Constantin Gillies

 4 Sterne bei 56 Bewertungen
Autor von Extraleben, Der Bug und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Constantin Gillies

Wirtschaft, Technologie & das Internet: Der deutsche Schriftsteller und Wirtschafts-Journalist wurde 1970 geboren und ist Diplom-Volkswirt. Nach seinem Studium an der Universität in Bonn ist er von 1999-2003 Korrespondent der WELT in Bonn gewesen und hat außerdem als Redakteur den Informationsdienst TrendScanner geleitet. Seit 2011 ist er fester Korrespondent der Handelszeitung in Zürich. Er schreibt unter anderem als freier Journalist für die "Berliner Morgenpost", "die Welt" und "Computerwoche" Artikel über Wirtschaft, Technologie und das Internet. 2013 gewann er den deutschen Preis für Innovationsjournalismus. Seine bekanntesten Werke sind "Das Objekt", "Retroland" und "Endboss". Er lebt mit seiner Familie in Köln.

Neue Bücher

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Neu erschienen am 12.12.2018 als Taschenbuch bei CSW-Verlag.

Alle Bücher von Constantin Gillies

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Extraleben

Extraleben

 (25)
Erschienen am 06.12.2013
Der Bug

Der Bug

 (11)
Erschienen am 29.01.2013
Endboss

Endboss

 (7)
Erschienen am 14.05.2012
Retroland

Retroland

 (3)
Erschienen am 17.12.2015
Das Objekt

Das Objekt

 (3)
Erschienen am 16.03.2015
Wickelpedia

Wickelpedia

 (3)
Erschienen am 10.03.2010
wie wir waren

wie wir waren

 (0)
Erschienen am 23.07.2003
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Erschienen am 12.12.2018

Neue Rezensionen zu Constantin Gillies

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Wuerfelhelds avatar

Rezension zu "Retroland" von Constantin Gillies

Suchtgefahr
Wuerfelheldvor 3 Jahren

Ich verfolge ja die Extraleben-Reihe sehr, sehr wohlwollend, auch wenn in bester Serien-Manier ein leichtes Abfallen der Qualität nach einem spektakulären ersten Teil festzustellen ist.

Klappentext:
Pac-Man in der Spielhalle. Musik von Platte. Kein Rauchverbot. Kein Handyempfang – und nur Telefonzellen. Das ist die Welt von Retroland, einem Freizeitpark, in dem die Achtzigerjahre nachgebaut sind. Genau hier wollen Nick und Kee, zwei angegraute Nerds, einen letzten gemeinsamen Kumpelurlaub verbringen. Doch plötzliche passiert das Unfassbare: Ein Fremder schießt auf Kee, die Freunde müssen flüchten. Schnell wird klar: Es geht nicht um sie. Ihre Verfolger haben es auf eine Diskette abgesehen, die Kee bei sich trägt. Eine Hetzjagd durch die bizarren Kulissen von Retroland beginnt. Doch nicht nur Nick und Kee schweben in Lebensgefahr …

Zum Inhalt:
Alter Schwede! Schon beim Cover holt Gillies seine potentiellen Leser ab. Der Schriftzug irgendwo im Dunstbereich zwischen Street Fighter und Outrun spricht jeden Spielhallen- oder C64-Fan an und man weiß, wo die Reise hingehen wird.

Bevor ich zum Inhalt komme, muss ich kurz anmerken, dass mein Rezi-Exemplar eine totale Montagsausgabe war und ich sehr hoffe, dass nicht die gesamte Druckauflage so verkorkst ist. Bei der ersten leeren Seite dachte ich noch es handele sich um ein postmodernes Element, das den Leser wahlweise verwirren, herausfordern oder zum Nachdenken zwingen soll, aber irgendwann musste ich ernüchtert feststellen, dass die insgesamt 8 leeren Seiten genau das waren, was sie auf den ersten Blick zu sein schienen. Leere Seiten, auf denen eigentlich etwas gedruckt sein sollte.

Clevererweise verrät der Klappentext eigentlich schon alles an Handlung, was der Roman zu bieten hat. Kee und Nick, das altbekannte Nerd-Traumduo befinden sich auf Urlaub in einem 80er Jahre-Freizeitpark. Der wird jäh durch Schüsse unterbrochen, denn böse Buben haben es auf eine Diskette abgesehen, die Kee von seiner alten Flamme Andrea zugeschickt bekommen hat. Dazu gibt es zwei weitere große und ein paar kleinere Handlungsstränge, die ebenfalls mit dem Erwerb der CD und damit, was mit ihr angestellt werden soll, zu tun haben. Aber das ist völlig wumpe, denn der Star des Romans sind nicht Handlung oder Personen, sondern die 80er Jahre in all ihrer herrlichen Scheußlichkeit. Und so gibt es auch wieder etliche Flashbacks für Menschen meiner Alterskategorie, wenn sich die beiden Helden direkt zu Beginn streiten, ob das Betriebssystem von Terminator oder von Robocop besser ist oder wenn sie ihre wilden Assoziationsspielchen spielen. Ein weiterer zentraler Punkt sind abgefahrene technische Ideen, wie eine EMP-“Kanone“ für die Flucht oder das Telefonieren mit Hilfe einer Coladosen-Lasche – da wird schon einiges geboten, was Youtube so in diesem Bereich hergibt. Ich habe noch etwas auf Kartoffelkanone und Mentos-Cola gewartet, aber das wäre wohl zu wenig „technisch“ gewesen.

Meine Meinung:
Retroland findet wieder etwas zu den Qualitäten von Band 1 zurück, geht diesen Weg aber meiner Meinung nach nicht konsequent genug. Mir gefiel zu Beginn der Serie das permanente Name-dropping und die Tatsache, dass ich alle paar Zeilen dachte: „Genau so war das, Alter! Genau so!“ In Retroland wird eher die Action-Schraube angezogen, als die Retro-Schraube. Die Grundidee mit dem Retro-Park ist so großartig, dass sie viel mehr hätte ausgenutzt werden müssen. Für meinen Geschmack hätten es auch noch ein paar mehr Anleihen an Westworld oder Future World sein dürfen, aber das ist reine Geschmackssache.

Herrje! Ich merke hier gerade, dass ich scheinbar total rummeckere, aber das ist völlig unangebracht, denn ich war hervorragend. Jeder, der so knapp jenseits der 40 ist und in seiner Jugend auch nur den leichtesten Hang zum Nerdtum hat, kann hier guten Gewissens zuschlagen und wie man an meiner Wertung sieht, ist es absolut Jammern auf hohem Niveau.

Meine Wertung:
4,5 von 5 Coladosen-Lasche- Technik-Hacks

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Rezension zu "Das Objekt" von Constantin Gillies

Das Objekt
Wuerfelheldvor 4 Jahren

Hmmm… sieht nicht so aus, als würde der Roman meinen Geschmack treffen, aber was tut man nicht alles, was getan werden muss, muss getan werden.

Klappentext:
Ein Mord, ein rätselhaftes Objekt auf dem Mond und eine wilde Jagd nach der Wahrheit…

Bei Computerforensiker Schröder läuft die Festplatte heiß. Zum einen ist da seine neue Kollegin Harriet – klug und sexy wie Star-Trek-Schönheit Seven of Nine. Zum anderen ermittelt er in einem mysteriösen Mordfall: Ein Nerd wurde erschossen, sein Rechner zerstört. Mit einem Trick gelingt es Schröder und Harriet, die Daten zu retten. Dabei finden sie zahlreiche Bilder des Mondes, die das Opfer für die NASA restauriert hat. Was hat der Tote auf den Mondfotos entdeckt, das er nicht sehen durfte? Eine Spur führt Schröder und Harriet ins pulsierende Las Vegas und dort von einer brenzligen Situation in die nächste ..

Zum Inhalt:
Wie oben geschrieben waren meinen Erwartungen extrem runtergeschraubt, aber schon nach einigen Seiten hatte ich wirklich Spaß an den ganzen Nerd-Anspielungen, die mir das eine oder andere Mal den Spiegel vorhielten. Was soll ich sagen – ich fühlte mich in den besten Momenten sehr an die grandiosen Romane der Reihe „Extraleben“ erinnert. Überraschung, Überraschung! Kurzes Googlen ergab dann, dass es sich um denselben Autor handelt. Damit schossen meine Erwartungen in den Himmel, wo sich ja auch ein Großteil des Romans abspielt, denn es geht darum, dass irgendjemand alle Spuren zu verwischen sucht, die mit einem bestimmten Foto vom Mond-Projekt zu tun haben.
Schroeder, der Held des Romans landet dann schließlich mit einem kleinen Team alternder Nerds und einer jungen Assistentin in Las Vegas und Umgebung, wo sich alles zuspitzt.
Die Handlung ist okay, aber nicht atemberaubend, wobei ich schon als Fan diverser Verschwörungstheorien meinen Spaß an der spinnerten Ausgangsannahme hatte – das muss ich fairerweise zugeben. Aber ich bin da nicht so der Sternengucker – wer sich also für NASA-Projekte und ihre Geheimnisse interessiert, wird hier gleich doppelt profitieren.
Stark sind die ganzen Nerd-Insider-Gags, aus den Bereichen Fantasy-Rollenspiele, Mathematik, Computertechnik oder Filme/Serien. Sehr schön, wenn man genau die Zielgruppe dieser Späßchen ist und das wertzuschätzen weiß.

Mein Fazit:
Okay, das Cover hat mich nicht weggehauen und ich bin mit sehr geringen Erwartungen an die Lektüre herangegangen, aber da ich ja irgendwie genau die Zielgruppe bin, hat der Roman dann wirklich Spaß gemacht. Ich habe die drei Teile von „Extraleben“ verschlungen und den ersten richtig, richtig gut gefunden. Diese Klasse erreicht das Objekt nicht ganz, aber wer gerne einen Roman für Nerds zu Beginn ihres fünften Lebensjahrzehnts lesen möchte mit allerlei name-dropping, bei dem man sich das eine oder andere Mal wiedererkennt, der ist hier bestens aufgehoben. Auch der eigentliche Fall nimmt nach und nach Tempo auf und mündet in einem gewaltigen Showdown – auch wenn ich zugeben muss, die Schlusspointe nicht kapiert zu haben…

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evileins avatar

Rezension zu "Extraleben" von Constantin Gillies

Rezension zu "Extraleben" von Constantin Gillies
evileinvor 6 Jahren

Nick und Kee, zwei schon etwas ältere Freunde seit der Schulzeit, treffen sich ab und zu um alte Computerspiele zu spielen. In einem dieser Spiele entdecken sie eine geheime Nachricht, der sie nach Amerika folgen. Gemeinsam folgen sie der Spur , die sich als eine Zeitreise entpuppt, eine Zeitreise in die Vergangenheit der Computerspiele, die mir als Leser auch noch allzu gut bekannt sind. Das allein war es schon wert, das Buch zu lesen. Es war überraschend, in gewissem Maß sogar spannend und hatte einen Ausgang, den ich eher nicht erwartet habe. Allerdings sollte man ein gewisses Maß an "historischen" Computerkenntnissen mitbringen, dann zaubert die Geschichte einem sogar alle paar Seiten ein breites Lächeln aufs Gesicht .

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