Die Klippen von Tregaron

von Constanze Wilken 
4,7 Sterne bei46 Bewertungen
Die Klippen von Tregaron
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Positiv (44):
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Alte Familiengeheimnisse, Glaskunst, Liebe und so viel mehr - gekonnt verwoben mit viel Liebe zu Wales - bin begeistert! 5*

Kritisch (1):
SophieNdms avatar

Wenig Spannung, seicht, vorhersehbar..

Alle 46 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Klippen von Tregaron"

Die junge Künstlerin Caron leidet unter einem traumatischen Kindheitserlebnis. Sie kann sich jedoch nicht erinnern, was damals in Tregaron House geschah. Als sie unverhofft das alte Cottage auf der walisischen Halbinsel Llyn und ein verschollen geglaubtes Gemälde erbt, kommt sie an den Ort des tragischen Geschehens zurück und muss sich der Vergangenheit stellen. In dem sensiblen Gärtner Ioan findet sie einen Mann, der ihre zerrissene Seele versteht, und schon bald verlieben sich die beiden ineinander. Zusammen mit Ioan kommt Caron schließlich einem grausamen Geheimnis auf die Spur, das ins 19. Jahrhundert zurückreicht – das aber auch der Schlüssel zu ihrer eigenen Vergangenheit ist ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442484775
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:19.02.2018

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Rezensionen und Bewertungen

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    Pixivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: das Geheimnis einer walisischen Familie - düster, geheimnisvoll & wundervoll bildhaft erzählt
    Die Geschichte einer walisischen Familie - klassisch & düster

    Die Geschichte einer walisischen Familie – klassisch & düster

    Die Klippen von Tregaron ist der fünfte Walesroman der Autorin. Das Erbe von Carreg Cottage ist der Vorläufer dieses Romans und einige Figuren tauchen in Carons Geschichte wieder auf.

    Caron ist die Hauptfigur in den Klippen von Tregaron, eine Glaskünstlerin, die in Seattle an der Pilchuck School of Glass arbeitet. Das mag ich sehr an den Romanen von Wilken, Ausflüge in die Welt der Kunst, interessante Schauplätze und ungewöhnliche Informationen. Immer überrascht die Autorin mit außergewöhnlichen Geschichten und die Charaktere haben Ecken und Kanten, nie ist etwas so, wie es zu sein scheint.

    Der Erzählstil ist bildhaft und literarisch. Besonders die Erzählung des Malers hat es mir angetan und mich sofort ins düstere Wales des 19. Jahrhunderts versetzt:

    „Mitten in der Einsamkeit des nördlichen Wales, am Ende einer schmalen Landzunge, hatte irgendein Wahnsinniger Schienen verlegt. Schienen, die aus dem Nichts zu kommen schienen und nirgendwohin führten.“

    Es gelingt der Autorin, die Landschaften und Szenen lebendig werden zu lassen und mich hat das eine oder andere Mal beim Lesen geschaudert. Wir erfahren, wie die Familie Bowen zu ihrem Reichtum kam, was sich alles auf dem Hügel am Meer abspielte. Geschickt verwebt die Autorin Gegenwart und Vergangenheit. Die sympathische Caron liest das Tagebuch eines unbekannten Malers, dessen Schicksal eng mit dem Haus und der Familie verbunden ist, die Caron kennenlernt.

    Diese Geschichte zieht in den Bann und öffnet Einblicke in die Abgründe des menschlichen Seins, familiäre Bindungen, die fatal enden können, Loyalität um den Preis der Selbstaufgabe. Spannung bis zum Finale mit einem positiven Ausblick und einem gelungenen Wiedersehen mit Lilian aus dem Erbe von Carreg Cottage.

    Mich hat diese Art an Setterfield oder Kostowa erinnert, klassisch, düster, elitär und dabei spannend und mit einer Prise Romantik. Absolute Leseempfehlung!

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    SophieNdms avatar
    SophieNdmvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wenig Spannung, seicht, vorhersehbar..
    Für mich eine Enttäuschung

    Inhalt
    Die junge Künstlerin Caron leidet unter einem traumatischen Kindheitserlebnis.
    Sie kann sich jedoch nicht erinnern, was damals in Tregaron House geschah.
    Als sie unverhofft das alte Cottage auf der walisischen Halbinsel Llyn und ein verschollen geglaubtes Gemälde erbt, kommt sie an den Ort des tragischen Geschehens zurück und muss sich der Vergangenheit stellen.
    In dem sensiblen Gärtner Ioan findet sie einen Mann, der ihre zerrissene Seele versteht, und schon bald verlieben sich die beiden ineinander.
    Zusammen mit Ioan kommt Caron schließlich einem grausamen Geheimnis auf die Spur, das ins 19. Jahrhundert zurückreicht – das aber auch der Schlüssel zu ihrer eigenen Vergangenheit ist.

    Meine Meinung
    Der Roman hat ein wunderschönes Cover, welches mir in der Buchhandlung sofort aufgefallen wäre. Zudem passt es perfekt zu den vorherigen Werken von Constanze Wilken.
    Der Einstieg in die Geschichte ist mir nicht ganz so leicht gefallen.
    Man lernt direkt am Anfang extrem viele Charaktere kennen und bekommt deren Beziehung zueinander erklärt. Das war ganz schön viel auf einmal.
    Umso mehr habe ich mich über das Namensverzeichnis vorne gefreut. Das war wirklich hilfreich.
    Ich wollte das Buch aufgrund der vielen sehr positiven Bewertungen und wegen des spannend klingenden Klappentextes unbedingt lesen.
    Die ersten 250 Seiten waren aber so langweilig, dass mir die Lust auf das Buch verging und ich erstmal etwas anderes lesen wollte.
    Nachdem ich mich dann doch dazu durchringen konnte, weiter zu lesen wurde es laaaangsam besser.
    Abgesehen davon, dass ich natürlich keine Ahnung hatte wer wer ist und ich ziemlich mühsam ständig alle Namen nachschlagen musste. (Dafür kann das Buch natürlich nichts)
    Den Perspektivenwechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart fand ich gut, da dadurch die Geschichte etwas aufgelockert wurde und diese Erzählweise einfach am besten zu solchen "Familiengeschichten" passt.
    Alles in allem war mir die Handlung aber viel zu langweilig. Es plätscherte ständig nur so dahin und wurde erst auf den letzten 100 Seiten etwas spannend.
    Die Charaktere fand ich alle ziemlich unspektakulär und ausdruckslos. Keiner hatte etwas einzigartiges oder besonderes an sich.
    Die Liebesgeschichte nahm für meinen Geschmack einen viel zu großen Teil der Erzählung ein und war sehr flach und kitschig. Hier konnte ich teilweise nur noch mit den Augen rollen.
    Irgendwie war das ganze Buch sehr fad und ohne greifbaren Inhalt, die Story war bis auf die letzten 100 Seiten extrem vorhersehbar und 08/15.
    Ich hätte das Buch wirklich gerne gemocht, leider hat es mir nicht gefallen.
    Da ich mich ziemlich zwingen musste das Buch zu beenden, kann ich leider nicht mehr als 2 Sterne geben.

    Fazit

    War leider gar nicht meins. Ich kann die vielen sehr guten Bewertungen absolut nicht nachvollziehen. Wirklich schade, ich hatte viel mehr erwartet!

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    B
    Bibi1999vor 3 Monaten
    Die Klippen von Tregaron

    Caron erbt Tregaron Haus, ein Cottage an der walisischen Küste. Dort hängt ein Gemälde, welches eine Frau zeigt, die aussieht wie Caron. Zudem erbt Caron noch ein Tagebuch eines Malers, der etwas mit ihren Vorfahren zu tun hat. Caron leidet zudem noch unter einem traumatischen Kindheitserlebnis, an welches sie sich nicht mehr erinnern kann. Caron versucht diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen, dabei stehen ihr einige Hindernisse in den Weg.


    Das Buch umfasst 440 Seiten, die in 35 Kapitel gefasst sind. In die Geschichte kann man sehr gut starten. Die Perspektiven wechseln zwischen Caron und den Tagebucheinträgen von Lloyd Pierce. Dadurch bekommt man Einblicke in die Vergangenheit und Gegenwart. Es ist zu Beginn des Buches nicht klar, wie genau lloyd Pierce zu Caron in Verbindung steht, sodass die Spannung erhalten bleibt. 
    Die Geschichte von Lloyd Pierce spielt am selben Ort, an dem die Geschichte von Caron hauptsächlich stattfindet.
    Lloyd ist Maler und kommt nach Llyn, eine walisische Halbinsel, auf der auch Tregaron Haus steht. Dort beginnt er für eine reiche Familie zu arbeiten, macht sich dabei aber nicht bei jedem beliebt. Er kommt Schmugglern und Betrügern auf die Spur und sieht sich am Ende gezwungen mit seiner Frau zu fliehen, da beide nicht mehr sicher sind.
    Caron trifft über 100 Jahre später an diesem Ort und versucht das Geheimnis um ihre Vergangenheit, ihr Erbe und ihren Vorfahren zu lösen. Dabei trifft sie auf Briony, die ihr versucht eine gute Freundin zu sein, jedoch wird sie von ihrem Bruder und ihrer Mutter kontrolliert. Ioan, der Gärtner, versucht sie zu unterstützen. 
    Im Buch treten niht allzu viele verschiedene Persönlichkeiten auf, sodaass man nicht den Überblick verliert. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist gut gewählt, sodass man auch hier nicht durcheinander kommt. Bei Caron und bei Lloyd gibt es einige Parallen. Beide wohnen in Tregaron Haus und beiden wurde der Weg durch andere Personen verbaut. Jedoch waren die Lösungen der Probleme teils zu einfach oder zu schnell gelöst. Die Personen waren zudem teilweise zu leicht durchschaubar, sodass die Spannung fehlte. 
    Am Ende des Buches hat mir eine weitere Ausführung gefehlt. Ich hätte gerne gewusst, ob Caron das Haus behält, wie es mit Briony, Logan und Silvia weitergeht, was Carons Mutter macht und wie es mit Ioan weiterläuft. Die Autorin hat das Buch beendet, ohne diese Informationen, die mich durchaus sehr interessiert haben, nicht hineingebracht. 

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    Blausterns avatar
    Blausternvor 5 Monaten
    Die Klippen von Tregaron

    Constanze Wilken lebt in Amerika. Nach einer Erbnachricht kehrt sie in ihre Vergangenheit auf die Halbinsel Llyn in Wales zurück. Auf dem Anwesen der Bowens hat sie die Möglichkeit, das Tregaron House zu erben. Nur dafür muss sie auch etwas tun. Sie soll herausfinden, was es mit dem alten Gemälde in dem Haus auf sich hat, deren Frau darauf ihr unheimlich ähnlich sieht. Helfen soll ihr dabei ein altes Tagebuch. Und dann gibt es auch noch Gärtner Ioan, der sie unterstützt, und zwischen den beiden entwickelt sich mehr als nur Freundschaft.
    Wieder eine sehr spannende Familiengeschichte mit einem Geheimnis der Vergangenheit im wunderschönen Wales. Gleich fühlt man sich wieder dorthin versetzt und hat alles bildlich vor Augen, so authentisch und lebendig ist alles beschrieben. Man spürt die Liebe der Autorin zu diesem Landstrich und möchte selbst gleich dorthin verreisen. Durch die beiden Perspektiven, die ständig wechseln, wird man immer am Ball gehalten und wunderbar unterhalten. Während die eine Perspektive heute im Tregaron House spielt, versetzt uns die andere in 19. Jahrhundert und erzählt von dem Maler Lloyd Pierce. Es macht Spaß, das Geheimnis nach und nach mit Caron zu enträtseln, die eine sehr sympathische Hauptfigur ist. Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig, und das Personenverzeichnis zu Beginn erleichtert einen den Einstieg. Die Karte der Insel Llyn ist auch eine wunderbare Idee.

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor 5 Monaten
    Die Klippen von Tregaron

    Lesegrund: 

    Dieses Buch klang für mich nach einer geheimnisvollen und spannenden Geschichte. Zudem habe ich mir ein tolles Kopfkino bezüglich der walisischen Atmosphäre und Landschaft erhofft. 

     

    Handlung: 

    In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Caron. Caron ist eine junge Künstlerin, die unter einem traumatischen Erlebnis in ihrer Kindheit leidet, an das sie sich bis heute nicht erinnern kann. Sie weiß einzig, dass etwas prägendes in Tregaron House geschah und als sie unverhofft das alte Cottage und ein verloren geglaubtes Gemälde erbt, muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen. Zum Glück gibt es noch Ioan, den sensiblen Gärtner, der sie besser zu verstehen scheint, als jeder andere zuvor. Gemeinsam begeben sie sich auf Spurensuche und kommen einem grausamen Geheimnis auf die Spur ...
     

    Schreibstil: 

    Der bildhafte und flüssige Schreibstil von Constanze Wilken hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich geniesse es sehr in ihren Geschichten komplett abzutauchen und mag besonders die schöne Atmosphäre, die die Autorin hier geschaffen hat.  


    Charaktere: 

    Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir ebenfalls richtig gut gefallen. Mit Caron und Ioan hat Frau Wilken tolle Protagonisten geschaffen, die ich beide gerne mochte. Aber auch die anderen Charaktere wurden liebevoll gezeichnet, was ich super fand. So hat sich ein schönes Zusammenspiel zwischen den Haupt - und den Nebencharakteren entwickelt.

     

    Spannung: 

    Den Spannungsbogen hat die Autorin weitestgehend auf einem höheren Niveau angesiedelt, was dazu führte, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ich habe es sehr genossen mit Caron und Ioan gemeinsam nachzuforschen und die Geheimnisse und Tragödien der Vergangenheit aufzudecken.

     

    Emotionen:  

    Auch für die Emotionen gab es genug Platz und ich finde, dass Frau Wilken die Mischung aus Emotionen und Spannung ziemlich gut getroffen hat. Ich konnte den Charakteren ihre Gefühle stets abnehmen, aber richtig mitgefühlt habe ich leider nicht immer. Wäre das noch gewesen wäre das Buch für mich ein echtes Highlight gewesen. So gebe ich 4,4 Rosen, die ich auf 4 abrunde.  

     

    "Die Klippen von Tregaron" ist eine spannende und emotionale Geschichte, die mir, mit den interessanten Charakteren und der schönen Atmosphäre, tolle Lesestunden beschert hat!

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    Smberges avatar
    Smbergevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende Familiengeschichte aus Wales, die auf 2 Zeitebenen zu einem Geheimnis führt.
    Spannende Familiengeschichte aus Wales

    Inhalt: 


    Die Glaskünstlerin Caron Bevans bekommt eine überraschende Nachricht. Wenn sie bereit ist für ein Jahr nach Wales auf die Halbinsel Llyn zu ziehen und dort im Cottage Tregaron House zu leben, soll sie dieses Haus erben und dazu noch eine erhebliche Summe Geld. Eine Aufgabe wird ihr aber in dieser Zeit gestellt: Sie soll das Geheimnis eines Bildes aufklären, das in dem Haus über dem Kamin hängt. Als Hilfsmittel für diese Aufgabe bekommt sie ein altes Tagebuch.
    Über dieses Tagebuch eröffnet sich eine zweite Zeitebene, die im 1885 beginnt und in der wir den jungen Maler Lloyd Pierce kennenlernen, der damals in den Ort kam und sich im Herrenhaus als Maler vorstellte. 

    Meine Meinung:

    Dieses Buch ist ein Pageturner. Die Geschichte ist absolut fesselnd und es ist schwer gewesen, dieses Buch aus der Hand zu legen. Caron Nachforschungen zu dem Bild bringen einige Geheimnisse an den Tag, die auch ihr Leben verändern werden. 
    Ich hatte den Eindruck, selber durch das Lesen des Tagebuches bei den Nachforschungen dabei zu sein, da die Erkenntnisse mir als Leser genau so unbekannt waren, wie Caron. Dieser Wechsel der Perspektiven erzeugt eine erhebliche Spannung, da dadurch immer wieder die Neugierde geweckt wird, wie es wohl im anderen Handlungsstrang weitergeht, den man kurz davor an einer spannenden Stelle verlassen hat. 
    Caron war mir als Mensch sehr sympathisch und der Ort wird sehr bildhaft beschrieben, so dass man sich als Leser nach Wales versetzt gefühlt hat. 
    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und die Handlung gut aufgebaut. Ein schönes, spannendes, etwas romantisches Buch, perfekt für laue Sommerabende. 


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    katze-kittys avatar
    katze-kittyvor 6 Monaten
    Familiengeheimnisse in Wales

    Caron erbt unter der Bedingung ein Jahr dort zu verbringen das Tregaron Haus- das Gärtnerhaus auf dem Anwesen der Bowens in Wales. Verbunden damit ist auch das Lesen eines Tagebuchs- geschrieben von dem Maler LLoyd Pierce. Die Ähnlichkeit einer Frau auf einem Bild mit ihr das in Tregaron Haus hängt, lässt Caron nicht lange überlegen und so zieht die Glaskünstlerin erst mal in das kleine Häuschen. Dort trifft sie nicht nur auf den sympathischen Gärtner, sondern auch auf die seltsame Familie Bowen....


    "Die Klippen von Tregaron" ist ein Roman von Constanze Wilken, die durch ihre Wales Roman Reihe schon bekannt ist. Und auch diese Geschichte spielt wieder in Wales. Die Autorin beschreibt das Land und die Umgebung sehr authentisch und man möchte am liebsten sofort dort hinfahren ! Der Schreibstil ist sehr lebendig und man kann sich gut in die Geschichte fallen lassen und mit den Personen lachen, weinen und leiden.

    Die Geschichte ist in zwei Zeitebenen unterteilt. Einmal die Gegenwart, in der Caron  in Tregaron Haus einzieht und das Tagebuch liest. Und dann die Geschichte von dem Maler Lloyd Pierce selbst, die  im Jahre 1885 seinen Anfang findet.

    Es macht ungeheuer viel Spaß mitzurätseln, wo die Verbindungen der beiden Zeitschienen liegen, die natürlich nur nach und nach zum Vorschein kommen. 
    Die Hauptprotagonistin Caron ist sehr sympathisch und man kann sich gut in die hineinversetzen.

    Lebensgeschichten, Verwicklungen und auch ein klein bisschen Liebe  machen diesen Roman zu einem großen Lesevergnügen !!

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    Aydas avatar
    Aydavor 6 Monaten
    Wenn in walisischer Atmosphäre Vergangenheit und Gegenwart aufeinander treffen...

    In dem neuen Roman von Constanze Wilken sind wir an der walisischen Küste, auf der Llyn Halbinsel in Wales und lernen die Glaskünstlerin Caron kennen,die ein Cottage erbt, das Tregaron House. Zusätzlich erbt sie auch noch ein sehr interessanten aber auch mysteriöses Gemälde. Eigentlich lebt sie in Amerika aber sie begibt sich auf die Reise nach Wales und erfährt immer mehr über ihre Vergangenheit. Dabei wird sie von einem Tagebuch begleitet und dann gibt es noch den Gärtner Ioan. Zwischen den beiden prickelt es schnell und sie fühlen sich immer mehr zueinander hingezogen.

    Das ist das zweite Buch nach "Sturm über dem Meer" ,das ich von der Autorin gelesen habe. Es ist sehr schön und unglaublich atmosphärisch geschrieben. Wer immer mal nach Wales wollte,wird es in ihren Büchern erleben können. Sowohl Cover als auch Handlungen entführen einen an die walisische Küste. Caron ist eine sehr sympathische Protagonistin. Wir erleben die Geschichte aus zwei Zeitebenen, die beide sehr spannend und emotional sind. Ich kam nur manchmal mit den Namen und den Personen in der Vergangenheit durcheinander und habe für mich einige wenige Längen in der Gegenwart empfunden. Neben der Handlung,die insgesamt schön zu lesen ist,kann ich immer wieder betonen,dass in den Geschichten von der Autorin viel Herzblut steckt und viele Liebe zum Detail. Es bleibt auch die Handlung über sehr geheimnisvoll und vor allem die zweite Hälfte fand ich sehr spannend. Ich habe es sehr gerne gelesen und hoffe weitere Romane von der sympatischen Autorin lesen zu dürfen.

    Autorin:
    http://constanze-wilken.de/autorin/

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    Lese_gernes avatar
    Lese_gernevor 7 Monaten
    Die Klippen von Tregaron - tragische Familiengeschichte

    Die junge Glaskünstlerin Caron kehrt in ihre alte Heimat Wales zurück. Unverhofft erbt sie ein altes Cottage und ein geheimnisvolles Gemälde auf der Halbsinsel Llyn. Caron leidet und Alpträumen, die sie sich nicht erklären kann. Wahrscheinlich haben sie mit ihrer Kindheit in Wales zu tun. In Wales selbst lernt sie Vorort den Gärtner Ioan kennen, der zusammen mit Caron versucht diesen kleinen Erinnerungen ihrer Träume auf den Grund zu gehen. Denn Carons Geschichte ist auch mit einem Geheimnis aus dem 19. Jahrhundert verknüpft.


    *****************************

    Ich habe mich schon sehr auf das weitere und neue Buch von Constanze Wilken gefreut. Die Bücher der Wales Reihe sind alles sehr geheimnisvoll, decken ein Familiengeheimnis auf und handeln alle in verschiedenen wunderbaren Ortschaften von Wales. Nun ist schon das fünfte Buch der Reihe erschienen. Wer das Buch "Das Erbe von Carreg Cottage" kennt wird in "Die Klippen von Tregaron" auch wieder auf Lilian Gray treffen, die Hauptprotagnistin von "Das Erbe von Carreg Cottage", die hier eine Nebenfigur spielt. Wie alle Bücher wechselt auch "Die Klippen von Tregaron" zwischen Gegenwart und Vergangenheit (hier 1885) hin und her. Ganz am Anfang des Buches ist ein Personenverzeichnis und eine Landkarte der Halbinsel Llyn zu sehen. So kann man sich gleich einen Überblick verschaffen. Ich finde es sehr gut, wenn das Personenverzeichnis gleich am Anfang zu finden ist. Das Buch beginnt 1983 mit der Kindheit von Caron. Dieser Abschnitt ist sehr rätselhaft und es wird etwas sehr tragisches angedeutet. Auch die weiteren Seiten, die dann im Jahr 1885 handeln, deuten etwas sehr tragisches und düsteres an.  Auf den nächsten Seiten erfährt Caron, die zwischenzeitlich in Stanwood, Washington lebt, von ihrer Erbschaft und macht sich prompt auf dem Weg nach Llanbedrog in Wales wo sie auf die Mitglieder der Familien Bowen stößt. Diese Familie ist etwas schrullig und scheint ein Geheimnis zu haben. Mich hat es sehr gewundert, dass alle Familienmitglieder es so selbstverständlich hingenommen haben, dass Caron plötzlich ein Teil des Anwesens erbt. Doch der Schein trügt. Da das Buch dann immer wieder in die Vergangenheit der Familie Bowen wechselt wird die Spannung gehalten und man stellt schnell fest, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt und sie auch sehr skrupellos sein können. Ich habe jetzt insgesamt drei der fünf Wales Romane gelesen. Deshalb kann ich sagen, dass mir die zwei anderen Bücher etwas besser gefallen haben. Aber wie gesagt ist das Geschmackssache und es ist auch schwierig die Bücher immer noch mehr zu steigern. Deshalb bekommt das Buch von mir vier Sterne und ich bin schon sehr auf ein weiteres Familiengeheimnis gespannt.

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    dorlis avatar
    dorlivor 7 Monaten
    Rezension zu "Die Klippen von Tregaron" von Constanze Wilken

    In Constanze Wilkens fünftem Wales-Roman „Die Klippen von Tregaron“ erwartet den Leser eine dramatische Familiengeschichte mit einem abwechslungsreichen Handlungsverlauf und einer spannenden Spurensuche.

    Die Glaskünstlerin Caron Bevans erbt ein Cottage in der walisischen Gemeinde Llanbedrog sowie eine beträchtliche Geldsumme, wenn sie die Bedingungen erfüllt, die der exzentrische Brynmore Bowen an das Erbe geknüpft hat. Caron soll die Geschichte eines Gemäldes aufdecken. Das Bild aus dem späten 19. Jahrhundert zeigt eine junge Mutter mit einem Kleinkind auf dem Arm. Verblüfft stellt Caron fest, dass die dargestellte Frau ihre Doppelgängerin sein könnte...

    Als Grundlage für ihre Recherche bekommt Caron das Tagebuch des Malers und hat ein Jahr Zeit, um Brynmores Aufgabe zu erfüllen. Caron nimmt die Herausforderung an, um die Gelegenheit zu nutzen, Licht in das Dunkel um ihre eigenen Wurzeln zu bringen und um herauszufinden, warum der kleine Küstenort ihr so seltsam vertraut vorkommt…

    Neben dem gegenwärtigen Geschehen gibt es einen weiteren Handlungsstrang, der im Jahr 1885 spielt. Dieser Part entspricht dem Inhalt des Tagebuchs. Hier lernt der Leser Lloyd Pierce kennen. Lloyd ist ein talentierter aber mittelloser Künstler, der auf Empfehlung eines Freundes während seiner Wanderschaft durch Wales bei Lawrence Bowen auf Plas-Gelli-Wen haltmacht. Lloyd findet in Lawrence einen großzügigen Geldgeber und bleibt in Llanbedrog. Er lernt die junge Selma kennen und lieben. Schon bald muss der begabte Maler jedoch feststellen, dass in seinem neuen Domizil nicht alles mit rechten Dingen zugeht – Lloyd mischt sich in die Angelegenheiten der Einheimischen ein und bringt damit nicht nur sich selbst in große Gefahr…

    Constanze Wilken hat einen sehr mitreißenden Schreibstil. Die Beschreibungen sind intensiv, die Schilderungen durchweg bildhaft und die Figuren allesamt ausdrucksstark. Jede Szene wirkt lebendig und ist fesselnd, so dass ich nicht nur ruckzuck mittendrin im Geschehen war, sondern auch durchweg bestens mit den Akteuren mitfiebern und mitfühlen konnte. Caron - die bei ihren Nachforschungen von dem charmanten Landschaftsgärtner Ioan unterstützt wird - und ihre Erlebnisse haben mich dabei genauso begeistert, wie die tragische Geschichte um Lloyd und seine Selma.

    Dank der detailreichen Beschreibungen konnte ich mir die Schauplätze in und um Llanbedrog sehr gut vorstellen. Die Besonderheiten des – in der Gegenwart idyllischen, in der Vergangenheit düsteren - Landstriches werden entsprechend hervorgehoben und sowohl die lokalen Begebenheiten wie auch die Eigenarten der Küstenbewohner fließen in die Handlung ein.

    „Die Klippen von Tregaron“ hat mir ausgezeichnet gefallen. Eine gut ausbalancierte Mischung aus Spannung, Romantik und Historie, die mit interessanten Charakteren und einer fesselnden Handlung zu überzeugen weiß - ein rundum mitreißendes Leseerlebnis.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Goldmann_Verlags avatar
    Ihr Lieben,
    mit dieser Leserunde, die wir gemeinsam mit der wunderbaren Autorin Constanze Wilken machen, entführen wir euch an die malerische walisische Küste und die wilde Irische See!
    „Es war Liebe auf den ersten Blick - Wales, wildromantisches Bergland an der Irischen See, ein herrlicher Flecken Erde und meine zweite Heimat ist der Schauplatz meiner Romane“, so Constanze Wilken, die lange in Wales gelebt und an der University of Wales promoviert hat. Ihre aktuelle Wales-Reihe entstand aus ihrer unstillbaren Sehnsucht nach dem wundervollen Landstrich.
    Ihrem neuen Wales-Roman „Die Klippen von Tregaron“, der am 19. Februar 2018 erscheint, wollen wir uns in dieser Leserunde widmen.
    Macht mit und bewerbt euch für eines von 15 Exemplaren, indem ihr die Frage beantwortet welcher euer Sehnsuchtsort ist, wo ihr zum Beispiel einen Roman ansiedeln würdet, oder wo ihr euch sogar vorstellen könntet zu leben.
    Die Bewerbung endet am Samstag, 17. Februar, um 24 Uhr.
    Zum Inhalt:
    Die junge Künstlerin Caron leidet unter einem traumatischen Kindheitserlebnis. Sie kann sich jedoch nicht erinnern, was damals in Tregaron House geschah. Als sie unverhofft das alte Cottage auf der walisischen Halbinsel Llyn und ein verschollen geglaubtes Gemälde erbt, kommt sie an den Ort des tragischen Geschehens zurück und muss sich der Vergangenheit stellen. In dem sensiblen Gärtner Ioan findet sie einen Mann, der ihre zerrissene Seele versteht, und schon bald verlieben sich die beiden ineinander. Zusammen mit Ioan kommt Caron schließlich einem grausamen Geheimnis auf die Spur, das ins 19. Jahrhundert zurückreicht – das aber auch der Schlüssel zu ihrer eigenen Vergangenheit ist ...
    Weitere Informationen zum Roman, eine Leseprobe, schöne Fotos und leckere Rezepte aus Wales findet ihr auf der Homepage: http://tregaron.constanzewilken.de/.
    „Constanze Wilken – schön, vielseitig, hochtalentiert“, schrieb die Bild am Sonntag. Als Autorin ist sie sie sowohl mit großen Frauen- als auch mit historischen Romanen erfolgreich. Weitere Informationen zu Constanze Wilken findet ihr auf der Homepage www.constanze-wilken.de.
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