Darien - Die Herrschaft der Zwölf

von Conn Iggulden 
3,2 Sterne bei6 Bewertungen
Darien - Die Herrschaft der Zwölf
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Positiv (3):
Sternleins avatar

Hier stimmt einfach alles, tolle Figuren, schöner Schreibstil und eine interessante Handlung. Ich hoffe auf einen 2 Teil :)

Kritisch (2):
jessi_heres avatar

Ich musste mich durchringen, das Buch zu lesen

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Inhaltsangabe zu "Darien - Die Herrschaft der Zwölf"

Darien ist die Hauptstadt eines mächtigen Königreiches. Seit tausend Jahren regieren von hier aus die zwölf mächtigsten Familien das Land. Doch diese Ära neigt sich dem Ende entgegen, denn König Johannes ist schwach und ängstlich. Als das Militär einen Mordanschlag auf den König plant, um den Thron für einen starken Herrscher frei zu machen, ändert sich das Leben von fünf ungleichen Helden für immer: Ein Jäger, ein Krieger, ein Dieb, eine Magierin und ein Wesen aus einer längst vergangenen Zeit – sie alle führt ihr Weg aus den entferntesten Ecken des Reiches nach Darien, denn nur gemeinsam können sie ihre Welt vor dem Untergang bewahren...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453318809
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:14.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    jessi_heres avatar
    jessi_herevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ich musste mich durchringen, das Buch zu lesen
    Abgebrochen

    Mehr auf: http://xobooksheaven.wordpress.com/

    Inhalt:

    Darien ist die Hauptstadt eines mächtigen Königreiches. Seit tausend Jahren regieren von hier aus die zwölf mächtigsten Familien das Land. Doch diese Ära neigt sich dem Ende entgegen, denn König Johannes ist schwach und ängstlich. Als das Militär einen Mordanschlag auf den König plant, um den Thron für einen starken Herrscher frei zu machen, ändert sich das Leben von fünf ungleichen Helden für immer: Ein Jäger, ein Krieger, ein Dieb, eine Magierin und ein Wesen aus einer längst vergangenen Zeit – sie alle führt ihr Weg aus den entferntesten Ecken des Reiches nach Darien, denn nur gemeinsam können sie ihre Welt vor dem Untergang bewahren...
    Quelle: randomhouse.de

    Meinung:

    Vielen Dank an den Verlag, für das Rezensionsexemplar!

        Elias Post war ein Jäger. Und zwar ein guter.

    Das Cover finde ich persönlich recht schön, es gibt natürliche bessere, aber hier lässt wirklich nichts auf den Inhalt schließen, man sieht nur eine leuchtende Klinge und eine Hand, das kann ein Ritter aber auch ein Magier oder Bauer sein. Die Gestaltung an sich ist also ansprechend, mich stört nur, dass der Autorenname so groß geschrieben ist.

    Mit dem Schreibstil des Autors hatte ich so meine Probleme. Das Buch ist im allwissenden Erzählstil geschrieben und wechselt daher oft die Sichtweise. Einmal folgt man diesem Charakter, dann einem anderen, was auch ok wäre, wenn dieser Wechsel nicht in jedem Kapitel ungefähr drei Mal vorkommen würde. Dadurch war ich nur verwirrt und es gab keinen richtigen Lesefluss für mich. Weiters wiederholen sich sehr oft Dinge. Mir fällt sowas selten auf, aber hier habe ich dann den gleichen Satz rund 5 Mal gelesen und da reichte es mir auch, so als würde ich alles innerhalb von zehn Seiten vergessen. Bei diesem Schreibstil hat mich viel gestört, auch dass manche Beschreibungen zu bildlich und ausschweifend, dafür andere nicht vorhanden waren. Bekam man an einer Stelle zu viele Informationen, fehlten sie an einer anderen.

    Zu Beginn lernt man viele Charaktere kennen, die drei im Klappentext angesprochenen sollen wahrscheinlich Nancy, Arthur und Elias sein, wobei es Charaktere gibt, die mehr Auftritte haben. Ich weiß gar nicht, wie ich beschreiben soll, um was es geht, denn in den zweihundert Seiten, die ich gelesen habe, ist irgendwie nichts passiert.

    Nach etwas mehr als der Hälfte wollte ich mich nicht weiter mit einem Buch quälen, das mich nicht packen konnte. Wie ich oben schon geschrieben habe, hatte ich sehr viele Probleme mit dem Schreibstil und habe daher auch nie mehr als 50 Seiten am Stück geschafft, das war dann aber schon ein Rekord. Der Einstieg in die Geschichte war ziemlich schwer, da man zuerst so viele Informationen und Namen aufgetischt bekommt und irgendwie keine Zeit hat alles zu verarbeiten. Ich wurde von den vielen Infos regelrecht erschlagen und auch nach mehreren Seiten wusste ich nicht genau, wer nun wer ist, da die Perspektiven so oft wechseln.

    Die Geschichte splittet sich zuerst in drei Geschichten, die dann irgendwann zusammen führen sollen, wobei ich bei der Hälfte keinen wirklichen Zusammenhang erkennen kann. Zuerst lernen wir Elias kennen, er ist ein Jäger und sehr angesehen in seinem Dorf. Elias macht in diesen zweihundert Seiten nichts anderes, als zu versuchen seine Familie vor einer Seuche zu retten. Dafür pokerte er mit den falschen Leuten und wird einem General überbracht, der einen besonderen Auftrag für Elias hat, denn Elias hat magische Kräfte. Diese waren für mich nicht so toll, da er sie nicht gerne vor anderen einsetzt und daher auch nie offen zeigt. Es gab einfach keine magischen Momente in seiner Geschichte. Als Elias gerade begann sich auf den Weg zu machen, um diesen Auftrag zu erfüllen, habe ich aufgehört. Seine Geschichte war irgendwie die Spannendste von allen.

    Unser zweiter Hauptcharakter ist Arthur, ein kleiner Junge, der erst zehn Jahre alt ist. Er kommt schon recht schnell zu Tellius, der ihm besondere Schritte beibringt. Seine Geschichte fand ich von vorne bis hinten langweilig, da Arthur nicht sonderlich viel macht und wenn er was macht, dann nur weil Tellius es sagt. Doch meist geht das gar nicht gut aus. Arthur war für mich einfach nur ein naiver Junge, es kam dann zwar heraus, was seine Kräfte sind, doch trotzdem konnte ich mich nicht für ihn begeistern. Er war ungreifbar für mich.

    Die dritte im Bunde ist Nancy, ein Mensch, der jegliche Magie verschwinden lässt, wenn sie in der Nähe ist. Darum glaubt sie selber auch nicht daran. Als sie mit einem Mann schläft, kann er es zuerst nicht glauben, doch dann will er ihre Kräfte nutzen, um ein Grab in der Wüste aus zu rauben. Dieses wird von starker Magie beschützt und mit ihr glaubt er hinein zu gelangen. Die Handlung hier besteht einzig aus reden, was sie nicht gerade spannend macht. Nancy war zu egoistisch und verklemmt, als dass ich sie wirklich mögen könnte. Ihre Geschichte habe ich zu dem Zeitpunkt beendet, als sie wieder Richtung Heimat aufbrechen möchten.

    Alle Charaktere blieben für mich zu flach und ungreifbar, durch die vielen Sichtwechseln kann man sich auf keinen ganz einlassen und baut daher keine Verbindungen auf. Ich muss sagen, mir waren alle Personen egal, mich interessierte es einfach nicht, was nun aus ihnen wird. Die Handlung war auch nicht super spannend, ich habe mir durch den Klappentext etwas ganz anderes erwartet, aber bei der Hälfte sind die drei Handlungen noch nicht zusammen gekommen. Ich wollte nicht mehr warten, bis dies endlich passiert. Ich habe mir Magie und viel Blut erwartet, doch bekommen habe ich nur ein bisschen Hokus Pokus und viel Gerede.

    Vielleicht war ich einfach nicht in der richtigen Stimmung, aber ich habe auch nicht vor, dass ich es nochmal versuche. Das Fazit und die Bewertung entfallen, da ich es nicht zu Ende gelesen habe.

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    barely-liveds avatar
    barely-livedvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine tolle Welt, leider sehr langatmig.
    Hätte deutlich mehr Potential...

    Zitat:
    "Deeds wollte überleben, und er wollte auf der Seite der Sieger stehen. Die Frage war nur, welche das sein würde."


    "Die Welt sollte so sein, für alle. Aber so ist sie nicht. Vielleicht glaubst du, die Stadt sei ein Ort, an dem das Gesetz für alle Menschen gleichermaßen gilt und die Zwölf Familien sich in schlaflosen Nächten um die armen Leute in den Diebesquartieren sorgen. (...) Du hast echt überhaupt keine Ahnung."

    Zum Inhalt:
    Besonders am Anfang ist es mir sehr schwer gefallen in das Buch reinzufinden. Es gibt hier eine Einführung in die Welt von gleich drei Protagonisten, was es an sich schon sehr lang macht. Zudem hat der Autor einen eher langatmigen Schreibstil, was es Anfangs etwas langweilig macht. Außerdem musste ich mich erstmal an die Protagonisten gewöhnen, da ich zumindest nicht auf Anhieb Sympathie für sie entwickelt habe. Den Schreibstil mochte ansonsten echt gerne und er ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Nachdem ich dann in die Geschichte reinkam, fiel es mir immer einfacher und ich mochte auch die Charaktere immer mehr. Die ganze Welt hat mir am Ende extrem gut gefallen obwohl ich gerne noch etwas mehr über die 12 Familien erfahren hätte und nicht nur über zwei. Auf Seite 265 beginnt dann der zweite Teil und der hat mir deutlich besser gefallen als der erste. Man ist vertraut mit den Charakteren und ich war ab diesem Zeitpunkt auch wirklich in der Geschichte. Manchmal fand ich die Protagonisten noch etwas kalt und ihre "menschliche" Seite nicht ganz so gut ausgearbeitet, aber andererseits befinden sie sich eben auch im Krieg. Ich denke es ist nicht wirklich ein Spoiler wenn ich sage das es eine sehr lange Schlacht am Ende gibt, und obwohl ich so was sonst eher nicht so mag, hat sie mir hier echt gut gefallen. Es gab irgend wie so viele Details und Besonderheiten, die es spannend gemacht haben. Das Ende hat noch einige Fragen offen gelassen, aber soweit ich weiß ist es ein Einzelband, was nicht schlimm ist aber gerade gegen Ende hätte man Lust auf mehr bekommen.

    Mein Fazit:
    Das Buch hat es mir echt schwer gemacht und da ich so schon wenig Zeit hatte, hatte ich nicht immer die größte Motivation zu lesen. Aber das Ende konnte mich dann doch noch überzeugen und ich kann euch aufjedenfall empfehlen das Buch zu lesen wenn ihr viel Zeit habt und ca. die ersten 150-200 Seiten am Stück lesen könnt um richtig in die Geschichte reinzukommen. Ich fand man hätte sich durchaus 50-100 Seiten sparen können, was das Buch um einiges spannender gemacht hätte. Insgesamt gibt es von mir 3/5 Sterne.

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    missNaseweiss avatar
    missNaseweisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider fehlte mir die Spannung! Dazu konnte sich die Geschichte kaum entfalten und blieb oberflächlich und unnahbar.
    Leider eine Enttäuschung

    Dieses Buch wurde mir vom Heyne Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

    Zum Inhalt: Das Schicksal fünf ungleicher Protagonisten vereint sich ungeplant in der Stadt Darien, in der wiederum ein großer Kampf bevorsteht. Der König soll sterben, um der Macht der zwölf Familien Einhalt zu gebieten, doch es ergeben sich Schwierigkeiten und alles droht aus dem Ruder zu laufen.

    Der Roman vereint einiges in sich: Intrigen, Magie, Krieg, etwas Liebe, aber leider wurde ich davon eher erschlagen, als dass ich die Vielfalt richtig genießen konnte. Die gesamte Handlung fühlte sich für mich unfertig und oberflächlich an, weil mir in zu vielen Punkten schlicht die Hintergrundinformationen fehlten oder ich bestimmte Wendungen und Entwicklungen nicht nachvollziehen konnte. Ganz viel bleibt offen und wird nicht ausreichend erklärt, sodass ich persönlich auch keinen Draht zu den einzelnen Figuren hatte. Das, was man als Leser über die fünf Helden erfährt, ist durchaus interessant, und wären die Lebensumstände und die Vergangenheit näher beleuchtet worden, wären sie mir am Ende auch sicher nicht so unwichtig gewesen. So blieben sie aber blass und waren mir nicht authentisch genug.

    Es handelt sich bei Darien um einen Einzelband (mir war das im Vorfeld gar nicht so bewusst) und ich denke, dass der Autor einfach zu viel versucht hat, in die Geschichte einzubinden. Die Handlung hat auf ca. 400 Seiten nicht genug Zeit, sich richtig zu entfalten. Es wäre besser gewesen, wenn es weniger Protagonisten und so auch weiniger Perspektivwechsel gegeben hätte, denn dann wäre die Story übersichtlicher geblieben und statt hier und da etwas anzuschneiden, hätten Dinge detaillierter geklärt werden können. Da ich euch nicht spoilern möchte, kann ich nicht aufzählen, auf welche Antworten ich vergeblich gewartet habe, aber im Groben betrifft das die Magie beziehungsweise auch die mit ihr einhergehenden Fähigkeiten einiger Protagonisten.

    Darüber hinaus fehlte es mir insgesamt an Spannung. Die Perspektivwechsel verhindern, dass sich ein richtiger Lesefluss einstellt und es gab nur wenige Momente, in denen endlich mal ein bisschen Fahrt aufgenommen wird. Gerade die letzten 150 Seiten empfand ich als unheimlich zäh und langweilig. Für mich gab es keinen Höhepunkt, kein großes Finale, stattdessen tröpfelte alles nur so dahin. Abgesehen davon trafen die Figuren teilweise recht absurde Entscheidungen, die nicht weiter aufgeklärt wurden und meinen Unmut noch zusätzlich genährt haben.

    Ich kann leider nur damit abschließen, dass mich Darien sehr enttäuscht hat und sich leider nicht als ein innovatives, mitreißendes Fantasybuch entpuppte. Obwohl Conn Iggulden als Bestsellerautor gefeiert wird, ließ mich sein Roman ziemlich kalt und ich hatte wirklich Probleme, ihn überhaupt zu beenden.

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    ClaudiaSos avatar
    ClaudiaSovor einem Jahr
    Überraschend anders

    Das Buch Darien / Die Herrschaft der Zwölf von Conn Iggulden hat mich alleine wegen dem Cover schon angezogen. Das Schwert, das magisch leuchtet und ein Kämpfer, der die Klinge umfasst, sah vielversprechend aus. Am Anfang der Geschichte wusste ich nicht ganz genau, wo der Autor einen Hinführen wollte. Doch als ich mich erst einmal eingelesen hatte, konnte ich das Buch nicht mehr weglegen.

    Das Buch wird aus der Sicht von drei Handlungssträngen erzählt. Zum Ersten ist da der Jäger Elias Post. Er und seine Familie werden von einer tötlichen Krankheit heimgesucht. Um seine Frau und Kinder zu retten, braucht er Geld für einen Arzt und versucht es in einer Wirtschaft durch ein Glücksspiel aufzutreiben. Schnell entdeckt man, dass auch er von der Krankheit befallen ist und wird während des Spiels angegriffen. Dank seiner Gabe bleibt er im folgendem Kugelhagel unverletzt. Deed`s erkennt das Potenzial des Jägers und bietet ihm einen Deal an, seine Familie zu retten.

    Zum Zweiten gibt es den kleinen Jungen Arthur. Bereits nachdem er ein einziges Mal eine Kampftechnik gesehen hat, hat er sie verinnerlicht, als wäre er ein Meister. Tellius sein Lehrer ist mächtig stolz auf ihn. Das etwas nicht mit rechten Dingen zu geht, ahnt er nicht. Er denkt der Junge ist ein Naturtalen. Als Tellius seinem Erzfeind beweisen will, dass er es zu etwas gebracht, und einen Meisterschüler hat, passiert etwas schreckliches, mit dem Telliusm niemals gerechnet hat.

    Bei dem dritte Handlungsstrank geht es um Nancy. Eine junge Frau, die es im Leben schwer hat und nicht an Magie glaubt. Threefold, der eine Nacht mit ihr verbracht hat und danach seine magischen Spielsachen nicht mehr benutzen kann, kommt schnell darauf, warum sie nicht an Magie glaubt. Das nutzt Threefold aus und stiftet sie an, ein altes Grab zu plündern. Bisher ist es noch niemanden gelungen die Schätze zu bergen, denn  jeder Grabschänder büßt das Eindringen mit seinem Leben ein.

    Ich fand die Geschichte sehr gelungen, der einzige Mängel, oder was mich gestört hat war, dass die verschiedenen Handlungsstränge nicht immer mit einem neuen Kapittel begonnen haben. Das war manchmal etwas verwirrend. Ungefähr zur Mitte des Buches führten die Handlungsstränge, mehr oder weniger, zusammen. Der Übergang war da sehr gelungen. 

    Ich kann das Buch sehr empfehlen, auch wenn mir persönlich zu viele Personen gestorben sind.

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    Sternleins avatar
    Sternleinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Hier stimmt einfach alles, tolle Figuren, schöner Schreibstil und eine interessante Handlung. Ich hoffe auf einen 2 Teil :)
    Fantasy wie sie sein soll

    Wieder so ein Buch das irgendwie nur wenig Beachtung zu finden scheint und das ist sehr traurig, denn Darien ist wirklich super. Ich lese viel Fantasy und mag es wenn Handlung und Charaktere sich ergänzen, eine Einheitbilden und am Ende eine tolle Gechichte herauskommt. Genau das ist Conn Iggulden mit Darien gelungen.

    Die Charktere sind einfach klasse und vor allem sehr unterschiedlich. Der Jäger ist dabei bis jetzt eine meiner Lieblingsfiguren. Er ist rechtschaffen muss aber gezwungenermaßen gegen seine Überzeugungen handlen. Was ihn zudem besonders macht ist das er über eine sehr interessante Fähigkeit verfügt. Das verrate ich euch aber jetzt nicht, das solltet ihr selber lesen. Ich persönlich fang das faszinierend.

    Der junge Magier und Nancy sind auch so ein tolles Gespann. Er versucht verzweifelt an Reichtum zu gelangen und Nancy, welche nichts von Magie hält, kann ihm dabei helfen. Denn auch sie verfügt über ein besonderes Talent. Was mir gefallen hat war wie die beiden zusammen unterwegs waren. Kleine Zwists haben mir desöfteren ein Schmunzeln entlockt. Die beiden bilden ein gutes Team, auch wenn sie sich erst zusammenreissen mussten.

    Dann haben wie den alten Tellius. Er ist geheimnisvoll, hat eine turbulente Vergangenheit, beherrscht eine besondere Kampftechnik und hat, auch wenn er es verstecken will, ein gutes Herz. Ihn mochte ich auch sehr gerne. Zu ihm kam auch das ganz besondere Wesen zu dem ich euch jetzt nichts spoilern werde. Nur soviel, es ist einfach klasse und mal wirklich was anderes.

    Die Handlung verknüft auf sehr geschickte Weie die Schicksale der genannten Personen und ich hoffe schon jetzt das es eine Fortsetzung geben wird. Der Schreibstil hat es mir leicht gemacht mich in die Geschichte zu finden. die Charaktere mochte ich gleich und die Beschreibungen sind geschickt eingewoben. Dazu gibt es noch Ränkespiele der zwölf herrschenden Familien, die dem Buch noch zusätzliche Tiefe verleihen und alle Elemente verbinden.


    Darien ist ein sehr schönes Fantasybuch das ich wirklich jedem Fantasyfan empfehlen kann. Es macht Spaß zu lesen, die Figuren sind interessant und auch die Handlung konnte mich begeistern. Ich kann mir gut vorstellen das es davon einen zweiten Teil geben wird. Dieser hier ist in jedem Fall sehr lesenswert.

    Kommentare: 1
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    Talliannas avatar
    Talliannavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Kunstvoll überschneiden sich die Schicksale der Hauptpersonen, ohne dabei jemals gekünstelt zu wirken.
    Viele Schicksale meisterhaft verwoben zu einer Handlung

    Darien ist die Hauptstadt eines mächtigen Königreiches. Seit tausend Jahren regieren von hier aus die zwölf mächtigsten Familien das Land. Doch diese Ära neigt sich dem Ende entgegen, denn König Johannes ist schwach und ängstlich. Als das Militär einen Mordanschlag auf den König plant, um den Thron für einen starken Herrscher frei zu machen, ändert sich das Leben von fünf ungleichen Helden für immer: Ein Jäger, ein Krieger, ein Dieb, eine Magierin und ein Wesen aus einer längst vergangenen Zeit – sie alle führt ihr Weg aus den entferntesten Ecken des Reiches nach Darien, denn nur gemeinsam können sie ihre Welt vor dem Untergang bewahren … (Klappentext)

    Der nachfolgende Text kann Spoiler enthalten.

    Diese Geschichte ist für mich eine, in der tatsächlich nicht die handelnden Personen im Vordergrund stehen, sondern die Ereignisse. Als würde man einen Vulkanausbruch in einen Roman verpacken, der natürlich auch über Personen erzählen würde, aber zu denen man keine Beziehung aufbauen muss, um den Ausbruch in all seiner Schrecklichkeit zu betrachten.
    So ist es auch hier. Auch wenn viel Zeilen über die drei Hauptpersonen geschrieben wurden, bleiben sie jedoch seltsam distanziert – und dieses Mal ist das tatsächlich nicht unbedingt als negative Kritik gemeint. Geradezu kunstvoll überschneiden sich ihre Schritte in der Hauptstadt Darien, während das Unvermeidliche näher rückt. Und ohne es zu ahnen hängen ihre Schicksale voneinander ab. Gerade das macht dieses Buch so genussvoll. Man versucht unwillkürlich die Folgen abzuschätzen, wenn alle drei Personen sich begegnen.

    Dem Autor gelingt mit dieser Geschichte, was sich bei anderen oft gekünstelt anfühlt: Seine Charaktere sich zufällig begegnen zu lassen, ohne dass es sich anfühlt, als wäre es berechnet oder Mittel zum Zweck. Und gerade das macht für mich den Reiz dieses Buches aus.

    Die Handlung selbst ist vielschichtig mit verschiedenen Handlungssträngen, denen man jedoch gut folgen kann. Teilweise ergeben sich dadurch aber Längen, die sich aber bei Auftaktromanen wohl nicht vermeiden lassen. Obwohl das Buch relativ viele Seiten besitzt, fühle ich mich doch wie nach einem kleinen Appetitanreger, denn das Potential dieser Geschichte ist noch lange nicht ausgeschöpft – vor allem nicht bei dem etwas befremdlichen Ende.

    Wirklich fasziniert hat mich die Dynamik der Geschichte. Ein Eroberer, der von sich selbst denkt, er würde es dem Volk leichter machen als die bisherigen Herrscher, und ein Volk, dass sich nicht so einfach einem dahergelaufenen Eroberer beugen will und seinen Stadt bis aufs letzte verteidigt, auch wenn sie dabei sterben. Man darf niemals die Solidarität unterschätzen, die Menschen ausüben können, wenn ihr Zuhause in Gefahr ist und auch ein verängstigter Hund beißt irgendwann. Persönlich denke ich, dass es die Wahl zwischen Pest und Cholera wäre, welche herrschende Gruppe die bessere wäre.

    Über weitere Bände habe ich noch keine Informationen finden können, vermutlich müssen sie erst noch geschrieben werden. Im Englischen wird es jedoch als „Empire of Salt“ bezeichnet und ich frage mich ja, auf was das zurückzuführen ist. Fest steht, wenn es Folgebände gibt, werde ich sie lesen, denn für mich war diese Geschichte doch sehr angenehmer Zeitvertreib, mit einem eleganten Schreibstil und der mühelosen Verwebung mehrere Schicksale.

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