Constanze Wilken Die Lautenspielerin

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Inhaltsangabe zu „Die Lautenspielerin“ von Constanze Wilken

Das herzbewegende Schicksal einer jungen Hugenottin im Sachsen des 16. Jahrhunderts 1569: Die Hugenottin Jeanne, eine Lautenspielerin, und ihr Vater suchen Zuflucht in einem sächsischen Dorf. Die Dorfbewohner begegnen den Fremden mit Missgunst. Nur der schüchterne Heiler Gerwin verliebt sich in Jeanne, obwohl der Standesunterschied unüberbrückbar ist. Bald darauf geht Jeanne an den Dresdner und später an den französischen Hof – immer auf der Suche nach Förderern ihrer Lautenspielkunst. Als sie glaubt, endlich eine Heimat gefunden zu haben, wird sie in eine gefährliche Intrige verstrickt. Doch dann begegnet sie Gerwin wieder. Und das Schicksal von Jeanne und Gerwin wird sich in der blutigen Bartholomäusnacht entscheiden ...

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  • sehr sehr schön...

    Die Lautenspielerin

    fladdy

    11. November 2013 um 15:41

    Jeanne und ihr Vater flüchten aus Frankreich nach Sachsen. Hier tritt man ihnen mit Missgunst und Ablehnung entgegen, da sie Hugenotten sind und es auch einige Streitigkeiten aus der Vergangenheit gibt. Jeanne ist eine begabte Lautenspielerin und kommt auch am Dresdnerhof sehr gut an. Doch auch hier spielt das Schicksal ihr böse zu... Nach einige Jahren ziehen sie wieder nach Frankreich, in ihre eigentliche Heimat..doch werden sie immer wieder mit Intrigen konfrontiert. Irgendwann kommen sich Jeanne und der schüchterne Heiler aus Sachsen näher und es scheint alles gut zu werden. Das Buch ist sehr schön geschrieben...ich konnte es nicht wirklich aus der Hand legen. Historie und Sinnlichkeit werden hier sehr schön dargelegt.

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  • musikalische Lesung

    Die Lautenspielerin

    Constanze Wilken

    wo? historische Brettmühle in Mulda, Sachsen
    wann? 21.Juni ab 19:30
    was? Autorenlesung aus der "Lautenspielerin" und Jazzmusik von Prince Alec

    • 2
  • Rezension zu "Die Lautenspielerin" von Constanze Wilken

    Die Lautenspielerin

    Tierfreundin

    10. August 2012 um 15:55

    Endres Fry und seine Tochter Jeanne kehrten von einer langen Reise aus Montpellier zurück. Der Vater hatte dort Verkaufsverhandlungen geführt. Sie Zeiten waren schlecht und er war sehr froh über die Aufträge für eine siebenchörige Diskantlaute und einer Theorbe. Endres war Instrumentenbauer. Beide freuten sich auf zu Hause, auf die Frau und Mutter. Die ganze Freude war vorbei, als sie zu ihrem Dorf kamen. Das ganze Dort war abgebrannt und die Bewohner bestialisch getötet. Auch Endres sein Haus und die geliebte Frau und Mutter waren verbrannt. Endres nahm die Asche seiner Frau und gab sie Jeanne, die sie in einen Tuch aufbewahrte. Später baute Endres ein kleines Kästchen aus feinsten Holz dafür. Das gesamte Dort ist dem Glaubenskrieg zum Opfer gefallen. Jeanne war eine begabte Lautenspielerin, wie ihre Mutter. Sie hat ihr das Talent vererbt. Nach dieser grausamen Entdeckung reisten sie wieder nach Montpellier, wo sie einge Zeit blieben. Danach zog es Endres nach Sachsen zu seinen Ziehvater. In Sachen angekommen, begenete Jeanne einen jungen Mann, mit Namen Gerwin, der noch eine große Rolle in ihren Leben spielen wird. Der Ziehvater hat sie gut aufgenommen, aber der Rest der Familie und das Dorf feindete sie an. Zwischen Endres und seinem Stiefbruder Ullmann herrschte großer Zwist und Zorn. Die Urspünge lagen in der Vergangeheit und waren noch nicht bereinigt. Endres wollte nicht darüber sprechen. Jeanne mußte mitarbeiten und hatte kein leichtes Leben. Der Sohn von Ullmann stellte ihr bei jeder Gelegenheit nach. In dieser Zeit entwickelte sich ein Traum von Jeanne. Sie möchte bei Hofe in Dresden auf ihrer Laute dem König vorspielen. Nach einer beschwerlichen Zeit und noch mehr Unannehmlichkeiten verschwanden Endres und Jeanne aus den Haus des Ziehvaters, der sehr betrübt darüber war.Aber es ging nicht anders. Sie gingen nach Dresden. Unterwegs trafen sie Gerwin wieder, der mit einem Wunderheiler unterwegs war. Er wollte die Kunst des Heilens bei ihm erlernen. Jeanne´s Talent des Lautenspielens wurde entdeckt und sie kam endlich am Hof in Dresden an um dort zu spielen. Ihr Traum wurde wahr. Doch bei Hofe herschten Intrigen aller Art und selbst vor Mord wurde nicht zurückgeschreckt. Jeanne war darin indirekt mitverwickelt und mußte um ihr Leben fürchten und aus Dresden fliehen. Auf diesn Weg ging sie zurück nach Frankreich. Dort war das Leben auch nicht sehr einfach und sie hat noch vieles zu ertragen, bis sie ihr Glück findet. Auf ihrem langen Weg begenete sie vielen Menschen die ihr viel Gutes tun und ihr helfen. Aber auch einigen Menschen die ihr nicht gut gesonnen waren. Die Geschichte von Jeanne und ihrem Vater ist sehr ergreifend. Ihr Schicksal in Verbidnung mit dem Glaubenkrieg der in dieser Zeit herrscht. Ich habe sie mit viel Spannung gelesen. Es waren immer neue Ereignisse die einen durch das Buch führten. Frau Wilkens hat ich mit ihren Büchern zu meiner Lieblingsautorin entwickelt. Ich freue mich, immer auf jedes neue Buch was sie herausbringt. Es ist egal ob es ein Historienroman oder ein andrer Roman ist. Ich lesen ihre Bücher sehr gerne.

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  • Rezension zu "Die Lautenspielerin" von Constanze Wilken

    Die Lautenspielerin

    Erinnye

    26. March 2012 um 14:27

    Im Leben von Jeanne gibt es hauptsächlich zwei Konstanten: die Musik und ihr Vater. Allein damit schafft sie es die verschiedensten Widrigkeiten zu ertragen, denen sie als Hugenottin in der damaligen Zeit ausgesetzt ist. Nach der Zerstörung ihres Elternhauses sind sie und ihr Vater gezwungen aus Frankreich zu fliehen. So reisen sie nach Sachsen, wo Jeanne jedoch den Schikanen der dort ansässigen, kleingeistigen Bewohnerschaft ausgesetzt ist. Eine Rückkehr nach Frankreich wird ihr erst durch die Zweck-Heirat mit einem französischen Händler möglich. Doch auch dort werden Hugenotten verfolgt. Dies alles gipfelt in einer Blut-Nacht, in der sämtliche Hugenotten von Paris zusammengetrieben und abgeschlachtet werden. Jeanne ist dabei viele Jahre lang zerrissen zu ihrer Zuneigung zu Gerwin, einem Heiler-Gehilfen aus der sächsischen Zuflucht. Ihm begegnet sie immer wieder. Dieser historische Roman ist aus den gleichen Grundbausteinen aufgebaut, aus dem auch jeder andere historische Roman besteht. Man nehme eine außergewöhnliche hübsche und in irgendeinem Talent unglaubliche gute junge Frau, lasse ihr großes Leid widerfahren (und das am besten mehrmals und auch mit einer andauernden Periode von Leid und Zwang - z.B. einer ungewollten Heirat), packe das ganze in eine sich erst am Ende erfüllenden und bis dahin verzehrenden (und sich nicht als solche erkennenden) Liebesgeschichte (mit einem anderen superhübschen und begabten Menschen) und unterfüttere das Ganze mit historischen Details, die zum großen Finale eine wichtige geschichtliche Tat beschreiben. Abgesehen von dieser einfallslosen historischer-Roman-Schablone schreibt die Autorin jedoch sehr gut und lässt den Leser die Atmosphäre der verfolgten Hugenotten auch detailiert miterleben. Warum es jedoch immer derartige "Übermenschen" sein müssen, die die Titelhelden der historischen Romane dargestellen, das bleibt mir vollkommen unverständlich. Aber gut - auf die Unterhaltung kommt es an. Fazit: guter und unterhaltsamer Schmöker nach dem 0815-Prinzip, jedoch fesselnd und spannend geschrieben. Auch hoffe ich ja immer, dass ich aus der Lektüre solcher Geschichte auch wichtige historische Begebenheiten mitnehmen kann.

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  • Rezension zu "Die Lautenspielerin" von Constanze Wilken

    Die Lautenspielerin

    Samarkant

    07. September 2010 um 12:41

    spannungsgeladen, vielschichtige Story, üppiges Bild der Zeit, lebendige Charaktere - großes Kopfkino

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