Constanze Wilken Ein Sommer in Wales

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Inhaltsangabe zu „Ein Sommer in Wales“ von Constanze Wilken

Die sechzehnjährige Ally Carter verbringt die Sommerferien mit ihren Eltern und ihrem zehnjährigen Bruder Simon im walisischen Küstenort Cardigan Bay. Als sie sich eines Tages heimlich mit dem Studenten David verabredet, anstatt sich um ihren Bruder zu kümmern, macht sich Simon auf, um das geheimnisvolle Morlan House zu erkunden. Doch Simon kehrt nie zurück; am Abend wird seine Leiche in der Bucht gefunden. Zehn Jahre später: Als Ally den Auftrag erhält, einen Reisebericht über Cardigan Bay und Morlan House zu schreiben, muss sie sich ihren Schuldgefühlen und Ängsten stellen. Doch bei ihren Recherchen macht sie eine schreckliche Entdeckung ...

spannend und fesselnd, das Ende war mir persönlich ein wenig zu glatt

— Gartenkobold

Ally leidet immer noch unter dem Tod ihres Bruders und kommt bei einem Auftrag der Wahrheit auf die Spur

— Norskehex

An sich eine schöne Story und tolle Charaktere aber manchmal doch etwas langatmig ...

— Mikki

Gefiel mir sehr gut, gern mehr davon!

— DarkReader

Konnte mich leider nicht ganz überzeugen. Schönes Setting, aber es hatte seine Längen und Spannung kam erst am Schluss auf.

— Ladyoftherings

Eine Frau muss sich der Vergangenheit stellen, um endlich frei zu werden und Gewissheit zu bekommen.

— Rees

Eine tolle Kulisse und eine interessante Geschichte, die allerdings auch ihre Längen hatte

— thiefladyXmysteriousKatha

Ally Carter soll für ein Reisemagagzin über Cardagin Bay schreiben. Das ist eine schmerzliche Reise in ihre Vergangenheit.

— Tierfreundin

Guter und spannender Roman!

— Stopfi

Ein hochemotionaler, geheimnisvoller Roman über eine junge Frau, die sich ihrer Vergangenheit stellt und so die große Liebe findet!

— justitia

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    Ein Sommer in Wales

    Gartenkobold

    27. July 2017 um 17:16

    Klappentext: Die sechzehnjährige Ally Carter verbringt die Sommerferien mit ihren Eltern und ihrem zehnjährigen Bruder Simon im walisischen Küstenort Cardigan Bay. Als sie sich eines Tages heimlich mit dem Studenten David verabredet, anstatt sich um ihren Bruder zu kümmern, macht sich Simon auf, um das geheimnisvolle Morlan House zu erkunden. Doch Simon kehrt nie zurück; am Abend wird seine Leiche in der Bucht gefunden. Zehn Jahre später: Als Ally den Auftrag erhält, einen Reisebericht über Cardigan Bay und Morlan House zu schreiben, muss sie sich ihren Schuldgefühlen und Ängsten stellen. Doch bei ihren Recherchen macht sie eine schreckliche Entdeckung...Der Roman beginnt mit der Beschreibung von Simon Carter, der sich allein zu Morlan House in Wales aufmacht, um das alte Gemäuer zu erkunden und sich dort mit jemandem zu treffen….Ally, die Protagonistin des Romans und Schwester von Simon arbeitet 2012 als Redakteurin eines Reisemagazins in London. 10 Jahre, seitdem ihr Bruder in der Nähe von Morlan House ertrunken ist, ihre Eltern sich haben scheiden lassen und sie sich die Schuld für den Tod ihres Bruders gibt, den sie damals hätte begleiten sollen, aber es nicht getan hat, weil sie verliebt war und keine Lust hatte, auf ihren Bruder auszupassen….und erhält den Auftrag ihres Chefs eine Reise Reportage über eben diesen Teil von Wales zu schreiben….Constanze Wilken schreibt flüssig, spannend und fesselnd. Der Roman zieht den Leser in seinen Bann, er ist eine traurige Familiengeschichte, ein ebenso spannender Krimi, eine wundervolle und detaillierte Reisebeschreibung und eine Liebesgeschichte. Die Autorin schreibt in zwei Handlungssträngen, die vor den Augen des Lesers die damalige und jetzige Situation beschreiben, die Stück für Stück miteinander verwoben werden und erst am Ende zusammenfinden.Ein Stück weit vorhersehbar und nach den Hinweisen nicht mehr überraschend, aber gut geschrieben, wenn mich auch das zu glatte Ende des Romans ein wenig enttäuscht hat, das Potential wurde meiner Meinung nach nicht ausgeschöpft.

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  • Schatten der Vergangenheit

    Ein Sommer in Wales

    Blackfairy71

    29. May 2017 um 14:59

    Ally Carter arbeitet in London für das Reisemagazin "Inside Travel" und bekommt von ihrem Chef den Auftrag, nach Wales zu reisen. Es geht u. a. auch um die Grals-Legende. In dem Küstenstädtchen Aberaeron in der Cardigan Bay hat sie früher immer mit ihrer Familie den Sommerurlaub verbracht, aber im Sommer vor zehn Jahren ist etwas Schreckliches passiert. Ihr kleiner Bruder Simon ging damals auf eine Entdeckungstour zum geheimnisvollen Morlan House und später fand man seine Leiche am Strand. Die damals sechzehnjärige Ally hat sich nie verziehen, dass sie sich lieber mit dem Studenten David traf, als ihren Bruder auf seiner Tour zu begleiten. Über diesen Verlust zerbrach schließlich auch die Familie. Als sie nun zehn Jahre später zurückkehrt, muss sie sich der Vergangenheit und damit ihren Schuldgefühlen und Ängsten stellen. Dort trifft sie auch wieder auf David, der das schreckliche Ereignis und Ally nie vergessen hat. Zusammen beginnen sie zu recherchieren, was damals wirklich geschehen ist und stoßen auf ein schreckliches Geheimnis...  Nachdem ich letztes Jahr "Sturm über dem Meer" von Constanze Wilken gelesen habe, war klar, dass ich weitere Bücher von ihr lesen würde. Wie der Titel schon sagt, spielt auch dieses in Wales und zwar auf zwei Zeitebenen, einmal 2002 und einmal 2012. Wir lernen Ally als Teenager kennen und später als erwachsene Frau, die durch die Ereignisse der Vergangenheit traumatisiert ist, weil sie mit dem Tod ihres Bruders nie ganz abgeschlossen hat und immer Zweifel geblieben sind, ob es wirklich nur ein Unfall war. Von Anfang an hat mich die Geschichte gefesselt, die Zeitsprünge sorgen für zusätzliche Spannung. Auch gibt es im Verlauf der Handlung interessante Wendungen. Und die Geschichte mit Morlan House und dem Heiligen Gral gibt dem Ganzen noch einen Hauch von Mystik.Die Autorin lässt Wales und die Landschaft in der Cardigan Bay lebendig werden. Vor meinem geistigen Auge sah ich die terrassenförmig angelegten Ferienhäuser an der Küste vor mir, den Nebel rund um Morlan House und hörte das Rauschen des Meeres. Am liebsten hätte ich direkt meine Koffer gepackt. *g*Ich mag ihren Schreibstil, er ist flüssig und bildhaft. Keiner der Protagonisten ist blass und farblos, jeder wird anschaulich beschrieben, aber nicht zu detailverliebt. Was mir noch gefallen hat: Die Autorin ist anscheinend ein Hundenarr und ich fand es schön, dass Henry auch sehr häufig eine Rolle spielt. Ich finde, gerade Tiere wie Hunde oder Katzen machen manche Geschichten einfach authentischer.  Das Ende ist schlüssig und funktioniert, auch wenn nicht alles restlos geklärt wird. Aber dadurch wirkt die Geschichte für mich auch realistischer. Fazit: Ein sehr unterhaltsamer Roman, mit Spannung, Herz und Humor, aber nicht zu romantisch und keineswegs kitschig. 

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    • 7
  • Wenn die Vergangenheit nicht losllässt

    Ein Sommer in Wales

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    18. July 2016 um 13:51

    Wie jedes Jahr verbringt Ally Carter, 16-jährig, gemeinsam mit ihren Eltern und ihrem 10-jährigen Bruder Simon die Ferien in Wales. In dem kleinen Küstenort Cardigan Bay befindet sich das Morlan House, um das sich Geschichten von Geistern und dem heiligen Gral ranken. Simon, der sich für die Kreuzritter und den heiligen Gral interessiert, versucht dieses zu erkunden.Ally, die sich in den Ferien in David verliebt hatte, verbringt lieber die Zeit mit ihm und so kommt es, dass Simon an einem Tag versucht, das Morlan House allein zu erkunden. Es ist der Tag, an dem Simon abends tot aufgefunden wird. Er, der ein hervorragender Schwimmer ist, ist ertrunken. Ally und ihre Eltern stehen unter Schock.Es sind 10 Jahre vergangen, Ally ist inzwischen Journalistin für ein Reisejournal. Ihre Eltern, die dem Druck des Verlustes eines Kindes nicht standhalten konnten, haben sich getrennt. Nun soll Ally einen Bericht schreiben über Cardigan Bay und dem Morlan House. Sie lehnt ab, muss aber schließlich den Auftrag annehmen, wenn sie den Job nicht verlieren will.Dann trifft sie wieder auf David und alles ist so präsent wie vor 10 Jahren...Ally hat sich die letzten 10 Jahre nie von ihrer Schuld befreien können, Mitschuld zu haben am Tod ihres kleinen Bruders. Es ist kein Tag vergangen, an dem sie nicht an ihn gedacht hat. Immer wieder kam auch die Frage auf, wie es sein konnte, dass er als sehr guter Schwimmer ertrinken konnte.Zu ihren Eltern hat sie so gut wie keinen Kontakt, da sie sich von ihnen im Stich gelassen fühlte. Sie lebten in der Welt ihres eigenen Schmerzes ohne daran zu denken, dass sie noch eine Tochter hatten.Aber sie hat auch nie ihre erste Liebe David vergessen, obwohl er sie an dem Tag, an dem Simon starb, bei ihrem Date versetzt hatte. Nie hat sie die Gründe erfahren, nie erfahren wollen.So macht sie sich mit Nick, dem Fotografen, auf den Weg nach Cardigan Bay, um einen Beitrag über diesen Ort und Morlan House zu schreiben. Sie hat Angst, große Angst, Angst zu versagen und auch Angst, von der Vergangenheit eingeholt zu werden.Auch David, der einige Jahre von Cardigan Bay weg war, ist wieder zurückgekommen, um gemeinsam mit seinem Freund Robert ein Geschäft aufzubauen. Er ist inzwischen ein angesehener Architekt und ist für die baulichen Maßnahmen zuständig.Als Ally das erste Mal nach so vielen Jahren wieder auf David trifft, spürt sie, dass die unterdrückten Gefühle noch immer da sind, aber sie spürt auch, dass David untrennbar mit Simons Tod ist. Sie will das nicht und wehrt sich dagegen.Als David jedoch andeutet, dass auch er nicht an einen natürlichen Tod von Simon glaubt, machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach der Wahrheit.Es gibt wohl nichts schlimmeres, als ein Kind zu verlieren. Das müssen Simons Eltern gerade durchmachen, als ihr Sohn im Urlaub ertrunken aufgefunden wird. Leider vergessen sie über ihre Trauer aber auch, dass sie noch ein Kind haben, das genauso trauert. Ally hat nicht nur ihren über alles geliebten Bruder verloren, sie verlor auch noch ihre Eltern, in deren Augen sie immer ihre eigene Schuld ablesen konnte.Sie zerbricht fast daran.Ally geht in ihrer Arbeit auf. Sie liebt es zu reisen und Berichte darüber zu schreiben. Privat ist sie eine einsame Seele, die sich nicht zugesteht, glücklich zu sein. Viele Freunde hat sie nicht, gerade einmal ihre Kollegin steht ihr nah, sonst lässt sie niemanden an sich herankommen.Der Autorin gelingt es mühelos, Spannung aufzubauen. Über allem steht der Tod von Simon, Unfall oder Mord? Den bereits zu Beginn aufgebauten Spannungbogen kann sie bis zum Ende halten.Die Recherchen von Ally und David führen sie durch die wunderschöne Landschaft von Wales, die Constanze Wilken dem Leser sehr bildreich weitergibt. Man hat das Gefühl, man würde als Leser selbst dort stehen und alles mit eigenen Augen sehen. Schon anhand dieser Beschreibungen hat man Lust, sich in den Flieger zu setzen und es sich selbst anzusehen.Das Buch spielt auf 2 Zeitebenen, in den Jahren 2002 und 2012. Der Leser ist bei allem hautnah dabei, gestern wie heute. Man kann sich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen, teilhaben an ihrem Kummer und Leid, an ihren Ängsten und letztendlich auch an ihren Hoffnungen.Es ist ein weiteres wunderbares Buch der Autorin, die immer eine Kauf- und Leseempfehlung ist. 

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  • Gefiel mir sehr gut, gern mehr davon!

    Ein Sommer in Wales

    DarkReader

    12. June 2016 um 23:15

    Das war mein erstes Buch von Frau Wilken und ich bin wirklich sehr angetan davon. Zuerst einmal gefiel mir der Handlungsort natürlich sehr gut, denn ich liebe Bücher, die auf den britischen Inseln spielen. Dazu noch ein altes Herrenhaus und eine Autorin, die alles das sehr bildhaft beschreibt. Das war also schon mal das ideale Futter für mein Kopfkino. Die Geschichte, die sie hier erdacht hat, ist von Anfang an spannend und sehr interessant. Und ich liebte das kleine Cottage, welches die Protagonistin bezieht und habe sie- trotz aller Mankos - darum beneidet. Mir gefiel der Schreibstil und auch die handelnden Personen mochte ich. Also rundum das perfekte Buch für mich, vor allem als Urlaubslektüre sehr gut geeignet.

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  • Ein berührender Roman

    Ein Sommer in Wales

    Tierfreundin

    Ally Carter schreibt für ein Reisemagazin und bereist viele Orte begleitet wird sie oft von Nick dem Fotografen. Zusammen sind sie ein gutes Team. Nur was Ally erfährt zieht ihr den Boden unter den Füßen weg. Sie soll eine Reportage über die Cardigan Bay und Morlan House schreiben. Ally versucht mit ihrem Chef zu reden, diesen Auftrag nicht anzunehmen. Aber er ist unerbittlich und macht ihr klar, wenn sie ihn nicht annimmt ist sie entlassen. Auf dem Weg zu ihrem Büro trifft sie Nick und erzählt ihm von dem Auftrag und das er die Fotos machen soll. sie verabreden sich für den nächsten Tag. Als Ally in ihr Büo kommt erzählt sie Megan von Cardigan Bay, Morlan House und der Legende von dem Gralskelch. Da verstand Megan warum Ally diese Story nicht machen wollte. Sie riet ihr es sich zu überlegen. Ally konnte über das Unglück nicht reden, was ihr und ihrer Familie widerfahren ist. Jetzt sollte sie an diesem Ort zurück. Nach diesem Unglück ist die Familie daran zerbrochen. Ally meinte aber es müsste sein. Sie möchte ihren Job nicht verlieren. Es wäre jetzt Zeit sich ihrer Vergangheit zu stellen. Sie fährt am nächsten Morgen mit Nick los. Je näher sie Cardigan Bay wird sie bedrückender. Nick merkt es und möchte den grund wissen. Ally erzählt ihm das sie mit ihren Eltern und dem Bruder öfter dort Urlaub gemacht haben. Bis Simon, ihr Bruder, dort um Leben gekommen ist. Das sind jetzt 10 Jahre her. Seitdem war sie nicht mehr dort. Simon ist ertrunken, obwohl er ein guter Schwimmer war. Es wurde als Ungück behandelt. Aber Ally hat es immer bezweifelt. Er war sehr intellegent und wollte alles über den Gralkelch und Morlan House erfahren. Deshalb nannte Ally ihn ihr kleiner Professor. Ally machte sich große Vorwürfe, weil ihr Buder den Nachmittag alleine war. Sie wollte sich mit David treffen, als es passierte. Sie hat sich in ihn verliebt. Doch David kam nicht und Ally war sehr enttäuscht. Nick verstand und tröstet sie. Er machte ihr den Vorschlag den Auftrag zu schreiben und dann wieder zu fahren, die Bilder macht er dann alleine. Sie sollte über das Hotel The Talbot in Aberaeron und Morlan House berichten. Die Inhaber sind Robert und Paige Darby mit Tochter Rosi. Sie führten das Hotel in 3. Genration. Ally und Nick werden freundlich begrüßt und auf einen Drink eingeladen. Robert ist geschäftlich unterwegs. Paige erzählt von dem Hotel. In diesem Moment kommt der Geschäftspatner von Robert mit seinen Hund Henry. Paige ruft ihn zu sich und stellt ihn vor. Ally erschrickt als sie ihn sah. Es war David. Ausgerechnet hier trifft sie ihn wieder, wo sie nicht hin wollte. Wo alles zerbrochen war. David hat sie auch sofort widererkannt. Ally muss sich nun ihrer Vergangheit stellen und hofft Antworten auf ihre Frage zu bekommen, was passiert ist an diesem Tag. Hat David was damit zu tun? Warum ist er nicht dagewesen? Viele Fragen suchen eine Antwort. Sie hofft sie zu erfahren. Das Buch ist sehr schön geschrieben. Es berührte mich sehr. Ally die mit Fragen sich quält und ich war gespannt wie die Antworten sind. Die ganze Handlung war sehr gut geschrieben und flüssig durch die Geschichte geführt. Langeweile kam nicht auf. Es war sehr gefühlvoll geschrieben. Ich merkte wie Ally und David sich gefühlt haben. Die Spannung war da, wo sie sein sollte. Es hat Spaß gemacht diese Geschichte zu lesen. Es ist ein gelungener Roman. Ich freue mich schon auf das nächste Buch.

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    • 3

    Floh

    30. May 2016 um 10:53
  • Ein Sommer in Wales von Constanze Wilken

    Ein Sommer in Wales

    Helli

    Ein Sommer in Wales von Constanze Wilken Buch:     Die sechzehnjährige Ally Carter verbringt die Sommerferien mit ihren Eltern und ihrem zehnjährigen Bruder Simon im walisischen Küstenort Cardigan Bay. Als sie sich eines Tages heimlich mit dem Studenten David verabredet, anstatt sich um ihren Bruder zu kümmern, macht sich Simon auf, um das geheimnisvolle Morlan House zu erkunden. Doch Simon kehrt nie zurück; am Abend wird seine Leiche in der Bucht gefunden. Zehn Jahre später: Als Ally den Auftrag erhält, einen Reisebericht über Cardigan Bay und Morlan House zu schreiben, muss sie sich ihren Schuldgefühlen und Ängsten stellen. Doch bei ihren Recherchen macht sie eine schreckliche Entdeckung ...   Autor:     Constanze Wilken, geboren 1968 in St. Peter-Ording, wo sie auch heute wieder lebt, studierte Kunstgeschichte, Politologie und Literaturwissenschaften in Kiel und promovierte an der University of Wales in Aberystwyth. Constanze Wilken wurde als Autorin großer Frauenromane bekannt, bevor sie mit »Die Tochter des Tuchhändlers« ihren ersten sehr erfolgreichen historischen Roman geschrieben hat. Weitere Titel der Autorin sind bei Goldmann in Vorbereitung. Quelle: http://www.randomhouse.de/Autor/Constanze-Wilken/p202031.rhd   Meinung:     Constanze Wilken hat mich mit ihrem Buch, Ein Sommer in Wales, überrascht. Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft, sodass der Leser sich gut in die Story einfindet, aber auch die Landschaften vor den Augen hat. Die bildhafte Darstellung der Protagonisten führte dazu bei, dass ich mit Ally mitgefiebert und sie durch ihre Tragödie begleitet habe, die sie 10 Jahre später nochmal durchlebt. Die Story um Ally, ihre Familie und David ist packend und spannungsgeladen, was dazu führt, dass man in die Geschichte eintaucht. Sie macht Ferien mit ihrer Familie in Cardigan Bay, trifft sich heimlich mit David, doch ihr Bruder hat andere Pläne. Pläne, die Morlan House betreffen. Doch was ist da passiert? Kann David 10 Jahre später ihr helfen und rausfinden was damals war?   Fazit:     Wer eine wunderbare Story, die gespickt mit Liebe, Tragödie und Familien-Drama ist, mag, wird hier sehr gut unterhalten.   Meine Bewertung:   Ich vergebe           ★★★★★

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    • 3
  • Vergangenheitsbewältigung

    Ein Sommer in Wales

    AdrienneAva

    28. February 2016 um 16:16

    Das Buch: Wie jedes Jahr verbringt die sechzehnjährige Ally Carter ihre Sommerferien mit ihren Eltern und ihrem zehnjährigen Bruder Simon in Cardigan Bay. Während einer Führung lernt Ally den Architekturstudenten David kennen und verliebt sich. Sie verabreden sich für einen Nachmittag und anstelle auf Simon aufzupassen, macht sich Ally zum Treffpunkt am Strand auf. Simon fährt daraufhin in das verlassene Morlan House. Er kommt jedoch nie von seinem Ausflug zurück, am Abend wird die Leiche des Zehnjährigen gefunden. Zehn Jahre später: Ally soll für ihre Arbeit bei einem Reisemagazin einen Bericht über Cardigan Bay und Morlan House schreiben. Der Auftrag konfrontiert sie mit ihren Schuldgefühlen und Ängsten. Mit dem Fotografen Nick fährt sie nach Cardigan Bay um sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Ich muss zugeben, dass diese Art von Romanen nicht zu meinen bevorzugten Genres gehört. Ich hatte jedoch schon viel gutes von diesem Buch gehört.  Die Geschichte rund um Simon und dem tragischen Unglück fand ich sehr interessant und gab der Geschichte etwas Spannung. Vor allem gegen Ende des Buches wurde ich richtig gefesselt. Obwohl der Ausgang der Geschichte voraussehbar war, waren die Beweggründe lange im Dunkeln verborgen. Die Geschichte um Ally und ihrer grossen Liebe war mir persönlich zu kitschig. Leider wurde dieser Liebesgeschichte sehr viel Platz eingeräumt und die Suche nach dem Geheimnis um Simon Tod steht erst gegen Ende richtig im Vordergrund.  Für Liebhaber von Liebesgeschichten mit leichtem Krimieinfluss kann ich dieses Buch empfehlen. Für mich war es leider nicht so gut. Ich vergebe 3 1/2 Sterne.

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  • Sommer in Wales

    Ein Sommer in Wales

    Rees

    25. February 2016 um 17:01

    Das ist mein zweiter Roman von Constanze Wilken und ich geniesse diese Stimmung in Wales, das Rauschen des Meeres und die ganze Atmosphäre die dieser Roman vermittelt. Die Gegend wird gut beschrieben , Landschaftlich muss es sehr schön sein dort, was man richtig heraus spürt , auch die Liebe der Autorin zu diesem Landstück. Zur Geschichte: Ally Carter wird damit beauftragt einen Reisebericht über die Gegend um Cardigan Bay und Morlan House zu schreiben. Nur ungern macht sie sich auf den Weg dahin, denn ein schreckliches Ereignis , das vor 10 Jahren genau hier geschah, hält sie immer noch eisig umklammert und lässt sie nicht mehr glücklich werden. Damals ist ihr 10jähriger Bruder an diesem Ort ertrunken und das obwohl er ein sehr guter Schwimmer war. Ihre Eltern sind daran zerbrochen und gaben insgeheim Ally die Schuld an diesem Unglück, weil sie ihn alleine losziehen liess. Weil sie sich damals als Teenager verliebt hatte und sich mit einem Mann treffen wollte, der dann aber gar nicht auftauchte. Weil dieses Unglück nur darum geschehen konnte, sie hatte nicht auf ihren Bruder aufgepasst. So gibt sie sich selber die Schuld und hat alles jahrelang geschickt verdrängt. Aber nun muss sie sich der Vergangenheit stellen und endlich herausfinden, was damals wirklich geschah. Und sie muss endlich Frieden finden. Leider ging es sehr lange bis die Geschichte mich packte und auch Ally blieb für mich eher blass und wirkt manchmal sogar unsympathisch auf mich. Ich kann mir nicht helfen, aber dieser Roman hat nicht die Spannung wie "Sturm über dem Meer" den ich zuvor gelesen hatte. Erst gegen Schluss kommt es zum grossen Finale und wird endlich spannend ,aber irgendwie reichte es dann eben doch nicht um mich zu begeistern. Daher nur knappe 4 Sterne.

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  • Mysteriöser Unfall in Wales

    Ein Sommer in Wales

    thiefladyXmysteriousKatha

    28. January 2016 um 15:59

    Ein Sommer in Wales Ich mochte schon "Der Duft der Wildrose" von Constanze Wilken sehr gerne, daher musste ich nun auch unbedingt ihr zweites Buch lesen. Auch dieses Mal wurde ich gut unterhalten aber nicht alles hat mich an diesem Buch überzeugt! Inhalt Die sechzehnjährige Ally Carter verbringt die Sommerferien mit ihren Eltern und ihrem zehnjährigen Bruder Simon im walisischen Küstenort Cardigan Bay. Als sie sich eines Tages heimlich mit dem Studenten David verabredet, anstatt sich um ihren Bruder zu kümmern, macht sich Simon auf, um das geheimnisvolle Morlan House zu erkunden. Doch Simon kehrt nie zurück; am Abend wird seine Leiche in der Bucht gefunden. Zehn Jahre später: Als Ally den Auftrag erhält, einen Reisebericht über Cardigan Bay und Morlan House zu schreiben, muss sie sich ihren Schuldgefühlen und Ängsten stellen. Doch bei ihren Recherchen macht sie eine schreckliche Entdeckung ... Meinung Wie bereits erwähnt mochte ich den ersten Wales-Roman von Constanze Wilken sehr gerne, allerdings war mir damals in "der Duft der Wildrose" die Liebesgeschichte zu flach. Ich hatte große Hoffnungen auf "Ein Sommer in Wales" und diese wurden zum größten Teil erfüllt. Wieder einmal zeigt uns Constanze Wilken, dass sie Landschaften und Orte toll beschreiben kann und das sie ein Händchen für tolle Settings hat. Auch die Geschichte war sehr interessant und ich habe bis zum Schluss nicht geahnt was hinter simons Tod steckte. Die Protagonistin Ally Carter war zwar sehr sympathsich, allerdings hatte ich beim Lesen immer eine gewisse Distanz zu ihr. David hingegegn mochte ich sehr gerne, was daran liegen könnte, dass er Schotte ist und ich Schottland liebe ;-). Die Geschichte fing sehr spannend an und ich konnte kaum aufhören zu lesen, da mich Simons Schicksal so sehr interessiert hat. Allerdings hat das Buch in der Mitte eine enorme Flaute und ich hatte teilweise überhaupt kein Interesse mehr das Ende der Geschichte zu erfahren. Diese Flaute legte sich auf den letzten hundert Seiten zum Glück wieder und mir wurde als Leser ein tolles Ende präsentiert. Ich kann das Buch durchaus empfehlen, allerdings nur für Leser, die  ruhige Geschichten mögen. Es ist für mich kein 5 Sterne Buch gewesen und aufgrund der Kritik würde ich 3 Sterne vergeben, allerdings mag ich die Atmosphäre in den Büchern und den Schreibstil der Autorin so gerne, dass ich dem Buch nun  abschließend 4 Sterne geben werde. Mit dem nächsten Wales-Buch von Constanze Wilken lasse ich mir denke ich etwas Zeit, aber auch das wird bestimmt irgendwann von mir gelesen!

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  • Ein Sommer in Wales

    Ein Sommer in Wales

    Helene2014

    11. January 2016 um 21:09

    Ein Sommer in Wales von Constanze Wilken erzählt in 2 Zeitebenen, 2012 und 2002, die Geschichte von Ally Carter, die mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder Simon Ferien in Wales macht. Eines Tages macht sich Simon heimlich auf, um das geheimnisvolle Morlan House, das angeblich früher den heiligen Gral beherbergt hat, zu erkunden. Ally, die sich eigentlich um ihn kümmern soll, will sich stattdessen mit David, einem Studenten, treffen. Aber David erscheint nicht zu der Verabredung. Und dann geschieht etwas Schreckliches: Simon kehrt nicht zurück und abends wird seine Leiche in der Bucht gefunden. Danach ist nichts mehr wie zuvor.  10 Jahre später kehrt Ally, nun Journalistin, an den Ort der Tragödie zurück und sie trifft David wieder. Ally, die nie über den Tod ihres Bruders hinweggekommen ist und sich insgeheim die Schuld daran gibt, will sich jetzt endlich ihren Ängsten stellen und herausfinden, was damals wirklich geschehen ist.  Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Durch die wunderschönen Beschreibungen der walisischen Landschaft bekam man direkt Lust, selbst dorthin zu fahren. Die Charaktere waren gut ausgearbeitet, man konnte sich gut in Ally oder in David hinein versetzen. Die Liebesgeschichte zwischen Ally und David war gefühlvoll beschrieben, aber nie kitschig.  Und auch die Spannung kam nicht zu kurz! Was war mit dem kleinen Simon geschehen? War es wirklich ein Unfall?  Fazit: ein sehr schöner Roman mit der richtigen Dosis Spannung, einer schönen Liebesgeschichte und herrlichen Beschreibungen der walisischen Landschaft. Von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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  • Vergangenheitsbewältigung

    Ein Sommer in Wales

    Sabine17

    Ally arbeitet in London als Reporterin für ein Reisemagazin. Als ihr Chef sie mit Fotograf Nick für eine Reportage in den walisischen Küstenort Cardigan Bay schickt, holt sie ihre Vergangenheit wieder ein.10 Jahre zuvor hat sie dort mit ihren Eltern und ihrem Bruder Simon Urlaub gemacht und der 10 jährige ist dort unter ungeklärten Umständen ertrunken. Ally gibt sich Mitschuld an dem Tod ihres geliebten Bruders, weil sie Simon für ein Date mit dem Studenten David an dem Nachmittag allein gelassen hat. An dieser Tragödie ist die Familie zerbrochen und Ally innerlich nicht zur Ruhe gekommen. Diese Emotionen kochen durch den Auftrag wieder hoch. Zu allem Überfluss trifft sie David in Cardigan Bay wieder, der sie damals bei dem Date versetzt hat. Für ihren Reisebericht besucht sie das geheimnisumwobene Morlan House, für das sich damals auch ihr geschichtsverrückter Bruder interessiert hat und es kommen ihr Zweifel, dass Simon, der ein begnadeter Schwimmer war, damals einfach so ertrunken ist. Je mehr sie herausfindet, desto rätselhafter wird das Ganze.  Die Geschehnisse in der Vergangenheit und die Suche in der Gegenwart werden in dem Buch abwechselnd geschildert. Constanze Wilken führt uns mit ihrer flüssigen Schreibweise in das malerische Wales und schickt uns mit Ally auf eine spannende und emotionale Suche nach den Umständen, die zu Simons Tod geführt haben. Irgendwann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil ich einfach wissen wollte, was damals in Cardigan Bay passiert ist. Außerdem haben die herrlichen Landschaftsbeschreibungen mich bestärkt, unbedingt mal nach Wales zu reisen. Ich durfte das Buch hier in einer Leserunde mit der Autorin lesen und es war interessant zu erfahren, ob die Mitlesenden denselben Eindruck hatten und dieselben Personen verdächtigt haben. Fazit: ein schönes Buch für den Sommerurlaub, das Spannung und Romantik vor einer schönen Kulisse vereint.

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    • 5

    19angelika63

    12. November 2015 um 06:27
  • Ein spannendes Wohlfühlbuch

    Ein Sommer in Wales

    dubh

    01. November 2015 um 14:05

    August 2002 an der walisischen Küste. Simon, ein wissbegieriger, sehr intelligenter Junge trifft sich mit einer unbekannten Person am Morlan House. Dort wurde - so will es eine Legende - einmal der Heilige Gral aufbewahrt und Simon interessiert sich für diese Geschichte. Doch am Ende des Tages ist klar, dass Simon im Meer ertrunken ist. Seine ältere Schwester Ally fühlt sich seitdem schuldig, denn sie hatte an diesem Nachmittag die Verantwortung für ihren Bruder, hat sich aber stattdessen lieber verabredet... Zehn Jahre später arbeitet Ally in London bei einem Reisemagazin und erhält von ihrem Chef den Auftrag, gemeinsam mit Fotograf Nick nach Cardigan Bay zu fahren und eine Reportage zu schreiben. Ally sträubt sich mit Händen und Füßen - immerhin reißt dieser Ort alte Wunden auf und verstärkt ihr Schuldgefühle noch mehr. Schlussendlich bleibt Ally aber nichts anderes übrig und so macht sie sich mit Nick auf den Weg nach Wales. Vor Ort ist Ally gefangen in ihren Selbstvorwürfen - alles erinnert sie an Simon und fördert dieses üble Gefühl, dass ihre Eltern sie für dessen Tod verantwortlich gemacht haben und letztlich auch die Ehe daran zerbrach. Und als wäre das nicht schon genug, begegnet Ally in ihrem Hotel auch noch David. Der David, der damals nicht zur Verabredung erschienen ist - an dem Nachmittag, an dem Simon ertrunken ist. Doch Ally stellt sich nun der Vergangenheit und erfährt ganz allmählich durch ihre Recherchen und Gespräche Dinge, die sie nicht für möglich gehalten hätte. Was ist damals, im Sommer vor zehn Jahren, eigentlich geschehen? Warum ist Simon, der als extrem guter Schwimmer galt, eigentlich ertrunken? Selbst wenn man die starke Strömung berücksichtigt: hätte der kluge Junge dies nicht wissen können? Und mit wem hat er sich zuvor eigentlich verabredet? Auch David, der zwischenzeitlich als Architekt arbeitet und Mitbesitzer des Hotels ist, in dem Ally nächtigt, beginnt nun Nachforschungen anzustellen... Der Autorin Constanze Wilken ist hier ein toller Roman gelungen, der mit wunderschönen Landschaftseindrücken, einer berührenden Vergangenheitsbewältigung, einer knisternden Liebesgeschichte und guten Krimi-Elementen glänzt. Besonders gelungen fand ich die emotionalen Schilderungen, die tief in Ally blicken lassen. Ich fand es einigermaßen schockierend, wie ein Mädchen mit seinen Schuldgefühlen alleine gelassen wurde... Umso besser, dass sie sich zehn Jahre später endlich stellen muss und von unerwarteter Seite Unterstützung bekommt. Dabei kommt aber auch die Spannung nicht zu kurz, denn was tatsächlich mit Simon geschehen ist, erfährt man erst relativ zum Schluss. Zumal mich die Auflösung - trotz gewisser Vorahnungen - durchaus überrascht hat! Die sich anbahnende Liebesgeschichte ist für mich dann noch das i-Tüpfelchen, das aus "Ein Sommer in Wales" für mich ein Wohlfühlbuch gemacht hat. Fazit: Ein sehr unterhaltsames, spannendes und berührendes Buch, das mich von Wales hat träumen lassen.

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  • Ein hochemotionaler, geheimnisvoller Roman vor einer traumhaften walisischen Kulisse

    Ein Sommer in Wales

    justitia

    Ein hochemotionaler, geheimnisvoller Roman über eine junge Frau, die sich ihrer Vergangenheit und damit auch ihren Schuldgefühlen stellt und so frei wird für die ganz große Liebe und das ganz große Glück ihres Lebens! Ein kleiner Einblick in den Klappentext: Die sechzehnjährige Ally Carter verbringt die Sommerferien mit ihren Eltern und ihrem zehnjährigen Bruder Simon im walisischen Küstenort Cardigan Bay. Als sie sich eines Tages heimlich mit dem Studenten David verabredet, anstatt sich um ihren Bruder zu kümmern, macht sich Simon auf, um das geheimnisvolle Morlan House zu erkunden. Doch Simon kehrt nie zurück; am Abend wird seine Leiche in der Bucht gefunden. Zehn Jahre später: Als Ally den Auftrag erhält, einen Reisebericht über Cardigan Bay und Morlan House zu schreiben, muss sie sich ihren Schuldgefühlen und Ängsten stellen. Doch bei ihren Recherchen macht sie eine schreckliche Entdeckung ... (© Text- & Bildmaterial: Goldmann Verlag) Meine Gedanken zu dem Buch: Nachdem mich bereits der vorige Wales Roman von Constanze Wilken „Der Duft der Wildrose“ total mitreißen konnte, war es für mich klar, dass ich auch den nächsten Roman hinter walisischer Kulisse lesen musste. Auch das Cover von „ Ein Sommer in Wales“ hat mich wieder verzaubert. Dieses herrlich schöne Bild der walisischen Küste lädt erneut zum Träumen und Verweilen ein. Da fällt es sogar schwer, das Buch überhaupt aufzuschlagen und mit dem Lesen zu beginnen. Doch ist das Cover wieder eine herrliche Einstimmung auf die Geschichte, die sich dann zwischen den zwei Buchdeckeln verbirgt. Denn diese Geschichte ist auch wieder gespickt mit traumhaften Beschreibungen der Gegensätze sowohl in der Landschaft als auch beim Wetter. Die Handlung spielt abwechselnd zwischen den Jahren 2002 und 2012. Durch diese Zeitwechsel erfährt der Leser nach und nach die eigentlichen Gründe für Allys Ängste und tiefen Schuldgefühle. Schritt für Schritt enthüllt die Autorin, was in jenem Sommer 2002 geschah und der Leser lernt gleichzeitig den kleinen cleveren Bruder von Ally, Simon, kennen. Auch erfährt er, welch große Schuld Ally seit nunmehr 10 Jahren mit sich herumträgt, jene Schuld an dem grauenhaften und unfassbaren Tod ihres kleinen geliebten Bruders Simon. Die Autorin schafft es mit ihrem hochemotionalen Schreibstil diese Gefühle aus Angst und Schuld derart authentisch darzustellen, dass man mit Ally mitleidet und ihre innere Zerrissenheit zwischen ihrer Liebe zu David und ihren großen Schulgefühlen an Simons Tod hautnah spüren kann. Dies geht dem Leser förmlich unter die Haut, es ist teilweise als hätte man selbst diese Gefühle… Hochemotional und total ergreifend hat mich diese Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite einfach in seinen Bann gerissen und mir eine Gänsehaut beschert, die ich bisher nur selten beim Lesen erlebt habe. Einfach klasse! Besonders beeindruckt hat mich auch wie die Autorin über lange Zeit hinweg die Spannung aufrechterhalten hat, indem sie das Geheimnis um Simons Tod mit Bedacht und Stück für Stück wie ein Puzzle mit zahlreichen Einzelteilen zusammensetzt. Ich hatte das Gefühl als stünde ich beim Lesen die gesamte Zeit unter Strom. Es war wie in einem Sog. Ich musste unbedingt wissen, was mit Simon wirklich passiert war. Denn nur so konnte ich Ally und auch ein Stück weit mich von diesen widersprüchlichen Gefühlen befreien. Erst auf den letzten Seiten fügten sich die Teile zu einem Ganzen zusammen, ein fulminantes Ende für mich mit vielen Überraschungen und Highlights. Kurz & Gut – Mein ganz persönliches Fazit Genau wie „Der Duft der Wildrose“ beschert Constanze Wilken dem Leser mit „Ein Sommer in Wales“ einen hochemotionalen, geheimnisvollen Roman über eine junge Frau, die sich ihrer Vergangenheit und damit auch ihren Schuldgefühlen stellt und so frei wird für die ganz große Liebe und das ganz große Glück ihres Lebens! Nachdem mir auch dieses Buch der Autorin so unheimlich gut gefallen haben, steht auch der nächste Wales-Roman „Sturm über dem Meer“, das im Dezember 2015 erscheinen wird, ganz oben auf meiner Wunschliste! © Rezension: 2015, Sandra „Sunny liest“

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    • 2

    Raupe

    21. October 2015 um 11:58
  • Wunderschöner und geheimnisvoller Roman

    Ein Sommer in Wales

    yari

    Wie jedes Jahr verbringt die 16jährige Ally Carter die Sommerferien mit ihren Eltern und ihrem 10jährigen Bruder Simon im walisischen Cardigan Bay. Doch dieser Sommer ist anders: Ally verliebt sich in den Studenten David und verabredet sich mit ihm, anstatt auf Simon aufzupassen. Dieser möchte währenddessen lieber Morlan House besichtigen und der geheimnisvollen Sage um den Heiligen Gral auf die Spur kommen. Doch Simon kommt nicht mehr lebend zurück, denn am Abend wird seine Leiche in der Bucht gefunden. Zehn Jahre später soll Ally einen Reisebericht über Morlan House und Cardigan Bay schreiben. Nach anfänglichen Zweifeln macht sie sich auf den Weg nach Wales um sich den Schatten ihrer Vergangenheit zu stellen. "Ein Sommer in Wales" ist ein wunderschöner und intensiver Roman, der voller Gefühle, Geheimnissen und nicht zuletzt auch Liebe ist. Constanze Wilken hat die beiden Erzählebenen um Ally geschickt miteinander verknüpft und die Spannung bis zum Ende hin gesteigert. Die Charaktere der Protagonisten sind voller Emotionen und facettenreich beschrieben. Ally macht im Laufe der Handlung eine positive Entwicklung durch. Sie lernt, dass sie keine Schuld an Simons Tod hat und man auch loslassen können muss. David ist sehr selbstlos und immer für sie da, auch als sie sich über ihre Gefühle noch nicht im Klaren ist. Selbst Robert, der anfangs noch sympathisch rüberkommt und sich dann zu einer zerrütteten Persönlichkeit wandelt, kommt sehr authentisch rüber. Sehr schön waren die landschaftlichen Beschreibungen von Wales. Man konnte die Landschaft, die Ortschaften und das Meer, aber auch z. B. Morlan House bildlich vor sich sehen. Constanze Wilken hat mit "Ein Sommer in Wales" einen geheimnisvollen, tiefgründigen, spannenden und emotionalen Roman geschrieben, der mich gefesselt und sehr gut unterhalten hat. Deswegen bekommt dieses Buch eine absolute Leseempfehlung und fünf Sterne von mir.

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    • 3
  • Ein schicksalhafter Sommer...

    Ein Sommer in Wales

    Stopfi

    20. October 2015 um 15:42

    Worum geht's? Ally Carter ist 26 und Journalistin bei einem Reisemagazin. Nun soll sie einen Bericht über eine ganz besondere Gegend in Wales machen: Cardigan Bay. Die Landschaft dort ist zwar wunderschön, hat aber für Ally einen tragischen Hintergrund: Vor 10 Jahren ist dort ihr kleiner Bruder Simon ertrunken und die junge Frau plagen seitdem Schuldgefühle. Doch nun muss sie zurückkehren - und es beginnt eine Suche. Die Suche nach der Wahrheit: Was ist damals wirklich geschehen? Meine Meinung: Schon wieder so ein schönes Cover! Die Klippen und das Meer laden richtig zum Träumen ein. Ich mag die Idee hinter der Geschichte wirklich sehr gerne. Diese klingt weniger nach Krimi oder Thriller, was ich ja nicht so gerne lese, sondern eher nach einer geheimnisvollen Spurensuche nach der Wahrheit. Und genauso ist es auch. Wir begegnen Ally Carter, einer traumatisierten jungen Frau, und David, der Junge, mit dem sie sich in der Todesnacht ihres Bruders treffen wollte. Die Handlung ist spannend und logisch aufgebaut, jedoch empfand ich die Geschichte teilweise als etwas schleppend. Kann auch an meiner Leseflaute liegen! Außer Ally und David gibt es noch jede Menge andere Charaktere (Dorfbewohner) und auch den Fotografen, den Ally aus London mitbringt, Nick. Er war mein absoluter Lieblingsprotagonist. Ally und Nick pflegen ein rein freundschaftliches Verhältnisse, aber Nick ist echt ein toller Freund. Leider kommt er nur die Hälfte des Buches vor, was ich etwas schade fand. Ally ist an sich eine starke Frau, aber manchmal recht weinerlich (jaja verständlich) und etwas unlogisch. Warum fährt sie einfach so nach Hause, obwohl David sie zum Abendessen eingeladen hat? Schön fand ich aber, das man auch erfahren hat, wie schwierig es für Ally ist, Beziehungen neu aufzubauen, sei es zu ihren Eltern oder zu David. Das war sehr authentisch. Durch den Schreibstil der Autorin fühlt man sich, wie als wäre man mit dabei in Wales. Constanze Wilken schreibt sehr anschaulich und schön. Manchmal aber etwas ausführlich, was für mich den Lesefluss ein bisschen gestört hat. Fazit: - Cover: 5/5 - Idee: - Handlung: 4/5 - Charaktere: 4/5 - Schreibstil: 4/5 Gesamt: 4,4 / 5 Das Buch hat meine Erwartungen erfüllt. Nicht mehr und nicht weniger. Es hat mich nicht völlig vom Hocker gehauen, aber es war schön zu lesen. Und einigermaßen logisch war es auch. Das ist für mich bei einer Geschichte dieser Art immer wichtig.

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