Conny Walden Die Papiermacherin

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Inhaltsangabe zu „Die Papiermacherin“ von Conny Walden

Eine leidenschaftliche Liebesgeschichte zwischen zwei Welten Um 1000 nach Christus in West-China: Eine Gruppe Papiermacher wird von Uiguren verschleppt und Richtung Westen gebracht. Unter ihnen sind auch Meister Wang und seine hübsche Tochter Li. In Samarkand lernt Li den sächsischen Ritter Arnulf von Ellingen kennen, der von der Papiermacherin sogleich fasziniert ist. Zwischen den beiden entfaltet sich eine leidenschaftliche Liebe. Doch als Arnulf Opfer einer Intrige wird, müssen beide fliehen, und eine abenteuerliche Reise über Venedig bis nach Magdeburg beginnt …

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  • Rezension zu "Die Papiermacherin" von Conny Walden

    Die Papiermacherin

    jucele

    23. May 2011 um 20:09

    West-China im späten 10. Jahrhundert. Die junge Papiermacherin Li wird mit ihrem Vater Meister Wang und dem Gesellen Gao von Uiguren verschleppt. Die abenteuerliche Reise geht Richtung Westen und bald werden die Papiermacher nach Samarkand verkauft. Dort ist die Kunst der Papierschöpfer sehr gefragt. Li macht sich einen Namen, da sie es vollbringt feine Wasserzeichen in das Papier einzulegen, was dieses einzigartig und fälschungssicher macht. In Samarkand trifft Li den sächsischen Ritter Arnulf von Ellingen und kann diesen vor einem Anschlag bewahren. In einem belauschten Gespräch zwischen dem Händler Thorkilt Larson den Stadthalter Samarkands erfährt sie das der ihr noch unbekannte Ritter aufgrund seiner Mission sterben soll. Arnulf von Ellingen kann, dank Lis Warnung, mit seinem Knappen und dem Mönch Fra Branaguorno fliehen. Aber auch in der Papiermacherfamilie kehrt keine Ruhe ein, auch Meister Wang, Li und ihr Geselle Gao müssen Samarkand bald verlassen und die Reise führt sie nach Konstantinopel. Auch hier trifft Li auf Arnulf von Welllingen und als erneut eine Intrige das Leben Arnulfs bedroht fliehen beide und eine abenteuerliche Reise über Venedig nach Magdeburg beginnt. Aber hat die entfachende Liebe zwischen dem Ritter Arnulf und der Papiermacherin Li eine Chance? . Kritik . Das Autorenduo Conny Walden alias Alfred und Silke Bekker hat mit „Die Papiermacherin“ ihren zweiten historischen Roman veröffentlicht. Dem flüssigen und zeitgemäßen Erzählstil des Autorenduos kann mühelos gefolgt werden. Auch schaffen die Autoren ein lebendiges Bild der damaligen Zeit zu schaffen und so dem Leser diese Zeit nahe zu bringen und durch die fast greifbare Atmosphäre fühlt man sich fast in diese Zeit versetzt. Trotz einer manchmal leicht ins Klischee abfallende Handlung wird der Leser doch gut und abwechslungsreich unterhalten. Erzählt wird die ereignisreiche Geschichte aus der Perspektive aus der Sicht eines Beobachters der sich auf die beiden Charaktere Li und Arnulf konzentriert. Da die Figuren viele ihrer Abenteuer alleine bestehen müssen, wird so im Wechsel zwischen den beiden erzählt. Der Leser lernt beide Charaktere und ihren Hintergrund kennen. Gleich mit Beginn des Romans wird der Leser direkt in das Spannung erregende Geschehen katapultiert. Der Spannungsbogen entwickelt sich gleichbleibend durch die Geschichte. Durch findige Intrigen, die den Protagonisten mitspielen, steigt der Spannungsbogen dann kurzzeitig an um sich anschließend wieder einzupendeln. Die Hauptdarsteller Li und Arnulf sind facettenreich und lebendig konzipiert und passen vom Denken und Handeln in ihre Zeit. Die weiten Protagonisten wirken dagegen leider oftmals recht eindimensional und haben so nicht die Chance lange in Erinnerung zu bleiben. Die Rand- und Nebenfiguren sind zumeist auf die interessante Handlung beschränkt daher fehlt diesen, die Möglichkeit sich zu entwickeln. Trotzdem wirken auch diese glaubwürdig, da sie zeitgemäß skizziert wurden. Als Ausgleich lernt der Leser aber die beiden wichtigsten Persönlichkeiten sehr gut kennen und auch ihren Hintergrund zu verstehen. Li findet sich, besonders durch ihre genossene Erziehung, recht schnell mit den verschiedenen Begebenheiten ab und macht das Beste aus dem, was ihr Leben ihr bietet. Auch Arnulf ist kein Mensch, der sich leicht klein kriegen lässt, und stellt sich den Herausforderungen, die sich ihm in den Weg stellen. Die Beziehungen unter den Protagonisten sind eindeutig, klar und authentisch dargestellt. . Fazit . „Die Papierhändlerin“ von Conny Walden besticht durch einen, dem Mittelalter angepassten Stiel der andere, kleinere Fehler schnell vergessen macht. Mit einer spannenden Handlung und zwei authentischen Protagonisten unterhält „Die Papiermacherin“ den Leser mit feinen Intrigen und einer abenteuerlichen Reise, die in China ihren Anfang nimmt und schließlich in Magdeburg endet. Trotz kleiner Schwächen ist dem Autorenduo Conny Walden ein ereignisreicher und lesenswerter Roman gelungen, der seine Zielgruppe von Lesern historischer Romane durchaus Anklang finden wird. . Autor . Conny Walden ist das Pseudonym für das Autorenduo Alfred und Silke Bekker. Alfred Bekker schreibt Fantasy, historische Romane, Kinder- und Jugendbücher. Seine Frau Silke Bekker veröffentlicht vor allem Humoresken und Erzählungen. Unter dem Pseudonym Conny Walden schreiben sie gemeinsam historische Romane. Weitere historische Romane des Autorenduo sind bei Goldmann in Vorbereitung. . Taschenbuch: 416 Seiten Verlag: Goldmann Verlag (14. März 2011) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3442473152 ISBN-13: 978-3442473151

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