Conny Walden

 3.5 Sterne bei 33 Bewertungen
Conny Walden

Lebenslauf von Conny Walden

Conny Walden ist das Pseudonym des Autorenehepaares Alfred und Silke Bekker. Alleine schreibt Alfred Bekker Fantasy, historische Romane, Kinder- und Jugendbücher, seine Frau Silke veröffentlicht vor allem Humoresken und Erzählungen. 2010 erschien als erster gemeinsamer historischer Roman "Die Bernsteinhändlerin". Bei den gemeinsamen Buchprojekten entwirft Alfred Bekker meist das Handlungsgerüst und Silke Bekker kümmert sich um die Charaktere.

Alle Bücher von Conny Walden

Die Bernsteinhändlerin

Die Bernsteinhändlerin

 (11)
Erschienen am 11.05.2010
Die Papiermacherin

Die Papiermacherin

 (8)
Erschienen am 09.03.2011
Die Kaufmannstochter von Lübeck

Die Kaufmannstochter von Lübeck

 (9)
Erschienen am 17.02.2014
Der Medicus von Konstantinopel

Der Medicus von Konstantinopel

 (3)
Erschienen am 16.10.2012
Der Medicus von Konstantinopel: Roman

Der Medicus von Konstantinopel: Roman

 (2)
Erschienen am 16.10.2012

Neue Rezensionen zu Conny Walden

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OmaInges avatar

Rezension zu "Die Kaufmannstochter von Lübeck" von Conny Walden

Lübeck 1367
OmaIngevor 3 Jahren

Die Handlung spielt 1367 und neben der Liebesgeschichte zwischen Johanna und Frederik erfährt man viel über die Machenschaften in und um die Hanse.
Johanna von Dören lebt mit ihrem Vater und ihrer Schwester in Lübeck. Sie hat als Kind die Pest überlebt und den Schwur getan aus Dankbarkeit in ein Kloster einzutreten. Trotzdem gibt sie sich Frederik im Kölner Dom hin, obwohl sie ihn erst kurz zuvor kennengelernt hat.
Ich will nicht zu viel verraten denn das Buch ist es wert gelesen zu werden.
Einzig die Liebesszene im Kölner Dom finde ich etwas "unglaubwürdig", Wie kann sich eine Frau in einem Gotteshaus einem (fast) fremdem Mann hingeben. Auch weil sie doch geschworen hat ins Kloster zu gehen.
Die anderen Protagonisten, die sympathischen und die unsympathischen, sind gut beschrieben. Auch das Leben um 1367 konnte ich gut nachvollziehen.
Für mich gehört es zu einem guten historischen Roman, dass man etwas lernen kann (bzw. Gelerntes auffrischen) und das hat dies Buch erfüllt.

Ein Buch, das ich mit Vergnügen gelesen habe.

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sommerleses avatar

Rezension zu "Die Kaufmannstochter von Lübeck" von Conny Walden

Unterhaltsamer Ausflug ins mittelalterliche Lübeck
sommerlesevor 3 Jahren

"*Die Kaufmannstochter von Lübeck*"  wurde 2014 geschrieben von "*Conny Walden*".  Hinter diesem Pseudonym für historische Romane verbirgt sich das Autorenduo Alfred und Silke Bekker. Das Buch erscheint im "*Goldmann Verlag*".

Lübeck 1367: Johanna von Dören begleitet ihren Vater, einen einflussreichen Lübecker Schonenfahrer, zum Hansetag nach Köln.
Der dänische König Waldemar IV. behindert mit hohen Zöllen die wichtige Handelsroute nach Lübeck und nun soll gegen ihn ein Bündnis geschlossen werden.
Johanna hat als Kind die Pest überlebt und aus Dankbarkeit beschlossen, ins Kloster einzutreten. Doch noch arbeitet sie bei den Handelsgeschäften ihres Vaters mit. In Köln lernt sie den Adeligen Frederik von Blekinge kennen und verliebt sich in ihn.  entwickelt sich eine große Liebe, und in einem Moment der Leidenschaft gibt sich Johanna Frederik hin. Erschrocken über sich selbst, vertraut sie sich einem Priester an. Ein verhängnisvoller Fehler – denn damit tritt eine dramatische Wende ein, und die Liebenden schweben bald in höchster Gefahr …

Gleich vorab, dieses Buch ist toll zu lesen, die Charaktere haben mir gefallen und auch die Handlung weist viel Interessantes auf. Der Zusammenschluss von Kaufleuten zur Hanse ermöglichte gemeinsame Handelswegsicherung als Fahrgemeinschaft. Über den Ostseezugang erfolgte der Handel mit Russland (Getreide, Felle, Wachs) und mit Skandinavien (Fisch), die im Gegenzug Fertigprodukte wie Tuche und Wein erhielten. 

Es werden die Handelswege der Ostsee und die daraus resultierenden Machtverhältnisse aufgezeigt, die Herstellung von Marzipan wird vorgestellt und erklärt, das damals Marzipan eine schützende Wirkung vor der Pest nachgesagt wurde.

Mit Spannung habe ich die Entwicklung der Geschehnisse verfolgt, die Handlung ist logisch aufgebaut und scheint historisch belegt.
Aber die Protagonisten haben mich nicht genügend überzeugt, sie blieben mir trotz detailreicher Charakterisierung ziemlich fremd.

Besonders das Verhalten von Johanna fand ich recht befremdlich, galt sie doch dank ihrer Religiosität in ihrer Familie fast als Heilige und dann gibt sie sich, beflügelt durch ihre erste Verliebtheit, gleich einem ihr völlig fremden Mann hin. Dazu auch noch in einer Kirche, was ja überhaupt nicht zu ihrem Vorhaben passt, in ein Kloster eintreten zu wollen.  
Außerdem hat sie als trotz ihrer Rolle als Frau unverhältnismäßig viel Mitspracherecht und kann lesen und schreiben. Das war für die damalige Zeit allerdings absolut untypisch.

Die unterhaltsame Liebesgeschichte ist natürlich der rote Faden, der sich durch die Geschichte zieht und den Leser fesselt. Schließlich will man sehen, wie es den Liebenden ergeht. Letztendlich ist alles recht vorhersehbar, es gibt einige Intrigen und Machtkämpfe zu bestehen und Johanna erweist sich als mutige und draufgängerische Frau.


Dieser unterhaltsame Roman zeigt die Position der Hanse in Lübeck und erzählt vor dem Hintergrund eines Bündnisses gegen den dänischen König die Geschichte einer Kaufmannstochter. Ihre Liebesgeschichte unterhält und zeigt gleichzeitig die Wirrungen der damaligen Zeit auf.

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ChattysBuecherblogs avatar

Rezension zu "Die Kaufmannstochter von Lübeck" von Conny Walden

Für mich leider nur ein Na-ja Buch
ChattysBuecherblogvor 3 Jahren

Als begeisterte Leserin historischer Romane war ich auf das vorliegende Buch schon sehr gespannt. Das tolle Cover versprach mir sehr gute Unterhaltung. Na ja, so dachte ich wenigstens.

Schon auf den ersten Seiten wurde ich mit Fakten konfrontiert. Fakten, Fakten, Fakten...aber wo war das Menschliche in dem Buch? Nun gut, als kleine dezente Randgeschichte - so habe ich es zumindest empfunden - wird auch die Geschichte einer jungen Frau erzählt, die eigentlich ins Kloster gehen wollte, jedoch immer weiter in die Handelsgeschäfte ihres Vaters eingetaucht ist. Ein kleines bisschen Liebe - aber das war es dann auch schon.

Der Großteil des Buches beschäftigt sich mit geschichtlichen (sehr trockenen) Themen, was mir jedoch das Lesevergnügen etwas genommen hatte. Ich fand die Geschichte sehr zäh und war auch oft geneigt, die Fakten einfach zu überblättern. Aber was wäre dann vom Roman geblieben? Nicht viel!

Fazit:

Leider kann bzw. möchte ich das Buch nicht empfehlen. Okay, wer Geschichte mit Schwerpunkt Handelsgeschichte etc. studiert, wird hier bestimmt ein Fachbuch vorfinden. Wer jedoch einen historischen Roman erwartet, wird bitter enttäuscht das Buch zur Seite legen.

Schade, denn ich hatte bei diesem Cover und dem Klappentext mehr Unterhaltung erwartet und keinen Geschichtsunterricht.

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