Conny Schwarz Der dunkle See

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Inhaltsangabe zu „Der dunkle See“ von Conny Schwarz

Lokalreporterin Thea Dombrowski hat sich mit ihrer Tochter inzwischen halbwegs in Wartenburg eingelebt. Was daran liegen mag, dass in der idyllischen Kleinstadt mehr passiert, als sie gedacht hätte. Eine Reihe mysteriöser Einbrüche hält den Ort in Atem. Eines Morgens macht Thea eine schockierende Entdeckung: Auf der Website des "Wartenburger Anzeigers" hat ein Unbekannter ein Video veröffentlicht, in dem das Innere ihres Zuhauses zu sehen ist. Jemand muss in ihrer Abwesenheit dort eingedrungen sein und die Aufnahmen gemacht haben. Gleichzeitig verschwindet Benjamin Ullreich, der Sohn ihrer Nachbarin, spurlos.§Als schließlich einer von Benjamins Lehrern tot im Wald aufgefunden wird, ist klar, dass schnell etwas passieren muss, damit die Situation nicht völlig außer Kontrolle gerät

Scheint ein Interessantes Buch zu sein.. Nur packt mich das leider Buch nicht.. Hab es nach drei Kapiteln abgebrochen..

— Marcel-Linke
Marcel-Linke

zu schweres thema für einen leichten kriminalroman

— Buecherspiegel
Buecherspiegel

Brisant, aktuell und mit einer Brise scharfem Humor – so muss deutscher Krimi sein und das Duo „Conny Schwarz“ hat dies perfekt umgesetzt.

— DunklesSchaf
DunklesSchaf

Nichts für Quereinsteiger

— sarahs-buecherwelt
sarahs-buecherwelt

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  • die einäugige journalistin, die flüchtlingsfrage und die Mordfälle der nsu

    Der dunkle See
    Buecherspiegel

    Buecherspiegel

    12. August 2015 um 20:48

    Ja, die Protagonistin Thea Dombrowski von Autorin Conny Schwarz in ihrem Kriminalroman „Der dunkle See“ ist sympathisch. Keine Frage. Und die Handlungsfolge hat einen Spannungsbogen, Wendungen, Überraschungen aber auch Vorhersehbares. Allerdings sticht sie nicht aus der Masse der Ermittlerinnen heraus, die keine Kriminalbeamtinnen sind. Diesmal also eine Journalistin, Ehe zerbrochen, der ehemalige Angetraute ein Mann nicht deutscher Abstammung. Da ist sie nicht so glimpflich davon gekommen, hat sie doch in dieser Lebensphase ein Auge verloren und muss sich nun alleine um ihre Tochter kümmern. Aber halt, sie hat ja Hilfe, wohnt sie doch bei ihrer Mutter. Das alles kommt mir bekannt vor. Hier ist es die Mutter, anderswo die Tante. Und immer auch die schlimme Geschichte hinter der Ermittlerin, die rein zufällig in irgendwelche Kriminalfälle hineingerät, Retter inklusive. Der aktuelle Bezug dieser Geschichte sind einige Taten der NSU. Für viele mag das wichtig und richtig sein, auf mich wirkt es befremdlich, ist doch der Prozess noch lange nicht zu Ende und ein großes Thema mit im realen Leben vielen Opfern und leidenden Hinterbliebenen. Schließlich handelt es sich um einen der größten, wenn nicht gar die größte Kriminalgeschichte Deutschlands, wenn man die unglaublich vielen involvierten Personen und Institutionen mit einbezieht. Hier möchte ich dann eher auf das Buch „Heimatschutz – Der Staat und die Mordserie der NSU“ von Stefan Aust und Dirk Laabs verweisen. Aber zurück zu unserem Kriminalroman. Hier gerät Thea Dombrowsky im Rahmen einer Recherche mitten in einen Mordfall, das Opfer ein mutmaßlicher Rechtsradikaler, seine Freundin eine „Pegida“-Anhängerin, ein Asylantenheim ist auch gleich um die Ecke. Noch dazu ist der Sohn einer Nachbarin spurlos verschwunden, dessen Mutter erst Dombrowsky bittet nach ihm zu suchen, um kurze Zeit später diese wieder zurückzunehmen. Die Autorin beschreibt sehr gut, wie sich junge Menschen viele Gedanken über den einen oder anderen Mord der NSU machen und sich selbst auf die Suche nach der Wahrheit machen, sich darin verlieren, doch gibt es diese hier? Vielleicht ein zu großes Thema für diese Art Krimi. Selbstverständlich kommt es auch zu einem, wenn auch traurig angehauchten Happy End. Aber wie gesagt, das ist alles nicht neu.

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  • Kann man lesen, muss man aber nicht.

    Der dunkle See
    Rebel_Heart

    Rebel_Heart

    09. August 2015 um 19:58

    Zu erst muss ich sagen, dass ich den ersten Band nicht kenne, aber persönlich hatte ich jetzt keine Probleme, irgendwelche Zusammenhänge nicht zu verstehen, die unbedingt mit dem ersten in Verbindung stehen und die Dinge, die vielleicht ein wenig unverständlich waren, wurden mir als Leser entweder erklärt oder ich konnte sie mir selbst zusammenreimen. Dieses Buch beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Flüchtlingsstrom, welcher schon seit geraumer Zeit in vielen Teilen Deutschlands das Gesprächsthema ist. Die NSU - Prozesse und den Mord an der Heidelberger Polizistin spielen dabei eine ebenso große Rolle. Als ein Mord geschieht und anschließend der Nachbarssohn der Mutter der Hauptprotagonistin verschwindet, scheint das Chaos perfekt und Lea befindet sich mittendrin. Die Ermittlungen selbst leitet Daniel, welcher ein alter Schulfreund von Thea ist. Im Gegensatz zu Thea bin ich mit ihm nie so richtig warm geworden und konnte ihn auch selten wirklich einschätzen. Thea selbst ist ein wenig chaotisch, lebt mit ihrer Tochter wieder bei ihrer Mutter, was nicht nur einmal zu Reiberein führt. Als Benni, der Nachbarssohn verschwindet, ermittelt Thea auf eigene, nicht immer legale Weise und befindet sich schon bald inmitten eines Kriminalfalls, in welchen sie so vermutlich nie verwickelt sein wollte. Ich war mir lange Zeit nicht sicher, was ich wirklich von den Charakteren halten sollte, weil ich einfach mit niemandem wirklich warm geworden bin. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass ich den ersten Band der Reihe wirklich nicht gelesen habe. Thea's Humor hat mich manchmal zum Schmunzeln gebracht, auch wenn es eigentlich manchmal gar nicht zum Schmunzeln war und ihr Verhältnis zu ihrer Mutter hat mich so manches Mal an mein eigenes - nicht vorhandenes - Verhältnis zu meiner eigenen Mutter erinnert. Ich muss auch sagen, dass ich mit dem Schrift und Email - Verkehr am Anfang und zwischen drin recht wenig anfangen konnte, es teilweise schon als ein wenig störend empfunden habe. Nicht unbedingt, des Inhalts wegen, sondern eher allgemein. Sie waren in meinen Augen einfach.. unnötig? Alles in allem ist es ein Buch, was man lesen kann, aber nicht unbedingt gelesen haben muss und außerdem denke ich, dass man sich schon ein wenig mit der Szenarie auseinander setzen muss, um einiges besser verstehen zu können. Der Schreibstil ist gut, wenn manchmal auch etwas langatmig und wirkliche Krimielemente gab es nur am Ende des Buches, als es um die Aufklärung des ganzes Falls ging.

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  • Zusatzaufgabe und Buchverlosung zum Lesesommer 2015 - Woche 3

    Die Geheimnisse der Welt
    TinaLiest

    TinaLiest

    17. July 2015 um 10:58

    In der dritten Woche des LovelyBooks Lesesommers gibt es wieder tolle Bücher, grandiose Lesetipps und einliegen vor uns. In der 3. Woche stellt euch der Dumont Buchverlag auf unserer Übersichtsseite Buchtipps für den Sommer vor - und ihr könnt Buchpakete mit insgesamt fünf Büchern gewinnen! Zusammen mit dem Dumont Buchverlag verlosen wir 3 Buchpakete bestehend aus "Die Geheimnisse der Welt", "Tödliche Camargue", "Septemberkinder", "Der dunkle See" und "Herzlich willkommenčić". Mehr Infos zu den Büchern findet ihr hier! Wenn ihr euer Glück versuchen möchtet, solltet ihr einfach mit uns in Sommererinnerungen aus der Kindheit schwelgen und uns folgendes verraten: Was ist eure schönste Kindheitserinnerung aus dem Sommer? Welche Spiele habt ihr gespielt, wo ward ihr unterwegs, an was könnt ihr euch besonders gut erinnern? Für das Beantworten dieser Fragen in 5-10 Sätzen gibt es beim LovelyBooks Lesesommer 100 Punkte! Wenn ihr nicht am Lesesommer teilnehmt, könnt ihr natürlich trotzdem gerne hier bei der Verlosung mitmachen und die Fragen beantworten! Bitte gebt in eurer Antwort an, ob ihr auch Punkte für den LovelyBooks Lesesommer sammeln oder nur an der Verlosung der Buchpakete teilnehmen möchtet. Und wenn ihr nur die Punkte für den Lesesommer sammeln, aber nicht an der Verlosung teilnehmen möchtet, schreibt das ebenfalls dazu.

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  • Wahrheit, Lüge, Paranoia: Der dunkle See - Conny Schwarz

    Der dunkle See
    DunklesSchaf

    DunklesSchaf

    24. June 2015 um 23:59

    Thea Dombrowski stolpert beim Jagdausflug in eine Leiche. Eigentlich wollte sie ja gar nicht, aber ihr Kollege hat sich mal wieder um diesen Artikel gedrückt. Und so kommt es, dass sie dem Jäger hinterher ins Haus rennt, in dessen Garten seine heißgeliebte Hirschkuh in die Luft gesprengt wurde. Sie übernimmt die erste Berichterstattung, doch danach gibt sie den Fall ab, denn eigentlich hat sie gerade viel zu viel am Hals. Als dann aber abends die Nachbarin klingelt und um Hilfe bittet, da Benni, ihr Teenagersohn, verschwunden ist, kann sie nicht umhin, doch zumindest diesen Fall zu hinterfragen. Halbtagsjournalistin und Vollzeitmutter von Mari, ständig im Clinch mit ihrer eigenen Mutter Ute, von der großen Stadt ins kleine, schwäbische Wartenburg, zurück in die Heimat, das ist Thea Dombrowski. Nun ist sie zwar Journalistin mit Leib und Seele, aber eben nicht in der großen Stadt, sondern lokal, im kleinen, aber feinen Wartenburg. Den Halbtagsjob wuppt sie auch nur, weil ihre Mutter sie in der Kinderbetreuung unterstützt, trotzdem rasselt sie regelmäßig mit ihr aneinander. Es ist eben nicht einfach, als Tochter, die in die weite Welt zog, zurück in die Heimat und in Mamas Haus zurückzukehren. Und hier erkennt man schon, dass die Journalistin eben nicht nur Journalistin ist, sondern eben auch einiges an Privatem passiert und die Handlung beeinflussen. Nichtsdestotrotz ist Thea neugierig und beharrlich, ganz so, wie es sich für eine Vollblut-Journalistin gehört, und lässt es sich von Bennis Mutter auch nicht ausreden, nach Benni zu suchen, als diese am nächsten Tag ihre Meinung ändert. Und leider (oder glücklicherweise?) ermittelt sie nicht immer auf legalen Wegen. „Lügenpresse“ ist ein markantes Wort in dem Krimi von Conny Schwarz (hinter dem Pseudonym verstecken sich Kristin Uhlig und Martin Maurer), aber auch den „Bundesgauckler“ findet man dort. Das hintergründige Thema ist die Frage: wie weit kann man der Politik trauen? In wie weit kann man der Presse trauen? Wird die Öffentlichkeit absichtlich „dumm“ gehalten? Das Thema rollt das Autorenduo an einer Geschichts-AG auf, in welcher der Lehrer Friese, nicht nur geschichtliche Themen bespricht, sondern auch Transparenz in Politik und Medien vehement einfordert. Ein Thema fesselt die Mitglieder der AG, zu der Benni gehört, besonders: der Polizistenmord von Heilbronn. Mit einem Auge blinzelt immer die rechte Szene hinter den Büschen hervor, Wagida hat sich auch zusammen gefunden und die „Initiative Rechtsstaat“ veröffentlicht illegaler weise Ermittlungsakten. Doch hängt das mit den Recherchen der Geschichts-AG zusammen? Und wie passt der Tote dort hinein? Neben diesem ernsten Thema, das zwischen den Kapiteln mit Forumsbeiträgen gespickt ist, die einem die Richtung andeuten, aber natürlich bis zum Schluss nicht zu viel verraten, gelingt es dem Autorenduo aber auch einige herrliche, fast schon satirische Spitzen einzubauen, die den Krimi auflockern, aber nicht der Ernsthaftigkeit berauben. Zugegeben, das Ende war ein wenig überzogen und mir fehlte ein kleiner Baustein, der zur Nebenhandlung gehörte, aber da werde ich mal locker drüber wegsehen, denn der Rest war wirklich ausgezeichnet. Ich muss ehrlich sein: ich hatte von dem Buch weniger erwartet. Man hat es sich doch angewöhnt, dass deutsche Titel im Krimigenre entweder ein Regionalkrimi oder ein Psychothriller ist –auch völlig in Ordnung, so ab und an mal, aber so als Krimi-Junkie ist man dem doch schnell überdrüssig.. Doch „Der dunkle See“ hat mich wirklich überrascht. Ja, es gibt schon einige Elemente, die man eben eher gemütlich nennen kann, aber das Thema und dessen Umsetzung reißt es wirklich heraus. Der Krimi war spannend und top aktuell, aber nicht bierernst. Ich hab mir den Vorgänger „Mädchen im Feuer“ gleich mal nachbestellt. Das sagt ja wohl alles. Fazit: Brisant, aktuell und mit einer Brise scharfem Humor – so muss deutscher Krimi sein und das Duo „Conny Schwarz“ hat dies perfekt umgesetzt. Bravo!

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  • Der dunkle See

    Der dunkle See
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    23. June 2015 um 10:21

    Thea Dombrowski hat sich nach Beziehungsschwierigkeiten mit ihrer kleinen Tochter Mari wieder zurück in ihren Heimatort Wartenberg. Sie ist Journalistin beim Anzeiger. Ihr Redakteur schickt sie in den Wald, damit sie eine Reportage über Jäger schreiben kann. Leider geht das total schief und Karl, der Jäger, ist genervt. Als dann auch noch ein Schuss losgeht und das außerhalb der Jagdsaison, ist das ein Grund nach dem Rehbock zu schauen. Sie finden nicht nur den Bock, sondern auch den toten Dengler. Das Buch liest sich sehr flüssig und greift einige aktuelle Probleme auf; es geht um Flüchtlingspolitik, Montags-Demos, V-Leute, NSU-Prozess und natürlich um Mord. Dann verschwindet auch noch der Nachbarssohn von Ute. Thea ist sympathisch und nicht auf den Mund gefallen, allerdings auch ein wenig chaotisch. Sie benötigt eine Augenklappe und es ist schon witzig, nach welchen Kriterien sie entscheidet, welche gerade dran ist. Der Anblick irritiert dann auch oft ihre Mitmenschen. Sie hat in der Vergangenheit schon einiges mitgemacht, was aber nur angedeutet wird, und hat nun in Wartenberg Zuflucht gesucht. Es ist natürlich nicht einfach, wenn man als erwachsene Frau mit Kind wieder bei der Mutter unterkriechen muss. Mutter Ute ist hilfsbereit, im örtlichen Leben integriert und manchmal ein wenig nervig. Der für die Mordermittlung zuständige Kommissar Daniel ist ein Jugendfreund von Thea, so dass es zwischen den beiden auch schon mal einen informellen Austausch gibt. Auch die anderen Personen, die im Laufe der Geschichte auftreten, sind gut geschildert – teils skurril, teils undurchschaubar, manches Mal auch nervend. Thea, die versucht ihre eigenen Ermittlungen anzustellen, hat es nicht einfach. Man will entweder nicht mit ihr reden oder lügt sie an. Sie gibt aber nicht auf. Obwohl ich den Vorgängerband nicht gelesen habe, hatte ich keine Probleme in die Geschichte reinzukommen. Zwischendurch gab es Einschübe von anonymen Posts. Dass ich anfangs keinen Zusammenhang zur Story gesehen habe, störte mich ein wenig. Die Geschichte war spannend und machte neugierig darauf, wie die einzelnen Aspekte zusammenkommen. Erst zum Ende ergibt sich das Gesamtbild.

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  • Gut, aber haut mich nicht vom Hocker

    Der dunkle See
    sarahs-buecherwelt

    sarahs-buecherwelt

    13. June 2015 um 08:24

    „Der dunkle See“ ist der zweite Band der Reihe um Thea Dombrowski. Hinter ihr versteckt sich eine durchaus sympathische Reporterin, die vor allen durch ihr loses Mundwerk sehr liebenswert wirkt. Sie tritt gerne in ein Fettnäpfchen und wird gerne vom Chef ausgenutzt. Obwohl ich den ersten Band nicht gelesen habe, hatte ich keine Schwierigkeiten mich in die Situation von Thea und vor allen Dingen mit ihrer Persönlichkeit hineinzuversetzen. Schwieriger war es für mich bei den restlichen Figuren, da mir die Verbindungen einfach nicht bekannt waren. Es empfiehlt sich also den ersten Band gelesen zu haben. Inhaltlich greift das Buch ein wichtiges Thema auf. Immer mehr Flüchtlinge kommen nach Deutschland  und die Stimmung ist ehrlich gesagt in diesem Punkt sehr geteilt. Es geht von „Die armen Menschen, wir müssen ihnen helfen“, über „Warum fühlt sich Deutschland noch fast 100 Jahre nach Hitler für alles schuldig“ bis hin zu „Sollen die Schmarotzer bleiben wo sie sind, denn nicht jeder ist ein verfolgter Flüchtling“. Jedem seine Meinung. Um diese geht es jedoch nicht, sondern um das Buch, was sich mit dieser Thematik befasst. Auf jeden Fall setzt das Autorenduo diese Thematik interessant um, und sorgt mit Mord, Verschwinden und anderen Dingen dafür, dass es eigentlich nicht langweilig wird. Im Gegenteil es ist nicht nur recht spannend, sondern setzt auch auf eine Art satirischen Humor, der mir trotz des Themas ab und an ein Schmunzeln aufs Gesicht gezaubert hat. Diesen Humor findet ihr vollen Dingen bei der Hauptfigur und ihrem Charakter. Nicht das ihr das falsch versteht. Trotzdem gab es immer wieder die eine oder andere Passage, wo ich das Buch nur zu gerne aus der Hand gelegt habe. Das waren Momente, wo es einfach nur langatmig wurde. Zum Glück sind diese selten. Möchte ich mehr davon lesen.Ehrlich gesagt nein. Mir hat das Buch zwar gefallen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt, aber es hat mich nicht so vom Hocker gehauen, dass es auch nur drei Sterne bekommt. Zum Beispiel fand ich die Emails oder den Schriftverkehr gerade am Anfang aus der Luft gerissen und daher total unnötig.

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