Colum McCann Transatlantik

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Inhaltsangabe zu „Transatlantik“ von Colum McCann

Dublin, 1845: Der amerikanische Abolitionist Frederick Douglass reist durch das von Hungersnot gepeinigte Irland, wo die Leute schlimmer leiden als unter der Sklaverei. Neufundland, 1919: Die beiden Flieger Jack Alcock und Arthur Brown unternehmen den ersten Nonstopflug über den Atlantik mit Kurs Irland. New York, 1998: US-Senator George Mitchell verlässt seine junge Frau und sein erst wenige Tage altes Baby, um in Belfast die nordirischen Friedensgespräche zu einem unsicheren Abschluss zu führen. «Transatlantik» verwebt drei ikonische historische Momente mit dem Schicksal dreier Frauen: Angefangen bei der irischen Hausmagd Lily Duggan, in der Frederick Douglass die Liebe zur Freiheit weckt, folgt der Roman ihrer Tochter Emily und ihrer Enkelin Lottie in die USA und, später, zurück auf die Insel. Ihr Leben spiegelt den Verlauf der bewegten Nationalgeschichte Irlands und Amerikas. Dabei spielt ein vergessener, über drei Generationen nicht geöffneter Brief eine entscheidende Rolle. «Transatlantik» ist ein kraftvolles Epos über die Kollision von Geschichte und persönlichem Schicksal – geschrieben mit unvergleichlicher dichterischer Intensität, mit leuchtenden Szenen und klingender Sprache.

Wunderbare Szenen, bewegende Geschichten, interessante Protagonisten. Lesen!

— wunderbar79
wunderbar79

Ein Autor, der sich Zeit nimmt für seine Geschichte, es schafft über Jahrhunderte zu verbinden und zu verknüpfen zu einem berührenden Roman

— Bücherwurm
Bücherwurm

Spannende Familiengeschichte mit historischen Ereignissen verbunden. Empfehlenswert!

— jpasek
jpasek

Ein schwacher McCann, ist nur für Einsteiger zu empfehlen!!

— schokoloko29
schokoloko29

Mitreißend und brillant, McCann spannt den Bogen von Irland nach Nordamerika + zurück, roter Faden ist ein fast 100 Jahre ungeöffneter Brief

— Barbarella17
Barbarella17

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  • Toll!

    Transatlantik
    MariaAlexandra

    MariaAlexandra

    23. January 2016 um 13:10

    Das war ein absoluter Zufallskauf. Den Titel fand ich langweilig, den Klappentext nichtssagend, aber ich brauchte spontan irgendwas für die Zugfahrt und es schien mir, als würde ich durch das Buch nicht dümmer werden. Im schlimmsten Fall reicht mir das ;) Und nach der Lektüre bin ich völlig begeistert. Ein Brief wird geschrieben und dem ersten Transatlantik-Überflieger mitgegeben. Sein Ziel erreicht er erst viel Jahrzehnte später und niemand traut sich, ihn zu öffnen. Schon allein wegen dieses Briefgeheimnisses, den verschiedenen Aspekten darum herum, ist der Roman einen Kniefall wert. Der Autor erzählt ca. 150 Jahre Irisch-Amerikanische Geschichte, ohne Klischees zu bemühen und immer am Beispiel nachvollziehbarerer, unstereotyper Charaktere. Die einzelnen Schicksale sind total eng miteinander verwoben und trotzdem könnte man jedes einzelne als herrausragen gut geschriebene Kurzgeschichte lesen. In seiner Sprache schwingt eine berührende, aber nicht aufdringliche Melancholie. Hier simmt einfach alles: Plot, Stil, Historie, Tragik und Hoffnung. Besonders berührend fand ich die Beschreibung der Hungersnot in Irland, als viele das Land verlassen mussten und nach Amerika aufgebrochen sind. Und der Autor schreibt so, als wäre er dabei gewesen. Wahnsinn. Und besonders erhellend war, als der ehemalige amerikanische Sklave, der in Irland auf "Tournee für die Freiheit" geht, offenbart, dass seine Frau in der Ehe doch nichts zu sagen hätte. Die jeweilige, historische Definition des Freiheitsbegriffs ist auch ein zentrales Thema und die Entwicklung wird einem lockerflockig mit auf den Leseweg gegeben. Wer gut geschriebene Familiensagas und historische Romane mag, der sollte das unbedingt lesen.

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  • Gute Idee, Ausführung eher langatmig und unbefriedigend

    Transatlantik
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Dieses Buch verwebt mehrere Handlungsstränge – zum einen gibt es da die Flieger Alcock und Brown, die 1919 von Neufundland nach Irland den ersten Nonstop-Transatlantikflug unternehmen, dann gibt es da noch Frederick Douglass, den bekannten schwarzen amerikanischen Abolitionisten, der 1845 eine Reise durch Irland unternimmt, und schlussendlich, fast im Hier und Jetzt, wird 1998 der US-Senator George Mitchell zu den nordirischen Friedensgesprächen begleitet. All diese Personen sind durch mehrere Generationen hinweg durch Freundschafts- und Familienbeziehungen verbunden, die einem im Laufe der Lektüre klar werden. Leider muss ich sagen, dass ich von diesem hoch gelobten Buch nicht allzu begeistert war. An dem Gedanken an sich, all diese Schicksale miteinander zu verbinden, habe ich überhaupt nichts auszusetzen, den finde ich großartig! Auch finde ich, dass es dem Autor durchaus gelungen ist, Blickwinkel und Randperspektiven zu beleuchten. Ein immenser Störfaktor war für mich allerdings der Schreibstil, der in mir wieder und wieder den Wunsch aufkommen ließ, das Buch einfach zuzuklappen und aufzugeben. Gezielt eingesetzt finde ich den Gedanken, einigen Passagen durch ausgewählt kurze Sätze tiefe zu verleihen, wunderbar. Die Vorlesestimme im Kopf kommt zu Atem, man kann eine Szene auf sich wirken lassen. An Transatlantik störte mich jedoch ungemein, dass das Buch zu gefühlten 90% aus Sätzen bestand, die nicht mal eine Zeile lang sind. Kurze Sätze. Knapp. Klar. Prägnant. Einer nach dem anderen. Statt Beschreibungen: Listen. Ich wurde immer frustrierter. Wütender. Unzugänglich, so schien mir das Buch. Keine Möglichkeit, in einen Lesefluss zu geraten. Die Charaktere blieben fremd und leer. Mit jedem verfrühten Satzende größere Distanz zu mir. Schade. Klar, ich habe keinen anspruchslosen und enorm leicht zugänglichen Roman erwartet, aber hier war das Lesen einfach nur anstrengend. Selten habe ich so lange für ein relativ kurzes Buch (die Schrift ist recht groß) gebraucht, mit so vielen gedanklichen Unterbrechungen und Abschweifungen. Ich habe das Gefühl, mein Gehirn wäre so ein Laptop, der bei jedem Punkt runtergefahren wird, und sich beim nächsten Satz dann wieder anschalten muss.  Auch, wenn die Stellen, an denen ich mich wirklich “in der Geschichte” fühlte, selten waren, es gab sie. Während mich die meisten Charaktere kalt ließen, haben mich andere Geschichten dann doch irgendwie zu berühren vermocht. Auch schöne Sätze und interessante Gedanken waren ja vorhanden, wenn man sich nur fleißig durch den Urwald aus Punkten kämpfte. Da allerdings für mich der Schreibstil mir die Idee und die schönen Sätze so überlagerte, kann ich dem Buch nicht wirklich mehr Sterne geben - die Bewertung bezieht sich dann eben explizit darauf, dass ich das Lesen als wirklich sehr unvergnüglich empfand, ohne entsprechend "belohnt" zu werden.

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    • 2
  • Der Lauf der Geschichte

    Transatlantik
    lesebiene27

    lesebiene27

    Der Autor McCann schreibt mit diesem Buch die Geschichten von Generationen auf und legt damit eine Reise durch die Vergangenheit und von Irland nach Nordamerika per Schiff, Flugzeug und zu Fuß zurück. Dabei erzählt er von Erniedrigungen, Sklaverei, die Suche nach Freiheit, technischer Fortschritt - man könnte sagen die Entwicklung des Lebens. Dem Autor ist es gelungen die einzelnen Geschichten so gekonnt miteinader zu verweben, dass man das Gefühl bekommt, einen wunderbaren Überblick über die Entwicklung der Vergangenheit zur Gegenwart zu bekommen. Dabei ist es zwar wichtig, dass man sich diese Zusammenhänge merkt, allerdings ist mir persönlich das beim Lesen nicht so schwer gefallen, da das ehemalige Dienstmädchen Lilly im Mittelpunkt der Geschichte steht und die Geschichte immer wieder zu ihr und ihren Nachkommen zurück findet. Ich finde, dass das Buch sehr schöne Themen beinhaltet wie das Thema Freiheit, allerdings manches Mal auch nur einfach vor sich hin erzählt. Das hat trotz dessen, dass es sehr interessant war, ein bisschen dazu geführt, dass ich mich an einigen Stellen gefragt habe, wie das Schicksal dieses Menschen in den Verlauf der Geschichte und den Stil des Buches passt. Aber wenn man diese Verknüpfung erkannt hat, kam das einem kleinen Aha-Effekt gleich. Die Figuren in dem Buch fand ich interessant und spannend, der Schreibstil war zwar erzählend, aber dennoch angenehm. Mir hat das Buch gut gefallen, sodass ich ihm 4 von 5 Sternen geben möchte.

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    • 2
    parden

    parden

    03. January 2015 um 08:25
  • so unspektakulär geschrieben, so berührend

    Transatlantik
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    22. November 2014 um 15:06

    Colum McCann ist ein durchaus bekannter Autor, um dessen Bücher ich schon oft geschlichen bin. Endlich hatte ich Gelegenheit eines seiner aktuelleren Bücher zu lesen und es war für mich ein sagenhaftes, selten erfahrenes Erlebnis: In "Atlantik" verbindet der Autor die Geschichten und Leben verschiedener Persönlichkeiten, die in ihrer Zeit Großes geleistet haben, durchaus Prominente ihrer Lebensspanne waren, aber heute so gut wie unbekannt sind. Das Buch beginnt mit 3 verschiedenen Geschichtssträngen, die in verschiedenen Jahrhunderten angesiedelt sind und so offensichtlich nichts miteinander zu tun haben.  Die erste in sich fast abgeschlossene Geschichte erzählt von Piloten, die als Pioniere den Atlantik überqueren, deren Ruhm aber ausbleibt, obwohl sie erfolgreich waren. Diese Geschichte ist so spannend, so unspektakulär, in einer Ruhe geschrieben, dass die Dramatik des fast-Absturzes den Leser bis ins tiefste Innere trifft. Die zweite Geschichte spielt im Jahrhundert davor. Es katapultierte mich in eine "Onkel Toms Hütte" Atmosphäre, in der mir auffiel, wie viel Zeit sich der Autor nimmt, auch Details zu berichten, die für den großen Spannungsbogen nicht essentiell sind, aber Atmosphäre schaffen: Eine düstere, schwierige Zeit des Umbruchs, in der auch die Helden der Zeit immer wieder an sich zweifeln. Der dritte Teil ereignet sich im vertrauten Heute. Ein Politiker, der sich des fortgeschrittenen Alters wohl bewusst ist, weiß, wie begrenzt die Energie eines Menschen ist und wie dramatisch die instabile politische Lage trotz verbesserter Lebensumstände des Einzelnen heute  ist. Jede kleine Müdigkeit, Unachtsamkeit, Nachlässigkeit kann schwere Folgen für ganze Nationen haben. Fast nebensächlich empfindet der Leser ein zufälliges Treffen mit der alternden Person aus der ersten Geschichte. Und erst nach und nach verflechten sich die Geschichtsstränge, driften wieder auseinander und verlieren sich. Ich bin auch jetzt, Wochen nach dem Lesen immer noch berauscht. Der Roman war in manchen Kapiteln fast langweilig und dahinplätschernd, dann wieder an die Substanz gehend, schockierend und hilflos zurücklassend. Ich wundere mich immer noch, wie man eine Jahrhunderte umspannende, so tiefgreifende, gefühlvolle und detaillierte Geschichte auf so wenig Seiten erzählen kann. Mein persönliches Highlight 2014.

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  • Garten der Erinnerung

    Transatlantik
    Buecherschmaus

    Buecherschmaus

    "Wir erfahren nur selten, welches Echo unsere Handlungen haben, aber unsere Geschichten werden uns beinahe gewiss überleben." Ein Satz, der, geschrieben in einem Brief von 1919, die Jahrzehnte überdauert, von Generationen weitergereicht und erst am Ende des Buchs, mittlerweile im Jahr 2011, geöffnet wird. Geschrieben wurde er von Emily, einer amerikanischen Journalistin, und mit dem ersten Transatlantikflug von Neufundland nach Irland befördert. Einer der Fäden, die der Autor im Buch immer wieder von Amerika nach Irland und zurück spinnt. Mit diesem legendären Pionierflug von Alcock und Brown beginnt das Buch auch, und dieser Arthur Brown wird den Brief vergessen und ihn erst zehn Jahre später der Schreiberin zurück geben. Zeitlich geht der Roman aber noch weiter zurück, nämlich ins Jahr 1845. Ein einstiger afroamerikanischer Sklave, Frederick Douglass besucht zusammen mit seinem Buch und seinem Verleger Irland. Hier muss er erkennen, dass es zwar kein Sklaventum wie in Amerika gibt, die Menschen aber durch die große Hungersnot, die elenden Verhältnisse und die enormen Vermögensunterschiede zum großen Teil auch alles andere als frei sind. Der dritte historisch verbürgte Eckpunkt, sind die Verhandlungen zu einem Friedensabkommen im blutigen Nordirland-Konflikt, geführt vom ehemaligen Senator George Mitchell, die schließlich im Karfreitagsabkommen mündeten. Um diese historischen Begebenheiten wird die fiktive Geschichte von vier Generationen Frauen kunstvoll geknüpft: Der jungen Irin Lily, die 1845 allein nach Amerika auswandert, ihrer Tochter, der oben erwähnten Emily, deren Tochter Lottie, einer Fotografin, die nach Irland zurückkehrt, und schließlich der Enkelin Hannah, die den weitervererbten Brief 2011 endlich öffnet. Wie ein Mosaik zusammengesetzt, wie durch ein Kaleidoskop betrachtet, werden diese teils historischen, teils fiktiven Geschichten elegant zusammengesetzt und es entsteht ein überzeugend einheitlicher Roman. Er erzählt von der Suche nach Identität und Freiheit, von den Auswirkungen der großen Weltgeschichte auf das Leben der Frauen. Keine von ihnen bleibt unberührt von den großen Tragödien des 20. Jahrhunderts. Colum McCann fasst die Geschichten mit großer sprachlicher Meisterschaft. Ganz kurze, konzentrierte Sätze wechseln dabei mit durchaus poetischen. In einer Episode am Ende des Buchs besucht die englische Königin Elisabeth II. den Garten der Erinnerung in Dublin, angelegt für die vielen Freiheitskämpfer Irlands, ein symbolischer Besuch nach 100 Jahren. Wie ein Garten der Erinnerung ist auch dieses Buch, das nicht nur historische Ereignisse, sondern auch das Leben der Menschen stellvertretend dem Vergessen entreißt. Ein meisterhaftes Buch!

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    • 2
  • Transatlantische Reise

    Transatlantik
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Schnell, spannend und virtuos spinnt Colum McCann sein Netz und hält den Leser von der ersten Seite an gefangen. Die Geschichte beginnt mit der reportagehaften Schilderung des Atlantikflugs von Arthur Brown und John Alcock. Anhand dieser und anderer bedeutungsvoller Ereignisse der Geschichte Amerikas und Irlands (Besuch des ehemaligen Sklaven Frederick Douglass in Irland, amerikanischer Bürgerkrieg, Nordirlandkonflikt) entwickelt McCann eine transatlantische Reise durch die Generationen einer irisch-amerikanischen Familie. Ihm ist damit ein Meisterwerk gelungen, das gut konstruiert und in Sprache und Tonfall glänzend erzählt ist (sehr gut übersetzt von Dirk von Gunsteren).

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    • 2
    Buecherschmaus

    Buecherschmaus

    19. June 2014 um 18:46
  • Irland im Wandel der Zeiten

    Transatlantik
    sursulapitschi

    sursulapitschi

    1919, 1845, 1998, 1863, 1929, 1978, 2011 Hier wird eine Familiengeschichte erzählt, die über vier Generationen geht. 1846 wandert das Dienstmädchen Lily nach Amerika aus, um der Not in Irland zu entkommen. Sie fasst dort Fuß und erlebt den Sezessionskrieg. Emily, Liliys eigenbrötlerische Tochter, wird eine begehrte Zeitungsreporterin. Ihre Tochter Lizzie unterstützt sie als Fotografin. Auf einer Recherchereise nach Irland verliebt sich Lizzie, und zieht wieder in das Geburtsland ihrer Großmutter. 2011 ist Lizzies Tochter Hannah alt und allein in Irland. Sie hat einige Schicksalsschläge erlitten. Und dann ist da noch ein geheimnisvoller Brief, der ungeöffnet von Tochter zu Tochter weitervererbt wurde. Hannah hat keine Tochter, soll sie ihn öffnen? Man bemerkt erst etwa nach der Hälfte des Buches, dass man tatsächlich eine Familiengeschichte lesen könnte. Zunächst werden, quer durch die Zeit, Episoden historisch relevanter Ereignisse erzählt, bei denen Lily, Emily, Lizzie oder Hannah als Randfiguren auftauchen. Eines haben diese Geschichten gemein: Sie zeichnen ein eindringliches Bild von Irland im Wandel der Zeiten. Ein schönes Land mit aufgeschlossenen, herzlichen Menschen, dass aber immer wirtschaftliche und politische Probleme hat. Leben in Irland war hart zu jeder Zeit. Der Schreibstil ist eigen. Vorwiegend knappe, nüchterne Sätze. Erstaunlich viele fangen mit "Er..." oder "Sie..." an, was bisweilen wie eine Aufzählung der Ereignisse klingt. Dazwischen liest man dann poetische Schlenker, die man mögen muss, um an diesem Buch Spaß zu haben. "Dann ziehen knicksend Wolken auf, Regen kniet sich auf das Land" Für meinen Geschmack ist so etwas zu manieriert. Ich mag es lieber zufällig schön, als gewollt poetisch. "In seinen Gedanken geschah eine Lockerung." Und an solchen Stellen fragt man sich, ist das jetzt originell oder eine schlechte Übersetzung. Die Familiengeschichte erschließt sich nach und nach. Man erhält Puzzleteilchen aus verschiedenen Zeiten, die am Ende ein Bild ergeben. Einige Hinweise werden auch als Erinnerungen erzählt. Das heißt, die Geschichte springt nicht nur in der Zeit vor und zurück, sondern arbeitet zusätzlich mit Rückblenden. Man muss sehr konzentriert lesen, damit einem nichts entgeht. Es ist auch nicht empfehlenswert, das Buch länger zu unterbrechen, weil man dann dann wichtige Details übersieht. Eigentlich passiert viel über die Jahre hinweg. Da gibt es mehrere Kriege, Schicksalsschläge, Unruhen in Irland und sogar bahnbrechende technische Errungenschaften. Aber der Leser ist nur bei sehr wenigen spannenden Ereignissen dabei. Vieles wird erst im Nachhinein erzählt. Ich empfand dieses Buch als lang und zäh.

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    • 3
  • Die "Moral der Geschichte" ist mir nicht ganz klar

    Transatlantik
    anushka

    anushka

    10. June 2014 um 22:53

    Die Geschichte Irlands von 1845 bis 2011 anhand verschiedener Einzelschicksale: Der Abolitionist Frederick Douglass, ehemals selbst Sklave, macht eine Lesereise durch Irland um Stimmen und Geld gegen die Sklaverei zu sammeln. In Irland muss er allerdings feststellen, dass Freiheit allein nicht glücklich macht, wenn die Familie trotzdem hungert, denn in Irland geht zu dieser Zeit die Kartoffelfäule um. Im Haus seines Gastgebers lernt Douglass das Hausmädchen Lily Duggan kennen. 1919 machen sich die beiden jungen Männer Alcock und Brown auf den Weg, um erstmal mit einem Flugzeug den Atlantik zu überqueren und landen dabei in Irland. Fotografiert und interviewt werden sie von Emily und Lotti Ehrlich, Tochter und Enkelin von Lily Duggan. 1998 reist Senator Mitchell immer wieder nach Irland, um die Friedensverhandlungen im Nordirlandkonflikt zu führen. Dabei begegnet er der hochbetagten Lotti Ehrlich und ihrer Tochter. Das Buch ist in sieben große Kapitel gegliedert, jedes davon handelt von einer anderen Person. Bis auf die Kapitel über Alcock/Brown und Douglass, die "vertauscht" sind, ist die Anordnung chronologisch. Zunächst handeln die Kapitel von den männlichen Figuren, die tatsächliche historische Persönlichkeiten sind. Hier werden bereits die weiblichen Figuren vorgestellt, von denen die restlichen vier Kapitel handeln. An irgendeiner Stelle erwähnen diese dann wiederum die männlichen Figuren. Mir haben die historischen Kapitel mehr gefallen, als die der Neuzeit/Gegenwart. Vor allem der Strang über Mitchell sowie über Hannah,  der letzten Frau der Frauenlinie, waren meiner Meinung nach etwas zäh und langatmig. Zudem wirkten die Kapitel episodenhaft und stellten Bruchstücke sowohl der irischen Geschichte als auch der einzelnen Lebensgeschichten dar. Die verbindenden Elemente sind zwar da, gleichzeitig war aber die Geschichte Irlands nicht wirklich zusammenhängend oder verständlich dargestellt. Und besonders beim letzten Kapitel fragte ich mich nach der Botschaft, vom Untergang einer Familienlinie abgesehen. Es klang zwar an, dass der Krieg allgegenwärtig ist - viele der Charaktere erleben irgendeinen Krieg - und nur Leid verursacht, aber eine tiefgründigere "Moral der Geschichte" suchte zumindest ich  vergeblich. Insgesamt ist dieses Buch in meinen Augen Mittelmaß (würde mich jemand fragen, würde ich antworten "Ganz okay"; 3,5 Sterne), das mich nicht umgehauen hat. Der Klappentext war vielversprechender als das, was das Buch letztlich gehalten hat. Leider ist der Stil eher zäh und trocken und die spannenden Ereignisse werden oft nur rückblickend und mit Distanz erzählt. Die Frage "Was will mir dieses Buch sagen?" bleibt teilweise unbeantwortet.

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  • Eine Enttäuschung

    Transatlantik
    schokoloko29

    schokoloko29

    05. May 2014 um 21:15

    Inhalt des Buches: Es werden verschiedene Menschen aus verschiedenen Jahrzehnte proträtiert. Diese Menschen sind über Umwege miteinander verwandt oder die vorherige Generation haben einen Einfluß auf ihr Leben. Darüber hinaus geht es um Menschen, die entweder von Amerika nach Irland emigrieren oder umgekehrt. Eigene Meinung: Mir fiel es nicht leicht dieses Buch zu lesen. Es ist langatmig und ich wusste anfangs nicht, was der Autor mir mit den Einzelschicksalen mir sagen möchte. Erst nach der Hälfte des Buches verstand ich seine Intention. Leider war es sehr langatmig und ohne große Höhepunkte geschrieben. Ich musste mich teilweise zwingen es weiterzulesen. Am Ende hatte das Buch ein rundes Ende. Fazit: Für McCann- Einsteiger zu empfehlen für eingefleischte Fans eine Enttäuschung. Der Tänzer oder Die große Welt ist in meinen Augen ein viel besseres Buch!!

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  • Kunstvolle Verwebung mehrer Biographien von Menschen die alle nur eines wollen: Freiheit.

    Transatlantik
    Gruenente

    Gruenente

    06. April 2014 um 13:13

    1919: zwei Engländer wollen die erste Luftpost aus den USA bis Irland bringen. Es haben schon andere vor ihnen versucht, aber nicht geschafft. Wird es ihnen gelingen? 1845: Douglass, ehemaliger Sklave, schrieb ein Buch über diese Zeit und geht auf Werbereise nach Irland. Dort herrscht Hungersnot. Wer ist freier: der Hungernde? Der Sklave? Der Freigelassene? 1998: George Mitchell, erfolgreicher Politiker (eigentlich im Ruhestand) führt ein rastloses Leben, viele Flüge, auch nach Europa, besonders Irland. Nur in New York verzichtet er auf Personenschutz. In Irland ist der mögliche Tod durch ein Attentat ein ständiger Begleiter. Wird er ein Friedensabkommen in Nordirland auf den Weg bringen können? 1863: Lily, im ersten Leben Dienstmädchen in Irland  folge ihrem Sohn auf das Schlachtfeld des Bürgerkriegs und arbeitet in Frontnähe in einem Lazarett. Dort lernt sie ihren späteren Mann kennen. Und wird Eishändlerin. Wichtig ist ihre Tochter Emily, die später beim Start der beiden Flieger  (1919) dabei sein wird. 1929: 10 Jahre nach dem ersten Nonstop-Flug über den Atlantik besucht die Journalisten Emily mit ihrer Tochter Lottie einen der Piloten für ein Interview. Sie bekommt einen Brief und verliert ihre Tochter. 1978: Lottie liebt ihren Enkel Tomas. Er ist mathematisch sehr begabt, sieht gut aus und hat eine glänzende Zukunft vor sich. Wenn sie nicht im bürgerkriegsgebeutelten Nordirland leben würden. 2011: Hannah, Lotties Tochter lebt allein mit einem alten Hund im früheren Sommerhaus der Familie. Sie ist total pleite und muss auch diese Erinnerungsstätte verkaufen. Kann ein über 90 Jahre alter Brief sie retten? Colum McCann schafft es die Geschichten mehrerer Personen über eineinhalb Jahrhunderte hinweg kunstvoll miteinander zu verknüpfen. Mittelpunkt sind Emily und ihre weiblichen Nachkommen und ein Brief der den ehemaligen Sklaven mit einem aus Afrika stammenden in Irland lebenden Professor verbindet. Es geht um Freiheit. Freiheit in vielen Schattierungen, Bedeutungen und auch um den Preis, den ein Mensch für seine Freiheit zahlen muss.

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  • Transatlantische Reisen

    Transatlantik
    Barbarella17

    Barbarella17

    26. March 2014 um 16:01

    Mitreißend und brillant erzählt – McCann spannt den Bogen von Irland nach Nordamerika und zurück, er fliegt und schippert zwischen der Mitte des 19. und dem Beginn des 21. Jahrhunderts gekonnt über den Atlantik, lässt uns teilhaben an Aus- bzw. Einwanderung, Sklavenbefreiung, technischer Entwicklung, an vielen Kümmernissen Irlands, an eigensinnigen, liebenden Frauen, und als roter Faden dient ein über fast 100 Jahre nicht geöffneter Brief… Wunderschön und sehr, sehr lesenswert!!

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. Elke Emma.Woodhouse Eskarina* Evan fabalia FantasyDream Fay1279 Felilou Finesty22 Florenca fireez Fraenzi Freakshowactress fredhel funkyreadinggirl garfieldbuecher Gela_HK Geri GetReady Ginevra ginnykatze Girdie glanzente Glanzleistung gra grinselamm GrOtEsQuE Gruenente gst Gulan guybrush hannelore259 HarIequin Heldin-mit-Happy-End hexe2408 HibiscusFlower Hikari Honeygirl96 IraWira isipisi jahfaby janaka jasminthelifeispretty Jeami Jecke Julia_Ruckhardt Juliaa JuliaSchu juliaslesewelt Juya Kaiaiai Kajaaa kalligraphin Kanjuga Karin_Kehrer Karoliina Karottenjunkie KatharinaJ Kendall Kerstin-Scheuer Kidakatash Kiki2000 Kirschbluetensommer Kiwi_93 Kleine1984 Kleine8310 kleinechaotin kleinfriedelchen Krinkelkroken krissiii KTea  Kurousagi LaDragonia LadySamira091062 LaLecture LaLeLu26 Lalena Laupez lcsch30 LeJardinDuLivre LenaausDD Leochiyous lesebiene27 Lesefee86 Lese-Krissi Leselotteliese lesemaus LeseMaus Lesemaus_im_Schafspelz leseratte69 lesewurmteri Lialotta Libramor LibriHolly liebling Lienne LilaLady lilja1986 lille12 Lilli33 LillianMcCarthy lilliblume LimitLess lisam Lissy Literatur literaturleben Lizzy_Curse LMisa Loony_Lovegood Looony Lucretia Lukodigilit Luna16 Lyla11 mabuerele Madlenchen Maggi90 maggiterrine mamenu mareike91 Maryanna mecedora merlin78 mieken Miia MiniBonsai minori Mira123 miss_mesmerized MissErfolg MissMisanthropie MissPaulchen MissTalchen mona0386 Mone80 monerl moorlicht Moosbeere mrs-lucky Mrs_Nanny_Ogg Nabura Naddlpaddl NaGer Narr Nenatie Nik75 Niob Nirena nj-sun noellecatherine Normal-ist-langweilig Nova7 Nyoko PaperPrincess papertowns Papsat ParadiseKiss1988 parden passionelibro Pelippa Penelope1 PetitaPapallona Phoebe PMelittaM Prisha prudax Queenelyza QueenSize readandmore RicardaMarie Ritja rikku_revenge RoteZora RottenHeart rumble-bee SakuraClow Salzstaengel samea Samy86 Sandy7 sarlan Sarlascht Sauhund01 scarlett59 Schafswolke Scheherazade Schneckchen Schneeeule129 Schnuffelchen schokolade29 schuhbidu SchwarzeRose Seelensplitter serpina shadow_dragon81 Shadowgirl sibylle_meyer Si-Ne SofiaMa Solitary77 solveig Solvejg Somaya Sommerleser sonjastevens Sophiiie Spleno Starlet Staubwolkex SteffiFeffi SteffiR30 sternblut Stjama summi686 Sun1985 sunlight Sunny87 sunrisehxmmo sursulapitschi Suse*MUC Sweesomastic sweetyente Synic Taku Tamy_s tanjuschka Tatsu taylaa Thaliomee The iron butterfly TheBookWorm thenight tigger Tini_S Traeumeline Trashonaut uli123 unfabulous urlaubsbille vb90 Venj98 vielleser18 Vitus Watseka weinlachgummi Weltverbesserer werderaner wiebykev Wildpony Winterzauber World_of_tears91 WortGestalt Wortwelten wuschelana xaliciaxohlx Xirxe YvetteH Yvonnes-Lesewelt zazzles Zeilenreichtum Zeliba zitrosch Punkteübersicht

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