Colleen Hoover Confess

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Inhaltsangabe zu „Confess“ von Colleen Hoover

At age twenty-one, Auburn Reed has already lost everything important to her. In her fight to rebuild her shattered life, she has her goals in sight and there is no room for mistakes. But when she walks into a Dallas art studio in search of a job, she doesn’t expect to find a deep attraction to the enigmatic artist who works there, Owen Gentry. For once, Auburn takes a chance and puts her heart in control, only to discover that Owen is keeping a major secret from coming out. The magnitude of his past threatens to destroy everything important to Auburn, and the only way to get her life back on track is to cut Owen out of it. To save their relationship, all Owen needs to do is confess. But in this case, the confession could be much more destructive than the actual sin.

Tolles Buch von Colleen Hoover!! Absolute Empfehlung!

— beesbookworld

Emotionaler, dramatischer NA-Roman mit viel Schicksal und Schicksalsschlägen. Etwas zu viel von allem für meinen Geschmack, aber fesselnd.

— earthangel

❤❤❤

— NinaBookLove

Eine Liebeserklärung an die Kunst und die Kunst des Lebens, Schicksale zu verflechten.

— Nicks

I loved the connections between the characters, the sacrifice, and the writing, but I think this is my least favorite Colleen Hoover book.

— Lonechastesoul

Der Funke wollte nicht überspringen: an einigen Stellen zu konstruiert und unglaubwürdig.

— Herzkirschee

Für mich ein absolutes Highlight 2015!!! Ich kann dieses Buch einfach nur jedem empfehlen, ich liebe es.

— IsiVital

Awesome!!! A MUST READ

— Sabin

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    Confess

    NinaBookLove

    26. April 2017 um 16:37

    Ein absolut wundervolles, traumhaftes und atemberaubendes Buch… „Confess“ von Colleen Hoover! Ich musste Confess unbedingt lesen, da Colleen zu meinen Lieblingsautorinnen gehört und, wie ich schon von einigen ihrer anderen Bücher weiß, einfach unfassbar gut schreiben kann. Außerdem wird das Buch gerade in eine Serie verwandelt und bevor ich all die wirren und zum Teil vielleicht auch falschen Eindrücke in meinem Kopf habe, wollte ich das Buch erst einmal so lesen. Trotzdem bin ich schon ganz gespannt auf die Serie! Das Buch an sich, ist einfach wunderbar. Es geht um Auburn Reed, eine junge Frau. Sie lebt erst seit Kurzem in Texas und scheint darüber nicht besonders glücklich zu sein. Sie bleibt auf dem Weg nach Hause an einem Schaufenster hängen, an dem lauter kleine, anonyme Beichten aufgehangen sind. Schöne, schreckliche... fasziniert bleibt sie stehen und trifft auf Owen. Den Galerie-Besitzer und Künstler mit den grünen Augen. Sie fühlt sich von ihm angezogen, wie von seiner Kunst. Denn die Bekenntnisse lassen sie keineswegs kalt. Auch sie trägt ein gut gehütetes Geheimnis in sich, das nicht an die Oberfläche kommen darf. Sie und Owen kommen sich näher... doch das Leben der beiden ist nicht einfach. Nicht nur Auburn, auch Owen verbirgt etwas, das mindestens genauso gut behütet ist, wie ihr Geheimnis. Schon getrennt sind ihre Leben nicht einfach, doch gemeinsam stürzen sie sie in ungeahnte Gefahren, Hoffnungen und Albträume. Bei dem verzweifelten Versuch zusammen zu kommen riskieren sie alles; ihr Leben, ihre Liebe und noch so viel mehr... Viel mehr kann ich euch darüber jetzt auch noch gar nicht verraten. Das Buch, der Inhalt, baut sich aufeinander auf, wird mehr und mehr. Bedrückender und erschreckender. Eigentlich ist das Buch nicht wirklich lustig und erst recht nicht komisch. Vielleicht ein bisschen humorvoll. ... Trotzdem ist es mir ohne große Anstrengung gelungen zu lachen und zu schmunzeln. Allerdings auch - und das soll sowohl eine Art Warnung, als auch eine Art Verlockung sein - zu weinen. Mein erster Kommentar dazu ging an eine Freundin, als ich das Ende des Prologs erreicht hatte: Das Buch ist toll. Ich musste schon auf Seite 22 weinen. Das ist es wirklich. Es ist toll. Und es heißt ja auch nicht unbedingt etwas Schlechtes, dass man bei einem Buch weinen muss. Es heißt vielmehr, dass es der Autorin gelungen ist die Gefühle richtig zu beschreiben, dass das eigene Herz anfängt zu bluten. Das ganze Buch über passieren immer wieder schreckliche Dinge, bis es am Ende das Fass zum Überlaufen bringt... und die Bombe darin explodiert. So baut sich auch die Spannung immer weiter und weiter und weiter auf. Sodass man wirklich nicht aufhören kann zu lesen. Es ist schlicht und einfach nicht möglich. Wirklich nicht. Ich bin lieber auf dem Sofa sitzen geblieben, als mir etwas zu essen zu holen, sei es auch nur Schokolade als Nervennahrung. Am Ende eskaliert der Spannungsbogen dann ein bisschen und die Probleme werden ... nun ja... sagen wir es so: Das Buch findet ein Ende. Die Liebe zwischen Owen und Auburn ist stark und beständig - irgendwann. Naja, sie ist eben so, wie jede richtige Romanliebe sein sollte. Und sie sorgt dafür, dass es auch mal kleine, kurze - sehr kleine - Pausen von der ständigen und allgegenwärtigen Spannung gibt. OMG. Noch so ein Punkt, den ich keinesfalls irgendwann wieder vergessen kann. Jedes Mal, wenn ich dieses Wort, diese Abkürzung, oder diesen Satz jetzt sehe, muss ich anfangen zu grinsen. Egal, wie schlimm die Situation ist, ich denke, wenn jemand so etwas vor mir ausspucken würde, könnte ich mich einfach nicht mehr konzentrieren! - Kein Scherz! Es ist aber nicht nur die Rede von der familiären Liebe. Die Familie spielt hier eine große Rolle, eine sehr große Rolle. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob Eros oder Storge hier wichtiger wäre... egal. Auburns und Owens Probleme beruhen beide auf der Familie, einem Teil davon, oder sind zumindest entfernt darauf zurückzuführen. Diese Bekenntnisse, die das ganze Buch ausmachen, der wichtigste Teil von ihm sind, dass es sogar so heißt... ja, auch die sind wunderbar in das Buch eingebracht. Man bekommt Gelegenheit sich Owens Gemälde vorzustellen, sich selbst vorzustellen, was man zu den einzelnen Beichten denken würde und entsetzt auf die Buchstaben zu starren, wenn es sich um eine der Schlimmeren handelt. Allein der Gedanke sie könnten echt sein (sind sie, so weit ich weiß), der Gedanke an die Gründe, warum so etwas anonym bleibt... nun, er war der Grund für einige eiskalte Schauer, die mir über den Rücken gelaufen sind. Genauso, wie auch die von Auburn und Owen. Der selbstsüchtige Gedanke, dass es einem selbst genauso ergehen könnte, dass es wirklich passieren könnte. Der Gedanke, wie schrecklich sich das anfühlen muss. Aber trotzdem ist dort drin, zwischen den Zeilen, Humor zu finden. Humor und Romantik. Auch diese beiden Dinge sind einfach wunderbar geschildert. Die Momente totaler Freude, der Sarkasmus (wenn auch nicht soo viel wie sonst) und das unglaublich Liebevolle, das das Buch, die Liebe der beiden und die Liebe, das Leben an sich so bereithält. Zwischendurch ist man mal verwirrt. Ja, Colleen ist es sogar gelungen, dass ich an die Protagonisten selbst zwischendurch nicht mehr geglaubt habe. Ich würde ja sagen, dass sie mit unseren Gefühlen spielt, denn die Fäden dazu hätte sie sicherlich in der Hand, aber sie macht es genauso offensichtlich wie versteckt. Einfach auf subtile Art und Weise. Man fühlt den Schmerz, den die beiden erleiden regelrecht. Wenn ich abends im Bett lag und vielleicht gerade etwas Unfassbares herausgefunden hatte oder wieder daran denken musste, fühlte es sich an, als würden sich hunderte kleiner Schlangen oder Spinnen oder Insekten in meinem Bauch befinden - keine Schmetterlinge, es war meistens kein schönes Gefühl. Und dann würde zugedrückt. Es ist kaum vorzustellen... aber genauso gibt es auch Momente des Triumphes, in denen man dann fröhlich aus dem Bett springen und im Raum umher tanzen könnte. - Und sicherlich kennt ihr es, wenn etwas in dem Buch steht, vielleicht sogar eher als Nebensatz, etwas, was euch überhaupt nicht wichtig erscheint, aber dann bekommt ihr diese blöde Vorahnung? Die konnte ich beim Lesen des Öfteren nicht abschütteln, weil ich die ganze Zeit in Sorge war. Denn man schließt die Charaktere ins Herz, beginnt sie zu lieben und um sie zu fürchten. Hoffentlich lest ihr dieses Buch auch. Ich fand es einfach... naja, ich bin sprachlos. Es ist unglaublich schön geschrieben und verdient mindestens vier Sterne. Ich gebe auch vier. Nur vier. Für den fünften fehlte mir dem Buch einfach noch ein bisschen Humor, ein paar Pausen von all der Spannung. Dennoch ist es - absolut! - lesenswert. Unbedingt. Wenn euch ein bisschen Traurigkeit nicht abschreckt und ihr Liebesgeschichten genauso gerne lest wie ich, solltet ihr dieses Buch unbedingt lesen!

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  • Confess

    Confess

    Junimaedchen

    02. April 2017 um 17:48

    Inhalt: Auburn Reed has lost everything important to her. In her fight to rebuild her shattered life, she has her goals in sight and there is no room for mistakes. But when she walks into a Dallas art studio in search for a job, she doesn´t expect to find a deep attraction to the enigmatic artist who works there, Owen Gentry. For once, Auburn takes a chance and puts her heart in control, only to discover that Owen is keeping a major secret from coming out. The magnitude of his past threatens to destroy everything Auburn loves most, and the only way to get her life back on strack ist to cut Owen out of it. to save their relationship, all Owen needs to do is confess. But in case, the confession could be much more destructive than the actual sin. Meine Meinung: Ich habe mcih dazu entschieden "Confess" zu lesen, weil ich durch Zufall auf den Serientrailer bei Youtube gestoßen bin, den ich euch unten mal verlinke! Denn dieses Buch von Colleen Hoover wurde zu einer Serie verfilmt, die im April in den USA starten wird. Wann und ob sie in Deutschland ebenfalls ausgestrahlt wird, ist bisher noch unbekannt. Jedenfalls habe ich schon 4 Bücher der Autorin gelesen, die mir alle sehr gut gefallen haben und war sehr gespannt auf "Confess"!♥ Bereits auf den ersten Seiten ist mir aufgefallen, dass das Englisch wirklich leicht verständlich ist. Ich hatte beim Lesen des Buches keinerlei Probleme und konnte alle Handlungen gut nachvollziehen. Auch wenn die Geschichte nicht sehr lang ist, hatte ich genug Zeit mich mit Auburn auseinanderzusetzen und muss sagen, dass sie mir sehr sympathisch ist, genauso wie Owen. Ihre Liebesgeschichte war einfach wunderschön!♥Verbunden wurde das Ganze mit dem Thema Kunst, das im Buch eine große Rolle spielt und mit wunderschönen Illustrationen untermalt wird! Owen ist Künster, und zwar ein ganz Besonderer: Er sammelt an seiner Hauswand Offenbarungen und Geheimnisse, die vorbeilaufende Menschen anonym hinterlassen und nutzt diese als Inspiration für seine Kunst, die er regelmäßig ausstellt. Auburn sucht gerade einen Job und nimmt kurzerhand einen Platz in Owens Gallerie ein, und unterstützt ihn mit ihren kreativen Ideen. Doch ahnt sie zunächst nicht, welches Geheimnis Owen verbirgt und auch er kennt die dunklen Seiten von Auburns Leben noch nicht... Doch hat ihre Liebe eine Chance? Für mich bot "Confess" eine Menge Spannung, durch die Geheimnisse und viele weitere Szenen, die mein Blut zum rauschen brachten und dafür sorgten, dass ich regelrecht an den Seiten klebte! Hier und da gab es auch ein paar Stellen, an denen sich die Geschichte für mich ein bisschen gezogen hat, aber im Großen und Ganzen war eine gewisse Spannung immer da! Ich mochte den Schreibstil von Colleen Hoover sehr, denn der war echt angenehm und leicht verständlich! Wie alle ihre Bücher, bot auch dieses eine große Emotionalität und Traurigkeit mit sich, wie immer aber auch Hoffnung und viel Liebe! Ich mochte die Figuren sehr gern, die Handlungen von Owen und Auburn konnte ich nachvollziehen und mich gut in die beiden einfühlen, habe mit ihnen mitgefiebert, gelacht udn geweint... Ein wirklich tolles Buch, dass ich allen Fans nur empfehlen kann!♥ Bewertung: Ich vergebe 4/5 Sterne für "Confess" und auch wenn ich schon viel romantischere Bücher von Colleen Hoover  gelesen habe, hat mir dieses hier sehr gut gefallen! Ich freue mich riesig auf die Serie!♥

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  • Pictures of You

    Confess

    Nicks

    14. March 2017 um 08:28

     I am madly, deeply, irrevocably, and irresistibly in love with the concept of Owen Gentry´s art. It is one of the most expressive ways to paint a picture I´ve ever heard of and if not for anything else, the book is worth a read for that alone. I love the idea of a person connecting to the feelings of strangers so much they are able to pour them into their art. Therefore, I´m also madly, deeply, irrevocably, and irresistibly in love with the general package of Owen Gentry. CoHo´s writing is addictive. Opening her books means being sucked into her stories immediately, whether you like it or not and also whether you like the characters or not. She manages to capture your heart in seconds and then you practically are forced to go through with it. Or rather sprint.Because her writing is addictive enough to make you read for hours on end. It was the same with Confess, I flew through the pages whenever I had time to read and that is a basic criterium of the outmost importance. As for her stories, my opinion is mostly split. On the one hand I adore her character compositions. Not because all of them have so many dramatic secrets or because they are so very mature despite their age, but because they are shaped by little moments, little details and single words and those influenced their personalities for the better or the worse. But they do care. They always care about something more than about themselves and I like to believe there are more people as selfless as Auburn and Owen than as egoistic and arrogant as Trey. On the other hand, though, all her MC share the same idiotic incapability to articulate themselves in the right situations and, even more important, the right way. I simply can´t understand why they always, ALWAYS hold back the one and only information that would not only rescue their social relationships, but also themselves. Things could be so much easier for them if only they believed in the power of words. With Confess it was double twisting my heart, because Owen and Auburn came clean with a lot of things quite quickly, yet they missed major opportunities to shape a different future from the beginning. I liked Auburn, I really did, but I hoped so much she´d be a bit more determined. A bit less self pitying, because in the end she was strong enough to create the world she´d like to live in on her own. If she would´ve done so from the beginning, she´d spared herself and Owen a lot of heart break. I do get some of her decisions, but I am a bit disappointed that she wouldn´t even try to find an alternative. She didn´t even dare to dream of it, although it´s a common truth that your own happiness is fiercely connected to your loved ones. Owen thankfully was a lot more communicative than most male leads of the genre and he was creepily understanding. That I obviously immediately loved him for - and the artistic talent, of course, because imagine… A guy looking at you and actually seeing you. Buuuuut as every other guy, and especially CoHo´s guys apparently, he refuses to switch on the brains when the now-or-never moment finally comes. When will they ever learn? All in all I really enjoyed this book. It may be a tad on the dramatic side, but at least it features the protective, weird best friend and that makes up for all the drama and series of unfortunate events a bit. This could be fate, you know..As with Ugly Love CoHo manages to do one thing. She makes one believe. This time, not in love, but in fate, in circumstance and coincidence and in the funny paths life chooses to follow.

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  • O-M-G.

    Confess

    Lonechastesoul

    14. January 2017 um 16:17

    "No one deserves you like I do.” … “No one sees you like I do.” … “No one understands you the way I do.” … “No one makes your heart beat like I do.” … He presses his palm against my heart. “And no one else deserves to be inside you if they can’t get here first." Auburn and Owen met when she sees a “Help Wanted” sign and decides to apply. Owen is an artist who paints pictures based on anonymous confessions, he had a bad past and he has secrets. Auburn also had a bad past and every day she sacrifices herself to be close with the only good part that’s left of her past. I love Colleen Hoover's books for so many reasons but especially for the fact that each story isn't similar to the last book she has gifted her readers. This book isn’t like anything we have read by her and the art work/confession connection was completely BRILLIANT. That being said... The first half or more of this story is a total 5 PLUS Stars. The prologue was gripping while the way Owen and Auburn meet and his amazing art studio was perfection. The writing was just beautiful. Sadly, somewhere amidst the crazy brother-in-law's antics, Auburn and Owen's lack of action in so many areas and their fast fall into love (I thought we would have had more scenes of them actually together) the story went a bit downhill for me. I still really enjoyed them and I would have loved more time with this couple. This book has real artwork incorporated into it that was commissioned especially for Confess. As you read, you'll see these pieces inserted in the story in relevant places. I loved the confessions. I thought that was such a brilliant and unique idea for a story. To base it on real confessions. Things we have that are scary to put out there. I loved the connections between the characters, the sacrifice, and the writing, but I think this is my least favorite Colleen Hoover book.

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  • Rezension: Confess von Colleen Hoover

    Confess

    Herzkirschee

    06. July 2016 um 20:20

    Mit 15 Jahren verliert Auburn ihre große Liebe durch eine Krankheit und zieht fünf Jahre später zurück an den Ort, an dem er begraben wurde. In Dallas trifft sie den Künstler Owen, der sich durch die Geständnisse fremder Menschen zu seinen Werken inspirieren lässt. Die beiden haben vom ersten Moment an eine Verbindung – doch ihre Geheimnisse drohen die beiden zu entzweien. I’ll love you forever. Even when I can’t. Als hätte ich es nicht bereits beim Aufschlagen des Buches geahnt, ereilte mich am Ende des Buches ein Breakdown. Doch bis dahin war es ein langer Weg. Bevor ich das näher ausführe, möchte ich festhalten, dass das Buch weder den ersten noch den zweiten Platz meiner Colleen-Hoover-Empfehlungen erobert hat. Confess hat mir alles in allem nämlich nicht so gut gefallen wie November 9 oder Ugly Love, bei denen ich jedes Detail, jede Entwicklung, jeden Charakterzug geliebt habe. Besonders gut gefallen haben mir die Geständnisse wildfremder Menschen, die mich zuweilen jedoch auch schockiert haben. Dieses Detail hat mir unglaublich gut gefallen und auch, dass sich Geheimnisse durch das Buch ziehen und Auburn und Owen miteinander verbinden. Wie üblich wird die Geschichte aus beiden Perspektiven erzählt. Ebenso schön fand ich die Kunstwerke, die integriert sind und Owens Kunst zeigen – das hat das Buch für mich zu etwas Besonderem gemacht. Auch die Dialoge waren wieder vortrefflich, die beiden Protagonisten sympathisch, die Chemie elektrisierend. Doch das „Ich kann das Buch nicht weglegen“-Gefühl blieb aus. Schon der Prolog des Buches hat mir nervlich einiges abverlangt, denn Auburn muss sich darin von ihrer großen Liebe verabschieden und in jedem Satz schwingt das Unrecht mit, das den beiden damit widerfährt. Vielleicht war es genau das, was mir auch noch schwer im Magen lag, als Owen und Auburn sich das erste Mal treffen. Wie immer ist die Art und Weise, in der Hoover das einfädelt, grandios, doch ich konnte mich nicht vollends auf die beiden einlassen. Ihre Gespräche, ihr Handeln – das alles war zuckrig, aber der erzählerische Sog ergriff mich nicht. Die beiden harmonieren super als Paar, doch die Probleme wachsen ihnen über den Kopf und die Sterne stehen schlecht. Die Ausweglosigkeit ist geradezu greifbar. Eines der größten Mankos der Geschichte waren für mich die Nebencharaktere, von denen ich sonst immer begeistert bin, doch die Menschen in Dallas waren irgendwie schwierig. Allen voran die beiden, mit denen Auburn sich herumschlagen muss: sie waren unsympathisch und manipulativ. Aber auch „die Guten“ konnten mich nicht überzeugen, denn sowohl Auburns Mitbewohnerin als auch der Barkeeper machten es mir schwer. An manchen Stellen wirkten sie hineingepresst, eindimensional. An anderen Stellen hatte ich vermehrt das Gefühl geradewegs zu spüren, wie konstruiert die Geschichte war, dass sie Statisten waren. Vielleicht war es die klare Gut-Böse-Zeichnung, die mich letzten Endes nicht überzeugen konnte. Die Geschichte – so wunderbar sie auch geschrieben ist – konnte mich vom Plot nicht umhauen. Bei manchen Entwicklungen dachte ich: Wirklich? Das jetzt auch noch? Und komme mir fast ein bisschen fies dabei vor. Natürlich kommen die Geheimnisse der beiden ans Licht und mich verwirrte, wie Auburn das alles selbst vor dem Leser bewahren konnte. Das klingt vielleicht seltsam, aber ich war enttäuscht, dass sie die Karten nicht schon vorher auf den Tisch gelegt hatte – damit hätte ich leben können, so wurde ich irgendwie nicht mit den Entwicklungen warm. Ich fühlte mich irgendwie sogar betrogen und mochte Auburn weniger, weil sie nach der Geheimniskrämerei viel schwächer auf mich wirkte, ich mir mit diesem neuen Wissen eine Kämpfernatur gewünscht hätte. Wahrscheinlich bin ich mit zu hohen Erwartungen an das Buch gegangen. Aber ich kann einfach nicht nur Cover und Details positiv bewerten und darüber hinaus alles andere vergessen – während ich also im Bett lag und las und darüber nachdachte, wie viel Sterne ich der Geschichte geben würde, schwankte ich zwischen zwei und drei. Doch dann kam das Ende. Denn die Geschichte schloss einen Bogen, mit dem ich leben konnte und der alle Gefühle in mir auslöste, für die Hoover berüchtigt ist. Seit dem Schimmelreiter bin ich ein großer Fan von Rahmung. Das hat mich damals in der Schule so richtig beeindruckt, sodass ich bei jedem Werk danach Ausschau halte und wenn es nur Kleinigkeiten sind, zu denen ein Bogen geschlagen wird. Mit dem letzten Kapitel fielen so viele Puzzleteile zusammen und an den richtigen Platz, dass ich mit dem Buch Frieden schließen konnte. Mein Fazit Bei Colleen Hoover fügt sich immer alles auf magische Weise zusammen und in meinen Augen sind ihre Geschichten wunderbar, doch diese hatte einige Schwächen und wirkte auf mich leider zu konstruiert. Obwohl meine Enttäuschung zum Ende hin nachließ, konnten mich die Entwicklungen und Charaktere nicht vollends überzeugen. Mit der letzten Seite erhält man das Puzzleteil zu etwas Ganzem, das einen noch über das Lesen hinaus nicht loslassen wird und mich zufrieden (mit einigen Tränen) zurückließ. Nicht ihr bestes Buch, aber dennoch gut.

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