Connie Willis All Clear

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Inhaltsangabe zu „All Clear“ von Connie Willis

Winner of the Nebula Award Traveling back in time, from Oxford circa 2060 into the thick of World War II, was a routine excursion for three British historians eager to study firsthand the heroism and horrors of the Dunkirk evacuation and the London Blitz. But getting marooned in war-torn 1940 England has turned Michael Davies, Merope Ward, and Polly Churchill from temporal tourists into besieged citizens struggling to survive Hitler’s devastating onslaught. And now there’s more to worry about than just getting back home: The impossibility of altering past events has always been a core belief of time-travel theory—but it may be tragically wrong. When discrepancies in the historical record begin cropping up, it suggests that one or all of the future visitors have somehow changed the past—and, ultimately, the outcome of the war. Meanwhile, in 2060 Oxford, the stranded historians’ supervisor, Mr. Dunworthy, frantically confronts the seemingly impossible task of rescuing his students—three missing needles in the haystack of history. The thrilling time-tripping adventure that began with Blackout now hurtles to its stunning resolution in All Clear. (Quelle:'E-Buch Text/19.10.2010')

Tolles Thema, spannend und sehr gut geschrieben. Einen Punkt Abzug, da gerade Band drei sehr verwirrend ist.

— VictoriaBenner

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    All Clear

    VictoriaBenner

    09. July 2015 um 19:51

    "All Clear" ist der letzte Band des Dreiteilers von Connie Willis. Die Eröffnung der Reihe hat "Doomsday Book" gemacht, danach kam "Black Out" und dann "All Clear". Ich bin per Zufall an diese Reihe geraten, da eine Bekannte von mir sie mir mal mitgebracht und empfohlen hatte. Allgemein möchte ich zu der Serie sagen, dass ich allein die Idee, welche den Büchern zugrunde liegt faszinierend finde. Was aber sowohl an meinem leichten Faible für Sience Fiction, Großbritannien und Geschichte zusammenhängen kann. Wer also keine geschichtlichen Themen mag oder sich von komplizierten Zeit- und Raumverzerrungen, wie Zeitreisen eine ist, abschrecken lässt, der sollte die Finger von der gesamten Reihe lassen. Denn genau darum geht es in allen Büchern: Zeitreisen. Alle Bücher der Reihe spielen an der Universität in Oxford, etwa um 2060 herum. Mit Hilfe der Wissenschaft ist es möglich geworden etwas zu bauen, dass die Wissenschaftler nur "das Netz" nennen und das Menschen in die Vergangenheit zurückbefördern, für einige Zeit dort lassen  und im Anschluss, nach Ablauf einer bestimmten Frist, wieder zurückholen kann. Theoretisch. Leider ist das Zeitkontinuum nichts womit man leichtfertig herumspielen sollte, da man es bei jeder Manipulation zerstören kann. So ist es schon von vorneherein klar, dass bei diesen Zeitreisen immer etwas schief gehen muss.  "All Clear":Der abschließende und vermutlich auch verworrenste Band der drei Bücher.Noch bevor ich etwas zu dem Inhalt des dritten Bandes sagen möchte, möchte ich vorweg einen Rat loswerden. Lest den Band nicht, ohne die Vorgänger gelesen zu haben. Zumindest Band zwei "Black Out", sollte man vorher gelesen haben, sonst versteht man lange Zeit gar nicht wovon Band drei handelt und läuft Gefahr es in der Mitte abzubrechen. Denn Band drei baut unmittelbar auf Band zwei auf und ohne die Informationen aus Band zwei kann man Band drei nicht verstehen. Band Drei beginnt mit der Vereinigung der drei Zeitreisenden Michael Davis, der für die Zeitreise die Identität des amerikanischen Journalisten Mike Davis angenommen hat, Polly Churchill, die sich als Polly Sebastian ausgibt und als Verkäuferin in London arbeitet, und Merope Ward, die sich Eileen O´Reilly nennt und gerade ihre Verpflichtung als Dienstmädchen einer reichen Adligen auf dem Land beendet hat und nun auf der Suche nach Arbeit ist. Alle drei sind in der Zeitschleife von 1940 gefangen und können nicht mehr nach Hause, also in das Oxford von 2060 zurück. Da jeder der drei unabhängig von den anderen in das England der 1940ziger Jahre geschickt wurde, hatten sie im Verlauf des zweiten Bandes beschlossen sich den anderen anzuschließen, in der vagen Hoffnung, dass der "Drop", also das Portal zum "Netz", der jeweils anderen noch funktionieren würde. Im Verlauf des zweiten Bandes stellt sich das aber als fälschliche Annahme heraus und nun müssen die drei Reisenden im Verlauf des Dritten Bandes mit der Ausweglosigkeit ihrer Situation und den täglichen Herausforderungen einer Stadt im Bombenkrieg zurechtkommen lernen. Als wäre das nicht das einzige Problem, stellt sich bald heraus, dass zumindest für einen von ihnen mehr als nur eine reale Lebensgefahr besteht. Polly Churchill hat eine sogenannte "Deadline", eine Frist die abläuft und vor deren Ende Polly dringend wieder in das moderne Oxford zurück muss, da sie nach Ablauf der Frist nicht mehr im London der 1940ziger Jahre vorgesehen ist. Sollte sie es riskieren nach Ablauf der Frist noch dort zu sein, hätte das Folgen von einem Außmaß die sich keiner der Zeitreisenden wirklich vorstellen kann, da es, zum Glück, bisher zu einer solchen Katastrophe noch nie gekommen ist.  Nach und nach beginnen die Zeitreisenden sich den Kopf darüber zu zerbrechen, warum das Netz sie nicht nach Hause gehen lässt, warum noch niemand aus Oxford herübergekommen ist, um sie zu suchen und was wohl passieren könnte, wenn sie weiterhin gefangen sind in der Zeit des zweiten Weltkriegs. Im Verlauf dieser Überlegungen gelangen alle drei zu der Gewissheit, dass sie auf ihrer Zeitreise irgendetwas getan haben müssen, um die historischen Abläufe zu verändern, so dass das Netz, das Zeitkontiuum, sie und sich abschottet, um sich von weiteren Eingriffen in die Geschichte zu schützen. Ähnlich einem Körper, der einen Abszess abkapselt, um sich selbst vor einer weiteren Infektion zu schützen. Da jedoch niemand bisher Erfahrung mit einem solchen Fall gemacht hat, enden ihre Überlegungen damit, dass sie versuchen sich an andere Zeitreisende zu erinnern, die ihnen vielleicht helfen könnten. Alle drei haben ein schlechtes Gewissen, da jeder der drei im Verlauf seines Studienaufenthalts Entscheidungen getroffen hatte, die die Abläufe verändert haben könnte. (Merope hat im Verlauf ihres Aufenthaltes mehrfach einem Geschwisterpaar das Leben gerettet. Gleiches gilt für Michael Davies, welcher bei der Schlacht von Dünkirchen tatkräftig Soldaten das Leben rettete, die vielleicht in Wahrheit hätten sterben sollen. Und auch Polly greift unfreiwillig in die Geschichte ein, als sie zu Verabredungen zu spät kommt und eine ihrer Kolleginnen an ihrer statt im Kaufhaus verschüttet wird.) Während die Zeitreisenden vor Ort mit der Lebensgefahr durch die anhaltenden Bombardierungen zu kämpfen haben, realisiert Professor Dunworthy in Oxfort des Jahres 2060, dass mit dem Zeitsprung irgendetwas schief gelaufen sein muss. In fieberhafter Eile versucht er herauszufinden, warum es sein kann, dass keiner seiner Studenten bisher wieder aus der Vegangenheit zurückgekehrt ist. Als er aber keine Lösung finden kann, beschließt er ihnen hinterherzureisen, um sie vor Ort suchen und in die Zukunft zurückzubringen. Einmal im London der 1940ziger Jahre aber, muss auch er feststellen, dass ihm der Rückweg versperrt ist. Mit letzter Anstrenung schafft er es Polly, Michael und Merope zu finden, die inzwischen mit dem von Merope geretteten Geschwisterpaar Binns, unter einem Dach leben und sich den Gegebenheiten angepasst haben. Für die drei jungen Studenten sieht es mit der Ankunft Mr. Dunworthys so aus, als habe sich ihre letzte Hoffnung auf Heimkehr für immer zerschlagen und als müssten sie für immer in der Vergangenheit gestrandet bleiben.  FazitIch halte die Bücher von Connie Willis für absolut lesenswert, wenn sie auch etwas kompliziert sind.  Wie bereits schon oben erwähnt, sollte man Band drei nicht ohne Band zwei lesen, sonst wird man wohl kaum durch das Geschehen durchsehen, da in den letzten beiden Bänden ziemlich viele Personen eine Rolle spielen und quer durch Zeit geschickt werden.  Dies ist der einzige Minuspunkt den ich zu diesem Buch habe. Es ist am Ende schwer verständlich, da man wirklich Zeit braucht um zu begreifen, dass man es im Verlauf des dritten Bandes nur mit drei Personen zu tun hat, obwohl im Buch die Geschichte von insgesamt sechs erzählt werden. Die Verwirrung entsteht dadurch, dass, da die Personen als Zeitreisende bereits mehrere Leben gelebt haben.  Wer Geschichte mag und sich immer fragt, ob das was einem heute erzählt wird, wirklich so stimmt, der wird diese Bücher lieben. Denn sie vermitteln einem ein lebendiges Bild der trockenen Fakten. Man kann sich in das Leben der Menschen während des zweiten Weltkriegs einfühlen, bekommt ein ausführlichen Überblick über all die Schwierigkeiten, mit denen sie sich Tagein Tagaus konfrontiert sahen. Auf diese Art besteht die Geschichte des Krieges nicht nur aus einer Reihe von zahlen, sondern es wird einem wirklich bewusst was es bedeute haben muss unter solchen Bedingungen zu leben. Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass die Zeitzeugen heute immer mehr verschwinden, halte ich solche Bücher für wichtig, denn Zahlen allein können einem nicht verständlich machen, wie schlimm es ist während eines Krieges zu leben zu müssen. 

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