Never Never

von Colleen Hoover und Tarryn Fisher
3,9 Sterne bei150 Bewertungen
Never Never
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (100):
E

So spannend. Diese Autorin entwickelt sich zu einer Lieblingsautorin von mir.

Kritisch (12):
rachaelcatherine_s avatar

total vorhersehbar und leider war ich danach total enttäuscht

Alle 150 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Never Never"

Das Meisterwerk der Bestsellerautorinnen Colleen Hoover und Tarryn Fisher

Charlize, genannt Charlie, und Silas, beste Freunde seit der Kindheit und heimliches Paar gegen den Willen ihrer Familien, wachen auf und erinnern sich an ... nichts. Beider Erinnerungen sind wie weggewischt. Was steckt dahinter? Oder besser: wer? Beim Versuch herauszufinden, wer sie sind und was passiert ist, kommen sie einer Familienfehde auf die Spur, in die sich ihre Eltern verwickelt hatten und die sie und ihre Liebe auseinandergetrieben hatte. Doch was hat das mit ihrem gemeinsamen Gedächtnisverlust zu tun? Und dann geschieht es erneut: Genau 48 Stunden nach dem ersten Mal erwacht Silas ohne Erinnerung an all das, was zuvor war. Und ohne Charlie – denn die ist wie vom Erdboden verschwunden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423740340
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:09.03.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 18.07.2018 bei Audible Studios erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    divergentvor 13 Tagen
    Nach 160 Seiten abgebrochen

    Ich hab mich durch die ersten 160 Seiten wirklich beinahe zwei Wochen gequält und habe mich nun entschlossen es abzubrechen! Ich wurde weder mit der Geschichte noch mit den Protagonisten warm und selbst diese ersten 160 Seiten waren völlige Zeitverschwendung!

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    Icemariposas avatar
    Icemariposavor 17 Tagen
    [Rezension] – Colleen Hoover, Tarryn Fisher – Never, Never

    Zwei Personen verlieren das Gedächtnis uns müssen raus finden, was los ist? Das Klingt nach etwas Interessanten. Nach und nach Erfahren wir etwas über Charlie und Silas. Wir als Leser stehen genauso auf dem Schlauch wie die beiden. Immer wieder geraten die beiden in Situationen, die für sie äußerst Seltsam sind. Den Personen im Umkreis fällt es auch auf, dass sie sich seltsam benehmen. Wodurch einige Unannehmlichkeiten immer mehr ins Rollen geraten. Dinge, die sie aus der Vergangenheit erfahren sind nicht nur interessant, sie können auch peinlich und verletzend sein. Immer wieder erfahren sie etwas, was sie schockiert. Zu einem aus dem Familienbereich, zum anderen aus deren Liebesleben.

    Nervig waren allerdings die im Verlauf aufgegriffenen Inhalte, die kurzer Zeit später wieder fallen gelassen worden sind. So erhalten wir Informationen, die man sich hätte sparen können. Schlimm ist allerdings, dass genau diese Informationen die Spannung steigern und dann wird nicht darauf eingegangen. Plötzlich waren die Informationen einfach egal. Kaum war etwas spannend, ist es vorbei. Es gab zu viele Handlungspunkte, die man hätte ausbauen können. Alleine den Punkt mit dem alten Haus hätte man besser Ausbauen können. 

    Die Auflösung am Ende war eher ernüchternd, aber okay. Persönlich hätte ich mir mehr Gründe erhofft wieso, dass alles passiert ist. Dennoch war es eine nette Geschichte für zwischendurch.

    https://klopferinbookland.com/rezension-colleen-hoover-tarryn-fisher-never-never


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    W
    Wolkenschloss2vor 2 Monaten
    Super Geschichte!

    Zuerst war ich ja skeptisch, weil ich eher Bücher mag, die nicht so esoterisch sind bzw. nicht mit merkwürdigen, unerklärlichen Phänomenen spielen. Aber ich liebe alle Bücher der Autorin, die ich bisher gelesen habe, obwohl ich schon aus dem Teenager-Alter raus gewachsen bin. 
    Es geht in dem Buch um Charlie und Silas, die ihr Gedächtnis verloren habe und nicht mehr wissen wer sie sind. Sie können sich an manche Dinge erinnern, aber nicht mehr an das, was sie miteinander verbindet oder ihre Familien. Sie versuchen also herauszufinden wer sie sind und wieso sie sich an nichts mehr erinnern können. Super spannend, manchmal lustig und toll geschrieben! Ich kann das Buch nur jedem empfehlen auch einmal zu lesen und wer die Bücher der Autorin mag, sollte auch hier nicht zögern!

     

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    L
    LunaRosevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Rührend und echt, obwohl die Idee nichts Neues ist. Charaktere mit Geschichte und Stärke, die teilweise wegen ihrer Schwächen herausstechen
    Niemals aufhören, niemals vergessen. Doch was tust du, wenn genau das geschieht?

    Charlie und Silas sitzen im Geschichtsunterricht, als sie ihr Gedächtnis verlieren. Sich verlieren. Denn sie erinnern sich beide weder an ihren Namen, noch an die unbeschreibliche Liebe, die sie füreinander empfunden haben. Und doch graben sie sich gemeinsam durch ihre Vergangenheit, denn der jeweils andere scheint das einzig Beständige in einem Strudel aus verwirrenden Augenblicken und Ereignissen zu sein. Als ich das Buch aus dem Regal nahm, war ich relativ skeptisch. Denn die Idee, dass ein Liebespäärchen, (oder mindestens einer der beiden) sich an nichts mehr erinnern kann, ist... nun ja... nicht besonders originell. Aber ich habe auf Colleen Hoover und auf ihren emotionalen Schreibstil vertraut. Tarryn Fisher kannte ich bis dahin noch nicht. Und ich liebe den Kitsch, der hier ab und an ebenfalls den Weg hineinfindet. Wieder einmal war dies ein Buch, bei welchem es mir einerseits bei dem Gedanken, mir könnte etwas ähnliches geschehen, kalt den Rücken hinabgelaufen ist, andererseits hatte ich die meiste Zeit über zugleich Schmetterlinge im Bauch. Die Geschichte wird aus der Sicht beider Hauptprotagonisten erzählt, was es an einigen Stellen noch rührender werden lässt. Die Tatsache, dass Charlie und Silas sich ihrer Vergangenheit stellen und sozusagen durch mehrere Rätsel und "Indizien" etwas herausfinden müssen, erinnert ein wenig - aber auch wirklich nur ein wenig - an einen Krimi, was typisch für Colleen Hoover zu sein scheint. Schön und in gewisser Weise spannend finde ich mitunter auch, dass die Charaktere ihre Ecken und Kanten haben, so wirken sie sehr realistisch. Dass sie erst "im Nachhinein" erfahren und erkennen, dass das,was sie früher für "perfekt" gehalten haben, gar nicht,oder, nicht einmal,  "gut"war, ist ebenfalls unglaublich toll, denn so kommt die Veränderung beziehungsweise die Entwicklung nicht auf einen Schlag, sondern schleichend.  Ein Kritikpunkt ist, dass bei den Nebenprotagonisten leider nur an der Oberfläche gekratzt wird und sie beinah unwichtig wirken. (Das ist mir schon bei "Hope Forever" aufgefallen!) Natürlich sollte die Konzenration größtenteils auf den Hauptcharakteren liegen, vor allem bei solchen Geschichten, allerdings hätte ich mich sehr über ein paar Seiten mehr gefreut, in denen einem die Nebenprotagonisten näher und nicht so weit entfernt erscheinen! Trotzdem zählt die Geschichte von Charlie und Silas nun zu meinen Lieblingen im Genre "Liebesroman" beziehungsweise "Jugendroman"!

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    E
    ellasbookdreamvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Für Colleen Hoover ein sehr schwaches Buch.
    EIn schwaches CoHo-Buch

    Zum Cover:
    Das Cover von Never Never gefällt mir nur mittelmäßig, allerdings mag ich die Farbe sehr gerne. Da der Junge und das Mädchen - jeweils am Bildrand - nur als Schatten dargestellt werden, bleibt es der Fantasy überlassen, wie man sich Charlie und Silas vorstellt.

    Zum Inhalt:
    Charlie und Silas kennen und lieben sich schon seit Jahren. Gemeinsam haben sie ihren ersten Kuss erlebt, ebenso ihr erstes Mal. Da die Familien befreundet waren, haben sie viel Zeit miteinander verbracht, doch ein Streit zwischen den Vätern entzweit die Familien, wovon sich Silas und Charlie nicht beeinflussen lassen. Eines Tages, mitten in der Schule, verlieren beide das Gedächtnis und wissen nicht mehr wer sie sind, wo sie sind und wer die anderen sind. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, was es damit auf sich hat, wobei die beiden Geheimnisse aufdecken, von denen ihr früheres Ich nichts wusste. Außerdem kommen sie einander näher, denn wer würde ihnen schon eine solche Geschichte glauben? Mit der Zeit merken sie, dass sie früher nicht die nettesten Menschen waren.

    Zu den Charakteren:
    Charlie war kein sehr guter Mensch, bevor sie Gedächtnis verloren hat, und eine noch schlechtere Freundin. Sie war nicht loyal und hatte ihre Mitmenschen wie Dreck behandelt, weil es ihr selbst dreckig ging. Ihre Familie musste wegen den Fehlern ihres Vaters ihr Haus und ihr Geld zurücklassen, in ein kleines Haus in einer armen Gegend ziehen, wo ihre Mutter aus Verzweiflung Alkoholikerin wurde. Während ei alte Charlie ihrem Vater aus Liebe verzeiht, erkennt die neue Charlie das wahre Gesicht ihres Vaters.

    Silas ist ein guter Kerl, doch er lässt sich von Eifersucht auf falsche Wege lenken. Auch wenn er nach Außen hin den Bad Boy gibt, ist er nett und humorvoll, was man an seiner Art mit Charlie umzugehen gut merkt. Er spielt Football, obwohl er den Sport nicht mag, aber er tut es seinem Vater zu Liebe. Zu seinem kleinen Bruder Landon hat er ein ganz gutes Verhältnis.

    Die Geschwister von Silas und Charlie, Landon und Janette, waren die Einzigen, denen die beiden wirklich vertraut haben. Zwischen ihnen gab es ab und zu eine kleine Geschwisterzankerei, aber nichts ernstes. Landon ist ein guter Bruder und wenn Charlie Janette gut behandelt, ist auch sie nett zu ihrer großen Schwester.

    Zum Schreibstil:
    Das Buch ließ sich angenehm und leicht lesen. Man konnte deutlich merken, dass zwei Autorinnen das Buch geschrieben haben und nicht nur Colleen Hoover. Einige Szenen haben sich viel zu sehr gezogen.

    Meine Meinung:
    Die Geschichte und die Idee hinter dem ganzen fand ich wirklich gut, allerdings hat es bei der Umsetzung ein paar Schwierigkeiten gegebenen. Ich mochte Charlie und Silas an sich wirklich gerne, besonders ihr "Neues Ich", das besser sein wollte, als sonst. Früher waren Charlie und Silas keine sehr netten Menschen, wozu sie allerdings ihre Eltern und all die Ereignisse gemacht haben. Charlie war frustriert und enttäuscht, was sie an ihrer Schwester ausgelassen hat. Die Tatsache, dass sie versuchen bessere Menschen zu werden, finde ich wirklich schön.
    Man hat gemerkt, dass Colleen Hoover dieses Buch nicht alleine geschrieben hat, dafür haben zu sehr die Emotionen und Schockmomente gefehlt, die einen zum Heulen bringen. Ich fand es nicht schlecht, dass Tarryn und sie das Buch zusammen geschrieben haben, allerdings hat man schon gemerkt, dass etwas anders war. Zudem gab es Passagen die sich sehr gezogen haben, wodurch mir persönlich ein wenig die Lust zum Lesen vergangen ist, aber ich wollte unbedingt wissen, was es mit dem Vergessen auf sich hat. Das war aber mein einziger Ansporn weiterzulesen. Das Ende war zwar wunderschön, aber auch ein wenig enttäuschend normal. Es war auf eine gewisse Weise realistisch, doch ziemlich unspektakulär.
    Außerdem sind trotz des schonen Endes einige Fragen offen geblieben, allerdings will ich hier nicht spoilern, deshalb nur so viel:
    Ich wollte wissen, was es mit einer weiteren Sache auf sich hat und wie es mit dem Mädchen namens "Krabbe" weitergegangen ist...


    Fazit:
    Charlie und Silas sind sehr sympathische Protagonisten und der Schreibstil war bis auf ein paar langgezogene Passagen angenehm. Der Drang herauszufinden, was es mit allem auf sich hat, Sport zum Weiterlesen am. Das Ende ist zwar schön, aber unspektakulär und einige Fragen bleiben offen.



    Bewertung:
    ★★★ / ☆☆☆☆☆

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    K
    kleinebuecherweltvor 2 Monaten
    Voller Spannung

    "Never Never" ist anders als Colleen Hoovers bisherigen Bücher. Statt der bekannten großen Gefühle und herzzerreißenden Romantik, liefert "Never Never" endlose Spannung und gleicht einem Thriller. 
    Man findet sich schnell in der Geschichte zurecht und dadurch, dass die Kapitel immer abwechselnd aus Charlies und Silas Sicht erzählt werden, hat man auch keine Probleme damit sich in beiden wiederzufinden. Den Gedächtnisverlust stellen beide Autorinnen nachvollziehbar dar, so, dass das Erzählte realistisch erscheint.
    Die Idee zu "Never Never" gefällt mir sehr gut, weil sie etwas anderes ist und man beim Lesen merkt, dass sich die beiden Autorinnen viele Gedanken zum Verlauf gemacht haben. Auf jeder Seite passiert etwas und man erfährt immer mehr Geheimnisse, die das Buch bis zum Ende hin interessant machen. Die Auflösung des Gedächtnisverlust ist überraschend, aber gleichzeitig auch sehr süß und lässt an Colleen Hoovers früheren Werke erinnern. Mehr möchte ich dazu aber auch nicht verraten.
    Die Charaktere werden alle vorstellbar beschrieben. Vor allem Silas war mir sympatisch und er kann mit den anderen Jungs aus Colleen Hoovers Büchern problemlos mithalten. Die Kapitel aus seiner Sicht gefielen mir auch am besten, weil man hier Colleen Hoovers Schreibstil deutlich zu spüren bekam.
    Nun zu Charlie. Ihre Kapitel waren zwar auch sehr spannend, allerdings gefielen mir sie weniger gut. Ich habe gelesen, dass Tarryn Fisher für ihre Sichtweise verantwortlich war und ich vermute, dass darin meine Probleme liegen. Ihr Schreibstil trifft nicht wirklich meinen Geschmack, da er zu abgehackt wird. Leider schaffte die Autorin es auch nicht mir Charlie sympatisch zu machen. Sie ist ein sehr eigenständiger Mensch, woran ich nichts auszusetzen habe, aber es gab Szenen, in denen ich mich zu ihr distanziert habe. So wie diese, in der sie eine Mitschülerin gefühllos als hässlich bezeichnet und diesen Gedankengang detailliert ausweitet. Mit solchen direkten Schilderungen habe ich ein Problem und finde, dass sie nichts in Jugendbüchern zu suchen haben. Aus diesem Grund konnte ich mich ihr nicht so sehr wie Silas annähern, fieberte aber dennoch mit den beiden mit.
    Alles in allem, ist "Never Never" nämlich ein gutes Buch. Es kommt zwar nicht ganz an Colleen Hoovers bisherigen Werke heran, weil es dem Buch etwas an Gefühl fehlt und mich Tarryn Fishers Schreibstil leider nicht begeistern konnte, aber es ist definitiv eins von Colleen Hoovers spannendsten Büchern.
    Und das was ich besonders schön an dem Buch finde, ist, dass man wirklich spürt mit viel Freude die beiden befreundeten Autorinnen ihr gemeinsames Projekt gestalteten. 

    Fazit: In "Never Never" zeigt Colleen Hoover, dass sie nicht nur emotionale Geschichten voller Romantik schreiben kann, sondern auch Spannendes. 

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    MosquitoDiaos avatar
    MosquitoDiaovor 3 Monaten
    Ganz anders als erwartet

    Ich habe vorher schon viele Kritiken zu dem Buch gelesen und gerade CoHo Fans schienen schwer enttäuscht zu sein, wobei hier die „Schuld“ der Co-Autorin Tarryn Fisher zugeschoben wurde.
    Meine Erwartungen waren demnach nicht allzu hoch, dennoch habe ich mich schon sehr auf die Geschichte gefreut und wollte mich einfach überraschen lassen.
    Und dann? Kaum die ersten Seiten…und ich war schlagartig verliebt.
    Zugegebener Maßen war der Einstieg auch leicht verwirrend, denn es beginnt alles mit dem Gedächtnisverlust selbst. So schlüpft man abwechselnd zwischen den Perspektiven von Charlie und Silas hin und her und muss sich selbst erst mal einen Überblick der aktuellen Version verschaffen.

    Doch für mich war es von Anfang an emotional, unterhaltsam und abwechslungsreich. Wie muss das wohl sein, wenn du nichts mehr aus deinem alten Leben kennst, nicht einmal dich selbst? Wie will man das jemandem erklären?
    So haben die beiden immerhin sich, mehr oder weniger.
    Es kam zu einem Handlungsverlauf, den ich anders erwartet hätte, so wäre alles wahrscheinlich auch noch emotionaler verlaufen, aber auch die überraschende Wendung konnte mich nach dem ersten kleinen Schock überzeugen. Die Verbindung zwischen den beiden ist einfach wirklich etwas besonderes.

    Ich warte auf einen bissigen Kommentar. Auf ein Lachen.
    Ich warte darauf, dass sie meine Hand von ihrem Nacken schiebt.
    Aber ich bekomme keine Reaktion von ihr. Nichts. Was bedeutet, dass ich alles bekomme.

    Charlie ist taff, frech und vorlaut. Doch am schlimmsten trifft sie die Erkenntnis, was sie eigentlich für ein Mensch war, oder sogar ist? Wenn das Leben um einen herum zusammenbricht und man mitten drinsteckt ohne sich daran erinnern zu können. So sehr ich solche Menschen auf den ersten Blick auch unsympathisch finden würde, hat es etwas entwaffnendes an sich, das einen einfach einnimmt.
    Und genau das wird auch der Grund sein, wieso Silas einfach nicht von ihr los kommt, der doch so unglaublich anders als sie zu sein scheint.
    Die beiden auf ihrem Weg und durch ihre Vergangenheit begleiten zu dürfen, war für mich persönlich wirklich schön und herzzerreißend. Da der Fokus auch auf viele andere, für die Geschichte an sich teilweise unnötigen Details hängengeblieben ist, konnten die beiden zwar nicht ganz die Tiefe bekommen, was alles noch abgerundet hätte, mich aber dennoch zweifellos überzeugen.

    Die Story scheint zwischenzeitlich ein klein wenig abgedreht, gewinnt aber zum Glück immer wieder an Bodenhaftung. Auch die Nebencharaktere wie die Geschwister von Charlie und Silas waren unglaublich interessant, weshalb ich mir auch da eigentlich noch ein paar mehr Auftritte gewünscht hätte.
    Neben einigen Handlungssträngen, die scheinbar im Nichts verlaufen sind, gab es hier jede Menge Emotionen, die mich tief berührt haben. Die beiden haben in ihrer Liebe eine Vollkommenheit erreicht, die mich die eine oder andere Träne gekostet haben und sie um einiges reifer haben wirken lassen, als ich es den beiden in ihrem Alter zugeschrieben hätte.

    Ich ziehe es vor, dich zu lieben, wenn du ganz unten angekommen bist, anstatt dich an der Spitze zu verachten.

    FAZIT

    Mit Never Never haben sich Colleen Hoover und Tarry Fisher an ein spannendes Projekt gewagt, das mir trotz kleiner Kritikpunkte wirklich gut gefallen hat und mich bestens unterhalten konnte.
    Aufkochende Emotionen, Spannung und jede Menge Herzschmerz haben für ein wirklich interessantes Leseerlebnis gesorgt. Von meiner Seite aus eine klare Leseempfehlung, auch wenn man sich darauf einlassen können muss, um sich von verlaufenden Handlungssträngen nicht ablenken zu lassen und die unbeschreibliche Liebesgeschichte kennenzulernen.

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    book_lover_s avatar
    book_lover_vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Achterbahn der Gefühle, hat einen Suchtfaktor und ist mal was ganz anderes. Ein neues Meisterwerk von Colleen Hoover!
    Rezension von Never Never von Colleen Hoover

    Ausschnitt aus dem Klappentext:

    ,,Ich will mich erinnern, wie es sich anfühlt, jemanden so zu lieben. Ich will wissen, wie es sich anfühlt Charlie zu lieben..." 
    Charlie und Silas: Beste Freunde, ist sie laufen können. Verliebt, ein sie vierzehn sind. Als sie beide ohne Erinnerung aufwachen, müssen sie nicht nur ihr Leben sortieren, sondern auch ihre Liebesbeziehung...
    Der neue Roman von Colleen Hoover bei dem sie mit Tarryn Fisher ein neues Meisterwerk geschaffen hat, der wirklich zum Nachdenken anregt. Das Buch wurde in zwei Perspektiven verfasst, welches die jeweiligen Gedanken sehr gut wieder spiegelt.
    Es Beginnt damit, dass einer der Hauptcharaktere Charlie eines Tages völlig verwirrt in der Klasse aufwacht. Sie hat keine Ahnung, wer sie ist, wie sie aussieht oder wie ihre Freunde heißen. Sie versucht so gut es geht klar zu kommen, bis sie bemerkt das es Silas genauso geht. Sie versuchen mit allen Mitteln das Rätsel des Gedächnisverlusts zu lösen, doch dann 48 Stunden später passiert es wieder...werden sie das Rätsel lösen ?
    Es ist eine spannende Achterbahnfahrt der Gefühle und man fiebert mit den Hauptcharakteren mit, regt zum Nachdenken an und ist definitiv lesenswert. Ich hatte mir eine schöne Liebesgeschichte für Zwischendurch erhofft, doch bekam ich eine Geschichte voller Rätsel und Geheimnissen, was mich sehr überraschte. Das Buch ist in drei Teile eingeteilt, bei jedem Teil, ist das Ende spannend und man muss wissen wie es weitergeht, es hat definitiv ein Suchtfaktor.
    Für Fragen und Mehr, Bitte kontaktiert mich.

    Kommentare: 1
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    zazzless avatar
    zazzlesvor 3 Monaten
    Never Never

    Meine Rezension findet ihr auch auf:

    https://mrspaperlove.blogspot.com 

    -- Achtung enthält Spoiler --

    Der Anfang des Buches fand ich sehr vielversprechend: Die beiden Protagonisten Charlie und Silas wachen auf und haben all ihre Erinnerungen verloren. Sie wissen nicht mehr wer sie waren, noch woher sie einander überhaupt kennen. Nach und nach finden sie immer mehr über sich heraus und erfahren, dass sie einst in einer Beziehung waren. Doch bevor sie mehr über sich herausfinden können, verlieren sie schon wieder das Gedächtnis. Wie sich herausstellt, passiert das nämlich alle 48h und keiner der beiden weiss, wie man den Prozess aufhalten kann.

    Der Leser befindet sich somit in einer ähnlichen Situation wie die beiden Protagonisten. Nach und nach erfährt man, was es mit den beiden auf sich hat. Leider werden im weiteren Verlauf dann Storyfäden aufgegriffen, die für mich mittendrin plötzlich wieder fallen gelassen wurde. Allen voran zum Beispiel die Auflösung um die Identität der Krabbe. Schön und gut, sie ist also Charlies Halbschwester. Doch warum sie Charlie gekidnappt hat und was das alles für ein Nachspiel hat, erfährt man als Leser nicht. Dieser Handlungsbogen wird genauso schnell fallen gelassen, wie er begonnen wurde.
    Das Ende fand ich dann sehr enttäuschend. Man erfährt nicht, wie und warum Charlie und Silas ständig ihre Erinnerungen verloren haben.

    Fazit:
    Eine eigentlich interessante Idee, die aber leider unausgereift bleibt und viele Fragen offen lässt.

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    youBibianss avatar
    youBibiansvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Der Wechsel der Erzählperspektiven und die präzisen Formulierungen machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem.
    Ein Muss für Romantiker!

    Glaubst du an Seelenverwandtschaft? Nein? Dann ist dieses Buch nichts für dich. Wenn ja, dann solltest du sofort den neuen Roman „Never Never“ von Colleen Hoover und Tarryn Fisher in die Hand nehmen und anfangen zu lesen!

    Die außergewöhnliche Geschichte der Protagonisten Charlie und Silas, bietet grenzenlosen Suchtfaktor und eine ordentliche Ladung großer Gefühle. Auf unerklärliche Weise verlieren Beide ihr Gedächtnis und wissen weder wer sie sind noch woher sie kommen. Das Einzige was ihnen bleibt sind die unübersehbaren Anziehungskräfte zwischen den Beiden. Doch wie ist es möglich, wenn sie sich eigentlich gar nicht kennen? Angetrieben von den vertraulichen Gefühlen zu einander, begeben sie sich auf die Suche nach Antworten. Allerdings verlieren sie nach 48 Stunden erneut ihr Gedächtnis und alles fängt wieder von vorne an. Doch auf geschickte Art und Weise gelingt es ihnen Schritt für Schritt sich dem Ziel zu nähern, wobei sie die dunkelsten Geheimnisse ihrer Familien erfahren. Das Wichtigste ist die Hoffnung und die Liebe nicht aufzugeben, never never!

    Höhen und Tiefen, verschiedenste Emotionen, Hass und Liebe, Sarkasmus und Ironie, der Wechsel der Erzählperspektiven und die präzisen Formulierungen machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem. Ein Muss unter den Romanfanatikern!

    Lisa L., 15 Jahre

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    himmelsschlosss avatar
    Hey,

    auf meinem Blog ist ein Gewinnspiel gestartet. Da ich die Gewinner auf jeden Fall hier auf Lovelybooks veröffentliche -> Müsst ihr bitte unbedingt auch hier ein Kommentar hinterlassen.

    Hier könnt ihr teilnehmen:

    http://gedanken-vielfalt.blogspot.de/2018/03/gewinnspiel.html

    Ganz viel Glück. 
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