Conny Amreich

 3.7 Sterne bei 88 Bewertungen

Lebenslauf von Conny Amreich

Conny Amreich wurde 1986 in Wien geboren. Sie studierte Bühnen- und Kostümbild an der Universität für angewandte Kunst in Wien und hospitierte an verschiedenen Wiener Theatern. Aufgrund einer Beziehung verschlug es sie 2008 nach London, wo sie am Theater als Kostümassistentin arbeitet. Ein Arbeitseinsatz am Film-Set der Kult-Serie „Downton Abbey“ inspirierte sie zu ihrem Debütroman „Weil es nicht sein darf“, der 2014 in Deutschland erschien.

Alle Bücher von Conny Amreich

Weil es nicht sein darf

Weil es nicht sein darf

 (56)
Erschienen am 01.03.2014
Belle - Der Fluch von Balmoral Castle

Belle - Der Fluch von Balmoral Castle

 (32)
Erschienen am 20.11.2015

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Sandrica89s avatar

Rezension zu "Belle - Der Fluch von Balmoral Castle" von Conny Amreich

Wenn die Bestien nicht das Tier, sondern der Mensch ist...
Sandrica89vor 2 Monaten

Da ich ja ein so grosser Fan von "Die Schöne und das Biest" bin, musste natürlich dieses Buch bei mir einziehen, als ich es per Zufall in einer Buchhandlung gesehen habe. Mir war klar, dass es sich um eine Adaption handeln würde. Vor allem als ich las, dass es sich in Schottland abspielt. Dieses Detail hat mich erst recht neugierig gemacht. Nachdem ich das Buch etwa ein Jahr lang in meinem Regal unbetastet stehen gelassen habe, war heute nun der Tag gekommen und hab mich in die Welt von Belle eintauchen lassen...

Belle's Vater ist angesehener Tierarzt in ihrem Dorf. Als er plötzlich von der Queen den Auftrag bekommt, zu ihr zu reisen und um ihr geliebtes Pferd zu heilen, ist er hin und weg. Natürlich muss Belle auch mitgehen. Schliesslich will sie in die Fussstapfen ihres Vater treten. Leider wird das nicht gerne gesehen: eine weibliche Tierärztin. Schliesslich leben sie im Jahre 1877. Bevor sie aufbrechen können werden sie vom Staatsanwalt aufgehalten: den gut aussehenden Alberdon. Schon lange hat er ein Auge auf sie geworfen, obwohl er jede haben könnte. Doch Belle weigert sich auch nur in seiner Nähe zu sein. Als sie verkünden, dass die Königin sie aufgesucht hat, um ihr Pferd zu pflegen, macht er ihnen widerwillig Platz. Dorf eingetroffen versucht ihr Vater das Pferd zu untersuchen. Vorher hat er jedoch etwas zu tief ins Glas geschaut und ist etwas betrunken. Als Belle ihre Meinung sagt und vorschlägt, wie sie dem armen Pferd helfen soll, wird das vom Stallburschen abgelehnt. Bis die Königin höchstpersönlich ins Stall kommt und Belle auffordert weiterzumachen. Wie sie vermutet hat, bestätigt sich ihr Verdacht und dem Pferd sollte es bald besser gehen. Als der Abend einbricht will Belle wieder nach Hause reiten, um sich um all ihre Tiere zu kümmern. Leider kommen sie vom Weg ab, die Kutsche überschlägt sich und Belle fällt ihn Ohnmacht. Als sie wieder aufwacht, ist ihr Vater nirgendwo zu finden. Sie schnappt sich das Pferd und reitet los, bis sie auf ein Schloss stösst, dass sie nicht kennt. Eine Frau führte sie hinein und findet dort im Kerker ihren Vater fort. Bevor sie auch versucht ihn da rauszuholen, taucht eine bestialische Gestalt vor ihr auf. Um ihren Vater zu retten, bietet sie ihm ein Angebot an: sie bleibt freiwillig bei ihm, wenn ihr Vater gehen darf und verspricht, niemandem von dieser Gestalt zu erzählen.
Gleichzeitig treibt ein Serienmörder sein Unwesen in ihr Dorf. Bisher wurden drei Mädchen auf unnatürliche Art und Weise tot aufgefunden. Natürlich will Alberdon diesen Mörder finden und sich dadurch einen noch höheren Rang verschaffen. Leider weiss niemand, was er wirklich vor hat.
Belle versucht, mit diesem Tiermensch irgendwie zurecht zu kommen. Doch er lässt sich kaum blicken. Und wenn, dann ist er wegen irgendwas wütend auf sie und wird aggressiv. Doch sie will endlich die Wahrheit erfahren. Sie will alles wissen: wie er heisst, was er angestellt hat, wieso überall indische Sachen in seinem Turm rumstehen. Er weigert sich ihr alles zu erzählen. Nicht mal sein Dienstmädchen macht Anstalten, ihr zu helfen. Also ergründet sie Kinord Castle auf eigene Faust. Nur durch Zufälle erfährt sie zwar etwas mehr, doch sie wird nicht wirklich schlau daraus. Was sie aber gar nicht versteht ist, dass sie sich dennoch zum hm hingezogen fühlt. Sie sieht ihn nicht als Bestie, denn er kann durchaus nett und charmant sein. Dies hat er von allem an ihrem Geburtstag bewiesen. Dennoch bricht er ihr das Herz, als er sie von ihm wegstösst und sie gehen lässt. Genau zu diesem Zeitpunkt taucht die Königin auf und verkündet, dass Belle sofort mit ihr mitgehen müsse und das Biest schleunigst verschwinden muss. Denn genau jetzt, plant Alberdon einen Angriff...

Es war echt interessant zu lesen, wie Belle und das Biest im alten Schottland zueinander finden. Gleichzeitig wird auch ein uralter Fluch aus Indien miteingewoben, den ich wirklich interessant fand. Überall sind Verräter und man weiss nicht, wem man wirklich trauen kann. Dass das Biest aber etwas mit der Königin zu hat, war auch ganz was Neues. Besonders bemerkenswert fand ich jedoch den Fluch aus Indien. Wie er zustande kam, wie man ihn immer wieder in der Geschichte wiederfindet. Obwohl einem es erst ganz zum Schluss bewusst wird. Geschockt fand ich aber auch die Taten von Alberdon: dass er im Grunde böse ist, kann man sich ja schon dank des Märchens denken. Aber dass er auf diese Weise Belle für sich gewinnen will, ist einfach nur abstossend. Das auch ein tierischer Nebencharakter auftaucht, ist auch ganz ungewohnt, aber er passte so gut in dieser Geschichte. Die Autorin hat sich da einiges einfallen lassen, um Schottland mit dem alten Indien zusammen zu verbinden. Ich fand es weder kitschig, noch unlogisch. Obwohl mich das Ende doch ein wenig verwirrt hat, war es doch einleuchtend. Das Buch hat ja nur 200 Seiten, aber ist dennoch lesenswert, wenn man Märchenadaptionen liebt.

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BetweenTheWordss avatar

Rezension zu "Weil es nicht sein darf" von Conny Amreich

Eine bewegende und mitreißende Geschichte...
BetweenTheWordsvor 2 Jahren

Klappentext:

Wien im April 1914: Um Rache am Tod seiner Mutter zu üben, nimmt der 16-jährige Oskar Heller eine Stelle als Stallbursche bei der Adelsfamilie von Grayn an. Und das Undenkbare geschieht: Ausgerechnet der freiheitlich gesonnene Oskar, der die Aristokratie mit ihrem Snobismus und für ihn unbegründeten Herrschaftsanspruch hasst, verliebt sich in Alexandra, die Tochter des Hauses – und umgekehrt. Doch beide wissen, dass ihre Liebe keine Chance hat. Dann aber bricht der Krieg aus und alle Karten werden neu gemischt . . .


Meine Meinung:

Zu Beginn hatte ich so meine Probleme mit dem Schreibstil und der Sprache, doch nach den ersten paar Kapiteln hatte ich mich daran gewöhnt. Ehrlich gesagt gefiel mir das dann richtig gut, denn Beides passte eigentlich sehr gut zu der Zeit und hat das Feeling selbst dabei zu sein verstärkt.

Da das Buch während des 1. Weltkrieges spielt, habe ich nochmal einige Sachen dazu gelernt, die ich irgendwann schon mal im Geschichtsunterricht gehört hatte, doch die ich schon längst wieder vergessen hatte. Ich kann mir jetzt die Geschehnisse des Krieges bzw. wie das Leben der Menschen zu dieser Zeit aussah, auch noch viel bildlicher vorstellen. Alles in allem hat die Geschichte irgendwo mein Interesse für den 1. Weltkrieg wieder geweckt.

Die Protagonistin Alexandra war mir zunächst ziemlich unsympathisch, doch dann ist mir klar geworden, dass diese Art, die mich an ihr gestört hat, anerzogen und in dieser Zeit völlig üblich war, schließlich kennt sie nichts anderes. Sie wurde von Geburt an verwöhnt und wie jemand besonderes behandelt und ist deshalb so arrogant, aber im Inneren hat sie eigentlich einen total lieben und ehrlichen Kern.
Oskar dagegen ist seiner Zeit schon so weit voraus, mutig und zielbewusst. Im Grunde sind die Beiden eigentlich total verschieden, doch als Oskar in Alexandras Leben tritt, verändert sich diese nach und nach. Denn sie kommt richtig aus sich raus und beweist, dass sie auch mutig sein kann.

Die Geschichte ist so voller Gefühle, dass ich richtig mitfühlen konnte. Mal habe ich mich mitgefreut und dann habe ich wieder mit gelitten.

Cover:

Mir persönlich gefällt das Cover mit der lila schimmernden Silhouette des Mädchens richtig gut. Auch wenn es sehr schlicht ist, verrät das Kleid schon, dass das Buch nicht in unser heutigen Zeit spielt.

Fazit:

Eine Geschichte, die einen in eine andere Zeit und auch ein anderes Leben entführt. Die Liebesgeschichte ist dabei gar nicht mal das Interessanteste, sondern die Geschehnisse die der Krieg mit sich bringt, haben noch mehr mein Interesse geweckt. Insgesamt war die Mischung aus Liebesgeschichte und Kriegsgeschehen einfach perfekt.

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Yoyomauss avatar

Rezension zu "Belle - Der Fluch von Balmoral Castle" von Conny Amreich

Nette Adaption, mit mehr Details und Emotionen wäre es perfekt gewesen.
Yoyomausvor 2 Jahren

Zum Inhalt:

Schottland, 1877: In den nebelverhangenen Highlands stürzen die 16-jährige Belle Mc Bean und ihr Vater mit der Kutsche in den Abgrund – und finden sich in den Fängen einer mysteriösen Kreatur im verfallenen Kinord Castle wieder. Auf Belles Drängen hin lässt der Schlossherr ihren kranken Vater frei – sie selbst jedoch muss seine Gefangene bleiben. Für Belle völlig unerwartet, fühlt sie sich immer mehr zu dem vor den Augen der Menschheit verborgen lebenden Schlossherrn hingezogen. Als Soldaten aus der Stadt Kinord Castle umzingeln, muss Belle sich entscheiden, ob sie sich selbst oder sein Leben retten will.

Aberdeen 1877 - die Zeit der Industrialisierung hat begonnen. Frauen haben in dieser Zeit noch nicht viel zu sagen, aber das britische Empire wird von Königin Victoria regiert und das mit eiserner Hand. Die junge Tierarzttochter Belle lebt seit dem Tod ihrer Mutter allein bei ihrem Vater, der viel und gerne tief in die Flasche schaut. Sie kümmert sich um die Tiere, die er zu behandeln hat und so manche Diagnose wird durch das wissbegierige und aufgeweckte Mädchen gestellt, denn die Tiere sind ihr lieber als die Menschen. Während Belle sich als eher unscheinbar wähnt, hat der Staatsanwalt und Frauenschwarm Alberdon ein Auge auf sie geworfen. Immer wieder macht er ihr den Hof, doch Belle weist ihn stets ab. Dabei hat sich Alberdon einen hochrangigen Namen gemacht und aalt sich in seiner Berühmtheit. Besonders jetzt hat Alberdon eine große Rolle in der Bekämpfung der Kriminalität und gewinnt immer mehr an Beliebtheit, denn er ist einem Serienmöder auf der Spur, der rund um Balmoral Castle - den Ländereien der Queen - sein Unwesen treibt.
Als das Lieblingspferd der Queen erkrankt machen sich Belle und ihr angetrunkener Vater auf den Weg, um dem armen Tier zu helfen. Schnell stellt die Queen fest, dass sie ein ganz aufgewecktes Mädchen vor sich hat, denn es ist Belle, die die Diagnose stellt und dem Tier das Leben rettet. Auf dem Heimweg jedoch geschieht ein Unglück. Die Kutsche von Belle und ihrem Vater kommt vom Weg ab. Als Belle wieder zu sich kommt, ist sie mutterseelenallein und irrt durch das Moor. Bald findet sie die Ruine von Kinord Castle, in der sie ihren schwer verletzten Vater findet. Er wird von einem grausamen Wesen gefangen gehalten. Im Tausch gegen sich selbst kann Belle erwirken, dass ihr Vater gehen darf. Jedoch nimmt das Wesen ihm das Versprechen ab, dass er nicht erzählen darf, wo seine Tochter ist, sonst ist ihr Leben verwirkt. Belle lebt fortan in Kinord Castle, lernt das Wesen fürchten, aber auch verstehen. Was Belle jedoch nicht weiß: Das Wesen ist von einem Fluch belegt worden und Alberdon durchschaut ihren Vater und macht sich auf die Suche nach ihr.

Die Neuinterpretation des klassischen Märchens "Die Schöne und das Biest" ist mit diesem Roman wirklich gut gelungen. Stimmig beginnt die Geschichte mit einer grausamen Tat in der Kolonie Indiens, die das Biest hervor bringt. Das Ganze in das britische Empire zu verlegen, war eine wirklich gute Idee, denn die Stimmung rund um das Moor ist stimmig. Man kann die neblige und trostlose Landschaft regelrecht vor sich sehen. Immer wieder baut die Autorin aktuelle Probleme der damaligen Zeit mit ein. So geht es darum, welchen Wert die Frau in der  Industrialisierung gespielt hat, welche Rechte und Pflichten im britischen Empire galten und wie der technische Fortschritt sich auf das Leben der Menschen auswirkt. Neben fast schon mittelalterlichen Zuständen tauchen immer wieder moderne Aspekte auf, die die Geschichte auffrischen. Dass Belle sich in das Biest verliebt ist aus alten Märchen bekannt. Jedoch fand ich es sehr schön, dass das Biest hier zum einen von Vertrauten verraten wird und Belle durch ihre Neugier herausfindet, warum das Biest überhaupt erst entstanden ist. Das Ganze dann noch in einen orientalischen Gesamtpaket zusammen zu fassen war mutig, aber auch interessant und stimmig. Was mir jedoch an der Story gefehlt hat, sind die Emotionen zu Beginn des Buches und das eine oder andere Detail. Wäre mehr auf ihre Angst oder ihren Kummer eingegangen worden, dann wäre die Geschichte in meinen Augen perfekt gewesen.
Belle als Protagonistin ist ein sehr starkes Mädchen. Sie setzt sich über die allgemeinen ständischen Ansichten hinweg, ist wissbegierig und nicht auf den Mund gefallen. Sie greift hart durch, wenn es sein muss und könnte keinem Tier jemals Leid zufügen. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht Tieren zu helfen und möchte Tierärztin werden. Ihr Wissen wird auch bald gebraucht, als sie das Biest kennen lernt und er verletzt ist. Belle empfindet mit der Zeit immer mehr für das Biest und der Gedanke zu fliehen rückt immer mehr in den Hintergrund. 

Empfehlen möchte ich die Geschichte allen die "Die Schöne und das Biest" lieben und Märchenadaptionen mögen. Auch wenn man weiß, wie die Geschichte verläuft und endet, ist diese Version sehr erfrischend und macht Spaß.

Idee: 5/5
Logik: 4/5
Emotionen: 4/5
Charaktere: 4/5


Gesamt: 4/5

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dtv_Verlags avatar
Spannend, romantisch und voller Abenteuer: ›Weil es nicht sein darf‹ ist die mitreißende Geschichte einer unmöglichen Liebe, angesiedelt vor der faszinierenden, historischen Kulisse Wiens.

Neugierig? Darum geht’s:
Wien im April 1914: Nichts hasst der sechzehnjährige Oskar so sehr wie die privilegierte Aristokratie! Als seine Mutter, die als Kammerzofe bei der herrschaftlichen Familie von Grayn arbeitete, unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, schleust sich Oskar als Stallbursche ins Schloss ein, und das Undenkbare geschieht: Ausgerechnet in die Tochter des Hauses, Alexandra, verliebt sich Oskar – und umgekehrt. Doch beide wissen, dass ihre Liebe keine Chance hat. Dann aber bricht der Erste Weltkrieg aus und die Karten werden neu gemischt …

Mehr Infos zum Buch und zur Autorin findest du hier: http://www.dtv.de/buecher/weil_es_nicht_sein_darf_74005.html

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