Colleen Helme Lie or Die

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  • Shelby Nichols hat alle Hände voll zu tun

    Lie or Die
    Naala

    Naala

    02. November 2014 um 17:00

    Dies ist der dritte Band der Shelby Nichols Reihe und es können Spoiler zu den ersten beiden Bänden vorhanden sein. Shelby ist damit beauftragt das verschwundene Geld aus dem Banküberfall von Keith Bishop zu finden. Dabei hat sie Rob Felt den Job weggenommen was dazu führt, dass dieser ihr auf Schritt und Tritt folgt. Weiterhin nimmt Shelby Fälle von der Polizei an, arbeitet immer wieder für Joey und hilft ihrem Mann Chris auch noch bei seinem Fall. Als eine Verbindung zwischen den einzelnen Fällen auftaucht hat Shelby alle Hände voll zu tun, um jedes einzelne Problem zu lösen. Dieser Band hat mir bisher am besten gefallen. Shelby entwickelt sich unglaublich weiter. Sie beginnt endlich ihre Gabe zu akzeptieren und etwas daraus zu machen und ergreift richtig Initiative. Mir gefällt es wie sich ihr Charakter weiter entwickelt und mehr und mehr "erwachsen" wird. Auch die anderen Charaktere entwickeln sich gut. Chris lernt mit den Fähigkeiten seiner Frau umzugehen und diese sogar vorteilhaft zu nutzen. Joey und Ramos harmonieren wieder super mit Shelby. Es ist immer schön die beiden mit Shelby interagieren zu sehen. Besonders der Zwiespalt von Shelby zu entscheiden wer jetzt genau die "Bösen" sind und wer eigentlich doch ganz ok ist. Dieser Band bekommt durch seine unterschiedlichen Erzählstränge eine deutlich usführlichere Handlung als die ersten beiden Bände. Es gibt so viele Probleme und Fälle zu lösen, dass es durchgängig spannend bleibt und trotzdem verliert man auch nicht die Übersicht. Manchmal finde ich es etwas schade, dass Shelbys Kinder zwar immer wieder am Rande auftauchen, es aber viel zu unklar bleibt was diese in den Zeiten wenn beide Eltern mit ihrem Kram beschäftigt sind tatsächlich machen. Die beiden werden immer wieder erwähnt und kurzzeitig für ein Abendessen etc. eingebunden und dann wieder "tagelang" nicht erwähnt während Shelby und Chris den ganzen Tag nicht daheim sind. Nach einer Andeutung in diesem Band lässt sich aber vermuten, dass wir im nächsten Band auch mehr von den Kindern mitbekommen. Der Schreibstil ist gewohnt witzig und leicht und flüssig zu lesen. Mittlerweile gelingt es der Autorin auch deutlich besser die Gedankenlesenden Gedankengänge und die normalen Gedanken von Shelby zu trennen. Schön ist es, dass die Bücher immer abgeschlossen enden und es trotzdem so etwas wie einen kurzen Ausblick auf den "Fall" im nächsten Band gibt. Das macht einen neugierig. Eine klare Leseempfehlung.

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