Colm A. Kelleher

Lebenslauf

Colm A. Kelleher leitete von 1996 bis 2004 das Team des National Institute for Discovery Science auf der Skinwalker-Ranch sowie zahlreiche UFO-Projekte des Instituts. 2008 wurde er stellvertretender Verwalter von Bigelow Aerospace Advanced Space Studies. Er leitete dort ein fünfzigköpfiges Team aus Wissenschaftlern, Ingenieuren und Geheimdienstlern beim bislang größten UFO-Programm, das in den USA mit Steuergeldern gefördert wurde.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Colm A. Kelleher

Cover des Buches Skinwalker im Pentagon (ISBN: 9783989920422)

Skinwalker im Pentagon

(2)
Erschienen am 01.10.2024

Neue Rezensionen zu Colm A. Kelleher

Cover des Buches Skinwalker im Pentagon (ISBN: 9783989920422)
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Rezension zu "Skinwalker im Pentagon" von James T. Lacatski

Zsadista
Rezension zu "Skinwalker im Pentagon"

Ich habe das Buch „Skinwalker im Pentagon“ aus der Feder der Autoren James T. Lacatski, Colm A. Kelleher und George Knapp gelesen. 

 

Optisch sieht das Buch echt hammermäßig aus. Auf dem Umschlag vorne befindet sich das Pentagon, die Inhaltsangabe verspricht wahre Sensationen. 

 

Zuerst einmal, wird bei der Buchbeschreibung bei Buchhändlern ständig über UFOs geschrieben. Auch die Rezensenten benutzen dieses Wort in ihren Rezensionen. Eigentlich wurde das Wort eher selten im Buch benutzt. Dort wird immer über UAPs gesprochen. Ein sogenanntes Unidentifiziertes Luftphänomen und kein Flugobjekt. 

 

Ich finde die Bezeichnung UAP in dem Fall der Skinwalker Vorkommnisse um einiges besser. Denn bei den Objekten handelt es sich meistens um bunte Lichtbälle, glatte Scheiben oder verdrehte „Eisenrohre“. 

 

Jetzt muss ich auch zugeben, ich kannte die Geschichte um die Sinkalker Ranch nicht. Daher dachte ich einfach nur, woho, außerirdische Gestaltwandler im Pentagon. 

 

Nein, leider passt irgendwie alles auf der Frontseite des Buches nicht zum inhaltlichen Text. Ich meine, wie kommt eine Ranch ins Pentagon. Und „Skinwalker“ bezeichnet nur die Ranch und sonst nichts. Dazu steht auf dem Buch selbst das Wort UFO, wobei die Autoren eben erklären, warum sie die Bezeichnung UAP benutzen. Und geheim war das Programm auch nicht wirklich, weil es eine Ausschreibung dafür gab, die Bigelow Aerospace Advanced Space Studies am Ende erhalten hat. 

 

Nun gut, das Buch ist am Anfang sehr interessant. Die ersten Seiten erinnern mich an eine Akte X Folge, denn genauso könnte eine ablaufen. Mir fehlte noch, dass Mulder die Tür hereinstürmt. 

 

Wie gesagt, der Anfang ist wirklich interessant. Aber irgendwie wiederholt sich alles ständig. Die Story des Programms wird immer wieder von vorne abgespult. 

 

Was mich interessiert hätte wäre, einige Aufklärungen. Oder mal Bilder von solchen Objekten. Die Bilder im Buch sind nicht gerade, interessant. Da gibt es zB ein Bild, ein Blick nach Norden auf die Skinwalker Ranch. Joa, ein Hügel mit Sand und Grasbüscheln. Was, bitte schön, sollte mir das Bild zeigen?

 

Es wird zwar auf Auswirkungen auf die leuchtenden Kugeln eingegangen, aber nicht, was sie sind oder sein könnten. Keinerlei Erklärungen. Wozu dann das zwei Jahre währende Programm, wenn nichts rauskommt und immer nur Personen befragt werden. Ja, es werden auch Experimente mit Samen und Pflanzen gemacht, kommt aber auch nicht groß etwas heraus. 

 

Man sollte jetzt nicht denken, ich glaube nicht an Außerirdische. Ich bin sicher, dass es irgendwo welche gibt. Dabei bin ich hirnlich auch nicht so eng gebaut, wie manche Experten. Warum sollte es keine Steinwesen geben, die keine Luft und kein Licht etc. brauchen. Dazu empfehle ich einmal die Bücher-Reihe „Orbit Hospital“. Es muss nicht immer Luft, Wasser, Licht sein, nur weil wir es nicht anders kennen.

 

Auch bin ich sicher, dass die Größe einer Galaxie relativ sein kann. Das hat mir bei „Man in Black“ sehr gut gefallen. Der beste Beweis für den Spruch: „Größe ist relativ.“ 

 

Vielleicht hängen die Vorkommnisse auf der Skinwalker Ranch auch mit einer dort bestehenden Galaxie zusammen? Gewagte Frage, aber warum denn nicht. 

 

Ich bin sicher, solche Phänomene gibt es. Ich habe selbst schon genug Erfahrung mit so etwas gemacht. Mag es nun an Geistern hängen, denn jede Seele soll ja am Ende den Körper verlassen. Oder eine Raumkrümmung, eine Galaxie oder Dämpfe, die zu Halluzinationen führt. Oder einfach nur ein überbelastetes Gehirn, dass einem das ein oder andere vorgaukelt. 

 

Wie gesagt, ich bin offen für solche Ideen und Überlegungen. Nur leider waren mir die Überlegungen und Ideen in dem Buch ziemlich fade und einfach zu wenig. Ich hätte mir mehr passende Bilder im Buch gewünscht. Es wurde ja auch erwähnt, dass Bilder vorhanden sind. 

 

Der Inhalt des Buches ist in Ordnung und auch ein drittel davon sehr interessant. Der Rest ist einfach Wiederholung oder langweilig. 

 

Eines muss ich aber noch erwähnen, was ich sehr lustig finde. Die Bücher vom Kopp Verlag sind in der Regel sehr gut lektoriert. Selten, wenn ich mal einen Fehler finde. Diesen hier fand ich extrem lustig. Auf Seite 130, in der zwölften Reihe von oben wird aus der Skinwalker Ranch eine Skywalker Ranch. 

 

Cover des Buches Skinwalker im Pentagon (ISBN: 9783989920422)
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Rezension zu "Skinwalker im Pentagon" von James T. Lacatski

AntoniaM
So wahr wie eine falsche Folge X-Factor

So ein Buch würde ich nie lesen, wenn es mir nicht geschenkt worden wäre. War dann aber doch sehr lustig. Der Titel allein ist schon ein Meisterwerk der kreativen Absurdität. Wer hätte gedacht, dass das Pentagon nicht nur ein Zentrum für militärische Geheimnisse, sondern auch für außerirdische Abenteuer und mysteriöse Wesen ist? Lacatski hat es geschafft, die Vorstellung von hochgeheimen Regierungsprojekten mit Skinwalkern (ja ja, das sind die Gestaltwandler aus der Folklore) zu verbinden. Es ist wie eine Mischung aus einem schlechten Sci-Fi Film und einer überdrehten Realityshow. Man weiß nicht, ob es noch ein Sachbuch oder schon ein Roman ist, oder umgekehrt. Irre.

Der Text springt schneller von einem Thema zum nächsten, als ein Skinwalker sein Aussehen wechseln kann. Plötzlich tauchen Geheimagenten, magische Kreaturen und bizarre Verschwörungstheorien auf, als wäre das alles ganz normal. Wenn man solchen Quatsch tatsächlich glaubt (und ich glaube das tun leider zuviele), kann es gefährlich werden. Wenn man ihn aber als reines Entertainment feiert, ist das alles sehr witzig und gekonnt gemacht.

Insgesamt ist "Skinwalker im Pentagon" (lol beim Ausschreiben) ein Buch, das man entweder mit einer großen Portion Popcorn lesen sollte oder gleich in die nächste Comedyshow umwandeln könnte. Wenn jemand also mal wieder einen guten Lacher braucht, oder einfach die Absurdität des Lebens feiern möchte, ist dieses Buch genau richtig.

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