Connie Roters Das Grab im Schnee

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Inhaltsangabe zu „Das Grab im Schnee“ von Connie Roters

Winter in Berlin. In einer Kleingartenkolonie wird eine junge Frau tot aufgefunden. Sie war die Assistentin eines bekannten Showmasters und, wie es scheint, die Geliebte seines Konkurrenten. Wurde sie Opfer der Intrigen und Eitelkeiten des TV- und Filmbetriebs? Warum wurde die Leiche aber so sorgsam abgelegt und auffällig drapiert? Kommissar Breschnow und sein Team stoßen bei ihren Ermittlungen im Umfeld der Toten auf ein Geflecht aus Lügen und Schweigen. Als bald darauf eine zweite Leiche mit geöffneten Pulsadern im Schnee gefunden wird, ist klar: Der Fall ist abgründiger als gedacht und führt das Team schließlich zu einem ungesühnten Verbrechen in der Vergangenheit.

'Ein trüber, kalter Wintertag, dachte Breschnow. Vielleicht würde er ein Gedicht über dieses mörderische Weiß da draußen schreiben, dieses Leichentuch, das sich über die Stadt gelegt hatte.'

Toller, atmosphärischer Krimi mit interessanten Charakteren. Passt auch gut zur Jahreszeit...

— Katinka07

Ganz okay, hat sich etwas gezogen, sonst guter solider Krimi.

— Winterzauber

Spannender Krimi der Extraklasse

— Archimedes

ein zweites, dieses das erste, sehr gelunge debuet, schlaegt, wunderbar erzaehlt, kauzige charaktere&spannung im gut beschriebenem berlin...

— derSchildkroetensupperich

Sehr spannender - aber auch sehr verwickelte - Mordfälle. Perfekt für Krimi- und Ermittler-Fans!

— Wildpony

Kantige Charaktere und Spannung kombiniert mit Berliner Lokalkolorit.

— Nicky_G

Ein komplexer, spannender Krimi voller Verstrickungen und Wendungen.

— Nisnis

Spannung pur!

— Diana182

Solide deutsche Krimikost, die für meinen Geschmack etwas spannender hätte sein können.

— Baerbel82

Tolle Ermittlungsarbeiten, grundverschiedene Charaktere und die Frage: wer ist Opfer und wer ist Täter. Ein sehr lesenswerter Krimi!

— Kerstin_KeJasBlog

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  • Leserunde zu "Endstation Neukölln" von Connie Roters

    Endstation Neukölln

    sunny2014

    Ich freue mich, euch heute den dritten Krimi in der Reihe mit dem trinkenden und dichtenden Hauptkommissar Breschnow vorzustellen. "Endstation Neukölln" streift durch eine dunkle Parallelwelt zwischen Drogen, Dämonen und Gedichten. Zwei Tote in Neukölln: ein Drogendealer und ein Rechtsextremer der eine erstochen, der andere erschlagen. Hauptkommissar Breschnow stößt auf entwurzelte Existenzen, die den Weg zurück ins Leben nicht finden, und auf andere, die daraus ihren Nutzen ziehen. Unaufhaltsam dringt er in ein Geflecht aus Schmutz und Verrat ein und bringt sich und andere damit in tödliche Gefahr.Ein atmosphärischer Berlin-Krimi, schonungslos und eindringlich erzählt."Die Nachtluft empfing ihn kalt und feucht. Ein leichter Nieselregen hatte eingesetzt und tauchte die Stadt in zarten Nebel. Breschnow liebte dieses Wetter, liebte die regennassen dunklen Straßen und das getrübte Licht der Laternen. Es stimme ihn friedlich."

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    • 252

    Baerbel82

    01. August 2017 um 20:26
    tweedledee schreibt Mit Breschnow gebe ich dir recht, ich denke er hat sein Herz auf dem rechten Fleck. Zwar nicht regelkonform, aber wie er Willy in Schutz genommen hat rechne ich ihm hoch an. Für mich steht fest ...

    Es gibt 2 Vorgänger. Habe ich mal angehängt...

  • Differenzierte Charaktere

    Das Grab im Schnee

    michael_lehmann-pape

    07. January 2016 um 14:51

    Differenzierte Charaktere Die immer wieder zwischen die Ereignisse in der Gegenwart geschobenen, kurzen, assoziativen Eindrücke aus einer weiter zurück liegenden Vergangenheiten, bedeuten den Leser schon relativ früh in diesem Kriminalroman, dass die Motive für den zu ermittelnden Mord (und dieser wird nicht der einzige bleiben), in der Vergangenheit zu suchen sind. In einem traumatisierenden Akt und einem traumatischen Erlebnis. Wer aber hat das erlebt? Wer ist diese Figur, die damals, als heranwachsendes Kind einerseits so versagt hat, andererseits so schreckliches anschauen musste. Einer der Akteure im modernen Show-Geschäft? Zumindest bildet dies die einzige Spur für den völlig übernächtigten, kettenrauchenden (und hier am Wodka kräftig nippenden) Kommissar Breschnow mit seinem Team. Und das, anders als bei gebrochenen Helden anderer Kriminal- oder. Thriller Autoren ohne jede Selbstzerfleischung. Die dreckige, kalt. Wirkende Wohnung,, der. Alkohol, das häufige Verschlafen morgens, wenn die anderen schon mit der Besprechung warten, das Kettenrauchen? Alles keine weiteren Fragen oder inneren Unsicherheiten wert, ebenso wenig, wie das Angebot an eine Außenstehende, die Ermittlungen zu ergänzen oder der Wunsch, ohne Durchsuchungsbeschluss dringend nachsehen zu wollen, was sich hinter der Wohungstür an Indizien verbergen mag. Denn die Tote im Winter in dieser Laube in dieser Kleingartenanlage, ausgeblutet (aber nicht vor Ort) war Assistentin eines aufstrebenden Stars am Himmel der Showmaster. Und zugleich offen dessen Konkurrenten, dem etablierten Casting-Show-Moderator, gegenüber. Lag vielleicht in diesem „doppelten“ Interesse ein Motiv für eine Tat aus Eifersucht? Oder wurde einfach privat zu weit gegangen, wie die Ehefrau eines der Moderatoren des Öfteren schon am eigenen Leib feststellen musste. Allerdings, so richtige Spuren, eine wirklich zündende Idee hat noch keiner der Ermittler. Was dem Leser Gelegenheit gibt, dieser interessanten Gruppe von Beamten im einzelnen und in verschiedenen Konstellationen nachzugehen und näher kennen zulernen. Mitsamt einer weiteren Assistentin des Fernsehstudios, ehemals Journalistin und aus einem Vorgängerfall den Ermittlern noch gut bekannt. Wobei einer der Kriminalpolizisten sie vielleicht gerne noch näher kennen lernen würde. So ergibt sich ein differenziertes Bild zwischen einerseits übe längere Zeit nicht wirklich vom Fleck kommenden Ermittlungen, die dem Leser teils arg lang vorkommen, und andererseits durchaus kurzweilige und lebendig wirkende Eindrücke der handelnden Personen, die für manch Länge der Ermittlungen entschädigen. Düster wie das Wetter, privat mitgenommen, beruflich gefordert, Intrigen und doppelte Böden, alte Schuld und Ermittler, die den legalen Genussmitteln deutlich zusprechen, all das schafft eine interessante Melange von Stimmungen und emotionalen Zuständen, die den Leser bis zum Ende bei der Stange halten, auch wenn der Fall selbst nicht immer völlig überzeugend im Mittelpunkt des Interesses steht.

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  • Leserunde zu "Das Grab im Schnee" von Connie Roters

    Das Grab im Schnee

    Berlin_Verlag

    Ein Fall für Kommissar Breschnow - Griesgram, Vieltrinker, Hobbydichter Liebe Krimifreunde, wir freuen uns, euch in Hauptkommissar Breschnows Welt entführen zu dürfen und laden euch herzlich ein, mit uns und der Autorin Connie Roters ihren Kriminalroman DAS GRAB IM SCHNEE zu lesen und zu diskutieren.   Winter in Berlin. In einer Kleingartenkolonie wird eine junge Frau tot aufgefunden. Sie war die Assistentin eines bekannten Showmasters und, wie es scheint, die Geliebte seines Konkurrenten. Wurde sie Opfer der Intrigen und Eitelkeiten des TV- und Filmbetriebs? Warum wurde die Leiche aber so sorgsam abgelegt und auffällig drapiert? Kommissar Breschnow und sein Team stoßen bei ihren Ermittlungen im Umfeld der Toten auf ein Geflecht aus Lügen und Schweigen. Als bald darauf eine zweite Leiche mit geöffneten Pulsadern im Schnee gefunden wird, ist klar: Der Fall ist abgründiger als gedacht und führt das Team schließlich zu einem ungesühnten Verbrechen in der Vergangenheit... Wir verlosen 20 Freiexemplare – um an der Leserunde teilnzuehmen, braucht ihr neben etwas Losglück vor allem eure Fantasie! Unsere Autorin hat nämlich folgende Frage in die Leserunde mitgebracht: »Hauptkommissar Breschnow, ruppiger Ermittler und leidenschaftlicher Trinker, steht in der Schuld seines Freundes Paul. Was meint ihr, könnte Breschnow ausgefressen haben, dass Paul ihn zu einem Auftritt bei einem Lyrikfest "zwingen" kann. Welches Geheimnis teilen die beiden?« In der Leseprobe könnt ihr die ersten Spuren dieses Konflikt nachverfolgen.  Die Autorin und der Verlag freuen sich auf zahlreiche Bewerbungen und sind gespannt, welche Art von Schuldverhältnis zwischen Paul und Breschnow ihr euch EINFALLEN lasst. (Thesen, die dem wahren Sachverhalt nahekommen, werden bei der Verlosung nicht bevorzugt.) Connie Roters studierte Publizistik und Germanistik, arbeitete als freie Journalistin und Veranstalterin für Kleinkunst, als Modellbauerin und Innenrequisiteurin beim Film und als Sozialarbeiterin. Sie ist Mitglied bei den »Mörderischen Schwestern« und im »Syndikat« und lebt in Berlin. 

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    • 473
  • Solides Mittelfeld.

    Das Grab im Schnee

    LiberteToujours

    10. December 2015 um 12:11

    Als Breschnow eine ausgeblutete Leiche in einem Schuppen findet, ahnt er bereits böses. Als auf die erste eine zweite tote Frau folgt, sieht er sich in seiner Vermutung bestätigt. Hat der Täter vor noch weiter zu töten? Kann Breschnow ihn finden, bevor eine weitere Frau ihr Leben lassen muss? "Das Grab im Schnee" ist der zweite Teil einer Krimireihe rund um Kommissar Breschnow. Den ersten Teil zu lesen, ist für den zweiten nicht unbedingt notwendig (ich habe es nicht getan), an manchen Stellen würde es das Lesevergnügen aber sicherlich erhöhen. Es werden einfach häufiger Dinge angeschnitten, die in der Vergangenheit geschehen sind. Für das Verständnis der Handlung sind die relativ irrelevant - würden das Geschehen aber sicherlich noch plastischer Darstellen. Mit Breschnow ist Roters ein sympathischer Protagonist gelungen, der sich einerseits ganz in den Trend des seelisch angeschlagenen Ermittlers einreiht und dennoch komplett abseits davon steht. Denn im Gegensatz zum Altbekannten scheint sich Breschnow selten an seinen kleineren und größeren Macken zu stören. Er trinkt munter gemeinsam mit den Obdachlosen (was ihm einige Sympathiepunkte meinerseits eingebracht hat), nutzt diese Verbindungen dann ab und an mal für seine Verbindungen und steckt ihre Eigenheiten mit einem kleinen Schmunzeln weg. Der Fall an sich war gut und solide konstruiert - genau so, wie ein Krimi eben sein sollte. Etwa ab der Hälfte des Buches hat mein eine klare Spur, die Geschehnisse setzen sich von selbst zusammen, bereits vor der Auflösung - allerdings auch nicht zu früh. Gekonnt gezogener Spannungsbogen wie aus dem Lehrbuch. Gestört haben mich einzig und allein die Einblendungen zu Breschnows kranker Nichte, die so rein gar nichts mit der Story zu tun haben wollten. Ich bin normalerweise immer dafür, dass das Leben eines Protagonisten von mehreren Seiten beleuchtet wird, dafür war es mir dann allerdings wieder zu wenig.  Etwas mehr davon, um dem Ganzen eine "Berechtigung" zu geben oder etwas weniger um es wirklich nebenbei laufen zu lassen - das wäre für mich persönlich einfach angemessener gewesen. Alles in allem ein solider Krimi, der Fans dieses Genres sicherlich gefallen wird.

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  • Spannender Kriminalroman der Extraklasse

    Das Grab im Schnee

    Archimedes

    " Das Grab im Schnee" von Connie Roters , erschienen im Berlin Verlag. Ein spannender Kriminalroman der Extraklasse. Hauptkommissar Stefan Breschnow muss einen Mord an einer jungen Frau aufklären, die in einem Berliner Schrebergarten aufgefunden wurde. Dabei muss er tief ins Showbusiness eintauchen, denn die Tote war Assistentin des erfolgreichen Moderators Karsten Movara. Bei der Ermittlungen trifft Breschnow auf eine alte bekannte- Cosma Anderson, die er schon aus einem zurückliegenden Fall kennt- als kurzzeitige Tatverdächtige. Leider bleibt es nicht bei einer Toten. Eine zweite Frauenleiche wird beim Düppeler Forst im Schnee gefunden, und wie beim ersten Opfer auch, ist sie durch aufgeschnittene Pulsadern langsam ausgeblutet. Dieses Mal hat es die Ehefrau des Studiobosses David Schömtich erwischt. Mehr und mehr ins Visier der ermittelnden Beamten gerät Movara, denn seine Frau Nadine wurde ins Krankenhaus verletzt eingeliefert, mit schweren Unterleibsblutungen und aufgeschlitzten Pulsadern. Auch Peter Polen, jüngster Quizmaster in den Fernsehstudios und Freund von Nina Sebastian, dem ersten Todesopfer, verdächtigt Movara. Er fand in Ninas Wohnung eine versteckte Kamera mit eindeutigen Bildern. Wollte Nina Movara erpressen um schnell ins Showgeschäft zu kommen? Was hat eigentlich die, schon viele Jahre zurückliegende Vergewaltigung, mit diesen Fällen zu tun. Damals haben drei halbwüchsige Jungs aus einem kleinen Ort ein Mädchen vergewaltigt, dass erst kurz vorher mit ihrer Mutter ins Dorf gezogen ist. Ein kleiner Junge hat die abscheuliche Tat aus einem Gestrüpp beobachtet. Handelt es sich bei den Jungs um Karsten Movara, David Schömtich und Maik Schröder? Dieser Maik Schröder, der als gewissenloser Arzt Movara immer tatkräftigt zur Seite stand? Kommt die Wahrheit nach so langer Zeit doch noch ans Licht? Fazit: Toller Krimi auf 476 Seiten , mit Spannung bis zum Schluss. Man tappt lange im Dunkeln, wer der Mörder ist. Hauptkommissar Breschnow wird sehr menschlich dargestellt, mit all seinen kleinen Schwächen. Nach dem letzten Zeilen habe ich noch lange nachgedacht, denn es bleibt dem Leser offen, sich seine eigenen Gedanken zu machen. Von wem wurde eigentlich Cosma vergewaltigt? und was hat es mit dem Paul auf sich? Vielen Dank für die tolle Leserunde!

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    • 2
  • Das Grab im Schnee

    Das Grab im Schnee

    Winterzauber

    Das Cover und auch der Titel läßt auf einen winterlichen Krimi schließen. Tatsächlich ist der Winter in dieser Geschichte aber eher nebensächlich. Eine junge Frau wird in einer Kleingartenkolonie tot aufgefunden, nachdem sie vorher noch auf dem AB ihrer Eltern einen Hilferuf hinterlassen hat. Sie war die Freundin von Quizmaster Peter Polen und  und die Geliebte und Assistentin von Karsten Movare, einem sehr bekannten Moderator. Movare ist ein ziemlich unangenehmer Zeitgenosse, der auch seine Frau regelmäßig misshandelt. Die Polizeit ermittelt im Bereich des Shwobiz und bald darauf wird eine zweite Frauenleiche im Schnee gefunden, da sie woanders getötet wurde, müssen die Zuständigkeiten erst geklärt werden. Der Fall landet allerdings auch bei Kommisar Breschnow und seinem Team. Beiden Frauen wurden die Pulsadern aufgeschnitten. Ein who dune it Krimi mit ein paar eingebauten  Wendungen, ich wußte bis zum Schluss nicht, wer es getan haben könnte, da die offensichtlichen Leute, die prästentiert werden zu einfach gewesen wären. Ich habe den ersten Teil der Serie nicht gelesen, aber man findet sich auch so zurecht und schließt den muffeligen Breschnow, der mich an Kommissar Wallander von Menkell erinnert, in Herz. Die Story war teilweise etwas zäh, habe mich aber gut unterhalten gefühlt, obwohl ich am Ende das Motiv des Mörderse twas schwach fand.

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    • 2
  • Breschnows zweiter Fall

    Das Grab im Schnee

    bookgirl

    04. December 2015 um 16:29

    Inhalt In einer Kleingartenkolonie wird eine junge Frau tot aufgefunden. Bei den Ermittlungen findet Kommissar Breschnow mit seinem Team heraus, dass die Tote die Assistentin eines bekannten Showmasters und zugleich die Geliebte seines größten Konkurrenten ist. Je mehr Breschnow nachforscht, desto deutlicher wird, dass ein vor vielen Jahren zurückliegendes Verbrechen in direktem Zusammenhang zu dem Mord steht. Als weitere Frauen ermordet werden, wird eine Frage immer lauter: wer ist der Mörder? Meine Meinung "Das Grab im Schnee" ist ein von der ersten Seite an spannendes Buch, welches dem Leser ausreichend Möglichkeiten bietet mitzurätseln, um wen es sich bei dem Mörder handelt und worin sein Motiv besteht. Im Verlauf der Geschichte hatte ich mehrmals Verdächtige, die ich dann jedoch ein paar Seiten später des Verdachts wieder freisprechen musste, weil sie mich von ihrer Unschuld überzeugt haben. So muss ein guter Krimi sein, den Connie Roters zweifelsohne geschrieben hat. Geschickt verwebt sie die aktuelle Ermittlungsarbeit mit Rückblenden bzw. Einblenden, in denen der Täter zu Wort kommt. Diese Szenen sind ein wenig gruselig, zeigen sie doch, um was für einen perversen Mörder es sich handelt. In Andeutungen erfährt man, was vor vielen Jahren geschah und nun dazu geführt hat, dass mehrere Frauen sterben mussten. Breschnow ist ein Kommissar, den man in vielen Krimis vorfinden kann. Er gehört zum Typ grummeliger Einzelgänger mit einem Alkoholproblem und kaum Privatleben. Er war mir zwar nicht unsympathisch, aber ich hätte mir gewünscht, dass er sich ein wenig von der Masse abhebt. Auch das Ende hat mir nicht so gut gefallen, weil zu viele Fragen unbeantwortet blieben. Fazit "Das Grab im Schnee" ist ein fesselnder und unterhaltsamer Krimi, der mir spannende Lesestunden beschert hat und den ich gerne weiterempfehle.

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  • Abgründe

    Das Grab im Schnee

    Starbucks

    03. December 2015 um 17:35

    „Das Grab im Schnee“ von Connie Roters ist ein zur Jahreszeit gut passender, spannender Krimialroman. Hier tun sich Abgründe auf, die mir bis zum Schluss ein Rätsel blieben, und das macht ja auch einen guten Krimi aus. Zum Inhalt: Kommissar Breschnow ermittelt in einen etwas undurchsichtigen Fall. Erst gibt es nur eine Tote, die liebevoll in einer Schrebergartensiedlung abgelegt wurde, aber dann kommen noch ein Fall aus der Vergangenheit sowie weitere Verletzte und Tote dazu. Weil es in den beiden Mordfällen Ähnlichkeiten gibt, ermittelt Breschnow in beiden Fällen, auch, wenn die Zuständigkeiten des zweiten Mordes nicht eindeutig sind. Dieser Fall ist bereits der zweite um Kommissar Breschnow nach „Tod in der Hasenheide“; eine Kenntnis des ersten Falles ist aber nicht unbedingt notwendig. Der Kommissar ist sowohl Dichter als auch notorischer Trinker. Der Dichterkommissar ist eher außergewöhnlich und hat mir gut gefallen, der Trinker ist eher Klischee und macht den Kommissar auch nicht sympathischer, vielleicht menschlicher, aber zu viele von diesen Kommissaren gibt es schon, die psychisch und/oder körperlich ein Wrack sind. Das wäre gar nicht nötig gewesen. Die Protagonisten sind alles von brutal bis Muttersöhnchen, und obwohl es derer viele gibt, sind diese sehr gut charakterisiert und beschrieben. Viele sind nicht gerade sympathisch, aber glaubhaft. Trotzdem frage ich mich hier im mittleren Buchteil, ob man mit weniger Nebenhandlungen auch auskommen könnte, damit die Handlung etwas geradliniger verläuft. Manche Handlungsstränge wären vielleicht für den Fortgang der Handlung entbehrlich gewesen. Insgesamt ist hier ein spannender Krimi entstanden, der toll zur Jahreszeit passt und mich auch meist gefesselt hat. Ich würde gern den ersten Teil noch lesen und vergebe hier vier bis 4,5 Sterne. 

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213

    kubine

    01. December 2015 um 16:48
  • Ein spannender, komplexer Krimi voller Verstrickungen und Wendungen

    Das Grab im Schnee

    Nisnis

    Inmitten des Winters, wird eine Frau in einer Berliner Schrebergartenanlage tot aufgefunden. Die Pulsadern der Toten sind aufgeschnitten, doch weit und breit sind keine Blutspuren zu entdecken. Hauptkommissar Breschnow vermutet zunächst das Opfer einer Eifersuchtstat vor sich zu haben, doch schon bald wird die nächste Frauenleiche in ähnlichem Zustand aufgefunden. Ein spannendes Verwirrspiel beginnt. Meine Meinung: Diesen Kriminalroman habe ich gern gelesen. Der flüssige Schreibstil und die anfangs rasante Spannung trieben mich wirklich durch die Seiten. Die interessante Handlung, die im Umfeld des Showbusiness spielt, wird im Laufe der Geschichte sehr komplex ohne dass sie unüberschaubar wird. Viele Figuren erscheinen als potenzielle Täter und sind es dann doch nicht. Mein Kopfkino produzierte Schlüsse, die ich immer wieder verwerfen musste und so lebte die Geschichte von zahlreichen spannenden Verstrickungen und Wendungen. Leider empfand ich die Geschichte ab Mitte des Buches jedoch als vorhersehbar und akzeptierte das Offensichtliche zunächst nicht. Versuchte weitere Motive von Randfiguren zu entdecken, doch am Ende war es doch die Vorhersehbarkeit, die die Motive für Täter lieferte. Die Protagonisten sind zahlreich, doch ihre Lebensweisen und Charaktereigenschaften sind gut auseinander zu halten. Jede Figur besaß eine eigene Story, die Sympathie oder Antipathie in mir weckte. Breschnow, der ermittelnde Hauptkommissar, büsste bei mir ein wenig von seiner Sympathie ein, denn Kommissaren mit Alkoholproblemen begegnete ich in meiner Lesevergangenheit einfach zu häufig. Von manch einer Aktivität eines Charakters erwartete ich jedoch noch weitere Erklärungen und einzelne Situation wurden nicht abschließend aufgelöst. Es muss nicht immer bis ins Detail aufgelöst werden, denn schließlich wollen wir Leser unsere Fantasie arbeiten lassen, doch wenn ich zum Beispiel immer wieder mit der Krankengeschichte eines kleinen, schwer kranken Mädchens in der Geschichte konfrontiert und berührt werde, so wünsche ich mir am Ende doch zu wissen, warum ist sie krank, was hat sie und ähnliches. Ich frage mich, warum begleite ich das Mädchen durch die Geschichte? In sich ist die Handlung aber definitiv harmonisch und schlüssig und es mangelt nicht an Spannung. Die Spannungshöhepunkte waren gut gesetzt und verursachten ein Gänsehautfeeling, doch ab und zu empfand ich ein Hauch von Langeweile. Mein Fazit: Ein spannender Krimi, dem man manch fehlende Information gern verzeiht.

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    • 5

    Lienz

    24. November 2015 um 21:50
  • schnee - fall, 2

    Das Grab im Schnee

    derSchildkroetensupperich

    24. November 2015 um 18:04


  • Perfide Morde und ein recht verwickelter Fall - perfekt für spannende Lesestunden

    Das Grab im Schnee

    Wildpony

    Das Grab im Schnee  -  Connie Roters Kurzbeschreibung Amazon: Winter in Berlin. In einer Kleingartenkolonie wird eine junge Frau tot aufgefunden. Sie war die Assistentin eines bekannten Showmasters und, wie es scheint, die Geliebte seines Konkurrenten. Wurde sie Opfer der Intrigen und Eitelkeiten des TV- und Filmbetriebs? Warum wurde die Leiche aber so sorgsam abgelegt und auffällig drapiert? Kommissar Breschnow und sein Team stoßen bei ihren Ermittlungen im Umfeld der Toten auf ein Geflecht aus Lügen und Schweigen. Als bald darauf eine zweite Leiche mit geöffneten Pulsadern im Schnee gefunden wird, ist klar: Der Fall ist abgründiger als gedacht und führt das Team schließlich zu einem ungesühnten Verbrechen in der Vergangenheit... Mein Leseeindruck: In diesem Buch habe ich Kommissar Breschnow, einen engagierten Ermittler, zum ersten Mal kennen gelernt. Und den Fall, den er zuerst bearbeiten soll, ist dann wie ein Selbstläufer und zieht noch weitere Morde nach sich. Die Story ist absolut spannend und konnte  mal Einblick nehmen in die schillernde Welt der TV-Shows und der damit verbundenen Rivalitäten zwischen den Showmastern. Daher "ermittelt" man als Leser automatisch mit und ich kann nur sagen das bei diesem spannenden Fall - oder sagen wir mehr: Fällen - alles ziemlich verwickelt ist und ich wohl als Ermittler kläglich versagt hätte. Manche der Hauptprotagonisten waren mir auf Anhieb unsympathisch. Hier ganz besonders der Showmaster Movara. Er ist selbstverliebt und brutal. Und er "missbraucht" alle seine Frauen immer auf brutalste Weise. Daher zieht mal wohl unwillkürlich einen Faden zu der Vergewaltigung am Anfang, mit der in der Vergangenheit das Buch beginnt. Fazit: Ein absolut spannender Krimi, der mir viele lange Lesestunden bereitet hat. Auch wenn ich als Ermittler total falsch gelegen hätte so hat der Krimi für mich ein schlüssiges Ende, mit dem ich auf jeden Fall nicht gerechnet hätte. Kleinigkeiten erscheinen mir jedoch ein wenig unrealistisch. Das soll jedoch nicht bedeuten das mir der Krimi nicht gefallen hätte. Daher vergebe ich 4,5 Sterne für Breschnow und seine Ermittlungen. Und gerne werde ich jetzt Teil 1 ebenfalls noch lesen.

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    • 2
  • Wo liegt der Hund begraben?

    Das Grab im Schnee

    Kerstin_KeJasBlog

    Vielleicht liegt der Hund ja in der Vergangenheit begraben - also in der von Breschnow. Der Ermittler in diesem Buch. Hauptkommissar, ledig aber mit deutlichem familiärem Touch. Ein (noch) verkannter Lyriker, dessen Gedichte mir unwahrscheinlich gut gefielen und viel zu wenig im Buch vorkamen. Ständig am rennen und aufspringen, losjagen und vorwärtskommen wollen. Einer der viel zu oft trinkt, seinen Zigarettenkonsum deutlich einschränken sollte und mehr Essen und Schlaf braucht, schon alleine damit er noch viele Fälle klären kann, denn er gefiel mir richtig gut. Aber erstmal zur Story :  Eine junge Frau, ermordet aufgefunden in einer kleinen Gartenkolonie. Breschnow nebst Team wissen erstmal nicht wo sie mit ihren Ermittlungen anfangen sollen, denn es gibt so viele Ungereimtheiten. Aber im Laufe der Zeit stehen sie fast Schlange, die Verdächtigen und nun gilt es aufzupassen, der richtigen Spur zu folgen und im winterlichen Berlin nicht vom Weg abzukommen. "Das Grab im Schnee" von Autorin Connie Roters ist Band 2 aus der Reihe um Hauptkommissar Breschnow und kann auch ohne Vorkenntnis um Band 1 "Tod in der Hasenheide", gelesen werden. Zwar gibt es ein Wiedersehen mit einigen Protagonisten, aber wen man nicht kennt, den lernt man eben kennen. Wie so manchen Prota in diesem Buch, allen voran einer der Verdächtigen, ein brutaler Mann, einflussreich, bekannt und der Unsympath schlechthin. Fand ich klasse ge- und beschrieben und da konnte mich immer schön hineinsteigern.  Durch die Liste der Verdächtigen und regelmäßige kurze Abschnitte einer Erinnerung von Person Unbekannt war schnell klar, dass etwas ganz gewaltiges im Argen liegt. Etwas aus der Vergangenheit, langsam aufgebaut, immer nur Häppchenweise vorgelegt, was mich antrieb mit zu rätseln und Theorien aufzustellen. Ein flotter Stil, schnelle Wechsel, schöne Gespräche und Wortspiele der Protagonisten untereinander machten diesen Krimi so richtig rund. Besonders zum Schluss hin, nochmals eine Steigerung, da man dieser unbekannten Person endlich näher kommen wollte. Von Breschnow möchte ich gerne mehr lesen, mehr erfahren und weiterverfolgen wie es ihm und seinem Team weiter ergeht. Sind einem doch alle irgendwie ans Herz gewachsen, selbst wenn man nur die Nachnamen kannte. Ein lesenswerter Kriminalroman, für den ich gerne alle 5 Sterne vergebe. c ) K.B. 11/2015

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  • Breschnows zweiter Fall

    Das Grab im Schnee

    connychaos

    Winter in Berlin. In einer Kleingartenkolonie wird eine junge Frau tot aufgefunden. Sie war die Assistentin eines bekannten Showmasters und, wie es scheint, die Geliebte seines Konkurrenten. Wurde sie Opfer der Intrigen und Eitelkeiten des TV- und Filmbetriebs? Warum wurde die Leiche aber so sorgsam abgelegt und auffällig drapiert? Kommissar Breschnow und sein Team stoßen bei ihren Ermittlungen im Umfeld der Toten auf ein Geflecht aus Lügen und Schweigen. Als bald darauf eine zweite Leiche mit geöffneten Pulsadern im Schnee gefunden wird, ist klar: Der Fall ist abgründiger als gedacht und führt das Team schließlich zu einem ungesühnten Verbrechen in der Vergangenheit Tod in der Hasenheide hat mir sehr gut gefallen und ich habe sehnsüchtig auf einen weiteren Krimi von Connie Roters gelauert. Die Story liest sich sehr leicht und flüssig. Die Handlung ist sehr spannend und man hat viele Möglichkeiten mitzurätseln, wer nun der Täter ist. Man wird auf so manche falsche Fährte geführt. Neben Breschnow und seinem Team trifft man auch wieder auf Cosma. Darüber habe ich mich sehr gefreut, im vorherigen Buch fand ich sie sehr sympathisch, leider spielt sie hier keine allzu große Rolle. Sehr authentisch werden auch wieder die Handlungsorte beschrieben, ich habe beim lesen einiges wiedererkannt. Sehr mysteriös sind die Rückblenden, die Einblicke in die Vergangenheit des Täters bringen. Ich bin schon sehr gespannt auf Breschnows dritten Teil.

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  • Der Schnee verwischt nicht alle Spuren

    Das Grab im Schnee

    Maddinliest

    20. November 2015 um 19:18

    Ein toller Krimi aus Berlin mit sehr interessanten Protagonisten. Eine junge Frau wird tot in einer Gartenlaube aufgefunden. Sie hat durchtrennte Pulsadern, aber ein Selbstmord ist schnell ausgeschlossen, da sich kein Blut in der Laube befindet. Der schroffe aber im Kern liebenswerte Hauptkommissar Breschnow wird mit der Aufklärung des Mordes beauftragt. Bei der Überprüfung des Umfeldes der Toten landen die Ermittler in der Fernseh- und Showszene. Alle Spuren verlaufen sich aber schnell wieder und kurz darauf wird eine weitere Leiche mit geöffneten Pulsadern im Schnee gefunden. Die beiden Opfer haben scheinbar keine Verbindung zueinander. Das Ermittlerteam muss tief eintauchen in das Leben der Toten und der Umgebung, um auf Spuren zu stoßen. Droht bereits der dritte Mord?  Ich kenne das erste Buch um Hauptkommissar Breschnow "Tod in der Hasenheide" nicht, dennoch fiel es mir nicht schwer in die Geschichte zu finden. Der sicherlich nicht unkomplizierte Charakter des Hauptkommissars gibt dem Krimi ein zusätzliche Würze. Die Schreibweise von Connie Roters hat mir sehr gut gefallen. Ihr ist es gelungen mich an die Geschichte zu fesseln, so dass ich das Buch kaum noch aus der Hand geben wollte. Eine kluge und durchdachte Story, umgeben von einen immer vorhandenen Spannungsbogen und interessanten Protagonisten machten "Das Grab im Schnee" für mich zu einer sehr guten Krimiunterhaltung. Ich hatte als Leser immer wieder die Möglichkeit mitzurätseln und wurde des Öfteren auf eine falsche Fährte gelockt. Ich hoffe es wird weitere Fälle von diesem Ermittlerteam um Hauptkommissar Breschnow geben, ich wäre dann gerne wieder dabei. Ich möchte dieses Buch gerne Krimiliebhabern ans Herz legen, da ich mich so gut unterhalten gefühlt habe. 5 von 5 Sternen!!    

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