Conny Walden

 3,4 Sterne bei 37 Bewertungen
Autor*in von Die Bernsteinhändlerin, Die Kaufmannstochter von Lübeck und weiteren Büchern.
Autorenbild von Conny Walden (© Foto Kiepker)

Lebenslauf von Conny Walden

Conny Walden ist das Pseudonym des Autorenehepaares Alfred und Silke Bekker. Alleine schreibt Alfred Bekker Fantasy, historische Romane, Kinder- und Jugendbücher, seine Frau Silke veröffentlicht vor allem Humoresken und Erzählungen. 2010 erschien als erster gemeinsamer historischer Roman "Die Bernsteinhändlerin". Bei den gemeinsamen Buchprojekten entwirft Alfred Bekker meist das Handlungsgerüst und Silke Bekker kümmert sich um die Charaktere.

Alle Bücher von Conny Walden

Cover des Buches Die Bernsteinhändlerin (ISBN: 9783442471232)

Die Bernsteinhändlerin

 (14)
Erschienen am 11.05.2010
Cover des Buches Die Kaufmannstochter von Lübeck (ISBN: 9783442479733)

Die Kaufmannstochter von Lübeck

 (10)
Erschienen am 17.02.2014
Cover des Buches Die Papiermacherin (ISBN: 9783442473151)

Die Papiermacherin

 (9)
Erschienen am 09.03.2011
Cover des Buches Der Medicus von Konstantinopel (ISBN: 9783442473168)

Der Medicus von Konstantinopel

 (2)
Erschienen am 16.10.2012
Cover des Buches Der Medicus von Konstantinopel (ISBN: 9783641085834)

Der Medicus von Konstantinopel

 (2)
Erschienen am 16.10.2012

Neue Rezensionen zu Conny Walden

Cover des Buches Die Kaufmannstochter von Lübeck (ISBN: 9783442479733)
Sternenstaubfees avatar

Rezension zu "Die Kaufmannstochter von Lübeck" von Conny Walden

Die Kaufmannstochter von Lübeck
Sternenstaubfeevor 2 Monaten

Die Geschichte startet im mittelalterlichen Lübeck. Es ist das Jahr 1367. Johanna von Dören ist die Tochter eines einflussreichen Schonenfahrers. Sie darf ihren Vater nach Köln zum Hansetag begleiten, wo ein Bündnis gegen den dänischen König Waldemar IV geschlossen werden soll. In Köln lernt Johanna Frederik von Blekinge kennen und verliebt sich... 

Es ist eine Geschichte voller Intrigen und Machtspielchen. Johannas Leben ist bald nicht mehr wie vorher; sie muss fliehen. 

Ich fand den Roman sehr unterhaltsam. Einerseits ist die Geschichte informativ und lehrreich, da man einiges über das Leben der Hanse-Kaufleute im Mittelalter erfährt. Auch das bekannte Lübecker Marzipan ist ein Thema, was ich sehr interessant fand. 

Andererseits gibt es da noch die Liebesgeschichte von Johanna und Frederik, die sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht, auch wenn sie trotzdem irgendwie doch eher im Hintergrund bleibt. 

Ich mochte die Geschichte auf jeden Fall. Sie hat mich gut unterhalten können. 

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Cover des Buches Die Bernsteinhändlerin (ISBN: 9783442471232)
SotsiaalneKeskkonds avatar

Rezension zu "Die Bernsteinhändlerin" von Conny Walden

Bernstein halt
SotsiaalneKeskkondvor 8 Monaten

Lübeck 1450: In der Hansestadt soll die Verlobung zwischen der aus Riga stammenden Kaufmannstochter Barbara Heusenbrink und dem Erben eines lübischen Handelshauses Matthias Isenbrandt gefeiert werden. Doch statt des Freudentages muss die junge Frau erfahren, dass ihr zukünftiger Gatte sie mittels Giftmord aus dem Weg räumen möchte. Und so gerät Barbara unaufhaltsam in einen Strudel aus Machtkämpfen rund um das Gold der Ostsee, den Bernstein, in dem sie scheinbar keinem mehr trauen kann, außer vielleicht dem charmanten Ritter Erich von Belden.

Ich hatte mich wirklich auf das Buch gefreut: Ostsee, Riga, Bernstein und Intrigen. Es klang für mich nach einer vielversprechenden Mischung. Allerdings musste ich recht schnell vorstellen, dass die Geschichte nicht ganz die Richtung einschlägt, die der Klappentext verspricht. So spielt die Verlobung zwischen den beiden Handelshäusern kaum eine große Rolle, dient nur als Aufhänger für den Plot rund um die Bernsteinverschwörung. Nichts desto trotz gefiel mir der Anfang des Buches recht gut. Zwar lässt der Schreibstil ein wenig zu wünschen über. Er ist sehr einfach gestrickt, leitet einen dafür aber sehr angenehm und leicht durch die Geschichte. Auch herrscht Spannung. Und das nicht nur am Beginn des Buches. Das ganze Buch ist über von einem solide ausgebauten Spannungsbogen geprägt. So lässt sich die Geschichte wirklich sehr flott weglesen. Auch was die Charaktere angeht hat das Autorenduo solide, wenn auch nicht überragende Arbeit geleistet. Die Hauptcharaktere hätten mehr Tiefe und Facettenreichtum vertragen, wirken insgesamt recht blass, wohingegen die Nebencharaktere leider zunehmend  zu einem Einheitsbrei verschwimmen. 

So weit so gut, bis jetzt ein solider und durchaus unterhaltsamer Historischer Roman. Allerdings gab es auch Aspekte, die mich massiv gestört haben: 

  • Im Buch spielt der gesamte Ostseeraum eine bedeutende Rolle, ständig kommen Ortsnamen und Städte vor. In der Taschenbuchausgabe sucht man allerdings vergeblich nach einer Karte. Meiner Meinung nach wirklich unangenehm, da ich zumindest als Leser gerne den zurückgelegten Weg verfolge. Zwar bin ich mit geografischen und historischen Wissen schon vorbelastet, weiß dementsprechend, wo sich ungefähr das Land des Deutschen Ordens erstreckt, kenne die Lage von Danzig, Riga, der Marienburg oder aber auch Reval, wobei auch hier nirgendwo erklärt wird, welchen Namen diese Stadt heute trägt. Bei Begriffen wie Schamaitien musste ich dann schon im Internet nachschauen, wo wir uns da eigentlich befinden. Da bleibt einem beim Lesen wirklich nichts anderes übrig, als die Karte aus einem anderen Buch, dass ungefähr in der gleichen Zeit und im gleichen geografischen Raum angesiedelt ist, zu suchen, oder das Internet zu Rate zu ziehen. 
  •  Ein weiterer Punkt ist, dass weit und breit nirgendwo erklärt wird, was and er Geschichte nun Fiktion und was Wahrheit ist. Zwar muss ich das historische Wissen der Autoren durchaus loben, nebenbei werden beispielsweise die damalige Papierherstellung mittels Altkleidern erklärt, oder aber auch, mit welchen geopolitischen Schwierigkeiten der Deutsche Orden am Ende seiner Herrschaft zu kämpfen hatte. Allerdings weiß ich nun kaum, welche der angeführten Persönlichkeiten nun der Realität entsprechen, oder ob das Bernsteinregal der im Buch zu findenden Beschreibung entspricht, oder aber auch, ob es so etwas wie die Taktangebende Verschwörung überhaupt gegeben hatte. es findet sich nämlich weder ein Vorwort noch ein Nachwort, keinerlei Anhangmaterial aus dem sich historische Hintergründe erschließen lassen könnten. 
  • Über die beiden oben genannten Punkte kann man problemlos hinwegsehen, wenn man sich nur für den Unterhaltungsfaktor mit dem Buch beschäftigt. Allerdings war das Ende in meinen Augen eine schiere Vollkatastrophe. Ganz nach dem Motto "Wer bremst verliert" fetzen Conny Walden hier ein 25-Seiten Ende im billo-Modus hin. Angehetzt, ohne große Erklärungen und für einen geistig einigermaßen bewanderten Leser überhaupt nicht logisch nachvollziehbar. So wirft das Ende nur noch mehr Fragen auf, als es beantworten hätte können. Mehr gibt es darüber eigentlich nicht zu sagen. 

So kann man eigentlich sagen, dass ich mit einem blauen Auge aus dem Buch hervorgehe. Was anfangs noch sehr solide und Unterhaltsam war endete in einem Albtraum. Dennoch kann ich die ersten beiden Drittel der Geschichte als gute Unterhaltung weiterempfehlen.

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Cover des Buches Die Bernsteinhändlerin (ISBN: 9783442471232)
Lesezeichenfees avatar

Rezension zu "Die Bernsteinhändlerin" von Conny Walden

Für Liebhaber von typischen Liros
Lesezeichenfeevor 2 Jahren

Im Jahre 1450 soll Barbara Heusenbrink Matthias Isenbrink heiraten. Sie reist mit ihrem Vater von Riga nach Lübeck. Während der Verlobungsfeier wird sie von Erich von Belden gewarnt, dass Matthias sie vergiften will. Da er sich nicht freundlich um sie bemüht, und sie schon mit einer Magd betrügt, fährt sie mit ihrem Vater wieder nach Hause, nachdem sie schlechte Nachrichten von Zuhause erfahren haben. Erich von Belden, der zufällig vorbeikommt, rettet sie dann noch ein zweites Mal, als ihre Mitreisenden alle getötet werden. 

 

Meine Meinung:

Also ich lese nicht so gerne historische Romane, weil sie oft sehr seicht und klischeebehaftet sind. Lena Johannsons Bücher, wie z.B. die Bernsteinsammlerin und noch weitere, mag ich sehr. Also dachte ich, ich greife mal zur Bernsteinhändlerin. Conny Walden ist nicht eine Person, sondern ein Autorenehepaar, die diese Romane schreiben. 

 

Ich habe das Buch vom öffentlichen Bücherschrank und im Urlaub lerne ich ja allerlei andere Autoren und Bücher kennen, die ich sonst nicht lese. Auch dieses Buch hat mir unterhaltsame Stunden geliefert. Aber ich bin jetzt nicht so begeistert, dass ich weitere Bücher des Autorenehepaars lesen wollte, denn es ist mir dann doch zu seicht und klischeehaft. 

 

Achtung, zu erwartender Spoiler:

 

Und natürlich hat Barbara Heusenbrink ihren Ritter Erich von Belden bekommen. Was ja absehbar war. Er war ja immer da um sie zu retten und schwanger war sie ja auch von ihm. 

 

Das ist dann diese Art von Liebesroman, der einfach nicht nach meinem Geschmack ist. 

 

Das Cover ist sehr hübsch gemacht, so auf altmodisch getrimmt und hat schöne Farben. Eine 2. 

 

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

Im Urlaub kann man ja testen, was und welche Autorinnen einem gefallen und welcher Schreibstil. Da ich dieses Buch ausgelesen habe und ich mich weder gequält habe, noch es als langweilig empfunden habe, möchte ich 3 Sterne geben. Es ist für alle geeignet, die Liebesromane lieben. 


PS: Wie hier bei LB schon eine Rezentin auf den Punkt gebracht hat, langweilige Mitte und zu schnelles Ende, da war ich erstaunt, wie ratzfatz das ging. Das passte nicht zum Buch.

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