Conny Walden

 3,4 Sterne bei 35 Bewertungen
Autorenbild von Conny Walden (© Foto Kiepker)

Lebenslauf von Conny Walden

Conny Walden ist das Pseudonym des Autorenehepaares Alfred und Silke Bekker. Alleine schreibt Alfred Bekker Fantasy, historische Romane, Kinder- und Jugendbücher, seine Frau Silke veröffentlicht vor allem Humoresken und Erzählungen. 2010 erschien als erster gemeinsamer historischer Roman "Die Bernsteinhändlerin". Bei den gemeinsamen Buchprojekten entwirft Alfred Bekker meist das Handlungsgerüst und Silke Bekker kümmert sich um die Charaktere.

Alle Bücher von Conny Walden

Cover des Buches Die Bernsteinhändlerin (ISBN: 9783442471232)

Die Bernsteinhändlerin

 (13)
Erschienen am 11.05.2010
Cover des Buches Die Papiermacherin (ISBN: 9783442473151)

Die Papiermacherin

 (9)
Erschienen am 09.03.2011
Cover des Buches Die Kaufmannstochter von Lübeck (ISBN: 9783442479733)

Die Kaufmannstochter von Lübeck

 (9)
Erschienen am 17.02.2014
Cover des Buches Der Medicus von Konstantinopel (ISBN: 9783442473168)

Der Medicus von Konstantinopel

 (2)
Erschienen am 16.10.2012
Cover des Buches Der Medicus von Konstantinopel (ISBN: 9783641085834)

Der Medicus von Konstantinopel

 (2)
Erschienen am 16.10.2012

Neue Rezensionen zu Conny Walden

Cover des Buches Die Bernsteinhändlerin (ISBN: 9783442471232)L

Rezension zu "Die Bernsteinhändlerin" von Conny Walden

Für Liebhaber von typischen Liros
Lesezeichenfeevor einem Jahr

Im Jahre 1450 soll Barbara Heusenbrink Matthias Isenbrink heiraten. Sie reist mit ihrem Vater von Riga nach Lübeck. Während der Verlobungsfeier wird sie von Erich von Belden gewarnt, dass Matthias sie vergiften will. Da er sich nicht freundlich um sie bemüht, und sie schon mit einer Magd betrügt, fährt sie mit ihrem Vater wieder nach Hause, nachdem sie schlechte Nachrichten von Zuhause erfahren haben. Erich von Belden, der zufällig vorbeikommt, rettet sie dann noch ein zweites Mal, als ihre Mitreisenden alle getötet werden. 

 

Meine Meinung:

Also ich lese nicht so gerne historische Romane, weil sie oft sehr seicht und klischeebehaftet sind. Lena Johannsons Bücher, wie z.B. die Bernsteinsammlerin und noch weitere, mag ich sehr. Also dachte ich, ich greife mal zur Bernsteinhändlerin. Conny Walden ist nicht eine Person, sondern ein Autorenehepaar, die diese Romane schreiben. 

 

Ich habe das Buch vom öffentlichen Bücherschrank und im Urlaub lerne ich ja allerlei andere Autoren und Bücher kennen, die ich sonst nicht lese. Auch dieses Buch hat mir unterhaltsame Stunden geliefert. Aber ich bin jetzt nicht so begeistert, dass ich weitere Bücher des Autorenehepaars lesen wollte, denn es ist mir dann doch zu seicht und klischeehaft. 

 

Achtung, zu erwartender Spoiler:

 

Und natürlich hat Barbara Heusenbrink ihren Ritter Erich von Belden bekommen. Was ja absehbar war. Er war ja immer da um sie zu retten und schwanger war sie ja auch von ihm. 

 

Das ist dann diese Art von Liebesroman, der einfach nicht nach meinem Geschmack ist. 

 

Das Cover ist sehr hübsch gemacht, so auf altmodisch getrimmt und hat schöne Farben. Eine 2. 

 

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

Im Urlaub kann man ja testen, was und welche Autorinnen einem gefallen und welcher Schreibstil. Da ich dieses Buch ausgelesen habe und ich mich weder gequält habe, noch es als langweilig empfunden habe, möchte ich 3 Sterne geben. Es ist für alle geeignet, die Liebesromane lieben. 


PS: Wie hier bei LB schon eine Rezentin auf den Punkt gebracht hat, langweilige Mitte und zu schnelles Ende, da war ich erstaunt, wie ratzfatz das ging. Das passte nicht zum Buch.

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Cover des Buches Die Kaufmannstochter von Lübeck (ISBN: 9783442479733)

Rezension zu "Die Kaufmannstochter von Lübeck" von Conny Walden

Lübeck 1367
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Die Handlung spielt 1367 und neben der Liebesgeschichte zwischen Johanna und Frederik erfährt man viel über die Machenschaften in und um die Hanse.
Johanna von Dören lebt mit ihrem Vater und ihrer Schwester in Lübeck. Sie hat als Kind die Pest überlebt und den Schwur getan aus Dankbarkeit in ein Kloster einzutreten. Trotzdem gibt sie sich Frederik im Kölner Dom hin, obwohl sie ihn erst kurz zuvor kennengelernt hat.
Ich will nicht zu viel verraten denn das Buch ist es wert gelesen zu werden.
Einzig die Liebesszene im Kölner Dom finde ich etwas "unglaubwürdig", Wie kann sich eine Frau in einem Gotteshaus einem (fast) fremdem Mann hingeben. Auch weil sie doch geschworen hat ins Kloster zu gehen.
Die anderen Protagonisten, die sympathischen und die unsympathischen, sind gut beschrieben. Auch das Leben um 1367 konnte ich gut nachvollziehen.
Für mich gehört es zu einem guten historischen Roman, dass man etwas lernen kann (bzw. Gelerntes auffrischen) und das hat dies Buch erfüllt.

Ein Buch, das ich mit Vergnügen gelesen habe.

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Cover des Buches Die Kaufmannstochter von Lübeck (ISBN: 9783442479733)S

Rezension zu "Die Kaufmannstochter von Lübeck" von Conny Walden

Unterhaltsamer Ausflug ins mittelalterliche Lübeck
sommerlesevor 6 Jahren

"*Die Kaufmannstochter von Lübeck*"  wurde 2014 geschrieben von "*Conny Walden*".  Hinter diesem Pseudonym für historische Romane verbirgt sich das Autorenduo Alfred und Silke Bekker. Das Buch erscheint im "*Goldmann Verlag*".

Lübeck 1367: Johanna von Dören begleitet ihren Vater, einen einflussreichen Lübecker Schonenfahrer, zum Hansetag nach Köln.
Der dänische König Waldemar IV. behindert mit hohen Zöllen die wichtige Handelsroute nach Lübeck und nun soll gegen ihn ein Bündnis geschlossen werden.
Johanna hat als Kind die Pest überlebt und aus Dankbarkeit beschlossen, ins Kloster einzutreten. Doch noch arbeitet sie bei den Handelsgeschäften ihres Vaters mit. In Köln lernt sie den Adeligen Frederik von Blekinge kennen und verliebt sich in ihn.  entwickelt sich eine große Liebe, und in einem Moment der Leidenschaft gibt sich Johanna Frederik hin. Erschrocken über sich selbst, vertraut sie sich einem Priester an. Ein verhängnisvoller Fehler – denn damit tritt eine dramatische Wende ein, und die Liebenden schweben bald in höchster Gefahr …

Gleich vorab, dieses Buch ist toll zu lesen, die Charaktere haben mir gefallen und auch die Handlung weist viel Interessantes auf. Der Zusammenschluss von Kaufleuten zur Hanse ermöglichte gemeinsame Handelswegsicherung als Fahrgemeinschaft. Über den Ostseezugang erfolgte der Handel mit Russland (Getreide, Felle, Wachs) und mit Skandinavien (Fisch), die im Gegenzug Fertigprodukte wie Tuche und Wein erhielten. 

Es werden die Handelswege der Ostsee und die daraus resultierenden Machtverhältnisse aufgezeigt, die Herstellung von Marzipan wird vorgestellt und erklärt, das damals Marzipan eine schützende Wirkung vor der Pest nachgesagt wurde.

Mit Spannung habe ich die Entwicklung der Geschehnisse verfolgt, die Handlung ist logisch aufgebaut und scheint historisch belegt.
Aber die Protagonisten haben mich nicht genügend überzeugt, sie blieben mir trotz detailreicher Charakterisierung ziemlich fremd.

Besonders das Verhalten von Johanna fand ich recht befremdlich, galt sie doch dank ihrer Religiosität in ihrer Familie fast als Heilige und dann gibt sie sich, beflügelt durch ihre erste Verliebtheit, gleich einem ihr völlig fremden Mann hin. Dazu auch noch in einer Kirche, was ja überhaupt nicht zu ihrem Vorhaben passt, in ein Kloster eintreten zu wollen.  
Außerdem hat sie als trotz ihrer Rolle als Frau unverhältnismäßig viel Mitspracherecht und kann lesen und schreiben. Das war für die damalige Zeit allerdings absolut untypisch.

Die unterhaltsame Liebesgeschichte ist natürlich der rote Faden, der sich durch die Geschichte zieht und den Leser fesselt. Schließlich will man sehen, wie es den Liebenden ergeht. Letztendlich ist alles recht vorhersehbar, es gibt einige Intrigen und Machtkämpfe zu bestehen und Johanna erweist sich als mutige und draufgängerische Frau.


Dieser unterhaltsame Roman zeigt die Position der Hanse in Lübeck und erzählt vor dem Hintergrund eines Bündnisses gegen den dänischen König die Geschichte einer Kaufmannstochter. Ihre Liebesgeschichte unterhält und zeigt gleichzeitig die Wirrungen der damaligen Zeit auf.

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