Colum McCann , Matthias Müller Der Himmel unter der Stadt

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Inhaltsangabe zu „Der Himmel unter der Stadt“ von Colum McCann

Das New Yorker Subway-System ist ein gigantisches Tunnellabyrinth mit verlassenen Gewölben, stillgelegten Gleisen, vergessenen Waggons - letzte Zuflucht für Tausende von Obdachlosen. Hier lebt auch der ehemalige Stahlbauer Treefrog und hier trifft er eines Nachts auf Angela, die ihn an seine Frau erinnert. Ihr erzählt er seine Geschichte. McCann führt uns in eine unbekannte, häufig brutale Welt, erzählt von Iren, Italienern, Farbigen, Indianern, die zu Beginn des Jahrhunderts durch ihre Arbeit den Bau Manhattans vorantrieben und nie vom wachsenden Wohlstand der Stadt profitierten.

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  • Rezension zu "Der Himmel unter der Stadt" von Colum McCann

    Der Himmel unter der Stadt

    Kajaaa

    29. August 2010 um 18:14

    Nachdem mir „Die große Welt“ von Colum McCann so gut gefallen hat, wollte ich unbedingt noch etwas von ihm lesen. „Der Himmel unter der Stadt“ spielt ebenfalls in New York und wurde vor ca. 15 Jahren von ihm geschrieben. Der Anfang ist richtig toll, 1911 wird der erste Tunnel unter dem Hudson zwischen Brooklyn und New York gegraben, einer der Arbeiter ist Nathan Walker und er ist auch der Hauptcharakter des einen Erzählstrangs. Er schuftet mit seinen Kumpels unter schlechtesten Arbeitsbedingungen, wird fast täglich Opfer von rassistischen Anschuldigungen und hat trotzdem soviel Lebensfreude und ist extrem lebensbejahend. Mehr will ich über ihn auch nicht sagen, sonst spoiler ich hier nur rum. Auf der anderen Seite ist Treefrog, ein Obdachloser1991, der in den Tunneln der New Yorker U-Bahn eine Höhle hat, friert, zwanghaft jede Bewegung immer mit links und rechts ausführen muss und einen Haufen Gin trinkt. Mit ihm konnte ich mich so gar nicht anfreunden, in meinen Augen ist er ein sehr statischer Charakter und ich konnte mich schlecht in ihn hineinversetzen. Einzig und allein, was ihn in die Tunnel, in die Obdachlosigkeit getrieben hat, hat mich interessiert und ich habe mich immer sehnsüchtig auf das nächste Kapitel mit Nathan gewartet. Leider hat die erzählerische Stärke und die Geschichte selbst dessen Geschichte mit der Zeit abgenommen, vieles wird nur angerissen und man hat das Gefühl, das man dauernd Zeitsprünge macht, dabei hätte mich das ein oder andere noch viel länger interessiert. Was mich am meisten gestört hat, ist dass die Leute dieselben Schicksale erleiden wie in „Die große Welt“ bzw. andersrum, da „Die große Welt“ ja jünger ist. Insgesamt ist das Buch ok, aber ob ich es weiterempfehlen würde, weiß ich noch nicht so recht. Darum bekommt es auch nur 3 Sterne von mir.

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