeit wären und ich brenne darauf zu erfahren, wie es weitergeht.

    Viele Leser haben sich über das ständige Pft beschwert, das geschrieben steht, wenn jemand einen Vampir pfählt. Mich hat es auf jeden Fall überhaupt nicht gestört. Und besonders gegen Ende kam es gar nicht mehr vor.

    Fazit:

    Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und werde diese Serie auf jeden Fall weiter verfolgen.
    Sie bietet viel Potenzial und eine erfrischend altertümliche Sicht auf den Mythos um die Vampire. Alleine, dass öfters Polidoris Name fällt dürfte die Herzen der Vampirliebhaber höher schlagen lassen.
    Ansonsten darf sich der Leser an aufwändigen Frisuren, rauschenden Bällen und an einer taffen Dame, die sich für ganz andere Sachen interessiert erfreuen!

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    Ines_Muellers avatar
    Ines_Muellervor 5 Jahren
    Rezension zu "Das Buch der Vampire - Bleicher Morgen" von Colleen Gleason

    "Warm, schwer, intensiv lag seine Handfläche auf ihrer Haut. Der rote Nebel am Rand ihres Blickfelds verdunkelte sich, und Victoria konnte kaum noch atmen."

    Colleen Gleasons "Bleicher Morgen" fiel mir sofort ins Auge und dass nicht nur wegen des schönen "tintigen" Covers, sondern auch wegen der Geschichte. Die Vermischung zwischen viktorianischem Engeland und Vampiren ist eher als selten zu bezeichnen und erregte dadurch mein Interesse. Ebenso ermuntert haben mich die zahlreichen Leserkommentare, die dieses Buch als "twilightfern" bezeichnen.

    Doch kaum hatte ich dieses Buch aufgeschlagen und die ersten Seiten verschlungen, wurde deutlich, dass es mir nicht gefallen würde. Grund dafür ist, dass trotz toller Ansätze der letzte Funke partout nicht überspringen wollte. Im folgenden ein paar Beispiele:

    Der Schreibstil ist durchaus als gut zu bezeichnen, doch blieb dieser meiner Meinung nach auf irgendeine Weise farblos und flach. Die Story, die durchaus Potenzial hatte und mit einigen innovativen Ideen aufwarten konnte, rauscht am Leser vorbei, während die Autorin viele Dinge als gegeben hinstellt. So wird die Welt, die Victoria entdeckt, kaum erläutert, sondern nur Fakten an Fakten aneinander gereiht. Hier bleiben viel zu viele Fragen offen, die dafür sorgten, dass ich die Seiten bald ohne rechtes Interesse verfolgte.

    Auch die Charaktere sind in keinster Weise gelungen. Die Personen bleiben flach, undetailliert und farblos. Die Protagonistin Victoria dagegen empfand ich als extrem naiv und flittchenhaft, während Sebastian mir mit seiner muffigen Art den letzten Nerv raubte.

    Die Geschichte an sich hatte durchaus das Potenzial, um groß zu werden; es gibt zahllose Kämpfe und die ein oder andere spannende Wendungen. Doch auch hielt gilt, dass der letzte Funke nicht übersprang, sodass Langeweile mich beim Lesen dieses Buches überkam.

    Fazit: Eigentlich war alles vorhanden, dass "Bleicher Morgen" zu einem tollen Lesevergnügen hatte machen können, doch leider wollte bei mir der letzte Funke nicht überspringen. Stattdessen musste ich mich durch die Seiten quälen und war froh, als ich es endlich zuschlagen und weglegen konnte.



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    M
    Michelevor 6 Jahren
    Guter Start einer neuen Reihe

    Inhalt:

    Victoria ist die jüngste Vampirjägerin/Venator in der Familie Gardella. Zusammen mit ihrer Tante Eustacia und ihren Lebenspartner Kritanu haben sie sie in den Künsten der Vampirjagd eingelernt.

    Als dann ihr großes Debüt kommt, und somit nach langer Trauer um ihren Vater, auf Brautschau gestellt wird, ist es auch ihre große Aufgabe, ihren ersten Vampir zur Strecke zu bringen, ohne dass die Anwesenden etwas mitbekommen. Dabei stößt sie unweigerlich den Venator Maximilian in die Arme. Diese müssen von nun an in einem Team zusammen arbeiten, was Beiden nur misslingt. Denn die Vampirkönigin Lilith, die Dunkle, will in den Besitz 'das Buch des Antwartha' kommen, wo sie über eine größere dunkle Macht verfügt. Jedoch lernt Victoria auf den ganzen Bällen ihre große Liebe, Phillip Rockley, kennen. Kann sie gleichzeitig mit ihrer Liebe glücklich werden, Vampire jagen und verhindern, dass Lilith 'das Buch des Anwartha' bekommt?

     

     Meine Meinung:

    Allein das Cover hat mich zum Kauf des Buches inspiriert. Es ist durch seine beiden Farben und deren Farbspiel sehr schön gestaltet und hat trotzdem etwas "dunkles" an sich. Die Stadt, die unten abgebildet ist, würde meine Entsprechungen nach London sein, wo diese Geschichte auch statt findet.

    Der Schreibstil ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Da man leider nicht erfährt, in welchen Zeitalter diese Geschichte spielt, und somit nur mit der Ausdrucksweise der Charaktere sowie die Ansicht, dass sich die Leute mit Kutschen statt Autos fortbewegen, auf den Entschluss gekommen, dass es wohl im 18. Jahrhundert statt finden muss. Aber wenn man sich erst mal an den Schreibstil/Ausdrucksweise der Charaktere drangewöhnt hat, ist es sehr einfach und auch leicht geschrieben. Auch die Sichtweise der Charaktere ist in Kapiteln abgetrennt, so dass keine Verwirrung erfolgt und man gut mitkommt.

     

    Die Protagonisten sind einmal Victoria und Max:

    Victoria muss sich als neusten und jüngsten Mitglied der Venatoren in der Familie Gardella beweisen. Welches Vermächtnis sie ohne Reue und Zweifel annimmt. Die Vampirjagd macht ihr Freude, auch wenn immer Risiken mit im Spiel stehen. Sie muss sich jedoch immer wieder neue Ausreden einfallen lassen, um von den Bällen zu gehen. Aber als sie ihre Liebe Phillip Rockely kennen lernt, kommt bei ihr alles ins Schwanken.

    Max ist einer der mächtigsten Venatoren, der Victoria helfen muss, der Vampirkönigin Lilith, die Dunkle, das Handwerk zu legen und zu verhindern, dass sie das Buch des Antwartha bekommt. Auf seine Gewisse Art und Weise ist er Victoria gegenüber sehr kühl, aber wenn es auf ihn ankommt, hilft er, wo er nur kann.

    Beide Protagonisten sind sehr gut beschrieben, so dass man sich auch gut in ihre Lage versetzen kann, sei es gefühlsmäßig, ob im Kampf, im Misstrauen oder im Necken.

    Die weiteren Charaktere sind im Buch auch eine wichtige Rolle, um bei den entsprechenden Szenen auch perfekt beschrieben.

     

    Fazit:

    Am Anfang war ich doch etwas skeptisch, da das Buch "Das Buch der Vampire" heißt, aber eigentlich um eine Vampirjägerin handelt. Aber an sich eine super Idee und somit mal etwas anderes, als die üblichen Vampirromane.

    Wie ich schon oben im Schreibstiel bemängelt habe, finde ich es sehr schade, dass nirgends erwähnt wird, in welchen Zeitalter es sich handelt. Allein an ihren Ausdrücken und das sie mit Kutschen fahren, kommt für mich der Entschluss, dass es sich um das 18. Jahrhundert handelt. Auch wiederrum finde ich es sehr schade, dass man nirgends erfährt, wie alt Victoria ist. Man weiß nur von ihren 2 Trauerjahren und somit ihren verspäteten Debüt für die Brautschau der Gentleman.

    Auch wenn zwischen drin ein paar Szenen waren, sie sich etwas langegezogen haben oder man hinterher dachte, was sollte das überhaupt, hab ich es geliebt, dieses Buch zu lesen. Für mich ist er ein guter Start einer neuen Reihe und ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht.

    4 von 5 Sternen

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