Cora Friedrichs Der Sohn der Roten Wölfin

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Inhaltsangabe zu „Der Sohn der Roten Wölfin“ von Cora Friedrichs

- - Noch keiner hat es gewagt, ein Irrlicht zu suchen. Geschweige denn, es auch noch zu rufen! Nur der Sohn des Werwolfs zieht los, um seinen Leuten ein solches Ding zu besorgen - dummerweise bringt er am Ende ein Ungeheuer mit heim. Was wie eine launige Familiensaga mit Werwolfs-Pepp anfängt, wird bald durchzogen von tiefgründigem Grusel. Die zweifache Preisträgerin des Jungen Literaturforums Hessen erweckt die märchenhafte Seite der Region zeitgemäß und spannend zum Leben - mit einer wilden Geschichte, die auch Raum für Düsteres lässt.

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  • Rezension zu "Der Sohn der Roten Wölfin" von Cora Friedrichs

    Der Sohn der Roten Wölfin

    wolfschwerdt

    20. January 2011 um 13:25

    Der Sohn der Roten Wölfin eine Fantastische Erzählung aus dem Nordhessischen Bergland „Der Sohn der Roten Wölfin“ ist nach „Das Geheimnis der Kasseler Berge“ das zweite Buch der Schriftstellerin aus Kassel, Cora Friedrichs, das sich mit der Parallelwelt des Nordhessischen Berglandes befasst. „Ganz schön durchgeknallt“ ist der erste Gedanke, der einen überkommt, wenn man versucht, dem roten Faden der Einleitung zu folgen. Aber bereits das nur scheinbar heillose inhaltliche Durcheinander, der plaudernde Stil, der gelegentlich an tratschende Dorfweiber erinnert, lassen aus dem „ganz schön durchgeknallt“ schnell ein „wunderbar durchgeknallt“ werden. Ja, tanzende Elfen, heroische Waldläufer und all die verklärten Fantasywesen wird man in Cora Friedrichs Geschichten vergeblich suchen. Und ganz ehrlich, wenn jemand die Bewohner und Mentalität des Nordhessischen Berglands vor Augen hat, drängen sich solche Figuren nicht gerade zwingend auf - Märchenstraße hin, Märchenstraße her. Je weiter man sich auf die Geschichte Fengurs, des Sohnes der Roten Wölfin und seines ungeheuerlichen Irrlichts einlässt und mit der Wirklichkeit – sei es nun unserer oder der anderen, der Parallelwelt – des Nordhessischen Berglandes vergleicht, desto vertrauter werden einem die muffeligen Werwölfe, die verschlagenen und selbstgefälligen Jagdpächter, die skurrilen „Naturburschen“ und die informellen Machtgefüge der kleinteiligen ländlichen Region. Und irgendwann spielt es gar keine Rolle mehr, in welchem der Paralleluniversen sich der Leser gerade befindet. Trotz des flapsigen Stils, der so wunderbar typisch-belanglosen Dialoge und der im Grunde recht einfachen Kerngeschichte, ist das Buch ein literarisches Kunstwerk. Nein, eigentlich genau deshalb. Denn hinter all dem scheinbar Oberflächlichen, in den den Haupthandlungsstrang geradezu umwuchernden Episoden, Episödchen, Dialogen, Gedankenfetzen, steckt eine unglaubliche Menge an Ironie, Sarkasmus, Allegorien und nicht zuletzt Recherche, die sich erst richtig erschließen, wenn man das Buch ein zweites mal, dann sehr viel konzentrierter und nachdenklicher, gelesen hat. Wahrscheinlich liegt das Buch nicht Jedem, allein schon deshalb, weil es in keine vertraute Schublade passt. Wer jedoch zu den aufgeschlosseneren Menschen dieser Region gehört, oder als „Fremder“ von ganz weit weg – also sagen wir mal aus Göttingen? oder gar Hannover? – diese gelegentlich merkwürdige Gegend und Mentalität ein wenig besser zu verstehen versuchen möchte, für den ist „Der Sohn der Roten Wölfin“ geradezu ein Geheimtipp. Und keine Angst vor dem „ersten mal“. Auch wenn man nicht gleich alles versteht, das Buch vor dem Ende aus der Hand zu legen ist, sobald man sich darauf eingelassen hat, keine Option. Meine persönliche Empfehlung übrigens: lesen Sie zuerst die Anmerkungen ab Seite 113, damit Sie wissen, worauf Sie sich einlassen und „wes Geistes Kind“ in ganz positivem Sinne die Autorin ist.

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