Cora Stephan

 4,3 Sterne bei 210 Bewertungen
Autor*in von Ab heute heiße ich Margo, Margos Töchter und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Cora Stephan ist seit vielen Jahren freie Autorin und schreibt Essays, Kritiken, Kolumnen – und Bücher. Ihr Roman »Ab heute heiße ich Margo« erschien 2016 bei Kiepenheuer & Witsch. Neben zahlreichen Sachbüchern hat sie unter dem Pseudonym Anne Chaplet preisgekrönte Kriminalromane veröffentlicht, u.a. »In tiefen Schluchten« (2017) und »Brennende Cevennen« (2018).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Cora Stephan

Cover des Buches Ab heute heiße ich Margo (ISBN: 9783462050646)

Ab heute heiße ich Margo

 (98)
Erschienen am 07.09.2017
Cover des Buches Margos Töchter (ISBN: 9783462003659)

Margos Töchter

 (91)
Erschienen am 09.02.2023
Cover des Buches Über alle Gräben hinweg (ISBN: 9783462000474)

Über alle Gräben hinweg

 (7)
Erschienen am 09.02.2023
Cover des Buches Angela Merkel. Ein Irrtum (ISBN: 9783442744220)

Angela Merkel. Ein Irrtum

 (6)
Erschienen am 09.05.2012
Cover des Buches Lob des Normalen (ISBN: 9783959724005)

Lob des Normalen

 (1)
Erschienen am 23.03.2021
Cover des Buches Das Handwerk des Krieges (ISBN: 9783955302597)

Das Handwerk des Krieges

 (0)
Erschienen am 20.09.2013
Cover des Buches Ab heute heiße ich Margo (ISBN: B01ENM2K9Y)

Ab heute heiße ich Margo

 (4)
Erschienen am 05.05.2016

Neue Rezensionen zu Cora Stephan

Cover des Buches Über alle Gräben hinweg (ISBN: 9783462000474)
MariaBraigs avatar

Rezension zu "Über alle Gräben hinweg" von Cora Stephan

"Über alle Gräben hinweg" macht mich etwas ratlos.
MariaBraigvor 5 Monaten

Das Buch liest sich spannend, aber ich bin während des Lesens oft unsicher, was nun wirklich Geschichte ist und was nicht. Relativ unbedeutende Protagonisten sehen sich als wichtige Drahtzieher in der Politik und bewegen doch nichts, jedenfalls nicht zum Guten. Auch ist mir lange nicht klar geworden, will Cora Stephan bewusst ein Abbild einer Zeit schaffen, ohne einzugreifen, oder sieht sie keinen Grund zur Kritik an bestimmten Verhaltensmustern dieser Zeit. So sind beispielsweise die Frauen alle der Politik abgeneigt, man sollte möglichst vor ihnen auch nicht über die schlimmen Zeiten sprechen, weil es sie so sehr mitnimmt. Sie können dann nicht mehr schlafen oder fühlen sich unwohl. Nur eine einzige ist zunächst taff und selbständig, was aber eigentlich nur Leichtsinn war, wie es dargestellt wird: Eine Kriegsberichterstatterin, die dann natürlich von zwei Männern gerettet werden muss und zunächst in der Versenkung verschwindet. Später wird noch einmal kurz erwähnt, dass sie nicht ganz untätig geblieben ist. Dabei bleibt es aber dann auch. Wenn es um private Lebensentscheidungen geht, wird über die Köpfe der Frauen hinwegentschieden und sie lassen das widerspruchslos zu.
Alles spielt im Adel, der kein Adel mehr sein darf oder will, je nachdem, sich aber dennoch so verhält und auch die entsprechende Perspektive aus dieser Gesellschaftsschicht wird unwidersprochen wiedergegeben.
Dann noch so seltsame Geschichten wie die, dass die Studenten in Cambridge fast alle schwul und Stalin zugetan sind.


Nachdem ich dann etwas über Cora Stephan recherchiert habe, erklärt sich das einigermaßen. Im Lauf der Jahre scheint sie sich der AFD angenähert zu haben und ihre Äußerungen zu Genderfragen, Klimaproblematik und Migration sind erschreckend.

Cover des Buches Über alle Gräben hinweg (ISBN: 9783462000474)
wbetty77s avatar

Rezension zu "Über alle Gräben hinweg" von Cora Stephan

Freundschaft über Gräben hinweg
wbetty77vor 6 Monaten

Schon die Väter von Alard von Sedlitz und Liam Broedie waren seit ihrem Studium in Heidelberg beste Freunde. Auch der 1. Weltkrieg konnte ihrer Freundschaft nichts anhaben. Liam und Alard erleben ihre Studienzeit in Cambridge. Der Schotte und der Ostpreuße, so unterschiedlich, aber ihre Freundschaft und die Verbundenheit ihrer Familien sind unumstößlich. Als sich der 2. Weltkrieg erahnen lässt, versuchen beide ihren Teil dazu beizutragen, den Krieg zu verhindern.


Der Roman erzählt die Geschichte zweier Familien beginnend um 1900 bis zum Beginn des 2. Weltkrieges. Es geht um Freundschaft, die den geopolitischen Interessen trotz. Leider bleiben die Figuren zu blass. Vor allem dreht es sich gerade zu Beginn mehr um Alards Mutter, als um die Freundschaft der beiden Männer. Diese wird erst wesentlich später Thema. 

Und zum Ende hin, als es interessant zu werden scheint, hatte ich das Gefühl, dass der Roman schnell sein Ende finden muss. Manche Erzählstränge und Figuren werden nur angerissen, und verlaufen im Nichts. Beispielsweise Alards Tante, die meiner Meinung nach keine Relevanz für die Geschichte hat.
Es ist eine nette, gut erzählte Geschichte, mit einigen Schwächen, die mich leider nur wenig überzeugen konnte.

Cover des Buches Über alle Gräben hinweg (ISBN: 9783462000474)
S

Rezension zu "Über alle Gräben hinweg" von Cora Stephan

Freundschaft
Streifivor einem Jahr

Schlesien, Anfang des 20. Jahrhunderts. Benita von Lanzdorf findet in Ludwig von Sedlitz ihre große Liebe und zieht zu ihm nach Mondsee auf sein Gut. Dort verbringen sie anfangs glückliche Jahre, Sohn Alard wird geboren und Ludwigs Freundschaft zu Alex Broedie gepflegt. Doch dann bricht der erste Weltkrieg aus und wirft Europas politische Ordnung über den Haufen.

Nach dem Krieg kommen die von Sedlitz einigermaßen über die Runden, aber Polens Ansprüche an Schlesien und die wirtschaftliche Lage machen immer wieder Sorgen. Alard bekommt von seinem Patenonkel Alex Broedie die Möglichkeit ein Jahr in Cambridge zu studieren, wo er auch Liam, Alex‘ Sohn kennenlernt. Auch zwischen ihnen entsteht eine enge Freundschaft, die auch die Zeiten der Nationalsozialisten und den zweiten Weltkrieg überleben wird.

Anfangs begleiten wir vor allem Benita durch ihr Leben, wie sie Ludwig kennenlernt, die harte Zeit des ersten Weltkriegs und die schwierige Zeit danach. Ab der Hälfte des Buches wechselt dann der Fokus erst auf Alard, seine Erlebnisse in Cambridge und der Beginn der Freundschaft zu Liam sind das Thema. Ab Mitte der dreißiger Jahre sind dann auch einige Passagen aus Liams Sicht geschildert, der erst im spanischen Bürgerkrieg kämpft und dann für den britischen Geheimdienst arbeitet.

Mir hat das Buch gut gefallen, es lies sich sehr flüssig lesen und war kurzweilig. Es bietet einen guten Einblick in unterschiedliche Gesellschaften, wie z.B. die schlesische Oberschicht, die nach dem ersten Weltkrieg hart zu kämpfen hat und auch in die britische Politik im zweiten Weltkrieg.

In der Zeit des zweiten Weltkriegs hat mir ein wenig Alards Sicht der Dinge gefehlt, da liegt der Fokus mehr auf der britischen Seite. Das war durchaus spannend, aber ein wenig einseitig.

Das Buch ist sozusagen die Vorgeschichte zu „Ab heute heiße ich Margo“. Sprich, wer dieses Buch gelesen hat wird hier bekannte Namen wieder treffen.

Ich kann es nur empfehlen, ich habe es wirklich gerne gelesen.

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