Constantin Dupien , Arthur Gordon Wolf Mängelexemplare: Dystopia

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Inhaltsangabe zu „Mängelexemplare: Dystopia“ von Constantin Dupien

Mängelexemplare: Dystopia - Neunzehn Autoren blicken in eine Zukunft, in der die Menscheit am Abgrund steht. Schreckensvisionen, die bald Realität werden könnten ... "Das in der allgegenwärtigen Hitze verdunstende Wasser hatte die Luftfeuchtigkeit bis ins Unerträgliche gesteigert. Metall rostete um ein Vielfaches schneller, als sie es aus der alten Welt kannten. Metallhaltiges Gestein nahm eine rostrote Farbe an. Ein optisches Phänomen, das durch das blutrote Licht einer sterbenden Sonne noch weiter verstärkt wurde. Selbst das den Himmel reflektierende Meer wirkte wie eine an den Rändern überkochende Blutsuppe, die im feinen Sand am Fuß des Berges versickerte und eine rötliche Algenschicht zurückließ." Mit Uwe Voehl, D.J. Franzen, Markus K. Korb, Vincent Voss, Tim Svart u. v. m. "Erschreckend und berührend. Abwechslungsreiche Endzeitstorys." (Claudia Junger von Krimi & Co.)

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Zeitkurier

Ein wirklich tolles Buch. Nur das Ende lässt mich ratlos zurück. Vorsicht, scheint auch wieder eine Triologie zu sein.

lexana

Superior

Spannende Dystopie mit überraschenden Wendungen und einer tollen Grundidee

Meine_Magische_Buchwelt

Scythe – Die Hüter des Todes

Sehr spannend, wahnsinnig gut.

IrisBuecher

Spin - Die Trilogie

Sehr langes, aber tolles Buch mit tiefgreifend, umfassender Geschichte. Für SciFi-Fans sehr zu empfehlen.

gynu

Weltasche

Von Seite 1 bis zum Schluss Liebe für jede Zeile <3

vk_tairen

SUBLEVEL 1: Zwischen Liebe und Leid

Hier erwarten den Leser definitiv überraschende Wendungen und keine vorhersehbare Handlung

Meine_Magische_Buchwelt

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  • Düstere Endzeitvisionen hoher Qualität

    Mängelexemplare: Dystopia
    Sandra1978

    Sandra1978

    30. July 2016 um 12:05

    Rezension: „Mängelexemplare – Dystopia“ – eine Anthologie dystopischer Kurzgeschichten, herausgegeben von Constantin Dupien im Amrûn Verlag. Überblick: 18 Kurzgeschichten, die uns aufzeigen, wie nahe das Ende der Welt schon ist. Vorgabe des Herausgebers war, dass es keine Zombie-Untergangsgeschichten werden dürfen – was die Fantasie der Autoren offenbar ganz schön herausgefordert hat. Verschiedene dystopische Szenarien werden vor unseren Augen abgespielt: Unter anderen erleben wir das Ende der Menschheit aufgrund einer Sonneneskalation, Virusepidemien, eiszeitlichen Monstern, die durch die Schneeschmelze in die Freiheit gelangen, Videospielen, Robotern, die Dekadenz der modernen  High Society, Drogen, dem Teufel höchstpersönlich. Auch von der Übernahme durch –in unseren Augen- niederste Wesen unserer Fauna bleiben wir nicht verschont.   Beurteilung: Mit Absicht habe ich statt einer Inhaltsangabe einen kurzen Überblick gewählt. Den Inhalt der einzelnen Geschichten wiederzugeben, würde den Rahmen dieser Rezension sprengen, und ich will auch die Spannung vor dem Lesen nicht nehmen. Das Cover alleine macht schon einen sehr aufwühlenden Eindruck: Monotone Farbwahl, ein zerstörtes Gesamtbild, die Vogelspinne. Und so ist auch das ganze Buch: Düster, hart, deprimierend. Aber extrem gut! Wie schon so oft finde ich es sehr schade, dass ich nicht schon früher angefangen habe, Anthologien zu lesen. Gerade aufgrund der Kürze sind die Geschichten sehr einprägsam, da auf wenigen Seiten eine vollständige Story erzählt wird. Meist ohne Happy End (wir sprechen hier immerhin von 18 verschiedenen Szenarien des nahenden Weltuntergangs) ist diese Zusammenstellung sicherlich nichts für den ängstlichen und/oder zu Depressionen neigenden Geist. Der Fan von Dystopien wird sich jedoch vorkommen wie im Schlaraffenland. Bis auf wenige Ausnahmen sind die Visionen nicht wirklich weit hergeholt und kommen uns vor wie die in den nächsten 20-30 Jahren vorstellbare Fortsetzung der Nachrichten, die wir heute jeden Tag im Fernsehen sehen. Eindringlich gemahnen uns die Autoren, dass wir JETZT handeln müssen, und keine Zeit mehr zum Reden haben, wenn wir uns nicht im Alter vorkommen wollen wie die in diesen Geschichten handelnden Protagonisten. Auch wenn einige der Geschichten sicherlich weniger wahrscheinlich sind, sind doch alle durchweg von einer hohen schriftstellerischen Qualität, lassen sich hervorragend und flüssig lesen und sind spannend und unterhaltsam, wenn auch durch die Bank sehr düster und teilweise extrem plastisch. Besonders hervorheben muss ich ein Novum, dass ich so in noch keinem Buch gesehen habe: Nach jeder Geschichte gibt es ein kurzes Nachwort des jeweiligen Autors, der beschreibt, wie er auf seine Geschichte gekommen ist und was er bzw. sie damit ausdrücken wollte. Das war fast genauso faszinierend wie die Geschichten selbst. Ich habe noch eine weitere Anthologie des Amrûn Verlags vorliegen mit Horror-Shortstories, denen ich jetzt umso gespannter entgegenblicke und hoffe, dass das Niveau gehalten werden kann. Fazit: Düstere Geschichten, die auch durchaus mal zum Nachdenken anregen. Aber wahnsinnig toll zusammengestellt und geschrieben. Dieses Buch bekommt von mir für den Lese“spaß“ die volle Punktzahl. 5 von 5 Rezisternchen.  

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  • Endzeitstimmung

    Mängelexemplare: Dystopia
    progue

    progue

    20. October 2014 um 11:25

    Das ist die zweite Anthologie, die ich durchgelesen habe, und das sagt schon einiges über die Qualität der Kurzgeschichten aus. Im Gegensatz zu der (bei einem anderen Verlag erschienenen) Anthologie Eis & Dampf hat mich hier zwar keine Geschichte weggeflasht, aber es waren fast durchweg sehr solide Storys mit Unterhaltungswert. Aufgrund des Themas - Dystopie/Weltuntergang -, waren einige der Beiträge sehr ähnlich, aber das lässt sich wohl bei all den Einflüssen, denen man im Film- und Buchbereich ausgesetzt ist, nicht vermeiden. Ich werde wieder zu jeder Geschichte einen kurzen Pitch schreiben, damit ihr euch ein Bild machen könnt: Tim Svart - No. 2/209/197/613: Komplizierter Titel, unkomplizierte Story um zwei Männer, die mit drei Frauen die letzten Tage der Erde erleben. Sengende Hitze, blankliegende Nerven, den Tod vor Augen - und zwei Freunde, die tragische Entscheidungen treffen. 3,5/5 Punkten. Jennifer Jäger - Clara. Wissen ist Macht: Las sich für mich wie eine Fanfiktion zu einem Teil von Wolkenatlas mit einer gezüchteten Arbeiterin. Empfand es als wenig Eigenleistung, sehr kurz. 2,5/5 Punkten. Uwe Voehl - Kreationen in Samt und Tod: Außergewöhnliche Idee in einen gewöhnungsbedürftigen, aber doch recht coolen Schreibstil verpackt. Modekreation und Menschensymbiosen mit Müll. Das Ende ist definitiv da! 4/5 Punkten. D.J. Franzen - Der Nomade: Gute Endzeitstory um einen Mann, der alles andere als gewöhnlich ist und in einer Enklave für Aufruhr sorgt. 4/5 Punkten. Jana Oltersdorff - Das schlafende Schloss: Dornröschen mal in grausam. Keine Ahnung, was das mit Dystopie zu tun hat, aber als Schauermärchen war es prima. 3,5/5 Punkten. Lisanne Surborg - Rosa Schaum: Erschütternde Dystopie um ein junges Mädchen, das nach und nach nicht nur ihre Familie an eine kaputte Droge verliert. 4/5 Punkten. Andreas Zwengelt - Souljacker: In naher Zukunft gibt es nicht mehr nur Geldeintreiber, sondern auch Leute, die diesen Job so ähnlich für den Teufel erledigen. Eigentlich eine Story, die ein ganzes Buch verdient hätte, phantastische Ideen spannend umgesetzt. 4,5/5 Punkten. Vincent Voss - Wellen: Die dritte Story, die ich bis jetzt von ihm lese. Eigentlich gut, aber mich stört, dass er immer dasselbe schreibt. Ob Faulfleisch, seine Kurzgeschichte in Diabolos oder hier - sie sind austauschbar. 2,5/5 Punkten. Regina Müller - Larventräume: Story um Bewusstseinsversetzung in den Körper einer Ameise. Ähnliches habe ich vor vielen Jahren schon einmal gelesen, fand den Bezug zu Dystopie auch nicht klar herausgearbeitet. Trotzdem interessant geschrieben. 3/5 Punkten. Arthur Gordon Wolf - Sahnesperlinge: Der Autor erklärt zu Beginn, dass diese Story Teil einer komplexen Welt ist, die er ausgearbeitet hat. Da ich keine andere Story aus dieser Welt kenne, hat mich dieser Ausflug in Träume, sprechende Katzen und Magie (oder auch nicht) nur verwirrt. 2,5/5 Punkten. Michael Dissieux - Dagnin: Tragische Geschichte um eine zerstörte Welt, in der Zombies ausgestoßen werden und ein Mann auf der Suche nach seiner Schwester. Grundsolide, wenn auch nicht sonderlich originell. 3,5/5 Punkten. Xander Morus - Der Vollstrecker: Meine persönliche Lieblingsgeschichte um einen Mann, der sich in einer sterbenden Welt mit einem Wissenschaftler auf den Weg macht, die letzte bewohnbare Insel zu finden. Hätte eigentlich auch ein eigenständiges Buch verdient. 4,5/5 Punkten. Thomas Backus - Schicksal: Ja, die Lemminge ... immer dasselbe mit ihnen. :D 3/5 Punkten. Constantin Dupien - Das Ende: Gut geschriebene Geschichte um einen Mann in einer zerstörten Welt, die mittlerweile von ... hm ... Außerirdischen vielleicht kontrolliert wird. Insgesamt jedoch unlogisch, denn wenn er sterben wollte, könnte er es einfacher haben. 3/5 Punkten. Moe Teratos - Die Schrecken: Dieses Mal kommt das Ende der Welt aus dem Eis, es ist alt und hungrig und (fast) nicht zu töten. Sehr cool geschrieben, hat mir gefallen. 4,5/5 Punkten. Stefanie Maucher - Ella: Wird die Seuche, welche die halbe Bevölkerung dahinrafft, von der Regierung aus gesteuert? Uninspirierte Liebesdystopie, die ich eher unlogisch fand. 2,5/5 Punkten. Manfred Schnitzler - Der rote Tod: Edgar Allan Poe meets Ich-Erzählerin mit Bauarbeiterbenehmen. (So in etwa beschreibt es der Autor selbst.) Noch eine Seuche, welche die Menschheit dahinrafft. Kein Highlight, kein Lowlight. 3/5 Punkten. Markus K. Korb - Rattenjagd: Zwei Typen aka Judge Dredd gehen in der Unterstadt auf Mutantenjagd, bis sie merken, dass sie ziemlich lange ziemlich belogen wurden. Nichts Neues, aber klasse geschrieben und unterhaltsam. 4/5 Punkten. Torsten Scheib - Göttersturz: Warum wird eine Leseprobe in einem Buch vorgestellt? Zumal das Kapitel auch für sich allein stehen könnte und dann durchaus zum Thema des Buches gepasst hätte. Solide, aber reißt mich nicht unbedingt dazu, das vollständige Buch lesen zu wollen. 3/5 Punkten. Fazit: Eine durch und durch solide Sache, diese Dystopieanthologie. Hat mich meistens gut unterhalten, auch wenn ich mir mehr Originalität gewünscht hätte, neue Ansichten oder Ideen.

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