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Arwen10

vor 1 Jahr

Diese Leserunde findet mit feststehenden Lesern statt. Wer möchte, kann sich gerne noch mit eigenem Exemplar anschließen.

Mein ungebügeltes Leben von Conny Schramm




Zum Inhalt:

Christliches Elternhaus - sozialistischer Schulalltag: Conny stellt das vor schwierige Entscheidungen. Mit ihrem Witz bringt sie im tristen DDR-Alltag Menschen zum Lachen, riskiert aber auch, deswegen von der Schule geworfen zu werden. Eine christliche Jugendgruppe wird ihr wichtigster Bezug neben der Familie. Mit 16 verliebt sie sich unsterblich in Henry, den Pastorensohn. Henry ist Einzelgänger, mit der Zeit sehr eifersüchtig auf ihre Freunde.Wird ihre Freundschaft das aushalten? Eine leicht erzählte Lebensgeschichte, die uns so überzeugt hat, dass wir sie einfach veröffentlichen müssen.
Eine authentische Lebens- und Liebesgeschichte, originell erzählt.



Start der Leserunde: 26.08.2016


Autor: Conny Schramm
Buch: Mein ungebügeltes Leben

MiniBonsai

vor 1 Jahr

Sehr schön ... ich bin dabei! Freue mich auf den Austausch.

MiniBonsai

vor 1 Jahr

Wie gefällt euch das Cover ?

Der Trabbi ist unverkennbar und weist auf ein ungebügeltes Lebenin der DDR hin. Liebe scheint im Spielzu sein und Berlin sowie die Mauer ...
Da können die eigenen Ideen schon auf die Reise gehen ... und man beim Lesen schauen was sich dann tatsächlich hinter den Bildern verbirgt.
Die Collage finde ich gelungen.

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danzlmoidl

vor 1 Jahr

Vorwort bis Seite 56
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JoJansen schreibt:
Das Buch wollte nicht mehr warten und so habe ich gestern bereits mit dem Lesen begonnen. Ich kann diese Hin- und Hergerissenheit von Conny total gut nachvollziehen. Auf der einen Seite das christliche Elternhaus und die dort vermittelten und gelebten Werte. Auf der anderen Seite der sozialistische Stadt mit seiner geschickt verpackten Ideologie, die bereits im Kindergarten auf die Kinder einwirkte. Damit musste ein Kind überfordert sein! Ich war es auch. Im Nachhinein betrachtet, hätte ich mir mehr Hilfe von meinen Eltern gewünscht, damit besser klar zu kommen. Darum empfand ich, wie Conny, die gemeinsam mit anderen christlichen Jugendlichen verbrachte Zeit als sehr schön und befreiend. Dort konnten wir offen miteinander über alles reden.

Ich komme ja aus einer ganz andere Generation und auch aus einer ganz anderen Gegend (Bayern), trotzdem finde ich solche Storys immer wieder wahnsinnig interessant. Gerade da auch mein Chef aus der ehemaligen DDR stammt (genauer gesagt Gera), versuche ich doch alles ein klein wenig besser zu verstehen. Durch dieses Buch hab ich wieder ein wenig mehr Einblick in die Zeit gewonnen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es nicht einfach ist, wenn man zwischen den Stühlen sitzen muss. Auf der einen Seite Christentum, auf der anderen Seite der sozialistische Staat, der ganz andere Werte als wichtig erachtet. Wirklich nicht einfach und ich bin froh, dass dies nur durch Geschichten an mich heran getragen wird und ich nicht direkt in der Zeit oder auch in der Gegend aufgewachsen bin.
Es ist schade, dass die Eltern scheinbar alle nicht wirklich unterstützt haben. Denn den Eindruck hatte ich bei Conny schon. Sie haben ihr nie wirklich zugehört. Ja wie soll solch ein kleines Kind denn selbst wissen, wie es mit der Situation umgehen soll. Alles nicht wirklich schwierig.

danzlmoidl

vor 1 Jahr

Vorwort bis Seite 56
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MiniBonsai schreibt:
Krass fand ich den Ablauf der Schulprüfungen und die Ergebnisse sowie die klaren Worten zu den schlechten berufs- und Ausbildungschancen für Kinder christlicher Familien. Gehört hatte ich davon schon, es war mir nicht neu - aber so ein persönlicher Bericht hat nochmal ein anderes Gewicht.

Das fand ich auch extrem krass. Wie du ja auch sagst, davon gehört hat man ja schon mal, allerdings wird es durch dieses Buch einmal deutlicher.

danzlmoidl

vor 1 Jahr

Vorwort bis Seite 56
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Gluehsternchen schreibt:
Der Anfang war schon echt krass. Diese ganzen Lieder sind ja grässlich für kleine Kinder .... puh!

Absolut, das hab ich mir auch gedacht. Trotzdem singen sie die Kinder aus voller Kehle mit, da sie das alles ja nicht wirklich zuordnen können...

danzlmoidl

vor 1 Jahr

Seite 57 bis Ende
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Der zweite Abschnitt ging dann aber wirklich sehr schnell.

Die Trennung von ihrem Freund fand ich schon sehr krass. Beide mochten sich und trotzdem hatte die Liebe keine Chance. Krass ist natürlich dann schon noch die Tatsache, dass er in den Westen flieht. Somit war es dann wahrscheinlich trotzdem sinnvoller.

Man muss vor ihr wirklich den Hut ziehen, dass sie ihrem Lehrer verziehen hat. Ich denke, dass das nicht jeder schafft, da es ja trotzdem grenzwertig war, wie er damals mit ihr umgegangen ist. Somit hab ich wirklich allen Respekt vor dieser Handlung.

Schon krass, dass man die Wende verpassen kann, aber ich hab das tatsächlich schon öfter von Leuten gehört, die in dieser Zeit unterwegs waren, oder irgendwo waren, wo sie komplett abgeschottet waren von allen Ereignissen. Bei ihr ist es aber tatsächlich kein Wunder, da es ihrem Vater ja wirklich schlecht ging. Da ist alles andere unwichtig.

Ach ja… Was ich auch echt erschreckend fand, war die Tatsache, dass die Familie nicht zusammen reisen durfte. Es muss doch schlimm sein, wenn ein Familienmitglied zurück bleiben muss, während die anderen die einmalige Chance bekommen, Freunde und Bekannte zu besuchen. Ich hätte ja wirklich gedacht, dass sie mit ihrem Ex-Freund wieder zusammen kommt. Tja… Falsch gedacht.

Mir hat es wirklich sehr gut gefallen und ich fand es mal interessant einen ganz anderen Bericht zu lesen. Man hat ja doch immer wieder mal was gehört, aber gerade meiner Generation fehlt der Bezug total.

Vielen lieben Dank an die Autorin, dass sie uns an ihrem Leben teilnehmen hat lassen.

danzlmoidl

vor 1 Jahr

Seite 57 bis Ende
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JoJansen schreibt:
Die Vernunft-Trennung kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Auch ich habe noch die Worte meines alten, sehr verehrten Pfarrers im Ohr "Sucht Euch katholische Ehepartner!" Trotzdem habe ich einen "Heiden" 😉 geheiratet. Ich glaube, viele christliche Eltern, Erzieher und andere wichtige Bezugspersonen sind sich gar nicht bewusst, welchen Einfluss ihre dogmatischen Worte auf die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen haben. Das werden Mauern in Köpfen errichtet, die später nur schwer einzureißen sind. Conny und Henry haben sich sehr geliebt und unter der Trennung gelitten. Aber anscheinend war die Angst größer als die Liebe.

Ja... ich finde die Trennung auch überhaupt nicht nachvollziehbar, aber gut... Junge Leute treffen ja oft Entscheidungen, die an als Überreaktion betiteln kann. Wichtiger ist, dass beide trotzdem noch glücklich geworden sind. In seinem Leben hat man immer wieder Stolpersteine, die man überwinden muss.

danzlmoidl

vor 1 Jahr

Seite 57 bis Ende
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Gluehsternchen schreibt:
Für mich wirkte der zweite Teil sehr viel fragmentartiger. War der erste noch sehr viel ausführlicher, hatte ich das Gefühl, es wird nun mehr gesprungen... Die einzelnen Episoden sind also auch nur sollche...

Ich hätte es mir wirklich ein wenig ausführlicher gewunschen. Wie du auch schon erwähnst, war der erste Teil viel detaillierter, da hätte man schon noch was machen können.

danzlmoidl

vor 1 Jahr

Fazit/Rezension

So... Hier nun auch noch meine Link-Liste:

http://www.lovelybooks.de/autor/Conny-Schramm/Mein-ungeb%C3%BCgeltes-Leben-1240683817-w/rezension/1322968741/

http://danzlmoidlbooks.blogspot.de/2016/09/buchrezension-conny-schramm-mein.html

http://www.buch24.de/1474013347-252037717/shopdirekt.cgi?id=17538431&p=3&sid=&static=0&nav=

http://www.buecher.de/shop/ddr/mein-ungebuegeltes-leben/schramm-conny/products_products/detail/prod_id/45016833/

https://www.amazon.de/Mein-ungeb%C3%BCgeltes-Leben-Conny-Schramm/dp/3765543020/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1474013414&sr=8-1&keywords=mein+ungeb%C3%BCgeltes+leben

http://www.pustet.de/shop/action/productDetails/29779078/conny_schramm_mein_ungebuegeltes_leben_3765543020.html?aUrl=90008343

https://www.scm-shop.de/catalog/product/view/id/7482025

http://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/mein_ungebuegeltes_leben/conny_schramm/EAN9783765543029/ID45351519.html

Vielen lieben Dank, dass ich an dieser Runde teilnehmen durfte. Ich sage Entschuldigung, dass ich so hinterher gehangen bin. Aber lieber spät als nie.

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