Constantin C. Tief Menschenkino

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Inhaltsangabe zu „Menschenkino“ von Constantin C. Tief

- "In der Tradition skandinavischer Krimischriftsteller schreckt Constantin C. Tief nicht vor den Abgründen der menschlichen Seele zurück. Tief schreibt szenisch, wechselt Perspektiven, wodurch er die Spannung und das Tempo hält." (WAZ - Westdeutsche Allgemeine Zeitung) - "Ein bisschen erinnert mich der Stil an Simon Beckett, Donna Leon und Sebastian Fitzek. Diese 3 großen Meister haben mit Constantin C. Tief würdigen Nachwuchs bekommen." (Devenir Magazine) Die Nacht war reif für Blut und Sperma. Dieser Gedanke eines Fremden ist der Auftakt des ganz persönlichen Albtraums von Düsseldorfs Star-Kommissars Johannes Kleinert. Plötzlich ist der Sommer über die Stadt gekommen, und eine junge Frau wird ermordet. Ihre Leiche ist wie eine Installation kunstvoll auf der Dachterrasse eines Penthouses drapiert. Kleinert ist fasziniert von der Präzision und Detailverliebtheit des Mörders und stürzt sich gemeinsam mit seinem jungen, begabten Partner Victor Exner in die Ermittlungen. Doch Ihre Euphorie ist schnell verflogen als ihnen klar wird, dass sie in diesem mörderischen Katz- und Mausspiel definitiv nicht die Jäger sein werden. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere muss Johannes Kleinert einen Mörder zu Strecke bringen, der aus Vergnügen jede Grenze überschreitet. Der Fall führt ihn nicht nur zurück in seine Vergangenheit ins Ruhrgebiet; Johannes Kleinert muss in diesem Psychothriller auch seine Zukunft retten. Menschenkino ist ein spannender Thriller, ein Kriminalroman mit einer gehörigen Portion Liebe und noch etwas mehr Wahnsinn. Auf jeden Fall ist es ein Buch, das Sie nicht verpassen sollten. Lesermeinung: - "Toll gezeichnete Charaktere, überraschende Wendungen und ein fulminantes Finale. Große Klasse!!" - „Auf unbarmherzige Art und Weise versteht es der Autor, einen in seinen Bann zu ziehen. Sei es der Spannungsbogen über das ganze Buch hinweg, die detaillierte Schilderungen der Ereignisse an den Tatorten bis hin zum Finale Grande, welches sich nur ein krankes oder eben geniales Hirn ausdenken konnte.“ - „Wer Thriller liebt und vor dem Blick in menschliche Abgründe nicht zurückschreckt, hat mit diesem Romandebüt die richtige Wahl getroffen." - "Intelligente Perspektivenwechsel, schonungslose Wortwahl, authentische Schauplätze - einfach lesenswert.“

Seelische Abgründe ...

— romi89

Ein Thriller, der einen von der 1. Seite an fesseld und den man gelesen haben muss.

— Melissa99

Spannend bis zum Schluss!

— Blubb0butterfly

Gelungene Krimikost

— raveneye

Spannend und atemberaubend von Anfang bis Ende!!!

— Gartenfee007

ernsthafte Konkurrenz für Fitzek und co.

— MareikeUnfabulous

Unfassbar spannend! Durchweg!

— Kathleen1974

Überzeugendes Erstlingswerk mit einem Wahnsinns-Showdown und einem Ende, das nach einer Fortsetzung schreit!

— Ladyoftherings

Ein sehr spannendes Buch mit dem Hang zum Nervenkitzel

— claudia.bettina123

Bester Thriller 2016

— Kaaa_

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    Menschenkino

    romi89

    11. November 2017 um 12:10

    Die passenden Worte für "Menschenkino" zu finden grenzt an das Unmögliche.Kein Buch hat es die letzte Zeit geschafft mich so aufzuwühlen, so zu fesseln, zu faszinieren, aber auch so anzuwidern von den irren menschlichen Seelen.In diesem Buch treffen zwei sympatische und großartige, scharfsinnige Ermittler auf eine kranke Seele von Mensch, der vor keiner noch so abartigen Tat zurückschreckt.Es gibt viele furchteinflößende Momente, überraschende Wendungen und nicht im geringsten vorhersehbare Ereignisse, dass man kaum die Möglichkeit hat Luft zu holen beim Lesen - schon passiert die nächte "kranke Aktion".Ich bin begeistert!Vom Inhalt, dem flüssigen und wahnsinnig spannenden Schreibstil aber auch vom Ende des Buches, dass es sogar dann noch schafft, dass man das Gelesene nicht abhaken und vergessen kann, sondern sehnsüchtigst auf den Fortgang der Geschichte wartet.Ein Leseerlebnis, dass ich nicht missen möchte!

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  • MENSCHENKINO-Ein fesselnder Thriller

    Menschenkino

    Melissa99

    05. November 2017 um 21:26

    MENSCHENKINO, von Constantin C. Tief, ist ein 361 seitiger Thriller über den Komissar Johannes Kleinert, der es mit seinem neusten Fall so schwer wie mit noch keinem anderen Fall hat.Kleinert und sein junger Patner Victor haben es nämlich mit einem Mörder zu tun, der keine Fingerabdrücke hinterlässt, der sehr akkurat und gleichzeitig dreist vorgeht. Der Täter ist ihnen näher, als sie denken und dennoch kriegen sie ihn nicht zu fassen. Kleinert, der für seinen Job als Kommissar lebt, verliert nach und nach seinen Enthusiasmus gegenüber dem Fall, da er nicht weiter kommt und zwischzeitlich auch nicht weiter weiß. Zusätzlich hat er mit ein paar Rückschlägen zu kämpfen und der Mörder scheint ihn zu jagen und nicht Kleinert ihn. Im Finale kommt es zu einer auswegslosen Situation, in der Kleinert über Leben und Tod entscheiden muss.Tief schafft es, den Leser von der ersten Seite an mitzureißen. Zum Einen trägt dazu der Wechsel der Erzählerperpektive vom personalen Erzähler, meistens die Sicht von Kleinert, zum Ich-Erzähler, die Sicht des Mörders bei. Dadurch weiß man als Leser, wie der Täter denkt und wie nahe bzw. wie fern Kleinert und sein Patner letztendlich doch vom Lösen des Fallles sind. Zum Anderen sind es auch die vielen Spannungshöhepunkte oder Wendungen, die einen packen und oftmals unerwartet kommen. Es wird nie langweilig und man will das Buch nicht aus der Hand legen.Deshalb empfehle ich jedem, der gerne spannende, packende Bücher liest, "MENSCHENKINO" von Constantin C. Tief.

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  • „Menschenkino“ von Constantin C. Tief

    Menschenkino

    Blubb0butterfly

    19. October 2017 um 21:24

    EckdatenThrillerISBN: 978-15397450062. überarbeitete Ausgabe361 Seiten + 1 Seite Grüße vom Autor + 1 Seite über den AutorCoverDer Titel ist direkt in Rot über den Augen der Frau, was mich an diesen Zensierbalken erinnert. Vielleicht ist das so gewollt? Die Frau hat außerdem eine kleine Narbe am Hals. Da fragt man sich natürlich, woher sie diese hat.Inhalt Die Nacht war reif für Blut und Sperma.„Menschen waren mein Hobby. Ich lernte sie kennen, verbrachte Zeit mit ihnen, ich spielte mit ihnen, hatte Sex mit ihnen. Und wenn mir danach war, tötete ich sie.“Unorthodox und extrem erfolgreich. Das ist Star-Kommissar Johannes Kleinert – bis ein mysteriöser Serienkiller zu seinem ganz persönlichen Albtraum wird. Es beginnt mit dem Mord an einer jungen Frau. Ihre Leiche ist kunstvoll auf der Dachterrasse einer exklusiven Düsseldorfer Penthouse-Wohnung drapiert. Fasziniert von der Detailverliebtheit des Mörders stürzt sich Kleinert gemeinsam mit seinem jungen, begabten Partner Victor Exner in die Ermittlungen. Doch die Euphorie hält nur kurz. Schon bald kommt die furchtbare Erkenntnis, dass sie in diesem mörderischen Katz- und Mausspiel definitiv nicht die Jäger sein werden.Auf dem Höhepunkt seiner Karriere muss Johannes Kleinert einen Mörder zur Strecke bringen, der aus Vergnügen jede Grenze überschreitet und dabei auch seine eigene Zukunft retten.AutorConstantin C. Tief ist ein junger Autor aus dem Ruhrgebiet. Er ist studierter Kommunikationswissenschaftler und neben seiner Autorentätigkeit in der PR tätig. Tief, Jahrgang 1981, ist fasziniert von der Frage, was passiert, wenn Menschen allgemeine gesellschaftliche Normen durch ihre eigenen individuellen Werte ersetzen, um ihre Persönlichkeit ultimativ ausleben zu können. Sein Roman-Debüt MENSCHENKINO behandelt ein solches Szenario. Constantin C. Tief liebt Kaffee, schnelle Autos und Schokolade, er ist verheiratet und Angestellter einer schwarzen Katze.MeinungDas Buch ist wirklich, bis auf ein paar Ausnahmen zwischendurch, die meiner Meinung nach etwas zu langatmig sind, unglaublich spannend. Es geschieht bis zur letzten Seite noch etwas und oftmals sind Dinge geschehen, die ich nicht erwartet habe, dazu gehören einige Morde…Ich muss sagen, dass die Art, wie die Leichen drapiert wurden, mich fasziniert haben, aber der Mörder muss schon echt krank sein, um seine Tat so zur Schau zu stellen. Dem möchte ich auf keinen Fall begegnen… Der ist mir nicht ganz geheuer.Das Buch sollte man auf jeden Fall gelesen haben. Ich habe oft die Zeilen übersprungen, wo die Arbeit der Rechtsmedizinerin beschrieben wurde, weil mir das etwas zu viel war. Ich konnte mir das alles bildlich vorstellen und das war mir zu gruselig, was an sich ja positiv ist.

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  • Spielchen

    Menschenkino

    raveneye

    19. October 2017 um 14:37

    Eine Leiche wird gefunden, es deutet auf Mord. Hauptkommissar Kleinert begibt sich auf Spurensuche.Mit "Menschenkino" legt der Autor Constantin C. Tief dem Leser einen Krimi vor, in dem der Ermittler mal keinen Berg an persönlichen Problemen mit sich herumschleppt, oder sonstige Laster hat. Nein, Hauptkommissar Johannes Kleiner liebt seinen Job und ist immer mit Feuereifer dabei. Dies ist mal eine erfrischende Alternative, auch weil Kleinert nicht davor zurückschreckt, zu sagen was er sagen will. Auch wenn dies seinem Partner manchmal unangenehm ist.Die Geschichte selbst wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, darunter auch die des Täters, was einen guten Einblick in dessen Gedanken liefert und mir sehr gut gefallen hat.Die einzelne Charaktere sind gut gezeichnet und lassen schnell das passende Bild entstehen.Auch sonst lässt sich das Buch angenehm und flüssig lesen. Auch die richtige Portion Spannung fehlt nicht und manchmal fiel es mir sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen. Was ein eindeutiger Pluspunkt ist.Für mich ein gelungener Krimi, der zu überzeugen weiß.

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  • Nervenkitzel pur! Konkurrenz für Simon Beckett usw.

    Menschenkino

    Jeanette_Lube

    07. October 2017 um 15:38

    Dieses Buch beinhaltet 364 Seiten und ist 2017 erschienen. Hauptkommissar Johannes Kleinert wird zu einer Frauenleiche, die sich auf einer Dachterrasse eines exklusiven Penthouses befindet, gerufen. Diese Leiche ist wie ein Kunstwerk drapiert. Und es ist kein einziger Fingerabdruck zu finden, nur wahrscheinlich bewusst platzierte DNA-Spuren sowie eine Botschaft. Noch ahnt er nicht, dass dies erst der Auftakt eines außergewöhnlichen Mordfalls ist. Gemeinsam mit seinem jungen, begabten Partner Victor Exner stürzt sich Kleinert sofort in die Ermittlungen. Bis plötzlich aus heiterem Himmel ein weiterer Mord geschieht. Ihnen wird mit einem Male klar, dass sie nicht nur die Ermittler sind, sondern auch selbst irgendwie mittendrin stecken. Diese Buch ist ein Thriller, wie man ihn sich als Thriller-Fan nur wünscht. Constantin C. Tief ist hier ein wahres Meisterwerk gelungen. Nervenkitzel pur! Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Wer dieses Buch lesen möchte, legt es erst wieder aus den Händen, wenn er weiß, wer der Mörder ist. Der Titel "Menschenkino" ist wirklich gut gewählt. Dieses Werk steht anderen Werken wie zum Beispiel von Simon Beckett, Tess Gerritsen und anderen Thrillerautoren in keinster Weise nach. Ich hoffe sehr, dass weitere Bücher folgen und empfehle es auf jeden Fall allen Thriller-Fans weiter!!!

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  • Menschenkino

    Menschenkino

    Gartenfee007

    06. October 2017 um 12:42

    Darum geht es (Klappentext): Die Nacht war reif für Blut und Sperma. Dieser Gedanke eines Fremden ist der Auftakt des ganz persönlichen Albtraums von Düsseldorfs Star-Kommissars Johannes Kleinert. Plötzlich ist der Sommer über die Stadt gekommen, und eine junge Frau wird ermordet. Ihre Leiche ist wie eine Installation kunstvoll auf der Dachterrasse eines Penthouses drapiert. Kleinert ist fasziniert von der Präzision und Detailverliebtheit des Mörders und stürzt sich gemeinsam mit seinem jungen, begabten Partner Victor Exner in die Ermittlungen. Doch Ihre Euphorie ist schnell verflogen als ihnen klar wird, dass sie in diesem mörderischen Katz- und Mausspiel definitiv nicht die Jäger sein werden. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere muss Johannes Kleinert einen Mörder zu Strecke bringen, der aus Vergnügen jede Grenze überschreitet. Der Fall führt ihn nicht nur zurück in seine Vergangenheit ins Ruhrgebiet; Johannes Kleinert muss in diesem Psychothriller auch seine Zukunft retten.Meine Meinung:Der Schreibstil war einfach der Hammer!! Man konnte es vor Spannung kaum aushalten!! Das Buch weglegen??? War mir nicht möglich. Man fiebert einfach mit, ob der Mörder gefasst werden kann!! Wer ist er? Gibt es bald noch mehr Opfer?? Kann Kleinert den Täter schnappen oder muss er am Ende aufgeben, weil dieser zu schlau ist?? Das alles muss der Leser selber herausfinden!!!!

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  • konstant spannend und absolut fesselnd

    Menschenkino

    MareikeUnfabulous

    05. October 2017 um 13:52

    Ich lese Thriller unheimlich gerne, gebe aber auch zu, dass New Adult Bücher und Liebesromane in meiner Sammlung deutlich überragen. Meine Erwartungen sind daher ziemlich hoch, wenn ich mal wieder nach etwas Spannung lechze. Ich bin überrascht gewesen, dass mich "Menschenkino" von Beginn an fesseln konnte und ich voller Spannung die Ereignisse um Kleinert und Exner verfolgt habe. Constantin Tief beschreibt mit einem absolut mitreißenden Schreibstil die Taten des Mörders und sogar die damit verbundenen Obduktionen der Opfer. Die Szenen waren teilweise grausam, wenn auch nicht gruselig oder abscheulich. Man konnte durch die gründlichen Beschreibungen bildhafte Eindrücke gewinnen. Mit den beiden Protagonisten Kleinert und Exner sowie den Damen Helen und Claudia sind Personen mit Bezug zur Realität geschaffen worden. Die Beschreibungen aus der Sicht des Täters werfen einen völlig anderen Blick auf die Ermittlungen des Kommissaren Duos. Der Spannungsbogen war konstant vorhanden und hat dazu geführt, dass ich mich komplett auf die Geschehnisse einlassen und fallen lassen konnte. Der Autor hat uns mitfiebern lassen. Ich freute mich über Erfolge von Kleinert und Exner, ärgerte mich aber genauso mit Ihnen, wenn es Misserfolge gab und sehnte letztendlich der Auflösung entgegen. Das Ende war nicht vorhersehbar und ein echter Knaller. Gestört haben mich die vielen Absätze auf jeder einzelnen Seite. Ich gebe aber auch zu, dass die vielen Absätze meinen Lesefluss in keinster Weise gestört haben. "Meckern auf hohem Niveau" nennt man sowas heutzutage ;) Es gibt also tatsächlich nichts, was ich negativ bewerten kann. Constantin Tief hat definitiv viel Potenzial und wird dieses hoffentlich für weitere Bücher nutzen. Kompliment an den Autor für diesen durchweg gelungenen Thriller. Fitzek und co. haben ernstzunehmende Konkurrenz bekommen.

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  • Rezension zu "Menschenkino" von Constantin C. Tief

    Menschenkino

    Kathleen1974

    03. October 2017 um 10:43

    Titel: „Menschenkino“Autor: Constantin C. TiefVerlag: 2. überarbeitete Auflage, C. C. TiefSeitenzahl: 364 SeitenKlappentext:„Menschen waren mein Hobby. Ich lernte sie kennen, verbrachte Zeit mit ihnen, ich spielte mit ihnen, hatte Sex mit ihnen. Und wenn mir danach war, tötete ich sie.“„Unorthodox und extrem erfolgreich. Das ist Star-Kommissar Johannes Kleinert – bis ein mysteriöser Serienkiller zu seinem ganz persönlichen Albtraum wird. Es beginnt mit dem Mord an einer jungen Frau. Ihre Leichte ist kunstvoll auf der Dachterrasse einer exklusiven Düsseldorfer Penthouse-Wohnung drapiert. Fasziniert von der Detailverliebtheit des Mörders stürzt sich Kleinert gemeinsam mit seinem jungen, begabten Partner Victor Exner in die Ermittlungen. Doch die Euphorie hält nur kurz. Schon bald kommt ihnen die furchtbare Erkenntnis, dass sie in diesem mörderischen Katz- und Mausspiel definitiv nicht die Jäger sein werden. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere muss Johannes Kleinert einen Mörder zur Strecke bringen, der aus Vergnügen jede Grenze überschreitet und dabei auch seine eigene Zukunft retten.“Zum Cover:Meiner Meinung nach wurde das Cover passend gewählt. Es weckte sofort Interesse bei mir, als ich es das erst Mal sah. Dieses ist mit der schwarz-weiß Fotografie einfach mal etwas anderes und machte mich sofort neugierig.Schreibstil:Mir gefällt der Schreibstil des Autors sehr. Dieser gestaltete sich für mich verständlich, flüssig und bildhaft. Geschehnisse werden überschaubar und sehr spannend beschrieben. Aber auch Gefühle und Gedanken der Buchfiguren wurden hervorragend rübergebracht. Ich mochte auch die vielen Absätze innerhalb der Kapitel. Für mich hat sich die Schreibweise - wie auch die Handlung selbst - sehr fesselnd angefühlt. Der Autor verwendet nicht allzu verschachtelte Sätze, so dass sich der Text gut und zügig lesen lässt.Lieblingszitate:„Er streifte hektisch durch das Schlafzimmer. Das Bild erinnerte an eine gestresste Raubkatze in einem viel zu kleinen Käfig.“ (Seite 75)„Kleinert setzte sich in Bewegung. Der Tatort zog ihn an, wie das Licht eine ausgehungerte Mücke.“ (Seite 146)„In gewisser Weise war ich wie eine dicke, große, hinterlistige Spinne. Wer sich in meinem Netz verfing, der hatte es schwer, wieder von mir los zu kommen. Denn dann kam ich näher und fing behutsam an, mein armes Opfer in einen Kokon aus Charme, Geld oder Sex einzuwickeln; gerne auch alles zusammen…“ (Seite 191)Meine Meinung zum Buch:Ich bin ehrlich gesagt überrascht, dass mich dieser Thriller so dermaßen fesseln konnte! Es handelt sich um ein Roman-Debüt des Autors, von dem ich zuvor noch nie etwas gehört/gelesen hatte. Das Cover sowie die Inhaltsangabe ließen mich auf einen guten Thriller hoffen, und ich wurde nicht enttäuscht.Von der ersten bis zur letzten Seite hat mich dieses Buch fesseln können. Schon zu Beginn baute sich ein Spannungsbogen auf, der dann stetig anstieg!Die beiden Kommissare Exner und Kleinert haben mich mit ihren Ermittlungen bestens unterhalten, einige Male musste ich über ihre Art und Weise schmunzeln. Mir waren die beiden sehr sympathisch!Ihnen wurden noch andere interessante Charaktere an die Seite gestellt, die bei der Suche nach dem Täter halfen. Das Team wirkte dabei sehr stimmig und Misserfolge während ihrer Ermittlungen wirkten dabei keineswegs auf mich ermüdend, diese machten es eher noch spannender und interessanter.Sämtliche Charaktere wurden mit ihren Eigenarten bestens herausgearbeitet und dargestellt. In die Handlung wurden so einige Schockmomente eingebaut, was ich sehr gut fand. Die Entwicklung des Thrillers war für mich gut verstrickt, aber nicht zu unübersichtlich. Das hat mir ebenfalls sehr gefallen. Eingebaute Wendungen werden nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern haben Hand und Fuß. Dabei wirkte alles sehr dynamisch und mit guten und unterhaltenden Szenenwechseln ausgefüllt.Besonders und gruselig zugleich fand ich, dass der Autor den raffinierten Täter parallel in der gesamten Handlung „zu Wort kommen lässt“. Seine Gedanken und kranken Pläne dabei zu verfolgen, gab dem Ganzen etwas sehr Gruseliges. Man ist dadurch immer im Bilde, was in seinem kranken Hirn vor sich geht. Und der Autor schaffte es, dass ich die kranke Stimme des Täters quasi „hören“ konnte. Die Wortwahl hat der Autor dafür sehr gut gewählt.Das Ende hat mich schockiert und war für mich absolut unvorhersehbar!Diesen Thriller möchte ich gern als großartig beschreiben, einfach weil dieser für mich etwas sehr Eigenes und Spezielles hat. Es fühlte sich spannend, gruselig, schockierend und oft auch unfassbar an! Ich war die ganze Zeit über sehr gespannt und immer darauf bedacht, dass die Kommissare bei ihren Ermittlungen nichts übersahen. In mir kam so ein Gefühl auf, als wäre ich mit mitten drin. Ein für mich hervorragend ausgearbeitetes Buch, das auf jeden Fall Beachtung finden sollte.Aufgrund einiger - für mich schon ziemlich schrecklichen - Szenen würde ich sagen, dass es vielleicht nichts für Leser mit „schwachen Nerven“ ist! Ich habe mich oft schon ziemlich gegruselt und bei vereinzelten Szenen ging es dann doch schon sehr grausam zu. Ich habe zwar auch nicht die stärksten Nerven in Sachen Thriller, aber ich wollte dies nur gern mit anmerken. Für Thriller-Fans ist es auf jeden Fall ein Buch, das man gelesen haben sollte.Diesen Autor werde ich mir merken und eventuelle nächste Thriller von ihm auf meine Buchwunschliste setzen. Er konnte mich mit seinem 1. Buch absolut überzeugen.Bewertung: Ich gebe dem Buch daher 5 von 5 Sterne.

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  • Leserunde zu "Menschenkino" von Constantin C. Tief

    Menschenkino

    ConstantinCTief

    Hallo zusammen, es geht los mit meiner aller ersten Leserunde und ich habe so gar keine Ahnung, wo das hinführen könnte... Um was geht's? Um mein erstes Buch. Ich gestehe, MENSCHENKINO ist genau die Art Buch geworden, die ich gerne lese. Mit Spannung, mit Liebe, mit überraschenden Wendungen, mit Charakteren, die weder schwarz noch weiß sind. Auf Amazon könnt Ihr in die ersten Seiten reinlesen. Mehr über mich erfahrt Ihr auf constantinctief.de. Die Handlung Als Hauptkommissar Johannes Kleinert zu einer Frauenleiche auf der Dachterrasse eines exklusiven Penthouses gerufen wird, ahnt der für seine Detailversessenheit bekannte Ermittler noch nicht, dass dies der Auftakt zu einem außergewöhnlichen Mordfall ist. Am Tatort ist kein einziger Fingerabdruck zu finden, dafür unzählige, anscheinend bewusst platzierte DNA-Spuren und eine Botschaft. Hat sich der Täter etwa gezielt die Ermittler ausgesucht? Welches Spiel spielt die schöne Pathologin Helen Kemper? Plötzlich geschieht aus heiterem Himmel geschieht ein weiterer Mord. Die Umstände sind so unglaublich, dass sie selbst einen erfolgsverwöhnten Ermittler wie Johannes Kleinert beeindrucken. Hier ist ein wahrer Meister seines Faches am Werk. Ein packendes Katz- und Mausspiel beginnt - und noch weiß niemand, wer der Jäger und wer die Beute sein wird. Die FaktenFür die Leserunde stelle ich 10 MENSCHENKINOs zur Verfügung. Ob Taschenbuch oder EBook, das entscheidet Ihr. Meldet Euch gerne bis zum 30.9.2017, wenn Ihr teilnehmen wollt. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Über Eure Teilnahme würde ich mich sehr freuen. VG Euer Constantin

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    • 111
  • Ein sehr spannendes Buch mit dem Hang zum Nervenkitzel

    Menschenkino

    claudia.bettina123

    25. September 2017 um 20:09

    Die Nacht war reif Für Blut und Sperma."Menschen waren mein Hobby. Ich lernte sie kennen, verbrachte Zeit mit Ihnen, ich spielte mit ihnen, hatte Sex mit ihnen. Und wenn mir danach war, tötete ich sie."Unorthodox und extrem erfolgreich. Das ist Star - Komissar Johannes Kleinert  - bis ein mysteriöser Serienkiller zu seinem ganz persönlichen Albtraum wird. Es beginnt mit dem Mord an einer jungen Frau. Ihre Leiche ist kunstvoll auf der Dachterasse einer exklusiven Düsseldorfer Penthouse - Wohnung drapiert. Fasziniert von der Detailverliebtheit des Mörders stürzt sich Kleinert gemeinsam mit seinem jungen, begabten Partner Victor Exner in die Ermittlungen. Doch die Euphorie hält nur kurz. Schon bald kommt ihnen die furchtbare Erkenntnis, dass sie in diesem mörderischen Katz-und Mausspiel definitiv nicht die Jäger sein werden.Auf dem Höhepunkt seiner Karriere muss Johannes Kleinert einen Mörder zur Strecke bringen, der aus Vergnügen jede Grenze überschreitet und dabei auch seine eigene Zukunft retten.Ein absolut packender und unglauch spannender Thriller der mich vom Anfang bis zum Schluß total gefesselt hat. Hier wird über so viele Ecken ermittelt und die Komissare hatten mich sofort in ihren Bann gezogen. Der Schreibstil überzeugt von Kapitel zu Kapitel. Der "Killer" ist ein wandelndes Blatt und sehr raffiniert und man wusste von einem zum anderen Mord nie was er als nächstes geplant hat in seinem "kranken Kopf", der ist wirklich krank. Als der dann noch die Frau des Komissars ins Visier nahm war der Nervenkitzel am Höhepunkt angelangt. Ich war so fasziniert von diesem Buch das ich es mit 5 Sternen bewerte. Wenn ihr auf Nervenkitzel steht und Thriller - Fans seit müsst ihr es unbedingt lesen. Ich glaube Constantin würde sich sehr freuen. Mein Fazit: Dieses Buch kommt einem Fitzek gefährlich nahe.

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  • unvorhersehbar, sehr böse, obwohl es nicht sehr blutig ist und spannend

    Menschenkino

    Buchfeeling

    10. December 2016 um 16:27

    Alles beginnt mit einem grausigen Mord. Doch im Mittelpunkt der Erzählung stehen nicht die blutigen Einzelheiten der Tat, sondern eher die beiden Kommissare. Der erfahrene, chasimatische und etwas überdrehte Kleinert und der junge, engagierte Exner. Exner will seinem Chef und heimlichen Vorbild beweisen, dass er das Zeug zum guten Kommissar hat. Und so folgt der Leser den Ermittlungsarbeiten der beiden, die auch mal in bedrohlichen Situationen enden.Auch dem Killer ist man als Leser näher als erwartet, folgt man ihm doch in kurzen Kapiteln in der Ich-Erzählung. Hochintelligent und den Ermittlern immer einen Schritt voraus spielt er ein tödliches Spiel.Doch wie hängt die verschwundene, ehemalige Lehrerin von Kleinert mit den ermordeten Studentinnen zusammen? Was treibt den Killer an? Wieso sind am Tatort keine Fingerabdrücke? Und kann Liebe unter Kollegen funktionieren? Denn der junge Victor Exner hat plötzlich eine Freundin aus dem ermittelnden Umfeld.Die Story fesselt weniger durch blutige Details der Morde als vielmehr durch die besonderen Charaktere. Kleinert, der immer unter Strom steht und jeden Stillstand oder Mißerfolg persönlich nimmt. Der keinen Feierabend kennt und fast schon mit einer Besessenheit nach dem Killer sucht. Exner möchte dem nicht Nachstehen, genießt aber auch seine Freizeit mit seiner neuen Freundin.Und so baut sich die Spannung eher schleichend auf. Als jedoch die Kommissare unmittelbar in den Fall involviert werden und zur Zielscheibe des Killers werden, kippt die Story, die Emotionen kochen über und der Leser muß ohnmächtig zusehen, wie die Dominosteine fallen.Ein grausiger, unerwarteter Schluß lässt wenig Raum für ein Aufatmen…. es ist vorbei… und auch wieder nicht… nichts ist mehr, wie es einmal war und jeder ist ein Verlierer….Manchmal war mir die Reaktion und Aktion der Kommissare zu unüberlegt, für mich nicht nachvollziehbar… da zweifelte ich echt am gesunden Menschenverstand der Ermittler.Aber eine sich unaufhörlich steigernde Spannung, ein hochintelligenter, scheinbar emotionsloser Killer und sehr sympatische Ermittler machen dieses Buch zu einem ganz eigenen Werk. Es ist unvorhersehbar, sehr böse, obwohl nicht sehr blutig und spannend.

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  • Als ich aufhörte zu atmen …

    Menschenkino

    buecherherzrausch

    02. November 2016 um 12:48

    „Menschen waren mein Hobby. Ich lernte sie kennen, verbrachte Zeit mit ihnen, ich spielte mit ihnen, hatte Sex mit ihnen. Und wenn mir danach war, tötete ich sie“ (Menschenkino). „Menschenkino“ ist der Debütroman von Constantin C. Tief - ein junger Autor aus dem Ruhrgebiet. Er ist studierter Kommunikationswissenschaftler und neben seiner Autorentätigkeit in der PR tätig. Als ich den Titel „Menschenkino“ zum ersten Mal las, stellte ich mir einen Psychopathen vor, der durch die Nacht streift und Menschen heimlich durch ihre beleuchteten Fenster beobachtet, nur um sich am Ende diejenigen auszusuchen, deren Leben er für immer beenden würde – spannend! Ich hatte ja keine Ahnung, was da auf mich zukam … Als ich aufhörte zu atmen … Die Geschichte beginnt mit den Worten eines Fremden: „Die Nacht war reif für Blut und Sperma. Sie war so warm. Sie verlangte geradezu danach. Also was sollte ich tun? Das Sperma konnte ich beisteuern. Das Blut musste ich mir von jemand anderem holen.“ und führt uns ganz exzentrisch in die Abgründe der menschlichen Seele. Eine junge Frau wird ermordet und die Leiche ist wie eine Installation auf der Dachterrasse eines Penthouses drapiert. Kommissar Johannes Kleinert ist fasziniert von der Detailverliebtheit des Mörders und stürzt sich gemeinsam mit seinem Partner Victor Exner in die Ermittlungen. Damit lässt er sich auf ein gefährliches Spiel um Macht, Kontrolle und absolute Überlegenheit ein und gefährdet damit nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das Leben der Menschen, die er liebt. Als Leserin verfiel ich in einen regelrechten Rausch und konnte die Seiten gar nicht schnell genug "umblättern". Spätestens nach der Hälfte des Buches setzte meine Atmung komplett aus und ich erwischte mich dabei, dass ich meine Lampe etwas heller stellte, die Kerzen ausblies und in die dunkle Ecke meines Zimmers starrte – warum? Ich hatte tatsächlich das Gefühl, dass ich beobachtet werde – ja, an dieser Stelle kann man mich entweder tatsächlich für verrückt halten oder „Menschenkino“ zur Hand nehmen und es selbst erleben! Dieser Roman hat alles was ein Thriller benötigt: Spannung, ausgearbeitete Charaktere, überraschende Wendungen, unterhaltsame, aber knappe Dialoge, kurze Kapitel, schnelle Szenenwechsel, knappe Sprache (wenig Schachtelsätze), Tempo und ein fulminantes Finale. Der Autor schafft es, eine spektakuläre fiktive Welt zu schaffen, die dennoch glaubwürdig ist, wodurch sich die Bedrohung der Figuren völlig auf mich übertragen hat. "Menschenkino" – ein grandioser Auftakt von einem Autor, der sich z.B. vor meinem Lieblingsautor Sebastian Fitzek (bis jetzt, ich bin gespannt, was man noch von Constantin C. Tief erwarten kann) nicht verstecken muss. Klasse!

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  • Psychospielchen

    Menschenkino

    wordworld

    17. September 2016 um 20:27

    Allgemeines: Titel: Menschenkino Autor: Constantin C. TiefGenre: ThrillerASIN: B01EIWG98MPreis: 2,99€ (Kindle-Edition) Inhalt: "Die Nacht war reif für Blut und Sperma. Sie war so warm. Sie verlangte geradezu danach. Also, was sollte ich tun?Das Sperma konnte ich beisteuern. Das Blut musste ich mir von jemand anderem holen."Dieser Gedanke eines Fremden ist der Auftakt des ganz persönlichen Albtraums von Düsseldorfs Star-Kommissars Johannes Kleinert. Plötzlich ist der Sommer über die Stadt gekommen, und eine junge Frau wird ermordet. Ihre Leiche ist wie eine Installation kunstvoll auf der Dachterrasse eines Penthouses drapiert. Kleinert ist fasziniert von der Präzision und Detailverliebtheit des Mörders und stürzt sich gemeinsam mit seinem jungen, begabten Partner Victor Exner in die Ermittlungen. Doch Ihre Euphorie ist schnell verflogen als ihnen klar wird, dass sie in diesem mörderischen Katz- und Mausspiel definitiv nicht die Jäger sein werden. Auf dem Höhepunkt seiner Karriere muss Johannes Kleinert einen Mörder zu Strecke bringen, der aus Vergnügen jede Grenze überschreitet. Der Fall führt ihn nicht nur zurück in seine Vergangenheit ins Ruhrgebiet; Johannes Kleinert muss in diesem Psychothriller auch seine Zukunft retten, als plötzlich alles auf dem Spiel steht... Bewertung: "Es endet. Hier." Mein erster Gedanke, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte war: Wer sich so etwas ausdenkt muss entweder ein kranker Irrer oder ein unglaublich genialer Kopf sein! Ich tendiere eher zu genial...  Das Cover ist sehr schlicht und bis auf den orangefarbenen Titel ganz in schwarz-weiß gehalten. Zusehen ist ein großes Mädchengesicht mit drei kleinen schwarzen Strichen an der Halsschlagader. Da der Mörder krakelige Zeichnungen als Warnung auf der Haut hinterlässt, insgesamt sehr passend. Auch der Titel ist sehr interessant gewählt. Der Täter beschreibt das "Menschenkino", bei dem er das Leben anderer ausspioniert, als seine Lieblingsbeschäftigung. Schon allein darin zeigt sich seine perverse Vorliebe für Spielchen, Kontrolle und das Leben anderer.  "Vorsichtig tastete ich mich durch das dunkle Gestrüpp. Jetzt bloß kein knackender Ast oder sonst irgendwas; das würde meinen kleinen Ausflug abrupt beenden. Ich wollte das unbedingt vermeiden, denn zum Ausklang des Tages hatte ich mir eine meiner Lieblingsbeschäftigungen vorgenommen: Menschenkino."  Mit einem ersten Mord beginnt alles; langsam werden Mörder, Opfer und die Ermittler in einem unheimlichen Auftakt eingeführt. Schon von Anfang an war ich entsetzt, ob des abnormalen Genusses, welchen der Mörder während seinen Grausamkeiten an den Tag legt. Fast schon sanft und charmant wirkt er bei seinen Taten, steht im krassen Kontrast zu den grauenvollen Morden, die dabei herauskommen. Auch Hauptkommissar Johannes Kleinert ist zuerst fasziniert von der Präzession und Eleganz des Täters, muss aber schon bald das grauenvolle Ausmaß des Spiels begreifen, das der Mörder im Begriff ist mit ihm zu spielen. Immer ist der Täter dem Ermittlergespann um einen Schritt voraus, fast enttäuscht über deren Leistung, und wirkt somit absolut überlegen. Während die Stadt nervös wird und die beiden Polizisten im Dunkeln tappen, folgen immer mehr Morde und schon bald sind die Ermittler die Gejagte...  "Da drüben war Johannes Kleinert. (...)Mit ihm zu spielen würde definitiv eine Herausforderung werden. Aber wir würden auch eine Menge Spaß haben. Und nur darum ging es hier. Spaß. Für heute hatte ich  allerdings alles, was ich wollte. Ich hatte den ersten Zug getätigt, und es war eine perfekte Nacht gewesen. (...)Unser Spiel hatte begonnen!" Sehr gut gefallen hat mir Johannes Kleinert als Kommissar. Sein Charakter ist sehr schwierig zu fassen und schon gar nicht in so wenige Zeilen zu quetschen, was eine Glanzleistung des Autors bestätigt. Begeistert und detailgenau macht sich der Anfang - Vierziger an seine Arbeit und verblüfft durch eigenwillige Ermittlungsmethoden, geniale Geistesblitze, scharfe Kombinationen und viel Mut und Moral. Sehr unklar war mir, ob er seine Frau wirklich liebt, was sich zum Ende hin als Zu Beginn erschien er mir etwas konfus und seltsam, doch genau diese Individualität macht ihn so geistreich und behandelt auch dieses Buch. Sehr schnell ist er mir ans Herz gewachsen und tat mir immer mehr leid, als er durch die Unbarmherzigkeit des Täters alles zu verlieren scheint, sein Job, seine Frau, sein Freund, sein Instinkt, sein Leben...? Etwas klarer gestrickt ist sein junger Partner Victor Exner, welcher zuerst mit cleveren, feinsinnigen Einfällen die Gunst des erfahrenen Hauptkommissars zu gewinnen versucht, später aber immer mehr unter den Psychospielchen des Mörders zerbröckelt. Ich konnte kaum begreifen, wie dieses abstruse Spiel, diesen so naiv begeisterten Charakter komplett zermalmen konnte.  Neben den beiden Herzdamen der Ermittler, die kesse Pathologin Helen und die bodenständige Claudia, spielt eigentlich nur noch genau eine Person eine entscheidende Rolle: der Mörder!Aus der Ich-Perspektive werden einzelne Szenen, manchmal auch nur Sätze aus seiner Sicht eingeworfen, was mich fast zum durchdrehen gebracht hat. Zu meiner großen Überraschung wechselte Constantin Tief irgendwann auch bei ihm zum eher neutraleren Er-Erzähler, mit dem er auch den Rest der vorkommenden Personen erzählen lässt. Leider erfährt man nie ein genaues Motiv für sein Handeln. Weder hatte er eine Kindheit in Armut und Ungerechtigkeit, noch ist von Gewalt oder Vernachlässigung die Rede. Es scheint, als sein er schlicht und einfach wahnsinnig. "Er war unheimlich. Irgendetwas war mit seinem Gesicht. Es musste an dem Ausdruck gelegen haben. Jedes Mal hatte sie das Gefühl gehabt, er könne ihre Gedanken lesen. Seine schwarzen Augen bohrten sich in ihren Kopf. Sie fühlte sich nackt." Des Täters Spaß an psychopathischen Spielchen, der Kontrollwahn und sein unüberwindbarer Blutdurst machen ihn aber trotzdem unmenschlich und einfach nur ekelhaft. Seltsamerweise konnte ich ihn trotzdem nicht so hassen und verabscheuen, wie ich das bei anderen Büchern mit Befriedigung tue. Irgendetwas an seinem Charakter, mochte er auch so befremdlich sein, hat ihn sehr anziehend wirken lassen, wie auch immer der Autor das geschafft hat.   "Das Leben anderer war spannend. Niemand konnte das verleugnen. (...) Menschen zu beobachten war eine herrliche Sache. Dagegen hatte Fernsehen keine Chance. Inzwischen würde ich mich als sehr guten Anschleicher und Beobachter beschreiben. (...)Das Anschleichen war ein Teil der Jagd. Ich ging gerne jagen..."  Der Stil ist knapp gesagt: durchschnittlich. Was so viel heißen mag wie "nicht besonders schlecht aber auch nicht überragend". In kurzen Sätzen wird die Handlung vorangetrieben, gestützt durch gekonnte Zusammenfassungen, Ortsbeschreibungen und spannungsschürenden Einwürfen. Dabei sind manche Szenen sprachlich besser und andere etwas eintönig gehalten, was aber in der ganzen Handlung völlig versinkt."Der Schnee draußen war wunderbar. In großen Flocken fiel er gemächlich aus den tiefhängenden grauen Wolken. Sie liebte den Schnee. Er zeichnete all die harten Konturen so schön weich. Es gab dann keine Ecken und Kanten mehr, sondern nur noch herrliche Rundungen. Außerdem verschwand der ganze Dreck der Stadt unter einer blütenweißen Decke..."  Was mich aber so unwahrscheinlich stark gefesselt hat, ist die Unvorhersehbarkeit des Plots. Mich regt nichts mehr an Büchern auf, als wenn schon in den Anfangssätzen der Fortgang der kompletten Handlung abzusehen ist und jede Konversation, jedes Detail, das scheinbar unauffällig hineingearbeitet ist schon sofort seinen Zweck verrät. Doch durch die wenig vorausblickende szenische Auswahl, die mehr von Moment zu Moment lebt, ist man oft von einer Wendung schockiert, die man nicht kommen sehen hat.  Auch Erkenntnisse in der Ermittlung sind so passend mit neuen Indizien und verräterischen Details eingewebt, so dass man einen Zusammenhang immer nur einen Augenblick vor den Ermittlern versteht, was zum einen mein Mittdenken gefördert hat und mich zum anderen nicht durch lange unrealistische Durststrecken gelangweilt hat.  Insbesondere die Darstellung des Andersseins, der Sensationshunger der Journalisten und die Einblicke in den Alltag einer Pathologin, sind mir noch positiv aufgefallen. Immer grausamer wird die Handlung und scheint auf ein festgelegtes Finale zuzusteuern. Die Spannung steigert sich also immer mehr und ich hatte, nicht wie bei anderen Autoren, überhaupt kein Gefühl dafür, was Constantin Tief noch seinen Charakteren antun würde, wo seine Schmerzgrenzen liegen. Für einen kurzen Moment hatte ich das Gefühl, am Ende würden alle sterben.   "Das schwarze Augenpaar beobachtete sie. Sie fühlte sich wie ein Insekt in einem Einmachglas, das von einem spielenden Kind gefangen worden war. Der Mann lächelte..." Wie viele andere Rezensionen auch, will ich gerne das Finale loben, welches akribisch vom Mörder entworfen worden war um alle noch mehr zu quälen. Dabei werden alle genannten Hauptpersonen noch einmal auf die Probe gestellt und vollkommen den Abgründen ihrer eigenen Seelen ausgeliefert. Was einen die Angst alles sagen und tun lässt, ist erschreckend, jedoch keineswegs nicht plausibel. Sehr brutal und opferreich endet das Buch mit einem offenen Wink, der nur erahnen lässt, was danach passiert. Das alle anwesenden - inklusive Leser - aber ein Trauma fürs Leben erleiden werden, ist gewiss. Auf jeden Fall würde ich also eine Altersbegrenzung hinzufügen. Dennoch kann ich endlich mal wieder ohne groß nachzudenken ganze fünf Sterne vergeben. Fazit: Ganz großes (Menschen-) Kino voller psychopathischen Spielchen, blutigen Morden und talentvollen Geistesblitzen. Vielen Dank an Constantin C. Tief für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares!!!   Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei: www.w0rdw0rld.blogspot.com

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    Menschenkino

    Anne11997

    16. September 2016 um 15:39

    Das Cover: Das Cover ist sehr schlicht. Man erkennt eine junges Mädchen, welches lange Haare hat. In ihrem Gesicht steht der Titel "Menschenkino" in orangeroter Schrift. Insgesamt finde ich das Bild sehr passend zur Geschichte.   Meine Meinung: Es ist mein erstes Buch von diesem Autoren. Während der Bewerbungsphase wurde es mir bereitgestellt. Die Handlung: Ich weiß nicht wie es schreiben soll. Es ist spannend, fesselnd, ein Hauch von Liebe und ein Fall, der in die Vergangenheit führt. Ich war direkt gepackt von dieser Handlung. Die Spannung blieb bis zur letzten Seite. Man hat mitgefiebert und mit gehofft. Unglaublich, einfach nur top. Die Charaktere: Die Charaktere sind super geworden, jeder hatte seine eigene Persönlichheit und hatte mehr Tiefe als man geglaubt hat. Mir haben die Personen sehr gut gefallen. Leider kam hier ein Tick des Katz-und Mausspiels raus, aber für das gesamte Buch, super Leistung! Der Stil: Super,top Stil. Er war flüssig, spannend und messerschaf. Genau, das richtige für ein Thiller und eine Krimistory dazu. Das Ergebnis: Wie man schon erkennt ist dieses Buch top. Die Charaktere spielen harmonisch in der Geschichte und der Stil passt exakt dazu. Ich hoffe das dieses Buch in einem Verlag veröffentlicht und eventuell verfilmt wird, da dies eine super Story ergibt. Es würde mich sehr freuen, weiterer dieser Thriller des Autoren lesen zu dürfen!

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