Constanze Budde Märchenprinzen gibt es nicht!?

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Inhaltsangabe zu „Märchenprinzen gibt es nicht!?“ von Constanze Budde

Nachdem Marlene von ihrem Freund betrogen wurde, hat sie von Männern genug. Die Aufmunterungsversuche ihrer Mitbewohnerinnen findet Marlene zwar rührend, doch zweifelt sie daran, dass sich deren Prognose "Eines Tages wird schon ein Prinz kommen!" bald erfüllen könnte. Aber dann begegnet sie Julius, der von seinen Freunden nur Prinz Poldi genannt wird, und der so ganz anders ist als ihr Ex-Freund. Ob er der Prinz ist, auf den Marlene gewartet hat? Und kann er wirklich den Anforderungen an einen Märchenprinzen gerecht werden?

Anfang und Ende waren super! Ein Lied, dass wunderschön ist und zu kurz kommt und ein Mittelteil, der sich lange hinzieht.

— Claire20
Claire20

nette ChickLit für zwischendurch

— Schaefche85
Schaefche85

Leichte Lektüre für junge Frauen, die nach ihrem Märchenprinzen suchen.

— Schnuck59
Schnuck59

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • Mischung aus Romantik, Kitsch und Tiefgang

    Märchenprinzen gibt es nicht!?
    santina

    santina

    16. July 2015 um 06:21

    Zum Inhalt: Lene bedient neben ihrem Studium in einer Kneipe. Dort hat Uli kennengelernt, der ebenfalls kellnert. Es hat ein bisschen länger gedauert, bis es bei Uli geklickt hat, aber nun sind die beiden ein Paar. Denkt sie. Denn eines Tages taucht Uli turtelnd mit einer Anderen auf. Durch die Geschichte ist sie so niedergeschlagen, dass sie gar nicht bemerkt, dass Julius nur ihretwegen immer wieder in der Kneipe zu Gast ist. Als er sie zum Essen einlädt, ist sie überrascht, denn „Prinz Poldi“, wie er von seinem besten Freund genannt wird, ist so ganz anders als alle Männer, die Lene bisher kennengelernt hat. Aber ist Julius wirklich der perfekte Märchenprinz? Meine Meinung zum Buch: Aus Lene bin ich gelegentlich nicht schlau geworden, zum Beispiel macht sie zu Beginn den Eindruck, dass sie mit Uli zusammen ist. Doch als Uli wie selbstverständlich mit einer Anderen auftaucht, könnte man meinen, dass es aus seiner Sicht gar keine Beziehung mit Lene gegeben hat. Da Lene das aber ganz anders sieht, hätte ich ihm an ihrer Stelle wahrscheinlich das Tablett über den Kopf geschlagen und wäre gegangen. Gelegentlich wirkt Lene sehr naiv oder auch kindisch auf mich. Julius drückt sich sehr gewählt aus und ist ein zuvorkommender junger Mann, der nur Augen für Lene hat. Obwohl die beiden Anfang 20 sind, wirkt er sehr viel reifer als Lene. Julius gehört einer anderen Gesellschaftsschicht an, als Lene, was aber weder er, noch seine Eltern, sie spüren lassen. Und dennoch muss Lene Mal um Mal einstecken, um an Julius Seite sein zu können. Ich hätte mir gewünscht, dass Julius bewusster damit umgeht, wie schwer es Lene teilweise gemacht wird und dass er mehr für sie einsteht. Die Idee der Handlung hat mir gut gefallen, genau wie die Mischung zwischen Romantik, Kitsch und Tiefgang. Das Buch hat mir einige nette Lesestunden beschert. Pluspunkte gibt es auch für den Schreibstil von Constanze Budde, der nicht nur unterhaltsam ist, sondern auch die Gefühle der Protagonisten zum Leser transportiert hat. Was mir nicht so zugesagt hat, waren die vielen Sätze in dänischer Sprache. Lenes Mutter ist Dänin, natürlich spricht nichts dagegen, dass immer wieder Sätze in ihrer Muttersprache einfließen, aber meines Erachtens waren das zu viele Passagen, die teilweise zu wenig oder gar nicht erläutert wurde. Dazu muss ich sagen, dass ich gerade Schwedisch lerne und dadurch vermutlich um Einiges mehr übersetzen konnte, als jemand, der der skandinavischen Sprachen nicht mächtig ist, deswegen hatte ich anfangs noch Spaß. Als ich dann aber mein Übersetzungsprogramm öffnen, um die Dialoge im Ganzen verstehen zu können, empfand ich das eher als Negativpunkt. Auch wenn ich mich nach den ersten 100 und 200 Seiten gefragt habe, wie Constanze Budde die restlichen Seite noch füllen wird, war die Handlung zu keiner Zeit langatmig, so dass ich trotz meiner Kritikpunkte gerne vier von fünf Sternen vergebe.

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  • Leserunde zu "Märchenprinzen gibt es nicht!?" von Constanze Budde

    Märchenprinzen gibt es nicht!?
    ConstanzeBudde

    ConstanzeBudde

    Nun ist es endlich soweit: Ich starte meine erste eigene Leserunde hier bei Lovelybooks. Auf der Frankfurter Buchmesse habe ich in diesem Jahr die Mitarbeiter von FOREVER, dem digitalen Imprint der Ullstein Buchverlage, kennengelernt und ihnen von meinem Märchenprinz-Manuskript erzählt. "Schicken Sie uns das doch per Mail, wir möchten es sehr gerne lesen." Gesagt, getan - und schon eine Woche später kam eine Zusage und ein Vertrag ins Haus geflattert. Und jetzt ist Märchenprinzen gibt es nicht!? schon erschienen. Manchmal scheinen Märchen doch irgendwie war zu werden :) An diesem Märchen möchte ich euch gern teilhaben lassen und freue mich deshalb sehr, dass FOREVER mir E-Book Freiexemplare zur Verfügung stellt, damit ich mit euch zusammen diese Leserunde starten kann. In Märchenprinzen gibt es nicht!? begegnen wir Marlene, die von ihrem vermeintlichen Freund betrogen wird und erst einmal von Männern genug hat. Sie nimmt sich fest vor, sich von attraktiven und nett lächelnden Männern so schnell nicht mehr um den Finger wickeln zu lassen. Ihre liebevollen Mitbewohnerinnen versuchen Marlene mit allen Mitteln aufzuheitern und sind sich sicher: "Eines Tages kommt dein Prinz bestimmt!" Marlene ist von dieser Prognose nicht überzeugt, aber dann trifft sie auf Julius, der von seinen Freunden nur "Prinz Poldi" genannt wird und so ganz anders ist als ihr Ex-Freund. Ob er vielleicht der versprochene Prinz ist? Und kann er wirklich den Anforderungen an einen Märchenprinzen gerecht werden? Hier geht es zur Leseprobe. Wenn ihr Lust habt, auf Liebesgeschichten zum Träumen, liebevoll verrückte WG-Freundinnen und Märchenprinzen, freue ich mich auf eure Bewerbung zur Leserunde und verlose 10 E-Book Freiexemplare von Märchenprinzen gibt es nicht!? Ich bin gespannt auf einen regen Austausch und freue mich auf eure abschließenden Rezensionen. Herzliche Grüße Constanze Budde   

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    • 153
  • Fast ein Film fürs ...?

    Märchenprinzen gibt es nicht!?
    Claire20

    Claire20

    27. June 2015 um 23:28

    Das Cover und den Titel fand ich toll und haben mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Der kurze Infotext hatte mir auch gefallen und so kam ich zum Roman. Ich muss gestehen, dass ich einen Mann wie Julius auch nur zu gerne als Freund hätte. Er kann Klavier spielen, hat super gute Manieren, kann sehr gut tanzen und nett, humorvoll und sympathisch; und schlecht aussehen tut er auch nicht, dazu noch der Adeltitel. Ein Traummann oder? Der Schreibstil der Autorin ist leicht und gut verständlich. Einzelne Passagen sind auf Dänisch geschrieben, da Marlene dänische Familienwurzeln hat. Es beeinträchtig die Handlung aber nicht, wenn man die Sprache nicht beherrscht (ich kann sie auch nicht). Vieles wird indirekt kurz danach wiedergegeben oder ich konnte es mir ableiten. Am Besten hat mir der Anfang und das Ende des Romans gefallen. Das Klavierstück, das Julius für Marlene spielt finde ich wunderschön, nachdem ich es mir auf YouTube angehört hatte (https://www.youtube.com/watch?v=3gJgjb0SRMw). Schade fand ich, dass nicht noch ein weiteres Stück oder dieses noch mehr an Bedeutung für die Handlung bekommen hat. Nicht so gelungen fand ich den Mittelteil des Romans, in dem sich Julius und Marlene ihre Beziehung lösen. Marlenes Gefühlszustand wird zwar authentisch geschildert; ging mir aber nach einiger Zeit doch etwas auf die Nerven. Dies hätte vielleicht noch anders gelöst werden können. Es sind immer wieder richtig gute Ansätze vorhanden. Schade ist auch, dass Marlene sich erst ganz gegen Ende des Romans anfängt im Charakter zu ändern und das doch recht schnell, oder ich bin mir nicht sicher, ob diese Veränderung von Dauer ist. Bei dem Erzähler handelt es sich um einen Ich-Erzähler, der aus Marlenes Sicht die Handlung schildert. Gerne hätte ich auch die ein oder andere Szene aus Julius Sicht gelesen und erfahren, was er gerade denkt und wie er sein Verhalten für sich rechtfertig. Insgesamt erinnert es mich etwas an das Herzkino im ZDF. Ich mag es sehr gerne und die Filme sind oft spitze! Dieser Roman hätte Potenzial, wenn er noch im Mittelteil etwas verbessert/verkürzt/verändert werden würde. Wer romantische Liebesgeschichten mit dem ein oder anderen Klischee nicht mag sollte lieber die Finger von diesem Roman lassen, denn ich denke, dass er/sie keine Freude damit haben würde. Ein Roman der sich gut zwischendurch lesen lässt und nicht kompliziert aufgebaut oder strukturiert ist.

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  • Wann kommt denn endlich der Prinz auf seinem blöden Gaul?

    Märchenprinzen gibt es nicht!?
    mermeoth

    mermeoth

    Die Studentin Marlene ist mit Uli zusammen. Uli weiß das aber offensichtlich nicht und präsentiert seiner „Freundin“ nach zwei Wochen „Beziehung“ direkt seine neue Flamme. Kein Wunder also, dass Marlene für ganz lange Zeit die Nase gestrichen voll hat von Männern!!! Dennoch fällt ihr zu just diesem Zeitpunkt ein junger Mann in der Studentenkneipe auf, in der sie zweimal pro Woche kellnert. Mit dem kann zwar irgendwas nicht stimmen, weil er das Lokal gruseligerweise auch ganz alleine besucht und sie immer wieder ganz ungeniert anlächelt, aber plötzlich gefällt er ihr doch und sie hält – eben noch von heftigem Liebeskummer um Uli beseelt – pausenlos nach ihm Ausschau. Glücklicherweise nicht umsonst, denn tatsächlich lädt Medizinstudent Julius, so sein Name, Marlene zum Essen ein, überrascht sie mit einem edlen Lokal und perfekten Manieren... und mit der Kleinigkeit, dass sie eben einem waschechten Prinzen gegenüber sitzt. Irgendwann gibt es auch einen ersten Kuss und die beiden werden ein Paar. Doch schon bald ziehen dunklen Wolken am siebten Himmel auf. Mal vergisst der eifrige Student Marlene über seinen Fachbüchern, dann trifft das junge bürgerliche Mädchen auf Julius' Großtante Wilhelmina, die rein gar nichts von einer Verbindung zwischen dem Adel und der „niederen Bevölkerung“ hält und Marlene dies mehr als deutlich spüren lässt. Dieser scheinbar unüberbrückbare gesellschaftliche Graben gipfelt in der steifen Etikette einer Ballveranstaltung, zu der Julius seine Angebetete mitnimmt, um bei dieser Gelegenheit allen zu zeigen, dass er bereits glücklich vergeben und somit nicht mehr Teil der blaublütigen Verkupplungsszenerie ist, und wo er sich dann, wie es sich gehört, gewissenhaft um seine Tischdame kümmert... die nur leider nicht Marlene ist, sondern eine gewisse Prinzessin Amrei. Marlene sitzt daneben und darf zusehen, wie die beiden Hochwohlgeborenen sich miteinander vergnügen. Zuerst ist sie fürchterlich wütend (wer kann ihr das verdenken?), aber nach ein paar schmalzigen Worten strahlt wieder die Sonne vom Winterhimmel und alles scheint gut, wenn, ja wenn da nicht doch noch die Prinzessin dazwischenfunken, Julius mal wieder auf Marlene vergessen, sein Handy zum ungünstigsten aller Zeitpunkte den Geist aufgeben und schließlich auch noch die Klatschpresse über eine baldige royale Hochzeit von Julius und Amrei berichten würde. Was zuviel ist, ist zuviel, Marlenes Vertrauen wurde erneut auf das Übelste mißbraucht, eine Trennung der beiden ist die logische Konsequenz... DEN Märchenprinzen gibt es also doch nicht? Wer sich durch ständiges Hin und Her in der Beziehung zweier junger Menschen, veralteten Klischees zwischen Hochadel und Fußvolk und zickigen Charakteren unterhalten fühlt, wird sich möglicherweise gerne durch diesen Roman lesen, mein Fall war er allerdings leider überhaupt nicht.

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    • 7
  • Herzklopfen royale

    Märchenprinzen gibt es nicht!?
    Kiwi-Lena

    Kiwi-Lena

    20. March 2015 um 18:21

    Lene hat genug. Wie konnte Uli ihr nur derartig vor den Kopf stoßen? Es fühlte sich doch alles so einladend rosarot ein. Darüber, das ihre Freundinnen Lene versichern, dass auch sie noch ihrem Prinzen begegnen wird, kann sie nur müde lächeln. So ein Quatsch, Märchenprinzen gibt es nicht. Punkt. Doch dann wird Lene eines Abends in der Studentenbar, in der sie jobbt, auf einen jungen Mann aufmerksam, der so ganz anders auftritt, als all die Männer, denen sie bisher begegnet ist. Und weshalb bitte nennen ihn seine Freunde eigentlich "Prinz Poldi"? Der Roman "Märchenprinzen gibt es nicht!?" von Constanze Budde erzählt auf königlich kurzweilige Weise von den Irrungen und Wirrungen einer großen Herzensangelegenheit. Lene hat das Herz am rechten Fleck. Was sie allerdings nicht davor bewahrt, das ihr selbiges eben erst wieder gebrochen worden ist. Ihre Skepsis Prinz Poldi gegenüber ist demnach schon begründet. Dennoch, seine charmante, zuvorkommende und gewählte Art und Weise lassen ihr Herz schneller schlagen. Was Lene nicht ahnt: Auch Julius, wie Poldi richtig heißt, hat noch nicht gefunden, wonach er sich sehnt. Die Autorin hat zwei Protagonisten geschaffen, die sich angenehm ergänzen. Denn beide sind auf der Suche. Auf der Suche nach einem Anker, der bleibt. Beide Charaktere entwickeln sich im Laufe des Buchs. Und obgleich mich Lenes Misstrauen gelegentlich schon hat mit den Zähnen knirschen lassen, spült sie genau jener emotionale Wellengang letztlich in die Bucht, die Geborgenheit bietet. Nur an Land gehen, das muss sie selbst ... Natürlich, ganz ohne watteweiche Klischees kommt dieser Liebesroman nicht aus. Wäre in diesem Genre auch irgendwie schade, nicht wahr? Aber die Autorin findet ein liebliches Maß, das filmreife Romantik mit lebensechter Selbstfindung verbindet. Denn neben Schmetterlinge-im-Bauch-Momenten spielt eine andere, wie ich finde, nicht unwesentliche Komponente eine wichtige Rolle: die Dankbarkeit dem Leben gegenüber. Einem Leben, das wir mitunter ohne die Menschen führen müssen, die uns am nähsten stehen. Was in einem Augenblick unermesslicher Ungerechtigkeit entspricht, ist im nächsten Wimpernschlag womöglich die größte Chance. Der Stil, mit dem Constanze Budde ihre Geschichte erzählt, spiegelt einen erfrischenden, unkomplizierten und beflügelnden Unterhaltungswert wider. Mal hat der Leser das Gefühl, direkt mit Lene im Vorlesungssaal zu sitzen; dann wiederum bestechen die dänischen Wurzeln der Protagonistin. Neckische Applikationen, die das Gesamtbild gekonnt abrunden. Dazu zählt beispielsweise auch der überaus originell gestaltete Titel eines jeden Kapitels. In der Summe ein Roman mit Chick-Lit-Charakter, der unbeschwerte Lesefreude bereitet und zugleich gewisse Ecken und Kanten des Lebens reflektiert. Nicht alles ist Gold, was glänzt. Aber das zu erwarten, wäre wohl wiederum auch äußerst eintönig, oder? 

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  • Ein Prinz für Marlene

    Märchenprinzen gibt es nicht!?
    schafswolke

    schafswolke

    26. January 2015 um 10:34

    Marlene ist mitten im Studium und träumt von einer Zukunft mit Ulli. Aber irgendwie hat sie nicht so das richtige Händchen mit Männern, denn ihr "Freund" sieht das ganz anders und ist schon längst auf der Suche nach einer anderen. Danach hat Marlene erstmal genug von der Suche nach dem Richtigen. Doch ein junger Mann taucht immer wieder in dem Lokal auf, in dem sie kellnert. Erst findet Marlene ihn sehr merkwürdig, aber irgendwie laufen sie sich immer wieder über den Weg. Und ganz so verkehrt scheint Julius ja doch nicht zu sein oder erwarten Marlene auch hier wieder böse Überraschungen? Vielleicht findet Marlene ja doch noch ihren Traumprinzen oder gibt es die nur noch im Märchen? Marlene selbst glaubt nicht an Märchen, aber Wilma und Leonie sind der Meinung, dass der Traumprinze schon noch kommen wird. Und immerhin wird man ja wohl noch träumen dürfen... Für mich war das Buch eine nette Unterhaltung für zwischendurch. Es ist eben ein wenig Rosamunde Pilcher für junge Frauen, ein wenig heile Welt und wenig Dramatik. Also ich nag manchmal sowas ganz gerne lesen. Die Geschichte pendelt zwischen Studium, Familie und Freunden, gemischt mit etwas Liebe. Und es gibt hin und wieder ein paar (Sprach-)Ausflüge nach Dänemark, mir persönlich hat das sehr gut gefallen. Auch hier schwanke ich ein wenig bei den Sternen. 3 Sterne oder 4 Sterne? Auch irgendwie kann ich mit einer 3 schlecht leben, es ist eben ein etwas ruhigeres Buch. Und darum gibt es von mir 3,75 Sterne und das ist dann ja schon fast eine 4.

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  • Märchen mit kitsch und Dramatik für Junge Frauen

    Märchenprinzen gibt es nicht!?
    TigerBaaby

    TigerBaaby

    22. January 2015 um 23:59

    ~ COVER ~ Das Cover ist recht auffällig gestaltet, fällt einem auch sofort ins Auge. Für viele Junge Frauen wird das Pink schon ein hingucker sein. Mich persönlich hat es auch direkt angesprochen.  ~ MEINUNG ~  Die Story an sich fand ich ganz gut. Ich stehe ja ab und an mal auf dieses kitschige sowohl auch auf ein wenig Dramatik. Die meisten Charaktere kamen mir recht sympatisch vor. Wiederrum waren manche Handlungen für mich nicht wirklich nachvollziehbar, was jetzt aber nicht so tragisch war, da Menschen ja generell unterschiedlich sind. Wäre ja langweilig, wenn alle gleich wären. ;) Mir hat das Buch viele tolle Lesestunden gebracht. Zum Ende hin wurde es für mich erst richtig spannend. Ich bewerte das Buch dennoch mit 4 von 5 Sternen, da mich die Story an sich mit sich gezogen hat und auch die Gefühle der Charaktere miterleben lassen hat. ~ FAZIT ~ Für Junge Mädels die gerne mal was kitschiges mit Dramatik lesen würde ich sagen ist es einen Empfehlung wert. :)

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  • modernes Märchen

    Märchenprinzen gibt es nicht!?
    Schaefche85

    Schaefche85

    Lene hat die Schnauze voll: Nachdem ihr - wie sie glaubte - Freund Uli auf einmal mit einer anderen in der Studentenkneipe auftaucht, in der beide kellnern, will sie von Männern erst mal nix mehr wissen. Da passt es ihr auch gar nicht, dass dieser junge Mann auf einmal öfter allein an einem Tisch sitzt, einen kleinen Salat und ein Radler bestellt und versucht, mit ihr ins Gespräch zu kommen. Doch nachdem Julius sie getröstet hat, als sie wegen Uli und Sally ziemlich fertig ist, gibt sie ihm doch eine Chance... Das Buch liest sich sehr flüssig, wie es bei ChickLit sein muss. Auch Dramatik gibt es einige - Lene wirkt zwar am Anfang sehr entspannt und unkompliziert, doch leider kann sie auch anders. An einigen Stellen passt das, an anderen steigert sie sich so in Dinge rein, dass es schon ein bisschen viel wurde und ich genervt von ihr war. Klar hat man mal nen schlechten Tag und ist schneller genervt als sonst oder hat sich auf einen netten Nachmittag mit dem Freund gefreut und ärgert sich, weil was dazwischenkommt, aber das nahm bei ihr schon Überhand. An einigen Punkten hätte ich mir gewünscht, dass auch ihre Freundinnen ihr mal einen Wink mit dem Zaunpfahl geben. Was ich witzig fand, war, dass die Kapitel richtige Titel trugen, z.B. "1. Kapitel, in dem Kellner auf Zwerge treffen". Die restlichen Kapitel, in denen man Lene dann kennt, haben eigentlich alle einen direkteren Bezug zu ihr, also "x. Kapitel, in dem ich...". Meist ließ sich dadurch zwar schon erahnen, was passieren würde, aber manchmal gab es auch Überraschungen. Ich fands eine hübsche Idee :) Als Zielgruppe gab die Autorin in der Leserunde auf Lovelybooks Studentinnen an, die neben dem Studium auch mal was leichtes lesen wollen. Ich gehöre seit zwei Jahren nicht mehr zu der Zielgruppe, habe mich aber auch noch gut unterhalten gefühlt, auch wenn ich Lene und Julius eben zwischendurch ziemlich anstrengend fand. Fazit: ChickLit für zwischendurch.

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    • 4
    parden

    parden

    11. January 2015 um 19:07
  • Märchenprinzen gibt es nicht? - Constanze Budde

    Märchenprinzen gibt es nicht!?
    danzlmoidl

    danzlmoidl

    06. January 2015 um 11:31

    Inhalt: Nachdem Marlene von ihrem Freund betrogen wurde, hat sie von Männern genug. Die Aufmunterungsversuche ihrer Mitbewohnerinnen findet Marlene zwar rührend, doch zweifelt sie daran, dass sich deren Prognose "Eines Tages wird schon ein Prinz kommen!" bald erfüllen könnte. Aber dann begegnet sie Julius, der von seinen Freunden nur Prinz Poldi genannt wird, und der so ganz anders ist als ihr Ex-Freund. Ob er der Prinz ist, auf den Marlene gewartet hat? Und kann er wirklich den Anforderungen an einen Märchenprinzen gerecht werden? Meine Meinung: Bei diesem Buch handelt es sich mehr um ein Märchenbuch, als um einen Roman :) Nein, um ganz ehrlich zu sein, hat diese Geschichte schon viel mit den uns bekannten Märchen der Gebrüder Grimm zu tun. Kann man aber auch erahnen, wenn man den Titel liest! Marlene ist mir von Anfang an ans Herz gewachsen. Sie hat es wirklich nicht leicht, da jobbt sie neben dem Studium in einer Bar, um sich ein bisschen Geld dazu zu verdienen, und wird dort von ihrem Freund überrascht, der mit einer anderen herein spaziert kommt. Also blöder geht ja schon wirklich nicht. Dass man da genug von Männern hat, ist mehr als verständlich. Also für mich zumindest :) Auch die anderen Personen sind sehr liebevoll dargestellt. Allen voran Marlenes Mitbewohnerinnen. Sie sind so verschieden, dass man sich gar nicht vorstellen kann, dass die drei wirklich zusammen wohnend klar kommen. Aber es schein recht gut zu funktionieren. Julius ist ein Mensch, der zu gut ist um wahr zu sein. Manieren, ein Gentleman, eigentlich alles, was man sich vorstellen kann. Wenn man da ein bisschen außen vor lässt, dass er Prinz ist. Denn das ist nicht so einfach, wie es scheint. Der Schreibstil ist sehr gut gelungen, mit wenigen langatmigen Passagen, in denen man ein bisschen die Spannung vermisst. Vorhersehbarkeit ist nur bedingt vorhanden, wudurch man wirklich gut unterhalten wird. Am Schluss muss man ein bisschen mosern, denn er ist schon sehr kitschig, aber das muss ja nicht unbedingt schlecht sein ;) Fazit: Ein Buch hauptsächlich für junge Frauen, denn ältere werden mit der Märchengeschichte wahrscheinlich ein bisschen ein Problem haben, könnte ich mir vorstellen!

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  • Grundsätzlich gut geschrieben aber leider nichts für mich

    Märchenprinzen gibt es nicht!?
    Sulevia

    Sulevia

    03. January 2015 um 23:52

    Cover: Das Cover finde ich toll, es sticht durch die grelle Farbe gleich hervor und das Motiv passt gut zum Inhalt. Inhalt: Nachdem Marlene von ihrem Freund betrogen wurde, hat sie von Männern genug. Die Aufmunterungsversuche ihrer Mitbewohnerinnen findet Marlene zwar rührend, doch zweifelt sie daran, dass sich deren Prognose "Eines Tages wird schon ein Prinz kommen!" bald erfüllen könnte. Aber dann begegnet sie Julius, der von seinen Freunden nur Prinz Poldi genannt wird, und der so ganz anders ist als ihr Ex-Freund. Ob er der Prinz ist, auf den Marlene gewartet hat? Und kann er wirklich den Anforderungen an einen Märchenprinzen gerecht werden? Meinung: Der Schreibstil ist toll. Flüssig zu lesen. Es geht um die Beziehung von Marlene und Julius. Leider finde ich sein Verhalten und seine Art einfach zu perfekt und sie ist einfach sehr leicht beleidigt und nimmt alles etwas zu ernst, was das Lesen etwas anstrengend macht. Die Geschichte hat viele Stellen an denen dänisch geredet wird, was mal etwas anderes ist. Ich kann mich aber leider nicht wirklich in die Geschichte reinlesen, bzw. kann ich oft Marlenes Handlungen und auch die Verliebtheit von Julius und Marlene nicht nachvollziehen. Fazit: Grundsätzlich ist der Inhalt gut, nur leider sind die Protagonisten, vorallem Marlene und ihre Gedanken, nichts für mich.

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  • Leider nicht meine Geschichte gewesen.

    Märchenprinzen gibt es nicht!?
    schokigirl

    schokigirl

    03. January 2015 um 22:08

    In "Märchenprinzen gibt es nicht?" von Constanze Budde geht es um Marlene & ihrer Suche nach dem Märchenprinzen. Nach dem Ende einer Beziehung zweifelt Marlene daran, dass es einen Märchenprinzen für sie gibt. Doch dann lernt sie Julius kennen. Zuerst findet sie ihn gruselig, doch die beiden näheren sich immer mehr einander an & entwickeln Gefühle für einander. Doch ist Julius wirklich der Richtige für Marlene? Gibt es Märchenprinzen vielleicht doch? Die Geschichte wird aus der Sicht von Marlene erzählt. Es handelt sich also um einen Ich-Erzähler. Der Schreibstil ist flüssig & angenehm lesbar. Mit den Charakteren hatte ich jedoch Probleme. Ich muss sagen, dass ich Marlenes Handlungen & Gedanken größtenteils nicht ganz nachvollziehen konnte. Vieles war für mich abwegig bzw einfach seltsam. Daher konnte ich mich nicht so richtig mit ihr identifizieren. Leider kamen daher auch die Emotionen bei mir nicht rüber. Julius kam mir zu perfekt vor. Gutes Aussehen, Tadellose Gentleman Manieren, Medizin Studium etc. Das wirkte etwas unrealistisch & auch leider nicht so interessant. Die Handlung & der Plot waren ansonsten okay. Aber für mich aus den vorherigen Gründen nicht unbedingt spannend. Ich habe auch den roten Faden der Geschichte nicht finden können. Es war daher etwas realitischer, da die Geschichte auf Nichts hinaus wollte, sondern nur die Beziehung zweier Menschen beschrieb. Allerding war das wieder ein Grund, weshalb die Spannung für mich persönlich wieder leiden musste. Fazit: Alles in allem ist das einfach nicht meine Geschichte gewesen.

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  • Junge Frau findet einen Prinzen

    Märchenprinzen gibt es nicht!?
    Schnuck59

    Schnuck59

    30. December 2014 um 14:20

    Das Buch ist eine leichte Lektüre für junge Frauen, die auf der Suche nach ihrem Märchenprinzen sind. Themen wie Wohngemeinschaft, Studium, Aushilfsjob, Besuche bei den Eltern und Suche nach dem Märchenprinzen werden angesprochen. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte hat einen nachvollziehbaren Bogen. Für Leserinnen, die den Film "Plötzlich Prinzessin" lieben, genau die richtige Lektüre.

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