Constantin Parvulesco Orient-Express

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Inhaltsangabe zu „Orient-Express“ von Constantin Parvulesco

Der "Orient-Express" verkörpert zweifellos noch immer die Faszination Eisenbahnreisen. Dieses Buch beschreibt ausführlich die Geschichte des wohl legendärsten Reisezuges aller Zeiten. Neben der wechselvollen Geschichte ist seit einigen Jahren eine Museumsversion des Orient-Express' unterwegs, die aus aufwändig restaurierten, historischen Waggons besteht. Auch diese Restaurierungsarbeiten und die bewegte Geschichte der Wagen werden in diesem Buch dargestellt. Insbesondere der historische Teil vermag mit seinen Bildern und in der Gestaltung der Kapitel die Faszination dieses Themas anschaulich zu vermitteln und spart auch das Thema Orient-Express im Film nicht aus. V0304

Im Anschluss an "Welt in Flammen" sehr zu empfehlen: Eine Augenweide mit histor.Fotos und tollen Infos zum legendären "Orient-Express"

— SigiLovesBooks

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  • Toller Bildband zum historischen "train bleu" - dem Orient-Express

    Orient-Express

    SigiLovesBooks

    Der Bildband "Orient-Express", der in übersichtlichen Kapiteln die ganze Chronik des legendären Fernzuges seit 1883 (Express d'Orient) schildert, hat mir (nach dem Lesegenuss von Benjamin Monferat's "Welt in Flammen" ganz besonders ;-) ) sehr gut gefallen, da es exakte Daten und Fotos zur Historie widerspiegelt und die persönliche Reise von Constantin Parvulesco sehr spannend für den Leser bzw. Betrachter macht.  Auf dem schönen Cover ist der Zug abgebildet (bzw. ein Abteil), wobei das schöne Emblem des "CIWL" - der Compagnie International des Wagons Lits - vor dem dunklen Blau in Gold gehalten hervorsticht. Das Buch beginnt mit der Gründung der "CIWL" des belgischen Ingenieurs Georges Nagelmackers (1883) und lässt den Leser an der Entwicklung dieser Cie. über den "Großen Krieg" (1. Weltkrieg) und auch den 2. Weltkrieg teilnehmen, auch die Nachkriegszeit bis zur letzten Fahrt des legendären Orient-Express (1979) und Fahrgästen, die aus Diplomaten, Spionen, Politikern, Filmschauspielern und Filmdiven sowie Schriftstellern und SängerInnen bestanden, sind hier nachzulesen. Ein Zitat auf S. 125: "Der Orient-Express war während der Schreckenszeit des dritten Reiches NICHT für die Gräuel des Krieges missbraucht worden, seine Existenz hatte sogar einigen Glücklichen die Flucht vor den Nazis ermöglicht".  So wird die Geschichte des "train bleu" vor der Jhd.wende des 19. Jhd. mit Wagen, die noch holzvertäfelt waren, über die Zeit von WW I und WW II faszinierend beschrieben, wobei es einen Wagen gibt, in dem zweimal in der Geschichte der Weltkriege Waffenstillstandsverhandlungen unterzeichnet wurden (was Hitler den Anlass gab, diesen Wagon (de l'Armistice) einfach zu beschlagnahmen und ihn auf "großdeutsches Reichsgebiet" zu verschleppen - wie viele andere Wagons auch - was einen harten Schlag für die CIWL bedeutete. Mit dem Voranschreiten der Reisemöglichkeiten per Flugzeug verlor der Orient-Express zunehmend als Fernzug - auch für die reichen und teils mondänen Fahrgäste - an Bedeutung und so wurde der Fernreiseverkehr nach Istanbul 1977 eingestellt. Seit den 1980er Jahren des letzten Jhd. bieten jedoch 3 Gesellschaften (NIOE, VSOE und Orient-Express-Pullman-Wagen der CIWL) in jeweiligen Teilstrecken Fahrten des legendären Zuges an, der in den noch verbliebenenen Originalwagons restauriert wurde, einige Wagen sind auch  in Museen zu finden (z.B. AJECTA, Langueville, France). Die Technik veränderte sich von der holzvertäfelten Version (bis 1929) in die Ganzmetallwagen (ab ca. 1930), also zwischen den Weltkriegen. Die wunderschönen Intarsien im Innenbereich verschiedener Designer wie auch die luxuriöse Ausstattung mit verstecktem Waschtisch bzw. sogar Duschen sowie die Umgestaltung in die Tag- und Nachtkonfiguration machten das Reisen für mehrere Tage zur luxuriösen Unternehmung; exquisites Essen im Speisewagen einbegriffen..... Auch den Grandhotels des Orient-Express - gestern und heute - wie das legendäre "Pera Palace Hotel" in Istanbul ist ein interessantes Kapitel gewidmet.  Fazit:  Ein sehr schön gestalteter Bildband, historisch informativ und gut recherchiert, mit exakten Daten und Fotos der CIWL-Firmengeschichte und der Wagen des Orient-Express, die bis heute erhalten werden konnten, lädt hier zu einer (Bilder)-Reise ein. Die übersichtliche Kapitelaufteilung, das Bildmaterial, die Chronologie und Bibliographie sowie sogar Hinweise auf Filme (Mord im Orient-Express, Die verschwundene Dame) fand ich sehr gelungen und beim Lesen und Betrachten vergisst man selbst "die Zeit" - sie bleibt einfach stehen.... Mit einem herzlichen Dank an den Autor und auch den transpress-Verlag vergebe ich 5 Sterne und 95 ° auf der Werteskala: Eine absolute Leseempfehlung obendrein ;-)

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    SigiLovesBooks

    18. November 2014 um 18:40
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