Connie Willis Die Jahre des schwarzen Todes

(23)

Lovelybooks Bewertung

  • 36 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 2 Leser
  • 2 Rezensionen
(12)
(6)
(3)
(1)
(1)

Inhaltsangabe zu „Die Jahre des schwarzen Todes“ von Connie Willis

Eine faszinierende Reise in die finsterste Zeit des Mittelalters Es sollte das größte Abenteuer ihres Lebens werden: Die junge Kivrin wird aus dem Jahr 2054 ins mittelalterliche England geschickt. Doch bei der Übertragung kommt es zu Problemen, und so landet die Geschichtsstudentin nicht wie geplant im Jahr 1320, sondern im Jahr 1348 – dem Todesjahr, in dem die Pest England entvölkerte. Und eine Rückkehr in die Zukunft scheint unmöglich zu sein …

Sehr spannend, das Mittelalter sehr mitfühlend beschrieben. Ein leichtes emotionales Lesevergnügen

— Aurinco
Aurinco

Langatmig, Lanfädig, Langweilig

— Celtic
Celtic

Sympathische Charaktere, unterhaltsame Dialoge und gut inszenierte Story im historical fiction-Epidemie-Zeitreise-Mix

— Bartlett
Bartlett

Genial, solche Bücher sind leider selten.

— Pepitasangria
Pepitasangria

Das beste, was ich je gelesen habe. Eine Zeitreise in die Pestjahre des Mittelalters zum hautnah miterleben, gewürzt mit englischem Humor.

— sursulapitschi
sursulapitschi

Stöbern in Science-Fiction

Star Kid

Für Kinder schwer zu verstehen

MaschaH

Scythe – Die Hüter des Todes

Ein düsterer, faszinierender und spannender Dystopieauftakt. Ich will sofort den 2. Band :)

Uwes-Leselounge

Der letzte Stern

War vom 1. Teil begeistert, ab dem 2. flachte meine Begeisterung leider ab. Es viel mir sehr schwer den 3. Teil zu Ende zu lesen... Schade!

Fraenn

Zeitkurier

Schöner Blick in die Zukunft, allerdings lag mir die Protagonistin nicht...

DunklesSchaf

Die drei Sonnen

Wirres Weltuntergangsscenario mit ein paar guten Ideen wie dem Computer aus 30 Mio. Menschen.

Alanda_Vera

Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

Ein faszinierendes und sehr gutes Buch, in dem man vielen interessanten Spezies begegnet. Etwas mehr Tempo hätte allerdings nicht geschadet.

Leseratt

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Die Jahre des schwarzen Todes" von Connie Willis

    Die Jahre des schwarzen Todes
    Jok

    Jok

    15. October 2012 um 07:18

    Kivrin ist eine Studentin, die in das Jahr 1320 geschickt wird, um die dortigen Verhältnissen zu studieren. Natürlich geht viel schief und sie muss die Grausamkeiten der Pest miterleben. Das Buch beschreibt ihre Erlebnisse und ihren Kampf mit der Pest. Sie selber kann wegen einer Impfung nicht erkranken, aber das hilft unter den Umständen nur sehr eingeschränkt. Der Roman ist kein typischer Zeitreiseroman. Vielmehr konzentriert er sich auf die Beschreibung der Lebensumstände im Mittelalter. Er baut eine sehr spannende Parallelhandlung zum Heute auf. Die Geschichte ist sehr spannend. Ich habe das relativ dicke Buch schnell gelesen und sehr genossen. Es macht wirklich Spaß. Eine gute und spannende Erzählung, nicht nur für Liebhaber von Science Fiction. Deshalb vier von fünf Sternen.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Jahre des schwarzen Todes" von Connie Willis

    Die Jahre des schwarzen Todes
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    06. January 2012 um 01:16

    Im Jahr 2054 sind spannende Zeiten angebrochen. Mit Hilfe eines Netzes sind Zeitreisen möglich, und die Historiker an Oxfords Colleges können ihre Theorien vor Ort überprüfen. Die junge Kivrin brennt darauf, ins Mittelalter zu reisen und hat sich umfassend vorbereitet. Aber als sie endlich in das Jahr 1320 versetzt wird, merkt sie sofort, dass etwas schiefgegangen sein muss. Ist es auch, und zwar gründlich, denn sie ist im Jahr 1348 gelandet, dem Jahr, in dem die Pest ausbrach. Eine Krankheit bricht auch im Oxford des Jahres 2054 aus. Ist sie durch das Zeitreisenetz gekommen? Jedenfalls macht sie es notwendig, dass eine Quarantäne verhängt wird. Die vielen Kranken, die versorgt werden müssen und die fieberhafte Suche nach der Krankheitsursache machen es unmöglich, sich um die Rückholung von Kivrin zu kümmern. Die Handlung wechselt ständig zwischen dem Mittelalter und dem Jahr 2054 hin und her. Beide Handlungsstränge sind spannend und von sorgfältig ausgearbeiteten und lebendigen Charakteren bevölkert, wie zum Beispiel Kivrin, die sich im Mittelalter gut einfindet und als wahre Freundin der Dorfbewohner erweist, Mr. Dunworthy, der im Jahr 2054 verzweifelt versucht, Kivrin zu helfen, dem einfallsreichen Colin, der eine schier unerschöpfliche Energie besitzt und der kleinen Agnes, die Kivrin in ihr Herz schließt. Auch skurrile Charaktere bereichern die Handlung: Die unbeirrbaren amerikanischen Handglockenspielerinnen, der um Toilettenpapier und andere Vorräte besorgte Sekretär Finch, die überbehütende nervende Mutter und ihr Sohn William, dessen ständiger Wechsel seiner Freundinnen sich als sehr hilfreich erweist. Sie alle habe ich liebgewonnen, habe mit ihnen gefiebert, gelitten, gestaunt und getrauert. Ich habe die Protagonisten so sehr ins Herz geschlossen, dass ich auf eine baldige Fortsetzung hoffe. Connie Willis breitet ihre Geschichte mit viel Einfallsreichtum, Liebe zum Detail und akribisch recherchiertem Setting aus. Besonders gefallen hat mir, wie plastisch und realistisch beschrieben das Mittelalter ist. Man hat fast den Gestank der damaligen Zeit in der Nase. Die ganze Brutalität, der Schmutz, die Armut, die alltägliche Gewalt gegen Frauen, all dies ist wirklichkeitsnah erzählt. Kurz gesagt, dieses Buch ist ein wunderbarer Schmöker und eine äußerst gelungene Verbindung zwischen historischem Roman und Science Fiction.

    Mehr