Collins Hemingway , Bill Gates Digitales Business. Wettbewerb im Informationszeitalter.

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Inhaltsangabe zu „Digitales Business. Wettbewerb im Informationszeitalter.“ von Collins Hemingway

Bill Gates, der Mitbegründer und Vorstandsvorsitzende von Microsoft, dem weltweit führenden Anbieter von PC-Software, hat seine Visionen des 21. Jahrhunderts in <i>Digitales Business</i> zusammengefaßt.<p> Sehr überzeugend stellt er dar, daß mit dem Einsatz der neuen Technologie des Internets gravierende Veränderungen bevorstehen oder schon Einzug in unser Leben gehalten haben. Er faßt sie mit den Schlagworten: Web -- Lifestyle und Web -- Workstyle zusammen.<p> Für ein in der Zukunft erfolgreiches Unternehmen bedingt dies als Voraussetzung, daß ein digitales Nervensystem, vergleichbar mit dem biologischen Nervensystem des Menschen, entwickelt wird. Und dies beginnt bei den Informationen im Unternehmen, die er als ihr Lebenselixier bezeichnet. Hier führt er nicht nur am Beispiel von Microsoft aus, wie grundlegend der richtige Einsatz von E-Mails ist.<p> Bill Gates zeigt in seinen Ausführungen eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten, die das Internet bietet, die nicht nur die Arbeit der Unternehmen, sondern die gesamte Gesellschaft grundlegend verändern werden, wobei es nicht so sein muß, daß eine soziale Verarmung und Kälte durch den Einsatz von PCs in privaten Haushalten eintritt, sondern -- im Gegenteil -- durch den weltweiten Nutzen des Webs ganz neue Gruppen zueinander finden.<p> Der Rundfunk-Moderator Mark Bremer trägt die interessanten zukünftigen gesellschaftlichen Entwicklungen auf drei CDs in einer gekürzten Fassung vor, die so spannend wie ein Krimi sind, weil sie jeden betreffen, unabhängig an welcher Stelle er in unserer Gesellschaft arbeitet. Unterstützt wird er von Gates, der in englischer Sprache kurze Abschnitte erläutert. <i>--Manuela Haselberger</i> <I>Dieser Text bezieht sich auf die Buchausgabe des Titels</I><BR> Where do you want to go today? Dieser Microsoft-Slogan ist die Frage, die Bill Gates in <I>Digitales Business</I>. Wettbewerb im Informationszeitalter zu beantworten versucht. Gates bietet ein 12-Punkte-Programm für Firmen an, die auch noch im nächsten Jahrtausend im Geschäft sein wollen. Grundtenor des Buches: Dank immer neuer Technologien beschleunigt sich das Geschäftsleben immer mehr. Um zu überleben müssen Unternehmen eine Infrastruktur entwickeln -- Gates spricht vom digitalen Nervensystem --, die einen ungehemmten Informationsfluß innerhalb des Unternehmens gewährleistet. Gates schreibt dazu: "Der beste Weg, um sich von seinen Wettbewerbern abzuheben ist, [...] hervorragend mit Informationen umzugehen. Wie man Informationen sammelt, verwaltet und benutzt wird entscheiden, ob man gewinnt oder verliert."<P> Das Buch ist gespickt mit Fallbeispielen von Unternehmen, die bereits erfolgreich Informationsnetzwerke implementiert haben, um Lagerhaltung, Verkauf und Kundenbeziehungen zu verbessern. Die Beispiele gehen von Coca-Colas Getränkeautomaten, aus denen Verkaufsdaten heruntergeladen werden können, bis zu Microsofts internen Praktiken, beispielsweise Verwendung von E-mail als unternehmensweite Kommunikationsform oder die Umwandlung der meisten mit Papier arbeitenden Vorgänge in digitale Prozesse (recht amüsant angesichts der zahlreichen handschriftlichen Notizen, die im Laufe des Microsoft-Prozesses aufgetaucht sind).<P> In Microsoft-Tradition betritt Gates mit Digitales Business nicht gerade Neuland. Dutzende Autoren haben bereits über Wettbewerb im digitalen Zeitalter geschrieben, zum Beispiel Carl Shapiro und Hal Varian in <i>Information Rules</i> oder Patricia Seybold in <i>Customers.com</i>. Gleichwohl könnten Unternehmen, die nach ihren Chancen suchen, dieses Buch als Weckruf verstehen. Microsoft macht einen riesigen Werberummel um Digitales Business, böse Zungen könnten gar behaupten, dieses Buch sei eine clevere Werbekampagne für Windows NT bzw. Windows 2000 und MS Office. Nichtsdestoweniger könnte sich wieder mal bewahrheiten, was Bill Gates uns laufend vor Augen führt: ihn, Microsoft und vielleicht auch dieses Buch ignoriert man auf eigene Gefahr. <I>--Harry C. Edwards</I>
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