Colm Tóibín Mütter und Söhne

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(2)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Mütter und Söhne“ von Colm Tóibín

Geschichten von Menschen, die mit ihrem Leben zurechtkommen müssen, nachdem etwas passiert ist: Die Söhne in Toibins erstem Erzählungsband sind Diebe, Priester, Bauern, die Mütter Folksängerinnen, Alkoholikerinnen oder Geschäftsfrauen, aber alle unterhalten hochkomplizierte Beziehungen zueinander. Der hochgerühmte Autor Colm Toibin ist eine der spannendsten Stimmen der Gegenwartsliteratur aus Irland. Frei von Sentimentalität und Klischees zeichnet er hier Figuren, die sich dem Tod eines geliebten Menschen oder der Enthüllung eines so schrecklichen Geheimnisses wie Kindesmissbrauch zu nähern versuchen.

Sehr vielfältige Geschichten eines großen Sprachkünstlers, dem es eindrucksvoll gelingt, Stimmungen und Beziehungen zu beschreiben.

— BeWend

Stöbern in Romane

Alles, was ich nicht erinnere

abgebrochen

Prinzenmama05

Der verbotene Liebesbrief

spannend, verwirrend und dabei sehr gefühlvoll - pures Lesvergnügen

Petra1984

Die Lichter von Paris

Meine Empfehlung für die kommende graue Jahreszeit. Idealer Lesestoff!

DarkReader

Babylon

Interessant, aber doch verworren. Zu viel Abschweifungen und zu wenig schlüssig für meinen Geschmack.

miro76

Luisa und die Stunde der Kraniche

Ein faszinierender Roman mit vielen Facetten und mit einer sehr wankelmütigen Protagonistin.

Klusi

Der Sandmaler

Eine Reise wert...

LeenChavette

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Mütter und Söhne" von Colm Tóibín

    Mütter und Söhne

    Ailis

    06. December 2010 um 19:38

    Dieser kleine Erzählband war mein erster Kontakt mit dem irischen Schriftsteller Colm Tóibín. Es entstand daraus eine Bekanntschaft, die ich gerne noch vertiefen möchte. "Mütter und Söhne" umfasst zehn Erzählungen Tóibíns, die in diesem Band zum ersten Mal zusammen erschienen sind. Gemeinsam ist ihnen das Grundthema, welches ja bereits der Titel schon vorgibt: es geht um die Beziehung zwischen Mutter und Sohn, die mal besonders tief, mal besonders schwierig und meist einfach nur kompliziert ist. Wie reagiert eine Mutter, deren Sohn als Pädophiler angeklagt wird? Und wie lebt die Mutter, deren Sohn ein stadtbekannter Krimineller ist? Und was fühlt der Sohn, dessen Mutter sich seit Jahren nicht bei ihm meldet? Der Autor wirft ein Licht in diese Beziehungsgeflechte, die eines gemeinsam zu haben scheinen: Leere. Das Leben der Menschen, die Tóibín in seinen Geschichten schildert, wirkt leer und verlassen und dennoch geht es weiter seinen Gang. Wie kann man diese Leere füllen oder besteht auf diese Erfüllung gar keine Hoffnung? Tóibíns Geschichten sind mitreißend und sprachgewaltig, doch so leer wie das Leben seiner Helden, fühlt sich manches Ende auch für den Leser an, denn nach Lösungen und Happy Ends sucht man vergebens. Manche Geschichten enden sogar so offen, dass ich mich ein klein wenig geärgert habe. Und doch konnte ich das Buch nicht zur Seite legen, die nächste Geschichte war immer verlockend.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks