Constanze von Eschbach Selbstversorgung aus der Natur mit essbaren Wildpflanzen

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Inhaltsangabe zu „Selbstversorgung aus der Natur mit essbaren Wildpflanzen“ von Constanze von Eschbach

Essbare Wildpflanzen finden, bestimmen und köstlich zubereiten

Lernen Sie in diesem praktischen, bilderreichen Führer die wichtigsten und häufigsten essbaren Wildpflanzen kennen. Zu jeder Pflanze finden sich detaillierte Angaben - ergänzt durch Informationen über die wichtigsten Inhaltsstoffe. Vergleiche mit giftigen Pflanzen warnen vor Verwechslungsgefahren, und eine übersichtliche Liste gibt die besten Fundorte und Erntezeiten an. Köstliche Rezepte zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Ernte lecker zubereiten. Mit ihrer besonderen feinwürzigen Geschmacksnote werden selbst gepflückte Wildpflanzen zu einem kulinarischen Genuss.

Extra: Heilen mit Wildpflanzen! Denn Wildkräuter sammeln und zubereiten tut nicht nur der Seele gut. Sie sind reich an Vitalstoffen, und viele davon haben heilkräftige Wirkungen.

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  • Etwas naiv, aber im Grunde nützlich

    Selbstversorgung aus der Natur mit essbaren Wildpflanzen

    R_Manthey

    25. July 2015 um 18:02

    Mir fällt es sehr schwer, etwas gegen Bücher ins Feld zu führen, die sich mit Wildkräutern befassen, weil man den Verzehr dieser Pflanzen nicht oft genug empfehlen kann. Sie sind unverzüchtet und enthalten noch die Vitalstoffe, die wir so dringend brauchen, aber in der industriell erzeugten Nahrung kaum noch finden. Dieses Buch stellt auf etwas mehr als 140 Seiten 50 wilde Gewächse vor, wobei darunter auch solche sind, von denen man nur die Früchte essen sollte. Danach folgen auf etwa 100 Seiten zahlreiche Rezepte. Die Vorstellung der Pflanzen geschieht nach immer demselben Schema. Zunächst wird jede von ihnen kurz beschrieben, dann folgen Standort, Blütezeit, Samenbildung, "Was gut schmeckt", Sammelzeit und "ähnlich essbare Pflanzen". Nach einem eventuellen Hinweis auf eventuelle Gefahren kommen eine Aufzählung wichtiger Inhaltsstoffe, Hinweise zur Heilwirkung, Anbautipps für den eigenen Garten und Bemerkungen zur Verwendung in der Küche. Wildpflanzen anbauen zu wollen, ist ein offensichtlicher Widerspruch in sich. Diese Pflanzen suchen sich die für sie besten Standorte selbst aus. Folgt man dieser offenkundigen Tatsache, dann wird die Selbstversorgung schon etwas zeitaufwendiger. Man muss diese Pflanzen in der Natur suchen. Und dann wird man feststellen, dass sie keineswegs wie im eigenen Garten alle an einem Ort wachsen. Beim Suchen hingegen wird einem dieses Buch keine besonderen Dienste erweisen, denn die Fotos sind (wie in fast allen solchen Büchern) meistens nicht ausreichend, um die Pflanzen eindeutig zu identifizieren. Wenn man also unsicher ist, sollte man lieber erst einmal eine geführte Kräuterwanderung mitmachen, bei der man die Pflanzen nicht nur sehen, sondern auch anfassen, riechen und schmecken kann. Danach sind gewöhnlich die meisten Unsicherheiten verschwunden. Die Hinweise der Autorin erweisen sich im Grunde als nützlich. Allerdings hatte ich gelegentlich meine Zweifel, ob sie wirklich über so viel Erfahrung verfügt, wie man auf den ersten Blick vermuten könnte. Beispielsweise empfiehlt sie Giersch als fast ganzjährig essbare Pflanze. Wenn man ihn roh verzehren möchte, dann schmeckt er nur im Frühjahr hervorragend, danach sind die Blätter hart, und sie schmecken nicht. Hat man ihn im Garten, dann kann man Flächen, auf denen er wächst, gelegentlich abmähen, um junge Triebe zu provozieren. Ähnlich rudimentär sind die Hinweise zum Sanddorn. Leicht auffindbar ist Sanddorn eigentlich nur an der Küste. Bevor man sich solche Pflanzen in den Garten holt, was immerhin im Buch empfohlen wird, sollte man vielleicht erst einmal im Herbst an die See fahren und Sanddorn dort zu ernten versuchen. Danach ist man vielleicht davon geheilt. Wenn man ihn dennoch in den Garten holen möchte, dann sollte man wissen, dass aus den unscheinbaren Pflanzen aus der Gärtnerei sehr schnell riesige Sträucher werden, die eher selten Früchte tragen, deren Kriechwurzeln man aber nicht mehr bändigen kann, sodass man bald überall im Garten neue Triebe finden wird. Schließlich wären dann noch die Hinweise zu den Inhaltsstoffen. Dahinter steckt der Grundgedanke der Schulmedizin, dass man zur Gesunderhaltung irgendwelche Tinkturen, Tröpfchen oder Salben mit bestimmten Inhaltsstoffen brauche. Wildkräuter sind in diesem Zusammenhang so etwas wie auf der Wiese wachsende Tabletten. Wenn man jedoch Wildkräuter einfach als Nahrung betrachtet und ständig roh ißt, dann braucht man sich bald auch keine Gedanken mehr über irgendeine Medizin zu machen. Beim Zerkochen, was in diesem Buch später mehrfach empfohlen wird, geht diese Wirkung wahrscheinlich größtenteils verloren. Übrig bleibt allein ein gewisses Wildaroma. Die wohltuende und gesunderhaltende Wirkung von Wildkräutern beruht nicht auf ihren Inhaltstoffen allein. Wenn das so wäre, könnte man doch einfach in die nächste Drogerie oder Apotheke gehen und sich das künstlich hergestellte Äquivalent besorgen. Merkwürdigerweise erreicht man so aber oft das genaue Gegenteil von dem, was man wollte. Alles in allem hat man mit diesem Buch einen ganz nützlichen Ratgeber, den man aber durch eigene praktische Erlebnisse ergänzen muss, damit man mit ihm etwas anfangen kann. Eigentlich ist alles in Wirklichkeit nämlich viel einfacher. In der Natur findet man immer recht einfach, verwechslungsfrei und auch in größeren Mengen: Löwenzahn, Giersch, Vogelmiere, Wegerich, Brennessel, Taubnessel und Franzosenkraut (dies kommt im Buch nicht vor). Auch die Topinambur kann man, wenn man keinen Garten hat, irgendwo an einem sonnigen Platz (wo es keine Wildschweine gibt) in die Erde bringen und dann im Spätherbst ernten. Die Kräuter ißt man dann sofort roh, verarbeitet sie zu Salaten oder nutzt Rezepte aus diesem Buch.

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