Constanze Kurz

 4.2 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor von Die Datenfresser, Arbeitsfrei und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Cyberwar – Die Gefahr aus dem Netz

 (2)
Neu erschienen am 01.10.2018 als Hardcover bei C. Bertelsmann.

Cyberwar – Die Gefahr aus dem Netz

Neu erschienen am 01.10.2018 als Hörbuch bei Der Hörverlag.

Alle Bücher von Constanze Kurz

Die Datenfresser

Die Datenfresser

 (11)
Erschienen am 21.06.2012
Arbeitsfrei

Arbeitsfrei

 (5)
Erschienen am 14.10.2013
Cyberwar – Die Gefahr aus dem Netz

Cyberwar – Die Gefahr aus dem Netz

 (2)
Erschienen am 01.10.2018
Cyberwar – Die Gefahr aus dem Netz

Cyberwar – Die Gefahr aus dem Netz

 (0)
Erschienen am 01.10.2018

Neue Rezensionen zu Constanze Kurz

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K

Rezension zu "Cyberwar – Die Gefahr aus dem Netz" von Constanze Kurz

Die Gefahr aus dem Netz. (Buchuntertitel)
kvelvor 20 Tagen

Inhalt – gemäß Umschlaginnenseite:
Der nächste Cyberangriff kommt. Die Frage ist nur, wie massiv die Schäden sein werden, die er anrichtet. Unsere hoch vernetzte, immer stärker digitalisierte Welt ist inzwischen so verletzlich geworden, dass Angreifer leichtes Spiel haben: Sie können unsere Daten ausspionieren, unsere Meinung manipulieren, unsere Computer in Geiselhaft nehmen. Und sie können überlebenswichtige Infrastrukturen angreifen, auch in der realen Welt.

Doch wer sind die Angreifer aus dem Netz? Und welche Ziele verfolgen sie mit ihren Attacken? Die beiden Computersicherheitsexperten Constanze Kurz und Frank Rieger geben in ihrem Buch tiefe Einblicke in den Krieg, der im Geheimen tobt. Sie zeigen, wie Sicherheitslücken entstehen und wie Staaten, Gruppen und Organisationen diese gezielt für ihre Angriffe ausnutzen. Fest steht: Jeder kann Ziel einer Cyberattacke werden. Und nur wenn wir wissen, mit welchen Mitteln die Angreifer aus dem Netz gegen uns kämpfen, können wir wirksame Schutzstrategien entwickeln.


Meine Meinung:

Sehr informativ!!


Gut verständlich erklären die Autoren, wie es zu offenen Türen und Fehlern in der Soft- und Hardware unserer Geräte kommen kann.

Darüber hinaus erläutern sie, wie Regierungen und Geheimdienste sich dieser Türen und Techniken bedienen sowie deren Absichten bzw. Strategie dahinter.


Das Buch ist sehr nah an der Zeit geschrieben!

Fazit: Bitte keine Angst vor dem Buch, sondern lesen.

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Rezension zu "Cyberwar – Die Gefahr aus dem Netz" von Constanze Kurz

Sachlich, nüchtern, erschreckend
michael_lehmann-papevor einem Monat

Sachlich, nüchtern, erschreckend

„Um verständlich zu machen, warum unsere Software und Hardware so verwundbar ist…..“

Das ist das Ziel des Buches und das wird sachlich und fundiert dem Leser vermittelt. Wobei man das Zitat fast auch im übertragenen Sinne gut nutzen könnte, denn auch der menschliche Geist vor allem ist eine „Software, die verwundbar ist“.

Was glänzend im Kapitel über „Fake News“ im Buch minutiös unter anderem nachvollzogen wird. Und damit dem Leser der erweiterte Sinn all der Nachrichten, Meinungsmache, Klickorgien vor und während Wahlen vor Augen geführt wird.

„Desinformation“ ist das Stichwort und damit Verwirrung. Instabilität ist dabei das Ziel und so wird auch erklärbar, warum Länder wie China und andere rigoros auf eine Zensur des Internet und hier vor allem der sozialen Netzwerke setzt.

Unter Einsatz vielfacher und im Buch beschriebener technischer Mittel wird deutlich, wie die Erkenntnisse der Psychologie und der professionellen Werbung übertragen werden auf das „Vernebeln“ eigener Interessen, auf das „Ablenken“ von brisanten Inhalten und, ganz allgemein, darauf, die Grenzen zwischen Behauptung und Fakten durch „Übertönen“ verschwimmen zu lassen und am Ende eine gewisse Ratlosigkeit, ein grundsätzliches Misstrauen oder gar eine „Egal-Haltung“ bei den Nutzern zu erzeugen.

So werden Themen „gesetzt“, nicht von irgendwelchen dubiosen Hintergrundgestalten, sondern bevorzugt unter Kontrolle und mit Zielvorgaben von Regierungen, die ihren je eigenen Zielen inzwischen perfektioniert auch digital nachgehen. Und, wie das Beispiel der Fake-News zeigt, mit Desinformation und Überschüttung von Nebensächlichkeiten inzwischen fast bessere Instrumente entwickelt haben, als das gute, alte „Hacken“, von dem im Buch natürlich auch die Rede ist.

„Den Kampfeswillen des Gegners zu schwächen, seine Fähigkeit zum rationalen Handeln zu beeinträchtigen und ihn durch Täuschung und gezielte Falschinformation zu Fehlern zu verleiten, sind seit Jahrtausenden Mittel der Auseinandersetzung in Konflikten“.

Und dies geschieht nun technisch ausgereift ununterbrochen, gezielt und mit klarer Strategie, die allerdings im Einzelfall schwer festzumachen und nach zu weisen ist.

Woraus die Autoren einen klaren und überzeugenden Schluss ziehen: Die Konzentration der Energie auf „Verteidigung“ der digitalen Informationsträger und Informationsweichen.

„Die derzeitige Konzentration vieler Staaten auf digitale Offensivstrategien führt hingegen dazu, dass unsere Welt unsicherer und gefährlicher wird“.

Warum das so ist, das argumentieren die Autoren überzeugend und verweisen ebenso auf die überaus hohe Anfälligkeit liberaler Gesellschaften, die sich mit autoritärer Zensur und zentralisiertem Handeln schwertun.

Ein sehr erhellendes, aufklärendes und die Hintergründe vielfacher digitaler „Kampfstrategien“ offenlegendes Werk, dass die Lektüre überaus wert ist.

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Rezension zu "Arbeitsfrei" von Constanze Kurz

Automatisierung – Segen oder Fluch?
michael_lehmann-papevor 5 Jahren


 

Immer schon schwang im Fortschreiten des technischen Fortschrittes auch der Gedanke von „Zeitersparnis für den Menschen“ mit. Der „Erleichterung des Alltages“. Des „Hinwegnehmens“ von belastender, dreckiger und gefährlicher Arbeit. Neben, natürlich und vor allem, den ureigensten Interessen der Herstellung, Güter effizient und kostengünstig zu erzeugen.

 

Die Geschwindigkeit nun aber des technischen Fortschrittes und dessen Vernetzung nimmt rapide und sich potenzierend zu, wie Kurz und Rieger auch in „Die Datenfresser“ bereits ausführlich dargelegt haben. Gleichzeitig wird in technisch hochentwickelten Ländern deutlich, dass damit einher ein rapider Abbau an „einfachen“ Arbeitsplätzen geht. Manche Fertigungshallen sind mittlerweile fast, teilweise ganz menschenleer.

 

Die Frage, wie diese technologischen Umbrüche bewältigt werden können setzen Kurz und Rieger als Kernfrage der Gegenwart und damit auch dieses Buches und benennen den Begriff „Fairnis“ als Schlüsselbegriff für eine gelingende Zukunft in Bezug auf Automatisierung und Arbeit.

 

Was bleibt dem Menschen (nicht nur finanziell, auch innerlich und inhaltlich), wenn der „produktive Faktor der Arbeit“ ihm mehr und mehr entfällt? Wenn die Vision von „Maschinen, die uns die Arbeit abnehmen“ noch weiter und konsequenter vorangehen wird?

 

Der  Rückblick in die jüngere Vergangenheit am Beispiel der Broterzeugung führt im Buch auf die ersten Spuren einer möglichen, konstruktiven kommenden Entwicklung. Sehr interessant gerade in diesem breiten Überblick ist hier die Realität gegenwärtiger Agrartechnik zu lesen. Die dann, logisch aufgebaut, sich in einen fundierten blick auf das moderne Transportwesen erweitert und weitere Kernbereiche der Technik erweitert.

 

Die Gegenwart ist somit im Bereich der vernetzen Automatisierung weit fortgeschritten. Wie aber sieht die Zukunft aus? In Bezug auf Robotik, automatisch fahrenden Autos, Telepräsenzsysteme, Drohnen? Durchweg spannend zu lesen ist es, was auf der Basis aktueller technischer Möglichkeiten schon in näher Zukunft Realität werden kann (und werden wird). Bis hin zu einem (noch wie Science-Fiction wirkenden) Ausblick auf die „Übernahme geistiger Tätigkeiten“ durch Maschinen.

 

Mit übrigens allen Folgen auch an Verlust des Wissens. Ein wichtiger Gedanke, den Kurz und Rieger im Buch aufgreifen, ein Ursache-Wirkung System, innerhalb dessen durch eine „Degradierung“ des Menschen zu einem „Bedienungsfaktor“ auch angestammtes Fachwissen verloren geht, da es im Alltag nicht mehr benötigt wird, wenn die Maschinen diese „Fach-Funktionen“ übernehmen.

 

Der  Mensch „befindet sich an vielen Orten bereits im direkten Konkurrenzkampf mit den Maschinen“, so konstatieren es die Autoren in ihrem Resümee. Und doch bieten Kurz und Rieger, wie gewohnt, immer den konstruktiven Blick in die Zukunft mit. Denn auch das stimmt und kann mehr und mehr eintreten, dass der Mensch „freier wird für interessantere und schöpferische Arbeit“. Auch wenn das aktuell ein stückweit utopisch klingen mag, man muss den Autoren darin zustimmen, dass nur in dieser Richtung eine Entwicklung liegen kann. Wenn eine „im besten Sinne faire Ersetzung des Menschen durch Maschinen“ auch politisch umgesetzt und wirtschaftlich überlegt zum Tragen kommt.

 

Ein fundiertes und sehr interessantes Buch zur Zukunft des Verhältnisses zwischen Mensch und Technik.

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