Conn Iggulden Die Rosenkriege - Sturmvogel

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Inhaltsangabe zu „Die Rosenkriege - Sturmvogel“ von Conn Iggulden

Ein Sturm zieht über England herauf: Der Kampf um die Krone beginnt England 1437: König Henry VI. ist krank und unfähig zu regieren, das Königshaus gerät ins Wanken. Zudem droht ein Konflikt mit Frankreich, der England in eine Katastrophe reißen könnte. Die Vermählung Henrys mit der französischen Adeligen Margaret von Anjou soll die Macht des Reiches sichern. Doch das Bündnis mit den verhassten Franzosen ruft bei der Bevölkerung Empörung hervor. Richard, Duke von York, nutzt den Hass gegen den König und seine willensstarke Gemahlin zu seinen Zwecken - die Rosenkriege beginnen ...

Toll die Reise in der englischen Geschichte! Hat mir so gut gefallen, das ich es bereits auch schon dreimal verliehen habe.

— lugipsy

Trotz erzählerischer Freiheiten ein überaus lohnender wie lesenswerter Historienroman

— Medienjournal

Eine sehr facettenreiche Darstellung des Rosenkriegs aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Leider ohne große Emotionen.

— Lady_Alexandra

Ganz gut, aber nicht zu vergleichen mit Gable.

— Reginaherger

Nach 150 Seiten habe ich das Buch abgebrochen. Mir war es zu langatmig beschrieben worden und ich kam nicht mit dem Schreibstil zurecht.

— schokoloko29

Superspannend geschrieben. Toll recherchiert. Super halt

— HerrCharly

Spannende Erzählung zu den englischen Rosenkriegen

— Marzipanqueen

Einige Stellen waren ganz spannend, aber im Großen und Ganzen fand ich das Buch so langweilig, dass ich es nach der Hälfte weggelegt habe.

— 2und5ist7

Spannender kann die Entwicklung zu dem Krieg der Rosen nicht geschrieben werden. Brillante Unterhaltung mit Schlachten, Schicksalen.

— MichaelSterzik

ein guter auftakt mit etwas Luft nach oben

— ClaudisGedankenwelt

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  • Rezensionen
  • Leserunden
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  • Themen
  • Tolle englische Geschichte weckt Interesse nach mehr...

    Die Rosenkriege - Sturmvogel

    lugipsy

    11. October 2017 um 22:19

    Habe dieses Buch schon oft und gern verliehen. Liest sich spannend und flüssig. Manchmal musste ich etwas Blättern um nicht den Faden zwischen den verschiedenen Situationen und Kapiteln zu verlieren. Klare Empfehlung wer gern über Könige und das "Gemoschel" hintenrum liest!

  • LeseMaus liest

    Die Rosenkriege - Sturmvogel

    Zickemausi

    21. February 2017 um 17:22


    🐁🐁🐁🐁
    Conn Iggulden
    Die Rosenkriege
    Sturmvogel
    607 Seiten


    Ein schwacher König, ein Kuhhandel der Mächtigen und der einfache Mann verliert seine hart erarbeitete Existenz...
    So beginnt diese Reihe rund um Henry VI. und die Rosenkriege.
    Eine spannende Geschichte, die leider am Anfang etwas zwischen den Schauplätzen hin und her springt, und es unübersichtlich macht.

  • Dreiteiler - kurze Rezension

    Die Rosenkriege - Sturmvogel

    Leseherz

    04. December 2016 um 16:59

    Es ist das Jahr 1437. In England erkrankt Henry VI. so schwer, dass er unfähig ist zu regieren. Unruhen machen sich breit, das Königshaus kommt ins Wanken. Wie mag das Ganze nur ausgehen? Soldaten ziehen los, legten alles um was ihnen im Wege steht. Der Kriegt steht bevor! Margaret von Anjou, damals noch sehr jung und kindlich, geht mit Henry fort – wird schwanger, doch es geht ihm immer schlechter. Margaret erhebt das Wort – ein vorläufiger Nachfolger wird gewählt! Jack Cade starb während eines Kampfes mit dem Sherrif, obwohl man ihm begnadigen ließ – zuvor sah er seine zwei besten Kumpanen im eigenen Blut liegen! Ein Dreiteiler, der sich ab und an in die Länge zieht, aber doch spannend ist und die Rezension daher kürzer als sonst ausfällt! Ich will die Spannung nicht rausnehmen.😉

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  • Review: Sturmvogel: Die Rosenkriege 1

    Die Rosenkriege - Sturmvogel

    Medienjournal

    18. October 2016 um 13:51

    Conn Igguldens Sturmvogel: Die Rosenkriege 1 entpuppt sich als packendes Historienepos mit einem gesteigerten Maß an Intrigen und teils blutigsten Auseinandersetzungen, das von der ersten Seite an zu fesseln versteht und als Auftakt einer erneut die Rosenkriege thematisierenden Romanreihe eine mehr als nur gute Figur macht. Detailverliebt gezeichnete Charaktere wie der fiktive Meisterspion Derihew Brewer steigern das Lesevergnügen noch einmal merklich und lassen gespannt die weiteren Teile der Saga erwarten. Trotz erzählerischer Freiheiten ein überaus lohnender wie lesenswerter Historienroman. Mehr gibt es unter: http://medienjournal-blog.de/2014/08/review-sturmvogel-die-rosenkriege-1-conn-iggulden-buch/

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  • FACETTENREICHE DARSTELLUNG DES ROSENKRIEGE-AUFTAKTS - LEIDER OHNE GROSSE EMOTIONEN

    Die Rosenkriege - Sturmvogel

    Lady_Alexandra

    20. September 2016 um 16:57

    Inhalt England, 1422. Die junge französische Prinzessin Margaret von Anjou soll dem 100-jährigen Krieg einen Waffenstillstand bescheren, indem sie den schwachen englischen König Henry VI. heiratet. Fortan unterstützt sie ihren Gemahl, der unter geistiger Umnachtung leidet, gegen seine adligen Widersacher, die von Richard, Earl of York angeführt werden und nach seiner Krone trachten.Unterdessen wird der ehemalige Soldat Jack Cade unverhofft zum Anführer eines Aufstandes des Volks, das sich die politische Willkür nicht weiter gefallen lassen will und gegen seinen König zieht. Jacks aus Frankreich vertriebener Freund Thomas Woodchurch, ein erfahrener Bogenschütze, schließt sich ihm schließlich an, nachder er Hab und Gut in Maine zurücklassen musste.Mittendrin im Geschehen ist auch Derry Brewer, der königliche Spion, der gemeinsam mit Margaret die Strippen zieht und aus dem Hintergrund die Geschicke des Landes lenkt.Intrigen, Romanzen, Familiendramen, Rachetaten - und der Beginn der Rosenkriege nehmen ihren Lauf. Meine Meinung Nach der Waringham-Saga von Rebecca Gable wollte ich die Rosenkriege einmal aus einem anderen Blickwinkel erleben, weswegen ich mir die Rosenkriege-Trilogie von Conn Iggulden besorgte. Leider konnte der erste Teil meinen Geschmack nicht erfüllen.Durch die einleitend erwähnten zahlreichen Protagonisten, die auf den unterschiedlichsten Seiten für unterschiedlichste Ziele kämpften, konnte ich leider keine richtige Verbindung zu einem der Protagonisten aufbauen. Die Erzählstränge wurden zwar immer wieder zusammengeführt oder kreuzten sich, auch wurde durch gelegentliche Cliffhanger Spannung erzeugt, durch die vielen Perspektivwechsel war es mir allerdings einfach zu komplex, um mich richtig in die Protagonisten und Situationen einzufühlen.Auch die Beziehungen kamen mir zu kurz. Zwar wurde die Liebe zwischen dem Königspaar angedeutet, auch die väterlichen Gefühle von Jack und Thomas beleuchtet und das Misstrauen zwischen York und Derry angedeutet, eine richtige Ausschmückung blieb mir der Autor jedoch schuldig, was leider meinen Geschmack nicht traf.Die Militärhandlungen waren sehr ausführlich und bildlich geschildert, ohne dabei geschmacklos zu wirken und erschienen mir sehr gut recherchiert. Auch die Familienbeziehungen wurden immer wieder erläutert, was ein gutes Verständnis für die Machtkämpfe schuf. Die historischen Hintergründe wirken authentisch und gut recherschiert. Leider wurde jedoch Kardinal Henry Beaufort zu einer Zeit und in einem Zusammenhang eingefügt, die historisch einfach falsch sind, da er zu diesem Zeitpunkt nicht mehr lebte. Das fand ich sehr sehr schade und ist für mich leider ein No-Go. Fazit Nach meinem Geschmack ist der Roman ein wenig zu sachlich und maskulin geschrieben, die großen Emotionen und mitreißenden Spannungsspitzen fehlen leider. Immerhin konnten an ein paar Stellen durch liebevolle Details ein wenig an meinen Gefühlen gerüttelt werden. Zudem gibt der Roman einen guten Einblick in die damaligen Verhältnisse und politischen Geschehnissen, weshalb ich den Roman mit 3 Sternen bewerte.

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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. 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  • Interessanter Seitenwechsel

    Die Rosenkriege - Sturmvogel

    Marzipanqueen

    29. September 2015 um 20:27

    Als alte Gable Leserin war ich erst ein bisschen irritiert. Erzählt dieses Buch doch die Rosenkriege aus der anderen Perspektive. Ich habe es gerne und zügig gelesen. Der Stil hat mir gefallen. Die opulenten Schlacht Szenen habe ich überblättert. 
    Solides Historie Lesefutter.

  • Die Zeit vor den eigentlichen Rosenkriegen

    Die Rosenkriege - Sturmvogel

    Rissa

    16. August 2015 um 17:19

    Inhalt England, 1443: Im Gegensatz zu seinem verstorbenen Vater ist Henry VI kein großer Krieger und Stratege, vielmehr ist er sehr gläubig und leicht zu manipulieren. Nicht wenige sehen ihn als schwachen König. Sein wichtigstes Anliegen ist ein Waffenstillstand mit Frankreich, und so beginnt Derihew Brewer, Meisterspion des Königs, mit den Vorbereitungen eines Vertrags: Henry soll Margaret von Anjou heiraten, eine französische Prinzessin, und englische Gebiete auf dem Festland an Frankreich abtreten, im Gegenzug verpflichtet sich Frankreich zu einer begrenzten Waffenruhe. Doch wird dieser Vertrag ohne das Wissen der Bevölkerung geschlossen, so dass schon bald Aufstände drohen. Richard of York nutzt diese Wirren, um Unterstützer hinter sich zu sammeln… Meine Meinung Romane über die Rosenkriege gibt es viele. Dieser Auftakt einer Reihe sticht dadurch aus der Masse hervor, dass er wesentlich früher ansetzt als die meisten anderen. Hier werden die Ursachen beleuchtet, wie es zu dem Bürgerkrieg kommen konnte, der hier selbst noch kein Thema ist. Dennoch spielen große Teile des Romans auf dem Schlachtfeld, Aufstände in England und auch in den abgetretenen Gebieten auf dem Festland machen einen nicht geringen Teil des Inhalts aus. Romantik sollte man hier nicht erwarten, vielmehr wird an ausführlichen Darstellungen blutiger Ereignisse nicht gespart. Eingeleitet wird der Roman mit einem Prolog, der lange vor der Romanhandlung spielt und eigentlich wenig zu dieser beiträgt, dabei aber für Unkundige eine Erklärung liefert, wie der Anspruch des Hauses York auf die Krone zustande kommt. Zusätzlich gibt es aber noch die eine oder andere Szene, die nichts zum Geschehen beiträgt, beispielsweise ziemlich zu Beginn die Enteignung und Hinrichtung eines Juden, die aber im späteren Verlauf des Romans nicht mehr aufgegriffen wird. Zwar mögen solche Szenen für sich genommen interessant sein, wenn sie aber für die Handlung irrelevant sind kann ich auch gerne darauf verzichten. Hauptperson dieses Romans ist Derihew Brewer, meist Derry genannt, der Meisterspion des Königs, der viele Fäden in der Hand hält und die Geschicke des Königreichs aus dem Hintergrund lenkt. Er ist Vermittler und Berater, hat seine Augen und Ohren überall, nicht selten ist er auch mitten im Geschehen. In dieser Position muss er immer das Große und Ganze im Auge haben und kann sich nicht auf die Belange Einzelner kümmern, was ihn nicht immer sympathisch erscheinen lässt, wenn er sich für seine ehemaligen Freunde nicht einsetzen kann, und so ist er nicht der große Held, der immer alles richtig macht, sondern ein Mensch mit seinen Fehlern. Auch wenn es sich hier um einen fiktiven Charakter handelt, kann ich mir schon vorstellen, dass es jemanden wie ihn hätte geben können, wenn mich auch die Darstellung dieser Position nicht vollständig überzeugt. Einige wenige Charaktere sind mir zu einseitig dargestellt. So werden beispielsweise Richard of York und seine Frau Cecily von Beginn an negativ beschrieben, als Menschen, die sich am Leid Anderer erfreuen und nur auf den eigenen Vorteil bedacht sind. Der Roman umfasst eine Zeitspanne von etwa neun Jahren. Leider sind so gut wie keine Zeitangaben im Roman enthalten, so dass die zeitliche Orientierung mir sehr schwer gefallen ist oder ich sie auch völlig verloren habe. Dass Conn Iggulden nun, wie im Nachwort angegeben, Ereignisse aus dramaturgischen Gründen zeitlich gestrafft hat, wäre mir aus diesem Grund niemals aufgefallen, umso lobenswerter ist es, dass dies angegeben ist. Eine weitere Änderung, die mir nicht zusagt, ist dem sehr ausführlichen Nachwort zu entnehmen, nämlich dass Kardinal Henry Beaufort, der zum Zeitpunkt der Romanhandlung eigentlich bereits verstorben war, dennoch seinen Auftritt hat. Darauf hätte der Autor zugunsten der Glaubwürdigkeit gerne verzichten können, hätte es doch genügend Möglichkeiten gegeben, diese Rolle auszuführen. Abgerundet wird der Roman durch ein ausführliches Personenregister, mehreren Karten und Stammbäumen, so dass kaum noch Fragen zu Abstammung und Verwandtschaftsgraden offen bleiben sollten. Fazit Ein etwas anderer Roman über die Ereignisse, die den Rosenkriegen vorausgehen, der mich nicht vollständig überzeugen konnte, mich aber neugierig auf die Fortsetzung gemacht hat. Für Leser, die nicht allzu feinfühlig sind und sich für das Thema Rosenkriege interessieren, durchaus lesenswert. 3,5 Sterne

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  • Lancaster vs. York

    Die Rosenkriege - Sturmvogel

    Havers

    18. February 2015 um 18:38

    Als 1377 der englische König Edward III. aus dem Hause Plantagenet stirbt, beginnt zwischen Nachkommen ein erbittertes Ringen um die Königswürde, das sich schließlich in dem von 1455 bis 1485 „War of the Roses“ entlädt. Es geht um Geld, Macht und Einfluss, und die Kontrahenten leiten ihre Ansprüche aus dem Abstammen in direkter Linie von Edward III. ab. Die Lancasters, Yorks, Nevilles und Beauforts kämpfen um die Vorherrschaft – wobei sich in den Rosenkriegen schlussendlich das „House of York“ und das „House of Lancaster“ gegenüberstehen, die in ihrem Wappen eine weiße bzw. eine rote Rose führen. Den zeitliche Rahmen von Conn Igguldens historischem Epos „Sturmvogel. Die Rosenkriege“, das auf mehrere Bände angelegt ist, bildet die Regentschaft des glücklosen und schwachen Königs Henry VI. aus dem Hause Lancaster. Die Schilderung der Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven sowohl durch historisch verbriefte als auch fiktive Personen sorgt für Abwechslung, auch wenn der Autor meiner Meinung nach zu viel Gewicht auf die militärischen Aktionen legt. Wünschenswert wären detailliertere Schilderungen der zwischenmenschlichen Beziehungen gewesen, ganz gleich, ob intriganter oder freundschaftlicher Natur. Und auch die Szenen aus dem Alltag der Untertanen, die üblicherweise für das Zeitkolorit verantwortlich sind, sind äußerst spärlich gesät. Sehr lebendig wir es dann, wenn Derry Brewer, der Spion des Königs, die Bühne betritt -  ganz gleich, ob er mit dem König, dessen Unterstützern oder Feinden interagiert. Aber auch die Szenen mit Henry VI. und seiner Gemahlin, der überaus willensstarken und toughe Margaret von Anjou, haben durchaus ihren Reiz, denn im Gegensatz zu den ausführlichen Beschreibungen des Schlachtengetümmels menschelt es hier. Für die Lektüre dieses historischen Romans ist es hilfreich, zumindest die Eckdaten der englischen Geschichte präsent zu haben, damit man die Ereignisse zeitlich ein- und die Personen ihren jeweiligen Sippen zuordnen kann. Glücklicherweise ist am Ende des Romans diverses Zusatzmaterial zu finden, das die Lektüre unterstützt. Im August erscheint der zweite Band „Das Bündnis: Die Rosenkriege“, welches den Kampf um die Krone zwischen den Häusern Lancaster und York weitererzählt – ich freue mich schon darauf!

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  • Spannend fur Historienliebhaber!

    Die Rosenkriege - Sturmvogel

    Yuina

    23. December 2014 um 12:39

    England, 1437: Henry VI, genannt „das Lamm“ übernimmt die Regierungsgeschäfte, ist aber aufgrund Krankheit unfähig, sein Land zu regieren.  Nach seiner Machtübernahme wachsen die Konflikte mit Frankreich erneut. Die eigentlichen Machthaber des Königs sind einige seiner engsten Vertrauten, darunter William de la Pole, der Duke of Sufford. Um das Verhältnis mit Frankreich zu verbessern, wird die Heirat Henrys mit der jungen französischen Adligen Margaret von Anjou arrangiert. Im Gegenzug sollen von England besetzte Gebiete an Frankreich zurückfallen. Das englische Volk reagiert mit Aufständen. Gleichzeitig versucht Richard, Duke of York, der aufgrund der englischen Erbfolge ebenfalls begründete Ansprüche auf den Thron hat, den Hass des Volkes gegen den König zu seinem Vorteil zu nutzen. Margaret unterstützt Ihren Gemahl in diesen schwierigen Zeiten mit Entschlossenheit und Durchsetzungsvermögen, kann aber die wachsende Unbeliebtheit des Königs und die daraus resultierenden Geschicke nicht aufhalten.    Conn Iggulden stellt den ersten Roman seiner Serie um die Rosenkriege mit dem Titel „Sturmvogel“ vor. Er beschreibt geschichtlich fundiert und gut recherchiert, den Beginn der Regierungszeit Henry VI. Der schwache Sohn eines starken Königs hat es schwer, seine Regierungsgeschäfte wahrzunehmen, widmet er sich doch bevorzugt dem Gebet. Eine willensstarke Frau soll hier Abhilfe schaffen, die man in der Französin Margaret von Anjou zu finden glaubt. Tatsächlich erweist sie sich als wirkliche Königin, indem Sie sich als Frau in die Regierungsgeschäfte einmischt und Entscheidungen des Königs beeinflusst. Der Autor legt den Schwerpunkt seines Romans jedoch nicht auf die recht zarte aber respektvolle Liebesgeschichte zwischen dem König und seiner ihm vorher unbekannten Gemahlin, sondern stellt die Intrigen am Königshof sowie die politischen Auswirkungen dieser Heirat in den Vordergrund.   Der Leser kann sich entscheiden, wem er seine Sympathien schenken möchte: Auf der einen Seite der schwache König Henry VI, der fast schon Mitleid erregt und seine zu allem entschlossene Margaret, die ihrer Aufgabe als Königin durchaus gerecht wird. Auf der anderen Seite die mutigen Aufständischen, die alle Waffen und Kräfte mobilisieren, um ihr Land und ihre Existenz zu retten. Mittendrin der „Bösewicht“ Richard Plantagenet, Duke of York, der gemeinsam mit seiner Frau Intrigen schmiedet um sein Ziel zu erreichen: den englischen Thron.  Die spannend beschriebenen Kämpfe zwischen königlichen Rittern und Bogenschützen erinnern an die Schlachten des Hundertjährigen Krieges zwischen Engländern und Franzosen, aus denen die Engländer siegreich hervorgingen. Iggulden versucht nicht, die Kämpfe und Hinrichtungen zu beschönigen sondern beschreibt diese schon sehr anschaulich. Der Leser sollte also nicht allzu empfindlich sein.  Für den Leser, der sich nicht durch die oftmals verworrenen Familienverhältnisse in der Thronfolge Englands beirren lässt, ist „Sturmvogel“ ein spannender historischer Roman, der einem die Geschichte Englands im 15. Jahrhundert durchaus näher bringt. Durch die Ergänzung fiktiver Personen und Handlungen wirkt das Ganze nicht so vorhersehbar, so dass man auf die Fortsetzung gespannt sein kann.

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  • Guter Auftakt und ich warte auf Teil 2

    Die Rosenkriege - Sturmvogel

    ClaudisGedankenwelt

    04. October 2014 um 19:28

    England zur Zeit des hundertjährigen Krieges..... König Henry ist zu schwach um zu regieren. An die vergangenen Erfolge kann er einfach nicht anknüpfen und so verliert England kontinuierlich an Boden. Johanna von Orleans ist längst verbrannt worden, aber auch das ändert an dem Kurs England nichts. Um eine Waffenruhe auszuhandeln soll Henry nun die junge Margaret von Anjou heiraten. Doch der Preis für den Frieden ist hoch vielleicht sogar zu hoch. Die Grafschaften von Maine und Anjou sollen an die Franzosen zurückgehen. Doch die dort ansässigen Engländer nehmen die Enteignung natürlich nicht hin. Und auch auf den Thron hat es der eine oder andere schon abgesehen. Im Prolog wird schon klar, dass zu Zeiten Edwards III. schon die Rahmenbedingungen für die Rosenkriege geschaffen wurden. Im Nachwort geht der Autor auch nochmal darauf ein was alles historisch belegt ist und was genau selbst erdacht ist um die Lücken in der Geschichte schließen zu können. Dem Autor ist hier ein schlüssiges und interessantes Werk zu diesem Thema gelungen, das sich flüssig und gut lesen lässt. Aufgrund des Klappentextes hatte ich erwartet, dass es mehr um Margaret und Henry als Hauptprotagonisten gehen würde. Doch es waren in der Tat sehr viele Protagonisten, die immer wieder eine andere Seite der Geschehnisse beleuchtet haben und die Handlung vorantrieben. Derry Brewer als königlicher Spion, Richard York, Jake Cade, Thomas Woodchurch und viele andere Protagonisten haben ihren Part in dem Buch gehabt. Dennoch habe ich hier ein paar kleinere Kritikpunkte zu dem Buch. So war der zeitliche Ablauf der Ereignisse nicht immer klar, da er in seinem Buch keine Zeitangaben mehr macht. Sonst steht ja mal ein Monat und ein Jahr über einem neuen Abschnitt, aber das war hier nicht der Fall. Und so habe ich ein paarmal überlegen müssen wann der Abschnitt nun spielt. Auch der Übergang zwischen den Protagonisten war teilweise etwas holprig. Der Absatz endete teilweise am Ende der Seite und auf der nächsten Seite ging es plötzlich um jemand anderen an einem anderen Ort. Da hätte eine Absatzmarkierung in Form eines Sternchen oder so schon geholfen, auch wenn ich schon nach wenigen Worten wusste bei wem ich nun bin hat mich das doch manchmal ein wenig im Lesefluss gestört. Der Schwerpunkt liegt hier auf dem Ränkespiel und den militärischen Auseinandersetzungen. Die Gefühle der Protagonisten spielen zwar auch eine Rolle, werden jedoch sehr in den Hintergrund gedrängt von all den Scharmützeln und strategischen Abläufen. Das hat mich zwar nicht gestört, es hat jedoch auch dafür gesorgt, dass ich zu den einzelnen Protagonisten nur teilweise eine Bindung aufbauen konnte. Dies ist der erste Teil der Rosenkriege, Teil 2 erscheint im Herbst 2014 "War of Roses- Trinity" und ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen. Mein Fazit: Ein interessanter und aufschlussreicher Roman, aus dem man viel über die Rosenkriege lernen kann mit leichten Schwächen. Ich vergebe hier: ★★★★☆

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  • Die Rosenkriege - Sturmvogel

    Die Rosenkriege - Sturmvogel

    Klusi

    21. September 2014 um 22:14

    England im Jahr 1437: König Henry VI., gerade mal 16 Jahre alt, sitzt schon seit 8 Jahren auf dem Thron. Körperlich und geistig krank ist er oft nicht fähig, Entscheidungen für sein Land zu treffen. Die innere und äußere Sicherheit Englands sind gefährdet. Henrys Heirat mit der französischen Adeligen Margaret von Anjou soll den Frieden gewährleisten und die Macht Englands stärken. Aber das Bündnis ist nicht perfekt, sondern weist einige schwerwiegende Lücken und Fehleinschätzungen auf. Es kommt zu Aufständen, und die Situation eskaliert, sowohl in Frankreich als auch in England. Auch gibt es einen Widersacher, der ein Auge auf Henrys Thron geworfen hat und der alles dafür tut, die Macht an sich zu reißen: Richard, der Duke of York. Der Roman beginnt 1443 und schildert die historischen Ereignisse über einen Zeitraum von ca. 8 Jahren. Die Situation um den englischen Königsthron und die Ereignisse kann man als Vorbereitung und Beginn der Rosenkriege betrachten. Es gibt mehrere Handlungsstränge, die zum Teil in Frankreich, teilweise aber auch in England beginnen und sich im Lauf der Handlung aufeinander zu bewegen bzw. miteinander verkettet sind. Conn Iggulden schreibt ausführlich, detailreich und zugleich eingängig, so dass man das Buch, mit seinen über 600 Seiten, leicht und schnell lesen kann. Wie er seine Charaktere beschreibt, gefällt mir sehr gut; er verleiht den verschiedenen Personen ein Gesicht. Die meisten waren reale historische Persönlichkeiten, aber es gibt auch einige fiktive Charaktere, allen voran Henrys Meisterdetektiv, den sympathischen Derry Brewer, der dem Roman zufolge maßgeblich an der arrangierten Heirat zwischen dem König und Margaret de Anjou beteiligt war. So ein historischer Wälzer bringt immer viele Namen und Figuren mit sich, so dass ich das Personenregister, welches am Ende des Buches eingefügt ist, sehr hilfreich fand. Die Stammbäume der Adelshäuser, die in die Rosenkriege verwickelt waren und reichlich Kartenmaterial lassen die Zusammenhänge noch deutlicher erkennbar werden. Insgesamt ist das Buch sehr schön aufgemacht und großzügig mit Zusatzmaterial ausgestattet. Vermisst habe ich die genaueren Angaben und Jahreszahlen bei den einzelnen Kapiteln. Zwischen den Abschnitten gibt es oft längere Zeitsprünge, und es ist nicht immer gut erkennbar, in welchem Jahr man sich gerade befindet. Eigentlich mag ich es ja gerne, neben einem Roman noch in anderen Quellen nach weiteren Informationen zu suchen und mein Bild von den genauen Hergängen damit abzurunden oder zu ergänzen, aber in diesem Fall bremst es den Lesefluss doch recht spürbar. Mich fasziniert dieser Zeitabschnitt englischer Geschichte ungemein, aber der Autor hat hier für seine Geschichte einige Details und Charaktere so abgeändert, dass es für mich eher irritierend war und ich keinen wirklichen Sinn dahinter erkennen konnte. Auch muss ich gestehen, dass Conn Iggulden gerade die blutigen Schlachten in aller Ausführlichkeit darstellt. So manches Gemetzel ist über viele Seiten sehr detailverliebt ausgeschmückt, wobei die „friedlichen“ Szenen gerne in den Hintergrund rücken oder zum Teil nur kurz angerissen werden. Im Nachhinein fällt mir ein Vergleich ein, der meines Erachtens gut auf diesen Roman passt: Er ist wie eine farbenprächtige, üppig ausgeschmückte Patchworkdecke, auf der viele verschiedene Szenen vereinigt wurden, welche alle zusammen gehören und durch Nähte miteinander verbunden sind. Aber die Decke hat auch eine Vielzahl großer,blutiger Flecken, die das Muster stellenweise verdecken. Mein Fazit: Ein großartig geschriebener, sehr vielschichtiger Roman, der dem Leser die historischen Figuren und Situationen gut nahe bringt, wobei für meinen Geschmack die Kämpfe und Schlachten einen allzu großen Raum einnehmen.

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  • Interessanter erster Band

    Die Rosenkriege - Sturmvogel

    PMelittaM

    14. September 2014 um 19:42

    1443: England hat mit Henry VI. einen schwachen und kranken König. Um eine längere Waffenruhe mit Frankreich zu erreichen, soll Henry VI die französische Adelige Margaret von Anjou heiraten, außerdem wird England Anjou und Maine an die Franzosen abtreten, letzteres sehr zum Missfallen der dort mittlerweile ansässigen englischen Siedler. Der Roman ist der erste Teil einer Trilogie um die Rosenkriege, eine Zeit, die mir nicht ganz so geläufig ist. In diesem Band werden zunächst eine ganze Reihe Charaktere eingeführt und die Gründe für die Rosenkriege aufgeführt. Der Autor erzählt aus mehreren Perspektiven, so dass man als Leser nicht nur den Part der wichtigen historischen Personen, wie z. B. Margaret und Henry kennen lernt, sondern z. B. auch den der englischen Siedler im Anjou und Maine.Als Leser wird man so umfassend informiert und lernt verschiedene Beweggründe kennen. Die Perspektivewechsel tragen zudem zur Spannung bei. Ich persönlich mag es sehr, die Handlung aus verschiedenen Sichtweisen nahegebracht zu bekommen und hatte somit keine Probleme, dem roten Faden zu folgen. Alle Charaktere werden dem Leser gut nahe gebracht und wirken authentisch. Dem Thema entsprechend gibt es eine Reihe von Schlachten, die entsprechenden Szenen sind interessant und von der Länge her genau richtig, ich bin normalerweise kein großer Freund solcher Szenen, hier habe ich sie aber interessiert gelesen. Conn Iggulden erzählt flüssig und macht es einem schwer, den Roman aus der Hand zu legen. Der Autor hat gut recherchiert und wie es sich für einen guten historischen Roman gehört, finden sich auch hier Karten, Stammbäume und ein Personenregister (in dem aber leider nicht kenntlich gemacht wurde, wer historisch belegte und wer fiktive Person ist), zudem hat Conn Iggulden ein umfangreiches Nachwort geschrieben, in dem er auf Fakten und Fiktion eingeht und auch auf seine Gründe, warum er hin und wieder von den Fakten abgewichen ist. Solange ich erfahre, wo es Unterschiede gibt, und diese nicht zu gravierend sind, gestehe ich Autoren durchaus eine dichterische Freiheit zu, die es ihnen erlaubt, die Tatsachen an ihre Geschichte anzupassen, so dass mich die Abweichungen nicht weiter gestört haben. Mir hat der Roman sehr gut gefallen und ich empfehle ihn gerne an Genrefans. Dem Autor ist es gelungen, historische Tatsachen und gut gezeichnete Charaktere mit einer interessant erzählten Handlung zu verknüpfen. Die beiden weiteren Teile der Trilogie werde ich auf jeden Fall auch noch lesen.

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  • Rosenkriege - Sturmvogel

    Die Rosenkriege - Sturmvogel

    Zeliba

    10. September 2014 um 15:04

    Kann man an diesem Cover überhaupt vorbeigehen, ohne hinzusehen? Dieses edle Gold und dann diese Kombination aus der Schrift und der Gestaltung mit den Rosen. Es erinnert mich an die Buchgestaltung von damals. Einfach toll. Anscheinend musste wirklich erst mal Gold her, ehe ich mich von einem Historischen Roman locken ließ. ;) Und auch das englische Cover braucht sich nicht zu verstecken. Weniger Gold, dafür ein schönes Spiel mit der Helligkeit. Unsere deutschen Rosen sind jedoch beiweiten schöner. ;)   Aber auch die Innengestaltung mit Stammbaum und Karte ist einfach super.   Erster Satz - Unter dem Bett standen Schalen mit dunklem königklichen Blut, die der Artzt vergessen hatte. Ein unfähiger König und ein Land versinkt in Aufruh. Adel begehrt auf und flüsternd wird nach einem neuen König verlangt. Das Volk ist nicht dankbar für den teuer erkauften Frieden mit Frankreich. 1437. König Henry der VI. trifft eine folgenschwere Entscheidung. Für den Preis von mit Blut erkauftem Land, soll der Frieden nach Jahrzehntelangem Krieg gesichert werden. Eine Prinzessin aus den französischen Reihen wird das Band der beiden verfeindeten Länder besiegeln. Doch nicht jeder ist glücklich darüber. Das vertriebene Volk begehrt auf und zieht gegen den König zu Felde. Und auch hinter den eigenen Mauern ist der König von England nicht sicher . . .  Conn Iggulden hat mich mit schon nach wenigen Seiten überzeugen können. Sein Stil lässt Geschichte lebendig werden und kommt ohne jegliche langwierige Erklärung aus. Statt sich also durch endlose Seiten Geschichtstext zu quälen, fällt man direkt in die Geschichte hinein. Und dann geht es los. Schon gleich am Anfang auf den knapp 100 Seiten wechselt man als Leser regelmäßig das Geschehen. Einmal schaut man dem Meisterspion Derry über die Schulter. Dann belauscht man mit der französischen Prinzessin ihren Vater und erfährt zusammen mit einem Bogenschützen die Anfänge des Bauernaufstandes. Es ist einfach unheimlich viel und zu Beginn war ich etwas verwirrt. Was hat A mit F zu tun? Warum macht B sich solche Gedanken? Doch der Autor lässt seine Leser nicht lange in der Luft hängen. Bald schon erkennt man, wie sich die Handlungsstränge verweben, verflechten, dicker werden und mit einem Mal ist man direkt im Hauptgeschehen drin und es geht um alles . . . Lebendig. Das ist das erste Wort, was mit einfällt, wenn ich so die kleinen und großen Charakter, sei es König, Spion, Ritter, Lord, Bogenschütze oder Bauer, Revue passieren lasse. Jeder Einzelne, selbst der kleine Diener, der kaum einen Namen besitzt, fügt sich passend ins Gesamtgeschehen ein. Mein besonderer Liebling ist der Meisterspion Derry, auch wenn ich bis jetzt nicht einmal sicher bin, ob man ihm schlussendlich wirklich so sehr trauen sollte. Dann natürlich die Königin, welche so liebenswert und willensstark ist. Ihre Art mit ihrem Gemahl umzugehen finde ich bemerkenswert. Und den Duke von Suffort, der so unerschütterlich Loyal ist. Wenn ich von historischen Romanen immer ein derartiges Niveau erwarten kann, dann muss ich sagen wird dies nicht der Erste und letzte sein den ich mit zur Brust genommen habe. Ich war wirklich sehr positiv überrascht. Schon weil Conn Iggulden es einfach gleich von Beginn an schaffte eine tolle Stimmung in dem Buch zu erzeugen. Lebendige Geschichte, die wirklich etwas vermitteln kann. Was soll ich sagen. Ich bin wahnsinnig begeistert. Dazu kommen dann noch das Intrigenspiel der Adeligen und die Aufstände der Bauern. Aber auch erfährt man viel über die damalige Gerichtsbarkeit. Über das Foltern und wie leicht es für jene mit Macht es war, ein Geständnis aus anderen herauskitzeln zu lassen.  Ich jedenfalls war begeistert, und das obwohl ich immer sehr argwöhnisch am Regal mit dieser Genre vorbeigegangen war. Vielleicht habe ich auch gerade einfach ein Goldstück gegriffen? Nun das wird sich wohl bei meinem nächstem Abstecher zeigen. :) Der HEYNE - Verlag hat auch noch eine schöne Seite direkt über das Buch erstellt. Unteranderem könnt ihr einen Blick in den Stammbaum werfen, und auch ein paar Bilder der Charaktere bewundern. Ich muss sagen, Henry habe ich mir zwar anders vorgestellt, aber der Duke von Suffort ist 1 zu 1 mit meiner Vorstellung getroffen. Rosenkriege - Seite Auf ganzer Linie begeisterte mich der erste Band von Conn Iggulden´s Geschichte über die Rosenkriege. Die Erwartungen an Band zwei stehen damit natürlich hoch. Möge er bald kommen. 

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  • Die Rosenkriege

    Die Rosenkriege - Sturmvogel

    anell

    Als große Liebhaberin historischer Romane, habe ich mich auf die Rosenkriege - Sturmvogel wirklich gefreut. Diese Epoche, die Zeit der Rosenkriege, habe ich auf meiner historischen Reise bisher irgendwie außen vor gelassen. Nach meinen desaströsen Versuchen den Büchern von Rebecca Gablé etwas abzugewinnen, war Sturmvogel meine zweite Chance. Gleich zu Beginn will ich sagen, ich gebe dem Buch 3/5 Sternen. Es war okay, aber nicht sonderlich herausragend. Bisher war mir der Autor Conn Iggulden kein Begriff, aber auf Goodreads wird er immer in einem Atemzug mit Bernhard Cornwell genannt, den ich überaus schätze. Iggulden schreibt für ein eher männliches Publikum, das Buch ist voll mit teils sehr detailierten Schlachtszenen, Gewalt, Blut und Schmutz. Mir persönlich liegt Erzählweise mehr, als die von Frauen-Histo-Schmökern. Leider verliert sich Mr. Iggulden gern in diesen Beschreibungen, was das Buch manchmal ziemlich langatmig machte. Die genaue Beschreibung von Lebensumständen machen so ein Buch ja erst lebendig, und im Großen und Ganzen bin ich ein Fan von solch bildhaften Schilderungen, allerdings liegt mein Fokus eher auf den allgemeinen Lebensumständen, und weniger auf dem Militär. Eins meiner Probleme mit "Sturmvogel" war, dass der Autor unheimlich viel vorraussetzt. Mr. Iggulden ist Engländer und die Rosenkriege ist Teil der Geschichte seines Landes. Jedes Kind in England weiß bestimmt zehnmal besser, wer die ganzen Leute sind als ich. Mein Wissen über dir Rosenkriege verdanke ich 200 Seiten Rebecca Gablé, der Serie "White Queen" auf Sixx und ungefähr 20 Wikipediaartikeln die ich mir durchlesen musste, um zumindest rudimentär durchzublicken. (Nein, wir hatten das nie in der Schule. Wir haben das komplette Mittelalter, die Renaissance und frühe Neuzeit übersprungen um ganze 4 Jahre das 3.Reich "durchzunehmen") Wie dem auch sei, es gibt am Anfang Karten und Stammbäume, aber alle heißen William und Richard und Edward und Henry. Ich musste mich, wie gesagt, erst mal "einlesen" um zumindest die ich nenns mal "Hauptkonflikte" und das "Hauptproblem" zu verstehen. Die Figuren: Mr. Iggulden fährt in Sturmvogel groß auf. Wir haben ein ganzes Füllhorn an Figuren. Ich muss sagen, ich habe nichts gegen mehrere Erzählstränge, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass man immer seine "Lieblinge" hat und dann gibt es auch POVs die einem langweilen. In Sturmvogel mochte ich die Passagen von Magaret von Anjou, ihre Entwicklung war phänomenal und ich hätte gern mehr von ihr gehabt. Auch der Spion des Königs (wenn auch eine fiktive Figur) konnte bei mir Punkten. Vielleicht kam es auch daher, dass ich sie von Anfang an "kannte". Nach fast 200 Seiten wird dann die Figur des Jack Cade eingeführt. Ich gebe zu, ich wusste nicht, dass auch diese historisch ist (man kann ja auch nicht jede historische Person kennen) und ich fing an mich zu langweilen. Die Passagen von Jack Cade oder dem Bogenschützen Thomas Woodchurch waren ein harter Kampf für mich. Nicht, weil sie schlecht geschrieben waren, oder ganz und gar unwichtig für die Geschichte gewesen wären, sondern weil sie mich einfach weniger interessiert haben. Rein subjektiv gesprochen. Sobald diese zwei Herren die Erzähler waren, hatte ich nach zwanzig Seiten genug und musste das Buch erst mal wieder zur Seite legen. Jack und Thomas haben einfach nicht gezündet bei mir, leider wird ein Großteil der Geschichte von ihnen bestritten und ich hab ewig an dem Buch herumgelesen und mich mehr oder weniger durchgekämpft. Insgesamt: Ich glaube Conn Iggulden wollte hier den großen Wurf landen. Die Rosenkriege polarisieren geschichtsbegeisterte Leser schon immer, wie sich am großen Erfolg von Philippa Gregory und Rebecca Gablé ablesen messen lässt. Die Geschichte bietet alles, was das Herz begehrt. Schlachten. Intriegen. Liebe. Verzweiflung. Einen durchtriebenen Graf. Einen schwachen König. Ein Land am Abgrund. Aber irgendwie ist auch diesmal der Funke bei mir nicht übergesprungen. Im Kern war alles da, aber ich konnte mich nur wenig dafür begeistern, woran das jetzt genau lag, kann ich nicht sagen. Zum Abschluss will ich noch sagen, ich hab keine Ahnung warum das Buch Sturmvogel (in engl. Stormbird) heißt. Die zitierte Passage auf dem Buchrücken ist im Buch ziemlich unwichtig. Ich vergebe 3/5 Sternen für einen ordendlichen Histo, von dem ich mir aber mehr vesprochen hatte

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