Constanze Köpp Frannys Reise

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Inhaltsangabe zu „Frannys Reise“ von Constanze Köpp

Wenn die Erde ein Kind verliert, gewinnt der Himmel einen Engel.

Franny ist fünfzehn. Ihren sechzehnten Geburtstag wird sie nicht mehr erleben, denn sie geht auf ihre letzte Reise – eine Reise ohne Wiederkehr. Aus der „Wohnung vom lieben Gott“ blickt sie auf ihr kurzes Leben zurück und versucht die Welt von oben her zu begreifen.

Franny spricht zu den Kranken und den Gesunden, zu allen, die Abschied nehmen müssen, den großen und kleinen, den jungen und alten Menschen. Für sie alle öffnet Franny den Vorhang des Himmels und schließt die Tür zu einer neuen Heimat auf.

Frannys Reise ist ein Buch voller Fragen – über das Leben, den Tod, das Sterben und Gott, über beste Freundinnen, die Familie und über Schmetterlinge im Bauch. Und es ist ein Buch voller Antworten, die Mut machen und jedem, der einen lieben Menschen verloren hat, neue Hoffnung schenken. Constanze Köpp gelingt es auf mutige und anrührende Weise, das Thema Tod von allen Tabus zu befreien und eine Liebeserklärung an das Leben zu schreiben – tiefgründig, bewegend und voller Zuversicht.

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  • Rezension zu "Frannys Reise" von Constanze H. E. Köpp

    Frannys Reise

    Tanja Asmus

    09. January 2010 um 19:59

    Was bedeutet Zeit? 15 Jahre, sieben Monate und 13 Tage? Für Franny bedeuten sie ein Leben voller Überraschungen die sie mit viel Liebe ausgefüllt hat. Die Protagonistin Franny leidet an der Stoffwechselkrankheit Mukoviszidose, die sie liebevoll Mukki nennt. Der Leser wird Franny begleiten auf die letzte Reise. In einen Himmel wo alle Seelen sich wiedertreffen werden. Franny sitzt auf ihrer Wolke Astra und schaut auf uns herunter und erzählt uns wie wunderschön es an diesen Ort ist wo Franny vor uns eingetroffen ist. Der Leser wird mitgenommen in die Zeit wo alles mit Mukki anfing. Das Abschied nehmen von Freunden und ihren Eltern, das ankommen im Himmel. Dieses Buch ist in einer wundervollen Sprache geschrieben und nimmt die Angst die wohl in jeden von uns steckt,- vor dem Tod. Constanze Köpp schafft es den Tod nicht als bösen Geist zu beschreiben sondern ihn auch gute Eigenschaften einzuhauchen. Ruft man nicht nach dem Tod weil man endlich von den Schmerzen erlöst werden möchte? Das Leben und der Tod gehören unmittelbar zusammen, wie Sonne und Mond, wie Yin und Yang. Ist der Tod nicht auch das Leben? Die Geburt zu einer anderen Ebene. Viele Fragen die man sich stellt wenn der Tod unmittelbar bevorsteht fragt sich Franny, und gibt ihre eigenen Antworten dazu. Aber immer hat der Leser die Chance sich mit seinen eigenen Leben auseinander zu setzen und zu philosophieren. Franny bleibt bis zum Schluss stark und gibt den Hinterbliebenen wie Klara ihre beste Freundin oder ihren Eltern die Kraft, mit dem Abschied nehmen und sich auf ein Wiedersehen zu freuen. Sie bespricht Kassetten um ihren Lieben ein Stück Franny zu hinterlassen. Franny ist durch ihre Krankheit sehr reif und man hat oft das Gefühl das man einer weisen Frau zuhört. Aber wie wird man Weise? Bedeutet Weise sein, in seinen persönlichen Lebenszeitraum das Leben zu lernen? Dieses Buch handelt auch vom Loslassen können. Die Leserzielgruppe ist bei diesen Buch wirklich jedermann. Ob man nun selbst den Tod gerade verarbeiten muss, oder sich mit dem Thema auseinandersetzen will/muss, es wird jeden ansprechen. Denn eines Tages müssen auch wir unsere letzte Reise antreten und es wäre schön, wenn wir genau an einen solchen Ort kommen würden. Abgerundet wird diese wundervolle Geschichte mit einen liebevoll gestaltenden Cover. Dieses Hardcoverbuch was im Pattlochverlag erschienen ist, ist den Preis von 9.95 jeden Cent wert! Zumal die Autorin damit verschiedene Hospize mit dem Bucheinkauf unterstützt. Für mich ein Geheimtipp unter den Büchern und ich freue mich wenn ich weitere Werke von C. Köpp.

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  • Rezension zu "Frannys Reise" von Constanze H. E. Köpp

    Frannys Reise

    Kossi

    07. September 2008 um 09:25

    Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde…. .... als das, was wir sehen. Denn es gibt das, was wir fühlen. In diesem kleinen Buch, welches übrigens von der Gestaltung her wunderschön gemacht ist, lernen wir Franny kennen, die mit gerade mal 15 Jahren an der Stoffwechselkrankheit Mukoviszidose stirbt. Sie verweilt nun im Himmel, hoch über den Menschen, und berichtet uns von ihrer neuen Welt, die nur aus Seelen besteht. Sie stellt sehr viele Fragen und so finden wir auf fast jeder Seite mindestens eine davon. Fragen, die auch den Leser zum Nachdenken anregen. Wo sitzt die Seele eigentlich? Gibt es Leben auf anderen Planeten? Wenn die Seele in den Körper geht, wo ist sie nur entstanden? Fragen, die Franny sich und Gott stellt, von dem sie glaubt, dass er schon so viele Jahre existiert, weil er das Leben der Menschen in sich hat und damit immer älter wird. Die Erzählung über Franny ist in 5 Teile aufgegliedert und so erfahren wir viel über die Zeit vor ihrem Tod, den Anfang ihrer Krankheit, die sie im übrigen liebevoll „Mukki“ nennt, das Abschiednehmen von ihren Eltern und ihrer besten Freundin Klara, das Ankommen im Himmel in welchem sie ihre ganz eigenen Wolke „Astra“ nennt und über ihren letzten Atemzug. Sehr anrührend schreibt Constanze Köpp über die Fragen, die sich ein jeder irgendwann im Leben einmal stellt. Es wäre sehr tröstlich, sich vorzustellen, dass nach dem Tod doch noch nicht alles vorbei ist, sondern dass man vom Himmel aus auf die Menschen schauen könnte. Doch bleiben letztendlich alle Fragen unbeantwortet. Wer sollte sie auch beantworten? Doch nur der, der den Weg zwischen Erde und Himmel bereits gegangen ist. Das Buch regt zum Nachdenken an, tröstet, spendet Zuversicht. Franny wird zu einem Weggefährten, an den man auch sicher noch lange nach dem Lesen des Büchleins denken wird. Vielleicht schaut sie gerade jetzt auf die Menschen herab und erfreut sich daran, dass wir ein Stück weit an ihrem Leben und vor allem an ihre Tod teilgenommen haben. Ein sehr schönes Buch über das Leben und den Tod. Und dem Dazwischen. Denn für mich persönlich sind nach dem Lesen dieses Buches all die Fragen von Franny die Verbindung dieser beiden Daseinsformen.

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