Conny Amreich Belle - Der Fluch von Balmoral Castle

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Inhaltsangabe zu „Belle - Der Fluch von Balmoral Castle“ von Conny Amreich

Schottland, 1877: In den nebelverhangenen Highlands stürzen die 16-jährige Belle Mc Bean und ihr Vater mit der Kutsche in den Abgrund – und finden sich in den Fängen einer mysteriösen Kreatur im verfallenen Kinord Castle wieder. Auf Belles Drängen hin lässt der Schlossherr ihren kranken Vater frei – sie selbst jedoch muss seine Gefangene bleiben. Für Belle völlig unerwartet, fühlt sie sich immer mehr zu dem vor den Augen der Menschheit v erborgen lebenden Schlossherrn hingezogen. Als Soldaten aus der Stadt Kinord Castle umzingeln, muss Belle sich entschei- den, ob sie sich selbst oder sein Leben retten will.

Tolle Märchenadaption

— Kurousagi
Kurousagi

Nette Adaption, mit mehr Details und Emotionen wäre es perfekt gewesen.

— Yoyomaus
Yoyomaus

Gelungene Version einer Geschichte, die mich immer wieder fasziniert!

— Rebecca1493
Rebecca1493

"Die Schöne und das Biest", neu geformt. Rasant und unterhaltsam

— Losnl
Losnl

[3/5] Bei dieser Geschichte hätte man den Märchenanteil herausnehmen und den Fokus auf die schottischen Intrigen legen sollen.

— Marysol14
Marysol14

Seufz.... toll!

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Tolle Märchenadaption, die mich sofort gefesselt hat.

— leseratte69
leseratte69

Traumhaft, Märchenhaft

— Lesefantasie
Lesefantasie

Die Geschichte hat mich kurzweilig unterhalten doch nicht ganz meinen Geschmack getroffen.

— Avirem
Avirem

Die Story geht zügig voran, aber trotzdem ein Buch, das einen packt und nicht wieder los lässt, bis man es zu Ende gelesen hat.

— luckiss
luckiss

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  • Nette Adaption, mit mehr Details und Emotionen wäre es perfekt gewesen.

    Belle - Der Fluch von Balmoral Castle
    Yoyomaus

    Yoyomaus

    10. October 2016 um 10:19

    Zum Inhalt:Schottland, 1877: In den nebelverhangenen Highlands stürzen die 16-jährige Belle Mc Bean und ihr Vater mit der Kutsche in den Abgrund – und finden sich in den Fängen einer mysteriösen Kreatur im verfallenen Kinord Castle wieder. Auf Belles Drängen hin lässt der Schlossherr ihren kranken Vater frei – sie selbst jedoch muss seine Gefangene bleiben. Für Belle völlig unerwartet, fühlt sie sich immer mehr zu dem vor den Augen der Menschheit verborgen lebenden Schlossherrn hingezogen. Als Soldaten aus der Stadt Kinord Castle umzingeln, muss Belle sich entscheiden, ob sie sich selbst oder sein Leben retten will.Aberdeen 1877 - die Zeit der Industrialisierung hat begonnen. Frauen haben in dieser Zeit noch nicht viel zu sagen, aber das britische Empire wird von Königin Victoria regiert und das mit eiserner Hand. Die junge Tierarzttochter Belle lebt seit dem Tod ihrer Mutter allein bei ihrem Vater, der viel und gerne tief in die Flasche schaut. Sie kümmert sich um die Tiere, die er zu behandeln hat und so manche Diagnose wird durch das wissbegierige und aufgeweckte Mädchen gestellt, denn die Tiere sind ihr lieber als die Menschen. Während Belle sich als eher unscheinbar wähnt, hat der Staatsanwalt und Frauenschwarm Alberdon ein Auge auf sie geworfen. Immer wieder macht er ihr den Hof, doch Belle weist ihn stets ab. Dabei hat sich Alberdon einen hochrangigen Namen gemacht und aalt sich in seiner Berühmtheit. Besonders jetzt hat Alberdon eine große Rolle in der Bekämpfung der Kriminalität und gewinnt immer mehr an Beliebtheit, denn er ist einem Serienmöder auf der Spur, der rund um Balmoral Castle - den Ländereien der Queen - sein Unwesen treibt.Als das Lieblingspferd der Queen erkrankt machen sich Belle und ihr angetrunkener Vater auf den Weg, um dem armen Tier zu helfen. Schnell stellt die Queen fest, dass sie ein ganz aufgewecktes Mädchen vor sich hat, denn es ist Belle, die die Diagnose stellt und dem Tier das Leben rettet. Auf dem Heimweg jedoch geschieht ein Unglück. Die Kutsche von Belle und ihrem Vater kommt vom Weg ab. Als Belle wieder zu sich kommt, ist sie mutterseelenallein und irrt durch das Moor. Bald findet sie die Ruine von Kinord Castle, in der sie ihren schwer verletzten Vater findet. Er wird von einem grausamen Wesen gefangen gehalten. Im Tausch gegen sich selbst kann Belle erwirken, dass ihr Vater gehen darf. Jedoch nimmt das Wesen ihm das Versprechen ab, dass er nicht erzählen darf, wo seine Tochter ist, sonst ist ihr Leben verwirkt. Belle lebt fortan in Kinord Castle, lernt das Wesen fürchten, aber auch verstehen. Was Belle jedoch nicht weiß: Das Wesen ist von einem Fluch belegt worden und Alberdon durchschaut ihren Vater und macht sich auf die Suche nach ihr.Die Neuinterpretation des klassischen Märchens "Die Schöne und das Biest" ist mit diesem Roman wirklich gut gelungen. Stimmig beginnt die Geschichte mit einer grausamen Tat in der Kolonie Indiens, die das Biest hervor bringt. Das Ganze in das britische Empire zu verlegen, war eine wirklich gute Idee, denn die Stimmung rund um das Moor ist stimmig. Man kann die neblige und trostlose Landschaft regelrecht vor sich sehen. Immer wieder baut die Autorin aktuelle Probleme der damaligen Zeit mit ein. So geht es darum, welchen Wert die Frau in der  Industrialisierung gespielt hat, welche Rechte und Pflichten im britischen Empire galten und wie der technische Fortschritt sich auf das Leben der Menschen auswirkt. Neben fast schon mittelalterlichen Zuständen tauchen immer wieder moderne Aspekte auf, die die Geschichte auffrischen. Dass Belle sich in das Biest verliebt ist aus alten Märchen bekannt. Jedoch fand ich es sehr schön, dass das Biest hier zum einen von Vertrauten verraten wird und Belle durch ihre Neugier herausfindet, warum das Biest überhaupt erst entstanden ist. Das Ganze dann noch in einen orientalischen Gesamtpaket zusammen zu fassen war mutig, aber auch interessant und stimmig. Was mir jedoch an der Story gefehlt hat, sind die Emotionen zu Beginn des Buches und das eine oder andere Detail. Wäre mehr auf ihre Angst oder ihren Kummer eingegangen worden, dann wäre die Geschichte in meinen Augen perfekt gewesen.Belle als Protagonistin ist ein sehr starkes Mädchen. Sie setzt sich über die allgemeinen ständischen Ansichten hinweg, ist wissbegierig und nicht auf den Mund gefallen. Sie greift hart durch, wenn es sein muss und könnte keinem Tier jemals Leid zufügen. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht Tieren zu helfen und möchte Tierärztin werden. Ihr Wissen wird auch bald gebraucht, als sie das Biest kennen lernt und er verletzt ist. Belle empfindet mit der Zeit immer mehr für das Biest und der Gedanke zu fliehen rückt immer mehr in den Hintergrund. Empfehlen möchte ich die Geschichte allen die "Die Schöne und das Biest" lieben und Märchenadaptionen mögen. Auch wenn man weiß, wie die Geschichte verläuft und endet, ist diese Version sehr erfrischend und macht Spaß.Idee: 5/5Logik: 4/5Emotionen: 4/5Charaktere: 4/5Gesamt: 4/5

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  • Unterhaltsam und rasant

    Belle - Der Fluch von Balmoral Castle
    Losnl

    Losnl

    25. July 2016 um 19:26

    „BELLE – Der Fluch von Balmoral Castle“ von der Autorin Conny Amreich, bescherte mir unterhaltsame Lesestunden.Schottland 1877: In den nebligen Highlands leben die 16 jährige Belle McBean und ihr Vater. Nachdem sie mit ihrer Kutsche verunglücken, finden sie sich in den Fängen einer mysteriösen Kreatur, in einem verfallenen Schloss wieder. Belle gelingt es jedoch, den Schlossherrn zu überzeugen, ihren kranken Vater gehen zu lassen – sie selbst bleibt aber als Gefangene. Schließlich fühlt sich Belle immer mehr zu dem Schlossherrn hingezogen. Als der Schlossherr von Soldaten bedroht wird, muss Belle sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht...In Anlehnung an das Märchen „ Die Schöne und das Biest“, ist der Autorin ein sehr unterhaltsamer, aber auch spannender Roman gelungen. Der Schreibstil von Conny Amreich ist sehr flüssig und zügig zu lesen. Somit fliegt man förmlich durch das Buch.Die Charaktere und Schauplätze sind anschaulich in Szene gesetzt, so dass ich mich in Mitten der Geschichte wieder fand. Der Spannungsbogen wird durch das böse Treiben eines Mädchenmörders, immer weiter gespannt, was die Geschichte in neuem und modernen Glanz erscheinen lässt.Vor allem das wunderschöne Cover ist dem Inhalt entsprechend angepasst und erregt Aufmerksamkeit.Ein rasanter Roman, der unterhaltsame Lesestunden bietet. Ein Hauch von Märchen, verflochten mit Magie und Spannung, ergibt für mich ein lesenswertes Buch.

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  • Unstimmige Mischung oder warum weniger meistens mehr ist

    Belle - Der Fluch von Balmoral Castle
    Marysol14

    Marysol14

    06. July 2016 um 12:49

    Mit diesem Buch liebäugele ich schon eine Weile und habe es beim diesjährigen StadtLesen dann kurzentschlossen mitgenommen ;) Zur vollständigen Rezension: http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2016/06/belle-der-fluch-von-balmoral-castle.html Voll im "Schöne & das Biest"- Fieber habe ich mich auf das Buch gestürzt... und wurde ziemlich enttäuscht! Denn von dieser märchenhaften Stimmung ist leider keine Spur, stattdessen eher eine unheimliche Atmosphäre. Die hätte als solches ja auch begeistern können, aber der teils sehr hochtrabende Schreibstil steht im starken Kontrast dazu. Das ist nicht nur unschön zu lesen, sondern auch ein echter Stimmungskiller. Noch dazu sind die Sätze zu Beginn recht abgehackt, was den Lesefluss beeinträchtigt. Die Idee, einen indischen Fluch dem Märchen zu Grunde zu legen, finde ich genial. Leider wird dann nicht mehr auf das Indische eingegangen und mir war der Kontrast zu den schottischen Highlands dann zu krass. Es hätte funktionieren können, aber hier war das leider nicht der Fall. Dafür fand ich die Landschaftsbeschreibungen Schottlands super und auch recht bildlich! Und auch das reale Setting samt vielen historischen Fakten fand ich gut eingearbeitet, ohne dass man das Gefühl hat, einen historischen Wälzer vor sich zu haben. Die Charaktere blieben für mich eher blass, gerade was Belle und ihr Umfeld angeht. Ein spannender Charakter war für mich die indische Haushälterin, aber im Laufe des Buches verliert sie diese und geht auch irgendwie unter. Das Biest konnte mich zunächst faszinieren, da es wilder, animalischer und bestialischer wirkte, als die weichgespülte Disney- Variante. Leider blieb auch dieses Potential ungenutzt... Auch das ursprüngliche Verbrechen blieb für mich unentschuldbar und es ist mir ein Rätsel, wie ein Mensch, der zu solchen Grausamkeiten fähig ist, geliebt werden kann. Hier hätte noch viel mehr Auseinandersetzung stattfinden müssen, zumal die Auflösung des Fluches für mich auch nicht wirklich schlüssig war! Außerdem hat mich die Hinauszögerung des Endes etwas gestört. Das Krimielement und die Intrigen haben mir wiederum zugesagt, da sie eine stetige Spannung erzeugten und mich an das Buch fesselten, dass zwar nicht die pure Lesefreude, aber doch eine nette Lektüre für Zwischendurch ist.     Fazit: Bei dieser Geschichte hätte man den Märchenanteil herausnehmen und den Fokus auf die schottischen Intrigen legen sollen, denn so ist das Buch eine zu bunte Mischung aus verschiedenen Stilen, Genren und Handlungssträngen. Die einzige Alternative wär ein meinen Augen ein verstärktes Eingehen auf das Böse, auf das Animalische im Biest. Daher kann ich feststellen: Viele gute Absätze, aber das Potential bleibt unausgeschöpft.

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  • "Die Schöne und das Biest" begegnet den schottischen Highlands und der englischen Krone!

    Belle - Der Fluch von Balmoral Castle
    Strigoia

    Strigoia

    25. March 2016 um 18:49

    Die Geschichte von Disneys "Die Schöne und das Biest" kennt wohl jeder, dennoch hier einmal in Kurzform den Inhalt von "Belle - Der Fluch von Balmoral Castle":Aufgeregt machen sich die junge Belle McBean und ihr Vater auf den Weg zum Landsitz der Königin. Ihr Lieblingspferd ist erkrankt und der Tierarzt soll mit seiner Tochter Abhilfe schaffen. Auf dem Rückweg stürzt der Wagen ins Moor und Belle verliert das Bewusstsein. Wieder wach begibt sich das junge Mädchen auf die Suche nach ihrem Vater und findet ihn schließlich in einer alten Ruine, Balmoral Castle. Der durch einen Fluch entstellte Schlossherr hat Belles Vater in den Kerker gesperrt, damit er niemandem von Balmoral Castle und seinem Bewohner erzählt. Um ihren Vater zu retten, verspricht Belle freiwillig bei der mürrischen Bestie zu bleiben... Conny Amreich hat eine wunderbare neue Fassung von "Die Schöne und das Biest" geschaffen!Bereits von der ersten Seite an war ich völlig gefesselt. Den Disneyfilm liebe ich über alles, deshalb habe ich mich total auf dieses Buch gefreut. Belle ist eine wunderbare Frau. Klug, hübsch und selbst bewusst. Und das im Jahre ...........!!! Die Geschichte wurde großartig umgesetzt, neues Setting, neue Figuren und tolle zusätzliche Handlungsstränge. So treibt sich zum Beispiel ein grausamer Mädchenmörder in den Highlands herum und die Königin von England spielt eine entscheidende Rolle.All diese Stränge explodieren in einem großen, spannenden Finale, das man so nicht erwartet hat. Es ist eben nicht eine reine Wiedergabe des Disney Klassikers. So ist der etwas dumme Schönling Gaston, der im Film um Belles Hand anhalten will, bei Conny Amreich ein junger, aufstrebender, wenn auch etwas eingebildeter Staatsanwalt. Man kann sich eben auch gegen eine gute Partie stellen!Ich kann nur sagen "Belle - Der Fluch von Balmoral Castle" ist eine großartige Geschichte, die vielleicht nicht ganz neu ist, aber dennoch durch viele neue Elemente spannend und wunderschön romantisch bleibt... Die Umgebung der schottischen Highlands macht das Ganze zu einem besonderen Lesevergnügen und das Cover ist ein wahrer Hingucker!

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  • Mein Leseeindruck

    Belle - Der Fluch von Balmoral Castle
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    19. March 2016 um 12:29

    Oh....ein tolles Buch ....seufz....doch leider schon zuende.. Schon das Cover fand ich zauberhaft, interessant, aber auch etwas mystisch. Bedingt wohl durch die beiden Augen. Aber beginnen wir von vorn: [Spoiler] Alles beginnt in Indien im Jahr 1857. Dort tobt der Krieg zwischen den Indern und den Briten. Obwohl sie mit ungleichen Waffen kämpfen (Schwert und Elefant, Gewehr und Pferd) gibt es ein ständiges Aufbäumen der beiden Fronten. Grausam werden die Inder gefangen genommen und getötet. Aber auf den Anführer der Inder wartet eine besonders brutale und grausame Strafe. Er wird in blutige Kuhhäute eingenäht (die Kuh gilt im Übrigen als Heilig in Indien), und vor eine Kanone gebunden. Mit seinen letzten Worten spricht er einen Fluch aus. Den Flüche gegen Arthur of Cumberwall. Auf das alle Menschen erkennen, welches Monster er ist. Die Geschichte fängt nach einem Zeitsprung und Ortswechsel aber erst richtig an. Nämlich als 1877 in Schottland ein Tierarzt die Nachricht erhält. dass er das kranke Pferd der Königin heilen soll. Seine Tochter Belle, die ebenfalls gerne Tierärztin werden möchte, begleitet ihn und das Abenteuer bzw. das Märchen nimmt seinen Lauf. Die Autorin, Conny Amreich, hat es geschafft, mich auf den ca. 220 Seiten komplett in eine Märchenwelt abtauchen zu lassen. Gänzlich vergessen waren Zeit und Raum, ich wollte einfach nur lesen. Märchen mit kriminalistische Handlung, so würde ich dieses Buch einordnen. Viele schöne Seufz-Momente, sehr interessante und spannende Szenen, und Protagonisten, die einfach liebenswert sind. - Fazit - Ein tolles und kurzweiliges Buch, für zwischendurch. Märchen gespickt mit ein bisschen Krimi.... aber ganz viel Unterhaltung. Ich habe es sehr genossen und vergebe deshalb 5 Sterne.

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  • Ein wunderbares Buch, das den Leser verzaubert

    Belle - Der Fluch von Balmoral Castle
    leseratte69

    leseratte69

    02. March 2016 um 17:42

    Klappentext Schottland, 1877: In den nebelverhangenen Highlands stürzen die 16-jährige Belle Mc Bean und ihr Vater mit der Kutsche in den Abgrund - und finden sich in den Fängen einer mysteriösen Kreatur im verfallenen Kinord Castle wieder. Auf Belles Drängen hin lässt der Schlossherr ihren kranken Vater frei - sie selbst jedoch muss seine Gefangene bleiben. Für Belle völlig unerwartet, fühlt sie sich imm mehr zu dem vor den Augen der Menschheit verborgen lebenden Schlossherrn hingezogen. Als Soldaten aus der Stadt Kinord Castle umzingeln, muss Belle sich entscheiden, ob sie sich selbst oder sein Leben retten will. Die Autorin Conny Amreich, 1986 in Wien geboren, studierte Bühnen- und Kostümbild an der Universität für angewandte Kunst in Wien und hospitierte an verschiedenen Wiener Theatern. Eine Liebesbeziehung entführte sie 2008 nach London, wo sie am Theater und beim Film als Kostümassistentin arbeitet. Ein Arbeitsaufenthalt am Film-Set während der Dreharbeiten zur Kult-Serie "Downton Abbey" inspirierte Conny Amreich zu ihrem ersten Roman "Weil es nicht sein darf". Meine Meinung Story Bei diesem Buch fällt es mir sehr leicht eine Rezension zu schreiben, denn es hat mich 208 Seiten lang bestens unterhalten. Conny Amreich ist mit diesem Buch eine wirklich tolle Märchenadaption gelungen, die mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Die Handlung ist spannend, fesselnd und deswegen habe ich das Buch, in einer schlaflosen Nacht, in einem Rutsch, durchgelesen. Jeder von euch wird das Märchen >> der viel Ähnlichkeit mit dem Buch aufweist. Mann kann regelrecht mit Belle und dem Biest mitfiebern. Und es gibt auch ein wunderschönes Happy End. Schreibstil Mit dem Schreibstil hatte ich zu Beginn ein kleines Problem, denn es wird in der Gegenwartsform erzählt und hat manchesmal sehr abgehackte, kurze Sätze. Doch im Laufe der Geschichte fällt einem das überhaupt nicht mehr auf, da die Geschichte sehr spannend ist. Charaktere Im großen und ganzen weist das Buch sechs Charaktere auf, die für die Handlung wichtig sind, aber nur Belle, das Biest und der Bösewicht sind etwas genauer beschrieben worden. Es fehlt hier ein wenig an Tiefe. Das Buch hätte durchaus mehr Seiten benötigt um jedem Charakter wirklich die Tiefe zu verleihen. Ich habe Belle und das Biest sofort in mein Herz geschoissen. Sie wahren mir sympathisch und haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Mein Fazit Conny Amreich hat hier eine tolle Mächenadaption geschaffen, die mich sofort gefesselt hat. Man Fiebert mit den Charakteren mit und es wird nie langweilig. Ich hätte mir vielleicht in paar Seiten mehr gewünscht, um die Charaktere näher kennenzulernen. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und kann es nur jedem Märchen und Fantasyfan wärmstens empfehlen. Ich vergebe sehr gute vier von fünf Sternen.

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  • eine wundervolle Märchenadaption

    Belle - Der Fluch von Balmoral Castle
    Letanna

    Letanna

    02. March 2016 um 17:10

    Belle McBean wollte schon immer Tierärztin werden, genauo wie ihr Vater. Deshalb verkriecht sie sich lieber hinter Büchern und begleitet ihren Vater bei seiner Arbeit. Als ihr Vater an den Hof der Königin gerufen wird, kommt sie natürlich mit. Der Hofveterinär ist nicht vor Ort und ihr Vater ist der einzige Tierarzt weit und breit. Auf den Rückweg hat ihre Kutsche aber einen Unfall und ihr Vater wird verletzt. Der Schloßherr von Kinrod Castle nimmt die beiden gefangen, weil sie nun sein Geheimnis kennen, seine wahre Gestalt als Untier. Belle bittet ihn, ihren Vater gehen zu lassen und sie wird bei ihm bleiben. Wem der Klapptext bekannt vor kommt, liegt hier genau richtig. Die Autorin präsentiert uns hier ihre eigene Variante von die Schöne und das Biest und entführt uns dafür nach Schottland ins Jahr 1877. Belle ist hier eine junge Frau, die unbedingt Tierärztin werden will und sich Tieren eher verbunden fühlt als Menschen. Das Biest ist ein junger Mann, der im Krieg furchtbare Dinge getan hat und verflucht wurde. Erzählt wird das Ganze aus verschiedenen Perspektiven, wobei Belle natürlich die Hauptfigur ist. Es gibt neben der Liebesgeschichte noch einen Frauenmörder, der sein Unwesen treibt und den es zu stellen geht. Mir hat diese Geschichte unheimlich gefallen und jeder der gerne Märchenadaptionen mag, wird auch dieses Buch mögen. Von mir gibt es die volle Punktzahl.

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  • Spannend und märchenhaft

    Belle - Der Fluch von Balmoral Castle
    GrueneRonja

    GrueneRonja

    21. February 2016 um 15:50

    In Aberdenn, Schottland, 1877, treibt ein Mädchenmörder sein Unwesen. Schon drei junge Mädchen hat er ermordet und bestialisch verstümmelt. Der Staatsanwalt Traddles hat geschworen, den Mädchenmörder zu finden und zur Strecke zu bringen. Vor allem, damit seine Angebetete Belle McBean, die Tochter der Tierarztes endlich erkennt, was für eine gute Partie er ist. Belle ist 16 Jahre alt und möchte Tierärztin werden. Als ihr Vater zur Königin gerufen wird, weil ihr Lieblingspferd krank ist, begleitet sie ihn. Sie ahnt nicht, dass diese Reise ihr ganzes Leben verändern wird. Dieses Buch ist eine fantastische Mischung aus Krimi und Märchen. Die Umstände wirken so real, als wären sie geradewegs aus dem Geschichtsbuch kommen. Und das Biest und sein Fluch wirken nicht so sonderbar und märchenhaft, wie man meinen könnte. Der Schreibstil ist flüssig und sehr schön, das Buch lässt sich in einem Rutsch lesen. Mir hat es sehr gefallen, und die Aufklärung der Morde erhöht die Spannung.

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  • Die Schöne und das Biest

    Belle - Der Fluch von Balmoral Castle
    Lesefantasie

    Lesefantasie

    18. February 2016 um 19:42

    Die Schöne und das Biest anders erzählt, hat mich sofort in den Bann gezogen. Es ist so wunderbar märchenhaft erzählt, dass ich völlig eingetaucht war. Im großen und ganzen geht es um die Schöne und das Biest (der Disney-Klassiker), nur das die Gegebenheiten und einige Sachen abgeändert wurden. Hier will ich nicht zu viel verraten. Es ist alles lebhaft und bildhaft geschrieben, dass ich mich in die Geschichte richtig reingefühlt habe, so dass ich manchmal dachte ich erlebe die Szene mit. Ich fand es einen unglaublichen Lesegenuss mit Spannungen und magischen Momenten.

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  • La belle et la bête in neuem Gewand ...

    Belle - Der Fluch von Balmoral Castle
    Avirem

    Avirem

    Kurzbeschreibung Schottland, 1877: In den nebelverhangenen Highlands stürzen die 16-jährige Belle McBean und ihr Vater mit der Kutsche in den Abgrund – und finden sich in den Fängen einer mysteriösen Kreatur in einem verfallenen Schloss wieder. Auf Belles Drängen hin lässt der Schlossherr ihren kranken Vater frei – sie selbst jedoch muss seine Gefangene bleiben. Für Belle völlig unerwartet, fühlt sie sich immer mehr zu dem vor den Augen der Menschheit verborgen lebenden Schlossherrn hingezogen. Als Soldaten das Schloss umzingeln, muss Belle sich entscheiden, ob sie sich selbst oder sein Leben retten will. Meinung "Belle - Der Fluch von Balmoral Castle" von Conny Amreich ist bei der dtv Verlagsgesellschaft erschienen, als ebook oder Taschenbuch erhältlich und umfasst 224 Seiten. Die Autorin hat zuvor bereits ein Buch veröffentlicht, für mich war dies das erste Buch von ihr. Die Schöne und das Biest ist ein traditionelles Volksmärchen aus Frankreich ( La belle et la bête ) das in vielen Varianten in ganz Europa bekannt ist. Als Freund von Märchen und Märchenadaptionen führte für mich kein Weg an diesem Buch vorbei. So lernte ich die 16 Jahre alte Belle kennen, deren Mutter verstorben ist und welche bei ihrem alkoholkranken Vater, mit dem Wunsch beruflich in seine Fußstapfen zu treten, aufwächst. Und auch das Biest, das wegen einer grausamen Tat ohne Hoffnung auf Erlösung verflucht wurde sein Dasein, einsam und verborgen in einem verfallenen Schloss, zu fristet. Die Autorin bringt ihre eigenen Ideen in die Erzählung ein, bleibt mit den grundsätzlichen Rahmenbedinungen aber recht nahe am Original. So ergibt sich keine spannungsgeladene Geschichte. Dies werte ich allerdings nicht als negativ. Für mich stehen bei solchen wundersamen Begebenheiten die Charaktere, die Umsetzung und das investierte Herzblut im Vordergrund. Das Setting ist ansprechend gewählt. Die Einbindung realer geschichtlicher Hintergründe interessant. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir schwer. Ob dies an der Handlung oder am Schreibstil lag vermag ich nicht zu sagen. Auch im weiteren Verlauf hatte ich Probleme. Ich konnte mich nur schwer mit den Charakteren anfreunden. Irgendwie habe ich keinen Draht zu ihnen gefunden, zu ihrem Inneren, ihren Gefühlen und ihrer Leidenschaft. Ich schwamm an der Oberfläche, konnte aber nicht in die Tiefe tauchen. Die aufkeimenden Gefühle zwischen Belle und dem Biest waren für mich nicht real zu erspüren. Die Emotionen kamen nicht richtig bei mir an. Trotz der düster dargestellten Atmosphäre konnte ich die Hoffnungslosigkeit nicht fühlen. So hat sich der märchenhafte Zauber einer wundersamen Begebenheit nicht vollständig für mich geöffnet. Großteils begleitet der Leser Belle durch die Geschichte, aber auch weitere Perspektiven werden eingebracht und vermitteln dem Leser einen Blick auf die Geschehnisse außerhalb Belles Radius. Mit dem Schreibstil der Autorin kam ich nicht so gut zurecht. Zwar läßt er sich zügig und flüssig lesen, auf mich wirkte er jedoch zu sachlich, distanziert und ein wenig lieblos. Die Sprache ist zur Geschichte passend. Es wird in schnellem Erzähltempo geschildert. Fazit: "Belle - Der Fluch von Balmoral Castle" von Conny Amreich ist ein Jugendroman und in Anlehnung an "Die Schöne und das Biest" erdacht. Die Geschichte hat mich kurzweilig unterhalten doch nicht ganz meinen Geschmack getroffen. Von mir gibts *** Sterne. Zitat "Wer den Doktor mag, behauptet, dass er sich mitunter einen Schnaps genehmigt, wer ihn verachtet, sagt: Unser Doktor säuft."

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    • 13
    Cridilla

    Cridilla

    04. February 2016 um 05:28
    Floh schreibt Oh lala, das Cover finde ich spitzenmäßig! Vielleicht kann man über die Kritikpunkte hinwegsehen? Du machst mich neugierig!

    Finde ich auch, das Cover ist richtig klasse gelungen!

  • Kurzweilige Geschichte die mich nicht komplett überzeugen konnte

    Belle - Der Fluch von Balmoral Castle
    merle88

    merle88

    Inhalt: Schottland, 1877: In den nebelverhangenen Highlands stürzen die 16-jährige Belle Mc Bean und ihr Vater mit der Kutsche in den Abgrund – und finden sich in den Fängen einer mysteriösen Kreatur im verfallenen Kinord Castle wieder. Auf Belles Drängen hin lässt der Schlossherr ihren kranken Vater frei – sie selbst jedoch muss seine Gefangene bleiben. Für Belle völlig unerwartet, fühlt sie sich immer mehr zu dem vor den Augen der Menschheit verborgen lebenden Schlossherrn hingezogen. Als Soldaten aus der Stadt Kinord Castle umzingeln, muss Belle sich entscheiden, ob sie sich selbst oder sein Leben retten will.   Meinung: Die 16-jährige Belle Mc Bean hilft ihrem Vater bei seiner Arbeit als Tierarzt wo sie nur kann. Auf dem Rückweg von einem Patientenbesuch geschieht das Unglück als die Kutsche der beiden verunglückt. Als Belle erwacht ist ihr Vater spurlos verschwunden und so macht sich Belle auf die Suche nach ihm. Ihr Weg führt sie zu einem düsteren Schloss in dem sie ihren Vater wiederfindet. Jedoch ist dieser nicht allein sondern wird von einer fürchterlichen Kreatur gefangen gehalten. Belle bietet ihr Leben gegen das ihres Vaters an und rettet diesen somit vor dem Tod. Doch was wird mit ihr passieren? Als riesiger Fan des Märchens "Die Schöne und das Biest" wurde ich in der Verlagsvorschau sehr neugierig auf dieses Buch gemacht. Schnell war klar, dass ich das Buch auf jeden Fall lesen muss.  Nachdem ich die Geschichte nun zu Ende gelesen habe kann ich nicht sagen, dass ich dies bereut habe. Aber vom Hocker gerissen hat mich die Story leider auch nicht. Auf der einen Seite baut die Autorin eigene Ideen in die Geschichte mit ein z.B. den Fluch aus Indien mit nach Schottland zu bringen oder die Königin von England eine wichtige Rolle spielen zu lassen. Auf der anderen Seite wird sich mir ab einem gewissen Punkt zu sehr an der Disney-Vorlage des Märchens gehalten. Von daher hat man als Kenner des Films die Geschichte schnell durchschaut und ahnt bereits im Voraus was als nächstes passieren könnte. Dies nimmt leider ein wenig die Spannung.  Conny Amreich hat einen ungewöhnlichen Schreibstil an den ich mich erst gewöhnen musste, der dann jedoch perfekt zur Geschichte passte. Auch die wunderschön beschriebene Kulisse der schottischen Highlands tut sein übriges um in die Geschichte eintauchen zu können.  Belle ist eine junge Frau die weiß was sie will. Und das ist ganz sicher nicht als Hausfrau irgendeines reichen Mannes zu enden. Sie möchte selbst gerne Tierärztin werden. Ihr Tatendrang und Mut haben mich wirklich beeindruckt. Die Geschichte wird jedoch nicht nur aus der Sicht von Belle erzählt. Wir tauchen unter anderem in die Gedankengänge von Algernon Traddles, Belles Verehrer aus der Stadt, Rudya Morphed, der einzigen Bediensteten des Schlosses, sowie vom Biest selbst ein. Fazit: Als Leser bekommt man mit "Belle - Der Fluch von Balmoral Castle" eine kurzweilige Geschichte geboten. Auch wenn hier eigene Ideen eingebaut wurden, hält sich die Geschichte leider ein wenig zu sehr an seiner Disney-Vorlage, so dass Überraschungsmomente eher selten sind. Ich wurde gut unterhalten, richtig begeistern konnte mich die Geschichte aber leider nicht. Somit bekommt das Buch am Ende 3 von 5 Hörnchen.

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    • 3
  • Märchenhaft!

    Belle - Der Fluch von Balmoral Castle
    Line1984

    Line1984

    Der Klappentext überzeugte mich sofort und so stürzte ich mich ins Lesevergnügen. Eins kann ich euch sagen, ich habe dieses Buch verschlungen und an einem Abend ausgelesen. In diesem Buch erzählt die Autorin die Geschichte von Die Schöne und das Biest neu, daher werde ich zum Inhalt nichts weiter sagen, ich denke der Klappentext sagt mehr als genug. Der Schreibstil der Autorin ist etwas ganz besonderes, denn sie hat für die Story eine Sprache gewählt die perfekt zum Jahr 1877 passt. Dies tut sie aber nicht langatmig und zäh sondern einfach wunderschön. Auch wenn man meint man kenne die Geschichte schon, so ist es der Autorin gelungen mit dieser Story etwas völlig neues zu schaffen. Es sind viel Aspekte die anders sind als im "echten" Märchen und das macht dieses Buch eben so besonders. Die Charakter sind einfach wundervoll gezeichnet. Sie sind authentisch und realistisch beschrieben. Natürlich habe ich auch hier Belle sofort in mein Herz geschlossen, ebenso das Biest. Es war mir ein wahres Lesevergnügen diese Story noch mal erleben zu dürfen. Die Handlung ist sehr fesselnd und auch spannend. Gleichzeitig war sie auch berührend und sehr emotional. Auch wenn ich wollte, ich konnte dieses Buch nicht mehr weg legen. Zusammenfassend gesagt ist dieses Buch genau das richtige für Fans von Märchen. Gerade wer das Original von Die Schöne und das Biest liebt sollte auch dieses Buch gelesen haben. Eines ist klar es lohnt sich alle mal und ihr werdet es nicht bereuen. Klare Empfehlung von mir! Fazit: Mit Belle - Der Fluch von Balmoral Castle ist der Autorin ein fesselndes und wunderschönes Märchen gelungen welches mich völlig überzeugen konnte. Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl!

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    • 2
  • Das Rad wurde hier nicht neu erfunden, aber es ist ein kurzweiliger Spaß für zwischendurch.

    Belle - Der Fluch von Balmoral Castle
    Johannisbeerchen

    Johannisbeerchen

    07. January 2016 um 09:12

    Inhalt: Die junge Belle hilft leidenschaftliche gerne ihrem Vater bei der Arbeit. Als der Tierarzt zum königlichen Anwesen gerufen wird, weil das Pferd der Königin erkrankt ist, begleitet sie ihn und gemeinsam können sie das Leben des Tieres retten. Auf dem Heimweg kommt ihre Kutsche vom Weg, fällt in einen Bach und als Belle erwacht, ist ihr Vater verschwunden. Sie entdeckt ihn in einem Schloss, gequält von einem Wesen aus Mensch und Wolf. Belle bleibt auf dem Schloss, während ihr Vater nach Hause zurück kehrt. Aber ihr Verschwinden bleibt nicht unentdeckt. Meinung: Die Geschichte ist jedem Kind bekannt und doch hat es die Autorin geschafft, mich in ihre Welt zu ziehen und das Buch an einem Stück zu lesen. Mal davon abgesehen, wäre der Plot aber auch ohne die Vorlage sehr vorhersehbar und keinesfalls neu. Das Rad wurde nicht neu erfunden, aber mein Herzchen war glücklich über das Ende und den Verlauf der Geschichte. Der Schreibstil der Autorin war zuerst nicht mein Fall. Er wirkte sehr distanziert, emotionslos und ich hatte starke Schwierigkeiten voranzukommen. Mit der Zeit gewöhnte ich mich aber daran und las das Buch, wie schon geschrieben, innerhalb weniger Stunden zu Ende. Geschrieben hat sie aus der Sicht verschiedenen Personen, was Spannung aufbaut, aber die Vorhersehbarkeit noch wuchs. Fazit: Das Rad wurde hier nicht neu erfunden, aber es ist ein kurzweiliger Spaß für zwischendurch.

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  • Beastly

    Belle - Der Fluch von Balmoral Castle
    Seelensplitter

    Seelensplitter

    20. December 2015 um 17:00

    Meine Meinung zum Buch:  Belle Der Fluch von Balmoral Castle KEINE Garantie auf Spoiler Freiheit! Erwartung und Aufmerksamkeit: Diesen Punkt findet ihr auf meiner Original Rezension auf meinem Blog :) Inhalt in meinen Worten: Belle, ein schönes 16 jähriges Mädchen, lernt an einem Tag, ein Biest kennen. Doch schnell wird Belle klar, hier stimmt etwas nicht. Einerseits ist das Biest grausam und gemein zu ihr,andererseits entwickelt sich ein zartes Band. Doch wird Belle es schaffen, den Zauber des Bösen zu lösen und die Schönheit zu entdecken? Und wer sind diese geheimnisvollen bösen Menschen, die Mädchen töten? Und was hat es mit dieser Anstandsdame auf sich? Tja, dafür müsst ihr zum Buch greifen. Wie fand ich das Buch? Ich war sehr gespannt auf dieses Buch. Denn die Schöne und das Biest in einer neuen Fassung zu lesen finde ich immer spannend. Das dabei die Autorin eine Sprache wählt, die wirklich an 1857 erinnert, aber auf so schöne Art und Weise, so das ich einfach bezaubert war, ist natürlich ein großer Pluspunkt.  Auch die Geheimnisse, die einerseits doch schon so alt bekannt sind, und doch wieder neu gefunden werden, fand ich so herzlich.  Themen im Buch: Schottland - Indien - Biest - Königin - Liebe - Verrat - Hoffnung - Bangen - Gefühle - Wut - Scham - Zauber - Hoffnung - Vertrauen -  Was ist anders im Märchen? Einerseits die zwischen Handlungen. Das Biest hat dieses mal eine Mutter. Was ich in vielen Fassungen bisher noch nie gelesen habe.  Belle ist eine Tierärztin, natürlich nicht ausgebildet und studiert, aber von ihrem Wissensstand eben schon.  Ein Panther spielt eine ganz besondere Rolle. Und eine Anstandsdame die nicht wirklich anstand hat. Diese Punkte beleben dieses Buch auf eine ganz besondere Art. Was fand ich nicht gut? Die Bettgeschichte. Ich fand diese war übertrieben in das Buch gezerrt worden, und hat mich nicht wirklich begeistert.  Wie finde ich die Charaktere? Die Autorin hat ihre Figuren perfekt ausgekleidet, sie in Szene gesetzt und dabei den richtigen Abstand gewahrt. Den Figuren wurde genau so viel Leben und Charakter beigemessen, so dass es lebhaft und echt herüber gekommen ist. Das finde ich klasse. Fazit: Ihr liebt Märchen? Ihr lasst alt bekanntes auch gern in einem neuen Gewand euch präsentieren? Dann solltet ihr zu diesem tollen Buch greifen.  Sterne: Ich vergebe diesem kostbaren Buch 4 Sterne. Es wären 5 geworden, doch die Bettgeschichte nahm mir etwas weg. 

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  • Eine gelungene Neuerzählung mit tollen Ideen

    Belle - Der Fluch von Balmoral Castle
    leselurch

    leselurch

    14. December 2015 um 12:30

    *Worum geht's?* Schottland, 1877: Die sechzehnjährige Belle McBean und ihr Vater, der etwas verschrobene Tierarzt von Aberdeen, staunen nicht schlecht, als sie der Befehl erreicht, unverzüglich an den Hof der Königin zu reisen. Sie sollen das Lieblingspferd von Queen Victoria retten. Dabei ist eine Menge Glück im Spiel – Glück, das Belle und ihrem Vater auf ihrer Rückreise fehlt. Durch einen schweren Unfall mit ihrer Kutsche landen die beiden in Kinord Castle, dessen Schlossherr eine furchterregende Bestie ist. Belle bietet sich freiwillig als seine Geisel an, um ihren verletzten Vater zu befreien. Doch je mehr Zeit sie mit der Kreatur verbringt, desto stärker wird ihr bewusst, dass hinter seinem animalischen Äußeren ein gutes Wesen steckt. Sie schließt den Schlossherren in ihr Herz, als plötzlich sein Geheimnis entdeckt zu werden droht … *Meine Meinung:* In „Belle – Der Fluch von Balmoral Castle“ erzählt Conny Amreich das Märchen um die Schöne und das Biest neu. Im Schottland des Jahres 1877 wird die junge Belle McBean die Geisel eines mysteriösen Schlossherren, der in einem abgelegenen und gut versteckten Teil Schottlands lebt. Er lebt ein Leben in den Schatten – und das hat auch seinen Grund. Denn aus seinem Kopf ragen seltsame Hörner und seine Hände ähneln reißerischen Klauen. Er ist ein Biest, der die Grausamkeit seines Herzens auch nach außen trägt. Doch Belle ist ein neugieriges Mädchen. Sie will ihn kennenlernen, erfahren, wer er wirklich ist. Wer hinter der grausigen Fassade steckt. Und je näher sie hinschaut, desto mehr Schönheit entdeckt sie. Eine zarte, nicht ungefährliche Liebesgeschichte beginnt. Den Großteil der Geschichte steht Protagonistin Belle im Fokus des Erzählers. Sie ist eine starke und selbstbestimmte junge Frau, die einen mit ihrem Mut und ihrem Tatendrang schnell beeindruckt. Belle lässt sich nicht von Männern einschüchtern, sie will nicht als zurückhaltende Ehefrau eines Mannes enden, den sie nicht einmal liebt. Sie liest und lernt für ihr Leben gern, will sogar Tierärztin werden und beweist viel Geschick. Selbst als sie im Schloss des Biests haust, zeigt Belle selten Schwäche. Obwohl ihre Neugierde sie in Gefahr bringt, stellt sie sich dem Biest von Angesicht zu Angesicht. Dabei werden in ihr sogar Gefühle wach, die sie bisher nie gekannt hat. Belle McBean ist mutig, loyal und sympathisch, ganz klar eine starke Frauenfigur und tolle Protagonistin! In einigen Kapiteln wechselt die Perspektive, sodass man auch Einblicke in die Nebencharaktere bekommt: Belles Vater, krank vor Sorge um seine Tochter. Algernon Traddles, Belles Verehrer und ein bewunderter Staatsanwalt, der eine blutige Mordserie an jungen Mädchen aufklären will. Rudya Morphed, die einzige Angestellte im Dienst des Biests. Und natürlich das Biest selbst. Sie alle sind grundverschiedene Charaktere, die ihre Rollen im Geschehen glänzend präsentieren. Als Leser sollte man in diesem dünnen Büchlein allerdings keine tiefgründigen Figuren erwarten, die einen mit ihren Entwicklungen im Herzen berühren. Es sind typische Märchencharaktere, die gut durchdacht, aber eben auch sehr schwarz-weiß gestrickt sind.  Conny Amreich scheint sich ihre Inspiration zu „Belle – Der Fluch von Balmoral Castle“ aus der Disney-Version des Märchens geholt zu haben. Die bibliophile Belle und ihr Vater (zwar kein belächelter Erfinder, sondern ein belächelter Tierarzt) sind auf sich allein gestellt. Algernon Traddles scheint Gastons Pendant zu sein, wenn auch als angesehener Staatsanwalt und nicht als Jäger. Dazu kommen die Ähnlichkeiten zum Handlungsverlauf sowie das Motiv der Rose und der verlorenen Hoffnung. Wer den Disney-Film kennt, wird das Buch daher schnell durchschaut haben. Dennoch bringt Conny Amreich auch viele eigene Ideen in ihre Neuerzählung ein, die in der gesamten Geschichte für eine viel düstere Atmosphäre sorgen. Der Fluch des Biests gründet auf einer brutaleren Tat als der Abweisung einer alten Hexe, wie man gleich zu Beginn des Romans im Prolog erfährt. Alles hängt mit dem Indischen Aufstand von 1857 zusammen, genauer mit den Kämpfen der bei Lakhnau. Durch gute Recherche und eine gelungene Mischung aus Realität und Fiktion gelingt es Conny Amreich, das Märchen drastischer, spannender und blutiger neu zu erzählen, ohne dabei die Geschichte von Belle und dem Biest grundlegend zu verändern. So sollte eine Neuerzählung sein! Mit dem Schreibstil der Autorin hatte ich zu Beginn allerdings meine Probleme. Conny Amreich schreibt sehr deutlich und ungekünstelt. Sie hält sich nicht an blumigen Umschreibungen oder detaillierten Schilderungen auf, sondern schreibt geradeaus, was Sache ist. Dazu sind ihre Sätze oft kurz und knapp, bringen das Wesentliche haarscharf auf den Punkt. All das sorgt in Kombination für ein rasantes Erzähltempo. Während mich die nur 200 Seiten des Romans anfangs irritierten, war mir nach den ersten Kapiteln klar: Conny Amreich jagt so durch die Geschichte, dass sie keine weiteren Seiten brauchen wird. Mit der Zeit gewöhnte ich mich an den Erzählstil und nutzte den mitreißenden Lesefluss, um das Buch in nur einem Zug zu verschlingen. Nichtsdestotrotz hätte ich mir mehr Zeit, mehr Seiten für die Geschichte gewünscht, um die Charakter noch besser kennenzulernen und der Atmosphäre die Chance zu geben, sich stärker zu entfalten. *Fazit:* „Belle – Der Fluch von Balmoral Castle“ von Conny Amreich ist eine gelungene Neuinterpretation des Märchens um die Schöne und das Biest. Die Autorin hat die altbekannte Geschichte in ihren Grundzügen nicht verändert, ihr aber mit einer gelungenen Mischung aus Recherche und Fiktion einen atmosphärischen neuen Anstrich gegeben. Die Handlung sowie die Figuren haben mir gut gefallen und konnten mich kurzweilig unterhalten, auch wenn sie aus ihrem typischen Schwarz-Weiß-Charakter niemals vollends ausbrechen konnten. Ich hätte der Geschichte gerne noch viele weitere Seiten gegönnt, um sich stärker entfalten zu können. Für „Belle – Der Fluch von Balmoral Castle“ vergebe ich etwas schwächelnde 4 Lurche.

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