Connie Palmen Die Freundschaft

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Inhaltsangabe zu „Die Freundschaft“ von Connie Palmen

Über eine ungewöhnliche Beziehung und die Selbsterforschung einer jungen Frau, die lernt, ihrem eigenen Kopf zu folgen und sich von falschen Vorstellungen zu befreien. Es erklärt, warum Schuldgefühle dick machen und warum einen die Liebe in den Alkohol treiben kann. Warum man sich von der Liebe nicht zuviel versprechen darf. Und daß die Erregung im Kopf nicht weniger spannend ist als die im Körper.

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  • Tagebuch einer 10-Jährigen

    Die Freundschaft
    Armillee

    Armillee

    26. September 2013 um 10:31

    Nach ca. 100 Seiten habe ich ganze Kapitel nur noch überflogen, dann ganz abgebrochen. Eine 10-Jährige erzählt aus ihrem Leben, was wichtig für sie ist, wie sie ihre Umwelt wahrnimmt, wie sie sich in der Familie aufgehoben fühlt, was ihr einzelne Personen bedeuten, ihre Eigenschaften, Vorlieben, Abneigungen, Erfahrungen.... und...wie sie endlich ihre beste Freundin findet. Eine Aussenseiterin ist es, Zigeunerin und mehrmals sitzengeblieben. Sie schliesst Blutsbrüderschaft mit einem Baum. Sie darf sich Bücher aus dem Jungensschrank aussuchen. Sie liest Karl May. Sie fährt mit dem Rad. Sie hüpft viel. Sie füttert eine Dohle. Sie spielt Brennball. Ich kann nur sagen, dass mich kindliche Abläufe des Alltages Null interessieren. Nix passiert da wirklich. Nix bleibt haften. Eine überflüssige Geschichte ohne Tiefe.

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  • Rezension zu "Die Freundschaft" von Connie Palmen

    Die Freundschaft
    Mona_Lisa

    Mona_Lisa

    07. June 2011 um 22:02

    Das Buch ging überhaupt nicht an mich. Ich dachte ich komme in dem Buch etwas schneller zu dem was ich eigentlich lesen wollte - und zwar das was auf der Rückseite steht. Stattdessen lass ich, etwas angeödet, von zwei Kindern, die sich auf komischerweise mögen und mir eigentlich auf den Keks gingen. Die Hauptdastellerin, die total begeistert von der älteren Babara ist und in den Pausen sich von ihr streicheln lässt und sie anspringt - ich hab keine Ahnung was ich davon halten soll. Ich versuchte stark zu bleiben und weiter zu lesen und hoffte auf das zu stoßen was ich eigentl vermutet habe darin zu finden, eine junge erwachsene Frau. Naja das dauerte mir über 100 Seiten doch etwas zu lange. Ich rühre es nicht mehr an. Die Form ist aus der Ich Perspektive, es ist Zeitraffen, es gibt Sprünge zurück in Erinnerungen der Hauptdastellerin. Zum Inhalt weiß ich nur, dass ein Kind uns etwas über sich erzählt und ihre Probleme, diese Beziehen sich auf ihre Familie, ihre Freunde und der Schule. Was danach kommt wird mir leider verborgen bleiben. Ich empfehle es denen, die kein Problem haben vor sich hinzudümpeln bis die Geschichte losgeht, denn ich fand das ganze nicht annähernd notwendig, es berührte mich auch nicht, es langweilte mich - zum Glück war es von der Sprache her gut zu lesen.

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  • Rezension zu "Die Freundschaft" von Connie Palmen

    Die Freundschaft
    virago

    virago

    16. June 2010 um 22:15

    Eines meiner Lieblingsbücher. Ich glaube bei diesem, dachte ich - meine Generation (guter 63er Jahrgang)fängt an (gut!) zu schreiben. Und hier etwas ausführlicher, da für Schiller Buchs Aktion "Mein Buch der Bücher" zum 15 Jährigen Jubiläum als meinen Titel eingereicht an info@schiller-buch.de. Bis zum 30.9.2010 alle mitmachen! Für Schiller Buch‘s Jubiläumsaktion „Mein Buch der Bücher“ habe ich doch jetzt tatsächlich, den Roman, der mir dazu einfällt, Connie Palmens „Freundschaft“ nach 12 Jahren wieder gelesen. Ich glaube, es war auch eines der wenigen Bücher, die ich nach dem erstmaligen Lesen gleich nochmals gelesen habe, um die angelegten Dimensionen angemessen zu verstehen. Schon die Einführung der Figur der Ara Callenbach durch die Ich Erzählerin Kit macht deutlich, daß dieser Mensch prägenden Einfluss auf das Leben von Kit haben wird: „Der Schulhof war mit einer niedrigen Steinmauer eingefasst, und an dieser Mauer lehnte sie. Es war ein außergewöhnlich warmer Frühsommer, wenige Wochen vor Ende des Schuljahres 1965/66 und wir waren zappelig und aufgekratzt wegen des schönen Wetters und weil die großen Ferien bevorstanden. Als um Viertel vor elf ein Mädchen aus der sechsten Klasse die Pause einläutete und ich nach draußen rannte, sah ich sie. Sie trug einen dicken, schwarzen Wintermantel, der ihr bis zu den Knöcheln reichte. Und das bei Temperaturen um die zwanzig Grad. Sie stand da, wie ich noch nie jemanden hatte da stehen sehen, mit souveräner Lässigkeit: herausfordernd, stolz und unbeteiligt. Der Schulhof war noch so gut wie leer, und sie herrschte über diese Leere. Ich blieb stehen, um sie ansehen zu können und weil ich es plötzlich kindisch fand mit dem anderen aus meiner Klasse zu spielen.“ Es zeigt sich schon hier, dass es sich um eine Coming of Age Geschichte handelt. Die beiden Hauptfiguren sind als Gegensatzpaar strukturiert, Kit ist die Kleinste, schmalste, sehr intelligent, wortgewandt aber auch unsicher. Ara ist ein Jahr älter, korpulent, der Natur verbunden, tierlieb und hat eine Lernschwäche. Die Zeitspanne ist der erwähnte 5. Klasse bis kurz vor Beendigung des Studiums, deren Abschlussarbeit sich auf philosophisch psychologischen Gebiet mit dem Thema der Freundschaft, Liebe, Sucht, Tod, Familie und weitere bedeutungsschweren Themen beschäftigt. Der Erzählerin scheint es mit dem Studium zu gelingen ihre durchaus schwierige geistig - körperliche Beziehung zu Ara aber auch all die anderen Verbindungen in ihrem Leben intellektuell zu verstehen und zu verarbeiten. Und es wird angedeutet, dass das Berufsziel nicht die wissenschaftliche Analyse, sondern das der AutorInnenschaft ist. Der in drei Teile gegliederte mit „Wörter und Dinge“, „Essen und Trinken“ , „Arbeit und Liebe“ überschriebene Roman hat mich durchaus nochmals gepackt, obwohl es für jedes Buch eine richtige Zeit gibt. Und die war für mich eher vor 12 Jahren als heute. Aber jedeR der Entwicklungsgeschichten mit philosophisch-psychologischem Hintergrund mag, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen können. Und welches Buch schafft es schon von mir 3 gelesen zu werden?

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