Constanze von Eschbach Das Chia-Kochbuch

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Inhaltsangabe zu „Das Chia-Kochbuch“ von Constanze von Eschbach

Chia in der Küche
Die besten Rezepte mit Chia-Samen und Chia-Öl

Immer nur Chia-Samen-Pudding ist keine besonders kulinarisch, wie auch kreativ zufriedenstellende Lösung, um die supergesunden Chia-Samen zu genießen. Dass Gerichte mit Chia-Samen auch eine geschmacklich äußerst anregende Empfehlung sein können, beweist diese Rezeptsammlung rund um den Wundersamen Chia.

Bei der Verwendung in der Küche zeigt sich Chia als vielfältig verwendbar. Die Samen oder das Öl passen zu jedem Gericht, ob Salat, Suppe, Pizza, Auflauf, Fisch, Fleisch, Dessert und Kuchen. Sie können sogar Eier als Zutaten ersetzen. Wegen des hohen Gehaltes an Fettsäuren und Proteinen kann man bei den Rezepten mit Chia auf Geflügel, Fleisch oder Fisch verzichten, weshalb sie für Veganer oder Vegetarier besonders gut geeignet sind.

Egal, ob Vorspeisen wie Suppen und Salate oder Kleinigkeiten wie Brotaufstriche und Snacks, ob Hauptgerichte und herzhaftes Gebäck oder Süßes und Getränke, die Rezepte in dieser Sammlung sind alle leicht zuzubereiten und inspirieren zu eigenen Variationen. Wer Chia für seine Küche entdeckt hat, wird sich fragen, wie er vorher ohne dieses Superfood auskommen konnte.

Dies sind die Gesundheitsvorteile beim Genuss von Chia-Samen und Chia-Öl:

- blutdrucksenkend durch verbesserte Fließeigenschaften des Blutes,
- cholesterinsenkend durch lösliche Ballaststoffe,
- positive Wirkung auf Herz und Kreislauf durch essenzielle Fettsäuren,
- Unterstützung der Knochengesundheit durch Calcium,
- Entgiftung und Entsäuerung durch Basen,
- Gewichtsreduktion durch langes und angenehmes Sättigungsgefühl,
- Diabetes-Typ-2-Prävention durch Regulierung des Blutzuckers,
- Unterstützung der Hirnleistung sowie Alzheimer- und Demenz-Prävention durch Omega-3-Fettsäuren,
- Darmpflege durch lösliche Ballaststoffe.

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  • Chia - der nächste Hype?

    Das Chia-Kochbuch

    R_Manthey

    29. November 2016 um 16:08

    Die Vorsilbe super führt bei mir leider gewöhnlich zu allergischen Abwehrreaktionen. Nun also Superfood. Klingt wie Superfutter und meint das wohl auch. Am besten wir werfen jeden Tag einen Teelöffel Chia-Samen, ein paar Goji-Beeren und anderes Superzeug ein - und alles wird gut. Ganz so einfach ist es wohl nicht. Was mich immer wieder verblüfft, ist die Tatsache, dass der Wunderglaube seit Jahrhunderten immer wieder auf dieselbe Art funktioniert. In den letzten Jahrzehnten kann man beobachten, dass jeder Gesundheitshype immer aus dem Land nach Europa drängt, in dem es anteilmäßig an der Gesamtpopulation die meisten übergewichtigen Menschen gibt. Ein Zufall ist das wohl kaum. Bei Chia-Samen kann man ungeachtet dessen durchaus von einem hervorragenden Produkt sprechen. Die Pflanze wurde schon von den Azteken benutzt, später nach Europa gebracht und dann im Laufe der Jahre einfach vergessen. Leinsamen haben übrigens ähnliche Eigenschaften wie Chia-Samen, und sie werden seit langem in Deutschland genutzt. An einen Hype um Leinsamen kann ich mich jedoch nicht erinnern. Wir haben es bei allen hervorragenden Eigenschaften der Chia-Samen also mit einen gezielt gesteuerten Trend zu tun, auf den nun viele aufspringen können. Constanze von Eschbach kümmert sich schon einige Zeit gesunde Ernährung. Sie hat mit Chia-Samen herumexperimentiert und nun ein kleines Koch- und Backbuch geschrieben. Selbstverständlich könnte man jeden Morgen einen Teelöffel von diesen Super-Chia-Samen auf sein Müsli oder einen Obstsalat streuen und gut wäre es. Aber das wäre natürlich viel zu einfach und hätte keinen Stil. In diesem Büchlein geht es erst einmal auf ungefähr vierzig Seiten um die Geschichte und die Wirkungen der Chia-Samen. Erst 2009, als die Chia-Welle Europa schon erreicht hatte, entschied die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, dass 15 Gramm Chia-Samen pro Tag als unbedenklich gelten sollten. Langzeituntersuchungen über die Verträglichkeit von Chia-Samen fehlen. Inzwischen gilt auch die doppelte Menge offiziell als nicht schädlich. Neben dem einfachen Einstreuen der Samen in Salate, Müsli oder Jogurt, so schreibt die Autorin, kann man aus den Samen mit Wasser oder anderen Trinkflüssigkeiten einen Aufguss bilden, der dann ein Gel bildet, das man vielseitig verwenden kann. Genauere Anwendungen findet man im Buch. Bei Veganern genießen Chia-Samen besondere Aufmerksamkeit, denn sie ersetzen mit Leichtigkeit Substanzen, die man sonst nur in tierischer Nahrung findet, beispielsweise Omega-3-Fettsäuren, die sonst nur über Fisch aufgenommen werden können. Im Koch- und Backteil benutzt die Autorin Chia-Samen bzw. das entsprechende Gel dann auch als Ei-Ersatz bei der Herstellung von Teig für Nudel oder Kuchen. Neben dieser Rolle als Ersatz tierischer Produkte besitzen Chia-Samen noch viele hervorragende Wirkungen, die allerdings wissenschaftlich noch nicht wirklich komplex untersucht wurden. Mir hat gefallen, dass die Autorin Leser ausbremst, die Versprechungen glauben, mit Chia-Samen könnte man rasant abnehmen. Abnehmen ist ein längerer Prozess, der viel Disziplin beim Essen und viel Bewegung erfordert, wie sie schreibt. Die meisten positiven Nebenwirkungen von Chia-Samen hat die Autorin am Ende des ersten Teils zusammengestellt. Negative Wirkungen sind nicht bekannt, solange man beim Verzehr ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, denn Chia-Samen quellen im Magen auf, was ein längeres Sättigungsgefühl erzeugt. Der Rezeptteil umfasst dann zwei Drittel dieses Büchleins. Da ist dann für jeden etwas dabei. Es geht von Puddings, Cremes, Smoothies über deftige Speisen und Salate bis zu Süßspeisen. Dazu kann ich nicht viel schreiben, weil ich die einfache Variante bevorzuge und Samen einfach über Salate streue. Die Rezepte sehen beim Lesen nachvollziehbar aus. Ob das praktisch dann auch so ist und ob die Gerichte schmecken, entzieht sich meiner Beurteilung, zumal die Geschmäcker auch hier verschieden sein werden. Meine Bewertung bezieht sich dann auch nur auf die sehr gute Einführung ins Thema. 

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