Constanze Wilken Die Malerin von Fontainebleau

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Inhaltsangabe zu „Die Malerin von Fontainebleau“ von Constanze Wilken

Siena 1537. Die junge Luisa Paserini arbeitet in der Stuckateurwerkstatt ihrer Familie mit, als ihr Bruder Armido mit der Nachricht aus Rom kommt, dass er nach Frankreich berufen wurde. Franz I. lässt seine Residenzen von italienischen Künstlern ausbauen und dekorieren. Das Lieblingsschloß des französischen Königs ist Fontainebleau und die dortige Galerie wird von dem genialen Florentiner Künstler Rosso Fiorentino ausgeschmückt. Die begabte Luisa hat nur den einen Wunsch - sie will mit dem von ihr verehrten Meister Rosso arbeiten. In Männerkleidern macht sie sich auf den Weg nach Frankreich, wo sie zwar Aufnahme in der Werkstatt des Meisters findet, doch der Hof ist ein Vipernnest. Franz I. ist ein Kunst- und Frauenliebhaber und sein Land von den aufbrechenden Religionskriegen geschüttelt. Armido verliebt sich in eine Waldenserin und fällt dadurch beim König in Ungnade. Luisa steht plötzlich allein zwischen dem geliebten Meister und dem Wunsch, ihren verurteilten Bruder zu retten und das Schicksal nimmt seinen Lauf...

Tolle Unterhaltungslektüre!

— Perle
Perle

Liebe Friesenwölfin, herzlichen Dank für deine schöne Rezi!

— Constanze Wilken
Constanze Wilken

Ein prachtvolles Sittengemälde der Zeit! Großartig erzählt!

— lona
lona

Ein wunderbarer historischer Roman, der den Leser gefangen hält!

— Kendra
Kendra

tolles Buch!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

lese ich gerade und genieße es!

— Samarkant
Samarkant

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  • Leserunde zu "Die Bücherflüsterin" von Anjali Banerjee

    Die Bücherflüsterin
    leucoryx

    leucoryx

    Leucoryx SuB-Abbau-Challenge 2017 Ich möchte gerne mit euch zusammen daran arbeiten unsere SuBs kleiner werden so lassen oder zumindestens nicht entarten zu lassen. Ich habe mir dafür ein paar Regeln ausgedacht, an die ihr halten könnt, wenn ihr wollt. Der Einstieg ist jederzeit möglich. ------------------------------------------------------------------------------- Die Regeln:1. Schreibt einen Sammelbeitrag (den ich verlinken werde):     - Anzahl der Bücher auf eurem SuB zu Beginn     - aktuelle Anzahl der Bücher     - je Monat: Höhe eures SuBs am letzten Monatstag     - Auflistung der gelesenen Bücher + Geldbeträge2. Es zählen die Bücher zum SuB, die sich bei euch Zuhause ungelesen befinden. Geliehene Bücher (z.B. Bibliotheksbücher, Wanderbücher) müssen nicht gezählt werden.3. Geldbeträge werden in einem extra Sparschwein gesammelt. Bitte legt für euch fest, ob ihr an diesen Geldbetrag erst nach Ablauf der Challenge rangehen wollt oder ob es euer (ausschließliches) Geldreservoir für neue Bücher ist.4. Geldbeträge:         1€ je gelesenes (/gehörtes) SuB-Buch ODER         2€ falls das Buch dem Monatsthema entspricht         Ende des Monats: + 3€, falls SuB <= SuB Ende des letzten Monats;   - 3€, falls SuB > SuB Ende des letzten Monats 5. Ich werde jeden Monat ein Auswahlkriterium benennen. Das soll als Hilfestellung dienen, falls ihr nicht wisst was ihr als nächstes lesen wollt.-------------------------------------------------------------------------------Teilnehmer: (Aktualisiert am 13.09.2017)Name                      |  Aktueller SuB   |  Original-SuB  |  Erspartesleucoryx                                  11                          22                      72,00€PollyMaundrell                     15                           60                     47,00€Kirschbluetensommer     181                         181                    53,00€ annlu                                       62                         100                   223,00€Nelebooks                            769                        703                   79,80€ulrikeu                                      81                          50                    19,00€Oanniki                                    27                          38                      23,00€dia78                                   1.204                     1.249                    37,00€ChattysBuecherblog             0                          20                     88,00€ Kurousagi                             346                        251                     0,00€Julie209                                    72                          76                      16,00€StefanReschke                      69                          68                     -3,00€darkshadowroses              569                        554                     1,00€

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  • Cobtanze Wilken - Die Malerin von Fontainebleau

    Die Malerin von Fontainebleau
    Perle

    Perle

    28. August 2015 um 19:13

    Klappentext: Eine malerin am französischen Königshof kämpft gegen Intrigen, für ihre Liebe und die Kunst Ein mitreißender, farbenprächtiger und sinnlicher historischer Roman Die begabte Freskenmalerin Luisa Paserini kommt 1537 an den prächtigen Hof von Franz I. Als Mann verkleidet arbeitet sie in der Werkstatt des Meisters Rosso Fiorentino, den sie nicht nur als Maler verehrt. Fiorentino hat den Auftrag, das königliche Schloss von Fontainebleau auszuschmücken. Der französische Herrscher ist für seine ausschweifende Lebensweise, seine Vorliebe für schöne Frauen uznd Kunst, aber auch für seinen Jähzorn und seine Launwenhaftigkeitr berüchtiogt. Luisa ist von der glänzenden Pracht der königlichen Schlösser überwältigt. Doch schon bald muss sie feststellen, dass sich hinter den goldenen Kulissen tödliche Intrigen abspielen, denen jeder zum Opfer fallen kann ... "Contanze Wilkens historischer Roman zieht einen sofort in die Handlung - und ins Europa des 16. Jahrhundets." (Brigitte) Eigene Meinung: Ich weiß nicht genau, wo ich diese tolle Buch ertgattert habe, bestimmt in erinem Öffentlichen Bücherschrank. Das Statement von "Brigitte" kann ich nur unterstreichen. Es hat mir von der ersten Seite an gefallen, und es war herrlich jeden Tag darin zu blättern und zu Lesen. Ich benötigte ganze 9 Tage dafür, ich lies mir richtig Zeit dafür und genoss die super Geschichte. Jeden Tag schaffte ich 50-80 Seitren und kam gut vorwärts. Ich war richtig in dem Roman gefangen, manches stelle ich mir auch bildlich vor. Kann es gut und gerne weiterempfehlen! Es bekommt von mir liebgemeinte 5 Sterne!

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  • Rezension zu "Die Malerin von Fontainebleau" von Constanze Wilken

    Die Malerin von Fontainebleau
    Fludd

    Fludd

    Die Story um Luisa und ihren Bruder, die in Fontainebleau als Künstler arbeiten hat mich gepackt. Toller Schreibstil - nicht zu modern (das mag ich überhaupt nicht in historischen Romanen) und trotz vieler fremder Namen verliere ich nicht den Überblick. Die Beschreibungen der Kunst (Fresken, Stuckherstellung, Farben werden angemischt) sind klasse. Manchmal wird brutal gefoltert aber so war das damals- Ich gewinne beim Lesen ein lebendiges Bild vom intriganten frz. Hof, sehe einen genialen Malerfürsten vor mir, der sich mit Hofschranzen und dem Adel plagen muss und sich in einen jungen Künstler verliebt, der keiner ist - ach ja - weiter so... Spannung bis zum versöhnenden Ende durchgehalten - jetzt muss ich mal nach Fontainebleau und mir alles ansehen - klasse Buch!

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    • 2
  • 'Die Malerin von Fontainebleau' von Constanze Wilken

    Die Malerin von Fontainebleau
    -nicole-

    -nicole-

    07. October 2013 um 17:42

    Im Jahr 1537: In Siena, Italien arbeitet Luisa Paserini in der Stuckateurwerkstatt  ihrer Familie. Da sie sehr begabt im Beruf des Stuckateurs und auch als Malerin ist und Frauen dieses Handwerk verwehrt wird, arbeitet Luisa verkleidet als Junge. Als ihr Bruder Armido mit der Nachricht nach Hause kommt, dass er nach Frankreich reisen und dort im Schloss Fontainebleau an der Seite des berühmten Künstlers Rosso Fiorentino arbeiten soll, möchte Luisa nur eines: Ihren Bruder begleiten und an der Seite von Meister Rosso arbeiten! In einer Nacht-und-Nebel-Aktion reist Luisa heimlich als Junge verkleidet nach Frankreich zum Schloss Fontainebleau. Das Lieblingsschloss von dem französischen König Franz I. wird momentan von verschiedenen italienischen Künstlern umgebaut und Rosso Fiorentino ist für die große Galerie zuständig. Mit Hilfe ihres Bruders wird Luisa als Luca in der Werkstatt des Meisters aufgenommen und lernt an dessen Seite viel über die Kunst der Freskenmalerei. Doch birgt Luisas Arbeit auch große Gefahren: Sie lebt ständig in der Angst, als Frau enttarnt zu werden. Zudem wimmelt es am Hof nur so von Intrigen von denen manche auch tödlich enden. Als ihr Bruder dann seine große Liebe Aleyd, eine Waldenserin heiratet und er wegen Verdacht auf Ketzerei verurteilt wird, versucht Luisa mit allen Mitteln. ihren Bruder aus der gefährlichen Lage zu retten. Doch dazwischen steht auch noch ihre Liebe zu Meister Rosso. Die Zeit wird knapp und das Schicksal nimmt seinen Lauf... Ein wirklich gelungener historischer Roman, der den Leser mitten ins 16. Jahrhundert entführt. Spannend ist zu verfolgen wie eine junge Frau als Mann verkleidet sich ihren Traum als Malerin erfüllt und gegen die vielen Intrigen am Hof ankämpft. Empfehlenswert!  

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  • Rezension zu "Die Malerin von Fontainebleau" von Constanze Wilken

    Die Malerin von Fontainebleau
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. August 2011 um 19:27

    Luisa Paserini lebt in Sieana / Italien und hilft in der Stukkador-Werkstatt ihrer Familie. Doch sie kann noch mehr als das: Sie kann malen! Luisa ist zudem von den Werken des Meisters Rosso fasziniert und folgt kurzerhand ihrem Bruder Armido an den Hof von Franz I.. Auf Schloss Fontainebleu soll Armido unter dem Meister Rosso bei der Gestaltung des privaten Kabinetts des Königs mitarbeiten und Luisa will die Chance, den großen Meister zu treffen, nicht ungenutzt verstreichen lassen. Als Mann verkleidet trifft sie im Schloss ein und ihr Bruder schafft es, dass Meister Rosso seiner verkleideten Schwester Arbeit gibt. Luisa alias Luca ist begeistert und schließlich darf sie sogar Fresken in dem Kabinett malen. Doch dann verschwindet Armido und Luisa / Luca erfährt, dass er den Glauben wechselt, um die von ihm geschwängerte und geliebte Frau, Aleyd, zu ehelichen. Doch schon vorher hat Armido die Aufmerksamkeit des jungen, aufstrebenden Guy de Mallêt auf sich gezogen, der rasch von dem gewechselten Glauben erfährt und die Inquisition auf ihn ansetzt. Die schrecklichen Ereignisse nehmen ihren Lauf... Anfangs dachte ich: "Ach, das ist wieder so ein typischer, historischer Roman, in dem eine Frau erst alles verliert und auf der untersten Gesellschaftsebene landet, ehe sie wieder auf die Füße fällt!" - doch weit gefehlt! Luisa muss in diesem Buch hart kämpfen und verliert fast jeden Menschen, den sie geliebt und der ihr sehr viel bedeutet hat. Dabei sind die Darstellungen der Schrecken nicht überzogen, sondern realistisch. Ich konnte mich beim Lesen besonders zum Ende hin immer mehr in Luisa und ihre Ängste hineinversetzen. Es ist wie im richtigen Leben - es gibt Höhen und Tiefen, die einen in einem Moment freuen, im nächsten aber wieder die Tränen in die Augen treiben kann. Besonders das Ende des Buchs hat mich sehr bewegt - einfach nur schön!

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  • Rezension zu "Die Malerin von Fontainebleau" von Constanze Wilken

    Die Malerin von Fontainebleau
    Samarkant

    Samarkant

    07. April 2010 um 19:06

    Ein großartiger vielschichtiger Roman. Faszinierende Hauptfiguren hat die Autorin mit Rosso, Luisa und deren Bruder Armido gezeichnet und eingebettet in eine spannungsreiche Zeit. Die Galerie von Fontainebleau entstand beim Lesen vor meinem inneren Auge und ich konnte das Gewusel der Künstlerwerkstatt praktisch sehen - sehr feinfühlig beschrieben, die Kunst und toll recherchiert! Gelichzeitig gewinnt die Handlung an Dramatik durch Armido, der sich in eine Waldenserin verliebt. Der Religionskonflikt bricht gerade auf und Franz I. muss sich machtpolitisch nach der kath. Kirche richten - traurig und ergreifend die Szenen um Aleyd und ihre verfolgte Familie. Alles in allem hat die Autorin ein detailreiches lebendiges Zeitbild geschffen und mich über 600 Seiten lang mitfiebern lassen - sehr zu empfehlen! Nicht nur für Kunstfreunde!

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  • Rezension zu "Die Malerin von Fontainebleau" von Constanze Wilken

    Die Malerin von Fontainebleau
    Tierfreundin

    Tierfreundin

    11. December 2009 um 20:40

    Luisa Paserini ist eine junge Frau, die als Junge verkleidet, in der Werkstatt ihres Bruders als Stukkadorin arbeitet. Als Frau hätte sie dort nichts zu suchen. Als ihr Bruder Armido zu Besuch kam und von seiner neunen Arbeit bei Maestro Rosso berichtete sie ihn nach Frankreich zum Schloss Fontainebleau begleiten, um für Rosso zu malen. Sie schätzt seine Arbeit, nachdem sie die Kreuzabnahme in Voltera in der Kapelle der Compagnia della Croce di Giorno in San Francesco gesehen hat. Seitdem möchte sie für Rosso arbeiten. Armido weigert sich sie mitzunehmen, da sie als Frau nicht am Hof malen dürfte. Sie folgte ihm, nach seiner Abreise, einige Wochen später. Als Luca Paserini reist sie über die Alpen und mit dem Schiff nach Frankreich. Auf der beschwerlichen Reise arbeitete sie als Luca Paserini für den Ketzerjäger Monsignore Sampieri. Sie bekam Hilfe und Unterstützung von den Gebrüdern Lavbruch die Saitenmacher und protestantische Brüder aus Straßburg waren. Die Reise brachte Luisa an dem Rande ihrer Kräfte und sie kam total erschöpft bei Armido an. Der pflegte Luisa gesund und sie konnte später mit ihm zusammen an den Fresken der Galerie im Schloss arbeiten. Durch Zufall entdecke Rosso die Skizzen, von der Venus frustrée die Luisa gemalt hat. Daraufhin stellte er ihr eine Aufgabe in Aussicht. Armido hat ein großes Geheimnis und verbarg dieses vor Luisa. Er liebte Aleyd die dem Glauben der Vaudois angehört. Um sie zu heiraten muss er ihren Glauben annehmen und trifft heimlich alle Vorkehrungen dafür. Luisa lebte auf dem Hof gefährlich, einmal weil die Dienstboten missgünstig ihr begegneten und das sie als Frau nicht erkennt werden durfte. Guy de Mallêt stellte ihr nach und bedrohte sie und ihren Bruder. Damit Armido den Vaudoiser beitreten kann, reist er heimlich zu Aleyd und kommt in großen Schwierigkeiten. Luisa ist verzweifelt und weiß nicht wo ihr Bruder ist und was mit ihm geschah. Sie stellt sich großer Aufgaben ………………. Es wird noch spannender Mord, Liebe, Leid, Folter und Verbrennungen auf dem Scheiterhaufen werden eindrucksvoll geschildert. Die Rezension habe ich nur über einen Teil des Buches geschrieben, weil ich den Lesern nicht alles verraten möchte. Nur soviel, diese Buch sollte jeder lesen, der Historienromane gerne liest. Dieser Roman ist einfach, lebendig und gut verständlich geschrieben. Es war wunderbar dieses Buch zu lesen, weil immer neue Herausforderungen an Luisa gestellt wurden und ich als Leserin auf die nächsten Seiten gespannt war. Bei manchen Szenen habe ich die Brutalität aus jener Zeit richtig gespürt. Die Autorin hat auch den Glaubenskrieg bildhaft beschrieben. Was die Menschen früher alles für den Glauben auf sich genommen haben, auch wenn es den Tod bedeutet hat. Es ist der zweite Historienroman von Constanze Wilken und ich bin begeistert und freu mich schon auf das nächste Buch von ihr. Ihre Romane sind für jeden Leser geschaffen, da Frau Wilken nicht nur Historienromane geschrieben hat.

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  • Rezension zu "Die Malerin von Fontainebleau" von Constanze Wilken

    Die Malerin von Fontainebleau
    Henriette

    Henriette

    04. October 2009 um 22:58

    Eine faszinierende Geschichte über eine junge Frau, die sich als Mann durch das Leben schlägt. Es spielt am Anfang des 16. Jahrhunderts. Hauptthemen sind die Kunst und die Inquisition. Luisa Paserini, eine junge Frau, die sich der Kunst verschreiben hat, arbeitet als Stuckateur in der Werkstatt ihrer Familie. Sie träumt davon, im Schloss Fontainebleau zu arbeiten. Und sie tut es, als Mann, denn Frauen dürfen nicht künstlerisch tätig sein. Der Roman ist sehr farbenprächtig und mit viel Gefühl geschrieben. Die Geschichte ist sehr eingehend und verständlich geschrieben. Intensiv habe ich alles miterlebt, konnte mir viel vorstellen, Bilder sehen. Die Beschreibungen waren sehr interessant, nicht langweilig, sondern sehr fesselnd. Dies ist wirklich ein historischer Roman, der sich wirklich gelohnt hat, obwohl das Thema der Frau, die sich als Mann durchs Leben schlägt sehr oft verwendet wird.

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  • Rezension zu "Die Malerin von Fontainebleau" von Constanze Wilken

    Die Malerin von Fontainebleau
    Maro

    Maro

    23. September 2009 um 21:45

    Ungeduldig habe ich den neuen Roman von Constanze Wilken erwartetund habe ihn vom der ersten Seite an mit Freude gelesen. Die Autorin versteht es den Leser mit der Geschichte von Luisa und ihrem Bruder bis zum Schluß zu fesseln.Ihre Art zu schreiben finde ich sehr anschaulich-ich kann mich gut in diese Zeit hinein versetzen. Die gründliche Recherche der historischen Ereignisse machen den Roman spannend und lesendswert.

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  • Rezension zu "Die Malerin von Fontainebleau" von Constanze Wilken

    Die Malerin von Fontainebleau
    lesemami

    lesemami

    22. September 2009 um 21:11

    In dem neuesten Roman von Constanze Wilken geht es um die junge, aus Italien stammende Luisa Passerini, Aufgewachsen in einer Stukkateurfamilie übt sie schon im Familienbetrieb Ihre Fähigkeiten. Möglich ist das nur in der Rolle als Mann. Ihr größter Wunsch ist es in Frankreich bei dem berühmten Künstler Rosso mitzuarbeiten. So folgt sie schon bald heimlich ihrem Bruder Armido nach Frankreich zum SChloss Fontainbleau. Dort lernt sie schnell, auch den Meister Rosso lieben. Die Geschichte handelt vom Leben und Werken der Künstler. Von den Machtbessenheiten der Kirche und deren damit verbundenen grausamen Methoden jeden gefügig zu machen. Und nicht zuletzt von der Liebe. Im große und ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es hat sich schnell und flüssig gelesen, trotz der Fachbegriffe der Malerei. Es gab einige unlogische bzw nicht aureichend beschriebene Stellen zb warum gab es diesen Zwist zwischen den Passerini-Brüdern und den Mallets. Die Autorin hat es immer wieder geschafft Spannung aufzubauen. Sehr schön finde ich das Cover, nur schade, daß es dieses Buch nur als Taschenbuch und nicht als gebundenes Buch gibt.

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  • Rezension zu "Die Malerin von Fontainebleau" von Constanze Wilken

    Die Malerin von Fontainebleau
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. September 2009 um 21:41

    Ein wunderbarer Roman, der von der ersten Seite an fesselt. Ich bin begeistert und freue mich, mehr von der Authorin zu lesen. Genau das richtige Maß aus Spannung, Intrigen, Romantik, historische Informationen und Thrill.

  • Rezension zu "Die Malerin von Fontainebleau" von Constanze Wilken

    Die Malerin von Fontainebleau
    rumble-bee

    rumble-bee

    20. September 2009 um 11:50

    Es ist für mich nicht ganz einfach, dieses Buch zu rezensieren. Denn es gibt sich zwar als "historischer Roman" aus. Aber einerseits habe ich mit diesem Genre wenig Erfahrung, andererseits fühle ich, dass es in diese Schublade nicht so recht passt. Doch von vorn! Ohne Frage liest sich das Buch flüssig und flott. Der Klappentext kündigt eine Geschichte um eine junge Frau aus Siena an, die sich als Stukkadorin und Malerin an den französischen Hof schmuggellt, und sich als Mann ausgibt, um dort gemeinsam mit ihrem Bruder Armido und dem von ihr verehrten Künstler Rosso arbeiten zu können. so weit, so gut - doch ist dies in Wahrheit nur die eine Hälfte der Erzählung. Einerseits kreist das Buch um genau diesen Sachverhalt, die heimliche Künstlerin, die Welt der Künstler, ihre Techniken und Rivalitäten. Beeindruckend recherchiert und im wahrsten Sinne des Wortes farbig beschrieben. Doch der Klappentext verschweigt die andere Hälfte des Romans, die mindestens ebenso viel Raum einnimmt. Es geht nämlich auch um Armido, Luisas Bruder, und seine Verwicklungen. Er verliebt sich in eine Angehörige einer religiösen Sondergruppe, was in einer Zeit der gerade ausbrechenden Religionskriege riskant war. Das Buch beschreibt zum Teil drastisch und realistisch, wie die Liebenden durch Folter und Verfolgungen leiden müssen. Auch ein dramatisches Ende um ein verlorenes Kind darf hier nicht fehlen. Wiederum ein gefühltes Drittel des Buches nimmt die politische Lage im damaligen Frankreich ein. Und wäre das Nachwort der Autorin nicht gewesen, hätte ich mich als Leser schnell überfordert gefühlt. zwar ist nichts gegen eine erklärende Schilderung der damaligen Zeitumstände einzuwenden, aber auch noch eigene Figuren mit eigenen Szenen und dieser Thematik auszurüsten, war für den Leser schon eine Herausforderung - wobei ich natürlich nur für mich sprechen kann. Inhaltlich ist das Buch also im wahrsten Sinne des Wortes "prallvoll". Vom Stil her ist es aber ganz auf schnelle Handlung, Szenenwechsel und Spannung ausgelegt. Insofern widerspricht es halt meiner Erwartung an einen historischen Roman, der sich viel Zeit nehmen sollte, und jeder Figur Raum bieten sollte zur Entfaltung. Hier ging es jedoch oft eher darum, den Handlungsstrang voranzutreiben, wodurch manchmal logische Details auf der Strecke blieben. Auch fiel es mir durch diese Vorgehensweise der Autorin ein wenig schwer, wirkliche Sympathien für die handelnden Figuren aufzubauen. Man liest gerne über sie, und will natürlich wissen, wie es ihnen ergeht. Aber eine tiefergehende Bindung des Lesers an diese Gestalten entsteht nicht. Höchstens bei den Bösen verspürte ich so etwas wie eine Gefühlswallung - da wäre ich am liebsten ins Buch gesprungen, und hätte sie geschüttelt! Man sollte meine Worte nun nicht missverstehen. Ich halte dies für ein routiniert geschriebenes Buch, das man durchaus der guten Unterhaltung wegen lesen kann und sollte. Aber ob echte Fans von historischen Romanen hiermit etwas anfangen können, wage ich zu bezweifeln. Das Buch hätte mehr Länge und Raum verdient, um noch tiefer zu beeindrucken. Und es hätte als Hardcover erscheinen sollen! Der originellen Thematik und der flüssigen Schreibweise wegen erhält es aber dennoch von mir 4 Sterne. Ich gebe weiteren Werken von Constanze Wilken gerne eine Chance.

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  • Rezension zu "Die Malerin von Fontainebleau" von Constanze Wilken

    Die Malerin von Fontainebleau
    danjo

    danjo

    18. September 2009 um 13:20

    Im 16. Jahrhundert muss König Franz I sich den Machtverhältnissen in Europa beugen und duldet die Inquisition und Ketzerverfolgung in Frankreich. Im Mittelpunkt des Romans stehen jedoch die Geschwister Armido und Luisa Paserini. Die begabte Luisa arbeitet, verkleidet als Mann, in der Stukerei ihrer Familie. Als ihr Bruder Armido nach Frankreich geht, um dort im Schloss Fontainebleau für Franz I zu arbeiten, will Luisa ihm folgen. Trotz Verbot ihrer Familie macht sie sich auf den Weg von Italien nach Frankreich, um in der Werkstatt des berühmten Meister Rosso Fiorentino, den sie nicht nur als Maler verehrt, mitzuhelfen. Luisa ist zunächst begeistert von der Pracht des Schlosses, doch schnell muss sie feststellen, dass sich hinter den Kulissen tödliche Intrigen abspielen. Ihr Bruder bringt sie zusätzlich in Gefahr als er sich in eine Waldenserin verliebt. Die Waldenser sind eine protestantisch reformierte Gemeinde und somit Ketzer in den Augen der katholischen Kirche. Um es kurz zu machen – Die Malerin von Fontainebleau ist voller Drama, Leidenschaft, Spannung und Kunst. Ohne Probleme könnte man den Roman in einem Rutsch durchlesen. Sehr empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Die Malerin von Fontainebleau" von Constanze Wilken

    Die Malerin von Fontainebleau
    Leserrezension_2009

    Leserrezension_2009

    16. September 2009 um 08:52

    Eingereicht von Belladonna: Kurze Beschreibung: °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Luisa Paserini folgt als Mann verkleidet ihrem älteren Bruder Armido an den Hof von König Franz I. nach Fontainebleau um sich ihren größten Traum zu erfüllen: Das Malen zusammen mit ihrem Idol Rosso Fiorentino. Luisa stellt sich im Schloss als Luca vor und meistert ihr Versteckspiel von Zeit zu Zeit besser, obwohl alleine schon die sanften Gesichtszüge erahnen lassen, dass dieser Bursche nicht das ist was er zum Schein vorgibt. Schon bald findet Meister Rosso, der jungen Männern wie auch Damen zugetan ist gefallen an der begabten Luisa. Eigentlich hätte alles nicht schöner sein können, doch Luisas Bruder strüzt sich wegen der Liebe zu Ayled in einen anderen Glauben der zu dieser Zeit als ketzerisch angesehen wird. Armido zieht immer mehr die Aufmerksamkeit der Inquisition auf sich und wird schließlich auch gefangen genommen… Meine Meinung: °°°°°°°°°°°°°°°°°° Constanze Wilken versetzt einem mit ihrem Roman direkt in das 16. Jahrundert zurück. Hautnah verfolgt man die bewegende Geschichte um Luisa mit. Diese junge Dame mit einer kämpferischen Natur schlägt sich durch die damalige Gesellschaft verkleidet als ein junger Mann. Auf ihrem schweren Weg muss sie sich durch einige Strapazen auf sich nehmen umd endlich das tun zu können was sie am meisten liebt: Das Malen. Die Autorin spricht in ihrem Roman aber nicht nur die gesellschaftliche Stellung der Frauen im 16. Jahrhundert authentisch dar sondern beschäftigt sich zum größten Teil mit der kirchlichen Verfolgung von Ketzern durch die Inquisition. Diese ganzen Schwierigkeiten zu der damaligen Zeit lassen die Taten und die Charakterstärke von Luisa's noch beeindruckender wirken. Sie behauptet sich in Fontainebleau gegenüber ihrern männdlichen Mitstreitern und hilft zusätzlich auch noch ihrem Bruder Armido der in die klauen der Inquisitio landet. Durch die ganze Story hinweg ziehen sich Spannungsstränge die es einem schwer machen das Buch aus der Hand zu legen. Voller Neugier habe ich die Ereignisse, die oftmals blutig endeten und von Intrigen am Hofe gespickt waren verfolgt. Mein Fazit: °°°°°°°°°°°°° Dieser gut recherchierte historische Roman hat mich tief in die Welt des 16. Jahrhunderts am Hofe Franz des I. in Fontainebleau gezogen. Durch die ausschmückende Schilderung der Autorin nahmen Galerien und die blutige Jagd nach den Ketztern vor meinem inneren Auge Gestalt an. In dem Roman wird eindrucksvoll die Stellung der Frau in dieser Zeit beschrieben und die blutige Verfolgung der Ketzter deutlich. Alles in allem fand ich es eine gut gelungene Mischung und vergebe 5 Sterne!

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  • Rezension zu "Die Malerin von Fontainebleau" von Constanze Wilken

    Die Malerin von Fontainebleau
    kubine

    kubine

    15. September 2009 um 18:44

    Europa in der Renaissance: Diese Epoche ist geprägt von der Entstehung bedeutender Kunstwerke in Architektur und Malerei, aber auch von Inquisitionen, die der Reformationsbewegung folgten. In Siena wächst zu dieser Zeit die talentierte Luisa Paserini auf. Sie arbeitet als Mann verkleidet als Stukkadorin im Familienbetrieb. Als ihr Bruder Armido nach Frankreich gerufen wird, um bei der Gestaltung der Galerie Franz I. in Fontainebleau unter Rosso Fiorentino mitzuwirken, gibt es auch für Luisa kein Halten mehr: Sie möchte unbedingt mit. Da ihr Bruder sich weigert sie mitzunehmen, macht sich Luisa als Luca selbst auf den Weg. In Frankreich angekommen, erregt sie rasch die Aufmerksamkeit Rosso Fiorentinos, der von ihrem Talent beeindruckt ist. Bald kommen sich die beiden näher. Das Luca in Wahrheit eine Frau ist, stört Rosso nicht, aber es wird ihm auch klar, in welcher Gefahr sie schwebt, sollte das jemals jemand herausfinden. Aber mehr noch als um ihre eigene Sicherheit ist Luisa/Luca um die ihres Bruders besorgt. Armido hat sich in Aleyd Dubray verliebt, eine Vadouis (Waldenserin), die von der Kirche als Ketzer verfolgt werden. Da Armido schon in Italien von den reformatorischen Ideen beeindruckt war, ist er auch schnell bereit, zu konvertieren. Zur gleichen Zeit greift der Papst zu den Mitteln der Inquisition, um der neuen Religionsbewegung Einhalt zu gebieten. Auch am französischen Königshof sind die Auswirkungen spürbar. Und Luisa steckt mittendrin… Constanze Wilkens gelingt es perfekt, Fakt und Fiktion miteinander zu vermischen. Historische Persönlichkeiten, Orte und Gegebenheiten dienen als Gerüst, um die sie ihre Geschichte spinnt. Als Kunsthistorikerin fällt ihr das auch nicht schwer. Auf sehr anschauliche Art wird dabei die Geschichte des Baues von Fontainebleau, besonders der Galerie Franz I., erzählt. In Verbindung mit dem fiktiven Schicksal des Geschwisterpaares Luisa und Armido Paserini wird auch der stärker werdende Glaubenskonflikt anschaulich, dem die Kirche mit aller Härte entgegen trat. Geschichte wird hier mehr als lebendig. Intrigen am Königshof aber auch Liebe und Leidenschaft und den daraus resultierenden Problemen schaffen Spannung, der sich der Leser nur schwer entziehen kann. Und um den Überblick über die Personen nicht zu verlieren, gibt es am Ende auch noch ein Personenregister. Leider sind manche Passagen im Roman etwas kurz geraten und ein Glossar zur Klärung der Kunstbegriffe wäre auch sehr hilfreich gewesen. Alles in allem wird das Buch jedem Liebhaber historischer Romane fesseln, und auch Kunstliebhaber kommen voll auf ihre Kosten. Und wer Fontainebleau noch nicht kennt, wird es sicher nach dem Lesen in die nächste Urlaubsplanung mit einbeziehen.

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