Constanze von Eschbach

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Rhodiola rosea

Erscheint am 22.11.2018 als Taschenbuch bei Kopp Verlag.

Die Heilkraft der Zirbe

Neu erschienen am 23.08.2018 als Taschenbuch bei Kopp Verlag.

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Die 156 besten Rezepte für Selbstversorger

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Erschienen am 29.04.2014
Das Chia-Kochbuch

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Erschienen am 24.11.2016
Meine eigene Samengärtnerei

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Erschienen am 29.07.2015
Das Krisenkochbuch

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Erschienen am 30.07.2014
Rhodiola rosea

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Erschienen am 22.11.2018
Brot selbst backen

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Erschienen am 21.11.2013
Die Heilkraft der Zirbe

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Erschienen am 23.08.2018

Neue Rezensionen zu Constanze von Eschbach

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Rezension zu "Das Chia-Kochbuch" von Constanze von Eschbach

Chia - der nächste Hype?
R_Mantheyvor 2 Jahren

Die Vorsilbe super führt bei mir leider gewöhnlich zu allergischen Abwehrreaktionen. Nun also Superfood. Klingt wie Superfutter und meint das wohl auch. Am besten wir werfen jeden Tag einen Teelöffel Chia-Samen, ein paar Goji-Beeren und anderes Superzeug ein - und alles wird gut. Ganz so einfach ist es wohl nicht. Was mich immer wieder verblüfft, ist die Tatsache, dass der Wunderglaube seit Jahrhunderten immer wieder auf dieselbe Art funktioniert. In den letzten Jahrzehnten kann man beobachten, dass jeder Gesundheitshype immer aus dem Land nach Europa drängt, in dem es anteilmäßig an der Gesamtpopulation die meisten übergewichtigen Menschen gibt. Ein Zufall ist das wohl kaum. 

Bei Chia-Samen kann man ungeachtet dessen durchaus von einem hervorragenden Produkt sprechen. Die Pflanze wurde schon von den Azteken benutzt, später nach Europa gebracht und dann im Laufe der Jahre einfach vergessen. Leinsamen haben übrigens ähnliche Eigenschaften wie Chia-Samen, und sie werden seit langem in Deutschland genutzt. An einen Hype um Leinsamen kann ich mich jedoch nicht erinnern. Wir haben es bei allen hervorragenden Eigenschaften der Chia-Samen also mit einen gezielt gesteuerten Trend zu tun, auf den nun viele aufspringen können. 

Constanze von Eschbach kümmert sich schon einige Zeit gesunde Ernährung. Sie hat mit Chia-Samen herumexperimentiert und nun ein kleines Koch- und Backbuch geschrieben. Selbstverständlich könnte man jeden Morgen einen Teelöffel von diesen Super-Chia-Samen auf sein Müsli oder einen Obstsalat streuen und gut wäre es. Aber das wäre natürlich viel zu einfach und hätte keinen Stil. 

In diesem Büchlein geht es erst einmal auf ungefähr vierzig Seiten um die Geschichte und die Wirkungen der Chia-Samen. Erst 2009, als die Chia-Welle Europa schon erreicht hatte, entschied die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, dass 15 Gramm Chia-Samen pro Tag als unbedenklich gelten sollten. Langzeituntersuchungen über die Verträglichkeit von Chia-Samen fehlen. Inzwischen gilt auch die doppelte Menge offiziell als nicht schädlich. Neben dem einfachen Einstreuen der Samen in Salate, Müsli oder Jogurt, so schreibt die Autorin, kann man aus den Samen mit Wasser oder anderen Trinkflüssigkeiten einen Aufguss bilden, der dann ein Gel bildet, das man vielseitig verwenden kann. Genauere Anwendungen findet man im Buch. Bei Veganern genießen Chia-Samen besondere Aufmerksamkeit, denn sie ersetzen mit Leichtigkeit Substanzen, die man sonst nur in tierischer Nahrung findet, beispielsweise Omega-3-Fettsäuren, die sonst nur über Fisch aufgenommen werden können. 

Im Koch- und Backteil benutzt die Autorin Chia-Samen bzw. das entsprechende Gel dann auch als Ei-Ersatz bei der Herstellung von Teig für Nudel oder Kuchen. Neben dieser Rolle als Ersatz tierischer Produkte besitzen Chia-Samen noch viele hervorragende Wirkungen, die allerdings wissenschaftlich noch nicht wirklich komplex untersucht wurden. Mir hat gefallen, dass die Autorin Leser ausbremst, die Versprechungen glauben, mit Chia-Samen könnte man rasant abnehmen. Abnehmen ist ein längerer Prozess, der viel Disziplin beim Essen und viel Bewegung erfordert, wie sie schreibt. Die meisten positiven Nebenwirkungen von Chia-Samen hat die Autorin am Ende des ersten Teils zusammengestellt. Negative Wirkungen sind nicht bekannt, solange man beim Verzehr ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, denn Chia-Samen quellen im Magen auf, was ein längeres Sättigungsgefühl erzeugt. 

Der Rezeptteil umfasst dann zwei Drittel dieses Büchleins. Da ist dann für jeden etwas dabei. Es geht von Puddings, Cremes, Smoothies über deftige Speisen und Salate bis zu Süßspeisen. Dazu kann ich nicht viel schreiben, weil ich die einfache Variante bevorzuge und Samen einfach über Salate streue. Die Rezepte sehen beim Lesen nachvollziehbar aus. Ob das praktisch dann auch so ist und ob die Gerichte schmecken, entzieht sich meiner Beurteilung, zumal die Geschmäcker auch hier verschieden sein werden. 

Meine Bewertung bezieht sich dann auch nur auf die sehr gute Einführung ins Thema. 

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Rezension zu "Die 156 besten Rezepte für Selbstversorger" von Constanze von Eschbach

Ein schönes Gartenbuch mit leckeren Rezepten
R_Mantheyvor 3 Jahren

Vielleicht dachte der Verlag, dass sich Kochbücher besonders gut verkaufen und gab diesem Produkt einen den Inhalt leider nicht vollständig widerspiegelnden Namen. Tatsächlich handelt es sich nämlich um eine gelungene und sehr schön aufgemachte Mischung aus einem Selbsterfahrungs-Gartenbuch und einer Vielzahl von Vorschlägen zur Zubereitung der eigenen Ernte.

Wer entschieden hat, dass man hier die 156 besten Rezepte für Selbstversorger findet, ist nicht überliefert und wahrscheinlich wieder einmal einer der üblichen laut tönenden und unnützen Marketing-Übertreibungen - schmackhaft sind die unkompliziert herstellbaren Gerichte auf jeden Fall. Und es ist auch für alle etwas dabei.

Ich habe dieses Buch allerdings zunächst als eine sehr sympathische und nach dem Jahresverlauf ausgerichtete Darstellung der gärtnerischen Selbstversorgungsversuche der Autorin verstanden. Nach einem einführenden Kapitel, das Basiswissen für Selbstversorger (für ungefähr 100 Quadratmeter, aber auch für den Anbau auf kleineren Flächen) vermittelt, beschreibt Constanze von Eschbach, was sie vom Frühjahr bis in den späten Herbst und auch in der Winterruhe in ihrem Garten und mit Ihrer Ernte alles anstellt.

Neben Anregungen und gärtnerischen Tipps findet man vor allem Kommentare zu den jeweils aktuellen Pflanzen und ihrem Anbau. Danach folgen die zahlreichen Rezepte mit diesen Gewächsen. Im Frühjahr zum Beispiel geht es unter anderem um die Themen Kartoffeln und um den Spargelanbau. Nach meinem Eindruck handelt es sich bei diesem Buch um einen sehr praktischen Ratgeber, der für einen normalen Garten bestens geeignet ist. Er spiegelt die Erfahrungen der Autorin wider, die sich all diese Erkenntnisse, Techniken und Methoden offenbar selbst angeeignet hat und sie nun unkompliziert weitergibt.

Einfachheit und Praktikabilität bei Herstellung und Verarbeitung eigener Gartenprodukte sind wohl die Eigenschaften, mit denen man die zahlreichen Tipps, Anregungen und Rezepte aus diesem liebevoll gestalteten Buch am besten beschreiben kann. Da die Autorin Vegetarierin ist und da es sich bei den Grundprodukten vorrangig um die eigene Ernte aus dem Garten handelt, verwundert es nicht, dass die meisten Produkte ohne Fisch und Fleisch auskommen, wenngleich man auch einige mit solchen Beigaben finden kann.

Am Ende des Buches gibt es als Zugabe eine hilfreiche Übersicht aller beschriebenen Pflanzen (Zeit der Aussaat, benötigte Pflege, Eignung für die Permakultur, Ernte, Bevorratung, Tipps) und eine Übersicht über die von der Autorin favorisierten Gartenbücher. In meinen Augen stellt dieses Buch eine sehr gelungene Mischung aus einem Gartenbuch und einem Kochbuch für frische Gerichte aus einem typischen deutschen Garten dar.

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Rezension zu "Selbstversorgung aus der Natur mit essbaren Wildpflanzen" von Constanze von Eschbach

Etwas naiv, aber im Grunde nützlich
R_Mantheyvor 3 Jahren

Mir fällt es sehr schwer, etwas gegen Bücher ins Feld zu führen, die sich mit Wildkräutern befassen, weil man den Verzehr dieser Pflanzen nicht oft genug empfehlen kann. Sie sind unverzüchtet und enthalten noch die Vitalstoffe, die wir so dringend brauchen, aber in der industriell erzeugten Nahrung kaum noch finden.

Dieses Buch stellt auf etwas mehr als 140 Seiten 50 wilde Gewächse vor, wobei darunter auch solche sind, von denen man nur die Früchte essen sollte. Danach folgen auf etwa 100 Seiten zahlreiche Rezepte.

Die Vorstellung der Pflanzen geschieht nach immer demselben Schema. Zunächst wird jede von ihnen kurz beschrieben, dann folgen Standort, Blütezeit, Samenbildung, "Was gut schmeckt", Sammelzeit und "ähnlich essbare Pflanzen". Nach einem eventuellen Hinweis auf eventuelle Gefahren kommen eine Aufzählung wichtiger Inhaltsstoffe, Hinweise zur Heilwirkung, Anbautipps für den eigenen Garten und Bemerkungen zur Verwendung in der Küche.

Wildpflanzen anbauen zu wollen, ist ein offensichtlicher Widerspruch in sich. Diese Pflanzen suchen sich die für sie besten Standorte selbst aus. Folgt man dieser offenkundigen Tatsache, dann wird die Selbstversorgung schon etwas zeitaufwendiger. Man muss diese Pflanzen in der Natur suchen. Und dann wird man feststellen, dass sie keineswegs wie im eigenen Garten alle an einem Ort wachsen.

Beim Suchen hingegen wird einem dieses Buch keine besonderen Dienste erweisen, denn die Fotos sind (wie in fast allen solchen Büchern) meistens nicht ausreichend, um die Pflanzen eindeutig zu identifizieren. Wenn man also unsicher ist, sollte man lieber erst einmal eine geführte Kräuterwanderung mitmachen, bei der man die Pflanzen nicht nur sehen, sondern auch anfassen, riechen und schmecken kann. Danach sind gewöhnlich die meisten Unsicherheiten verschwunden.

Die Hinweise der Autorin erweisen sich im Grunde als nützlich. Allerdings hatte ich gelegentlich meine Zweifel, ob sie wirklich über so viel Erfahrung verfügt, wie man auf den ersten Blick vermuten könnte. Beispielsweise empfiehlt sie Giersch als fast ganzjährig essbare Pflanze. Wenn man ihn roh verzehren möchte, dann schmeckt er nur im Frühjahr hervorragend, danach sind die Blätter hart, und sie schmecken nicht. Hat man ihn im Garten, dann kann man Flächen, auf denen er wächst, gelegentlich abmähen, um junge Triebe zu provozieren.

Ähnlich rudimentär sind die Hinweise zum Sanddorn. Leicht auffindbar ist Sanddorn eigentlich nur an der Küste. Bevor man sich solche Pflanzen in den Garten holt, was immerhin im Buch empfohlen wird, sollte man vielleicht erst einmal im Herbst an die See fahren und Sanddorn dort zu ernten versuchen. Danach ist man vielleicht davon geheilt. Wenn man ihn dennoch in den Garten holen möchte, dann sollte man wissen, dass aus den unscheinbaren Pflanzen aus der Gärtnerei sehr schnell riesige Sträucher werden, die eher selten Früchte tragen, deren Kriechwurzeln man aber nicht mehr bändigen kann, sodass man bald überall im Garten neue Triebe finden wird.

Schließlich wären dann noch die Hinweise zu den Inhaltsstoffen. Dahinter steckt der Grundgedanke der Schulmedizin, dass man zur Gesunderhaltung irgendwelche Tinkturen, Tröpfchen oder Salben mit bestimmten Inhaltsstoffen brauche. Wildkräuter sind in diesem Zusammenhang so etwas wie auf der Wiese wachsende Tabletten. Wenn man jedoch Wildkräuter einfach als Nahrung betrachtet und ständig roh ißt, dann braucht man sich bald auch keine Gedanken mehr über irgendeine Medizin zu machen. Beim Zerkochen, was in diesem Buch später mehrfach empfohlen wird, geht diese Wirkung wahrscheinlich größtenteils verloren. Übrig bleibt allein ein gewisses Wildaroma. Die wohltuende und gesunderhaltende Wirkung von Wildkräutern beruht nicht auf ihren Inhaltstoffen allein. Wenn das so wäre, könnte man doch einfach in die nächste Drogerie oder Apotheke gehen und sich das künstlich hergestellte Äquivalent besorgen. Merkwürdigerweise erreicht man so aber oft das genaue Gegenteil von dem, was man wollte.

Alles in allem hat man mit diesem Buch einen ganz nützlichen Ratgeber, den man aber durch eigene praktische Erlebnisse ergänzen muss, damit man mit ihm etwas anfangen kann. Eigentlich ist alles in Wirklichkeit nämlich viel einfacher. In der Natur findet man immer recht einfach, verwechslungsfrei und auch in größeren Mengen: Löwenzahn, Giersch, Vogelmiere, Wegerich, Brennessel, Taubnessel und Franzosenkraut (dies kommt im Buch nicht vor). Auch die Topinambur kann man, wenn man keinen Garten hat, irgendwo an einem sonnigen Platz (wo es keine Wildschweine gibt) in die Erde bringen und dann im Spätherbst ernten. Die Kräuter ißt man dann sofort roh, verarbeitet sie zu Salaten oder nutzt Rezepte aus diesem Buch.

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