Constanze Vollhardt

 4.5 Sterne bei 2 Bewertungen

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Dresdner Fürstenfluch

Dresdner Fürstenfluch

 (2)
Erschienen am 26.02.2015

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Rezension zu "Dresdner Fürstenfluch" von Constanze Vollhardt

Ein sehr gelungenes Debüt
HappiestGirlvor 2 Jahren

Inhalt:

Im beschaulichen Wechselburg an der Zwickauer Mulde wird eine männliche Leiche im Kostüm des Herolds des Lebendigen Fürstenzuges gefunden. Was zunächst wie die unerklärliche Tat eines Verrückten aussieht, entpuppt sich als der Beginn einer rätselhaften Mordserie im Zeichen der einstigen Sächsischen Fürsten des Hauses Wettin. Kommissar Fred Färber leitet die Soko »Fürstenzug « – doch die Ereignisse laufen aus dem Ruder und werden beinahe zur tödlichen Falle.

 

Meine Meinung:

Als ich im November letzten Jahres mal wieder in meiner Heimat Dresden bei meinen Eltern zu Besuch war, ging ich gezielt in unsere größte Buchhandlung in der Innenstadt, mit dem Ziel, mir einen Krimi, der in und um Dresden spielt, zu kaufen. Ich wurde schnell fündig und meine Wahl fiel auf den „Dresdner Fürstenfluch“. Klar kenne ich als Dresdnerin auch den Fürstenzug in der Stadt. Und in der Schule wurde über die Geschichte der Stadt auch gesprochen, aber das war doch schon alles ziemlich lange her. Die Autorin sagte mir nichts. Konnte sie auch nicht, denn der „Dresdner Fürstenfluch“ ist ihr Erstlingswerk. Also hatte ich gleich zwei Herausforderungen: machte die Autorin ihre Sache gut und schenkte mir spannende Lesestunden???

Ich kann beides bejahen. Dieses Buch kann ich nur wärmstens jedem Krimileser, jeder Krimileserin ans Herz legen. Der Krimi wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Einmal aus der Sicht der Ermittler, in der dritten Person, mit einem wirklich scharfsinnigen Ermittlerteam, und einmal in Ich-Form aus der Sicht des Mörders. Den Mörder in Ich-Form „sprechen“ zu lassen, fand ich einen besonderen Schachzug, denn dadurch bleibt wirklich bis zum Schluss geheim, wer der Täter ist. Zum anderen mordet der Täter nicht der Reihenfolge des Fürstenzuges, sondern willkürlich. Ein weiterer Spannungsfaktor, denn das Ermittlerteam mit Fred Färber an der Spitze vor knifflige Fragen stellt. Ich hab mich selbst dabei ertappt (da ich nicht wusste, wer der Täter ist), wie versucht habe, den nächsten Denkansatz für die Überführung des Täters zu setzen. Aber das war für mich nicht möglich.

Die Autorin schaffte es außerdem, mich auf eine falsche Fährte zu schicken. Aber warum und wieso, das sollte jetzt jeder lieber selbst lesen!

Noch ein kurzes Wort zum Cover: finde ich ebenfalls sehr gelungen. August der Starke, der bekannteste Fürst, auf dem Cover mit dem „Goldenen Reiter“ auf dem Neustädter Markt zwischen der Augustusbrücke und der Hauptstraße abgebildet.

 

Fazit:

Ein sehr gelungenes Debüt. Sehr spannend und facettenreich. Endlich mal wieder ein Buch mit Favoritenstatus!!

Kommentare: 2
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Matzbachs avatar

Rezension zu "Dresdner Fürstenfluch" von Constanze Vollhardt

Mordserie in Sachsen
Matzbachvor 3 Jahren

Ein Mörder geht in Sachsen im. Angeregt durch die Darstellungen des Dresdner Fürstenzugs drapiert er seine Leichen in den Gewändern sächsischer Fürsten und bringt sie an spektakuläre Fundorte.
Eine eigens eingerichtete Sonderkommission unter dem Leiter Färber geht zahlreichen Spuren  nach und muss sich, quasi nebenher, in die Geschichte des Freistaates einarbeiten. Verdächtige gibt es einige, aber der definitive Beweis zur Überführung bleibt aus, so dass der Täter am Ende fast zwei Sokomitglieder ausschalten kann.
Constanze Vollhardt gelingt in ihrem Debutroman der Spagat zwischen Geschichte und Kriminalfall, so dass man neugierig wird auf weitere Fälle Färbers und seiner Kollegin, zu der sich gegen Ende zarte Bande spannen.
Und wie so oft in den emons-Krimis kommt die Darstellung des Handlungsortes keineswegs zu kurz, hier ist es vor allem Dresden, dessen Vorzüge ausführlich geschildert werden.

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